Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
17.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Etkar-Andre-Straße wurde auf einem Parkplatz eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Hitlergruß in Neu-Hohenschönhausen
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAm Nachmittag kam es zu einem extrem rechten Vorfall im Röttkenring. Die Besatzung eines Rettungswagens der Berliner Feuerwehr wurde von einem Mann bei einem Einsatz behindert. Als die Polizei ihn schließlich von weiteren Störungen abhalten wollte, zeigte er den Hitlergruß und rief NS-verherrlichende Parolen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0705 vom 18.03.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Urbanstraße entfernt
17.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Urbanstraße wurde ein Sticker entfernt mit der Aufschrift "Es gibt nur zwei Geschlechter" und einem gemalt dargestellten Konterfei der Politikerin Beatrix von Storch.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazistischer Zahlencode im Kaskelkiez
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Schild einer Arztpraxis in der Spittastraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichende Schmierereien in Marzahn
17.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Weg in der Nähe des Gewerbepark Marzahn wurden auf einem Rohr „SS“ und „SA“ geschmiert, sowie das Wort „Germania“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber in Karlshorst
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Dönhoffstraße sowie in der Waldowallee wurden rechte Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der "Neuen Rechten" und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische Bedrohung in Niederschöneweide
17.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köllnischen Str. direkt am NS-Dokumentationszentrum pinkelte ein Mann an einen Baum am Fußweg. Als ihm ein Paar entgegenkommt, beschwerte sich der Mann des Paars über das Verhalten des ersten Manns. Der Pinkler entschuldigte sich, jedoch war der andere Mann weiterhin empört. Darauf beleidigte der Pinkler den anderen Mann mit den Worten: "Aber ich bin Deutscher. Nicht wie du, du Pisser! Flieg auf deinem Teppich nach Afghanistan!" Als er weiter zu seinem Auto ging, drohte er außerdem: "Komm her, du Wichser, ich schieß' dich in den Kopf!" Das Paar flüchtete.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Lichtenberg
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Hof einer Lichtenberger Schule wurde ein neunjähriger Junge außerhalb der Schulzeit von zwei anderen Jungen rassistisch beleidigt, bespuckt und angegriffen. Die beiden Jungen schlugen und traten den Betroffenen. Zudem drückten sie ihn gegen einen Zaun und schossen ihm mit einem Fußball ins Gesicht.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0704 vom 18.03.2025 -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Rummelsburg
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Nähe des Betriebsbahnhofs Rummelsburg wurde an einem Mülleimer eine "Fuck Antifa"-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
17.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Homburger Straße Ecke Spessartstraße wurde ein Sticker gefunden und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Register CW via Signal -
Wieder Hakenkreuz-Schmierereien in Staakener Hochhaus
17.03.2025 Bezirk: SpandauNach nur zwei Tagen wurden erneut Hakenkreuze im Fahrstuhl eines Staakener Hochhauses entdeckt. Außerdem waren der extrem rechte Zahlcode "88" und "SS"-Runen geschmiert worden. Darunter stand zwei Mal "AFD". Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung am U-Bahnhof Reinickendorfer Str.
16.03.2025 Bezirk: MitteEine Schwarze Frau wurde am frühen Abend am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße in Wedding von einem angetrunkenen weißen Mann angepöbelt und rassistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte
16.03.2025 Bezirk: MitteNeben dem Bahnhof Friedrichstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sogenannte "Judensau" abbildet, die von einem roten Dreieck guillotiniert wird.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
16.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Bushaltestelle Wiesbadener Straße/Laubacher Straße wurden mehrere Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Register SZ -
Beleidigungen und rassistischer Angriff in Prenzlauer Berg
16.03.2025 Bezirk: PankowWährend eines Fußballspiels in der Dunckerstraße beleidigte ein Spieler einen anderen Spieler der gegnerischen Mannschaft rassistisch. Nach dem Spiel kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Quelle: Polizeimeldung vom 17.03.2025 -
Extrem rechte Graffiti im Herzberge Park
16.03.2025 Bezirk: LichtenbergIm Herzberge Park wurden mehrere extrem rechte Graffiti entdeckt, die unter anderem NS-verherrlichende Symboliken enthielten. So enthielt ein Graffiti das Wort HASS, bei dem die beiden "S" als Sigrunen dargestellt wurden und ein Keltenkreuz. Ein Schriftzug richtete sich zudem mit der Aussage "FUCK ANTIFA" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Ein anderer Schriftzug lautete: "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen" - eine bekannte Neonazi-Parole.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Köpenick-Nord
16.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Ortsteil wurden zwei Zahlencodes und insgesamt sechs Aufkleber entdeckt.
An der Ecke Mahlsdorfer Str. / Hoernlestr. wurde an einem Schaukasten zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In einer Kneipe in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An einem Straßenschild an der Ecke Mahlsdorfer Str./ Stellingdamm wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
In der Kaulsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Kaulsdorfer Str. / Hoernlestr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie ein weiterer Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle S-Bahnhof Köpenick wurde ein rechter Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuze auf Spielplatz in Friedenau gemalt
16.03.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf dem Spielplatz am Insulaner in Friedenau sind zwei Hakenkreuze auf die Rutsche gemalt worden. Mit demselben Stift wurden auch mehrere Hertha-Schriftzüge gemalt. Die Hakenkreuze wurden überklebt.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Silvio-Meier-Straße
16.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Silvio-Meier-Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker entfernt. Zudem war darauf eine durchgestrichene israelische Flagge abgebildet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Aufkleber im Allendeviertel
16.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg wurden vier rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Friedrichshagen
16.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Fürstenwalder Damm wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Verschwörungsideologische Propaganda in Tiergarten
16.03.2025 Bezirk: MitteIn der Altonaer Straße in Tiergarten wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber, der ein extrem rechtes Medienportal bewarb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Absichtlicher Rempler in Fußgängerzone
15.03.2025 Bezirk: SpandauEine 35-jährige muslimische Frau, die Kopftuch trug, wurde in der Carl-Schurz-Straße von einem älteren, deutlich größeren Mann heftig angerempelt, obwohl ausreichend Platz vorhanden war. Die Frau blieb erschrocken stehen und wandte sich dem Mann zu, um sich zu beschweren. Da forderte sie eine Passantin auf, den "älteren Herrn" nicht weiter zu belästigen.
Quelle: Outreach -
Antisemitische Beleidigung in Mitte
15.03.2025 Bezirk: MitteAuf einer pro-palästinensischen Demonstration am Potsdamer Platz wurden ein filmender Journalist und ein dju-Gewerkschaftsvertreter von einigen Demonstrant*innen antisemitisch und sexualisiert beschimpft.
Quelle: dju in ver.di -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
15.03.2025 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit über 30 Teilnehmenden. Ein Redner relativierte NS-Verbrechen und verbreitete Verschwörungsmythen über eine angebliche "zionistische Lobby".
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
15.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen Menschen muslimischen Glaubens, der andere gegen politische Gegner*innen. Beide stammen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
15.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Friedrichshagen wurden insgesamt sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Sie befanden sich in der Möllenseestr,, Flakenseestr., Müggelseedamm und Rahndorfer Str. und richteten sich gegen Antifaschist*innen und waren rassistisch motiviert. Ein Teil der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
15.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn verschiedenen Orten im Ortsteil wurden Aufkleber entdeckt, die aus einem extrem rechten Versandhandel stammten. Sie richteten sich mit Sprüchen wie „Good Night Left Side“ oder „Antifa Freie Zone“ Großteils gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und wurden zum Teil entfernt. Auf dem Spielplatz in der Jänschwalder Straße klebte zudem ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv „Abschieben schafft Sicherheit“ auf einem Mülleimer.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
15.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hönower Straße klebte ein Plakat von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ an einem Stromkasten. In der Lenbachstraße Ecke Pfarrhufenanger wurden zwei Aufkleber mit dem Motiv „Good Night Left Side“ überklebt. Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Kampfsport statt Kiffen - Deutsche Jugend zu uns“ der extrem rechten "Jungen Nationalisten" (JN) entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Britz
15.03.2025 Bezirk: NeuköllnIm U-Bahnhof Parchimer Allee in Britz wurde in die Glasscheibe des Fahrstuhls ein Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Hakenkreuz in Hellersdorf-Nord
15.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Alten Hellersdorfer Straße Ecke Hellersdorfer Straße wurde ein großes schwarzes Hakenkreuz auf dem Boden entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Homophober Angriff im Hansaviertel
15.03.2025 Bezirk: MitteIm Hansaviertel schlug ein 40-Jähriger einen 67-Jährigen gegen Kopf und Rücken, trat auf ihn ein und beleidigte ihn homophob.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0690 vom 16.03.2025, Queer.de vom 16.03.2025 -
Kind am Ostkreuz rassistisch beleidigt und mit Zigarette beworfen
15.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Mann beleidigte am S-Bhf. Ostkreuz gegen 15:35 Uhr einen 13-jährigen Jungen im Beisein seines 11-jährigen Freundes rassistisch. Anschließend schnippte der Mann eine brennende Zigarette auf den 13-Jährigen, wodurch ein Brandloch in dessen Jacke entstand.
Quelle: Polizei Nr. 0683, T-Online vom 16.03.25, Belltowernews vom 24.03.25 -
LGBTIQ*-feindliche Benachteiligung in Mitte
15.03.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
15.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
15.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Neonazistische Aufkleber in Prenzlauer Berg
15.03.2025 Bezirk: PankowIn der Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Freiheit für Manuel" entdeckt und entfernt. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dieser Person.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Neonazistische Zahlencodes u.a. in Köpenick-Nord
15.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn den Bushaltestellen Mittelheide wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Gehsener Str. wurde an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
An der Ecke Gehsener Str. / Filehner Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Stellingdamm wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verharmlosender Sticker in Wilmersdorf
15.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Sigmaringer Straße wurde ein NS-verharmlosender Sticker entdeckt und entfernt, auf dem das Kriegsgeschehen in Gaza mit der Shoa gleichgesetzt wurde.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
15.03.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Rüdickenstraße wurden etwa 15 extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Online-Versandhandel, sowie von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent". Sie richteten sich auf rassistische Weise gegen Geflüchtete, beispielsweise mit Slogans wie "Asylbetrüger abschieben!" oder "Abschieben schafft Wohnraum!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
15.03.2025 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Aufkleber und extrem rechte Schmiererei in Marzahn-Süd
15.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation Allee der Kosmonauten/Poelchaustraße wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „Talahons abschieben", sowie eine „1161"-Schmiererei entdeckt. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
15.03.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten Reichsbürger*innen eine Mahnwache ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen. Eine Person trug Kleidung in Reichsfarben.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schriftzug des "III. Weg" in Niederschöneweide
15.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Werbeschild an der Ecke Schnellerstr./ Britzer Str. wurde der Schriftzug "D3.W" (Der III. Weg) entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Serie von Hakenkreuz-Schmierereien in Staakener Hochhaus geht weiter
15.03.2025 Bezirk: SpandauErneut wurden mit schwarzem Stift geschmierte Hakenkreuze in einem Staakener Hochhaus entdeckt. Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch motivierter Angriff auf eine Frau in Marienfelde
14.03.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Eingang einer Apotheke in der Hildburghauser Straße wurde eine Frau von einem unbekannten Mann angegriffen. Er soll sie beim Verlassen der Apotheke geschubst und an ihrem Kopftuch zu Boden gerissen haben. Anschließend habe er sie mehrfach in den Bauch getreten, wodurch sie Verletzungen erlitten habe. Der Täter sei geflüchtet, der antimuslimisch-rassistische Übergriff wurde angezeigt.
Quelle: Polizei Meldung Nr. 0758, Tagesspiegel 23.03.2025 -
Antimuslimisch- und antiasiatisch-rassistische Beleidigung in Mitte
14.03.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich eine antimuslimisch- und antiasiatisch-rassistische Beleidigung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg
14.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Krummen Straße Ecke Bismarckstraße wurde an einer Litfaßsäule eine israelbezogene antisemitische Schmiererei entdeckt.
Auf einem Plakat, das für eine Veranstaltung warb, die Antisemitismus thematisiert, wurden die Worte "Free Gaza! Free Palestine!" geschmiert. Zudem wurde ein großer Davidstern des Plakates durchgestrichen.
Die Schmiererei ist als antisemitisch einzuordnen, da Antisemitismus, den Juden*Jüdinnen in Deutschland erfahren, mit der Politik Israels verknüpft wird. Dadurch werden Juden*Jüdinnen für die Poltik Israels verantwortlich gemacht. In der beworbenen Veranstaltung ging es nicht um Israel.
Quelle: Demokratiebüro Charlottenburg-Wilmersdorf -
„Der III. Weg“-Plakate in Hellersdorf-Ost
14.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Risaer Straße auf Höhe der Bushaltestelle Branitzer Straße wurden mehrere Plakate der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und zum Teil entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
14.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel wurden insgesamt neun extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Sie befanden sich im Müggelschlößchenweg, in der Alfred-Randt-Str. und im Strandschloßweg und richteten sich gegen Antifaschist*innen, wobei ein Aufkleber auch einen Gewaltaufruf enthielt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick