Anti-Schwarzer Rassismus durch BVG-Security am U-Görlitzer Park
Am U-Bahnhof Görlitzer Park kam es zu einer rassistischen Diskriminierung einer Schwarzen Person.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am U-Bahnhof Görlitzer Park kam es zu einer rassistischen Diskriminierung einer Schwarzen Person.
Auf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Mehrere Stolpersteine in der Claudiusstraße im Hansaviertel wurden beschädigt.
In Tiergarten fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit über 1000 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die israelbezogenen, antisemitischen Parolen "From the river to the sea; Palestine will be free" , "From the sea to the river; Palestine will live forever" , "There is only one state; Palestine 48", welche dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch auf Schildern und Bannern wurde Antisemitismus verbreitet. So wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Auf einem Plakat war von der "zionist entity" ("zionistische Entität") die Rede. Ein weiteres Plakat verglich die Situation in Gaza mit dem Vernichtungslager Auschwitz.
Auf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" in der Rigaer Straße wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine in blauer Farbe geschmierte "SS"-Rune unkenntlich gemacht.
An der Ecke Julius-Hart-Str. / Werlseestr. wurde ein antifeministischer Aufkleber gegen gendersensible Sprache aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Hirschgarten wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "DJV" (Deutsche Jugend Voran) entdeckt.
Etwa 15 extrem rechte Aufkleber in der Kastanienallee und dem Kastanienboulevard wurden entfernt. Sie stammten u.a. von den neonazistishen Jugendorganisationen "NRJ" und "JN" und enthielten rassistische, NS-verharmlosende und gegen den politischen Gegner der extremen Rechten gerichtete Motive. An einem Geschäft am U-Bahhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ überklebt.
An einem Altglascontainer in der Zossener Straße stand eine große Schmiererei in roter Farbe „D3W“ (= Der III. Weg). Im Oschatzer Ring wurden zudem zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Breslauer Platz wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der extrem rechte Propaganda enthielt. Der Aufkleber verwies außerdem auf eine rassistische Kampagne auf Instagram.
Bei einem Stadtteilfest im Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurde bei einer Mitmach-Aktion ein Hakenkreuz auf ein Bild gemalt.
Gegen Mittag wurde eine Person von mehreren jungen Männern LGBTIQ*-feindlich beschmimpft. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
An der Ecke Wilhelminenhofstr. / Lauffener Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Rahnsdorf wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Im Hausdurchgang an der Ecke Gehsener Str./ Filehner Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Hoernlestr. wurde ebenfalls der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Wongrowitzer Steig wurde ebenfalls der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Mittelheide wurde ein selbstgemachter Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
Im Wongrowitzer Steig wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland Deutschland über alles" in Reichsfarben entdeckt und entfernt.
Ein Mann, der in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, wird von einem Mitarbeiter aufgrund von antischwarzem Rassismus körperlich angegriffen. Der Mann bekommt Hausverbot und wird dadurch wohnungslos.
An der Ecke Schnellerstr. / Obrikatstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der "NPD" (jetzt "Die Heimat") entdeckt und entfernt.
Auf der Straße Unter den Linden vor der Humboldt-Universität hielten acht Abtreibungsgegner eine Kundgebung ab. Die Kundgebung wurde von einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation veranstaltet.
In den Toilettenräumen nahe der Mensa einer Berliner Hochschule wurde die Schmiererei „The state of Israhell is a colonial entity a westen [sic] project that needs to end by all means possible“ entdeckt.
An der Ecke Emser Straße/Oderstraße wurde an einer Häuserwand eine Schmiererei entdeckt, die eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus suggerierte.
Es fand ein antiziganistischer Vorfall im Bezirk Mitte statt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
In der Kosmonautenstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Er enthielt eine rassistische Aufschrift.
An einem Straßenschild auf der Wilhelm-Spindler-Brücke wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Tram-Haltestelle bei U Eberswalder Str. wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Szene – in diesem Fall Antifaschist*innen.
Auf mehreren Mülleimern im kleinen Akazienwäldchen in Britz, zwischen der Teterower Straße und der Blaschkoallee, wurden erneut Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Hohenschönhauser Straße Ecke Judith-Auer-Straße, wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt.
Im Arendsweg wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandes entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen richteten. Beide Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Am Wuhleweg Nähe Birnbaumer Str. wurde auf einer Bank der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Straße Alt-Moabit wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Deutschnationale Front" entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Firlstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt.
In der Gürtelstraße wurde von einer Baustelleneinrichtung ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus dem Allgäu entfernt. Er war LGBTIQ*-feindlich und gegen die politische Gegnerschaft gerichtet.
An und um die Haltestelle Arnimstraße wurden mehrere neonazistische und NS-verherrlichende Aufkleber gemeldet. Zwei davon zeigten die "Schwarze Sonne". Ein anderer trug die Aufschrift: "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß", dahinter eine Abbildung der Reichsflagge.
An den Tramstationen Zingster Straße und Ribnitzer Straße wurden "1161-Schmierereien" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
An der S-Bahn-Station Storkower Straße äußerten zwei Männer lautstark, dass "Deutschland einen neuen Reichskanzler brauche und man daher ins Jahr 1933 zurück müsse, um alles wieder in Ordnung zu bringen". Sie sagten," alle Menschen aus dem Nahen Osten müssten ausgewiesen werden und die Lufthansa werde viel zu tun haben". Anschließend hetzten sie weiter gegen „Ausländer“.
In der Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber in den Reichsfarben mit dem Slogan „Deutschland Deutschland über alles“ entfernt.
In Neu-Hohenschönhausen wurden drei Kinder mutmaßlich rassistisch beleidigt und eines von ihnen körperlich angegriffen. Gegen 17.10 Uhr sollen die drei Zwölfjährigen auf dem Gehweg der Zingster Straße Ecke Ahrenshooper Straße von einer Unbekannten in rassistischer Weise beschimpft worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen rannten die drei Kinder weg. Die Tatverdächtige soll schließlich einem Mädchen bis in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses gefolgt sein und sie dort an den Armen gepackt haben. Dort habe sie das Mädchen derart geschüttelt, dass es mit dem Hinterkopf mehrmals gegen die Wand gestoßen und dadurch verletzt worden sei. Erst als ein Unbekannter eingeschritten sei, habe die Frau von dem Mädchen abgelassen und sei in unbekannte Richtung geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte behandelten die Verletzte am Ort ambulant. Die Eltern wurden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die weiteren Ermittlungen.