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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    13.06.2025 Bezirk: Mitte

    In Tiergarten fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit über 1000 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die israelbezogenen, antisemitischen Parolen "From the river to the sea; Palestine will be free" , "From the sea to the river; Palestine will live forever" , "There is only one state; Palestine 48", welche dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch auf Schildern und Bannern wurde Antisemitismus verbreitet. So wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Auf einem Plakat war von der "zionist entity" ("zionistische Entität") die Rede. Ein weiteres Plakat verglich die Situation in Gaza mit dem Vernichtungslager Auschwitz.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Registerstelle Mitte
  • Erneut "SS"-Rune auf einem Plakat in der Rigaer Straße

    13.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" in der Rigaer Straße wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine in blauer Farbe geschmierte "SS"-Rune unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    13.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Julius-Hart-Str. / Werlseestr. wurde ein antifeministischer Aufkleber gegen gendersensible Sprache aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Am S-Bahnhof Hirschgarten wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "DJV" (Deutsche Jugend Voran) entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    13.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Etwa 15 extrem rechte Aufkleber in der Kastanienallee und dem Kastanienboulevard wurden entfernt. Sie stammten u.a. von den neonazistishen Jugendorganisationen "NRJ" und "JN" und enthielten rassistische, NS-verharmlosende und gegen den politischen Gegner der extremen Rechten gerichtete Motive. An einem Geschäft am U-Bahhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ überklebt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord

    13.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Altglascontainer in der Zossener Straße stand eine große Schmiererei in roter Farbe „D3W“ (= Der III. Weg). Im Oschatzer Ring wurden zudem zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedenau

    13.06.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Haltestelle Breslauer Platz wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der extrem rechte Propaganda enthielt. Der Aufkleber verwies außerdem auf eine rassistische Kampagne auf Instagram.

    Quelle: Persönliche Zusendung
  • Neonazistische Zahlencodes und Aufkleber in Köpenick-Nord

    13.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Hausdurchgang an der Ecke Gehsener Str./ Filehner Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. wurde ebenfalls der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Wongrowitzer Steig wurde ebenfalls der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Mittelheide wurde ein selbstgemachter Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.

    Im Wongrowitzer Steig wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland Deutschland über alles" in Reichsfarben entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Angriff in Hellersdorf

    13.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Ein Mann, der in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, wird von einem Mitarbeiter aufgrund von antischwarzem Rassismus körperlich angegriffen. Der Mann bekommt Hausverbot und wird dadurch wohnungslos.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rassistischer Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    13.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Carola-Neher-Straße wurde ein Aufkleber on „Der III. Weg“ mit dem rassistischen Slogan „Ausländer Raus“ entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf

    13.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einem Stromkasten in der Straße An der Schule in Mahlsdorf wurde eine Schmiererei mit dem extrem rechten Zahlencode „1161“ (Anti-antifaschistische Aktion) entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Antifeministische Kundgebung in Mitte

    12.06.2025 Bezirk: Mitte

    Auf der Straße Unter den Linden vor der Humboldt-Universität hielten acht Abtreibungsgegner eine Kundgebung ab. Die Kundgebung wurde von einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation veranstaltet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmiererei in Dahlem

    12.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In den Toilettenräumen nahe der Mensa einer Berliner Hochschule wurde die Schmiererei „The state of Israhell is a colonial entity a westen [sic] project that needs to end by all means possible“ entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei in Nord-Neukölln

    12.06.2025 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Emser Straße/Oderstraße wurde an einer Häuserwand eine Schmiererei entdeckt, die eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus suggerierte.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Aufkleber des "III. Weg" in Lichtenberg-Mitte

    12.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kosmonautenstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Er enthielt eine rassistische Aufschrift.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Prenzlauer Berg

    12.06.2025 Bezirk: Pankow

    An der Tram-Haltestelle bei U Eberswalder Str. wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Szene – in diesem Fall Antifaschist*innen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung an der Uni

    12.06.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person erlebt wiederholt behindertenfeindliche Benachteiligung an einer Universität. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Erneut Hakenkreuze in Britz

    12.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Auf mehreren Mülleimern im kleinen Akazienwäldchen in Britz, zwischen der Teterower Straße und der Blaschkoallee, wurden erneut Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    12.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hohenschönhauser Straße Ecke Judith-Auer-Straße, wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt.

    Im Arendsweg wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandes entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber und neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord

    12.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen richteten. Beide Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    Am Wuhleweg Nähe Birnbaumer Str. wurde auf einer Bank der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuze in Marzahn-Süd

    12.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Mehrere extrem rechte Schmierereien, darunter drei Hakenkreuze und der Zahlencode „1161", wurden im Wiesenpark entdeckt. Ein Großteil konnte entfernt werden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Gürtelstraße

    12.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Gürtelstraße wurde von einer Baustelleneinrichtung ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus dem Allgäu entfernt. Er war LGBTIQ*-feindlich und gegen die politische Gegnerschaft gerichtet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazistische Propaganda in Neu-Hohenschönhausen

    12.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An und um die Haltestelle Arnimstraße wurden mehrere neonazistische und NS-verherrlichende Aufkleber gemeldet. Zwei davon zeigten die "Schwarze Sonne". Ein anderer trug die Aufschrift: "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß", dahinter eine Abbildung der Reichsflagge.

    An den Tramstationen Zingster Straße und Ribnitzer Straße wurden "1161-Schmierereien" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • NS-verherrlichende Aussagen in Prenzlauer Berg

    12.06.2025 Bezirk: Pankow

    An der S-Bahn-Station Storkower Straße äußerten zwei Männer lautstark, dass "Deutschland einen neuen Reichskanzler brauche und man daher ins Jahr 1933 zurück müsse, um alles wieder in Ordnung zu bringen". Sie sagten," alle Menschen aus dem Nahen Osten müssten ausgewiesen werden und die Lufthansa werde viel zu tun haben". Anschließend hetzten sie weiter gegen „Ausländer“.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Angriff auf 12-Jährige in Berlin-Neu-Hohenschönhausen

    12.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In Neu-Hohenschönhausen wurden drei Kinder mutmaßlich rassistisch beleidigt und eines von ihnen körperlich angegriffen. Gegen 17.10 Uhr sollen die drei Zwölfjährigen auf dem Gehweg der Zingster Straße Ecke Ahrenshooper Straße von einer Unbekannten in rassistischer Weise beschimpft worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen rannten die drei Kinder weg. Die Tatverdächtige soll schließlich einem Mädchen bis in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses gefolgt sein und sie dort an den Armen gepackt haben. Dort habe sie das Mädchen derart geschüttelt, dass es mit dem Hinterkopf mehrmals gegen die Wand gestoßen und dadurch verletzt worden sei. Erst als ein Unbekannter eingeschritten sei, habe die Frau von dem Mädchen abgelassen und sei in unbekannte Richtung geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte behandelten die Verletzte am Ort ambulant. Die Eltern wurden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die weiteren Ermittlungen.

    Quelle: Polizei Berlin 13.06.25 Nr. 1649, Tagesspiegel 13.06.25, Spiegel Online 13.06.25, Migazin 15.06.25
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