Rassistischer Angriff in Hellersdorf
Ein Mann, der in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, wird von einem Mitarbeiter aufgrund von antischwarzem Rassismus körperlich angegriffen. Der Mann bekommt Hausverbot und wird dadurch wohnungslos.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Ein Mann, der in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, wird von einem Mitarbeiter aufgrund von antischwarzem Rassismus körperlich angegriffen. Der Mann bekommt Hausverbot und wird dadurch wohnungslos.
An der Ecke Schnellerstr. / Obrikatstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der "NPD" (jetzt "Die Heimat") entdeckt und entfernt.
Eine Kita in Friedenau verweigerte sich der pädagogischen Aufarbeitung, nachdem es zu einer LGBTIQ*-feindlichen Äußerung gegenüber einem Kind kam.
Auf der Straße Unter den Linden vor der Humboldt-Universität hielten acht Abtreibungsgegner eine Kundgebung ab. Die Kundgebung wurde von einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation veranstaltet.
In den Toilettenräumen nahe der Mensa einer Berliner Hochschule wurde die Schmiererei „The state of Israhell is a colonial entity a westen [sic] project that needs to end by all means possible“ entdeckt.
An der Ecke Emser Straße/Oderstraße wurde an einer Häuserwand eine Schmiererei entdeckt, die eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus suggerierte.
Es fand ein antiziganistischer Vorfall im Bezirk Mitte statt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
In der Kosmonautenstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Er enthielt eine rassistische Aufschrift.
An einem Straßenschild auf der Wilhelm-Spindler-Brücke wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Tram-Haltestelle bei U Eberswalder Str. wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Szene – in diesem Fall Antifaschist*innen.
Auf mehreren Mülleimern im kleinen Akazienwäldchen in Britz, zwischen der Teterower Straße und der Blaschkoallee, wurden erneut Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Hohenschönhauser Straße Ecke Judith-Auer-Straße, wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt.
Im Arendsweg wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandes entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen richteten. Beide Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Am Wuhleweg Nähe Birnbaumer Str. wurde auf einer Bank der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Straße Alt-Moabit wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Deutschnationale Front" entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Firlstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt.
In der Gürtelstraße wurde von einer Baustelleneinrichtung ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus dem Allgäu entfernt. Er war LGBTIQ*-feindlich und gegen die politische Gegnerschaft gerichtet.
An und um die Haltestelle Arnimstraße wurden mehrere neonazistische und NS-verherrlichende Aufkleber gemeldet. Zwei davon zeigten die "Schwarze Sonne". Ein anderer trug die Aufschrift: "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß", dahinter eine Abbildung der Reichsflagge.
An den Tramstationen Zingster Straße und Ribnitzer Straße wurden "1161-Schmierereien" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
An der S-Bahn-Station Storkower Straße äußerten zwei Männer lautstark, dass "Deutschland einen neuen Reichskanzler brauche und man daher ins Jahr 1933 zurück müsse, um alles wieder in Ordnung zu bringen". Sie sagten," alle Menschen aus dem Nahen Osten müssten ausgewiesen werden und die Lufthansa werde viel zu tun haben". Anschließend hetzten sie weiter gegen „Ausländer“.
In der Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber in den Reichsfarben mit dem Slogan „Deutschland Deutschland über alles“ entfernt.
In Neu-Hohenschönhausen wurden drei Kinder mutmaßlich rassistisch beleidigt und eines von ihnen körperlich angegriffen. Gegen 17.10 Uhr sollen die drei Zwölfjährigen auf dem Gehweg der Zingster Straße Ecke Ahrenshooper Straße von einer Unbekannten in rassistischer Weise beschimpft worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen rannten die drei Kinder weg. Die Tatverdächtige soll schließlich einem Mädchen bis in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses gefolgt sein und sie dort an den Armen gepackt haben. Dort habe sie das Mädchen derart geschüttelt, dass es mit dem Hinterkopf mehrmals gegen die Wand gestoßen und dadurch verletzt worden sei. Erst als ein Unbekannter eingeschritten sei, habe die Frau von dem Mädchen abgelassen und sei in unbekannte Richtung geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte behandelten die Verletzte am Ort ambulant. Die Eltern wurden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die weiteren Ermittlungen.
In der Schalkauer Straße in Alt-Hohenschönhausen wurde ein rassistisches Graffitti in Form von gegen Migrant*innen gerichteten Parolen gemeldet.
Im Bezirk Neukölln ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht zudem nicht dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
In der Schulzestraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "We Hate Antifa" entdeckt und entfernt.
Ein Davidstern-Graffiti an einer Wand wurde mit roter Farbe übermalt, was den Eindruck von herablaufendem Blut erweckt. Über dem Stern steht eine Referenz auf „Gaza“.
In einem Hauseingang in der Krüllsstr. wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Israel Kindermörder". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "There is only one state Palestine 48" wurde gerufen.
Auf den Sitzen der Bushaltestelle "Zehlendorf Eiche", an der die Linie N12 hält, wurden Schmierereien entdeckt, die sich gegen den Islam richteten. In gleicher Schrift und Farbe stand daneben ein "AfD"-Schriftzug.
Im Allendeviertel wurden insgesamt elf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Salvador-Allende-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der auch die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.
Im Müggelschlößchenweg wurden vier Aufkleber entdeckt und entfernt. Davon richteten sich zwei gegen Antifaschist*innen und riefen zu Gewalt auf, die anderen beiden enthielten die Reichsfarben.
In der Alfred-Randt-Str. wurden sechs Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen und riefen zu Gewalt auf, die anderen vier riefen das "Deutsche Reichsgebiet" aus und enthielten die Reichsfarben.
In der Kaulsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Hoernlestr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Am Brandenburger Tor im Ortsteil Mitte wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am U- Bahnhof Hellersdorf wurde ein mit Stift gemaltes Hakenkreuz an einer Wand entdeckt und überklebt. Auf dem Kastanienboulevard klebten an mehreren Mülleimern und Laternen diverse extrem rechte Aufkleber. Auf dem Wanderweg, der parallel zur Klingenthaler Straße verläuft, wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt.
An der Ecke von Baseler - und Holländerstraße im Ortsteil Reinickendorf wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt, der sich gegen Antifaschismus richtete.
In Spandau ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.