Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
15.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und der Zeitpunkt anonymisiert.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
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Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
15.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des Drachenspielplatz wurden zehn extrem rechte Sticker entfernt, viele enthielten Reichsflaggen-Motive. Im Oschatzer Ring wurden zudem vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und z.T. entfernt. Im Randweg wurde ein antisemitischer Aufkleber von „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Terrorstaat Israel“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
15.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Risaer Straße wurde ein Aufkleber der „Nationalrevolutionären Jugend“ entdeckt. Auf dem Kastanienboulevard wurden diverse extrem rechte Sticker entdeckt und zum Teil entfernt, sie enthielten zum Teil die „Schwarze Sonne", Reichsfarben und rassistische Slogans.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Neu-Hohenschönhausen
15.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Arnimstraße wurden erneut NS-verherrlichende Aufkleber befestigt. Mehrere Sticker zeigen die "Schwarze Sonne" vor der Reichsflagge. Ein anderer trägt die Aufschrift "Heimatschutz, werft die Grünen aus dem Land", auch hier ist die Reichsflagge abgebildet.
In der Gotlindestraße Ecke Plonzstraße wurde auf einem Mülleimer ein "Zecken boxen"-Schriftzug entdeckt. Hiermit wird zur Gewalt gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Szene aufgerufen.
Quelle: Meldemaske Berliner Register -
Extrem rechte Schriftzüge und neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
15.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Filehner Str. wurden die Schriftzüge "FCK AFA", "ZECKEN BOXEN" und "K*** RAUS" entdeckt.
An einem Stromverteilerkasten in der Mahlsdorfer Str. Nähe S-Bahnhof Köpenick wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindliche Aktion in Mitte
15.06.2025 Bezirk: MitteAuf der Treppe des Alten Museums am Lustgarten veranstalteten Aktivist*innen aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" eine Propagandaaktion. Sie entrollten eine Fahne mit der Aufschrfit "Stolz statt Pride" und zündeten Pyrotechnik. An der Aktion nahmen etwa 10 Personen teil.
Quelle: Registerstelle Mitte -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Wedding
15.06.2025 Bezirk: MitteDrei Jugendliche lachten eine Frau in einem Bus in Wedding aus und sagten hörbar "Scheiß Lesbe". Als Sie an den Osramhöfen ausstieg, folgten die Jugendlichen Ihr bis in den Schillerpark.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Steglitz
15.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einem Briefkasten auf der Schloßstraße/Ecke Feuerbachstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker entdeckt. Dieser hatte den Slogan: ""Es gibt #NUR ZWEI Geschlechter" und zeigte eine zerstörte Pride-Flag.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Neonazistische Propaganda in Lichtenberg-Nord
15.06.2025 Bezirk: LichtenbergAm Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben - oberhalb der Allee der Kosmonauten - wurde eine neonazistische und NS-verherrlichende Schmiererei entdeckt. Es wurde ein Hakenkreuz, der Schriftzug "Zecken töten" (damit bezeichnet die Naziszene linke, politische Gegner*innen) und zwei "1161"-Schriftzüge dokumentiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Auch in der Rüdigerstraße wurde auf mehreren Regenrinnen der Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Zahlencode in Blankenburg
15.06.2025 Bezirk: PankowAn der S-Bahn-Station Blankenburg wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-Verharmlosung bei Veranstaltung in Charlottenburg
15.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Vortrag in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg behauptete der Redner, Nazis seien links gewesen. Dies ist historisch falsch. Der Nationalsozialismus war völkisch, rassistisch, antisemitisch, autoritär und antidemokratisch. Zwar enthielt der Begriff „Nationalsozialismus“ das Wort Sozialismus, in der Realität wurden im NS aber linke Parteien zerschlagen, Gewerkschaften verboten, Sozialist*innen und Kommunist*innen verfolgt und ermordet. Die Behauptung, Nazis seien „links“ gewesen, ist ein revisionistisches Narrativ, das häufig genutzt wird, um den NS zu relativieren, Verantwortung zu verschieben und die politische Linke zu delegitimieren. Die Äußerung des Redners kann in dieses reviosionistische Narrativ eingeordnet werden.
Quelle: Register CW -
NS-verherrlichende Schmierereien in Steglitz
15.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Bäkepark nahe des Bäketeichs wurden mehrere NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. An der Schleuse zwischen Bäkepark und Teltow-Kanal waren mehrere Hakenkreuze und doppelte Sigrunen gesprüht.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
15.06.2025 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
15.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tram-Haltestelle Freienwalder Straße wurde ein anti-Schwarz rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Thank you for not mixing" gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Äußerungen in einem Restaurant in der Samariterstraße
15.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Restaurant in der Samariterstraße empörte sich gegen 21:00 Uhr eine größere Touristengruppe aus Süddeutschland in einem Gespräch über die Entlassung eines Polizisten, der in einer Chatgruppe rassistische und LGBTIQ*-feindliche Äußerungen getätigt haben solle. Diese Äußerungen waren Teil des Gespräches, das zu Beginn sehr laut und in der Folge dann flüsternd, geführt wurde. Restaurantgäste an Nebentischen fühlten sich durch die Verbreitung von Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit in dem Gespräch belästigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimischer Angriff in Marzahn
14.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag werden zwei Frauen in der Mehrower Allee von einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt. Einer Frau, die ein Kopftuch trägt, wird von der Unbekannten ins Gesicht gespuckt und mit einem Schuh ins Gesicht geschlagen. Sie wird verletzt. Die andere Frau wird rassistisch beleidigt, sie kann aber den Schlägen ausweichen.
Quelle: Polizeimeldung vom 15.06.2025 -
Antimuslimische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmierereien in Friedrichsfelde
14.06.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einer Bank unter dem Punkthochhaus in der Rummelsburger Straße, in Nähe der Brücke über den Kraatz-Tränke-Graben, wurde jeweils ein antimuslimisch-rassistischer "Islam out"- und ein "1161"-Schriftzug entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Einbecker Straße wurde eine "1161"-Schmiererei in Kombination mit Fußballbezug zum 1. FC Union an einer Hauswand entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Propaganda in Berlin
14.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
14.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
14.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
14.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Pettenkoferstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Reinickendorf-Ost
14.06.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Ortsteil Reinickendorf wurde aus antisemitischer Motivation ein vermeintlich jüdischer Nachname auf einem Klingelschild zerkratzt. Die Hausverwaltung reagierte schnell und reparierte das Klingelschild.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
14.06.2025 Bezirk: MitteIm Rahmen eines Protestcamps vor dem Bundestag wurden auf einer Kundgebung antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
14.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickVor dem Krankenhaus Köpenick wurden zwei extrem rechte Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie bildeten einen Wehrmachtssoldaten ab.
Im Müggelschlößchenweg wurde ein extrem rechter Aufkleber, der ein "Deutsches Reichsgebiet" ausrief entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte
14.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Parsteiner Ring wurden Sticker mit den Slogans „Antifa verbieten“ und „Refugees Not Welcome“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
14.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mahlsdorf wurde neben der Treppe eine „FCK AFA"-Schmiererei entdeckt. An der Tramstation Hultschiner Damm/Seestraße klebten ca. 10 extrem rechte Aufkleber, darunter „Fuck Antifa“ Sticker, sowie eine Schmiererei mit dem Zahlencode „1161“. Sie wurden teilweise entfernt. An der Tramstation Lederbourstraße wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Sticker am Lindensteig entdeckt
14.06.2025 Bezirk: SpandauVor der Anlegestelle der Stern- und Kreisschiffahrt am Lindensteig wurde ein Sticker eines extrem rechten Online-Handels entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Sticker in der Fußgängerzone
14.06.2025 Bezirk: SpandauIn der Fußgängerzone der Spandauer Altstadt wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Online-Handels entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Sticker in Lichterfelde
14.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Oberhoferplatz wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Sticker hatte den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
Extrem rechte und verschwörungsideologische Propaganda in Mitte
14.06.2025 Bezirk: MitteIn der Umgebung des Nordbahnhofs wurden extrem rechte Aufkleber von "aktivde" sowie den Nationalsozialismus verharmlosende und LGBTIQ*- feindliche Aufkleber einer verschwörungsideologischen Gruppe entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz im Märkischen Viertel
14.06.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Außenwand eines Toilettenhäuschens im Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurde ein Hakenkreuz mit etwa einem Meter Durchmesser angebracht. In der Nähe befindet sich ein Skatepark. Die Schmiererei wurde entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Infostände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf
14.06.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte in der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau sowie in der Residenzstraße im Ortsteil Reinickendorf Infostände durch. Dort wurde die Frühjahresausgabe der "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. Die Inhalte der Ausgabe werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Quelle: Register Reinickendorf -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Oberschöneweide
14.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Siemensstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Zahlencode in Weißensee
14.06.2025 Bezirk: PankowIn der Bernkasteler Straße Ecke Piesporter Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-Verhamlosungen und Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
14.06.2025 Bezirk: MitteIm Rahmen einer Kundgebung auf dem Platz des 18. März wurden u.a. auf Schilder gezeigt, die Israel mit dem Nationalsozialismus gleichsetzten.
Quelle: RIAS Berlin -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Nord
14.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfNachdem ein 51-jähriger Mann morgens seinem Hund im Volkspark Jungfernheide Kommandos in ukrainischer Sprache gegeben hat, wurde er von zwei Unbekannten nach seiner Nationalität befragt. Als er geantwortet hat, Ukrainer zu sein, wurde ihm von einem der beiden ein Messer in den Bauch gestoßen. Der Betroffene wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, aber befand sich nicht in Lebensgefahr. Ein antislawisch-rassistisches Motiv der Tat liegt nah.
Quelle: Polizeimeldung vom 14.06.2025 (Nr.1655) -
Rassistisch motivierte Bedrohung in Alt-Hohenschönhausen
14.06.2025 Bezirk: LichtenbergZwei Jugendliche haben auf einem Sportplatz Fußball gespielt. Auf dem Weg zwischen Fußballplatz und einer umliegenden Schule sind zwei Personen mit einem Hund vorbei spaziert und haben "Ausländer raus!" und "Geht dahin wo ihr herkommt!" zu den zwei Jugendlichen auf dem Sportplatz gerufen. Zwischen den Jugendlichen und den Spaziergänger*innen war ein hoher Zaun und eine verschlossene Tür. Einer der Jugendlichen, der von den rassistischen Parolen betroffen war, ist an dem Zaun hochgeklettert und hat zurück gerufen "Haut ab!". Daraufhin hat einer der Spaziergänger gerufen "Komm doch her wenn du dich traust!" und hat sich Gummihandschuhe (Einweghandschuhe, wie sie zum Reinigen genutzt werden) angezogen. Das hat den Jugendlichen Angst gemacht, weil sie dadurch dachten, dass die Person ein Messer mit sich tragen könnte. Die Jugendlichen sind dann zum Vereins-Häuschen gelaufen und haben einen Trainer zur Hilfe geholt. Der Trainer hat mit den Personen außerhalb des Sportplatzes gesprochen, woraufhin sie weitergelaufen sind. Der Vorfall ereignete sich außerhalb des Trainings und nur, weil die Jugendlichen als "Ausländer" gelesen wurden.
Quelle: Berliner Register -
Rechte Musik im Supermarkt in Adlershof
14.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Supermarkt in Adlershof wurde über die Musikanlage ein Lied einer Rechtsrockband gespielt. Nachdem sich ein Kunde beschwerte, entschuldigte sich der Marktleiter und versicherte, dass dies nicht mehr vorkommen würde.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechte Veranstaltung in Wilmersdorf
14.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Eventlocation am Hohenzollerndamm fand das jährliche Sommerfest der neurechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) mit bis zu 500 bundesweiten Gästen statt. Es nahmen unter anderem mehrere prominente AfD-Politiker*innen der Bundes- und Landesebene teil, aber auch ein prominenter Politiker der rechten Kleinstpartei "Werteunion". Auch der in extrem rechten Kreisen vernetzte Gastgeber des Potsdam-Treffens 2024 war anwesend. Zudem waren auch verschiedene extrem-rechte Influencer*innen vor Ort. Ein Journalist des rechtspopulistischen Mediums "Nius" fotografierte anwesende Pressevertreter*innen und rief dazu auf persönliche Informationen über die Journalist*innen zu veröffentlichen. Dieses Verhalten kann eine einschüchterende Wirkung auf die betroffenen Pressevertreter*innen haben.
Die JF gilt als zentrale Publikation und Sprachrohr der Neuen Rechten und vertritt unter dem Deckmantel des Konservatismus zum Teil auch nationalistische, antidemokratische und völkische Positionen.
Vor der Veranstaltungslocation fand zugleich ein Gegenprotest der Omas gegen Rechts statt.
Quelle: Register CW, X, tagesspiegel vom 18.06.2025 -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
14.06.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten in der Spitze etwa fünf Reichsbürger*innen eine Mahnwache ab. Es waren Personen aus dem Umfeld verschiedener reichsideologischer Gruppen anwesend. Die Teilnehmenden zeigten Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmiererei und Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Nord
14.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Gotlindestraße Ecke Schottstraße wurde auf einem Mülleimer ein Schriftzug der „EHL“ (=Einheit Lichtenberg) und die Zahlenkombination "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion". Zudem wurden mehrere "Fck Antifa"-Sticker gefunden.
In der Kleingartenanlage in der Rhinstraße wurde ein Aufkleber des österreichischen TV-Senders "Auf1" entdeckt und entfernt. Der österreichische TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-Antifa-Schmiererei am Ostkreuz
13.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Abgang der Gleise 5 und 6 am S-Bhf. Ostkreuz wurde die Schmiererei "1161" (Anti-Antifa) unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarzer Rassismus durch BVG-Security am U-Görlitzer Park
13.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm U-Bahnhof Görlitzer Park kam es zu einer rassistischen Diskriminierung einer Schwarzen Person.
Quelle: Narud e. V. -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
13.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Parolen bei Veranstaltung in Neukölln
13.06.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung im Hansaviertel
13.06.2025 Bezirk: MitteMehrere Stolpersteine in der Claudiusstraße im Hansaviertel wurden beschädigt.
Quelle: RIAS Berlin