Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Juni gab es in Spandau eine rassistische und LGBTIQ-feindliche Bedrohung. Genauer Ort und Datum sind unbekannt.
In der Nacht nach dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft bei der EM fuhr eine größere Gruppe Deutschlandfans aus der Stadt nach Baumschulenweg. Beim Aussteigen am S-Bahnhof Baumschulenweg grölte die Gruppe "Deutschland den Deutschen" zur Melodie von "L'Amour Toujours".
Am Nachmittag wurde auf dem Köpenicker Sommer auf der Bühne am Ufer der Altstadt der durch die Medien bekannte Popsong von Gigi D'Agostino (Sylt-Song) gespielt. Dazu grölten Teile des Publikums rassistische Parolen. Laut Veranstalter wurde der Titel daraufhin unterbrochen.
In der Nachbarschaft kam es zu einem rassistischen Angriff. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum wurde ebenfalls anonymisiert.
An der Hedwigstraße in Friedenau wurde ein rassistischer Aufkleber von dem neurechten Magazin Krautzone, mit dem Schriftzug "Ahoi, Meloni! Stopp den Menschenhandel! Mach die Häfen dicht!" und einem Foto von Meloni, entdeckt.
Im U-Bahnhof Spichernstraße wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt.
Gegen Ende der Festveranstaltung im Rahmen der "Marzahn Pride" kam es zu einem gewaltsamen Übergriff, bei dem Teilnehmenden auf dem Weg zum S-Bahnhof Marzahn eine Regenbogenflagge gewaltsam entwendet wurde.
Vor dem Humboldtforum in Mitte hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Sie forderten eine Rückkehr zur Verfassung von 1871 und verbreiteten den Verschwörungsmythos, dass Deutschland ein besetztes Land wäre. Sie zeigten Reichsfahnen.
An einem unabhängigen Jugendzentrum in der Florastraße rissen 4-5 vermummte Personen ein feministisches Transparent von der Hausfassade ab und verbrannten es im Hinterhof. Laut Zeug*innen hatten die Personen Leuchtfackeln dabei. Das Jugendzentrum nahm dies als Einschüchterung ihrer Jugendarbeit wahr.
Auf dem Kaisersteg wurden acht Schriftzüge gegen Antifaschist*innen ("FCK AFA") entdeckt.
In Charlottenburg-Wilmersdorf wurde eine Schwarze Person am Arbeitsplatz von Kolleg*innen fortgesetzt rassistisch beleidigt.
An der Kreuzung Grazer Damm / Grazer Platz in Schöneberg-Süd wurde ein antisemitischer Aufkleber mit dem Schriftzug " Fuck you Israel" und einem durchgestrichenen Davidstern gefunden
Ein Mann trat auf eine Person zu, die ein T-Shirt von einem Berliner Club trug, der für seine antisemitismuskritischen Positionen bekannt ist. Als die S-Bahn kam, spuckte er ihr vor die Füße und sagte „Scheiß-Zionisten-Club“.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Auf einem Wahlplakat klebte ein Aufkleber, der die Existenz Israels infrage stellt.
Es fand sich ein Sticker mit der Aufschrift „Fuck Israel“ mit einem Hakenkreuz als „s“ im Wort „Israel“.
In einem Friseurladen in Neukölln hing eine Landkarte, derzufolge Israel nicht existiert.
In der Giersstraße in Weißensee wurde ein antisemitisches Graffiti mit der Aufschrift "Juden Schweine" und 161 gefunden und gelöscht. „161“ steht für die Buchstaben „AFA“, welches eine Abkürzung für Antifaschistische Aktion ist, und ein Kürzel, welches häufig als Tag verwendet wird.
In einem Supermarkt in Neukölln kam es zu einer Bedrohung aus antiziganistischer Motivation. Ein Kunde des Supermarkts beleidigte ein Kind, welches ein Produkt nicht korrekt in ein Regal zurückgelegt hatte. Er nutzte die rassistische Fremdbezeichnung. Als die Mutter des Kindes einschritt, drohte er dieser mit erhobener Hand und wiederholte die rassistische Fremdbezeichnung, sowie weitere Beschimpfungen. Als Mutter und Kind den Supermarkt verließen, drohte er ihnen abermals. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
In einem Zug der Regionalbahn randalierten in Mitte betrunkene Fußballfans und grölten Parolen mit dem Z-Wort.
In der Wönnichstr. wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Auf einem Mülleimer an der Straßenecke Kranoldplatz/Bendastraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Klu Klux Klan White Power" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Biesdorfer Promenade wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Freiheit für alle politischen Gefangenen!" entdeckt. Darüber hinaus waren auf dem Aufkleber vier Personen abgebildet. Eine Person war eine verurteilte Holocaustleugnerin und eine Person war ein Pankower Neonazis, der bei der NPD Pankow aktiv war.
In der Schillerstraße Ecke Weimarer Straße wurde an einer Hauswand mehrere "Antifa jagen!"- Schmierereien entdeckt.
In der Friedrichshagener Str. wurde an einer Wand ein Hakenkreuz entdeckt.
Nach Information mehrerer Zeug*innen wurden in einer Kneipe in der Bossestraße nach dem 1. WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft von aggressiv auftretenden Männern mit eindeutigen rechten Erkennungszeichen (z. B. Tattoos "Schwarze Sonne" und verbotene Runen-Symbole, LGBTIQ*-feindliche T-Shirtaufdrucke) mehrere Hitlergrüße gezeigt und in Sprechchören "Deutschland den Deutschen" skandiert.
In der Risaer Straße wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Die wahre Krise ist das System" entdeckt.
In der S41 zwischen Schöneberg und Südkreuz wurden von einem telefonierenden Mann NS-verherrlichende Parolen ("Sieg Heil") gerufen. Unmittelbar danach äußerte der Mann, man könne ja "Hakenkreuze malen gehen".
Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "NS Zone" entdeckt.
Im Rahmen der Fußball-WM stellte die Polizei gegen 23:15 Uhr im Ortsteil Friedrichshain rassistische und NS-verherrlichende Propagandadelikte nach § 86a STGB fest.
Auf einem Wahlplakat der Partei Die Linke in der Brachvogelstraße wurde mit Edding "Team Umvolkung" geschmiert.
An der Tramhaltestelle Freizeitforum Marzahn wurde die Schmiererei "Anti AFA Zone 1161" entdeckt. Mit dem Zahlencode 1161 richten extrem rechte Akteure sich gegen Antifaschismus.
Am S-Bahnhof Adlershof wurde an einem Brückenpfeiler die Schriftzug "Deutschland, Deutschland, Antifa Hurensöhne" entdeckt.
Auf der Hauptstraße wird eine junge Schwarze Frau von einem Mann mittleren Alters als "Bimbo" beleidigt. Als die junge Frau ihm widerspricht, schreit der Mann "Halt's Maul" und läuft weiter.
In der Friedrichstraße wurden Vermisstenplakate einiger Hamasopfer beschädigt. Die Plakate wurden zerkratzt und die Augen der Vermissten mit grüner Farbe beschmiert (symbolisch geblendet).
In einem Laden in Neukölln wurden Schals verkauft, auf denen über der Al-Aksa-Moschee schwebende Fallschirmspringer zu sehen sind - eine affirmative Bezugnahme auf die Terrorattacke der Hamas am 7. Oktober.
In der Richardstraße wurde ein antisemtischer Aufkleber auf deinem Laternenmast entdeckt.
An einer Laterne in der Potsdamer Straße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
In Charlottenburg wurde ein Sticker mit dem Slogan "Zionism is fascism" auf einen Aufkleber mit der Aufschrift "Wir schützen jüdisches Leben" geklebt.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Das Denkmal für Elise und Otto Hampel, die mit Postkarten zum Widerstand gegen Hitler aufgerufen haben, wurde mit dem Spruch „Stop the Genocide in Gaza“ beschmiert.
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde auf einem Altkleidercontainer ein Aufkleber mit der Aufschrift "Lesen, Lieben, Kämpfen" entdeckt und entfernt. Dieser verweist auf einen extrem rechten Onlineshop.
Am S-Bahnhof Biesdorf wurden Aufkleber von "Deutsche Jugend voran" entdeckt und unkenntlich gemacht.
Erneut wurden entlang des Sterndamms ca. 15 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.