Hakenkreuz in Marzahn-Süd
Im Fußgängertunnel am Helene-Weigel-Platz wurde mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz geschmiert.
Im Fußgängertunnel am Helene-Weigel-Platz wurde mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz geschmiert.
Am Einkaufszentrum "Tal-Center" in der Oberweißbacher Straße in Marzahn fand sich eine Schmiererei mit Hakenkreuz, SS-Runen und der Zahl 88 (Code für "Heil Hitler"). Das Graffiti verherrlichte den Nationalsozialismus und war mit allen drei Elementen über einen Meter hoch und eine Armlänge breit.
Um 17:05 Uhr in der Straßenbahnlinie M8 bedrohten drei Frauen eine Mitreisende asiatischer Herkunft auf rassistische Weise. Dies geschah in Hellersdorf zwischen den Haltestellen S-Bahnhof Marzahn und Riesaer Straße. Die drei Frauen drohten ihr, dass sie die Frau anzünden wollten, weil sie ein Video ohne Kopfhörer laut in der Tram hörte. Dies schüchterte auch eine weitere Fahrgästin ein, die ein Kopftuch trug. Andere Fahrgäste mischten sich nicht ein.
Im Dezember machte die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ eine Propaganda-Aktion mit etwa 25 Personen im Skatepark Liberty 2. Dazu sprühten sie ein großes Graffiti, in welchem sie das „Kampfjahr 2026“ verkündeten, zündeten Pyrotechnik und riefen Parolen wie „Europa, Jugend, Revolution“.
Auf der Hellerdorfer Straße wurde ein diskriminierendes Graffiti mit dem Wortlaut "Fuck Jewish Muslim Women" entdeckt und entfernt. Am gleichen Stromverteilerkasten klebte auch ein Aufkleber der Kleinstparten "Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richtete.
Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ machte nach eigenen Angaben einen Infostand vor dem Einkaufszentrum „Eastgate“, um Propaganda in Form von Aufkleberpaketen und anderem Infomaterial an Passant*innen zu verteilen. Ein Mitglied der Neonazipartei habe sich als „Weihnachtsmann“ verkleidet und kostenlose Geschenke für Kinder verteilt, mit dem Ziel, Familien mit ihrer völkischen Ideologie anzusprechen.
In der Klingenthaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete, entdeckt und entfernt.
In einem Fahrstuhl zu einem Fitnesscenter am Pyramidenring wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und zum Teil entfernt. Auf den Motiven stand "Heil Deutschland", "Nazizone" und "Gegen Antifa" mit einer Faust, die ein Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt.
In der Janusz-Korszak-Straße wurde an einer Laterne ein Aufkleber der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurde an einem Ticketautomat ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit dem Slogan "Europa verteidigen" entdeckt und entfernt.
Entlang der Riesaer Straße wurden fünf Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Racial Power Germany“ entdeckt. Zudem klebten in der Nähe Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. In der Jenaer Straße wurden zudem Aufkleber mit der Aufschrift „ Good Night Left Side", die sich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten richten, sowie ein antimuslimisch-rassistischer Sticker entdeckt. Im Park nahe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurden zwei weitere Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
Am Eingang der Ernst-Haeckel-Schule wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Helene-Weigel-Platz wurde mit Edding ein anti-Schwarz rassistischer Spruch angebracht. Dort wurde in Anspielung an die Versklavung Schwarzer Menschen das N-Wort für eine Schwarze Person benutzt und für einen Centbetrag zum Verkauf angeboten.
Auf das Relief am Helene-Weigel-Platz wurden in schwarzer Farbe großflächig mehrere Hakenkreuze, SS-Runen, der Zahlencode „88“ (Heil Hitler) und „Zecken Raus“ bzw. „Antifa Raus", sowie „JN“ (Junge Nationalisten) gesprüht. Zudem stand daneben „1. FC Union Berlin“.
Entlang der Nossener Straße wurden mehr als ein Dutzend extrem rechte Aufkleber entdeckt. Bei einem Großteil davon handelte es sich um Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Die Aufkleber richteten sich hauptsächlich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten und propagierten mit dem rassistischen Spruch "Deutschland den Deutschen" einen völkischen Nationalismus.
In der Jan-Petersen-Straße wurde eine Person of Color beim Einsteigen in die Tram von vier Jugendlichen mit den Worten „Aussteigen lassen, willkommen in Deutschland!“ bedrängt.