Neonazistischer Zahlencode in Köpenick Nord
Auf einen Stromkosten an der Ecke Mahlsdorfer Straße/ Kaulsdorfer Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" geschmiert.
Auf einen Stromkosten an der Ecke Mahlsdorfer Straße/ Kaulsdorfer Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" geschmiert.
Im Komsosviertel in Altglienicke wurden vier Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Einer enthielt rassistische Inhalte, einer LGBTIQ*-feindliche, einer titelte "keine Solidarität mit Israel" und ein anderer "Die wahre Krise ist das System".
Am S-Bahnhof Köpenick wurden mehrere Sticker aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Überklebt Du Zecke" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Logo, einem durchgestrichenen Anarchie-Symbol und einer durchgestrichenen Flagge der "Antifaschistischen Aktion".
Im Bus der Linie 265 in Richtung S-Bahnhof Schöneweide/ Sternendamm auf Höhe der Haltestelle Baumschulenstraße/ Köpenicker Landstraße beleidigte ein Mann eine Frau rassistisch. Nachdem er im Vorbeifahren Personen beim Aufhängen von AfD-Wahlplakaten gesehen hatte, sagte er zu einer Frau, die ein Kopftuch trug: „Wenn wir an der Macht sind, wird abgeschoben.“
Die Aussage ist rassistisch, weil der Mann die Frau allein wegen ihres Kopftuchs als Person darstellte, die abgeschoben werden müsse. Er unterstellte ihr aufgrund ihres Aussehens, nicht nach Deutschland zu gehören.
In den Straßen Katzengraben und Alter Markt in der Altstadt Köpenick wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich mit den Worten "FCK ANTIFA" gegen Antifaschist*innen richteten. Auf einem weiteren Aufkleber war die Aufschrift "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" zu lesen.
An der Kasse im Lidl in Baumschulenweg bedrohte ein Mann eine Person, die einen queerfreundlichen Button trug, mit den Worten "Warte doch noch zwei Minuten, dann bin ich auch draußen, sehen wir mal ob AfD oder Antifa gewinnt” und “der Kantstein da draußen ist für dich reserviert". Die bedrohte Person verließ schnell den Supermarkt.
An der Ampel am Schloßplatz Köpenick wurde ein Aufkleber der "NRJ“, der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", mit der Aufschrift „Neuer Deutscher Standard“ entdeckt, der ein weißes, heterosexuelles Familienbild propagiert.
An der Ecke Wendeschloßstraße/ Charlottenstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufschrift "Kampf der Rotfront!" entdeckt und entfernt.
In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) NS" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Rund um die Straßen Ernst-August-Str., Am Studio und Albert-Einstein-Str. wurden fünf rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einigen Aufkleber wurde die sog. "Remigration" gefordert.
An der Kreuzung Adlergestell/ Radickestr. ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
In der Jägerstraße Ecke Kietzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte Remigration foderte.
In der Müggelheimerstraße wurde zudem ein Aufkleber entdeckt, der "döp döp döp" als Aufschrift hatte. Dies ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, Bekanntheit erlangte.
In der Alfred-Randt-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Grüne Trift/ Charlottenstr. wurde an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Josef-Nawrocki-Str. wurde ein Aufkleber, der eine extrem rechte Band bewarb, entdeckt und entfernt.
An einem Straßenschild an der Kreuzung Wendenschloßstr./ Mayschweg wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber waren LGBTIQ*-feindlich motiviert und ein weiterer rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.
Auf der Rückseite eines Straßenschilds auf dem Platz der Stadtkirche St. Laurentius wurden die Schriftzüge "D3W" (Der 3. Weg) und "NRJ" entdeckt.
An der Bushaltestelle Schloßplatz Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber des "III. Weg" am Haltestellenschild entdeckt.
An der Kreuzung Müggelheimer Str./ Kietz wurden weitere drei Aufkleber des "III. Weg" entdeckt. Ein Aufkleber hatte rassistische und zwei LGBTIQ*-feindliche Inhalte.
Auf einer Bank auf dem Ostendgestell wurde ein Schriftzug gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Am Morgen wurden zwei Personen vor einem Supermarkt in der Kottmeierstr. bepöbelt und beleidigt, u.a. mit mehrfachen "Ausländer raus!"-Rufen. Ein weiterer Kunde setzte sich für die beiden Betroffenen ein.
In der Nähe des S-Bahnhofs Plänterwald wurde der Schriftzug "ZECKEN BOXEN" sowie der LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schriftzug "SCHWARZ, ROT, GOLD IST BUNT GENUG! AFD-REGIERUNG JETZT! 444" entdeckt. Der Slogan "Schwarz, rot, gold ist bunt genug" verweist auf die queerfeindliche Kampagne "Stolzmonat".
An den Fahrradständern am S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einem Briefkasten in der Germananstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Karlstr. wurde ein Straßenschild entdeckt, dass komplett mit einem Aufkleberband der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" umwickelt war.
In der Treskowallee am Eingang zum Sommerbad wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber forderte die sog. "Remigration".
Am Vormittag wurde ein Jugendlicher, der mit seinem Fahrrad auf dem Bürgersteig an der Kreuzung Wilhelminenhofstr./ Klarastr. unterwegs war, von einem älteren Mann rassistisch beleidigt. Der Jugendliche widersprach ihm und als ein Passant sich mit dem Betroffenen solidarisierte, stiegen der Mann und sein Begleiter ins Auto und fuhren weg.
Am Uferweg der Müggelspree wurde auf dem Geländer einer Brücke der Schriftzug "3. WEG AUF 5,1%" entdeckt.
In einem Hausflur in Oberschöneweide wurden ein Hakenkreuz und Sig-Runen entdeckt.
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Hasselwerderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, auf dem die sog. "Remigration" gefordert wurde, entdeckt und entfernt.
In der Nacht wurden zwei vermummte Personen an einem Jugendclub in der Seelenbinderstr. beobachtet. Kurze Zeit später stellten Mitarbeitende fest, dass die Prideflagge vom Fahnenmast entfernt wurde und mit abgerissenen Plakaten am Haus Feuer gelegt wurde. Das Feuer schlug nicht auf das Haus über. Währenddessen befanden sich noch Nutzer*innen auf dem Gelände.
In der Schnellerstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
Die am Rathaus Köpenick angebrachte Pride-Flagge wurde zerstört und entwendet. Dabei wurde der Flaggenmast beschädigt.
Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Alt-Müggelheim wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Auf dem Kaisersteg wurde erneut ein Schriftzug über mehrere Meter mit dem rassistischen Inhalt "WHITE POWER" entdeckt.
In der Borgmannstr. wurden die Schriftzüge "NRJ" und "D3.W!" (Der III. Weg) an einem Stromkasten entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf den Aufkleber wurden Antifaschist*innen mit den FaschistInnen im Jahr 1933 gleichgesetzt.
Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung" entdeckt und entfernt.
In der Bahnhofstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In den Straßen rund um der Gerhard Hauptmann Gymnasium wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sechs der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen.
In der Borgmannstr. wurden zwischen Elcknerplatz und Parrisiusstr. sechs Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie zwei Schriftzüge der Parteijugend "NRJ" und "FUCK ANTIFA! NRJ" entdeckt und entfernt.
An einem Mülleimer an der Bushaltestelle S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Auf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese stammten von den Parteien "Der III. Weg" und "Die Heimat" sowie von der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe". Sie waren mehrheitlich LGBTIQ*-feindlich.
Auf dem Kaisersteg wurde über mehrere Meter der rassistische Schriftzug "WHITE POWER" entdeckt und entfernt.
Am Nachmittag versammelt sich mehrere Menschen in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinder Str. für eine Gedenkveranstaltung.
An einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurden ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
An einem Stromkasten an der Kreuzung Südostallee/ Sterndamm wurde ein Vorstellungsflyer der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
In der Schnellerstr. in der Nähe eines großen Supermarktes wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
In der Dörpfeldstr. wurde an der Rückseite eines Verkehrsschildes ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Eine Einrichtung für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Treptow-Köpenick erhielt eine rassistische Mail. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
An der Kreuzung Adlergestell/ Radickestr. wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.