Rassistischer Angriff in Tempelhof-Schöneberg
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Angriff. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Angriff. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.
Auf einer Fensterfront am Mariendorfer Damm wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Auf einem Mülleimer am Mariendorfer Damm wurde die Aufschrift „Stoppt den Terrorstaat Israel!“ und dazu „Babymörder“ geschrieben. Die Worte „Israel“ und „Babymörder“ waren unterstrichen.
An der Bushaltestelle Körtingstraße wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
Eine Frau wurde nach eigenen Angaben beim Anbringen von Stickern, die sich gegen Antisemitismus richteten bedroht. Erst wurde sie angepöbelt, dann von dem Mann im Auto verfolgt, der aus dem Auto heraus eine Halsabschneiden-Geste machte.
Bei dem schwulen Anti-Gewalt-Projekt Maneo wurde am frühen Morgen eine Scheibe eingeworfen. Dies stellt einen erneuten Angriff auf das Projekt dar.
Anlässlich des Musicals Jesus Christ Superstar der Komischen Oper im Flughafen Tempelhof demonstrierte eine fundamentalistisch christliche Gruppe gegen die Aufführung. Auf ihrem Transparent bewarben sie ihren Onlineauftritt auf dem offen gegen das Recht auf Abtreibung mobilisieren.
An dem queeren Anti-Gewalt-Projekt Maneo wurde das Eingangsschild abgerissen.
Auf der Kolonnenbrücke wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt. Der Sticker zeigt eine Karte Israels und Palästinas, die nur mit dem Wort Palästina überschrieben ist.
An der Kurfürstenstraße in der Nähe der Potsdamer Straße wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Onlineversand stammt. Unter anderem waren darauf die Worte "Refugees not Welcome" zu lesen.
Rund um den Wittenbergplatz, am Briefkasten in der Kleiststraße und an einer Säule in der Bayreuther Straße wurden Schmierereien entdeckt, die die Politik Israels mit der des Naziregime gleichstellen.
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Am S-Bahnhof Marienfelde wurde nach Berichten einer Augenzeugin ein alternativ aussehender Mann unvermittelt von einem älteren Mann im Vorbeigehen gestoßen. Der Gestoßene fragte nach dem Warum, worauf der ältere Mann geantwortet haben soll "Weil du eine Scheiß Zecke bist!"
Am Nachmittag warf eine unbekannte Person eine Glasflasche gegen die Tür eines queeren Anti-Gewalt-Projekts.
Am Abend wurden zwei als muslimisch wahrgenommene Personen von einem Mitarbeiter aufgefordert, ihre Kufiyas abzulegen oder die Veranstaltung zu verlassen. Der Mitarbeiter stellte das Kleidungsstück pauschal in einen antisemitischen Zusammenhang und verwies darauf, dass seit dem 07. Oktober 2023 keinerlei politischen Symbole in der Urania erlaubt seien. Im Gespräch stellte sich auch heraus, dass die Forderung sonst die Veranstaltung verlassen zu müssen aus der Direktion angeordnet wurde.
Nach langer Diskussion in der die beiden Betroffenen nach eigenen Angaben betont ruhig blieben, ließ der Mitarbeiter von ihnen ab und sie konnten ungestört an der Veranstaltung teilnehmen.
Am Grazer Platz wurden zwei Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten.
Am Platz der Luftbrücke wurde aus einem Sticker mit einem Davidstern und der Aufschrift „Wir schützen jüdisches Leben“ das Wort „jüdisches“ herausgekratzt.
Eine Beratungsstelle für bisexuelle Menschen hat eine beleidigende Mail erhalten. Darin wurden die Mitarbeitenden als "ihr Ekelhaften" angesprochen und ihnen eine "gerechte Strafe" gewünscht.
Es ereignete sich ein LGBTIQ* feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg.
An die Haltestelle Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde der Schriftzug "Nazikiez" entdeckt.
In der Stegernwaldstraße ist ein Sticker aufgetaucht, der "Liebe" für den Nationalsozialismus ausdrücken soll.
An die Haltestelle Gutspark Marienfelde wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde mit einem Sticker überklebt.
In einem Lebensmittelgeschäft in der Straße An der alten Gärtnerei kam es zu rassistischen Beleidigungen. Ein älterer Mann begann aus dem Nichts eine Gruppe Frauen rassistisch zu beleidigen. Der Ladeninhaber verwies ihn daraufhin der Räumlichkeiten, was aber erst durch einen anwesenden Polizisten durchgesetzt werden konnte.
An der Ecke Geisbergstraße/Welserstraße wurde ein Aufkleber von „GegenUni“ entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Am frühen morgen wurde Feuer an ein Tiny-House gelegt, dass dem Bezirk gehört und von dem queeren Anti-Gewalt-Projekt Maneo als Info-Point genutzt wird. Der Vorfall reiht sich ein, in eine Serie von Angriffen auf die Räumlichkeiten von Maneo.
Bei einem queeren Anti-Gewalt-Projekt in der Bülowstraße wurde in der Nacht die Eingangstür eingetreten.
In der Kolonnenbrücke wurde an einem Ampelmast ein Aufkleber mit verschwörungsideologischer und antisemitischer Aufschrift entdeckt.
An der Haltestelle der Linie 181 Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Auf der Marienfelder Allee Ecke Stegerwaldstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa Free Zone" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In einem Supermarkt auf der Hauptstraße ruft ein Mann mittleren Alters einer Person "Du kannst mir gar nix! Verpiss dich, du Kanacke" hinterher. Dem Mann wurde von Umstehenden gesagt er solle die rassistische Beleidigung lassen. Dieser versuchte, sich zu rechtfertigen und wiederholte seine Beleidigung an die Person. Ein weiterer Passant meldete sich zu Wort und nannte den Störer einen Nazi.
Daraufhin echauffierte sich der Störer und rief: "Ich soll ein Nazi sein? Ich bin jetzt also ein schwuler Nazi oder was?" Da der Streit zunehmend lauter wurde, wandte sich das Personal des Supermarktes an den Mann und deeskalierte die Situation.
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich eine rassistische Körperverletzung. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.
An der Bushaltestelle der Linie 181 Rixdorfer Str./Britzer Str. wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei gesichtet. In unmittelbarer Nähe befand sich zudem eine AfD-Schmiererei im gleichen Stil.
In einem Fitnessstudio kam es zu einem rassistischen Vorfall zwischen zwei Gästen. Ein Gast schrie den Betroffenen im Vorbeigehen an und machte drohende Gebärden. Außerdem machte er sich über den Akzent des Betroffenen lustig. Dies geschah in der Vergangenheit schon häufiger durch den selben Mann.
Erneut wurden an der Haltestelle Friedhof Mariendorf Hakenkreuze geschmiert. Diese konnten noch nicht entfernt werden.
Bei einer palästinasolidarschen Demo am Wittenbergplatz wurde ein Schild hochgehalten auf dem der Holocaust relativiert wurde.
Eine Schwarze schwule Person erfährt Rassismus am Ausbildungsinstitut.
Eine Schwarze Person wird am Ausbildungsintitut strukturell benachteiligt aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit.
An der S-Bahnstation Schöneberg wurde die Schmiererei „Death to Israel“ entdeckt.
In Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Gegen 22:30 wurden eine trans Person und ihr Begleiter auf der Motzstraße von einem Passanten erst transfeindlich beleidigt und anschließend von diesem mit einer Flasche attackiert. Der Begleiter wurde dabei an der Lippe getroffen. Der Angreifer flüchtete daraufhin.
Auf dem Tempelhofer Damm wurde auf einen Stromkasten „STOPPT DEN TERRORSTAAT ISRAEL Babymörder“ geschrieben, die Wörter „Israel“ und Babymörder wurden unterstrichen.
Auf einem öffentlichen Instagram Profil werden die Bewohner*innen einer Unterkunft (auch Kinder) unverpixelt dargestellt und antiziganistisch beleidigt, ihr Wohnort preisgegeben und in den Kommentarfeldern zum Mord aufgerufen.
Auf einer Versammlung am Wittenbergplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
In der Nacht zum 13.08. wurde die Regenbogenflagge vor der Theodor-Heuss-Bibliothek zerstört. Die in zwei Metern Höhe hängende Flagge wurde längs zerschnitten.
In der Salzburger Straße wurde vor einem öffentlichen Gebäude eine Kreideschmiererei entdeckt, die Davidsterne und Dollarzeichen zeigt, sowie einen Pfeil, der auf das Gebäude gerichtet ist.
Als sich ein queeres Paar auf dem Bahnhof Südkreuz begrüßte, wurden sie von einem Mann angeschrien und mit einem Cuttermesser bedroht. Der Täter rief mehrmals "Pause" als sie sich küssten sowie "No Homo" und "Schwuchteln".
Am Abend wurde eine trans Person auf der Dominicusstraße von zwei Männern auf ihre geschlechtliche und sexuelle Identität angesprochen. Als sie darauf erwiderte trans zu sein, spuckten die beiden Männer ihr ins Gesicht und fuhren auf einem Scooter davon.
Im Gleisdreieckpark wurden mehrere antisemitische Aufkleber entdeckt.
Bei einem Flohmarkt vor dem Rathaus Schöneberg beleidigte ein Verkäufer eine Frau antiziganistisch als diese seine Ware begutachtete. Auch auf einen Beistehenden, der ihn auf sein diskriminierendes Verhalten ansprach, reagierte er erbost.
Am Breslauer Platz wurde ein Sticker entdeckt mit der Aufschrift "Keinen* Bock auf Antifa". Damit wird nicht nur gegen Menschen agitiert, die sich der extremen Rechten entgegenstellen, sondern mit dem Sternchen auch ein Wortspiel gegen geschlechtergerechte Sprache versucht.
An der Bushaltestelle Bergholzstraße wurde an der Infosäule eine antisemitische und terrorverherrlichende Schmiererei entdeckt.
In einem Mehrparteienhaus in der Peter-Vischer-Straße wurden vermehrt Sticker, die sich gegen die AfD richteten, auf einem privaten Briefkasten zerkratzt. Zusätzlich wurden nun auch Sticker mit der Aufschrift "FCK GREEN" und "Heimatliebe ist kein Verbrechen" auf den Briefkasten der Betroffenen geklebt.
Auf einem Parkscheinautomaten in der Akazienstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.