Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
21.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bhf. Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber des „III. Weg“ (Antifa-Banden zerschlagen“) und „We hate Antifa“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
-
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Nord
21.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Schwarzwurzelstraße wurden mehrere Neonazi-Aufkleber („NS Zone“, „Linker Lump“) entfernt. Am S-Bhf. Ahrensfelde wurden mehrere "1161"-Schriftzüge und Neonazi-Aufkleber („Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“) entfernt. Auch in der Ahrensfelder Chaussee wurden weitere Neonazi-Aufkleber („We hate Antifa“, schwarz-weiß-rot) gefunden. In der Schwarzwurzelstraße waren zudem Aufkleber des „III. Weg“ zu finden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
21.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Nalepastr./ Mentelinstr. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich in rassistischer Weise gegen geflüchtete Menschen, die anderen beiden gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Schöneberg
21.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf die Parkbank eines Spielplatzes an der Torgauer Straße wurde ein Hakenkreuz gemalt. Es wurde versucht, die Schmiererei zu entfernen.
Quelle: Persönliche Meldung -
„III. Weg“-Aufkleberserie in Weißensee
21.04.2025 Bezirk: PankowEs wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und ihrer Jugendorganisation „NRJ – Nationalrevolutionäre Jugend“ in der Nähe der Hagenbeck-Oberschule und der Max-Bill-Schule sowie in der Gustav-Adolf-Straße, Charlottenburger Straße und Roelckestraße entdeckt, überklebt und entfernt.
Quelle: Pankower Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Rudow
21.04.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Ecke Bildhauerweg/Fleischerstraße in Rudow wurde an einer Laterne ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser titelte „Deutsch bleiben statt Mainstream“ und zeigte im Hintergrund eine geschwärzte Regenbogenfahne.
Quelle: Register Neukölln -
NS-verherrlichende und rassistische Schmierereien in Nord-Neukölln
21.04.2025 Bezirk: NeuköllnAn einer Hauswand am Richardplatz wurden zwei gesprayte Hakenkreuze und das N-Wort entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Beleidigung am Hauptbahnhof
21.04.2025 Bezirk: MitteEine Frau stieg im Hauptbahnhof in eine S-Bahn ein. Als sie am Fenster Platz gefunden hatte, und wurde sie von einem Mann, der auf dem Bahnsteig stand, rassistisch beleidigt. Der Mann war zuvor mit fünf Begleiter*innen aus der S-Bahn ausgestiegen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0998 vom 21.04.2025 -
Rassistische Propaganda in Wedding
21.04.2025 Bezirk: MitteIn der Umgebung des Leopoldplatzes wurden vier rassistische Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff im Ankunftszentrum Tegel
21.04.2025 Bezirk: ReinickendorfEin Bewohner der Massenunterkunft für Geflüchtete auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tegel wurde aus rassistischen Motiven angegriffen. Laut Angaben einer Zeugin hielt sich ein 31-Jähriger gegen 18:45 Uhr in einem Aufenthaltsraum auf. Ein 20-Jähriger setzte sich zu ihm. Als der 31-Jährige den Aufenthaltsraum wieder verlassen wollte, beleidigte der Jüngere den Älteren mehrfach rassistisch. Trotz Aufforderungen, dies zu unterlassen, beleidigte er den Älteren weiter und schubste ihn. Daraufhin schlug der Betroffene dem Jüngeren mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser bewusstlos wurde und im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1005 vom 22.04.2025 -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Lichtenberg
21.04.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Siegfriedstraße wurde an einem Stromkasten ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Raus mit die Viecher" und zwei abgebildeten Mittelfingern aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Britz
21.04.2025 Bezirk: NeuköllnGegenüber des U-Bahnhofes Britz-Süd wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration jetzt!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
21.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Grünfließer Gang wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechte Sticker rund um das Südkreuz
21.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergRund um den Bahnhof Südkreuz wurden auf der Torgauer und Leberstraße mehrere "FCK ANTIFA"-Sticker entdeckt und entfernt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt
21.04.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Ecke Wildmeisterdamm/Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
20.04.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden veranstaltet. Dabei wurden die antisemitischen Parolen "Kindermörder Israel" und "Zionisten sind Faschisten, ermorden Kinder und Zivilisten" gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "there is only one state Palestine 48" wurde gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
20.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Parkplatz des FEZ wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie warben für einen neonazistischen Onlinehandel und richteten sich gegen Antifaschist*innen.
Quelle: Berliner Register -
Hitlergruß in Schöneberg
20.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin einzelner Mann zeigte in der Nähe des Bahnhofs Yorckstraße einen Hitlergruß in Richtung der vorbeifahrenden S-Bahn der Linie S1.
Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Rassistische Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
20.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Friedrichshagener Str. wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Sie stammten aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Sticker in Buckow
20.04.2025 Bezirk: NeuköllnIm Drusenheimer Weg in Buckow wurden mehrere rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und teilweise unkenntlich gemacht. Darauf war der Slogan "Thank you for not mixing" (dt: "Danke, dass Sie sich nicht vermischen") und ein weißes und ein schwarzes Strichmännchen zu sehen. Der Spruch ist an die Rassentheorie angelehnt.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische und queerfeindliche Äußerungen in der Mainzer Straße
20.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVor einem Spätkauf in der Mainzer Straße verwickelten gegen 22:30 Uhr drei betrunkene Personen (eine Frau, zwei Männer) die betroffene Person in ein politisches Gespräch. Dabei verwendeten sie rassistische und queerfeindliche Wörter und bezeichneten sich selbst als AfD-Wähler und drohten der betroffenen Person Prügel an. Bevor die Situation eskalierte, schritt der Besitzer des Spätkaufs ein.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte Sticker im Rudolfkiez
20.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergRund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen und Ampeln entfernt. Sie stammen aus verschiedenen rechten Onlineshops. Überwiegend richteten sie sich gegen die politische Gegnerschaft, wie z. B. "Fuck Antifa" oder vermittelten demokratiefeindliche Stereotype wie z. B. "Make Germany great again".
Quelle: Büger*innenmeldung -
Strukturelle Benachteiligung in Kreuzberg
20.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZum Schutz der Betroffenen werden keine Informationen veröffentlicht, zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
Quelle: QueerHome* -
Anti-Schwarze Beleidigungen und Bedrohung in der Altstadt Spandau
19.04.2025 Bezirk: SpandauIm Bus der Linie 134 Richtung Rathaus Spandau setzte sich ein Schwarzer Mann vor einen weißen Mann. Dieser streckte die Zunge heraus, als wolle er den vor ihm Sitzenden berühren. Daraufhin informierte eine weiße Frau den Schwarzen Mann über die Situation und stieg gemeinsam mit ihm am Rathaus Spandau aus. Der weiße Mann stieg ebenfalls aus und beschimpfte die Frau sexistisch und als "Verräterin". Er machte außerdem Spuckgeräusche in ihre Richtung. Er folgte den beiden und beschimpfte sie dabei. Erst als sich der Schwarze Mann laut und deutlich an ihn wendete, zog er sich zurück, beobachtete die beiden aber weiterhin. Er ging erst weiter, als ein älterer weißer Passant sich einmischte, der eine Eskalation befürchtete.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register/ Register Spandau -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Kaskelkiez
19.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Briefkasten in der Kaskelstraße, sowie an einem Mülleimer im Archibaldweg wurden Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfes verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Beleidigung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
19.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Pablo-Neruda-Str. wurden am Abend zwei Personen mehrfach als "Scheiß Zecken" von zwei anderen Personen beleidigt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber und Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord
19.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hoernlestr. und im Stellingdamm wurde jeweils ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber warb für einen neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost
19.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfZwei Neonazi-Aufkleber ( „Der III. Weg“ und „White lives matter“) wurden in der Adele-Sandrock-Str. entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Süd
19.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Technikhaus in der Maxie-Wander-Straße wurden mehr als 10 rassistische und antilinke Neonaziaufkleber gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Frau rassistisch beleidigt bei Parkplatzkonflikt
19.04.2025 Bezirk: SpandauEine Frau stand auf einem Parkplatz am Brunsbütteler Damm, um ihn für ihren Mann frei zu halten, der gerade wendete. Eine Autofahrerin fuhr direkt auf sie zu, bis sie zur Seite sprang. Als sie die Autofahrerin bat, woanders zu parken, meinte diese zu ihr: "Übrigens, Sie sprechen sehr gebrochen Deutsch!". Die Frau, die einen Hochschulabschluss in Deutschland erworben hat, fühlte sich rassistisch beleidigt.
Quelle: GIZ gGmbH -
Hakenkreuz in Mahlsdorf
19.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Haltestelle in der Rosegger Straße wurde ein Hakenkreuz gesprüht. Dabei standen die Schriftzüge „AfD“ und „BFC“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazi-Aufkleber in Marzahn-Süd
19.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Straße Alt-Marzahn wurde ein Neonaziaufkleber (schwarz-weiß-rot) entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verharmlosende Schmiererei und antisemitische Feindmarkierung nahe Ostkreuz
19.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegenüber eines Clubs am Ostkreuz wurde eine Schmiererei an einem Laternenpfahl angebracht, welche den Club als "Nazios", also eine Wortmischung aus "Nazis" und "Zionisten", bezeichnete und mit dem roten Dreieck der Hamas als Feind markierte.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichende Schmierereien in Karlshorst
19.04.2025 Bezirk: LichtenbergAm Geländer der Blockdammbrücke wurden mehrere extrem rechte und NS-verherrlichende Parolen entdeckt, wie beispielsweise der Spruch "Hoch lebe Adolf H.". Weitere Schmierereien titelten: "AFD = Heimat", "Die Heimat" oder "Deutsche Jugend Voran".
Quelle: Lichtenberger Register -
Plakat der Partei „Der III. Weg“ in Weißensee
19.04.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle Buschallee wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt, das auf ihr zehnjähriges Bestehen hinweist.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
19.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Otto-Franke-Str. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber, der aus einem neonazistischen Onlinehandel stammte, befand sich die zweideutige Aussage "Islamisten töten".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechtsoffene Demo durch Kreuzberg
19.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 13 Uhr begann der „Ostermarsch 2025 - Ja zum Frieden“ der Friko (Friedenskoordinierung) am Mariannenplatz mit ca. 500, später bis zu 1800 Teilnehmenden. An der Demonstration nahm ein breites Spektrum an Personen teil, darunter auch mehrere bekannte Rechtsextreme und rechte Streamer. Ein rechter verschwörungsideologischer Akteur stellte Ordner*innen und einen Lautsprecherwagen. Zudem war eine Dachorganisation beteiligt, unter der sich u. a. Anhänger*innen der Terrororganisation Hamas versammeln. So wurde z. B. auch ein NS-verharmlosendes Schild gezeigt mit der Aufschrift "Nato-Nazis raus aus Deutschland". Daher wird die Demonstration so bewertet, dass es wie auch in den Vorjahren weder in der Organisationsstruktur noch im Rahmen der Demonstration eine Abgrenzung nach rechts gab.
Am Nachmittag gab es in Kreuzberg eine Gegenkundgebung. Gegendemonstrant*innen wurden durch Teilnehmende des Ostermarsches bepöbelt und beschimpft und Journalist*innen bei der Ausübung ihrer Arbeit behindert. Zudem wurde eine einzelne Gegendemonstrantin von Ostermarschteilnehmenden gezielt antisemitisch beschimpft und bedrängt, so dass sie unter Polizeischutz weggeleitet werden musste.
Quelle: Antischwurbel, (Deutsche) Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsgegner*innen, Polizei Nr. 0993 -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
19.04.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten vier Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Strukturelle antiziganistische Diskriminierung in Pankow
19.04.2025 Bezirk: PankowEine rumänische Familie hatte Probleme mit ihrem Aufenthaltsstatus beim Jobcenter, da der Mann angeblich freiwillig seine Arbeit verloren haben soll. Dadurch sollte der Leistungsanspruch unter bestimmten Umständen versagt bleiben, was in diesem Fall jedoch nicht zutraf, da die Kinder regelmäßig die Schule besuchten.
Quelle: Amaro Foro / Dosta -
Antimuslimisch rassistische Aufkleber in Marzahn-Nord
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Klandorfer Straße wurden mehrere rassistische Neonazi-Aufkleber („Nix yallah, yallah. Hier wird deutsch gesprochen“, „Talahons abschieben“) entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte
18.04.2025 Bezirk: MitteAusgehend vom Alexanderplatz zog eine pro-palästinensische Demonstration mit über 300 Teilnehmenden durch Mitte. Dabei wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber des "III. Weg" in Oberschöneweide
18.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße An der Wuhlheide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"Der III. Weg"-Aufkleber in Frohnau
18.04.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Maximiliankorso und anliegenden Straßen in Frohnau wurden erneut Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt und unkenntlich gemacht. Die Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der Neonazis oder waren rassistisch. Ein Sticker-Motiv zeigte eine weiße Hand, die mit einem Hammer auf einen roten Stern mit Hammer und Sichel und auf ein Antifa-Logo einschlägt. Darüber stand "Kampf den Feinden von Volk & Nation". Auf einem weiteren Aufkleber stand "Überfremdung stoppen! Deutschland uns Deutschen!" und im Hintergrund waren Schwarze Männer abgebildet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden mehrere Aufkleber des „III. Weg“ entfernt, u.A. „Antifa-Banden zerschlagen“, „Kampfsport statt Drogen“, „Freiheit für […]“. In der Kastanienallee und auf der U-Bahnbrücke fanden sich weitere Neonazi-Motive.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
18.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Sie stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow
18.04.2025 Bezirk: PankowIn der Florastraße wurde ein Aufkleber der Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Biesdorf
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Wuhletal-Wanderweg wurde ein "NRJ"-Schriftzug gefunden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Rudow
18.04.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Bornaer Straße in Rudow wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ entdeckt und entfernt. Dieser titelte „Deutsch bleiben statt Mainstream“ und zeigte im Hintergrund eine geschwärzte Regenbogenfahne.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Extrem rechte Schmierereien an Mariendorfer Spielplatz
18.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Spielplatz Schätzelberge im Steinhellenweg wurden mehrere Hakenkreuze gemalt. Außerdem wurden verschiedene Sticker, die sich gegen rechts wandten, zerstört. Die Schmierereien wurden entfernt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Extrem rechte Schmierereien im Regierungsviertel
18.04.2025 Bezirk: MitteAuf Bänken am Ludwig-Erhard-Ufer in Tiergarten wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt. Auf die Bänke wurden die Schriftzüge "Anti-Antifa", "Linke verpisst euch!" sowie der neonazistische Zahlencode 444 ("Deutschland den Deutschen") geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung