Hakenkreuz in Niederschöneweide
Am Fensterrahmen des Bürgeramtes auf dem Michael-Brückner-Platz wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
Am Fensterrahmen des Bürgeramtes auf dem Michael-Brückner-Platz wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
Die Projekte des Campus Kiezspindel erhielten in einem Umschlag Drohflyer einer extrem rechten Verschwörungsgruppe. Es handelte sich um die QAnon-nahe SHAEF-Verschwörung. In dem Flyer werden Reichsbürgerideologien geteilt und behauptet, dass in Deutschland Militärgesetze gelten. Zudem wird auch die Corona-Pandemie geleugnet und Impfungen als "chemische Biowaffen" bezeichnet. Unter anderem heißt es in dem Flyer: "Wer hier weiterhin Zwangsmaßnahmen an Kindern durchführt, wird vor das Kriegsgericht gestellt!" und "Es werden laufend Todesurteile gefällt und vollstreckt". Da auf dem Campus Kiezspindel sowohl mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet als auch eine Schwangerschaftskonfliktberatung angeboten wird, ist dies als Drohung zu deuten. Auch der Mörder von Idar-Oberstein bezog sich in seinen Social Media Profilen u.a. auf diese Verschwörungserzählung.
In der Nipkowstr. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Im Waldgebiet Köllnische Heide wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Auf einem Verkehrsschild an der Ecke Bohndorfer Weg/ Cimbernstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In einer kostenlosen Lokalzeitung für den Bezirk wurde ein rassistischer Comic abgedruckt. In dem Comic wurde das antirassistische Engagement für die Umbenennung der M***-Straße relativiert und lächerlich gemacht. Zudem enthält der Comic anti-asiatische Stereotype.
An der Haltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Bahnhofstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit einem Slogan der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
Am S-Bhf. Schöneweide wurden ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Rund um die Haltestelle Radickestraße wurden fünf, teilweise rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Springbornstr. wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.
Auf einem Anhänger in der Nähe des Spreetunnels wurden ein Hakenkreuz und eine "88" entdeckt.
Nachdem Passant*innen eine Person, die einen mit einem Hakenkreuz beschmierten Anhänger in der Nähe des Spreetunnels ausräumte, ansprachen, ob denn das Hakenkreuz bereits bei der Polizei angezeigt wurde, reagierte diese mit rassistischen Äußerungen. Erst bezweifelte die Person, dass die Polizei sich darum kümmern würde, dann sagte die Person, dass die Polizei ja nicht einmal aufhalten könnte "was da über die polnische Grenze rüberkommt". Gemeint sind damit auf entmenschlichende Weise Geflüchtete, die meist aus Afghanistan über Belarus nach Deutschland flüchten um hier Asyl zu beantragen.
An der Ecke Alt-Köpenick/ Freiheit wurde ein antisemitischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) mit der Aufschrift "Israel mordet und die Welt schaut zu" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Adlergestell/ Dörpfeldstr. wurde eine "88" entdeckt.
An der Ecke Oberspreestr./ Bärlauchstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Hasselwerder Str. wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt.
An einer Ampel am Köllnischen Platz wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Erneut wurden alle Flyer des Nachbarschaftszentrums, mit Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten, gestohlen. Alle anderen Flyer (bspw. der Brauerei) waren noch vorhanden. Zudem wurde ein Flyer des Bezirksamtes zu Beratungseinrichtungen für Migrant*innen im Bezirk mit einem Zettel mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht !!!" im Flyerständer gefunden.
Alle Flyer des Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete wurden zerrissen und vor dem Flyerständer verteilt. Diese Sachbeschädigung reiht sich in eine Serie ein.
An der Bushaltestelle Hoernlestr. wurde ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Er diffamiert 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
Es kam zu einer antiziganistisch motivierten strukturellen Benachteiligung im Jobcenter Treptow-Köpenick. Der leistungsbeziehenden Person wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Leistung gestrichen.
Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall sowohl inhaltlich als auch zeitlich anonymisiert.
Am Abend riefen mehrere betrunkene Männer laut "Sieg Heil" vor dem Netto am Dammweg.
In einer Einrichtung im Bezirk kam es mehrfach zu antisemitischen Äußerungen von Mitarbeitenden.
Erneut wurden im Nachbarschaftszentrum alle Flyer, die einen Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten haben, gestohlen. Zusätzlich wurden ebenfalls alle Flyer von TKVA, der bezirklichen Stelle gegen Antisemitismus, gestohlen.
Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt. Gleichzeitig wurden alle vorhandenen Flyer gestohlen.
Rund um die Dörpfeldstraße wurden ca. 5 Aufkleber der NPD und der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
In der Müggelheimerstr. in der Nähe der Wendenschloßstr. wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf ihm war eine Schwarze Sonne abgebildet und der Spruch "auch ohne Sonne braun".
Eine Person, die sich seit Langem zivilgesellschaftlich und bei den Grünen engagiert, fand auf ihrem Schwerbehindertenparkschild einen rassistischen Aufkleber, der sich gegen die Grünen richtet. Die Betroffene war in den letzten Jahren mehrfach von verbalen Übergriffen, einer Sachbeschädigung an ihrem Auto und Einschüchterungen betroffen. Durch das gezielte Anbringen des Aufklebers an ihrem Parkschild stellt diese Handlung eine persönliche Bedrohung dar. In diesem Fall verbinden sich verschiedene Inhalte. Es handelte sich um einen anti-asiatischen Aufkleber, die Einschüchterung einer politischen Gegnerin und durch den Ort des Aufklebers lässt sich ebenfalls von einer behindertenfeindlichen Motivation ausgehen.
An der Haltestelle Fährallee wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
Auf einem Anwohnendenparkplatz wurde das Auto einer Person aus transfeindlicher Motivation beschädigt. Es wurde zerkratzt und zusätzlich die Worte "sexy men" eingeritzt.
In der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Köpenick fuhr ein Mann mittleren Alters mit einem Pullover mit der Shoa-relativierenden Aufschrift "Impfen macht frei". Von den Mitfahrenden hat niemand reagiert. Die kontaktierte Berliner Polizei stellte fest, dass dies "keine strafbare Äußerung" und "völlig im Rahmen der Meinungsfreiheit" sei.
An der Haltestelle Radickestr./ Nipkowstr. wurden vier rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. An einer Ampel am S-Bhf. Adlershof wurde ein weiterer rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Fährallee in Rauchfangswerder wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
An der Ecke Müggelheimer Str./ Pohlestr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in den Reichsfarben und mit Reichsadler entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Altglienicke Kirche wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
An der Bushaltestelle Wegedornstr./ Semmelweisstr. wurden mehrere Hakenkreuze auf den Sitzen entdeckt. Diese wurden von einer engagierten Person an die BVG gemeldet, die sie entfernen ließ.
Am S-Bhf. Schöneweide wurden vier rassistische Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle An der Werderlake in der Rudower Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Seelenbinder Str. wurde ein Sozialarbeiter, der in Begleitung von zwei Kindern war, von vier Union-Fans als "Judensau", "weinrote Schwuchtel" (bezugnehmend auf die Farben des Union-Konkurrenten BFC Dynamo) und "Kinderficker" beleidigt. Nachdem er die Kinder in den Jugendclub geschickt hatte, wurde er nur kurze Zeit später von den vier Männern angegriffen.
In der Nipkowstr. wurden drei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. In der Anna-Seghers-Str. wurde drei teils rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. In der Radickestr. wurden ebenfalss zwei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
In der Müggelheimer Str. bei Aldi wurden drei Aufkleber, mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in den Reichsfarben und mit Reichsadler, entdeckt und entfernt.
In der Bahnhofstr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
In der Kottmeierstraße wurden Schulkinder auf dem Fußweg von einer Passantin mehrfach rassistisch beleidigt.
In der Brückenstr. wurden ein antimuslimischer und ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Dankmarsteig wurde auf einem Sitz ein Hakenkreuz entdeckt.
An der Haltestelle Radickestr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten in den USA zur antirassistischen 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen) Bewegung, die nach dem rassistischen Mord an einem Schwarzen in den letzten Wochen auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' werden die rassistischen Morde an PoC relativiert und verhöhnt. An der Ecke Rudower Chaussee/ Gottfried-Leibnitz-Str. wurden vier rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
In der Semliner Str. und Umgebung wurden Flyer der NPD an Autoscheiben geklemmt. Es handelt sich um Wahlkampfwerbung mit Bezug zum Autofahren.
Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt.