Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß
An der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An einem Plakat an der Haltestelle Dammweg/ Bergaustr. wurden die Schriftzüge "ZECKEN BOXEN", "REMIGRATION", "AUSLÄNDER RAUS" sowie der neonazistische Zahlencode "444" entdeckt und entfernt.
In Mitte ereignete sich ein antiasiatisch-rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Müllerstraße und der Nazaretkirchstraße in Wedding wurden zwei Aufkleber einer rechtskatholisch fundamentalistischen Organisation entdeckt und entfernt, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.
Im Poststadion in Moabit wurde der Schriftzug "Kinder Mörder Israel" auf zwei Auswechselbänken gesehen. Die pauschale Bezeichnung Israels als "Kindermörder" konnotiert antisemitische Ritualmordlegenden.
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa sechs Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
An der Kreuzung Schnellerstr./ Fennstr. wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
In der S-Bahnstation Brandenburger Tor wurden mehrere anti-antifaschistische und gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmierereien entdeckt.
In der Müllerstraße wurden zwei rassistische, "Remigration" fordernde Aufkleber entdeckt und entfernt.
Ein Mann hat einen anderen Mann, der eine Kippa trug und seine Kinder in der Uhlandstraße in Charlottenburg erst antisemitisch beleidigt und anschließend angespuckt. Als der Angegriffene den Angreifer darauf ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht. Daraufhin kamen mehrere Menschen zu Hilfe. Der Angreifer beleidigte und bedrohte dann zusätzlich eine Frau, die helfen wollte, antisemitisch.
An einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Auf einer Parkbank im Volkspark Rehberge wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt und übermalt. Neben einem Hakenkreuz war dort der Zahlencode „1161“ angebracht, der in der extremen Rechten für „Anti-Antifa“ steht.
Ein lesbisches Paar wurde im Volkspark Rehberge von zwei an ihnen vorbeilaufenden Männern LGBTIQ*-feindlich und rassistisch beleidigt.
Vor der us-amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten drei Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Ein Mann aus Bulgarien wurde in einem Geschäft in Wedding von einem Mitarbeiter antiziganistisch beleidigt.
An einem Straßenbahnersatzbus wurde an der Haltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Scheibe eines Kiezbüros der SPD an der Kreuzung Siemensstr./ Deulstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt.
In der Wilhelmsaue wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Über der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Okay dann Remigration für Verbrecher und Grenzen dicht, sonst wirds schlimmer" geschmiert. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.
Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren. In der Schmiereie wurde das Thema instrumentalisiert, um rassististische Narrative zu verbreiten.
Vor einem Supermarkt am Roederplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden und unkenntlich gemacht.
An der Bushaltestelle Vincent-van-Gogh-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden.
Entlang der Zingster Straße gegenüber vom Lindencenter wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen "Nationalrevolutionären Jugend" ("NRJ"), der Jugendorganisation der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt.
In der Rummelsburger Straße wurde neben einer Kneipe ein rassistischer Aufkleber aus einem Naziversand gemeldet. Auf dem Motiv war der NS-verherrlichende und antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.
In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Überklebt Du Zecke" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Logo, einem durchgestrichenen Anarchie-Symbol und einer durchgestrichenen Flagge der "Antifaschistischen Aktion".
An der Bushaltestelle Nöldnerplatz wurde außerdem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "Raus mit die Viecher" entdeckt und unkenntlich gemacht.
Am Abgang und unter der Kiefholzbrücke wurde insgesamt viermal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Peetzseestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Klutstr. wurden drei Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels sowie ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Tram-Haltestelle "Prerower Platz" wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "LGBTQ brechen - Natürliche Familien fördern!".
In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter "FCK Antifa"-Aufkleber gefunden.
Außerdem wurde in der Vincent-van-Gogh-Straße Ecke Seehausener Straße ein Aufkleber mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge als Motiv entdeckt.
Ca. 15 polnische extreme Rechte der "Bewegung des Schutzes der Grenzen" hielten am Gedenkort für die polnischen Opfer im 2. Weltkrieg in der Straße des 17. Juni eine Kundgebung ab und wollten dort ungenehmigt ein großes Holzkreuz errichten. Dabei kam es zu Gerangel mit der Polizei und einer Festnahme als die Polizei die Aufstellung verhinderte.
In der Rummelsburger Straße Ecke Archenholdstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die LGBTIQ*-feindliche Parole "Gender mich nicht voll" abgebildet.
Im Aufzug eines Nachbarschaftshauses in Wilmersdorf wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt. Auf einem Plakat für ein Beratungsangebot für Geflüchtete wurde "Schmaretzer" geschmiert. Gemeint ist das Wort "Schmarotzer", welches häufig als Beleidigung gegenüber Geflüchteten verwendet wird.
Auf dem Arndtplatz wurden erneut rassistische Schriftzüge auf Bänken und einem Mülleimer entdeckt, darunter die Parolen "Ausländer raus!", "K***SCHWEINE verpisst EUCH!", "ISLAM = TERROR" und "Fuck Linke".
An der Fassade eines Jugendclubs in der Seelenbinderstr. wurden ein Hakenkreuz, Sig-Runen, der Zahlencode "88" sowie das Kürzel "NS" entdeckt. Der Jugendclub war bereits in der Vergangenheit mehrfach Anfeindungen durch die extreme Rechte ausgesetzt.
In der Rhinstraße - nördlich vom S-Bahnhof Friedrichsfelde - wurde eine Schmiererei der neonazistischen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") der Mutterpartei "Der III. Weg" entdeckt. Über eine Werbung für eine Cannabis-Messe wurde in schwarzer Farbe der Schriftzug "Kampfsport statt Drogen - NRJ" getaggt.
An der Kreuzung Nalepastr./ Helmholzstr. wurde an einem Straßenschild der Schriftzug "FCK ANTIFA" und an einer Laterne der Schriftzug "FCK 161" entdeckt.
In der Nalepastr. wurde zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
Gegen 13:30 Uhr warfen am Urbanhafen drei Kinder einen Gehweg-Pflasterstein in das offene Zelt einer obdachlosen Person. Die Person wurde nicht verletzt, der Stein verfehlte sein Ziel.
In der Nähe des U-Bahnhofs Zwickauer Damm in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Darauf wurde "Antifa verbieten!" gefordert.
Im Vorbeilaufen wurde das Gespräch zweier älterer Männer (ca. Mitte 40 bis 50 Jahre alt) in der Atzpodienstraße akustisch wahrgenommen. Einer der Männer äußerte sich dabei lautstark mit den Worten: „Die scheiss Antifa, die können ja heutzutage nur Inzest betreiben und dich als Nazi beschimpfen, wenn du ne Meinung hast“. Es folgten weitere Aussagen ähnlichen Inhalts.
Im U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wurde der neonazistischte Zahlencode "8814" entdeckt. Der Zahlencode ist die Verbindung der extrem rechten Zahlencodes „14“ für das rassistische Bekenntnis der „Fourteen Words“ und „88“ als Code für „Heil Hitler“.
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt
Am Abend des 15. Juni 2026 rief ein alkoholisierter Mann am S-Bahnhof Nöldnerplatz lautstark rassistische und migrationsfeindliche Parolen, darunter „Scheiß K*nack*n“ und „Scheiß Ausländer“. Im Anschluss versuchte der Mann, die Scheiben des dortigen Wartebereichs an der Bushaltestelle zu zerschlagen, was ihm jedoch nicht gelang.
Am Kiezladen "WaMa" im Kosmosviertel wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
Unter der Brücke über den Britzer Verbindungskanal in der Baumschulenstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch "BIG UP HAMAS" (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.
Nachdem eine Person an der Bushaltestelle "Volkspark Wilmersdorf" nicht in Fußball-Fangesänge für das deutsche Team einstimmte, wurde die Person entmenschlichend als "Zecke" und "links-versifft" beleidigt.
Am Nachmittag wurde eine PoC von einem entgegenkommenden Mann in der Eschenbachstr. in rassistischer Weise nachgemacht. Dabei verwendete der Täter auch das N-Wort.
Eine Schwarze Frau wurde am Abend in einem Lokal in Mitte von einem anderen Gast rassistisch beleidigt.
Vor dem Alleecenter und am Storchenhof Center wurden im Laufe des Tages Infostände der Neonazipartei "Die Heimat" (ehemals NPD) gemeldet. Es waren jeweils drei Neonazis vor Ort, die Propagandamaterialien an Bürger*innen verteilten und um Unterstützungsunterschriften für einen Wahlantritt der "Heimat" bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen im September 2026 warben.
Ein extrem rechter Youtuber streamte live die Demonstration „Gegen die digitale Aufrüstung der Polizei! Keine biometrische Massenüberwachung und KI-Fahndung durch Palantir & Co“, die um 14:00 Uhr an der Warschauer Straße zum Oranienplatz startete. Immer wieder wurde vom Streamer die friedliche Demo potentiell gewaltvoll dargestellt und Eskalationen heraufbeschworen. Zudem wurde ebenfalls nicht wahrheitsgemäß behauptet, dass nur unter Polizeischutz gefilmt werden konnte. Scheinbar als Reaktion auf eine Unterhaltung von Viewern im Chat, wurde der Stolzmonat kurz positiv thematisiert. Dabei handelt sich um eine bundesweite LGBTIQ*-feindliche extrem rechte Kampagne.
Um den Leopoldplatz wurden zwei rassistische Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten fünf Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Bei der Arbeit wurde im Ortsteil Mitte ein Mann von einem Kunden antiasiatisch-rassistisch beleidigt.