Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
31.07.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Bilder im Prenzlauer Berg
31.07.2025 Bezirk: PankowAn einem Mülleimer im Mauerpark waren mehrere die Schoa bagatellisierende Bilder angebracht.
Quelle: RIAS -
Antisemitische Diskriminierung in Neukölln
31.07.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine zivilgesellschaftliche Organisation erhielt eine Postkarte mit einer antisemitischen Aufschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Neukölln
31.07.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei an einer Hauswand in der Gneisenaustraße
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Gneisenaustraße nahe Südstern wurde die Schmiererei "FUCK ISRAEL" angebracht. Dazu wurde ein Schweinskopf gemalt. Der Schweinekopf wird als Entmenschlichung von Jüdinnen und Juden gedeutet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Sticker rund um den Moritzplatz
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Prinzenstraße und rund um den Moritzplatz wurden im Juli mehrere Sticker entfernt, die einen direkten Vergleich von Auschwitz und Gaza zogen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" im Fennpfuhl
31.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Elli-Voigt-Straße Ecke Bernhard-Bästlein-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft!" gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber des "III. Weg" in Johannisthal
31.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Verkaufsstand am S-Bahnhof Schöneweide/ Sterndamm wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Nord
31.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Geschäftsstelle der Partei Die LINKE in der Henny-Porten-Straße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Sticker in Hellersdorf-Süd
31.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Carola-Neher-Straße in Hellersdorf-Süd wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im Juli
31.07.2025 Bezirk: ReinickendorfDer Reinickendorfer Kreisverband der Neonazi-Partei "Die Heimat" teilte im Juli mehrere Beiträge auf Facebook. Darunter war ein offener Brief an den Außenminister Wadephul, der vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden unterschrieben war. Der Brief trug den Titel "Do not free Maja" und rief den Minister dazu auf, sich nicht für die in Ungarn inhaftierte deutsche Person Maja T. einzusetzen. In dem Beitrag wurde die nicht binäre Person Maja T. als "Trans-Terrorist" bezeichnet und als Mann beschrieben. Außerdem wurde der bei Geburt zugewiesene Name der Person in fetten Buchstaben abgedruckt. Die transfeindliche Falschbezeichnung und die Veröffentlichung des Deadnames wurde hier bewusst und gezielt eingesetzt.
Quelle: Register Reinickendorf -
Hakenkreuz in Friedenau
31.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn einem Hausdurchgang am Grazer Damm wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Dieses wurde übermalt.
Quelle: Meldeformular -
Hakenkreuz in Marzahn-Nord
31.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Wörlitzer Straße in Marzahn-Nord wurde neben einen Fahrstuhl ein Hakenkreuz reingeritzt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Prenzlauer Berg
31.07.2025 Bezirk: PankowDer Vorfall wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum. Datum und Vorfall liegen den Berliner Registern und Amaro Foro vor.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Mitte
31.07.2025 Bezirk: MitteIn Mitte ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
Mehrere Sticker gegen politische Gegnerschaft rund um den Franz-Mehring-Platz entfernt
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Straße der Pariser Kommune und der Rüdersdorfer Straße, bzw. in der Umgebung des Franz-Mehring-Platzes, wurden Ende Juli mehrere rechte Sticker entfernt. In den meisten Fällen wurden damit Sticker von Aufstehen gegen Rassismus überklebt. Es wurden entfernt "Grüne nein danke" und "Keine Liebe für die Antifa", "FCK ANTIFA" von extrem rechten Onlinehandeln aus Leipzig und Hildburghausen.
Quelle: MBR Berlin -
NS-verherrlichende Schmierereien in Steglitz
31.07.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Göttinger Straße wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. Eines der Hakenkreuze war übermalt worden, ein zweites auf einem Schild an einer Einfahrt war noch zu erkennen.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
NS-Verherrlichung in Charlottenburg
31.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Bushaltestelle am Adenauerplatz hat ein Busfahrer, der wahrscheinlich gerade dabei war seine Schicht anzutreten, seinen Kollegen im Bus mit den Worten "Heil Hitler, Mann" begrüßt.
Quelle: Meldung via Mail -
Rassistische Benachteiligung im Jobgespräch
31.07.2025 Bezirk: BerlinweitEin Berliner Sozialunternehmen wertete in einem Vorstellungsgespräch für eine Stelle ohne erwartete besondere Sprachanforderungen in deutscher Sprache einen Bewerber ab, der seit mehreren Jahren in Deutschland lebte. Obwohl der Bewerber sich selbstständig in gutem Deutsch des B2-Sprachniveaus verständigen konnte, wurde er gefragt, warum sein Deutsch nicht völlig fehlerfrei sei. Schließlich fragten sie ihn, ob er eine*n Partner*in habe und warum in der Beziehung oder mit Freund*innen nicht mehr Deutsch gesprochen werde. Schließlich bot man ihm statt der Stelle ein unbezahltes Praktikum mit dennoch anspruchsvollen Aufgaben an. Darüber hinaus wurde er nach möglichen Sozialleistungen befragt und wie es um seine Bewerbung um eine deutsche Staatsbürgerschaft stehe. Die Fragen bezogen sich abwertend und ohne Bezug zur ausgeschriebenen Stelle auf das persönliche Leben und werteten den Bewerber in seiner Herkunft ab. Diese intimen Fragen in einem Vorstellungsgespräch können daher als rassistisch motiviert bewertet werden.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistischer Angriff auf dem Anton-Saefkow-Platz im Fennpfuhl
31.07.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Anton-Saefkow-Platz im Fennpfuhl wurden zwei Jugendliche (arabisch wahrgenommen) von einer Passantin mit der rassistischen Aussage "Geht zurück in euer Land!" bepöbelt und daraufhin mit einem Regenschirm geschlagen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistischer Angriff in der Samariterstraße
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine asiatisch wahrgenommene ältere Frau wurde im Juli in der Samariterstraße von zwei Männern unvermittelt vom Fahrrad geschubst und zog sich dabei mehrere Prellungen zu. Es handelte sich um eine Nachmeldung aus dem November 2025, das genaue Datum war der Betroffenen nicht mehr in Erinnerung.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber im Allendeviertel
31.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Schmiererei in Marzahn-Nord
31.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer DHL Packstation in der Köthener Straße wurde eine anti-Schwarz rassistische Schmiererei entdeckt. Dort stand in schwarzer Schrift "Die [N-Wort] müssen arbeiten nur für die Weißen".
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Reichsideologie auf "Menschen mit Schildern"-Demonstration
31.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der "Menschen mit Schilder"-Demonstration nahmen bekannte Reichsideologen und Verschwörungsideologen teil.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen im Landschaftspark Herzberge
31.07.2025 Bezirk: LichtenbergAn den Gewächshausern im Landschaftspark Herzberge wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Schriftzüge entdeckt: "Antifa umboxen" und "AAFA". Die Buchstabenkombination „AAFA“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion". Ein weiterer "Antifa umboxen"-Schriftzug wurde auf einem Schuttcontainer vor dem Durchgang vom Zentralfriedhof zum Landschaftspark gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Zahlencode gegen Politischen Gegner gesprüht
31.07.2025 Bezirk: SpandauAm Spandauer Burgwall wurde der extrem rechter Zahlencode gesprüht ("1161"), der sich gegen die Antifa richtet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Zahlreiche rechte und rassistische Parolen im Fahrstuhl entdeckt
31.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Fahrstuhl der S-Bahnstation Buckower Chaussee wurden zahlreiche extrem rechte und rassistische Parolen entdeckt. Einige der Parolen wurden bereits überklebt.
Quelle: Augenzeug:in -
Antimuslimische Propaganda in der Simon-Dach-Straße entfernt
30.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer Gastronomie in der Simon-Dach-Straße wurde von der Herrentoilette ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke!" entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Berlin
30.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Moabit
30.07.2025 Bezirk: MitteVor dem Amtsgericht Tiergarten in der Turmstraße in Moabit fand eine Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Dabei wurde die das Existenzrecht Israels negierende Parole "There is only one state, Palestine '48" gerufen. Eine Rednerin sagte, dass sie gegen die "Wurzel des Bösen" kämpfen würden, diese heiße Israel.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
30.07.2025 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Grunewald
30.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Grunewald wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Er richtet sich mit der Aufschrift "We Hate Antifa" im Design von "The North Face" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register CW via Signal -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Victoriastadt
30.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Kernhofer Straße Ecke Kaskelstraße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Benachteiligung im Arbeitsverhältnis
30.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und der Zeitpunkt anonymisiert.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Erneut mehrere Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
30.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Rüdesheimer Straße wurden erneut mehrere Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Mehrfach handelte es sich um Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Ein Sticker stammte aus einem extrem rechten Onlineversandhandel und trug die Aufschrift "Fck Bnt" (stehend für Fuck Bunt), unterlegt von grafisch dargestellten Blutstropfen.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Sticker in Marzahn-Nord
30.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Märkischen Allee wurden zwei extrem-rechte Sticker entdeckt: Ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der rassistischen Aufschrift "Deutschland den Deutschen"; sowie ein Sticker, der sich mit der Abbildung eines Wehrmachtssoldaten und der Aufschrift "Hier wurde linker Müll überklebt" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Quelle: Augenzeug*in -
Mordaufrufe gegen Antifaschist*innen u.a. in Oberschöneweide
30.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wilhelminenhofstr. wurde an einer Wand der Schriftzug "KILL ALL ANTIFA" (Tötet alle Antifaschist*innen) und "FICK ANTIFA" entdeckt.
In der Firlstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
An der Ecke Firlstr./ Plönzeile wurde der Schriftzug "Fick Antifa" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Aufkleber in Hellersdorf-Süd
30.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neue Grottkauer Straße in Hellersdorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, von denen einer Freiheit für einen verurteilten österreichischen Neonazi forderte.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
30.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Wilhelm-Spindler-Brücke wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einem Pfeiler des Geländers entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
„NRJ“- Aufkleber in Weißensee
30.07.2025 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Rathaus Weißensee wurde ein selbstgestalteter, handgemalter Aufkleber aus Karton mit Doppelklebeband entdeckt und entfernt, auf dem ein QR-Code aufgeklebt war. Der Aufkleber weist einen Bezug zur „Nationalrevolutionären Jugend (NRJ)“ auf, der Jugendorganisation der neonazistischen Partei „Der III. Weg“.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
NS-verherrlichende Propaganda in Hellersdorf-Ost
30.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Mylauer Weg wurde ein NS-verherrlichender Sticker mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" entdeckt.
Zudem wurde am Auerbacher Ring ein Sticker der neonazistischen Jugendorganisation "NRJ" entdeckt mit der Aufschrift "Sport frei!".
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Bedrohung in der Auerstraße
30.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:00 Uhr trat ein Mann, der die Auerstraße entlangging, erst gegen ein am Straßenrand stehendes Fahrrad und bewegte sich dann auf eine Schwarze Frau zu. Er blieb direkt vor ihr stehen, zeigte den Hitlergruß und lief laut "Sieg Heil" und entfernte sich dann. Für die Betroffene war die Situation sehr bedrohlich. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Pöbelei vor dem Bahnhof Spandau
30.07.2025 Bezirk: SpandauAn der Ampel der Seegefelder Straße Ecke Altstädter Ring, wurden drei wartende Schwarze Personen (eine Familie mit kleinem Kind) aus einem vorbeifahrenden Auto angepöbelt und mit Wasser bespritzt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register / Bezirkliche Anlaufstelle -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
30.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Julius-Hart-Str./ Wupatzseestr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber enthielt ebenfalls eine "Schwarze Sonne" und stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Sticker Aufkleber in Prenzlauer Berg
30.07.2025 Bezirk: PankowIn der Eldenaer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte „Remigration“ forderte. Mit den Worten „Hard döp Café Sylt“ spielte der Aufkleber zudem auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song) an, der im Sommer 2024 in einer verfremdeten Version mit rassistischen Parolen verbreitet wurde.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Schmiererei gegen Antifaschismus in Weißensee
30.07.2025 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Behaimstraße wurde eine Schmiererei mit „FCK AFA“ (= Scheiß Antifaschismus) und dem Zahlencode „1161“ entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Vielzahl extrem rechte Sticker und Schmierereien in Hellersdorf-Nord
30.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Weiherkette wurden verschiedene NS-verherrlichende Sticker entdeckt. Darunter waren unter anderem Sticker mit der Reichskriegsflagge oder mit der Aufschrift "Deutschland, Deutschland über alles" und "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot".
Zudem wurde an der Hellersdorfer Promenade ein NS-verherrlichender Sticker mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" entdeckt.
Außerdem wurden an der Gothaer Straße an einem Stromkasten die neonazistischen Zahlencodes "1161" und "88" und ein Sticker mit der Aufschrift "Fck Antifa", der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, entdeckt.
Der Zahlencode "1161" wurde auch in der Schönburger Straße an einem Aufsteller entdeckt. In der gleichen Straße wurde ein Sticker mit der rassistischen Aufschrift "Raus mit die Viecher" aus einem extrem-rechten Onlineversandhandel entdeckt.
Zudem wurde in der Wurzener Straße zwei LGBTIQ*-feindliche Sticker der extrem-rechten Partei "Die Heimat" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Antisemitische Propaganda in Berlin
29.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
29.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin