Bereits zwei rechte Angriffe im Lichtenberger Wahlkampf

Dass auch im Wahlkampf Neonazis und andere Rechte gewalttätig agieren ist keine Neuigkeit. Schon die vorangegangenen Wahlen zeigten die rechte Bereitschaft, aggressiv gegen Wahlhelfer_innen, deren Stände und Materialien vorzugehen.

Einladung zum Pressegespräch am 15. September 2016: Einrichtung einer Registerstelle zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Steglitz-Zehlendorf

Die Berliner Register (www.berliner-register.de) dienen der Dokumentationen von rassistisch, antisemitisch, antiziganistisch, rechtsextrem, rechtspopulistisch und anderen diskriminierend motivierten Vorfällen, die sich in den Berliner Stadtbezirken ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürgerinnen und Bürgern bei verschiedenen Anlaufstellen, die über die Bezirke verteilt sind, gemeldet und an die zuständigen Koordinierungsstellen der Register weitergeleitet. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.

Halbjahresauswertung des Lichtenberger Registers erschienen

Im Juli ist die Auswertung des ersten Halbjahres 2016 des Lichtenberger Registers erschienen. Sie stellt eine weitere starke Steigerung der Vorfallszahlen fest:

Auswertung des Qudstag-Marsches 2016

„Uns geht es darum aufzuzeigen, dass der Zionismus ungerecht, menschenfeindlich und gesellschaftszerstörerisch wirkt.“
(Jürgen Grassmann, bei der Aufktaktkundgebung des Qudstag-Marsches in Berlin, 2016)

Die vorliegende Auswertung des Qudstag-Marsches am 02. Juli 2016 wurde durch die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin, das Register Charlottenburg-Wilmersdorf und das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) erstellt.

Halbjahresbericht Friedrichshain-Kreuzberg 2016

Bekannt wurden 32 Vorfälle. 17 Vorfälle ereigneten sich in Friedrichshain und 15 in Kreuzberg. Auch wenn im Vergleich zum Vorjahr 9 Vorfälle mehr registriert wurden, entspricht
es genau dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre.
Bei den Vorfällen handelt es sich fast ausschließlich um Pöbeleien, Beleidigungen und Bedrohungen (11), Propagandavorfälle (10) und Angriffe (8).
In den letzten Jahren haben sich Bahnhöfe und Züge zunehmend als ein Schwerpunkt von Übergriffen hier im Bezirk herausgestellt.

Jahresauswertung des Registers Reinickendorf für 2015

Das Register Reinickendorf hat seine Arbeit im Juli 2015 aufgenommen. Es wurden bis zum Jahresende 29 Vorfälle in Reinickendorf für das Jahr 2015 erfasst. Die Mehrzahl der Vorfälle (20 Vorfälle) sind rassistisch motiviert, bei 13 von ihnen bestand ein Zusammenhang mit Rassismus gegen Flüchtlinge. Da das Register sich langfristig etablieren muss, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen und Vergleiche zum Vorjahr und zu anderen Bezirken sind nur bedingt aussagekräftig.

Auswertung 2015 des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf erschienen

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat Anfang März eine Auswertungsbroschüre über das Jahr 2015 herausgegeben. In der Broschüre werden aktuelle Entwicklungen der neurechten und nazistischen Szenen in Charlottenburg-Wilmersdorf erläutert. Die Broschüre kann beim Register Charlottenburg-Wilmersdorf per E-Mail bestellt werden oder zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

Jahresauswertung des Registers Friedrichshain-Kreuzberg 2015

Die Auswertung des Registers Friedrichshain-Kreuzberg ist jetzt online. Kurz zusammengefasst ergibt sich aus den im Jahr 2015 bekannt gewordenen Vorfällen folgendes Bild:
Im letzten Jahr wurden der Registerstelle insgesamt 88 Vorfälle bekannt, 60 % geschahen in Kreuzberg. Das ist die höchste Zahl seit 2010. Die Zahl der Angriffe liegt konstant bei 25. Darüber hinaus kam es zu 24 Beleidigungen. Die meisten Vorfälle geschahen aus einer rassistischen (30 %) oder antisemitischen (22 %) Motivation der Täter*innen heraus.

Auswertung des Registers Neukölln 2015

Im Jahr 2015 wurden 133 Vorfälle dokumentiert. Somit hält die Zahl der Meldungen das Niveau des Vorjahres (2014: 126). Bezogen auf Motiv, Stadtteil und Art gibt es jedoch Verschiebungen: Über die Hälfte der Vorfälle sind rassistisch, antisemitisch, antiziganistisch und antimuslimisch motiviert (2015: 82, 2014: 39). Erstmalig wurden die meisten Fälle in Nordneukölln registriert (55). In die Dokumentation sind hauptsächlich Propagandadelikte eingegangen (64).

Charlottenburg-Wilmersdorf verschlüsselt erreichbar

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf ist ab sofort verschlüsselt per E-Mail erreichbar. Dazu kann die Verschlüsselungssoftware GnuPG verwendet werden. Der Fingerabdruck lautet D9E1 F406 C6C1 1972 46BC 77B6 CBC8 4174 713D D54A. Der öffentliche Schlüssel mit der Nummer 0xCBC84174713DD54A liegt auf dem Schlüsselserver pool.sks-keyservers.net bereit.

Der ehemalige Key mit dem Fingerabdruck 80B0 3CFB EF82 F7C9 C4CD DC90 5DA4 CB1C 7E0D 7488 wurde widerrufen.

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