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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Kundgebung einer extrem rechten Jugendgruppe vor dem Roten Rathaus

    17.08.2026 Bezirk: Mitte

    Der Berliner Ableger der extrem rechten „Patriotischen Bewegung“ veröffentlichte auf Social-Media Aufnahmen einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus. Unter dem Motto „Save Europe“ äußerten sich die Teilnehmenden zur Situation an der spanischen Exklave Ceuta.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    16.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Torfstraße wurden zwei Aufkleber einer extrem rechten, christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda gegen Volksbühne und Schwarzen Verein

    16.08.2026 Bezirk: Mitte

    Auf dem Instagram-Account der extrem rechten „Berliner Patrioten“ wurde ein Gruppenfoto vor dem Volksbad an der Volksbühne veröffentlicht. Das Bild war mit „Wir waren zu spät“ versehen und nahm auf ein nach rassistischen Anfeindungen abgesagtes Schwimmangebot für Schwarze Kinder und Jugendliche Bezug. Mit der Inszenierung richtete sich die Gruppe gegen den geplanten Schutzraum und stellte zugleich ihre extrem rechte Präsenz im öffentlichen Raum dar.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    15.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "From the river to the sea palestine will be free" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitler- und "White Power"-Grüße im Weitlingkiez

    15.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer als Nazitreffpunkt bekannten Kneipe im Weitlingkiez trafen sich erneut Mitglieder der Neonazigruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg". Diese veröffentlichten auf einem Social Media Profil ein Foto aus der Kneipe, auf dem fünf Angehörige aus dem Umfeld der "Jägertruppe" zu sehen sind, die in der Kneipe in einem Fall den Hitlergruß und in einem anderen Fall den rassistische "White-Power"-Gruß zeigten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Infostand der Neonazipartei "Der III. Weg" im Weitlingkiez

    15.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vormittags führte die Neonazipartei "Der III. Weg" bzw. Mitglieder deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") einen Infostand inklusive Flyerverteilung mit ca. 5 jugendlichen Aktivist*innen vor dem Rewe-Supermarkt in der Weitlingstraße durch.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber der "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" im Weitlingkiez

    15.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vier Neonazis wurden gegen 19 Uhr dabei beobachtet, wie diese an der Treppe Eingang Bahnhof Lichtenberg in der Weitlingstraße Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" verklebten. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Misogyne Beleidigungen, Bedrohung und Belästigungen in der Straßenbahn M13

    14.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​In der Tram-Linie M13 in Richtung Frankfurter Allee belästigte ein Mann mehrere Jugendliche. Als eine Person zivilcouragiert einschritt und den Mann aufforderte, die Jugendlichen in Ruhe zu lassen, reagierte dieser aggressiv. Er beleidigte die einschreitende Person wiederholt misogyn und drohte ihr mit der Polizei sowie mit körperlicher Gewalt. Eine Frau und ein Mann griffen unterstützend ein.

    ​An der Haltestelle S+U Frankfurter Allee stieg der Aggressor aus und belästigte im Umfeld weiterhin distanzlos Passant*innen.

    Anmerkung:

    Misogynie bezeichnet generellen Frauenhass oder die Abwertung von Frauen, unabhängig von historischen Kontexten oder politischen Bewegungen.

    Misogynes Denken ist nicht identisch mit Antifeminismus, überschneidet sich jedoch stark mit ihm und dient oft als emotionale oder ideologische Grundlage dafür.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte

    14.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Ladesäule auf der Marie-Curie-Allee wurde ein Aufkleber aus einem Naziversand gefunden und entdeckt. Auf dem Motiv war die an die NS-Parole "Kraft durch Freude" angelehnte Aufschrift "Kraft durch Diesel" sowie Werbung für den Neonaziversand zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Benachteiligung im Wohnverhältnis in Wedding

    14.08.2026 Bezirk: Mitte

    Eine Hausverwaltung reagierte wiederholt nicht auf die Beschwerden einer Schwarzen Familie in Wedding, die wiederholt von Nachbar*innen rassistisch, beleidigt, gemobbt und bedroht worden ist. Schließlich erhielten die Betroffenen einen abwiegelnden Brief der Hausverwaltung, der erneut ihre Nicht-Bereitschaft belegt, die bedrohte Familie zu unterstützen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Bedrohungen und Shitstorm-Kampagne gegen EOTO-Veranstaltung

    13.08.2026 Bezirk: Mitte

    Im Vorfeld einer für den 14. August geplanten Badeveranstaltung für Schwarze Kinder und Jugendliche im „Volksbad“ vor der Volksbühne kam es zu einem rassistischen Shitstorm gegen den Verein Each One Teach One (EOTO) und die Volksbühne.

    Zwischen dem 11. und 13. August wurde im Internet gegen ein geplantes Ferienangebot von EOTO im Volksbad vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mobilisiert. Das zeitlich begrenzte Angebot für Schwarze Kinder, Jugendliche und ihre Angehörigen wurde von rechten Medien und der AfD als angebliche „Rassentrennung“ und Diskriminierung weißer Menschen dargestellt. Auch eine CDU-Bezirkspolitikerin griff diese Darstellung auf. In einem Instagram-Video erklärte sie, sie könne das Bad aufgrund ihrer weißen Hautfarbe nicht besuchen. In einem späteren Beitrag erkannte sie zwar die Notwendigkeit von Schutzräumen an, hielt jedoch an ihrer Kritik an dem Angebot fest.

    Die mediale und politische Zuspitzung befeuerte die anti-Schwarze rassistische Kampagne gegen die Veranstaltung. EOTO erhielt rassistische Droh-E-Mails, Gewaltandrohungen und diskriminierende Kommentare. Eine ehemaliger Kooperationspartner von EOTO wurde anti-Schwarz rassistisch und homofeindlich beleidigt, als politischer Gegner angefeindet und hat Morddrohungen erhalten.

    Da die Sicherheit der teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und Angehörigen sowie eine sichere An- und Abreise nicht mehr gewährleistet werden konnten, wurde die Veranstaltung abgesagt.

    Quelle: TAZ vom 14.8.2026, öffentliche Stellungnahmen von EOTO und Volksbühne
  • Antisemitische und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    13.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Harnackstraße und am Archibaldweg wurden zwei verschiedene Aufklebermotive (ingesamt drei Exemplare) gefunden und entfernt, welche jeweils das Existenzsrecht von Israel leugneten.

    Zudem wurde auf der Frankfurter Alle auf einem blauen Howoge-Mülleimer ein Aufkleber mit dem Slogan "Chemtrails - Nur Schafe glauben noch an Kondensstreifen" entdeckt und entfernt. Bei der "Chemtrail"-Verschwörungserzählung handelt es sich um die nicht bewiesene Vermutung, dass Europa von einer fremden Macht mit Giften bestreut wird. Die Verschwörungsideologie weist Bezüge zum Antisemitismus auf.

    In der Franz-Jacob-Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "Unser Land - Unsere Werte - Identitäre Bwegung" - dazu war das Lamda-Logo der "Identitären-Bewegung" zu sehen.

    An der Tramhaltestelle Anton-Saefkow Platz wurde zudem ein Aufkleber der extrem rechten "Jungen Nationalisten" (Jugendorganisation der Neonazipartei "Die Heimat") gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Wir suchen Dich! Für Deutschlands größte nationale Jugendbewegung".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Massive extrem rechte Propaganda in Mariendorf

    13.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Colditzstraße 170/Ullsteinstraße in Mariendorf wurde massive extrem rechte Propaganda gefunden.

    – Mehrere Aufkleber der Neonazi-Partei „Der Dritte Weg“ und ihrer Jugendorganisation "NRJ" mit den rassistischen Parolen „Deutschland den Deutschen“ und „Sport Frei“

    – Ein Aufkleber des extrem rechten Versandhändlers „volksaufklärung.de“ mit der Parole "Schweigen heißt zustimmen, Dein Land! Hol es dir zurück!"

    – Das rassistische Graffiti „Kanacken raus!“

    - Ein Aufkleber mit sozialchauvinistischen und behindertenfeindlichen Wörtern, die sich gegen politische Gegner richten „Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu“

    - Ein Hakenkreuz-Graffiti

    Die gefundenen Graffitis und Aufkleber wurden entweder unkenntlich gemacht oder entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • NS-verherrlichender Horst-Wessel-Aufkleber im Weitlingkiez

    13.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Emanuelstrasße im Weitlingkiez wurde ein Aufkleber, der den ehemaligen SA-Führer Horst Wessel glorifiziert, auf einem Baugerüst gefunden. Auf dem Aufklebermotiv befand sich der Slogan „Ein Toter ruft zur Tat“, das Konterfei von Wessel sowie im Hintergrund ein SA-Mann mit der NS-Fahne, auf der das Hakenkreuz ausgelassen wurde.

    In der Weitlingstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit der rassistischen Aufschrift "Defend europe - There is no second home" gefunden und entfernt.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Propaganda der Neonazipartei "Der III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen

    13.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Bereich Altenhofer Dreieck - im Umfeld der dortigen Graffitiwand - wurden unterschiedliche Propagandamaterialien der Neonazipartei "Der III. Weg" und Ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") gefunden und größenteils entfernt.

    Auf den Aufklebern standen folgende Parolen:

    "Hart, sauber, gesund. Führt Euren Körper!"

    "Hart und sauber, statt krank und breit!"

    "Nationalrevolutionäre Jugend"

    Zudem wurden Propaganda-Klebebänder des "III. Wegs", welche um Verkehrsschilder gewickelt wurden, entdeckt.

    Unabhängig von der Propaganda des "III. Wegs" wurde ein extrem rechter und rassistischer Aufkleber, der an der Ecke Konrad-Wolf-Straße zur Altenhofer Straße gefunden wurde, entfernt. Auf diesem standen folgende Aussagen:

    „Was die Links-Partei noch fordert:“

    ​Aufgelistete Aussagen:

    ​„Unbegrenzte Zuwanderung aus Marokko/Nordafrika“

    ​„Keine weiteren Abschiebungen mehr“

    ​„Roma - Geschichte als Pflichtinhalt in der Schule“

    ​„Wahlrecht für alle Ausländer“

    ​„Ramallah (Gaza) soll Partnerstadt von Berlin werden“

    ​„Polizei entwaffnen und ANTIFA aufrüsten“

    ​Der Aufkleber nutzt Falschbehauptungen und Verzerrungen, um Vorurteile gegenüber Migrant*innen, Nordafrikaner*innen und der Minderheit der Sint*izze und Rom*nja zu schüren sowie Ängste in der Bevölkerung zu bedienen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    13.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Müllerstraße und Triftstraße wurde ein rassistischer "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker in Mariendorf entdeckt

    12.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Rixdorfer Straße in Mariendorf wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden.

    An der Bushaltestelle der Linie 170 Rixdorfer Straße/Ullsteinstraße wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhändlers mit der Aufschrift „Schweigen heißt Zustimmung – dein Land! Hol es dir zurück!“ gefunden und entfernt.

    An der Bushaltestelle 277 Rixdorfer Straße/Ullsteinstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Händlers mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“, der sich gegen politische Gegner richtet, gefunden und entfernt.

    Auf der HWS-Infotafel in der Rixdorfer Str. wurden mehrere gegen politische Gegner gerichtete Aufkleber gefunden. Einer stammte aus einem extrem rechten Versandhändler mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“, ein weiterer trug die auch sozialchauvinistische und behindertenfeindliche Aufschrift „Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu“.

    Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Wedding

    12.08.2026 Bezirk: Mitte

    In einem Geschäft in Wedding wurden zwei Händchen haltende, weiblich gelesene Personen von zwei jungen Mädchen angepöbelt, indem eine der beiden sich laut homophob äußerte und sich beide demonstrativ abwendeten.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    12.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Luxemburger Straße und der Genter Straße wurden ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber und ein "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    11.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Storkower Bogen wurden zwei rassistische Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome gefunden". Ein Motiv stammte aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand, das andere von der extrem rechten "Identitären Bewegung".

    In der Schottstraße wurde ebenfalls ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Sticker in Britz

    11.08.2026 Bezirk: Neukölln

    In einer Grünanlage in der Nähe der Massiner Straße in Britz wurde ein Aufkleber des österreichischen TV-Senders "Auf1" entdeckt. Der TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verherrlichende und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    11.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Bereich der Kleingartenanlage "Sanssouci" wurden auf einem Schild am Eingangstor (Nähe Paul-Kalkbrenner-Sportfeld) drei Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf den Motiven waren jeweils die NS-verherrlichende Reichs- und die Reichskriegsflagge zu sehen, sowie einmal die rassistische Forderung nach "Remigration".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung und Volksverhetzung auf Spielplatz in Rummelsburg

    11.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am späten Nachmittag gegen 17:00 Uhr hielt sich ein 11-jähriges Mädchen zusammen mit anderen Kindern auf einem Spielplatz an der Wönnichstraße auf. Ein 59-jähriger Mann, der auf einer Bank neben dem Spielplatz saß, beleidigte das Mädchen laut Zeugenaussagen plötzlich mehrfach rassistisch und äußerte sich ihr gegenüber volksverhetzend. Anschließend entfernte er sich vom Ort. Herbeigerufene Polizeikräfte konnten den Tatverdächtigen anhand von Zeugenhinweisen ermitteln.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0967 vom 12.08.2026
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    11.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und am Schillerpark wurden zwei rassistische "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-antifaschistische Propaganda in Gropiusstadt

    10.08.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Lipschitzallee und Wutzkyallee wurden erneut mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber im Park in Mariendorf

    10.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Schätzelberger Park wurde ein extrem rechter Aufkleber des Versandhändlers „fckantifa.de“ mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • LGBTQ*-feindliche und rassistische Bedrohung und Beleidigungen in Prenzlauer Berg

    10.08.2026 Bezirk: Pankow

    In der Greifswalder Straße verfolgte ein weißer Mann mit blauem T-Shirt und einem schwarzen Hund (Rottweiler) eine nicht weiße Person. Dabei rief er der Person wiederholt laut homophobe und rassistische Beleidigungen hinterher und forderte sie auf, stehen zu bleiben.

    Eine anwesende Person hörte die lauten Rufe und versuchte zu intervenieren. Daraufhin bedrohte der Mann die intervenierende Person in Anwesenheit von drei weiteren Passant*innen mit dem Tod und äußerte sich zudem abwertend und drohend gegenüber deren Mutter. Auch die intervenierende Person wurde homophob beleidigt.

    Die verfolgte Person nutzte die Situation, um sich zu entfernen. Als der Mann bemerkte, dass mehrere Personen anwesend waren, beendete er die Verfolgung und entfernte sich ebenfalls.

    Die verfolgte Person berichtete, dass es bereits das dritte Mal gewesen sei, dass derselbe Mann sie mit seinem Hund verfolgt habe.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Neonazi-Überfall auf die Zionskirche verherrlicht

    10.08.2026 Bezirk: Mitte

    Am U-Bahnhof Rosenthaler Platz und vor der Zionskirche wurde die neonazistische Zeitschrift „N.S. Heute“/"Nationaler Sozialismus Heute" für Werbefotos präsentiert. In dem anschließend veröffentlichten Social-Media-Beitrag wurde der Neonazi-Überfall auf die Besucher*innen eines Punkkonzerts in der Zionskirche im Jahr 1987 in Anführungszeichen gesetzt und mit der Aussage „Die Skins haben gewonnen“ verherrlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    10.08.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassismus und Stimmungsmache gegen Minderheiten und politische Gegner*innen in Lichtenberg-Mitte

    10.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf zwei extrem rechten und rassistischen Aufklebern, die am Rosenfelder Ring gemeldet wurden - in einem Fall auf ein Wahlkampfplakat der Linken geklebt - standen folgende Aussagen:

    „Was die Links-Partei noch fordert:“

    ​Aufgelistete Aussagen:

    ​„Unbegrenzte Zuwanderung aus Marokko/Nordafrika“

    ​„Keine weiteren Abschiebungen mehr“

    ​„Roma - Geschichte als Pflichtinhalt in der Schule“

    ​„Wahlrecht für alle Ausländer“

    ​„Ramallah (Gaza) soll Partnerstadt von Berlin werden“

    ​„Polizei entwaffnen und ANTIFA aufrüsten“

    ​Der Aufkleber nutzt Falschbehauptungen und Verzerrungen, um Vorurteile gegenüber Migrant*innen, Nordafrikaner*innen und der Minderheit der Sint*izze und Rom*nja zu schüren sowie Ängste in der Bevölkerung zu bedienen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    10.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Schererstraße und Reinickendorfer Straße wurde ein rassistischer "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" auf der Landsberger Allee

    10.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Straßenpoller auf der Landsberger Allee wurde ein rassistischer "White lives matters"-Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.

    „White Lives Matter“ (auf Deutsch: „Weiße Menschenleben zählen“) ist eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ (auf Deutsch: „Schwarze Menschenleben zählen“) entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegensheitsdenkens.

    Zudem wurden in der Hohenschönhauser Straße ab Ecke Otto-Marquardt-Straße mehrere extrem rechte Aufkleber mit folgenden rassistischen, sozialchauvinistischen und gegen politische Gegner*innen Motiven gemeldet:

    - "Dein Land liegt Dir am Herzen? # Remigration - Illegale Massenmigration stoppen!" (2x)

    - "Stolz statt bunt - Identität braucht keinen Regenbogen"

    - "Remigration - Für ein sicheres Deutschland"

    - "Hier wurde Antifa-Propaganda überklebt"

    - "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu"

    - "Heimatliebe ist kein Verbrechen" (2x)

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber an einer Bushaltestelle in Marienfelde

    09.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Nahmitzer Damm in Richtung Buckow wurden mehrere extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt. Einige der Aufkleber stammten von zwei extrem rechten Versandhändlern. Auf einem der Aufkleber stand der Slogan „Schweigen heißt Zustimmung – dein Land! Hol es dir zurück!“. Zwei weitere neonazistische Aufkleber zeigten Motive, die sich gegen politische Gegner richteten, mit dem sozialchauvinistischen Slogan "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" und „Antifa verbieten!“. Daneben waren mehrere "AfD" Schmierereien zu sehen.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    09.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Sporthalle hinter der Grundschule am Tränkegraben wurde u.a. ein gegen politische Gegner*innen und die LGBTIQ*-Community gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war auch ein durchgestrichenes Logo der "Antifaschistischen Aktion", ein durchgestrichenes Hammer und Sichel und eine durchgestrichene Regenbogenfahne zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmiererei auf Wahlplakat in Lichtenberg-Mitte

    09.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Wahlplakat der Partei "Bündnis 90 / Die Grünen" wurde ein aufgemaltes Hakenkreuz in Kombination mit einem Hitlerbärtchen gemeldet und unkenntlich gemacht.

    In der Sewanstraße Ecke Michiganseestraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" entdeckt und entfernt.

    In der Delbrückstraße wurden zudem zwei Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Auf den Motiven standen die Parolen "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" und der gegen politische Gegner*innen gerichtete Slogan "Good night left side" in Kombination mit zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    In der Gustav-Holzmannstraße wurden zwei Neonazi-Aufkleber mit den Parolen "Support your local Anti-Antifa" und "Antifa freie Zone" - welcher zusätzlich wegen einer durchgestrichenen Trans-Person auch noch transfeindlich ist - entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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