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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Schmiererei im Weitlingkiez

    23.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Giselastraße wurde eine mit blauer Farbe auf eine Hauswand geschmierte "Free J"-Parole gemeldet. "J" bezieht sich auf eine Führungsfigur der extrem rechten Gruppierung "Deutsche Jugend Voran" ("DJV"), die für begangene und verurteilte Straftaten im August 2025 eine Haftstrafe antreten musste.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    23.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße wurden zwei Wolfsangeln in weißer und schwarzer Farbe gemeldet und unkenntlich gemacht.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    22.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Linienstraße in Mitte wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber einer extrem rechten Kampagnen-Organisation gefunden und überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    21.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wustrower Straße und in der Ahrenshooper Straße wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" bzw. deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) gefunden und entfernt.

    Auf den Motiven waren folgende Parolen - jeweils in Kombination mit Werbung für die Partei - zu lesen:

    - "Nationalrevolutionäre Jugend - NRJ"

    - "Gegen Drogen! AG Körper und Geist"

    Am Malchower Weg Ecke Wartenberger Straße wurde zudem ein extrem rechter und rassistischer Aufkleber von einem Neonazi-Versand entdeckt und entdeckt. Auf diesem stand der Slogan "Raus mit die Viecher".

    Auf der Falkenberger Chausee Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein antimuslimischer Aufkleber mit der Parole "Habibi-freie Zone - Hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt. Ebenfalls dort wurde ein Aufkleber in Form einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne gefunden und entfernt.

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde auf einem Altkleider-Container auch noch ein "FCK Antifa"-Aufkleber sowie ein "We hate Antifa"-Motiv entdeckt und jeweils entfernt. Ebenfalls dort befand sich ein Neonazi-Aufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person. Zudem befanden sich dort jeweils ein Neonazi-Aufkleber mit den Motiven "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" umrundet von einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und "Habibi-freie Zone".

    Am S-Bahnhof Wartenberg wurde auf einem Verkehrsschild der neonazistische Zahlencode "1161" in Kombination mit einem "White Power"-Zeichen in weißer Farbe gemeldet.

    In der Woldegker Straße befand sich auf einem Briefkasten der Deutschen Post ein "We hate Antifa"-Aufkleber. Dieser wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    21.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende Propaganda in Lichtenberg-Nord

    21.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rathausstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber gemeldet. Auf dem Motiv waren rechts-autoritäre politische Personen (Trump, Netanjahu, Musk, Putin...) abgebildet, eingearbeitet in scheinbare Originalfotos von Personen in NS-Uniformen. Darauf waren Hakenkreuze und andere NS-Abzeichen zu sehen. Dies wurde überschrieben mit "The turd Reich" (Das Fäkalien-Reich), in Anspielung auf das "Dritte Reich". Durch diesen überspitzten Vergleich stellen die Plakate eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    21.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Hegelplatz wurde ein den Nationalsozialismus relativierender antimuslimisch-rassistischer Aufkleber mit Nahostbezug entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    21.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Guineastraße und der Seestraße wurden zwei "Remigration" fordernde rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    21.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Weitlingstraße Ecke Münsterlandplatz wurde eine Wolfsangel in weißer Farbe auf einer Parkbank entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber Neu-Hohenschönhausen

    20.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Egon-Erwin-Kisch Straße Ecke Neubrandenburger Straße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen bzw. muslimfeindlichen Aufschrift "Wir müssen draussen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten Menschen in muslimischer Kleidung entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    20.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Paul-Junius-Straße zwischen Scheffelstraße und Storkower Straße wurden insgesamt 8 kleinere und größere Wolfsangeln in weißer, schwarzer, grüner und gelber Farbe auf Zäunen, Laternenmasten und Stromkästen gemeldet und unkenntlich gemacht.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    19.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße auf Höhe des Cabuwazi, in der Wustrower Straße und am Prerower Platz wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" bzw. deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) gefunden und entfernt.

    Auf den Motiven waren folgende Parolen - jeweils in Kombination mit Werbung für die Partei zu lesen:

    - "Neuer deutscher Standard - Der III. Weg und NRJ"

    - "Sport frei - Der III. Weg und NRJ"

    - "Deutsch bleiben statt Mainstream - Der III. Weg"

    - "AG Körper und Geist - Der III. Weg"

    - "Deutsche Jugend voran - Der III. Weg"

    - "Nationalrevolutionäre Jugend - NRJ"

    - "Miethaie abfischen! Wohnen ist kein Luxus! Für bezahlbaren Wohnraum! - Der III. Weg"

    Am Prerower Platz wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Halte Deine Region sauber!" und einer durchgestrichenen Regenbogenflagge gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Sticker in Mariendorf entdeckt und entfernt

    19.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle in der Körtingstraße in Mariendorf wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Sticker trugen die Aufschrift „Schweigen heißt zustimmen. Es ist dein Land! Hol es dir zurück!“. Dieser Text ist eine direkte Folge der rassistischen Behauptung, der Nationalstaat gerate unter die Kontrolle einer fremden Macht oder von „Ausländern“, was als größte Bedrohung dargestellt wird und daher als rassistisch interpretiert werden kann.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Bohnsdorf

    19.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schulzendorfer Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heteronormativen Kleinfamilie, die sich mit einem Regenschirm vor einer Pride Flag "schützt".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    19.10.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimischer Sticker in Marienfelde entdeckt

    18.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Baustelle am Lichterfelder Ring in Marienfelde wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt: ein Sticker der „Patriotischen Bewegung“ und ein weiterer mit der Aufschrift „Islamisierung? Nein danke“.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Neonazistischer Zahlencode in Neukölln

    18.10.2026 Bezirk: Neukölln

    Am Weigandufer in Nord-Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode „88" gesprüht. Der Zahlencode „88“ steht für „Heil Hitler“, da H der achte Buchstabe des Alphabets ist.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Alt-Friedrichsfelde

    18.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Friedrichsfelde wurde auf einem Stromkasten ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit einem Wehrmachtssoldaten, einem eisernen Kreuz und dem Slogan "Sie waren die besten Soldaten der Welt" zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimisch rassistischer Schriftzug in Neukölln

    17.10.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf der Brücke Neue Späthstraße wurde der Schriftzug "Alle Muslime Raus" entdeckt. Außerdem wurde dort der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    17.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße wurde eine kleinere Wolfsangel in schwarzer Farbe auf einer Hauswand direkt neben einem Klingelschild gemeldet und überklebt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    16.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Frankfurter Allee - auf Höhe des Bahnhofs Lichtenberg - wurden insgesamt 5 kleinere Wolfsangeln in weißer, schwarzer und gelber Farbe gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    15.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wustrower Straße klebten erneut zwei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Auf beiden wurde der Berliner Stützpunkt mit Kontaktdaten und dem Slogan "Familie, Heimat, Tradition" beworben. Beide wurden entfernt.

    Auch in der Ahrenshooper Straße wurden drei verschiedene Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit den folgenden Motiven gefunden und entfernt:

    - "Gegen Drogen - AG Körper und Geist"

    - "Neuer deutscher Standard - Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)"

    - "Sport frei - AG Körper und Geist" - dieser Aufkleber klebte über einem Schild der antirassistischen "Aktion Noteingang".

    In der Barther Straße klebten gegenüber vom Skateplatz zwei "FCK Antifa"-Aufkleber. Beide wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Mitte

    15.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Lückstraße wurden an einem Zaun zwei kleine Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    15.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Rund um den Freiaplatz wurden drei Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    15.10.2026 Bezirk: Mitte

    Beim U-Bahnhof Unter den Linden wurde ein "Remigration" fordernder rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Antifa-Aufkleber in Mitte

    14.10.2026 Bezirk: Mitte

    An einem Sightseeing-Schild an der Jannowitzbrücke in Mitte wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Friedrichshagen

    14.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In den Straßen rund um das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium wurden insgesamt 11 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die Hälfte der Aufkleber enthielt einen Gewaltaufruf. Sie stammten alle aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Marienfelde

    14.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Großbeerenstraße / Daimlerstraße in Marienfelde wurde extrem rechte Propaganda festgestellt. Darunter befanden sich:

    - ein Hakenkreuz

    - zwei Sticker des „III. Wegs“

    - drei weitere Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel mit rassistischen und gegen den politischen Gegner gerichteten Inhalten.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechte Sticker am U-Bahnhof Alt-Mariendorf

    14.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Haltestelle der Buslinie 181 Richtung Britz am U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufschrift „Schweigen heißt zustimmen. Es ist Dein Land! Hol es dir zurück!“ ist eine direkte Folge der rassistischen Behauptung, der Nationalstaat gerate unter die Kontrolle einer fremden Macht oder von „Ausländern“, was als größte Bedrohung dargestellt wird und daher als rassistisch interpretiert werden kann.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Hakenkreuz-Schmiererei am S-Bahnhof Wartenberg

    14.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Unterführung am S-Bahnhof Wartenberg wurde eine große Hakenkreuz-Schmiererei und der Neonazi-Zahlencode "1161" gemeldet. Beides wurde in silberner Farbe gesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Mehrere Sticker aus einem rechten Onlinehandel wurden in der Rotherstraße und vom Spielplatz Rudolfplatz entfernt

    14.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Sticker mit verschiedenen Motiven hatten alle rassistische Inhalte, u. a. "Illegale in die Heimat schicken" oder "Abschieben schafft Wohnraum".
    Letzterer ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Schmierereien in Alt-Hohenschönhausen

    14.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Innenhof eines Wohnblocks in der Genslerstraße wurden die Neonazi-Zahlencodes "1488" und "1161" in blauer Farbe entdeckt. Zudem ein Schriftzug der "Deutschen Jugend Voran" ("DJV"). Neben der "1488" stand zudem ebenfalls in blauer Farbe ​„Околофутбола“ (Okolofutbola): Ein bekannter Begriff im russischsprachigen Raum, der sich auf die Hooligan- und Ultra-Szene rund um den Fußball bezieht.

    Auf einem Innenhof in der Leuenberger straße wurde ebenfalls eine gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole in blauer Farbe gefunden und unkenntlich gemacht. Dort stand "Dumm, dümmer, 161, die Linken".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    14.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnhof Magdalenenstraße wurden zwei Wolfsangeln gefunden. Einmal in der Farbkombination weiß/pink und einmal in der Farbkombination schwarz/weiß. Auch am Loeperplatz wurde eine Wolfsangel gefunden - hier in blauer Farbe.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische und anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Mitte

    13.10.2026 Bezirk: Mitte

    Eine Schwarze und an ihrer Davidssternhalskette erkennbar jüdische Frau wurde an der U-Bahn-Station Rosenthaler Platz fälschlicherweise von BVG-Kontrolleur*innen beschuldigt, keinen gültigen Fahrschein zu haben. In der Auseinandersetzung darüber herrschte sie eine Kontrolleurin in aggressivem Ton an, dass dies Deutschland sei und sie dorthin zurückgehen solle, wo sie herkomme. Als die Betroffene antwortete, aufgrund ihrer jüdischen Abstammung sei sie Deutsche, sagte die Kontrolleurin zu ihrer Kollegin: „Diese Leute sind ekelhaft.“

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische und rassistische Aufkleber und Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    13.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Buchberger Straße Ecke Coppistraße und auf dem Spielplatz in der Nöldnerstraße wurden zwei Aufkleber gefunden und entfernt, welche jeweils das Existenzsrecht Israels leugneten.

    In der Sewanstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Darauf stand die rassistische Parole "White lives matter".

    Am U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einem Wehrmachtssoldaten und Werbung für den Versand festgestellt und entfernt.

    In der Margaretenstraße wurde eine Wolfsangel in gelber Farbe auf einer Hauswand gemeldet und an der Außenwand des S-Bahnhofs Rummelsburg eine Wolfsangel in weißer Farbe.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" in Falkenberg

    13.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Falkenberger Chaussee wurde erneut ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Deutsch bleiben, statt Mainstream!". Im Hintergrund war eine durchgestrichene und zerbröckelnde Regenbogenfahne zu sehen. Zudem wurde die Internetseite der Partei beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    13.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Erneut wurden mehrere Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord gemeldet. Dieses Mal in der Möllendorffstraße in schwarzer Farbe auf einer Hauswand und einem Stromkasten, in der Bornitzstraße in blauer Farbe und schwarz umrandet auf einem Stromkasten, in der Josef-Orlopp-Straße in weißer Farbe und braun umrandet auf einer Wand, in der Paul-Zobel-Straße in weißer Farbe auf einem Zaun und in der Parkaue im Stadtpark Lichtenberg in weißer Farbe mit schwarzer Umrandung.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    In der Storkower Straße Ecke Rudolf-Seiffert-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Parole "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" und Werbung für den Versand gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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