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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Angriff in Marzahn

    24.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In einer Geflüchtetenunterkunft werden eine Frau mit Behinderung, die einen Hidschab trägt, und ihr Kind von einem Nachbarn aufgrund von antimuslimischem Rassismus beleidigt und massiv bedroht.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Schmiererei und Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    24.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Neuen Christstraße in Charlottenburg wurden ein Sticker und eine Schmiererei entdeckt und entfernt, die sich beide gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Neben dem neonazistische Zahlencode "1161" befand sich ein Sticker eines extrem-rechten Onlineversandhandel.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Schriftzug des "III. Weg" und extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    24.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Erwin-Bock-Str./Alfred-Randt-Str. wurde der Schriftzug "NRJ! D3.W" (Nationalrevolutionäre Jugend und Der III. Weg) entdeckt.

    Im Müggelschlößchenweg wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen und ein antifeministischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Pablo-Neruda-Str. wurden ebenfalls zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Verharmlosende NS-Schmiererei in Prenzlauer Berg

    24.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Wichertstraße wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt: Ein Davidstern mit einem darin gezeichneten Hakenkreuz sowie dem Schriftzug „Holocaust II, the return“.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Antifeministische Schmiererei in der Jahnstraße

    23.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Jahnstraße wurde der Spruch "Feminismus verdirbt Frauen" unkenntlich gemacht.

    Der Slogan wird als organisiertes Vorgehen als Teil einer politischen Strategie gegen feministische Emanzipationsbestrebungen gewertet. Die Parole stellt es so dar, als würde der Feminismus, der sich für die rechtliche und soziale Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft einsetzt, diesen tatsächlich schaden. Es ist anzunehmen, dass dem die misogyne Idee der natürlichen, untergeordneten Frau zu Grunde liegt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimisch-rassistischer Sticker in Prenzlauer Berg

    23.06.2025 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle S-Prenzlauer Allee wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt. Er trug die Aufschrift „Wir müssen draußen bleiben“ und zeigte die Abbildung eines bewaffneten Mannes und einer verschleierten, bewaffneten Frau in religiöser Kleidung.

    Quelle: Pankower Register
  • Antimuslimsch-rassistischer Angriff in Charlottenburg

    23.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann, der auf einem Roller an einer Ampel stand, wurde aus einem neben ihn haltenden Auto heraus von zwei Männern und einer Frau aufgrund von antimuslimschen Rassismus beleidigt und bespuckt. Anschließend verfolgte das Auto den Betroffenen, dabei wurde sein Bein zwischen Roller und Auto eingeklemmt und verletzt. Die Täter konnten flüchten.

    Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und der Betroffene wurd mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

    Quelle: ReachOut
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    23.06.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Kreuzberg

    23.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall in Rummelsburg

    23.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Lichtenberg. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht nicht dem Datum des Vorfalls.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmierereien im Kiez Frankfurter Allee Süd

    23.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Kiez Frankfurter Allee Süd wurden an einem Trafo-Häuschen antisemitische Schmierereien in Form von "Death to IsraHell"- und "Zionisten sind Faschisten"-Schriftzügen entdeckt. Mit der Parole "IsraHell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.

    Quelle: Berliner Register
  • Antiziganistische Beleidigung auf einer Infoveranstaltung

    23.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Beim Infostand diverser Rom*nja Vertretungen erkundet sich eine Frau nach der Bedeutung des Wortstamms Zigan und erklärte, es sei ein Fremdwort. Auf den Erklärungsversuch, es handele sich um eine Ableitung einer rassistischen Fremdbezeichnung, begann sie die Mitarbeiter*innen anzuschreien. Über mehrerere Minuten griff sie die Mitarbeiter*innen verbal an und beleidigte einen von ihnen. Erst das Eingreifen des Sicherheitsdienstes beendete die Situation.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische Diskriminierung im Arbeitsverhältnis

    23.06.2025 Bezirk: Mitte

    Bei einer Firma im Bezirk Mitte wurde eine Person im Arbeitsverhältnis fortgesetzt antiziganistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistischer Vorfall in Berlin

    23.06.2025 Bezirk: Berlinweit
    Einem Mann wurde an seiner Arbeitsstelle aus antiziganistischen Gründen gemobbt, dauerndem Stress ausgesetzt und ihm wurden nur schwierigste Aufgaben übertragen. Als er dies bei seinem Vorgesetzten ansprach, erhielt er einen Aufhebungsvertrag anstatt einer Verbesserung seiner Arbeitssituation
    Quelle: DOSTA / Amaro Foro
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    23.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Carola-Neher Straße wurden zwei Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Einer enthielt das antisemitische Motiv „Terrorstaat Israel“ und der andere den LGBTIQ*-feindlichen Slogan „Deutsch bleiben statt Mainstream“ mit Regenbogenfarben im Hintergrund. Ein weiterer Aufkleber von „Der III. Weg“ wurde in der Klingenthaler Straße entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Erneut Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf

    23.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Erneut wurden rund um die Bushaltestelle und den U-Bahnhof Rüdesheimer Platz mehrere Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Die Sticker stammen von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigen verschiedene linke Symboliken mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt".

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    23.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer rief ein "Deutsches Reichsgebiet" aus und stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18". Die anderen beiden waren antifeministisch motiviert und richteten sich gegen Antifaschist*innen.

    In der Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "DJV" entdeckt und entfernt und ein weiterer Aufkleber gegen Antifaschist*innen.

    In der Salvador-Allende-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz auf Bushaltestelle in Lichtenberg-Mitte

    23.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Es wurde ein aufgesprühtes Hakenkreuz auf dem Dach der Bushaltestelle Schwarzmeerstraße in Lichtenberg-Mitte gemeldet. Mittlerweile wurde es unkenntlich gemacht.

    In der Pfarrstraße in Victoriastadt in Lichtenberg-Mitte wurde auf einem Stromkasten eine Schmiererei gegen Antifaschist*innen mit dem Slogan "Anti-Antifa Area" entdeckt.

    Außerdem wurde am S-Bahnhof Nöldnerplatz ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversand, der zum "Widerstand gegen Regierung und Mainstreammedien" aufruft, entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Berliner Register
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Marzahn-Süd

    23.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Hasenholzer Allee Ecke Zinndorfer Straße wurde ein extrem rechter Sticker entfernt. Darauf war u.a. eine Reichsflagge abgebildet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Pöbelei in Buch

    23.06.2025 Bezirk: Pankow

    Im Rahmen eines Projekts über migrantische Frauen im öffentlichen Raum arbeitete eine Gruppe von sieben Frauen mit Migrationsgeschichte an der S-Bahn-Station Buch. Auch ein Kleinkind war dabei. Während ihrer Arbeit näherte sich ihnen plötzlich ein Mann mit einem Fahrrad, der aus dem Tunnel kam. Er näherte sich schnell und aggressiv und rief: „Das ist MEIN Buch!“ Die betroffenen Frauen, von denen mehrere Kopftücher trugen, empfanden die Aussage eindeutig als rassistisch motiviert. Die aggressive Körpersprache des Mannes sowie seine gezielte Bewegung auf die Gruppe zu wurden als extrem bedrohlich wahrgenommen. Die Frauen verließen aus Sorge den Ort des Geschehens, doch der Mann verfolgte sie bis in die Nähe der Stadtteilbibliothek in Buch.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber im Märkischen Viertel

    23.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Kreuzung Germendorfer Straße und Wentowsteig wurde ein rassistischer Aufkleber an einem Schild der Wohnungsbaugesellschaft bemerkt. Er zeigte eine idyllische Blumenwiese mit einem kleinen Schaf und Schmetterling. Darüber waren die Wörter "Sommer Sonne REMIGRATION" zu lesen. Der Aufkleber wurde der Wohnungsbaugesellschaft gemeldet und zeitnah entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rechter Aufkleber in Johannisthal

    23.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Stubenrauchstr. / Springbornstr. wurde ein rechter Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen am Landschaftspark Herzberge

    23.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Landschaftspark Herzberge hinter dem Friedhof und in der Allee der Kosmonauten wurden mehrere gegen Antifaschist*innen gerichtetete Schriftzüge (AAFA) sowie der Zahlencode "1161" entdeckt. Die Abkürzung und die Zahlenkombination „1161“ richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und stehen für "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Außerdem wurde im Landschaftspark Herzberge eine antisemitische Schmiererei gemeldet. In dem mit schwarzen Edding auf einen Mülleimer aufgebrachten Slogan wird der Genozid-Vorwurf gegenüber Israel auf den NS bezogen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antimuslimische Bedrohung in Treptow-Köpenick

    22.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bezirk kam es zu einer antimuslimischen Bedrohung gegen eine Familie. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Report! Berlin. / CLAIM
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    22.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Goldmannpark, in der Bruno-Wille-Str. und rund um die dortige Oberschule wurden insgesamt sechs Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten alle aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    In der Peetzseestr. wurden weiterer fünf dieser Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Werlseestr. wurden zwei antifeministische Aufkleber gegen gendersensible Sprache entdeckt und entfernt. Auch diese Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuze und „Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost

    22.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. In der Nähe des Bahnhofs wurden auf einem Container drei Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Im Regine-Hildebrandt-Park wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Hakenkreuze und NS-verherrlichender Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    22.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Gegenüber dem Gehege im Malchower Park an der Wendeschleife wurden zahlreiche Hakenkreuze, ein H[eil]-H[itler]-Tag und ein fußballbezogener Anti-Antifa-Sticker entdeckt.

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße wurden verschiedene Aufkleber der extrem rechten Szene gefunden. U.a. ein NS-verherrlichendes Motiv mit einem abgebildeten Wehrmachtssoldaten und der Parole „Sie waren die besten Soldaten der Welt“ vor einer schwarz-weiß-roten Fahne sowie ein Aufkleber der extrem rechten "1 Prozent"-Kampagne mit dem Slogan "Deutschland ist bunt genug!".

    In der Rüdickenstraße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt. Darauf die Aufschrift "Ich wurde als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß", im Hintergrund eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge.

    Quelle: Lichtenberger Register
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