Hakenkreuz-Schmiererei auf Toilette in Schmargendorf
Auf einer Schultoilette in Schmargendorf wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Trennwand entdeckt. Die Räumlichkeiten wurden an diesem Tag auch als Wahllokal genutzt.
Auf einer Schultoilette in Schmargendorf wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Trennwand entdeckt. Die Räumlichkeiten wurden an diesem Tag auch als Wahllokal genutzt.
Am Bahnhof Zoologischer Garten wurde erneut ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker entdeckt, der Gewalt gegen queere Menschen abbildete. Zusätzlich stand auf ukrainisch etwa folgender Gewaltaufruf: „Zerschlag die Fresse von dem Schwuchtel". Zudem waren eine Wolfsangel und ein Keltenkreuz abgebildet.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am Klausnerplatz Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.
In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.
Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.
Einzelne Passant*innen äußerten sich kritisch gegenüber der Aktion.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte erneut am U-Bahnhof Adenauerstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.
In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.
Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.
Einzelne Passant*innen äußerten sich kritisch gegenüber der Aktion.
Bei einem in Charlottenburg-Wilmersdorf ansässigen Fußballverein kam es zu antisemitischen Nachrichten im Zuge eines Konflikts zwischen Jugendabteilung und des jüdischen Vorstandvorsitzenden. In einem offenen Brief berichtet der Vorsitzende von Äußerungen, wie „Israel-Schweine“ oder „für Juden spielen wir nicht“.
Das Vorfallsdatum entspricht dem Veröffentlichungsdatum des offenen Briefs.
In der Berliner Straße in Wilmersdorf wurden an verschiedenen Laternenphälen israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Stop Gaza Holocaust" und "Fuck ZIOs". Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll. Zudem ist die Gleichsetzung der Gewalt im Gaza-Streifen mit dem Holocaust als Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus zu bewerten.
In einem Wohnhaus in der Fechnerstraße wurden an einem Aufzug ein größeres eingeritztes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte in der Cauerstraße an der Dovebrücke Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.
In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.
Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.
Einzelne Passant*innen äußerten sich kritisch gegenüber der Aktion.
Am Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker entdeckt, der Gewalt gegen queere Menschen abbildete. Zusätzlich stand auf ukrainisch etwa folgender Gewaltaufruf: „Zerschlag die Fresse von dem Schwuchtel". Zudem waren eine Wolfsangel und ein Keltenkreuz abgebildet.
An der Ecke Blissestraße/ Am Volkspark wurden auf einem Glascontainer extrem rechte Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Dazu zählte der Schriftzug "Fuck AFA" (für "Fuck Antifa") und der Zahlencode "1161". Daneben war auch der Schriftzug "AFD" geschmiert.
Am S-Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte das Plakat zum Film "Er ist wieder da", welches stilisiert Hitler darstellt. Auf dem Aufkleber trug dieser eine Kufiya. Palästinenser*innen und propalästinensisches Aktivst*innen wird durch diese Bildsprache pauschal Antisemitismus im Ausmaß der NS-Zeit unterstellt. Dadurch werden NS-Verbrechen verharmlost und Rassismus verbreitet.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" stand mit einem Infostand in der Wilmersdorfer Straße. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.
In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.
Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am U-Bahnhof Adenauerstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.
In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.
Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.
In der Wundtstraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei mit dem Schriftzug "Nazi Germany" entdeckt.
In der Sömmeringstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich mit dem Slogan "AFA ("Antifa") raus aus den Kiezen!" gegen Antifaschist*innen richtet.
Als eine junge Frau am S-Bahnhof Charlottenburg auf die Bahn wartete, wurde sie sexistisch und rassistisch von einem Mann beleidigt. Keine der umstehenden Personen reagierte.
Die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) lud zu einem sogenannten Bürgerdialog im Charlottenburger Rathaus mit der Bundestagabgeordneten Beatrix von Storch.
Dort wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" ausgelegt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.
Bürger*innen demonstrierten auf einer Kundgebung gegen den "Bürgerdialog".
Verschiedenen Wahlplakate und Aufsteller der SPD und der CDU wurden in den Mecklenburger Straße durch extrem rechte Propaganda beschädigt. Neben verschiedenen beleidigenden Schmierereien wurde unter anderem ein "AFD"-Schriftzug und ein Hakenkreuz auf die Plakate geschmiert.
Zudem wurden unterschiedliche Sticker angebracht. Darunter mehrere Sticker mit "AfD"-Logo, auf dem mittig ein Flugzeug abgebildet war und ober- bzw. unterhalb der Text "Remigration? Na klar!". "Remigration" wird seit einigen Jahren von der extremen Rechten, insbesondere der sogenannten "Identitären Bewegung" benutzt. Damit wird die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien gefordert.
Es wurden auch mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Die Motive waren queerfeindlich (Regenschirm schützt heteronormative Kleinfamilie vor Regenbogenfarben) und rassistisch ("Raus die Viecher").
Bei einem Gegenprotest von etwa 60 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen "AfD"-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer*innen. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt drei Personen drängten immer wieder in den Versammlungsbereich und machten provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden der Versammlung. Eine Streamerin stimmte gegenüber der Kundgebung den Sprechchor "Von der Oder bis zur Neiße, Antifa ist Scheiße" an, welcher sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte in der Leonhardtstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.
In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.
Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.
In der Zillestraße in Charlottenburg an einem Parkautomaten wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an. Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.
Zudem wurden in der Zillestraße an Parkautomaten und Straßenschildern insgesamt fünf weitere Sticker entdeckt und entfernt, welche für einen extrem rechten Versandhandel warben.
Über einen Aufkleber mit der Aufschrift "Fußball-Fans gegen Rechts", der in der Sophie-Charlotten-Straße klebte, wurde ein blaues Hakenkreuz geschmiert.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Charlottenburg Flyer. Es wurde unter anderem der Flyer "Berlin. Stark. Machen." verteilt. Diese Version des Flyers warb für einen AfD-Kandidaten bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus, der zur Zeit der Verteilung auch der Landesvorsizende, der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" war.
In dem Flyer wird ein "Ende der ungesteuerten Massenzuwanderung" und eine "Konsquente Abschiebung von Straftätern und abgelehnten Asylbewerbern" gefordert. Als Gefahren für die Sicherheit werden "kriminelle Großfamilien" und "Clankriminalität" benannt. Es ist auch die Rede von "importierten Konflikten auf Berliner Straßen". Damit wird ein Zusammenhang zwischen geflüchteten Menschen und Kriminalität hergestellt. Zudem werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.
In der Otto-Suhr-Allee wurden zwei Wahlplakate der Partei "Die Linke", auf denen eine Kandidatin abgebildet ist, mit Davidsternen und dem Wort "Jude" beschmiert. Die Kandidatin setzt sich öffentlich gegen Antisemitismus und Antizionismus ein. Die Schmiererei kann als antisemitische Feindmarkierung verstanden werden.
Mehrere Männer beleidigten und bedrohten einen anderen Mann in der U9 in Wilmersdorf mehrfach antisemitisch und verfolgten ihn.
Auf einem Wahlplakat der Partei "Die Linke" in der Sächischen Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber wirbt für einen "AfD"-Bundestagesabgeordneten und ist mit dem Slogan "Du bist Deutscher, Deutscher, Deutscher, kein Fuchs" versehen. "Kein Fuchs" ist in Regenbogenfarben geschrieben, während die restliche Schrift in den deutschen Nationalfarben eingefärbt ist. Der Slogan bezieht sich auf 2022 viral gegangenes Video, was von der extremen Rechten genutzt wurde, um queere Menschen zu diffamieren. Der Sticker kann daher als LGBTIQ*-feindlich bewertet werden.
Auf einem Großenflächenplakat zur Wahlwerbung der Partei Bündnis 90/Die Grünen am Spandauer Damm wurde der Schriftzug "Ökofaschismus" geschmiert. Zusätzlich wurde dem abgebildeten Kandidaten ein Hitlerbart gemalt.
Das Narrativ eines angeblich drohenden "Ökofaschismus" zielt auf eine Relativierung des Faschismusbegriffs ab. In Kombination mit dem gemalten Bart ist die Schmiererei NS-verharmlosend zu werten.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" veranstalte in der Neuen Kantstraße einen Infostand. Es wurde unter anderem der Flyer "Berlin. Stark. Machen." verteilt. Diese Version des Flyers warb für einen AfD-Kandidaten bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus, der zur Zeit der Verteilung auch der Landesvorsizende, der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" war. Anwesend war auch eine bekannte Spitzenpolitikerin der Partei.
In dem Flyer wird ein "Ende der ungesteuerten Massenzuwanderung" und eine "Konsquente Abschiebung von Straftätern und abgelehnten Asylbewerbern" gefordert. Als Gefahren für die Sicherheit werden "kriminelle Großfamilien" und "Clankriminalität" benannt. Es ist auch die Rede von "importierten Konflikten auf Berliner Straßen". Damit wird ein Zusammenhang zwischen geflüchteten Menschen und Kriminalität hergestellt. Es werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.
Im Charlottenburger Rathaus fand ein "AfD-Bürgerdialog", bei dem verschiedene Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker*innen anwesend waren, statt. Es sprach ein Brandenburger Landespolitiker und "AfD"-Bundesvorstand, der vom Brandenburger Verfassungsschutz 2024 als rechtsextrem eingestuft wurde. In der Rede sprach er unter anderem von "illegaler Massenmigration", welche verantwortlich für eine zunehmende Gewalt an Schulen und Unsicherheit an öffentlichen Orten wäre. Diese Darstellungen können als rassistisch bewertet werden, da sie Angst und Feindschaft gegen Geflüchtete schüren.
Zudem sprach er von einer drohenden Dekonstruktion der Familie sowie davon, dass Kinder "20.000 Geschlechter permanent eingetrichtert" bekommen würden. Ebenso stellte er Demonstrationen für Rechte von queeren Menschen in einen Zusammenhang mit "Sexorgien", die er als "pervers" und "abartig" bezeichnet. Die Darstellung queerer Menschen als "pervers" oder als Bedrohung für Familien und Kinder schließt an weit verbreitete LGBTIQ*-feindliche Narrative an. Die Rede kann daher als Verunglimpfung von queeren Menschen eingeordnet und als LGBTIQ*-feindlich bewertet werden.
Bei einem Protest von etwa 50 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen "AfD"-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer*innen. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt fünf Personen drängten an und in den Gegenprotest und machten immer wieder provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden. Eine Streamerin versuchte immer wieder einen Sticker mit der Aufschrift "Enkel gegen Links" an die Teilnehmenden zu verteilen. Dieses Motiv soll den politischen Gegner diffamieren, indem die zivilgesellschaftliche Organisation "Omas gegen Rechts" persifliert wird. Eine andere Person rief mehrfach "Alerta, Alerta, die Kassen sind leerer! Wer soll die bezahlen?" und spielte damit auf den extrem rechten Mythos an, dass antifaschistisch Protestierende vom Staat bezahlt würden. Die Teilnehmer*innen des Gegenprotests waren teils von dem Vorgehen der Personengruppe eingeschüchtert.
Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz Flyer. Es wurde unter anderem der Flyer "Berlin. Stark. Machen." verteilt. Diese Version des Flyers warb für einen AfD-Kandidaten bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus, der zur Zeit der Verteilung auch der Landesvorsizende, der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" war.
In dem Flyer wird ein "Ende der ungesteuerten Massenzuwanderung" und eine "Konsquente Abschiebung von Straftätern und abgelehnten Asylbewerbern" gefordert. Als Gefahren für die Sicherheit werden "kriminelle Großfamilien" und "Clankriminalität" benannt. Es ist auch die Rede von "importierten Konflikten auf Berliner Straßen". Es wird damit ein Zusammenhang zwischen geflüchteten Menschen und Kriminalität hergestellt. Es werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.
An der Ecke Bismarckstraße Fritschestraße wurde an einem Mülleimer der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
In der Straße Gallesteig in Charlottenburg wurde ein Sticker in den Reichsfarben entdeckt und entfernt, der eine "schwarze Sonne" abbildete.
Ein*e LKW-Fahrer*in beleidigte zwei Fußgänger*innen an der Kreuzung am Richard-Wagner-Platz rassistisch mit dem K-Wort, nachdem sie die Person darauf hingewiesen hatten, dass sie ihnen den Vorrang genommen hatte.
An einer Werbesäule am Savignyplatz in Charlottenburg, die u. a. die Farben des Regenbogens zeigte, wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
An der Ecke Uhlandstraße/Wilhelmsaue wurden ein Schriftzug an einem Mülleimer entdeckt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete.
An einem Mülleimer an der Ecke Bismarckstraße Kaiser-Friedrich-Straße wurde der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
In der Witzlebenstraße in Charlottenburg wurde eine Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus mit einem 40 - 50 cm großen Hakenkreuz beschmiert.
In der Nacht vom 22. auf den 23.07.2026 wurden an der Geschäftsstelle von Die Linke Charlottenburg-Wilmersdorf in der Behaimstraße ein großes Hakenkreuz sowie die Buchstabenfolge „KWV“ geschmiert. „KWV“ steht für „Königs Wusterhausen verteidigen!“ und ist das Kürzel einer kleinen neonazistischen Jugendgruppe.
Das Wahlkreisbüro von Petra Vandrey und Christoph Wapler der Partei Bündnis 90/Die Grünen in der Windscheidstraße wurde ebenfalls mit der Buchstabenfolge "KWV" beschmiert.
In der Forckenbeckstraße wurde eine Schmiererei des neonazistischen Zahlencodes „1161“ (=„Anti-Antifaschistische Aktion“) entdeckt.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete am U-Bahnhof Halemweg einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.
In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.
Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.
In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einem Stromkasten entdeckt.
In der Nordhauser Straße wurde zudem eine großflächige "1161"-Schmiererei entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Als eine Frau morgens am Bundesplatz ihre Kinder in ihr Auto setzt, wird sie von einer anderen Frau mehrfach rassistisch und sexistisch beleidigt. Sie selbst konnte im ruhigen Tonfall auf die Beleidigungen antworten, Umstehende hingegen reagierten nicht.
An der Ecke Wilmersdorfer Straße/Gervinusstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Abgebildet waren auf dem Sticker unter anderem die Reichsfarben.
Eine 43-jährige Frau beleidigte bei einer Taxifahrt den Fahrer auf Höhe der Budapester Straße in Charlottenburg rassistisch.
In der Zillestraße in Charlottenburg wurden an verschiedenen Häuserwänden und einem Stromkasten mehrere israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Death to Zionism" und "Zionism = Fascim". Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.
Drei betrunkene Männer mit Deutschlandbinden am Arm pöbelten auf der Kantstraße verschiedene Personen an. Als ein Auto vorbeigefahren ist, ging eine der Personen auf die Straße und machte einen Hitlergruß zum Auto hin und rief "Deutschland".
Ein Mann hat einen anderen Mann, der eine Kippa trug, und seine Kinder in der Uhlandstraße in Charlottenburg erst antisemitisch beleidigt und anschließend angespuckt. Als der Angegriffene den Angreifer darauf ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht. Daraufhin kamen mehrere Menschen zu Hilfe. Der Angreifer beleidigte und bedrohte dann zusätzlich eine Frau, die helfen wollte, antisemitisch.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete am U-Bahnhof Neu-Westend am Steubenplatz einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.
In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.
Gegen 14: Uhr auf dem Kurfürstendamm in Charlottenburg beleidigte ein Mann einen anderen rassistisch mit dem N-Wort und bedrohte ihn anschließend.