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Register Mitte

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Vorfalls-Chronik


  • Antisemitische Rufe bei Kundgebung in Mitte

    22.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz versammelten sich zirka 300 Personen. Unter dem Titel „Frieden im Nahen Osten“ war dort eine Kundgebung angemeldet und später verboten worden. Aus der Menge heraus wurden mehrfach antisemitische Sprechchöre mit Israel-Bezug gerufen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1974 vom 23.10.2023, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA),
  • Antisemitische Schilder auf Versammlung in Mitte

    22.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz kam es zu einer Kundgebung aus dem islamistischen Milieu mit etwa 700 Teilnehmenden. Dabei wurden antisemitische Schilder mit Israel-Bezug hochgehalten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung Nr. 1974 vom 23.10.2023
  • Aktion der NPD-Nachfolgepartei "Die Heimat" vor dem Brandenburger Tor

    21.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Pariser Platz und um das Brandenburger Tor fand eine rassistische Propaganda-Aktion der NPD-Nachfolgepartei "Die Heimat" statt. Zwei Aktivisten der Neonazi-Partei liefen mit "Heimatschutz"-Westen über den Platz und wurden dabei von einem "Die Heimat"-Neonazi aus Nürnberg gefilmt.

    Quelle: Registerstelle Mitte; Twitter
  • Paar in Gesundbrunnen homophob beleidigt und geschlagen

    21.10.2023 Bezirk: Mitte

    Ein 54-jähriger Mann und sein 26 Jahre alter Partner wurden gegen Mitternacht in einer Grünanlage in der Badstraße von zwei unbekannten Männern homophob beleidigt und geschlagen und getreten. Anschließend flüchteten die Angreifer über die Travemünder Straße in Richtung Osloer Straße. Alarmierte Rettungskräfte brachten die angegriffenen Männer mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1964 vom 22.10.2023, Queer.de vom 22.10.2023
  • Verschwörungsideologischer Autokorso durch Mitte

    21.10.2023 Bezirk: Mitte

    Ein Autokorso aus dem verschwörungsideologische Milieu fuhr durch Mitte. Zwischenkundgebungen fanden in der Straße Unter den Linden und am Bahnhof Gesundbrunnen statt. In Redebeiträge wurden dabei relativierende NS-Vergleiche und Verschwörungsmythen verbreitet. So wurden Proteste gegen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung mit dem Widerstand gegen das NS-Regime gleichgesetzt. Es wurden unter anderem Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie, Impfstoffe, den Nahost-Konflikt, die Krieg in der Ukraine und eine drohende „Weltregierung“ verbreitet. Unter den Teilnehmenden waren auch Personen aus dem Reichsbürger*innenmilieu. Eine Person trug Kleidung in den Reichsfarben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Propaganda in Mitte

    19.10.2023 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Jannowitzbrücke am Übergang zum S-Bahnhof wurde ein Aufkleber des extrem rechten, verschwörungsideologischen Fernsehsenders "AUF1" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Berliner Register via X
  • Versuchte antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    19.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße in Wedding hat ein Jugendlicher aus einer Gruppe heraus versucht, eine israelische Flagge von einem Mast zu entfernen. Dazu schlug er mit einem Stock auf die Befestigungen der Flagge ein. Die Polizei stellte die Identitäten aller 5 Personen fest. Die Flagge verblieb am Mast.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1950 vom 20.10.2023
  • Antisemitische Pöbelei in Mitte

    18.10.2023 Bezirk: Mitte

    Vor einem Gebäude in der Brunnenstraße, in dem sich mehrere jüdische Einrichtungen befinden, rief ein Mann antisemitische volksverhetzende Parolen. Auf das Gebäude war wenige Stunden zuvor ein Brandanschlag verübt worden. Die Polizei, die wegen des Brandanschlags noch vor Ort war, verhaftete den Mann.

    Quelle: Tagesspiegel vom 18.10.2023
  • Antisemitismus auf Versammlung in Mitte

    18.10.2023 Bezirk: Mitte

    In Mitte wurden im Rahmen einer antiisraelischen Versammlung vor dem Auswärtigen Amt mit über 100 Teilnehmenden unter anderem auch antisemitische Parolen skandiert und antisemitische Plakate gezeigt. So wurde mehrfach der Parole "Free Palestine from German guilt" gerufen.

    Quelle: RIAS 18, Registerstelle Mitte
  • Brandanschlag auf jüdische Einrichtungen in Mitte

    18.10.2023 Bezirk: Mitte

    Auf ein Jüdisches Gemeindezentrum in der Brunnenstraße im Ortsteil Mitte wurden zwei Brandsätze geworfen. In dem Gebäude befindet sich neben einer Synagoge auch ein Kindergarten und eine Schule.

    Quelle: Tagesspiegel vom 18.10.2023, Jüdische Allgemeine vom 18.10.2023
  • LGBTIQ*feindliche Propaganda-Aktion

    18.10.2023 Bezirk: Mitte

    Ein LKW des LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnisses "DemoFürAlle" fuhr in den letzten Tagen mit einer großen LED-Wand durch Berlin, auf der zu lesen war: “Nein zum ‘Selbstbestimmungsgesetz’! Sag‘s Deinem Abgeordneten!”. Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor machte der LKW einen längeren Halt, um dort seine transfeindliche Propaganda zu verbreiten. Die Propaganda-Aktion wurde anschließend auf den Social Media- Kanälen der "DemoFürAlle" weiter verbreitet.

    Quelle: Amadeu Antonio Stiftung/Meldestelle Antifeminismus
  • Liberale Moschee in Moabit nach Anschlagsplänen und Morddrohungen geschlossen

    18.10.2023 Bezirk: Mitte

    Die Ibn Rushd-Goethe Moschee in Moabit erhielt in den letzten Tagen mehrere Morddrohungen. Wie die Gemeindeleitung mitteilte, standen die Morddrohungen auch im Zusammenhang mit Solidaritätserklärungen mit Israel nach dem Pogrom der Hamas. Daraufhin entschied die Gemeindeleitung, den Betrieb der Moschee vor Ort vorerst zu schließen. Dazu trug auch bei, dass im Juli diesen Jahres in Deutschland verhaftete Islamisten offenbar einen Anschlag auf die liberale Moschee geplant hatten.

    Quelle: Ibn Rushd-Goethe Moschee, T-Online vom 20.+ 25.10.2023, Tagesspiegel vom 25.10.2023
  • Angriff auf TV-Team am Brandenburger Tor

    17.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer pro-palästinensischen Kundgebung vor dem Brandenburger Tor, auf der Israel-bezogene antisemitische Parolen gerufen wurden, wurde ein TV-Team von Demo-Teilnehmenden massiv bedrängt, als "Lügengeschichtenerzähler" beschimpft und wiederholt körperlich angegriffen. Bei vielfachen Versuchen, einem Reporter die Kamera zu entreißen, wurde die Kamera schließlich zerstört und ein Journalist erlitt Schürfwunden.

    Quelle: DJU in Ver.di, ARD Kontraste
  • Antisemitische Aufkleber in Mitte

    16.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Bernauer Straße in Mitte an der Haltestelle Wolliner Str. wurden israelbezogener antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "Free Palestine- from the river to the sea" entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Moabit

    16.10.2023 Bezirk: Mitte

    Vor dem Rathaus am Mathilde-Jacob-Platz in Moabit beschädigten zwei Unbekannte eine Israelflagge beim Versuch, diese abzureißen. Zuvor hatte eine Gruppe Jugendliche den Hausmeister des Rathauses beleidigt, als er diese hisste.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1927 vom 17.10.2023
  • Antisemitische Täter-Opfer-Umkehr gegenüber israelischer Musikstudentin

    16.10.2023 Bezirk: Mitte
    Als eine israelische Musikstudentin in einem Café in Mitte Mitstudentinnen von ihrer eigenen familiären Betroffenheit vom Hamas-Terror erzählten wollte, wurde sie sofort unterbrochen und ihr vorgeworfen, sie habe selber Schuld am Terror der Hamas; schließlich habe sie in der israelischen Armee gedient, der wahren Terrortruppe.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Beleidigung eines Journalisten

    15.10.2023 Bezirk: Mitte

    Bei einer pro-palästinensischen Demonstration am Potsdamer Platz wurde ein Journalist von einem Teilnehmer der verbotenen Demo bedrängt, umringt und wiederholt antisemitisch mit den Worten “Ziojournalist”, “Zionistenmedien” und “Kindermörder seit ihr” beleidigt.

    Quelle: DJU bei Verdi, Democratia Berlin
  • Antisemitische Parolen auf Demonstration in Mitte

    15.10.2023 Bezirk: Mitte

    Auf einer Demonstration am Potsdamer Platz mit zirka 1000 Teilnehmenden wurden antisemitische Parolen mit Israel-Bezug gerufen und auf Plakaten Israel mit dem NS-Regime gleichgesetzt. Am Rande der Kundgebung wurden Journalist*innen angepöbelt und als "Kindermörder" und "Ziojournalisten" bezeichnet.

    Quelle: Democratia Berlin, rbb24 vom 16.10.2023,
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    15.10.2023 Bezirk: Mitte

    In Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 19496
  • Verschwörungsideologische Mahnwache in Tiergarten

    15.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Stauffenbergstraße vor der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Tiergarten hielten zirka 15 Verschwörungsideolog*innen eine Mahnwache ab. Dabei wurden unter anderem Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie, die Weltgesundheitsorganisation und Impfungen verbreitet. Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie wurden mit dem NS-Regime gleichgesetzt. Neben Mitgliedern der verschwörungsideologischen Kleinpartei "Die Basis" waren auch Personen aus dem Reichsbürger*innenmilieu anwesend.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    14.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Luisenstraße in Mitte wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Patriotische Jugend" mit der Aufschrift 'Jugendschutz ist Heimatschutz' entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    13.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Dabei handelte es sich um einen Aufkleber der "Identitären Bewegung" und einen Aufkleber einer extrem rechten, christlich-fundamentalistischen Organisation.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Rufe auf Demonstration in Mitte

    12.10.2023 Bezirk: Mitte

    Auf einer Demonstration mit etwa 60 Teilnehmenden in Mitte wurden israelbezogene antisemitische Sprechchöre gerufen. Die Polizei schritt ein.

    Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 12.10.2023, Berliner Zeitung vom 12.10.2023
  • Israelbezogener Antisemitismus unter Schüler*innen

    12.10.2023 Bezirk: Mitte

    An einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen gegenüber Mitschüler*innen israelbezogen antisemitisch sowie hasserfüllt gegenüber Israel und Jüdinnen und Juden allgemein und verschwörungsideologisch über den angeblich übergroßen Einfluss von Jüdinnen und Juden in den deutschen Medien und der deutschen Politik.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen
  • Rassistischer Angriff auf Polizisten in Mitte

    12.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Großen Hamburger Straße in Mitte beleidigte ein Mann Polizist*innen rassistisch und schlug einen Polizisten. Diese hatten zuvor eine Reichskriegsflagge und eine Hakenkreuzfahne aus dem Auto des Mannes entfernt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1898 vom 13.10.2023
  • Versuchte antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    12.10.2023 Bezirk: Mitte

    Gegen 20.40 Uhr beobachtete in Mitte ein Mitarbeiter des Objektschutzes der Polizei Berlin, wie ein Mann versuchte, den Fahnenmast vor dem Roten Rathaus in der Rathausstraße hinaufzuklettern, um die dort gehisste Israel-Flagge herunterzureißen. Durch das Einschreiten des Mitarbeiters brach der Mann seine Unternehmung ab und flüchtete unerkannt in Richtung Marienkirche. Die Flagge blieb unbeschädigt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 14.10.2023
  • Werbesticker für "Division Odin" in Gesundbrunnen

    12.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Osloer Straße, der Uferstraße und der Reinickendorfer Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden vier Aufkleber der "Division Odin" gesehen und entfernt. Die Aufkleber machen Werbung für einen extrem rechten Bekleidungsversand aus Berlin. Sie sind an ihrem schwarz-weißen Design, Frakturschrift und Keltenkreuz zu erkennen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Spuckattacke in Mitte

    11.10.2023 Bezirk: Mitte

    Drei Personen, die in der Friedrichstraße miteinander Hebräisch redeten, wurden gegen 20.15 Uhr von einem Mann bespuckt, der sie auch auf Arabisch beschimpfte und ihnen irgendetwas mit "Palästina" zurief.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
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