Rassismus bei Kundgebung in Tempelhof
Bei der regelmäßigen "Menschen mit Schildern"-Kundgebung wurden Schilder gezeigt, die rassistische Inhalte sowie Beleidigungen gegenüber politischen Gegnern enthielten.
Bei der regelmäßigen "Menschen mit Schildern"-Kundgebung wurden Schilder gezeigt, die rassistische Inhalte sowie Beleidigungen gegenüber politischen Gegnern enthielten.
Es kam zu einer schweren Körperverletzung gegenüber einer als antifaschistisch wahrgenommenen Person. Das genaue Datum ist dem Register nicht bekannt.
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich eine rassistische Nötigung. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.
In der U-Bahn-Linie U6 wurden zwei Sticker entdeckt und entfernt, der die Forderung eines extrem rechten Aktivisten forderte.
Das Banner des queeren Jugendzentrum Queerbase in der Friedrich-Franz-Straße wurde abgerissen und weiter zerstört. Das Banner zeigt die Progress Pride Flag, eine inklusive Weiterentwicklung der Regenbogenflagge, mit den Worten "Queeres Jugendzentrum". Das daneben hängende Banner eines anderen Jugendzentrums blieb hingegen unangetastet.
In einer Behörde gab ein Sicherheitsbeamter einer ratsuchenden Person falsche Informationen. Als diese sich an diese hielt und ein paar Tage später wiederkam, verwehrte ihr derselbe Sicherheitsbeamte den Zutritt.
Der Mast einer israelischen Flagge, die vor dem Rathaus Tempelhof gehisst war, wurde beschädigt. Die Flagge selbst wurde heruntergerissen und zerstört.
Im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Bayerischer Platz wurde ein Aufkleber gesichtet, auf dem vor einer aufgehenden Sonne ein Fallschirmspringer mit einem Fallschirm in den Fahnen der palästinensischen Flagge und davor ein Meer mit hohen Wellen zu sehen ist, in denen ein Panzer und ein Soldat untergehen. Im Vordergrund schaut noch eine Hand aus dem Wasser. Über allen befindet sich ein rotes Dreieck. Oben auf dem Aufkleber steht auf arabisch „Al-Aqsa-Flut“ sowie unten „7. Oktober 2023“.
In Berlin fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
In einer Drogeriefiliale kam es zu einem antimuslimischen Angriff auf eine Frau. Ein Mann verwickelte die Betroffene in eine verbale Auseinandersetzung und schlug ihr dann unvermittelt in den Bauch und verließ drohend das Geschäft. Anschließend lauerte er ihr außerhalb des Geschäftes auf, stieß sie zu Boden und riss ihr das Kopftuch herunter. Danach trat er ihr mehrfach in den Bauch, bevor er flüchtete.
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Auf dem Spielplatz am Insulaner in Friedenau sind zwei Hakenkreuze auf die Rutsche gemalt worden. Mit demselben Stift wurden auch mehrere Hertha-Schriftzüge gemalt. Die Hakenkreuze wurden überklebt.
Am Eingang einer Apotheke in der Hildburghauser Straße wurde eine Frau von einem unbekannten Mann angegriffen. Er soll sie beim Verlassen der Apotheke geschubst und an ihrem Kopftuch zu Boden gerissen haben. Anschließend habe er sie mehrfach in den Bauch getreten, wodurch sie Verletzungen erlitten habe. Der Täter sei geflüchtet, der antimuslimisch-rassistische Übergriff wurde angezeigt.
Auf einer Kundgebung am Wittenbergplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Ein Schwarzer Vater mit 5 Kindern erfährt Diskriminierung durch die Hausverwaltung.
Auf dem Nollendorfplatz kam es zu einem rassistischen Angriff. Ein Mann, der einen Schal mit einer Palästina-Flagge trug, wurde von einem Passanten beleidigt. Der Betroffene fing daraufhin an, die Situation zu filmen, woraufhin der Andere seine Beleidigungen wiederholte und ihm ins Gesicht schlug. Gegenüber der Polizei gab der Täter an, er habe sich durch den Schal bedroht gefühlt. Diese Assoziation eines Schals mit Bedrohung ist Ausdruck eines antipalästinensischen Rassismus.
Ein schwarzer Vater mit 5 Kindern wurde strukturell benachteiligt durch die Hausverwaltung.
Anlässlich des 8. März kam es zu einer Versammlung des transfeindlichen Teils der Frauenbewegung am Wittenbergplatz. Die Veranstalterin verglich in ihren Redebeiträgen das Selbstbestimmungsgesetz mit der Gesetzeslage im Iran oder unter den Taliban. Sie misgenderte eine trans Aktivistin und verbreitete den Mythos, dass trans Frauen in Wahrheit nur Männer seien, die in Frauenräume eindringen wollen. Außerdem stellte sie Transgeschlechtlichkeit als bedrohlichen Trend dar, der vorgeblich vor allem Kinder bedrohe. Die Aussage wurde mit einen Zwischenruf quittiert, dass dahinter eine Lobby stehe, die daran verdienen wolle, was in Richtung klassischer Verschwörungsmythen gedeutet wurde.
An der Kurfürstenstraße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Dumm, Dümmer, Antifa" entdeckt und entfernt.
Ein Schwarzer Mann wurde im Bus sowie nach dem Aussteigen an der Haltestelle Priesterweg mit dem N-Wort beleidigt.
Auf der Potsdamer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (früher: NPD) bzw. ihres Mediums "Deutsche Stimme" gesichtet und entfernt. Der Aufkleber propagierten "Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen".
Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt.
Eine Frau und ihre Kinder wurden über mehrere Jahre von einem Familienmitglied antiziganistisch beleidigt und bedroht.
Als eine Frau zur Polizei ging und Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung erstatten wollte, wurde sie dort erst nach ihrer Herkunft gefragt und dann, ohne dass sie eine Anzeige aufgeben konnte, abgewiesen.
Auf der Bülowstraße wurde ein Sticker von "fckantifa.de", der sich gegen Kommunismus und Antifa richtete, entdeckt und entfernt.
Ein Sticker mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" wurde auf dem Mariendorfer Damm in Höhe eines Drogeriemarkts verklebt. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone zu lesen: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Auf dem Verkehrsschild an der Gustav-Müller-Straße wurde ein Aufkleber mit dem Regebogenfarben und der Parole "Lebe so, dass die AFD was dagegen hätte" mit einem Hakenkreuz übermalt.
Am Morgen wurde in einer Schule in Friedenau ein Hakenkreuz in einem Herz entdeckt, das dort an eine Wand gesprüht wurde.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Zwei Plakate der Kampagne „Was ist eine Frau?“ wurden an der Litfaßsäule in der Hauptstraße/Ecke Hähnelstraße entdeckt. Begleitend zur Bundestagswahl 2025 existierte diese Kampagne, die Kandidat*innen für die Bundestagswahl aufrief, auf einer Website zu veröffentlichen, wie sie „Frau“ definierten. Ziel der Kampagne war es, ein biologistisches und binäres Verständnis von Geschlecht zu propagieren. Damit wurde die Existenz von trans Menschen negiert. Sie wurde daher als transfeindliche Kampagne bewertet. Die Aufkleber reihten sich in diese transfeindliche Stimmungsmache zur Zeit der Bundestagswahl 2025 ein.
In Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall.
In der Großbeerenstraße wurde das Bild von Olaf Scholz auf einem Wahlplakat der SPD mit einem "Hitlerbart" beschmiert.
Zwischen Kindern einer dritten Klasse kam es am Nachmittag zu einer Rangelei auf dem Schulhof. Dabei beleidigte ein Junge seine Mitschülerin mit dem N-Wort. Der Vorfall wird sozialpädagogisch aufgearbeitet.
Am S-Bahnhof Schöneberg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher und verschwörungsideologischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Morgen kam es in Tempelhof zu einem Angriff auf ein Wahlkampfteam der Grünen am U-Bahnhof Ullsteinstraße. Der Täter beleidigte, laut den Grünen, einen der Wahlhelfer homophob und spuckte ihm ins Gesicht. Daraufhin wechselte er die Straßenseite und schlug dort einem weiteren Wahlkampfhelfer ins Gesicht und sagte: "Ihr Grünen gehört doch alle vergast!" Das stellt eine Verherrlichung des Nationalsozialismus dar.
In Berlin fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Ebersstraße wurde eine Frau, die gerade auf Spanisch telefonierte, von zwei jungen Männern auf einem E-Scooter beleidigt und bespuckt. Der Angriff erfolgte aus rassistischer Motivation.
Ein Mann wurde von der Berliner Polizei kontrolliert, als er einem Kollegen bei der Arbeit half. Die Kontrolle erfolgte durch eine verdeckte Einheit, da die Beamten sich laut dem Betroffenen in einem Polizeibus versteckten und gezielt auf ihn zugingen. Er vermutet, dass er entweder durch eine gezielte Meldung oder durch Racial Profiling ins Visier genommen wurde.
Im U-Bahnhof Tempelhof wurde zwei Aufkleber der extrem rechten "Jungen Alternative" entdeckt und entfernt.
In Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Pallasstraße wurde auf dem Parkschild des Lilli-Flora-Parks der Name Lilli Flora durchgestrichen. Lilli Flora Borchardt war Jüdin und wurde 1942 von den Nationalsozialisten ermordet.
In der Boelckestraße wurde ein Sticker des rechtsoffenen Versands "politaufkleber.de" mit einem antimuslimischen Motiv auf einem Wahlplakat der Grünen entdeckt. Der Sticker wurde entfernt.
Laut eines Berichts im Tagesspiegel wurden in einer Friedenauer Schule mehrfach Schüler*innen von Lehrkräften beleidigt. In diesem Zusammenhang soll auch die Aussage „Geh in dein Land zurück“ gefallen sein.
Ein Großflächenplakat, auf dem die Kandidatin Sinem Taşan-Funke abgebildet war, wurde mit einer rassistischen Beleidigung beschmiert.
Eine Schwarze Person erfährt Rassismus und Ausbeutung am Arbeitsplatz
Eine schwarze Person erlebte Anti-Schwarzen Rassismus und Ausbeutung durch ihren Arbeitgeber.
Ein wahrscheinlich alkoholisierter Mann belästigte die Gäste einer Bar in der Kleiststraße. Als das Personal ihn darauf ansprach und zu gehen bat, zeigte er einen Hitlergruß. Danach verließ er die Bar.
Eine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, erlebt Rassismus durch eine türkische Sozialarbeiterin der Einrichtung.
Eine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, wurde von Mitarbeiter*innen der Unterkunft rassistisch diskriminiert.