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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    13.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Müllerstraße und Triftstraße wurde ein rassistischer "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Schmiererei an Jugendclub in Lichtenberg-Nord

    12.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Eingangsbereich eines Jugendclubs in der Gotlindestraße wurde eine mit weißer Farbe geschmierte Wolfsangel entdeckt.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    12.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Luxemburger Straße und der Genter Straße wurden ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber und ein "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    11.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Storkower Bogen wurden zwei rassistische Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome gefunden". Ein Motiv stammte aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand, das andere von der extrem rechten "Identitären Bewegung".

    In der Schottstraße wurde ebenfalls ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    11.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Bereich der Kleingartenanlage "Sanssouci" wurden auf einem Schild am Eingangstor (Nähe Paul-Kalkbrenner-Sportfeld) drei Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf den Motiven waren jeweils die NS-verherrlichende Reichs- und die Reichskriegsflagge zu sehen, sowie einmal die rassistische Forderung nach "Remigration".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTQ*-feindliche und Rassistische Bedrohung und Beleidigungen in Prenzlauer Berg

    10.08.2026 Bezirk: Pankow

    In der Greifswalder Straße verfolgte ein weißer Mann mit blauem T-Shirt und einem schwarzen Hund (Rottweiler) eine nicht weiße Person. Dabei rief er der Person wiederholt laut homophobe und rassistische Beleidigungen hinterher und forderte sie auf, stehen zu bleiben.

    Eine anwesende Person hörte die lauten Rufe und versuchte zu intervenieren. Daraufhin bedrohte der Mann die intervenierende Person in Anwesenheit von drei weiteren Passant*innen mit dem Tod und äußerte sich zudem abwertend und drohend gegenüber deren Mutter. Auch die intervenierende Person wurde homophob beleidigt.

    Die verfolgte Person nutzte die Situation, um sich zu entfernen. Als der Mann bemerkte, dass mehrere Personen anwesend waren, beendete er die Verfolgung und entfernte sich ebenfalls.

    Die verfolgte Person berichtete, dass es bereits das dritte Mal gewesen sei, dass derselbe Mann sie mit seinem Hund verfolgt habe.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    10.08.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassismus und Stimmungsmache gegen Minderheiten und politische Gegner*innen in Lichtenberg-Mitte

    10.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem extrem rechten und rassistischen Aufkleber standen folgende Aussagen:

    „Was die Links-Partei noch fordert:“

    ​Aufgelistete Aussagen:

    ​„Unbegrenzte Zuwanderung aus Marokko/Nordafrika“

    ​„Keine weiteren Abschiebungen mehr“

    ​„Roma - Geschichte als Pflichtinhalt in der Schule“

    ​„Wahlrecht für alle Ausländer“

    ​„Ramallah (Gaza) soll Partnerstadt von Berlin werden“

    ​„Polizei entwaffnen und ANTIFA aufrüsten“

    ​Der Aufkleber nutzt Falschbehauptungen und Verzerrungen, um Vorurteile gegenüber Migrant*innen, Nordafrikaner*innen und der Minderheit der Sint*izze und Rom*nja zu schüren sowie Ängste in der Bevölkerung zu bedienen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    10.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Schererstraße und Reinickendorfer Straße wurde ein rassistischer "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" auf der Landsberger Allee

    10.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Straßenpoller auf der Landsberger Allee wurde ein rassistischer "White lives matters"-Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.

    „White Lives Matter“ (auf Deutsch: „Weiße Menschenleben zählen“) ist eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ (auf Deutsch: „Schwarze Menschenleben zählen“) entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegensheitsdenkens.

    Zudem wurden in der Hohenschönhauser Straße ab Ecke Otto-Marquardt-Straße mehrere extrem rechte Aufkleber mit folgenden rassistischen, sozialchauvinistischen und gegen politische Gegner*innen Motiven gemeldet:

    - "Dein Land liegt Dir am Herzen? # Remigration - Illegale Massenmigration stoppen!" (2x)

    - "Stolz statt bunt - Identität braucht keinen Regenbogen"

    - "Remigration - Für ein sicheres Deutschland"

    - "Hier wurde Antifa-Propaganda überklebt"

    - "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu"

    - "Heimatliebe ist kein Verbrechen" (2x)

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rechtsextreme Aufkleber im Park in Mariendorf

    10.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Schätzelberger Park wurde ein rechtsextremer Aufkleber des Versandhändlers „fckantifa.de“ mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    09.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Sporthalle hinter der Grundschule am Tränkegraben wurde u.a. ein gegen politische Gegner*innen und die LGBTIQ*-Community gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war auch ein durchgestrichenes Logo der "Antifaschistischen Aktion", ein durchgestrichenes Hammer und Sichel und eine durchgestrichene Regenbogenfahne zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmiererei auf Wahlplakat in Lichtenberg-Mitte

    09.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Wahlplakat der Partei "Bündnis 90 / Die Grünen" wurde ein aufgemaltes Hakenkreuz in Kombination mit einem Hitlerbärtchen gemeldet und unkenntlich gemacht.

    In der Sewanstraße Ecke Michiganseestraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" entdeckt und entfernt.

    In der Delbrückstraße wurden zudem zwei Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Auf den Motiven standen die Parolen "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" und der gegen politische Gegner*innen gerichtete Slogan "Good night left side" in Kombination mit zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    In der Gustav-Holzmannstraße wurden zwei Neonazi-Aufkleber mit den Parolen "Support your local Anti-Antifa" und "Antifa freie Zone" - welcher zusätzlich wegen einer durchgestrichenen Trans-Person auch noch transfeindlich ist - entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Parolen in Alt-Treptow

    09.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fuhr ein Mann mit einem Fahrrad an einem Restaurant in der Karl-Kunger-Straße vorbei und rief dabei zweimal: "Heil Hitler". Das Restaurant positioniert sich eindeutig antifaschistisch und antirassistisch im Kiez.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Angriff auf Pressevertreter*innen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurde eine Presseperson von einem Mann angegriffen, der von einem Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinder Str. kam. Der Neonazi schlug auf die Kamera und rief eine NS-Parole.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick, Tagesspiegel 11.08.2026
  • Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber am Alexanderplatz

    08.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Haltestelle der Straßenbahnlinie M4 am Alexanderplatz wurde ein Aufkleber mit der Parole „Islamisierung? Nein danke“ entdeckt und entfernt. Die Parole stellt muslimisches Leben und die gesellschaftliche Teilhabe von Muslim*innen als Bedrohung dar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Diebstahl von Regenbogenflaggen in Prenzlauer Berg

    08.08.2026 Bezirk: Pankow

    Zwei Regenbogenflaggen wurden von einer Bar in Prenzlauer Berg entwendet. Der Betreiber beobachtete gegen 3:50 Uhr einen Mann dabei, wie dieser die an der Fensterfront befestigten Flaggen abriss und anschließend in Richtung U-Bahnhof Eberswalder Straße flüchtete.

    Quelle: Berliner Zeitung 10.8.2026
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinder Str. zeigte beim Ankommen den Ordnern vor dem Tor den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes an der Ampel des Mandrellaplatzes den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes beim Überqueren der Seelenbinder Str. den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag nach dem Verlassen des Konzertes auf dem Mandrellaplatz den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in Rahnsdorf-Wilhelmshagen

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Fähre zwischen Kruggasse und Neu Helgoland zeigte ein Gast der Fähre den Hitlergruß in Richtung der Gäste der Müggelseefischerei.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Homofeindlicher Schriftzug in Lichtenberg-Nord

    08.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite eines Wahlaufstellers in der Ruschestraße Ecke Gotlindestraße wurde der homofeindliche Schriftzug "Schwule sterben aus" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Israelbezogen antisemitischer Aufkleber in Mitte

    08.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Sebastianstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber mit der englischen Aufschrift „Exist Resist Return“ und einer entsprechenden arabischen Aussage entdeckt und entfernt. Abgebildet waren eine Kufiya, die das gesamte israelische Staatsgebiet und die palästinensischen Gebiete vollständig abdeckt sowie ein Schlüssel, der für die Forderung nach einer Rückkehr palästinensischer Geflüchteter und ihrer Nachkommen steht.

    Die Forderung einer umfassenden Rückkehr in das heutige israelische Staatsgebiet sowie die Aufforderung zum Widerstand stellt Israel in seiner Existenz als Schutzstaat und Zuflucht für alle vefolgten Jüdinnen*Juden infrage.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau zeigte beim Verlassen eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Ankommen in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Ku-Klux-Klan-Kapuze in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau, die ein Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ besuchte, setzte sich beim Verlassen eine weiße Kapuze auf, die denen des Ku-Klux-Klans nachempfunden war. Sie lief so die Seelenbinder Str. entlang.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    08.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wönnichstraße Ecke Münsterlandstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf einem war die rassistische Parole "Für die "Gäste" nur das Beste! Remigration Airlines" zu lesen, auf dem anderen "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" und Werbung für den einschlägigen Nazi-Versand.

    In der Nöldnerstraße klebte zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" mit der Aufschrift "Dann wähl doch die Heimat!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmierereien und Anti-Antifa-Graffitis in Spandau

    08.08.2026 Bezirk: Spandau

    Auf dem Bullengrabenweg zwischen Egelpfuhlstraße und Päwesiner Weg wurden verbotene, NS-verherrlichende Schmierereien sowie „FCK Antifa“-Graffiti und ein Anti-Antifa-Zahlencode entdeckt.

    Bei den NS-verherrlichenden Schmierereien handelte es sich um die verbotene SA-Parole „Alles für Deutschland“, die zusammen mit der schwarz-gold-gelben Flagge auf dem Boden beschmiert war. Es wurde berichtet, dass Anzeige erstattet wurde.

    Darüber hinaus wurde ein weiteres Graffiti mit dem Schriftzug „AFD 1161” auf einem Eisengeländer an einer Fußgängerbrücke entdeckt. Der Zahlencode „1161“ steht für „Anti-Antifa“.

    Außerdem wurden zwei „FCK Antifa“-Graffiti auf Betonsitzbänken gesichtet. An der anderen Seite der Betonsitzbank waren „AFD“-Schriftzüge zu sehen.

    In der Nähe dieser Schriftzüge wurden an verschiedenen Orten „AFD“-Graffitis gesichtet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichendes Handzeichen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. das „88“-Handzeichen. Die Geste steht für die verbotene Losung: „Heil Hitler“.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-Verherrlichung in Kneipe in Lichtenberg-Mitte

    08.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Anschluss an das neonazistische „Lu-Fest“ in der Parteizentrale der Neonazi-Partei „Die Heimat“ in Berlin-Köpenick suchten mehrere Teilnehmende die als Treffpunkt der extrem rechten Szene bekannte Kneipe „Sturgis“ im Lichtenberger Weitlingkiez auf, um dort weiterzufeiern.

    ​Vor Ort hielten sich unter anderem zwei Mitglieder der Neonazi-Gruppierung „Jägertruppe Berlin-Brandenburg“ auf. Sie trugen öffentlich T-Shirts mit eindeutig extrem rechten und NS-verherrlichenden Motiven und Schriftzügen: ​Auf der Vorderseite war ein Schriftzug der US-amerikanischen Rechtsrock-/Hatecore-Band „Max Resist“ zu sehen und auf der ​Rückseite die rassistische Parole „White Power Rock ’n’ Roll“, die Aufschrift „Maximum Resistance“ sowie die großflächig abgedruckte Zahl „88“ (Szenecode für „Heil Hitler“), kombiniert mit Eisernen Kreuzen.

    ​Die Kleidung und das Auftreten unterstreichen die gezielte Raumeinnahme und Präsenz der extremen Rechten im Stadtteil.

    ​Hintergrundinformationen zum Kontext:

    ​„Lu-Fest“ (Treptow-Köpenick): Am 08.08.2026 fand in Köpenick das vom „Die Heimat“-Kader Sebastian Schmidtke veranstaltete Rechtsrock-Event mit ca. 300 Teilnehmenden statt (u. a. Auftritte von Michael „Lunikoff“ Regener, „Lifa“, Enrico „Schratti“ Hager und Tobias „Bienenmann“ Winter). Mitglieder der „Jägertruppe“ sowie der Partei „Die Heimat“ übernahmen dort Ordnerfunktionen. Im Umfeld des Festivals wurden offen verbotene Kennzeichen (wie der SS-Totenkopf) sowie der verbotene Kühnengruß gezeigt.

    ​Hintergrund zur Band „Max Resist“: US-amerikanische Rechtsrock-/Hatecore-Band aus dem Umfeld der neonazistischen Musiknetzwerke „Blood & Honour“ (in Deutschland verboten) und den „Hammerskins“. Mehrere Tonträger der Band sind in Deutschland von der BZKJ indiziert. Die Band nutzt historisch u. a. den SS-Totenkopf als Symbol und vertreibt ihre Musik/Merchandise über extrem rechte Netzwerke (u. a. „PC Records“).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Rechts im Bild, Wikipedia, Tagesspiegel vom 10.08.2026, Instagram
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    08.08.2026 Bezirk: Mitte

    Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Lindower Straße wurden zwei Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechtsrockkonzert in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bundeszentrale der neonazistischen Partei „Die Heimat“ fand ab dem Nachmittag ein Rechtsrockkonzert mit über 250 Gästen statt. Bei der An- und Abreise der Neonazis kam es mehrfach zu Hitlergrüßen, Kühnen-Grüßen und anderen rassistischen Gesten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • White-Power-Zeichen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes das White-Power-Zeichen in der Seelenbinder Str.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • White-Power-Zeichen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. das White-Power-Zeichen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antimuslimisch-rassistische Veranstaltung

    07.08.2026 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz in Mitte veranstaltete die Bürgerbewegung Pax Europa eine mehrstündige Kundgebung unter der Bezeichnung „Aufklärung über den Politischen Islam“. In Redebeiträgen wurden muslimische Menschen und Eingewanderte aus mehrheitlich muslimischen Ländern wiederholt pauschal als demografische, politische und sicherheitspolitische Bedrohung dargestellt.

    Unter anderem wurde behauptet, Muslim*innen würden nichtmuslimische Gesellschaften unterwandern und bei zunehmendem Bevölkerungsanteil politische Dominanz anstreben. Ein Vertreter der veranstaltenden Organisation erklärte zudem, man müsse verhindern, dass zu viele Muslim*innen in die Politik gelangten. Weitere Beiträge brachten muslimische Menschen und Migration pauschalisierend mit Terrorismus, Messerangriffen und sexualisierter Gewalt in Verbindung.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarze rassistische Pöbelei gegen Mutter in der U5

    07.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der U5 zwischen Hauptbahnhof und Unter den Linden maßregelte eine ältere Frau wiederholt und zunehmend aggressiv eine Schwarze Mutter, weil deren Kind beim Husten zeitweise die Hand nicht vor den Mund hielt. Obwohl die Mutter weinte, das Kind verängstigt wirkte und mehrere Fahrgäste intervenierten, setzte die Frau ihre Äußerungen fort. Aufgrund der Unverhältnismäßigkeit und der anhaltend belehrenden, übergeordneten Haltung gegenüber der Schwarzen Mutter wird der Vorfall als anti-Schwarz rassistisch bewertet.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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