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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Beleidigung durch Medienunternehmen

    10.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf eine Beschwerde bei einer Fernsehredaktion über antiziganistische Inhalte, u. a. der Benutzung einer rassitischen Fremdbezeichnung, wird die Beschwerde mit der Abwehr der Redaktion, keine antiziganistischen Inhalte gesendet zu haben, abgelehnt.
    Solche Aussagen relativieren bzw. leugnen Antiziganismus allgemein und es zeigte eine ablehnende Haltung gegenüber Gebiets-Expert*innen.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    10.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Louis-Lewin Straße wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Härtere Strafen für Kinderschänder“ entfernt. Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber der „JN“ entfernt. An der Bushaltestelle Branitzer Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt, unter anderem mit dem Slogan „National, Hetero, Weiß“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd

    10.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Durchgang Kaulsdorf-Nord Richtung Cecilienplatz wurden die extrem rechten Schmierereien „1161“ und „Zecken Boxen“ entdeckt. Zudem wurde am Fahrtstuhl im U-Bahnhof Kienberg ein „I (Herz) NS"-Aufkleber endteckt, sowie in der Carola-Neher-Straße ein Aufkleber, der die Straffreiheit für einen Mann fordert, der wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Schmierereien und Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    10.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Hellersdorfer Promenade Ecke Quedlingburger Straße wurde eine große „1161"-Schmiererei über einem Wandbild an einer alten Werbetafel angebracht. Zudem wurde der Brunnen in der Hellersdorfer Promenade mit „1161“ beschrieben. In der Kastanienallee wurden 16 extrem rechte Aufkleber entfernt, zum Teil von den "JN". Auf dem Theaterplatz und in der Wurzener Straße wurde je ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt, welche den Slogan „Härtere Strafen für Kinderschänder“ trugen. In der Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel, der ein Antifa-Verbot fordert, entdeckt und entfernt. Zudem wurde am Zaun des Fußballplatzes in der Nähe des Cottbusser Platzes eine „1161"-Schmiererei (Anti-Antifa) entdeckt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    10.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Arnimstraße klebten mehrere extrem rechte Aufkleber mit zum Teil NS-verherrlichenden Aussagen wie "Deutschland meine Heimat" vor der Reichsflagge. Auch gegen politische Gegner*innen gerichtete und antimigrantische Motive wurden darunter entdeckt.

    Quelle: Meldemaske Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in Spindlersfeld

    10.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag wurde eine Frau of Color, die ein Kopftuch trug, in der Oberspreestr. von einer anderen Frau anlasslos als "Hure" beschimpft.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechte Sticker in der Hasenheide

    10.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Auf mehrsprachigen Hinweisschildern des Bezirksamtes Neukölln in der Hasenheide wurden zwei rechte und rassistische Aufkleber entdeckt. Auf einem der Aufkleber war der Slogan "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!" zu lesen. Abgebildet war zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Der Aufkleber war KI-generiert.

    Quelle: Register Neukölln
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Rummelsburg

    10.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Friedrich-Jacobs-Promenade wurden Schriftzüge von der "EHL" (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    In der Nöldnerstraße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ auf dem Fahrradständer einer pädagogischen Einrichtung entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Schmiererei und Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Nord

    10.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Siegfriedstraße Ecke Gotlindestraße wurde "Zecken Boxen" an ein Wohnhaus gesprüht. Dieser Slogan richtet sich gegen politische Gegner*innen der Extremen Rechten.

    In der Skandinavischen Straße vor der "Mobilitätsstation" wurde ein gegen Antifaschist*innen und somit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Parole "Dumm, dümmer, Antifa" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Transfeindliche Beleidigungen durch BVG-Kontrolleure

    10.06.2025 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie 1 am U-Bahnhof Kurfürstenstraße verhielten sich drei Kontrolleur*innen gegenüber einer Person, die ihren Fahrausweis vergessen hatte, entwürdigend transfeindlich. Einer der Kontrolleure schrie sie aggressiv und beleidigend an. Als die Betroffene darauf bestand, dass die Kontrolleur*innen die Polizei rufen sollten, wurde sie weiter beschimpft. Einer der Kontrolleure fragten sie spöttisch, ob sie eine Frau oder ein Mann sei. Als die Betroffene ruhig antwortete, dass sie eine Frau sei, antwortete einer von ihnen: „Nein, ich bin ein Herr, mein Kollege ist ein Herr, unsere Kollegin ist eine Frau – und du bist eine ...(beleidigendes Wort)“ Alle drei lachten über diese offensichtlich transfeindliche Bemerkung. Als die Betroffene nach den Dienstausweisen der Kontrolleur*innen fragte, begannen sie ihre Ausweise zu verstecken und weigerten sich, ihre Dienst-ID zu zeigen, was gegen die Vorschriften verstößt. Zwei Mitfahrende, welche die entwürdigende Situation bemerkten und der Betroffenen beistehen wollten, wurden von den Kontrolleur*innen barsch zurückgewiesen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Verschwörungsideologische Kundgebung in Mitte

    10.06.2025 Bezirk: Mitte

    Am Gendarmenmarkt hielten etwa 30 Personen eine verschwörungsideologische Kundgebung ab. Die Kundgebung richtete sich gegen die Verleihung eines Preises an die Gründer*innen eines Impfstoffherstellers. Neben Verschwörungsideolog*innen nahmen auch Personen aus dem Umfeld mehrerer reichsideologischer Gruppen teil. Mindestens eine Person trug eine Reichsfahne an der Kleidung. In Redebeiträgen wurden Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie und Impfungen verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiasiatisch-rassistische Pöbelei

    09.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Drei asiatisch gelesene, queere Personen wurden rassistisch und sexualisiert bepöbelt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi
  • Antisemitische Propaganda in Neukölln

    09.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Weichselplatz wurde auf einer Bank mit schwarzem Stift „Zionist“ und „Nazi“ geschrieben und jeweils Pfeile von einem Wort zum anderen gemalt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    09.06.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 100 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    09.06.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Roten Rathaus im Ortsteil Mitte hielten etwa 100 Teilnehmende eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Die Parolen "There is only one state; Palestine 48", welche dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht, wurde gerufen. Ein Redner sprach in seinem Wortbeitrag ausschließlich von der "zionist entity" (zionistischen Entität) statt von Israel.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen sowie NS-Verherrlichung in Hohenschönhausen-Nord

    09.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Volkspark Malchower See wurde am Hohenschönhausener Weg ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Love football - hate antifa" gefunden und entfernt. Zudem wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit dem Slogan "Nix yallah, yallah. Hier wird deutsch gesprochen" mit einer jungen Frau im "Bund Deutscher Mädels"-Stil vor einer schwarz-weiss-roten Reichsfahne in der Zingster Straße gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuze in Spindlersfeld

    09.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurden zwei große Hakenkreuze gesprüht.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Schriftzüge in Weißensee

    09.06.2025 Bezirk: Pankow

    Rund um den Weißensee wurden zwei Schriftzüge entdeckt: Der erste lautet „III. Weg“, der zweite „Hass“. Die beiden letzten S wurden in Runenschrift dargestellt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • NS-verherrlichender Aufkleber am U-Bahnhof Magdalenenstraße

    09.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnaufzug Magdalenenstraße wurde ein Aufkleber der Neonaziszene mit dem NS-verherrlichenden und raumgreifenden Slogan "NS Zone“ vor einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und gegen politische Gegner*innen gerichteten Symbole entdeckt und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Aukfkleber in Mahlsdorf

    09.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Fritz-Reuter-Straße / An der Schule wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Die Aufkleber propagierten mit dem rassistischen Spruch „Deutschland den Deutschen“ einen völkischen Nationalismus. In der Pestalozzistraße wurde ein weiterer rassistischer Aufkleber mit dem Spruch „White Lives Matter“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen

    09.06.2025 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Wiesenstraße / Reinickendorfer Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden drei Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber war anti-muslimisch rassistisch. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    09.06.2025 Bezirk: Mitte

    In der Hochstädter Straße in Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration schützt Frauen" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff im Prenzlauer Berg

    09.06.2025 Bezirk: Pankow

    Eine Frau wird vor ihrer Haustür auf der Straße von einem Nachbarn rassistisch beleidigt und von ihrem Fahrrad gestoßen, wodurch sie mehrere Brüche erleidet.

    Quelle: Reachout
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen und rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    09.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Es wurden "1161", EHL" (="Einheit Lichtenberg") und das "F*"- Wort vor einem durchgestrichen Antifa-Schriftzug auf einem Briefkasten und einem Mülleimer beim Archibaldweg am S-Bahnhof Nöldnerplatz entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    In der Rummelsburger Bucht wurden erneut extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf den Sitzbänken auf der Rummelsburger Promenade, auf der Zillerpromenade auf einer Wand und auf Mülleimern gemeldet. Auf der Sprüherei auf der Wand wurde zudem der Zusatz „Zecken boxen“ (hiermit kennzeichnet die neonazistische Szene politisch linksstehende Gegner*innen) zu sehen.

    In der Sewanstraße Ecke Erieseering wurde ein anti-Schwarz rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Thank you for not mixing" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen am S-Bahnhof Karlshorst

    09.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde an einer Bushaltestelle eine Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ und "FCK AFA" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion.

    Es wurden insgesamt vier Aufkleber eines bekannten Neonaziversandes an Mülleimern und Straßenschildern in der Fritz-Kortner-Straße Ecke Karlshorster Heide gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Aussagen in Niederschöneweide

    08.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Weg an der Spree in der Nähe des Kaiserstegs begegneten sich zwei Hundebesitzer. Als einer der Hunde aggressiv auf den anderen reagierte, zog ihn sein Besitzer zur Seite und sagte mehrmals laut: "Stopp, aus! Du sollst doch nur Juden beißen und keine anderen Hunde."

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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