Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Register Charlottenburg-Wilmersdorf

Zu Hauptbereich springen

Vorfalls-Chronik


  • NS-verharmlosender Sticker in Charlottenburg

    29.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte das Plakat zum Film "Er ist wieder da", welches stilisiert Hitler darstellt. Auf dem Aufkleber trug dieser eine Kufiya. Palästinenser*innen und propalästinensisches Aktivst*innen wird durch diese Bildsprache pauschal Antisemitismus im Ausmaß der NS-Zeit unterstellt. Dadurch werden NS-Verbrechen verharmlost und Rassismus verbreitet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    27.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" stand mit einem Infostand in der Wilmersdorfer Straße. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register CW
  • Verteilaktion von Propaganda mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    26.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am U-Bahnhof Adenauerstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Beleidigung am S-Bahnhof Charlottenburg

    23.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als eine junge Frau am S-Bahnhof Charlottenburg auf die Bahn wartet, wird sie sexistisch und rassistisch von einem Mann beleidigt. Keine der umstehenden Personen reagierte.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda auf Wahlplakaten in Wilmersdorf

    22.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Verschiedenen Wahlplakate und Aufsteller der SPD und der CDU wurden in den Mecklenburger Straße durch extrem rechte Propaganda beschädigt. Neben verschiedenen beleidigenden Schmierereien wurde unter anderem ein "AFD"-Schriftzug und ein Hakenkreuz auf die Plakate geschmiert.

    Zudem wurden unterschiedliche Sticker angebracht. Darunter mehrere Sticker mit "AfD"-Logo, auf dem mittig ein Flugzeug abgebildet war und ober- bzw. unterhalb der Text "Remigration? Na klar!". "Remigration" wird seit einigen Jahren von der extremen Rechten, insbesondere der sogenannten "Identitären Bewegung" benutzt. Damit wird die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien gefordert.

    Es wurden auch mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Die Motive waren queerfeindlich (Regenschirm schützt heteronormative Kleinfamilie vor Regenbogenfarben) und rassistisch ("Raus die Viecher").

    Quelle: Register CW
  • Rechte Streamer*innen stören erneut antifaschistischen Protest in Charlottenburg

    22.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Gegenprotest von etwa 60 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen "AfD"-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer*innen. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt drei Personen drängten immer wieder in den Versammlungsbereich und machten provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden der Versammlung. Eine Streamerin stimmte gegenüber der Kundgebung den Sprechchor "Von der Oder bis zur Neiße, Antifa ist Scheiße" an, welcher sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.

    Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.

    Quelle: Register CW via Youtube
  • Verteilaktion von Propaganda mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    22.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte in der Leonhardtstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Charlottenburg

    20.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg an einem Parkautomaten wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an. Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.

    Zudem wurden in der Zillestraße an Parkautomaten und Straßenschildern insgesamt fünf weitere Sticker entdeckt und entfernt, welche für einen extrem rechten Versandhandel warben.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuz in Charlottenburg

    19.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Über einen Aufkleber mit der Aufschrift "Fußball-Fans gegen Rechts", der in der Sophie-Charlotten-Straße klebte, wurde ein blaues Hakenkreuz geschmiert.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Schmierereien auf Wahlplakaten in Charlottenburg

    17.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Otto-Suhr-Allee wurden zwei Wahlplakate der Partei "Die Linke", auf denen eine Kandidatin abgebildet ist, mit Davidsternen und dem Wort "Jude" beschmiert. Die Kandidatin setzt sich öffentlich gegen Antisemitismus und Antizionismus ein. Die Schmiererei kann als antisemitische Feindmarkierung verstanden werden.

    Quelle: Register CW via Signal & Meldeformular Berliner Register
  • Rechte Streamer*innen stören erneut antifaschistischen Protest in Charlottenburg

    08.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Protest von etwa 50 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen "AfD"-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer*innen. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt fünf Personen drängten an und in den Gegenprotest und machten immer wieder provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden. Eine Streamerin versuchte immer wieder einen Sticker mit der Aufschrift "Enkel gegen Links" an die Teilnehmenden zu verteilen. Dieses Motiv soll den politischen Gegner diffamieren, indem die zivilgesellschaftliche Organisation "Omas gegen Rechts" persifliert wird. Eine andere Person rief mehrfach "Alerta, Alerta, die Kassen sind leerer! Wer soll die bezahlen?" und spielte damit auf den extrem rechten Mythos an, dass antifaschistisch Protestierende vom Staat bezahlt würden. Die Teilnehmer*innen des Gegenprotests waren teils von dem Vorgehen der Personengruppe eingeschüchtert.

    Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.

    Quelle: Register CW via Youtube
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    28.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein*e LKW-Fahrer*in beleidigte zwei Fußgänger*innen an der Kreuzung am Richard-Wagner-Platz rassistisch mit dem K-Wort, nachdem sie die Person darauf hingewiesen hatten, dass sie ihnen den Vorrang genommen hatte.

    Quelle: Demokratiebüro CW
  • Hakenkreuz in Charlottenburg

    28.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Werbesäule am Savignyplatz in Charlottenburg, die u. a. die Farben des Regenbogens zeigte, wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistischer Schriftzug in Charlottenburg

    24.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Mülleimer an der Ecke Bismarckstraße Kaiser-Friedrich-Straße wurde der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Hakenkreuz an Gedenktafel in Charlottenburg

    23.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Witzlebenstraße in Charlottenburg wurde eine Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus mit einem 40 - 50 cm großen Hakenkreuz beschmiert.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0900 vom 24.07.2026
  • Sachbeschädigung an zwei Parteibüros in Charlottenburg

    22.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Nacht vom 22. auf den 23.07.2026 wurden an der Geschäftsstelle von Die Linke Charlottenburg-Wilmersdorf in der Behaimstraße ein großes Hakenkreuz sowie die Buchstabenfolge „KWV“ geschmiert. „KWV“ steht für „Königs Wusterhausen verteidigen!“ und ist das Kürzel einer kleinen neonazistischen Jugendgruppe.

    Das Wahlkreisbüro von Petra Vandrey und Christoph Wapler der Partei Bündnis 90/Die Grünen in der Windscheidstraße wurde ebenfalls mit der Buchstabenfolge "KWV" beschmiert.

    Quelle: Die LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg-Nord

    11.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete am U-Bahnhof Halemweg einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Extrem rechte Schmierereien in Charlottenburg

    07.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einem Stromkasten entdeckt.

    In der Nordhauser Straße wurde zudem eine großflächige "1161"-Schmiererei entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Beleidigungen in Wilmersdorf

    05.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als eine Frau morgens am Bundesplatz ihre Kinder in ihr Auto setzt, wird sie von einer anderen Frau mehrfach rassistisch und sexistisch beleidigt. Sie selbst konnte im ruhigen Tonfall auf die Beleidigungen antworten, Umstehende hingegen reagierten nicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Sticker in Charlottenburg

    01.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Wilmersdorfer Straße/Gervinusstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Abgebildet waren auf dem Sticker unter anderem die Reichsfarben.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    29.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine 43-jährige Frau beleidigte bei einer Taxifahrt den Fahrer auf Höhe der Budapester Straße in Charlottenburg rassistisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0784 vom 30.06.2026
  • Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    26.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurden an verschiedenen Häuserwänden und einem Stromkasten mehrere israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Death to Zionism" und "Zionism = Fascim". Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW
  • Hitlergruß und Pöbelei in Charlottenburg

    22.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Drei betrunkene Männer mit Deutschlandbinden am Arm pöbelten auf der Kantstraße verschiedene Personen an. Als ein Auto vorbeigefahren ist, ging eine der Personen auf die Straße und machte einen Hitlergruß zum Auto hin und rief "Deutschland".

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    20.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann hat einen anderen Mann, der eine Kippa trug, und seine Kinder in der Uhlandstraße in Charlottenburg erst antisemitisch beleidigt und anschließend angespuckt. Als der Angegriffene den Angreifer darauf ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht. Daraufhin kamen mehrere Menschen zu Hilfe. Der Angreifer beleidigte und bedrohte dann zusätzlich eine Frau, die helfen wollte, antisemitisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0743 vom 21.06.2026
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Westend

    20.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete am U-Bahnhof Neu-Westend am Steubenplatz einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Register CW via Telegram
  • Hitlergruß in Charlottenburg

    19.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Jebensstraße in der Nähe des Bahnhof Zoologischer Garten in der Charlottenburg zeigten zwei Personen bei einem Konflikt mit einer Gruppe von ca. 15 Jugendlichen den Hitlergruß.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Mobile Nachtlichter Charlottenburg
  • Rassistische und antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    19.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilhelmsaue wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Über der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Okay dann Remigration für Verbrecher und Grenzen dicht, sonst wirds schlimmer" geschmiert. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren. In der Schmiererei wurde das Thema instrumentalisiert, um rassistische Narrative zu verbreiten.

    Quelle: BENN Wilmersdorf
  • Rassistische Schmiererei in Wilmersdorf

    16.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Aufzug eines Nachbarschaftshauses in Wilmersdorf wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt. Auf einem Plakat für ein Beratungsangebot für Geflüchtete wurde "Schmaretzer" geschmiert. Gemeint ist das Wort "Schmarotzer", welches häufig als Beleidigung gegenüber Geflüchteten verwendet wird.

    Quelle: Demokratiebüro CW
  • Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg

    15.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wurde der neonazistischte Zahlencode "8814" entdeckt. Der Zahlencode ist die Verbindung der extrem rechten Zahlencodes „14“, für das rassistische Bekenntnis der „Fourteen Words“, und „88“ als Code für „Heil Hitler“.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Pöbelei gegen politische Gegner*in in Wilmersdorf

    14.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Nachdem eine Person an der Bushaltestelle "Volkspark Wilmersdorf" nicht in Fußball-Fangesänge für das deutsche Team einstimmte, wurde die Person entmenschlichend als "Zecke" und "links-versifft" beleidigt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße an Ecke Spandauer Damm in Charlottenburg wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Mierendorffplatz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt. Eine Person protestierte gegen den Infostand.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW via Telegram
  • Rassistische Veranstaltung im Rathaus Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Charlottenburger Rathaus fand ein "AfD"-Bürgerdialog unter dem Titel "Wohnungen sind keine Asylheime" statt. In den Redebeiträgen eines BVV-Verordneten aus Charlottenburg-Wilmersdorf und der "AfD"-Bürgermeisterkandidatin wird die Berliner Wohnungsknappheit in Verbindung mit der Wohnungvergabe an Geflüchtete, Sozialleistungsbezieher*innen und obdachlosen Menschen gebracht. Dabei entstand der Eindruck, diese Personengruppen würden bei der Vergabe von Wohnraum gegenüber anderen Berliner*innen bevorzugt, „die jeden Tag zur Arbeit fahren und die Stadt am Laufen halten“. Orte, an denen geflüchtete Menschen leben, wurden zudem pauschal als dreckig beschrieben und deren Bewohner*innen als kriminell, sexistisch und gewalttätig dargestellt.

    Damit wurden rassistische und geflüchtetenfeindliche Narrative bedient, die Geflüchtete pauschal mit gesellschaftlichen Problemen, Kriminalität und Gewalt in Verbindung bringen. Solche Darstellungen tragen zur Stigmatisierung und Abwertung geflüchteter Menschen bei und können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW
  • Rechte Streamer stören antifaschistischen Protest in Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Gegenprotest von etwa 30 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen "AfD"-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt vier Personen drängten in den Gegenprotest, drückten dabei zum Teil gegen die Transparente und machten provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden der Versammlung. Mehrmalige Aufforderungen, Abstand zur Kundgebung zu halten, wurden ignoriert, stattdessen kam es zu einer als bedrohlich wahrgenommen Äußerung gegenüber einer Teilnehmerin. Die Teilnehmer*innen des Gegenprotests waren teils massiv von dem Vorgehen der Personengruppe eingeschüchtert. Mitglieder der "AfD"-BVV-Fraktion führten Interviews mit den Streamern vor ihrer Veranstaltung.

    Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.

    Quelle: Register CW via Youtube, CW hält zusammmen
  • LGBTIQ*-feindlicher Aushang in Charlottenburger Rathaus

    10.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Charlottenburger Rathaus in der Otto-Suhr-Allee wurde im Schaukasten der "AfD"-Fraktion ein Aushang entdeckt.

    Dem Text des Aushangs nach stände die Regenbogenflagge für viele Menschen unter anderem für die "Gefährdung von Kindern durch LGBTQ-Propaganda", für das "legale "Kuscheln" und "Rangeln" fremder Männer mit Kindergartenkindern ("Original Play")" oder für das "Bedrängen von Kleinkindern mit Transsexualität". Zudem wurde Transgeschlechtlichkeit als krankhafte "Geschlechtsidentitätsstörung" dargestellt, was der Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation widerspricht.

    Die Darstellung queerer Menschen als krank oder als Bedrohung für Kinder schließt an weit verbreitete LGBTIQ*-feindliche Narrative an. Der Aushang kann daher als Verunglimpfung von queeren Menschen eingeordnet und als LGBTIQ*-feindlich bewertet werden.

    Quelle: Register CW
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    06.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Dovestraße veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW via Telegram
  • Rechte Veranstaltung in Wilmersdorf

    06.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Eventlocation am Hohenzollerndamm fand das jährliche Sommerfest der neurechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) mit hunderten bundesweit angereisten Gästen statt. Es nahmen unter anderem mehrere prominente "AfD"-Politiker*innen der Bundes- und Landesebene teil und ein Politiker der rechten Kleinstpartei "Bündnis Deutschland" sowie ein ehemaliges Vorstandsmitglied der inzwischen aufgelösten extrem rechten "Jungen Alternative" Berlin. Anwesend waren auch die Vorsitzende der "AfD2-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung und ein prominenter Besucher des Potsdamer Treffens von 2023. Zudem waren verschiedene Redakteur*innen rechter Medien und rechte Influencer*innen vor Ort.

    Die "JF" gilt als zentrale Publikation und Sprachrohr der Neuen Rechten und vertritt unter dem Deckmantel des Konservatismus zum Teil auch nationalistische, antidemokratische und völkische Positionen. Veranstaltungen wie diese können der Vernetzung und des Austauschs ultrakonservativer bis extrem rechter Akteure und Parteien dienen.

    Quelle: Register CW via Instagram, X und facebook
  • Transfeindlicher Angriff in Charlottenburg

    04.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann beleidigte eine ihm unbekannte Frau am Kurfürstendamm erst transfeindlich u. a. mit dem russischen Wort für Schlampe, anschließend spuckte er im Vorbeigehen in ihre Richtung.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Kommentare auf Internetportal

    31.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal "nebenan.de" kam es unter dem Beitrag eines Mannes, der Deutsch lernen und neue Kontakte in Charlottenburg-Nord knüpfen wollte, zu rassistischen Kommentaren. Dabei wurden Menschen mit (zugeschriebener) arabischer Herkunft pauschal als integrationsunwillig dargestellt und ihnen die Bereitschaft abgesprochen, die deutsche Sprache zu lernen.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände eines Jugend- und Kulturzentrums in Wilmersdorf wurde eine Bank des Projekts "Rote Bänke", die die Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" trug, massiv beschädigt.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.

    Quelle: Connecting Queer via Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann belästigte erst eine Kellnerin in einem Restaurant am Savignyplatz in Charlottenburg. Als der Freund der Kellnerin sie unterstützen wollte, beleidigte der Mann diesen rassistisch.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Mobile Nachtlichter Charlottenburg
  • Queerfeindlicher Aufkleber in Charlottenburg

    27.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Seelingstraße in Charlottenburg wurden ein queerfeindlicher Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Sticker zeigte eine heterosexuelle Kleinfamilie, die sich unter einem Regenschirm vor den Regenbogenfahnen schützt.

    Quelle: Register CW
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen