Hakenkreuz u.a. in Oberschöneweide
An einem Bauzaun auf dem Platz am Kaisersteg wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Rathenaustr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An einem Bauzaun auf dem Platz am Kaisersteg wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Rathenaustr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Am Abend wurde ein Jugendlicher, der mit seiner Familie (Eltern, Kind im Kinderwagen und ein Kleinkind) am S-Bahnhof Köpenick unterwegs war, im Gedränge der Abreise von einem Union-Fan aus rassistischer Motivation angegriffen.
An der Kreuzung Schnellerstr./ Flutstr. wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.
An der Kreuzung Triglawstr./ Im Hasenwinkel, Waldstr./ Im Haselwinkel und Waldstr./ Eichenstr. wurde jeweils der Schriftzug "NRJ" entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Mentellinstr./ Fuststr. wurden an einer Hauswand die Schriftzüge "Antifa bekämpfen" und "Fuck Antifa" entdeckt.
Auf einer Bank an Müggelsee in der Nähe von Rübezahl wurde der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
In der Thomas-Müntzer-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Im Bereich Edisonstr., Helmholtzstr., Mentellinstr. und Wattstr. wurden insgesamt ca. 20 Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
Rund um einen großen Supermarkt in der Schnellerstr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen, die diese als "Zecken" bezeichneten, sowie ein antifemistischer Aufkleber gegen gendersensible Sprache, entdeckt und entfernt.
In der Brückenstr. wurde ein transfeindlicher Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Am Schild der Bushaltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Schnellerstr. und in der Straße Am Werkstor wurden insgesamt ca. 25 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Darunter waren auch Aufkleber die diese als "Zecken" bezeichneten.
In der Tram auf dem Sterndamm wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit eisernem Kreuz entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Mentellinstr./ Fuststr. wurde an einer Hauswand der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt.
An der Kreuzung Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, wovon einer diese als "Zecken" bezeichnete.
An der Tramhaltestelle Drontheimer Straße in Gesundbrunnen wurde ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Einkaufspassage vor dem Einkaufszentrum wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Refugees not welcome" entdeckt.
In einer Bankfiliale am S-Bahnhof Halensee wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt. Mit dem Schriftzug "[Superman-Abzeichen] AFD vs: Allah" wird die Gottheit des Islams und der Islam generell als bedrohlich und pauschal böse eingeordnet. Zudem wird die Notwendigkeit suggeriert den Islam zu bekämpfen. Dies soll in Form einer als "heldenhaften" Gegenspieler dargestellten "AfD" passieren. Die genutzten Gut-Böse-Schemata und der implizite Aufruf zur Bekämpfung des Islams, können als antimuslimischer Rassismus eingeordnet werden.
Am Alexanderplatz fand eine Kundgebung gegen den Angriff auf den Iran mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Eine Rednerin bezeichnete Israel als "zionistische Entität" die es zu zerschlagen gelte. Die "siedlerkoloniale Entität" und ihre imperialen Herren würden sich von den "Körpern unserer Völker" ernähren. Auf der Kundgebung wurden Flaggen des Irans und Palästinas sowie Portraits von Ali Khamenei gezeigt. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Mit den Parolen "1,2,3,4 - Israel no more", "From the sea to the rive - Palestine will live forever", "From the river to the sea - Palestine will be free" und "There is only one state - Palestine 48" wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen.
In der Hasselwerderstr. und in der Schnellerstr. wurde jeweils ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet.
In der Mentelinstr. wurden acht Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
Auf einem Plakat an einen Stromkasten an der Ecke Ackerstraße / Bernauer Straße in Gesundbrunnen wurde der neonazistische Zahlencode 1161 entdeckt und unkenntlich gemacht. Die Zahlecode wurde auf eine Werbeplakat der Grünen geschmiert, dass vorher beschädigt wurde. Der Stromkasten wurde bereits im Dezember und Januar mit dem Schriftzug "Deutschland den Deutschen" beschmiert.
In der Galenusstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser hatte den Slogan "Kampf der Rotfront".
In Briefkästen entdecken Bewohner*innen des Ortsteils Flyer der extrem rechten Partei "Der III. Weg". Der Flyer trägt den Slogan "Kein zweites 2015! Grenzschließung jetzt"
An der Kreuzung Filehner Str./ Gehsener Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einem Stromkasten entdeckt und entfernt.
Am Nachmittag rief ein Mann mehrfach "Sieg Heil" am Rathenauplatz.
In der Wilhelmsaue wurde ein rassistischer Sticker mit dem Slogan "Brüste & millionenfache Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Baumschulenstr. wurden die Schriftzüge "Antifa Huren-Söhne" und "Antifa = Hitler" an einer Hauswand entdeckt.
In der Kastanienallee läuft eine Person mit sich selbst redend. Ein Passant überholt die Person, während die Person lautstark von "Scheiß [N*]Wort" redet.
Vor dem Bundesministerium des Innern in Moabit fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt.Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und „Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten“. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Teilnehmerin zeigte ein Schild, das Israel als "Epstein Regime" bezeichnete und damit Verschwörungsmythen über eine angebliche Beteiligung Israels an den Taten des Sexualstraftäters bediente. Das gleiche Schild behauptete, Deutschland würde von Zionist*innen gesteuert. Mit "There is only one state - Palestine 48" und der arabischen Parole "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen. Außerdem wurde mit einem Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.
In der Wollankstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser hatte verschiedenste durchgestrichene Nationalfahnen. Darüber hinaus hatte der Aufkleber eine durchgestrichene Progress-Pride-Fahne.
Am Schöneweide Center wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen, der diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnete, entdeckt und entfernt worden.
Im Landschaftspark und in der Herrenhausstr. wurden insgesamt 15 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter mehrere Aufkleber der "schwarz-weiß-roten Jugend" sowie Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Am S-Bahnhof Westend und in der Seelingstraße in Charlottenburg wurden rassistische Sticker entdeckt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an.
Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.
In der Gerichtsstraße in Wedding wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Gartenfelder Straße in Haselhorst wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Versandhandel (refugeesnotwelcome.de) stammt und die Aufschrift „Remigration schützt unsere Frauen“ trägt. Der Sticker wurde größtenteils entfernt.
In der Edisonstr. wurde der Schriftzug "FIGHT ANTIFA" auf einer Länge von ca. 4 m an einer Hauswand entdeckt.
An der Kreuzung Wattstr./ Helmholzstr. wurde der Schriftzug "FUCK ANTIFA" auf einer Länge von ca. 3 m an einer Hauswand entdeckt.
In der Wilhelminenhofstr. wurde auf einer Länge von ca. 3 m die Schriftzüge "FCK 161" (Fuck Antifa) und der Zahlencode "164" (AfD) sowie "ZECKEN FOTZEN" und "LINKE FASCHOS" auf der Fensterfassade eines Geschäftes entdeckt.
In der Helmholzstr. wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Wilhelminenhofstr. wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
An einem Straßenschild an der Kreuzung Melli-Beese-Str./ Walther-Huth-Str. wurden zehn extrem rechte Aufkleber entdeckt. Darunter Aufkleber einer "schwarz-weiß-roten Jugend", mehrere Aufkleber, die die Reichsfarben enthalten und aus einem neonazistischen Onlinehandel stammten sowie mehrere Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Am Schild der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Königsheideweg wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "NO ISLAM" entdeckt.
Im Landschaftspark Johannisthal zeigten drei Jugendliche mehrfach den Hitlergruß.
In der Blankenburger Straße, Elisabeth-Christinen-Straße, Rolandstraße und Lindenberger Straße wurden insgesamt über 15 Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten unterschiedlichste Motive und Slogan. Sie äußerten sich teilweise gegen Antifaschismus, LGBTIQ*-Rechte und anderes.
In der Glanzstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Winsstraße wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese hatten als Slogan "Sport. Stärke. Gesundheit"
In der Blankenburger Straße wurde über ein Plakat von der Partei "Bündnis 90/ Die Grünen" ein Aufkleber geklebt und entfernt. Dieser Aufkleber hatte als Slogan "Pädophile bekämpfen. Schützt die Kinder" als Abbildung hatte der zwei durchgestrichene Regenbogenfarben".
In der Lindenberger Straße wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Einer hatte den Slogan "Kampf der Rotfront", der andere den Slogan "Kriminelle Ausländer raus".
Gegen 19:50 Uhr wurde am Gleis 11 aus einer sieben- bis achtköpfigen Gruppe heraus von zwei Personen der Hitlergruß gezeigt.
In der Einkaufspassage vor dem Einkaufszentrum wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Refugees not welcome" entdeckt.
Im Berlewitzweg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Weg entlang des Britzer Verbindungskanal in der Nähe der Kiefholzbrücke wurde an einem Schild der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Adlershof wurde der Schriftzug "049-Zecken Jagen" entdeckt und entfernt.
Auf einem Plakat zum Hanau-Gedenktag wurde ein queerfeindlicher Sticker entfernt. Der Sticker zeigt eine Familie, die einem Regenschirm mit der Aufschrift "Islam" trägt und dadurch einen Regenbogen abwehrt, der mit Symbolen für Kommunismus, Feminismus, und LGBTIQ*, sowie westlichen Nationalflaggen versehen ist.
Die Botschaft soll wohl lauten, dass der Islam Familien vor westlicher Indoktrination schütze. Ähnliche Sticker sind aus der extremen Rechten bekannt.
Am Kupferkamp wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt. Zudem wurden mehrere Aufkleber einer sogenannten "Patriotischen Aktion" entdeckt.
An der Kreuzung Segelfliegerdamm/ Straße am Flugplatz wurden sechs Aufkleber einer sog. "schwarz-weiß-roten Jugend" entdeckt und entfernt.