Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
08.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEin Sticker der Partei Volt in der Havemannstraße wurde mit zwei neonzaistischen Aufklebern überklebt. Beide waren in Reichsfarben gestaltet. Einer enthielt den Slogan „Good Night Left Side", auf dem anderen stand „Hier wurde linker Müll überklebt“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
08.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel wurden insgesamt zehn extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Erwin-Bock-Str. wurden zwei Aufkleber, die zu Gewalt an Antifaschist*innen aufriefen, zwei Aufkleber, die für das Reich warben und ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Müggelschößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber und einer gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Im Strandschloßweg wurden ein rassistischer Aufkleber sowie ein Aufkleber, der für das deutsche Reich und ein weiterer, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Die Mehrheit der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Tiergarten
08.06.2025 Bezirk: MitteIm Großen Tiergarten wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Freiheit for Future" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Grabschändung von Verfolgten des NS-Regimes auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde
08.06.2025 Bezirk: LichtenbergScheinbar alle Gräber in einem Teilbereich des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde wurden mit Kot beschmiert. Es handelte sich bei den betroffenen Gräbern überwiegend um Gräber von Jüd*innen, Sozialist*innen und weiteren Naziverfolgten. Die Friedhofsverwaltung und die Polizei wurden informiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuze und extrem rechte Schriftzüge in Oberschöneweide
08.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Spielplatz in der Plönzeile wurden fünf Hakenkreuze und die Schriftzüge "NS AREA", "Fck 161" (Fuck Antifa), "Fick alle Ausländer", "Antifa Hurensöhne" und eine Sig-Rune entdeckt und angezeigt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Friedrichshagen
08.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Kurpark wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte von der extrem rechten Kampagne "1%".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Köpenick-Nord
08.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Wongrowitzer Steig wurde ein selbstgemachter Aufkleber gegen queere Menschen und Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die Aufschrift enthielt auch verschwörungsideologische Bezüge.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichender Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
08.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn einer Ampel am Eugeniu-Botnari-Platz wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland, Deutschland über alles" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne entdeckt und entfernt.
Die Phrase "Deutschland, Deutschland über alles" aus dem "Lied der Deutschen" war im Nationalsozialismus ein zentrales Symbol, das zur Legitimierung ihrer expansionistischen Politik und ihrer Vorstellung von deutscher Überlegenheit missbraucht wurde. Die erste Strophe des Liedes wurde bei offiziellen Anlässen zusammen mit dem "Horst-Wessel-Lied" als deutsche Hymne gespielt und gesungen. Die Nationalsozialisten nutzten die Phrase, um eine Vorstellung von einem deutschen Reich zu propagieren, das über die Grenzen des Deutschen Reichs von 1933 hinausreichte.
Auf einen Mülleimer auf dem Monimboplatz in Lichtenberg-Mitte wurde "1161“ geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
08.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation Erich-Baron-Weg wurde eine erneute „1161"-Schmiererei edntdeckt, zudem klebte an einer Laterne nahe der Station ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, der ein Antifa-Verbot fordert. In der Hummelstraße wurde ein neonazistischer Aufkleber mit dem Slogan „Support your lokal Anti-Antifa“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindlicher Angriff in der Wühlischstraße
08.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 1:15 Uhr befanden sich zwei Neonazis in der Tram 13 Richtung Virchow Klinikum. Sie äußerten mehrfach extrem rechte Parolen und bezogen sich dabei auch auf die AfD. Eine trans Person forderte sie auf, die Pöbeleien zu unterlassen. Daraufhin wurde die Person beleidigt und es wurden ihr Prügel angedroht. Nach der verbalen Auseinandersetzung und als die trans Person bereits weitergehen wollte, kam es auf Höhe Wühlischstraße / Gärtnerstraße zum Angriff. Einer der Neonazis schlug der trans Person auf den Hinterkopf und dann mit der Faust ins Gesicht, wodurch die Person hinfiel. Der Neonazi schlug weiter mit der Faust auf das Gesicht der trans Person ein. Eine weitere Fahrgästin stoppte währenddessen die Tram. Die Polizei wurde informiert und konnte die Täter stellen.
Quelle: Berliner Register -
Schmiererei am Mahnmal Lindenufer
08.06.2025 Bezirk: SpandauAm Nachmittag wurde eine Schmiererei am Mahnmal für die ehemalige Synagoge und die Opfer der Shoah am Lindenufer entdeckt und zeitnah entfernt. Dabei wurden Teile des Denkmals unkenntlich gemacht.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1619 -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen und extrem rechter Aufkleber in Karlshorst
08.06.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einer Sitzbank am Spielplatz in der Fritz-Kortner-Straße wurde die Zahlenkombination "1161" entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Anti-Faschistische-Aktion".
Zudem wurde ein Aufkleber eines bekannten Neonaziversandes mit dem Motiv "Freiheit für Deutschland" vor einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne am Carlsgarten gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-Schwarzes Online-Mobbing
07.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Each One Monitoring / EOTO -
Antisemitische Propaganda in Berlin
07.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Kreuzberg
07.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurde ein Schoa bagatellisierendes Schild gezeigt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
07.06.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Redner sprach von "600 Tagen Kindermord" in Gaza. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Diskriminierung in Lichtenberger Supermarkt
07.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Kasse eines Supermarkts stand ein Korb mit Vogelplüschtieren zum Verkauf, die in diskriminierender, antiziganistischer Form als "Gypsy Birdie" bezeichnet wurden.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen LGBTIQ* und politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
07.06.2025 Bezirk: PankowAm Arnswalder Platz wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden, der sich gegen LGBTIQ* sowie gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Beleidigung gegen politische Gegner*innen in Pankow
07.06.2025 Bezirk: PankowIn der Damerowstraße beleidigten zwei Männer eine Frau, weil sie ein T-Shirt mit der Aufschrift „Lauf gegen rechts 2024“ trug. Die Männer trugen Kleidung, die ihre extrem rechte Haltung offen zeigte.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
07.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Wongrowitzer Steig / Semliner Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber, der unter anderem die Reichsfarben abbildete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Charlottenburg
07.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Campus der Technischen Universität (TU) in der Nähe des Mathematikgebäudes wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Infostände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf
07.06.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte an verschiedenen Stellen im Bezirk Reinickendorf Infostände durch, bei denen anlässlich des Pfingstfestes Schokoladenkäfer verteilt wurden. In der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau, am Zabel-Krüger-Damm in Waidmannslust sowie am Kurt-Schumacher-Platz im Ortsteil Reinickendorf wurde die Frühjahresausgabe der "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. Die Inhalte der Aussage werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Quelle: Register Reinickendorf -
Infostand mit rassistischen Inhalten am Harald-Juhnke-Platz
07.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Harald-Juhnke-Platz veranstaltete die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand.
Dort wurde die Frühjahresausgabe der AfD-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. In der Frühjahresausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der AfD Berlin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Zudem trugen einzelne Standbetreuer*innen Buttons in den Farben der "Stolzflagge" an der Kleidung. Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.
Quelle: Register CW -
Nationalsozialistische Symbole in Hellersdorf-Süd
07.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der John-Heartfield-Straße wurden auf dem Boden Kreideschmierereien mit SS-Runen gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Wedding
07.06.2025 Bezirk: MitteAm Nettelbeckplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rechte Sticker auf der Stralauer Halbinsel
07.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie meldende Person entfernte zwei Sticker der rechten "Patriotischen Jugend" von einem Laternenmast an der Bootsbauerstraße Ecke Fischzug, die über einem Antifa-Sticker angebracht waren. Dabei wurde sie von einer weiblichen Person aus dem nebenliegenden Seniorenheim bepöbelt, die die Entfernung der Sticker nicht wollte. Zwei weitere Sticker "FCK ANTIFA" und "PRO AFD" wurden hoch hängend an einem Schild in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Fischzug entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Reichsbürgerkundgebung am Brandenburger Tor
07.06.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine Mahnwache ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte
07.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn mehreren Stellen in der Rummelsburger Bucht (Medallionplatz, Paula-Fürst-Straße und an den Knabenhäusern) wurden extrem rechte Schmierereien in Form der Zahlenkombination „1161“ zum Teil in Kombination mit dem "EHL"-Schriftzug (="Einheit Lichtenberg") gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Maximilianstraße im Weitlingkiez wurden mehrere Schmierereien mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ auf Mülleimern, einem Verkehrsschild und einem Postkasten entdeckt.
Außerdem wurde auf einer öffentlich zugänglichen Toilette in einem Supermarkt in der Weitlingstraße auf der Türe ein „EHL“-Schriftzug (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt und gemeldet.
In der Volkradstraße wurde auf einer Mauer eine Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Angriff von Neonazis nahe Ringcenter
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Frau wurde von einer Kleingruppe Neonazis gegen 21:50 Uhr nahe des Ringcenters angegriffen. Die Angreifer trugen schwarze, unauffällige Kleidung. Einer von ihnen hatte ein großes "Schwarze Sonne"- Tattoo auf dem Unterarm.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Parolen bei Veranstaltung in Neukölln
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
06.06.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Rassismus am Arbeitsplatz
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Mitarbeiterin wird von ihrer Vorgesetzten immer wieder mit antiziganistischen und eugenischen Äußerungen beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
06.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand eine diskriminierungsbedingte Kündigung einer behinderten Person statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Bekannter Neonazi filmt antifaschistische Kundgebung am Roederplatz
06.06.2025 Bezirk: LichtenbergLaut Augenzeugenberichten filmte ein bekannter Neonazi am Rande einer antifaschistischen Kundgebung am Roederplatz Teilnehmer*innen ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Aktivist Listen über politische Gegner*innen ins Netz.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
06.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany white again" (Macht Deutschland wieder weiß) entdeckt und entfernt.
Im Strandschloßweg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
06.06.2025 Bezirk: PankowIn der Feldtmannstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Ein weiterer Aufkleber titelte: "Für Verein und Vaterland".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Schmierereien in Gesundbrunnen
06.06.2025 Bezirk: MitteAn der Aussichtsplattform auf dem Bunker im Humboldthain wurden Schmierereien der "National Revolutionären Jugend (NRJ)" entdeckt. Die "NRJ" ist die Jugendorganisation der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Sticker in Lichterfelde
06.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf Laternenpfähle um den Oberhofer Platz herum wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".
Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger -
Extrem rechte Störung bei Demonstration
06.06.2025 Bezirk: MitteFünf extrem rechte Medienaktivisten filmten eine antifaschistische Demonstration. Dabei fertigte mindestens einer der Aktivisten Portraitaufnahmen von Teilnehmer*innen an.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Hakenkreuze und neonazistische Zahlencodes in Rudow
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnIm Rudower Südpark wurde an mehreren Mülleimern Hakenkreuze und der neonazistsiche Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistischer Zahlencode in Gropiusstadt
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe der Wutzkyallee, zwischen dem Theodor-Loos-Weg und der Zittauer Straße, wurde auf einer Parkbank mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
NS-verherrlichender Aufkleber im Fennpfuhl
06.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle in der Judith-Auer-Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt, der einen Reichsadler und den Slogan "Deutschland, meine Heimat" vor schwarz-weiß-roter Reichsflagge zeigte.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Äußerungen in der M13
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 21:50 Uhr in Friedrichshain befand sich eine Gruppe Neonazis (zwei männlich, eine weiblich) in der M13 Richtung Prenzlauer Berg. Sie unterhielten sich u. a. laut darüber, dass sie eine Mauer mit Selbstschussanlagen um Deutschland bauen möchten, um Flüchtlinge daran zu hindern, ins Land zu kommen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnEine Familie wurde aus rassistischer Motivation bei der Wohnungssuche diskriminiert. Auf eine Bewerbung für eine Wohnung erhielt eine Person die Rückmeldung, dass der Vermieter weder an Rumänen noch an Araber vermieten wolle.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Propaganda in Wilhelmsruh
06.06.2025 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Buchholzer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistischer Aufkleber in Berlin-Buch
06.06.2025 Bezirk: PankowHinter einem Supermarkt in Berlin-Buch wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift: „No Asyl“ gefunden.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte
06.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn mehreren Stellen in der Schlichtallee wurden extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf der Rückseite von Verkehrsschildern entdeckt. Auch vom Ostbloc bis zur Spitze Stralau über die Zillepromenade und den Uferweg, sowie in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Alt-Stralau wurden von verschiedenen Menschen diverse "EHL"- und "1161"-Schriftzüge gemeldet.
Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Auch in der Münsterländerstraße Ecke Giselastaße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ entdeckt. Weitere "EHL"- und "1161"-Schmierereien wurden von anderen Melder*innen u.a. in der Maximilianstraße, in der Nöldnerstraße, in der Lückstraße und in der Giselastraße Ecke Münsterlandstraße gesichtet.
An der Bushaltestelle Rummelsburger Straße, Richtung Friedrichsfelde-Ost, wurde ein "Fck AfA"-Schriftzug entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
SS-Rune auf Plakat in der Rigaer Straße
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine "SS"-Rune in roter Farbe geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Strukturelle Benachteiligung in einer Kita
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAus rassistisch-antiziganistischer Motivation heraus kam es zu einer strukturellen Benachteiligung in einer Kita. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antimuslimische Pöbelei am S-Bahnhof Landsberger Allee
05.06.2025 Bezirk: LichtenbergEin Mann im mittleren Alter pöbelte am S-Bahnhof Landsberger Allee laut Augenzeug*in zwei migrantisch wahrgenommene Frauen mit Kinderwagen mit der Aussage "Aus dem Weg, ihr Kopftücher!" antimuslimisch-rassistisch an.
Quelle: Lichtenberger Register