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Register Mitte

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Vorfalls-Chronik


  • Queerer Gedenkort im Tiergarten erneut beschädigt

    29.09.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Im September war die Bank bereits zweimal von Unbekannten mutwillig zerstört worden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1274 vom 29.09.2026, Tagesspiegel vom 29.09.2026
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    28.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünfzehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Queerer Gedenkort im Tiergarten erneut beschädigt

    25.09.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Bereits Anfang September war die Bank von Unbekannten mutwillig zerstört worden.

    Quelle: Tagesspiegel vom 25.09.26; Polizeimeldung Nr. 1255 vom 25.09.2026
  • Hakenkreuz im Wedding

    22.09.2026 Bezirk: Mitte

    In der Schönwalder Straße wurde ein auf den Bürgersteig gesprühtes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    21.09.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und der Seestraße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "From the river to the sea palestine will be free" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    21.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • SPD-Wahlplakat in Mitte beschmiert

    19.09.2026 Bezirk: Mitte

    Auf der Ackerstraße wurde ein Wahlplakat der SPD beschädigt. Auf das Porträt des Kandidaten wurde ein sogenannter Hitlerbart gemalt. Dadurch wurde die Politiker unter anderem bildlich mit Adolf Hitler gleichgesetzt und der Nationalsozialismus verharmlost. Außerdem waren weitere Gesichtsmarkierungen und sexualisierte beleidigende Schriftzüge aufgebracht worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wahlplakat der Linken in Mitte NS-verharmlosend beschmiert

    18.09.2026 Bezirk: Mitte

    Auf der Torstraße wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke beschädigt. Auf dem Porträt der Kandidatin wurde ein sogenannter Hitlerbart gemalt. Dadurch wurde die Politikerin bildlich mit Adolf Hitler gleichgesetzt und der Nationalsozialismus verharmlost.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Benachteiligung im Wohnverhältnis in Mitte

    17.09.2026 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte wurde eine jüdische Person in ihrem Wohnverhältnis über einen längeren Zeitraum antisemitisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitische Schmiererei in Mitte

    15.09.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einer Parkbank in der Ackerstraße im Ortsteil Mitte wurde eine israelbezogen antisemitische Schmiererei mit der Losung „Prosecut(e) all Israeli“ („Alle Israelis strafrechtlich verfolgen“) entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Linken-Wahlplakat in Wedding NS-verharmlosend beschmiert

    15.09.2026 Bezirk: Mitte

    In der Cornelius-Fredericks-Straße wurde ein Wahlplakat der Linken beschädigt. Auf das Gesicht der abgebildeten Kandidatin wurde ein sogenannter Hitlerbart gemalt. Dadurch wurde die Politikerin bildlich mit Adolf Hitler gleichgesetzt und der Nationalsozialismus verharmlost.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    14.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff in Mitte

    12.09.2026 Bezirk: Mitte

    In der Torstraße in Mitte wurde gegen 2.30 Uhr eine Frau von zwei unbekannten Männern auf ihren Davidsstern hin angesprochen und antisemitisch beleidigt. Einer der beiden Männer griff dann die Frau mit einer zerbrochenen Glasflasche an. Bei der Abwehr der Angriffe erlitt sie mehrere Schnittverletzungen an einer Hand. Die beiden Angreifer flüchteten. Der polizeiliche Staatsschutz des LKA ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1171 vom 12.09.2026, Die Welt vom 12.09.2026, rbb24 vom 13.09.2026, taz vom 14.09.2026
  • Extrem rechte Kundgebung vor dem Brandenburger Tor

    12.09.2026 Bezirk: Mitte

    Sechs Aktivist*innen der extrem rechten "Berliner Patrioten" hielten am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor eine Gedenkkundgebung für den ermordeten rechtspopulistischen und rassistischen us-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk ab.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in der U-Bahn in Mitte

    11.09.2026 Bezirk: Mitte

    Ein Paar, bestehend aus einer weiß gelesenen Frau und einem Schwarzen Mann, stiegen am Abend in der Schillingstraße in die U5 ein und musste dabei durch eine Gruppe von ca. acht Männern gehen, die von ihrer Kleidung nach der extrem rechten Szene zuzuordnen waren. Dabei wurde der Mann von einem der Männer aus der Gruppe anlasslos geboxt, während aus der Gruppe das N-Wort und "Sieg Heil"-Rufe fiehlen. Danach kam es zwar zu keiner weiteren körperlichen Gewalt oder direkten verbalen Einschüchterung. Dennoch strahlte die Gruppe weiterhin eine solche Bedrohung aus, dass auch weitere Mitfahrende eingeschüchtert wirkten und nichts unternahmen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in der S-Bahn in Mitte

    11.09.2026 Bezirk: Mitte

    In einer S-Bahn in Nähe des Alexanderplatzes beleidigte ein Mann mit einem Hakenkreuz am Oberarm eine Frau mit einem Kind im Kinderwagen rassistisch. Eine Mitfahrende schritt couragiert zugunsten der Betroffenen ein und rief telefonisch die Polizei.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Russische Bedrohung von LGBTIQ*-Verein in Mitte

    11.09.2026 Bezirk: Mitte

    Russische Behörden den Berliner LGBTIQ*-Verein Quarteera, der queere Mirgant*innen aus dem postsowietischen Raum und aus Osteuropa unterstützt und seinen Sitz in Berlin-Mitte hat, als „unerwünschte Organisation“ eingestuft. Laut Quarteera richtet sich die Einstufung nicht nur gegen ihre Organisation, sondern auch gegen Personen, die sich nach Ansicht der russischen Behörden an deren Aktivitäten beteiligen. Deshalb könne die Entscheidung, obwohl sie in Russland getroffen wurde, „reale Risiken von administrativen Verfahren, Geld- oder sogar Haftstrafen für Mitglieder unserer Gemeinschaft sowie für Partner, Aktivist*innen und andere Personen mit sich bringen, zu denen wir berufliche und zivilgesellschaftliche Beziehungen unterhalten." Dies betreffe insbesondere Personen, die sich in Russland aufhalten, eine Reise dorthin planen oder die russische Staatsangehörigkeit besitzen. Solche behördlichen Einstufungen sind Teil der systematischen Einschüchterungs- und Bedrohungskampagnen gegen queere Vereine; Personen und die Zivilgesellschaft auch im Ausland seitens der russischen Behörden.

    Quelle: Quarteera e.V., Siegessäule vom 25.9.2026
  • Neonazi-Propaganda in Gesundbrunnen

    07.09.2026 Bezirk: Mitte

    Auf der Badstraße wurde ein Schriftzug mit den Buchstaben „NRJ“ gefunden, der Abkürzung für "Nationalrevolutionäre Jugend", der Jugendorganisation der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    07.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • CSD-Gedenkbaum im Tiergarten beschädigt

    05.09.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten beschädigten Unbekannte den Gedenkbaum für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD. Der Baum und das umgebende Schutzgitter wurden aus dem Boden gerissen. Weitere Gegenstände am Gedenkort wurden beschädigt oder zerstört. Polizeikräfte stellten die Schäden gegen 1.20 Uhr am Ahornsteig fest. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Bereits wenige Tage zuvor war die Regenbogenbank an dem Erinnerungsort zerstört worden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1132 vom 06.09.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Mitte

    05.09.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Schinkelplatz und Unter den Linden wurde ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Homofeindlicher Angriff am Dorothea-Schlegel-Platz

    04.09.2026 Bezirk: Mitte

    Gegen 19.30 Uhr beleidigte ein Unbekannter auf dem Dorothea-Schlegel-Platz einen Mann homofeindlich, der dort gemeinsam mit seinem Freund unterwegs war. Anschließend wurde einer der beiden Männer geschlagen. Der Angreifer flüchtete. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1128 vom 05.09.2026.
  • Queerer Gedenkort im Tiergarten zerstört

    01.09.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD durch massive Gewalteinwirkung zerstört. Auch die Gedenkstelle mit Fotos, Flaggen und Kerzen wurde beschädigt. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und prüft eine Einbeziehung des Polizeilichen Staatsschutzes.

    Quelle: Tagesspiegel vom 01.09.26; Polizeimeldung vom 01.09.2026
  • Anti-antifaschistischer Aufkleber in Tiergarten

    31.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Straße des 17. Juni und Bellevueallee wurde ein anti-antifaschistischer Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt. Ein weiterer Text auf dem Aufkleber setzte Antifaschismus mit Faschismus gleich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • FDP-Wahlplakat in Mitte NS-verharmlosend beschmiert

    31.08.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einem Wahlplakat der FDP wurde ein stilisierter Hitlerbart auf das Gesicht der abgebildeten Politikerin gemalt. Dadurch wurde die Kandidatin bildlich mit Adolf Hitler gleichgesetzt und der Nationalsozialismus verharmlost.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    31.08.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Anti-antifaschistischer Aufkleber im Wedding

    28.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Malplaquetstraße wurde an einer Haustür ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Darauf war außerdem die schwarz-weiß-rote Flagge des Deutschen Kaiserreichs abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Linken-Wahlplakat in Mitte NS-verharmlosend beschmiert

    27.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Universitätsstraße wurde ein Wahlplakat der Linken beschädigt. Auf das Gesicht der abgebildeten Kandidatin wurde ein sogenannter Hitlerbart gemalt. Dadurch wurde die Politikerin bildlich mit Adolf Hitler gleichgesetzt und der Nationalsozialismus verharmlost.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Queerfeindliche Beschädigung eines BVG-Plakats in Gesundbrunnen

    27.08.2026 Bezirk: Mitte

    Auf dem Bahnsteig der U8 am U-Bahnhof Osloer Straße wurde ein beschädigtes Plakat der BVG-Kampagne „Die echte Stadt der Liebe“ entdeckt. Auf dem Motiv war ein sich küssendes schwules Paar abgebildet. Die Abbildung des Paares war großflächig herausgerissen worden, offenbar aus Ablehnung der inklusiven Botschaft des Plakats.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiasiatisch-rassistische Beleidigung und Bedrohung in Wedding

    25.08.2026 Bezirk: Mitte

    Im Bereich Togostraße und Seestraße sprach ein Mann eine Frau of Color unvermittelt an und sagte, sie solle an diesem Abend vorsichtig sein. Als die Betroffene nachfragte, forderte er sie auf, Deutsch zu lernen, und beleidigte sie mit einer antiasiatisch-rassistischen Äußerung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-palästinensische Schmiererei auf Wahlplakat in Wedding

    24.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Cornelius-Fredericks-Straße wurde vor einem Supermarkt ein Wahlplakat der Partei Die Linke mit der Parole „FCK Palinazis“ beschmiert. Der Ausdruck setzt Palästinenser*innen beziehungsweise als palästinasolidarisch wahrgenommene Menschen pauschal mit Nationalsozialist*innen gleich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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