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Register Tempelhof-Schöneberg

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Schilderaktion in Tempelhof

    15.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Bei einer Schilderaktion auf dem Tempelhofer Damm wurde ein rassistisches Schild mit der Aufschrift "Euer Bunt ist in Wirklichkeit Blutrot!" gezeigt. Es suggeriert, dass rassifizierte Menschen eher zu Gewalt neigen. Auf einem anderen Schild kam es zu einem NS-verharmlosenden Vergleich.

    Quelle: Youtube
  • Antiziganistische Beleidigungen

    14.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In einem Schreiben, das sich gegen die Einwohner*innen einer Unterkunft richtet, wurden diese antiziganistisch beleidigt.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Hakenkreuz in Mariendorf

    09.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Erneut wurde an der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf ein Hakenkreuz geschmiert. Dabei wurde der Kopf einer Schwarzen Person auf einer Reklame übermalt.

    Quelle: Meldeformular
  • Diffamierende Propaganda in Schöneberg

    06.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Akazienstraße wurde ein selbst ausgedrucktes Plakat in einer Klarsichtfolie entdeckt und entfernt. Das Plakat richtete sich gegen die Organisation "Omas gegen Rechts" und verbreitete die Verschwörungserzählung eines vermeintlichen geheimen linken NGO-Komplexes.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Antimuslimische Diskriminierung in Schöneberg-Süd

    26.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Bei einer Bäckerei am Südkreuz hat ein Mann einer Verkäuferin, die ein Kopftuch trug, unauffällig eine Visitenkarte mit einem Bibelvers und den Kontaktdaten einer christlichen Kirche über den Tresen zugeschoben. Er entfernte sich schnell, bevor ihn jemand darauf ansprechen konnte. Die Verkäuferin reagierte sichtbar betroffen und brach in Tränen aus. Das Verhalten ist eine Diskriminierung aufgrund der religiösen Zugehörigkeit der Verkäuferin.

    Quelle: Meldeformular
  • Rassistische Restaurantwerbung in Schöneberg

    25.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein Restaurant hat für einen Cocktail mit „zerhackstückelter“ Wassermelone geworben. Auf dem Werbebanner war ein Löwe abgebildet, der eine israelische Flagge trägt und vor Wassermelonen posiert, die wie Gesichter wirkten. In einem Statement dazu schreibt das Restaurant: "Die Wassermelone sei ein Symbol für „Antisemitismus, Gewaltverherrlichung und Unterstützung terroristischer Gruppen wie der Hamas“ und " Wer sich nun lautstark über unsere Haltung empört, macht sich entweder zum nützlichen Idioten...". Die Wassermelone ist historisch und kulturell ein Symbolbild der Palästinänsischen Flagge. Das symbolische Schreddern und das pauschale Verurteilen als "Terrorismusunterstützer, Antisemiten und Idioten" ist rassistisch.

    Quelle: Tagesspiegel 27.04.2025
  • Extrem rechter Sticker in Tempelhof

    24.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein queerfeindlicher Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" wurde in Tempelhof in der Nähe des Teltower Kanals auf Höhe der Gersdorfstraße entdeckt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Erneute Sachbeschädigung an queerem Jugendzentrum in Tempelhof

    23.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Das Banner des queeren Jugendzentrum QueerBase in der Friedrich-Franz-Straße wurde abgerissen und entwendet. Das Banner zeigt die Progress-Pride-Flag, eine inklusive Weiterentwicklung der Regenbogenflagge, mit der Aufschrift Queeres Jugendzentrum. Das Banner wurde zuletzt schon Ziel einer Sachbeschädigung.

    Quelle: QueerBase Jugendzentrum
  • Rechter Sticker in Tempelhof

    22.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am S-Bahnhof Tempelhof wurde ein Sticker der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuz in Schöneberg

    21.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf die Parkbank eines Spielplatzes an der Torgauer Straße wurde ein Hakenkreuz gemalt. Es wurde versucht, die Schmiererei zu entfernen.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Rechte Sticker rund um das Südkreuz

    21.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Rund um den Bahnhof Südkreuz wurden auf der Torgauer und Leberstraße mehrere "FCK ANTIFA"-Sticker entdeckt und entfernt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Hitlergruß in Schöneberg

    20.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein einzelner Mann zeigte in der Nähe des Bahnhofs Yorckstraße einen Hitlergruß in Richtung der vorbeifahrenden S-Bahn der Linie S1.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Extrem rechte Schmierereien an Mariendorfer Spielplatz

    18.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Spielplatz Schätzelberge im Steinhellenweg wurden mehrere Hakenkreuze gemalt. Außerdem wurden verschiedene Sticker, die sich gegen rechts wandten, zerstört. Die Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • "Anti-Antifa"-Sticker in Mariendorf

    16.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Kreuzung Rathausstraße Ecke Prühßstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "We Hate Antifa" im Design von "The North Face" an einer Ampel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular
  • Extrem rechte Schmierereien in Marienfelde

    14.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Mauerweg in Marienfelde wurde ein Hakenkreuz auf eine Wanderkarte zusammen mit dem Schriftzug "Hertha Hools" geschmiert. Dazu gab es auch den Schriftzug "Hertha Hools 88".

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Extrem rechte Schmierereien an Mariendorfer Spielplatz

    12.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Spielplatz Schätzelberge am Steinhellenweg wurden an zwei Pfosten Hakenkreuze gemalt. Dazu wurden mehrere antifaschistische Sticker entfernt. An der Stelle kommt es immer wieder zu solchen Schmierereien.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Hitlergruß in Tempelhof

    12.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Beim Verlassen der U6 zeigte ein Jugendlicher am U-Bahnhof Platz der Luftbrücke einen Hitlergruß.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Queerfeindliche Sticker in Friedenau

    12.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Nähe des S-Bahnhofs Bundesplatz wurden zwei Sticker entdeckt und entfernt, der trans- und interfeindliche Inhalte hatte.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Antisemitismus bei Kundgebung in Schöneberg-Nord

    09.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Wittenbergplatz kam es bei einer pro-palästinensischen Kundgebung zu mehreren antisemitischen Äußerungen. Dabei wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wurde die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Außerdem wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wurde auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch weitere Parolen und ein Redebeitrag bedienten diese Erzählung. Außerdem wurde Israel als Besetzungs-, Terror-, und Apartheidsstaat deligitimiert. In einer Rede wurde Gaza mit dem Konzentrationslager Buchenwald verglichen und so der Nationalsozialismus relativiert. Israel wurde vom gleichen Redner mit Hitler verglichen, eine Täter-Opfer-Umkehr, und anschließend mit dem Kapitalismus gleichgesetzt.

    Quelle: Youtube
  • Rassistischer Angriff in Marienfelde

    09.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An einer Bushaltestelle in der Waldsassener Straße wurde eine 29-jährige Frau um 7:25 Uhr plötzlich von einer anderen Frau rassistisch beleidigt. Als sie sich der Situation entziehen wollte, wurde sie von der Anderen verfolgt und ins Gesicht geschlagen.

    Quelle: Polizeimeldung von 09.04.2025 Nr. 0895
  • Behindertenfeindlicher Angriff in Tempelhof

    07.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Nachdem sie beim Verlassen einer Apotheke gebeten hatte, den Hund zurückzuhalten, wurde eine gehbehinderte Frau von der Halterin des Hundes behindertenfeindlich beleidigt und geschlagen. Im Zuge der Auseinandersetzung wurde der Betroffenen auch das Handy aus der Hand geschlagen, als sie sich mit einem Videoanruf Hilfe holen wollte.

    Quelle: Tagesspiegel vom 08.04.2025
  • Queerfeindliche Sachbeschädigung in Schöneberg-Nord

    07.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Gebäude des U-Bahnhofs Nollendorfplatz wurde der Gedenkstein "Rosa Winkel" für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus mit roter Sprühfarbe beschmiert. Auf der linken Seite des Gedenksteins war in großen Buchstaben das Wort "HIV" und auf der rechten Seite das Wort "Dresden" zu lesen. Auch die Inschrift der Gedenktafel wurde übersprüht. Das Graffiti auf der winkelförmigen Gedenktafel kann als Gleichheitszeichen zwischen "HIV" und "Dresden" gelesen werden "HIV = Dresden". Die Intention der Schmiererei ist es, die Opfer des Nationalsozialismus zu relativieren. Zwei Wochen zuvor wurde in Wilmersdorf ein ähnlicher Schriftzug auf Denkmäler gesprüht.

    Quelle: Einzelperson über E-Mail, Queer.de am 07.04.2025
  • Rassismus bei Kundgebung in Tempelhof

    03.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Bei der regelmäßigen "Menschen mit Schildern"-Kundgebung wurden Schilder gezeigt, die rassistische Inhalte sowie Beleidigungen gegenüber politischen Gegnern enthielten.

    Quelle: Youtube
  • Angriff auf politische*n Gegner*in der extremen Rechten

    01.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Es kam zu einer schweren Körperverletzung gegenüber einer als antifaschistisch wahrgenommenen Person. Das genaue Datum ist dem Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24259
  • Rassistische Nötigung in Tempelhof-Schöneberg

    01.04.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich eine rassistische Nötigung. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24 259
  • Extrem rechte Sticker in der U6

    31.03.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der U-Bahn-Linie U6 wurden zwei Sticker entdeckt und entfernt, der die Forderung eines extrem rechten Aktivisten forderte.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Sachbeschädigung an queerem Jugendzentrum in Tempelhof

    31.03.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Das Banner des queeren Jugendzentrum Queerbase in der Friedrich-Franz-Straße wurde abgerissen und weiter zerstört. Das Banner zeigt die Progress Pride Flag, eine inklusive Weiterentwicklung der Regenbogenflagge, mit den Worten "Queeres Jugendzentrum". Das daneben hängende Banner eines anderen Jugendzentrums blieb hingegen unangetastet.

    Quelle: Queer Base Jugendzentrum
  • Strukturelle Benachteiligung in Tempelhof-Schöneberg

    31.03.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In einer Behörde gab ein Sicherheitsbeamter einer ratsuchenden Person falsche Informationen. Als diese sich an diese hielt und ein paar Tage später wiederkam, verwehrte ihr derselbe Sicherheitsbeamte den Zutritt.

    Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi
  • Antisemitischer Sticker am U-Bahnhof Bayerischer Platz

    28.03.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Bayerischer Platz wurde ein Aufkleber gesichtet, auf dem vor einer aufgehenden Sonne ein Fallschirmspringer mit einem Fallschirm in den Fahnen der palästinensischen Flagge und davor ein Meer mit hohen Wellen zu sehen ist, in denen ein Panzer und ein Soldat untergehen. Im Vordergrund schaut noch eine Hand aus dem Wasser. Über allen befindet sich ein rotes Dreieck. Oben auf dem Aufkleber steht auf arabisch „Al-Aqsa-Flut“ sowie unten „7. Oktober 2023“.

    Quelle: RIAS Berlin
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