Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
11.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Aufkleber in Hakenfelde
11.08.2025 Bezirk: SpandauIm Maselakenpark wurde ein antisemitischer Aufkleber aus dem Fußballkontext entdeckt. Ein Mann, der einem konkreten Fußballteam zugewiesen ist, wird als Karikatur eines Juden dargestellt – mit Schläfenlocken, Kippa und Davidstern – und wird geohrfeigt. Daneben steht in Cartoon-Schrift „SLAP!“ darunter „Beat the Scum“ (Schlagt den Abschaum). Auf dem Aufkleber befindet sich zudem der Name eines anderen Fußballteams.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
11.08.2025 Bezirk: MitteAm S-Bahnhof Friedrichstraße kam es zu Schoa bagatellisierenden Äußerungen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei am Rathaus Neukölln
11.08.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einem Briefkasten am Rathaus Neukölln wurde der Schriftzug "FCK ZIO NZS" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Schmiererei in der Wühlischstraße
11.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Hauseingang in der Wühlischstraße wurde die Schmiererei "Yallah Intifada" gemeldet. Ob sich die Schmiererei gegen Bewohner*innen des Hauses richten könnte, ist nicht bekannt. Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schriftzüge in Alt-Treptow
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kiefholzstraße wurde in einen Hauseingang „Zionist not welcome 161“ gesprüht. Nachdem dieser Schriftzug übersprüht worden war, wurde wenig später darüber in blauer Farbe „Anti Zionist AFA“ gesprüht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
11.08.2025 Bezirk: MitteAn der Marschallbrücke in Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung statt. Dabei wurden die Parolen "Free Palestine from the river to the sea", "There is only one state Palestine 48", "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Zionisten sind Faschisten; morden Kinder und Zivilisten" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen Antifaschismus in Weißensee
11.08.2025 Bezirk: PankowIn der Roelckestraße Ecke Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Dieser zeigte durchgestrichene Symbole des Antifaschismus sowie die Aufschrift „Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
"Der III. Weg"-Aufkleber in Frohnau
11.08.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Schönfließer Straße im Ostteil von Frohnau wurden mehrere Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "national revolutionär sozialistisch" an einem Straßenschild entdeckt. An der Bushaltestelle am Zeltinger Platz in wurden weitere Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg sind zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt worden. Ein Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Salvador-Allende-Str. am Eingang zum Volkspark wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Ebenfalls in der Salvador-Allende-Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Müggelheimer Str./ Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen, aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickNeben der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurden an einer Laterne drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer von ihnen richtete sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen. Alle Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Alt-Hohenschönhausen
11.08.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Goeckestraße wurde ein Sticker der "Jungen Nationalisten" entdeckt und entfernt. Bei den "Jungen Nationalisten" handelt es sich um die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD).
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Reinickendorf-Ortsteil
11.08.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Lindauer Allee im Ortsteil Reinickendorf wurde in der Nähe des U-Bahnhofs Paracelsusbad ein extrem rechter Aufkleber mit der Abbildung eines Soldaten mit Stahlhelm gesehen und entfernt. Die Aufschrift "Hier wurde linker Müll überklebt" richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Die Abbildung kann als positive Bezugnahme auf die Wehrmacht gelesen werden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Sticker am Jugendclub in Charlottenburg
11.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn die Eingangstür des Jugendclubs "Schloss19" in Charlottenburg wurden zwischen morgens und nachmittags mehrere extrem rechte Sticker geklebt.
Der Großteil der Sticker war von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation, einige von einem extrem rechten Versandhandel.
Viele der Sticker des "III. Weges" und anderer Sticker richteten sich beispielweise mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" oder "Antifa-Banden zerschlagen" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Einige warben ausschließlich für die Partei, ein weiterer enthielt LGBTIQ*-feindliche Inhalte und ein anderer die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen". Ein weiterer forderte "Das ganze Deutschland soll es sein" mit einer Karte des Deutschen Reiches.
Quelle: Jugendclub Schloss19 -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Berlin-Buch
11.08.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Buch äußerte ein Mann abwertende Kommentare über den Körper einer intersexuellen Person und machte dabei zusätzlich sexistische Bemerkungen.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Sticker und Schmierereien in Hellersdorf-Nord
11.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Kastanienallee wurden zwei Sticker der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Die Sticker titelten "Es gibt nur Mann und Frau. Weg mit dem Genderwahn".
In der Peter-Weiss-Gasse wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" (D3W) entdeckt. Es wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug:in -
NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding
11.08.2025 Bezirk: MitteVor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 8 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Queerfeindliche Bedrohung am Südkreuz
11.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAls sich ein queeres Paar auf dem Bahnhof Südkreuz begrüßte, wurden sie von einem Mann angeschrien und mit einem Cuttermesser bedroht. Der Täter rief mehrmals "Pause" als sie sich küssten sowie "No Homo" und "Schwuchteln".
Quelle: Meldeformular -
Rassistische Schmierereien in Marzahn-Nord
11.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Köthener Straße wurden zwei Schmierereien mit Edding entdeckt. Einmal stand dort das "N-Wort", eine weitere Schmiererei besagte "Hitler".
Quelle: Augenzeug:in -
Schmierereien gegen den politischen Gegner
11.08.2025 Bezirk: SpandauAm S-Bahnhof Stresow wurden an verschiedenen Stellen Parolen gegen die Antifa entdeckt, die mit schwarzem Stift an die Wände und auf Plakate geschrieben waren.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen und Hakenkreuz in Oberschöneweide
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Edisonstr. wurde der Schriftzug "FCK AFA" (Fuck Antifa), der neonazistische Zahlencode "1161" und ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Keplerstr. wurde an einem Kleidercontainer der Schriftzug "WE HATE ANTIFA" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Mitte
11.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation "Max-Herrmann Straße" wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandshops entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Er wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug:in -
Sticker gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Süd
11.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Springfuhl wurde ein Sticker gefunden, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten wendete. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Transfeindlicher Angriff in Schöneberg
11.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Abend wurde eine trans Person auf der Dominicusstraße von zwei Männern auf ihre geschlechtliche und sexuelle Identität angesprochen. Als sie darauf erwiderte trans zu sein, spuckten die beiden Männer ihr ins Gesicht und fuhren auf einem Scooter davon.
Quelle: Polizeimeldung vom 12.08.2025 -
Antisemitische Aufkleber im Gleisdreieckpark
10.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Gleisdreieckpark wurden mehrere antisemitische Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
10.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Propaganda in Mitte
10.08.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte wurde volksverhetzende antiziganistische Propaganda verbreitet.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistischer Vorfall am Rathaus Schöneberg
10.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBei einem Flohmarkt vor dem Rathaus Schöneberg beleidigte ein Verkäufer eine Frau antiziganistisch als diese seine Ware begutachtete. Auch auf einen Beistehenden, der ihn auf sein diskriminierendes Verhalten ansprach, reagierte er erbost.
Quelle: Meldeformular -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
10.08.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten in Wendenschloß
10.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelheimer Damm/ Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Weißensee
10.08.2025 Bezirk: PankowAn der Tram-Haltestelle Feldtmannstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Er richtete sich mit der Aufschrift „We Hate Antifa“ (= Wir hassen Antifaschismus) im Design von „The North Face“ gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
10.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel wurden insgesamt elf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick wurden ein rassistischer und ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
In der Salvador-Allende-Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Im Strandschloßweg wurden vier rassistische und vier weitere Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
10.08.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Feldtmannstraße wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Es wurde das gegen politische Gegner*innen gerichtete Motiv "FCK Antifa" und ein rassistisches Motiv mit der Aufschrift "Thank you for not mixing" gefunden.
In der Wartenberger Straße, entlang der M5-Strecke zwischen Tramhaltestelle Arnimstraße und Anna-Ebermannstraße wurden auf der Seite der Kleingartenanlage "Land in Sonne" verschiedene NS-verherrlichende Aufklebermotive mit der "Schwarzen Sonne", Reichsflaggen und Reichsadler als Motiven gemeldet.
An der Kreuzung am Breiten Luch Ecke Rotcamp wurden um die Schule herum knapp 10 Aufkleber mit extrem rechten Motiven entdeckt und entfernt. Darunter befanden sich u.a. Exemplare von der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg", von verschiedenen einschlägigen Neonaziversänden und der Neonazihooliganband "Kategorie C". Inhaltlich ging es gegen den politischen Gegner, um Rassismus, Queerfeindlichkeit und NS-Verherrlichung.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Sticker in Marzahn-Mitte
10.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBei einem Spielplatz an der Max-Herrmann-Straße wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Sticker propagierte eine weiße, blonde heteronormative Familie als "neuen deutschen Standard".
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Hellersdorf-Nord
10.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Kyritzer Straße Ecke Alte Hellersdorfer Straße wurde ein Sticker der "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ) entdeckt. Die NRJ ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Auf der Luckenwalder Straße wurde ein Sticker des "III. Wegs" entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
In der Kyritzer Straße wurde ein Graffiti des "III. Wegs" entdeckt.
Auf dem Havelländer Ring wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandshop gefunden. Dieser richtete sich gegen das Gendern.
In der Zossener Straße wurde ein Sticker des "III. Wegs" entdeckt, der sich gegen LGBTIQ*-Familien wendete und "natürliche Familien" propagierte.
Alle Aufkleber und Schmierereien wurden entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Gezielte, gruppenbasierte Gewalt gegen queere Menschen im Volkspark Friedrichshain
10.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen 21:30 Uhr und 22:00 Uhr stürmte eine Gruppe von acht bis zehn jungen Männern in die Gay Cruising Area im Volkspark Friedrichshain. Sie kesselten gezielt ihre Opfer ein. Die Täter machten eine Hetzjagd auf Personen, die in Lebensgefahr zu fliehen versuchten. Sie versperrten ihnen die Ausgänge und traten und schlugen sie brutal zusammen. Ein Zeuge beobachtete, wie sich etwa fünf der Täter nach der Tat „seelenruhig“ an der Bushaltestelle versammelten, lachten und in den Bus Richtung Ostbahnhof stiegen. Die gerufene Polizei kam viel zu spät.
Quelle: Männer Media vom 12.08.25, Youtube vom 12.08.25, Queer Live vom 13.08.25, Schwulissimo vom 17.09.25, RBB24 vom 18.08.25, Jungle World vom 21.08.25 -
Hakenkreuze in Oberschöneweide
10.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurden zwei große Hakenkreuze auf dem Boden und der Schriftzug "WE HATE ANTIFA" entdeckt.
In der Kottmeierstr. wurde auf einem Streukasten ein Hakenkreuz und der Schriftzug "NS AREA" entdeckt.
Ebenfalls in der Kottmeierstr. wurde an einem Hauseingang über die gesamte Tür ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Karlshorst
10.08.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Hegemeisterweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es war in einen Baum geritzt.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindlicher und extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
10.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Bölschestr./ Drachholzstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber an einem Straßenschild entdeckt und entfernt.
In der Karl-Frank-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonaziangriff am Ostkreuz
10.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 23:20 Uhr griffen 12 Neonazis zwei Personen am Bahnhof Ostkreuz an. Sie schlugen und traten auf die beiden Personen ein. Bei den Angreifern handelte sich um acht Männer und vier Frauen im Alter von 17 bis 46 Jahren. Die Betroffenen standen unter Schock, blieben aber weitgehend unverletzt.
Die Neonazis befanden sich auf der Rückreise eines rechten Aufmarsches gegen den CSD in Bautzen. Bereits im Zug bedrohten die insgesamt ca. 40 gewaltbereiten, alkoholisierten Neonazis im RE2 von Cottbus Richtung Hennigsdorf massiv Personen. Sie versuchten, eine vom Zugpersonal zum Schutz der Reisenden bereits verschlossene Tür aufzubrechen. Dabei waren sie vermummt und zeigten durch die Scheibe die "White Power"-Geste und weitere eindeutige Drohgebärden in Richtung der Reisenden im Nachbarabteil. Diese haben aus dem Zug heraus bereits Freunde und Bekannte gebeten, sie am Ausstiegsbahnhof Alexanderplatz abzuholen und ihnen Schutz zu geben. Ein Großteil der Neonazi-Gruppe verließ bereits am Bhf. Ostkreuz den Zug. Der sich dort ereignete Angriff richtete sich gezielt gegen zwei, die Ankunft dokumentierende, Personen.
Die Polizei konnte anschließend zwölf, teils vermummte Tatverdächtige identifizieren.
Update: Am 30.09.25 kam es zu einer großangelegten Razzia gegen die Täter*innen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Den acht Beschuldigten im Alter von 17 bis 22 Jahren wirft die Staatsanwaltschaft gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vor.
Quelle: Bürger*innenmeldung, taz vom 11. und 13.08.25, Tagesspiegel vom 12.08.25, Polizei Berlin 11.08.25 Nr. 1972 Update: Polizei Berlin Nr. 2225 vom 30.09.25, Die Zeit, RBB, BZ und Tagesspiegel vom 30.09.25 -
Rassistische Beleidigungen in Marzahn-Süd
10.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der S-Bahn-Linie S7 zeigten zwei Männer einer Person of Color (PoC) mehrfach den Mittelfinger. Als die Person of Color an der Haltestelle Springfuhl ausstieg, begaben sich die Männer in der S-Bahn extra auf die Höhe des Gesichts der Person, um den Mittelfinger zu zeigen.
Quelle: Augenzeug:in -
Rassistische Diskriminierung im Wohnumfeld
10.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfInnerhalb eines Nachbarschaftskonflikts in Marzahn kam es zu einer anti-Schwarz rassistischen Beleidigung. Darüber hinaus wurde die betroffene Person von der hinzugezogenen Polizei diskriminierend behandelt. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide
10.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Schmierereien in Wedding
10.08.2025 Bezirk: MitteIn der Guineastraße im Ortsteil Wedding wurden rassistische Schmierereien auf Sperrmüll entdeckt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Schriftzüge und Mordaufruf gegen Antifaschist*innen in Adlershof
10.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Arndtplatz wurden vier Bänke mit verschiedenen Schriftzügen entdeckt, darunter "Keine Rassen vermischen", "Abschieben für Sicherheit! K*** in die Fresse kacken.", "Adlershof bleibt Standhaft und Deutsch!" und "Antifa töten".
Zudem wurde auf dem Platz ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische und extrem rechte Sticker in Marzahn-Nord
10.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Ahrensfelde wurden zwei Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Einer der Sticker hatten den rassistischen Slogan: "Deutschland den Deutschen".
In der Schwarzwurzelstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Sticker zeigte das Logo der "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ), die Jugendorganisation des "III. Wegs", der andere Sticker hatte den Slogan "Remigration jetzt".
Quelle: Augenzeug:in -
Rechter Sticker am Bhf. Ostkreuz entfernt
10.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Rolltreppe zum Fernbahnsteig wurde ein Sticker mit einem abgebildeten Reichsadler und dem Text "Deutsches Reichsgebiet" entfernt.
Quelle: Hass-vernichtet.de -
Anti-Antifa-Sticker in Friedenau
09.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Breslauer Platz wurde ein Sticker entdeckt mit der Aufschrift "Keinen* Bock auf Antifa". Damit wird nicht nur gegen Menschen agitiert, die sich der extremen Rechten entgegenstellen, sondern mit dem Sternchen auch ein Wortspiel gegen geschlechtergerechte Sprache versucht.
Quelle: Persönliche Meldung -
Antiasiatisch-rassistische Beleidigung in einer Bar in Mitte
09.08.2025 Bezirk: MitteIn einer Bar in Mitte wurde eine Frau von einem anderen Gast antiasiatisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Berlin
09.08.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung statt. Eine Person, die Zivilcourage zeigte, wurde ebenfalls rassistisch beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Report! Berlin / CLAIM