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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechter Aufkleber in Baumschulenweg

    02.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Wahlplakat der SPD in der Kiefholzstr. Nähe Mosischstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung" entdeckt. Der Aufkleber befand sich über dem Logo der SPD.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf

    02.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Blissestraße/ Am Volkspark wurden auf einem Glascontainer extrem rechte Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Dazu zählte der Schriftzug "Fuck AFA" (für "Fuck Antifa") und der Zahlencode "1161". Daneben war auch der Schriftzug "AFD" geschmiert.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber im Allendeviertel

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick Südseite wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat", der für eine Wahl der Partei warb, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Baumschulenweg

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Hänselstr./ Kiefholzstr. wurde auf einem Wahlplakat ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Patriotische Bewegung" entdeckt und entfernt. Auf dem Wahlplakat stand "Nazis raus.". Der Aufkleber wurde über das Wort "raus" geklebt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Ns-verherrlichende Schriftzüge in Oberschöneweide

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einer Bank auf der Bürgerwiese in der Slabystr. wurde ein Hakenkreuz, sowie die Schriftzüge "Sieg Heil", "Ehre dem Deutschen" und "ZCK BXN" (Zecken boxen) entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    31.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild auf dem S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Reichs- und eine Deutschlandflagge in Kombination mit dem Slogan "Hand in Hand fürs Vaterland" abgebildet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmierereien gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Nord

    31.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftsgarten Herzberge wurde hinter den Gewächshäusern ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Schriftzug gemeldet. Dieser wurde über den antifaschistischen Zahlencode "161" geschmiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Wittenau

    30.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" führte auf dem Bauhaus-Parkplatz am Wilhemsruher Damm einen Infostand durch. Dort wurde die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    Unter anderen werden in dieser Ausgabe deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Neonazi-Aufkleber in Karlshorst

    30.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Dorotheastraße Ecke Hentigstraße wurde zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf einem Motiv wurde die rassistische Forderung nach "Remigration jetzt!" propagiert. Auf dem anderen Motiv war eine NS-verherrlichende Reichsflagge in schwarz-weiß-rot abgebildet.

    Ebenfalls in der Hentigstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand festgestellt. Darauf war der rassistische Slogan "Abschieben schafft Wohnraum!" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    30.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Kreuzung Falkenberger Chaussee Ecke Pablo-Picasso-Straße wurden auf einer Fußgänger-Ampel mehrere Aufkleber aus einem bekannten Neonazi-Versand gefunden und entfernt.

    Auf einem Motiv war die NS-verherrlichende Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen, auf einem anderen Motiv stand die rassistische Parole "White lives matters" in Kombination mit einer Reichsflagge und der dritte Aufkleber war gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet und beinhaltete die Parole "Good night left side" in Kombination mit zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazistische Zahlencodes in Köpenick Nord

    30.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Straßenschild an der Kreuzung Argenauer Str./ Bachwitzer Str. wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verharmlosender Sticker in Charlottenburg

    29.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte das Plakat zum Film "Er ist wieder da", welches stilisiert Hitler darstellt. Auf dem Aufkleber trug dieser eine Kufiya. Palästinenser*innen und propalästinensisches Aktivst*innen wird durch diese Bildsprache pauschal Antisemitismus im Ausmaß der NS-Zeit unterstellt. Dadurch werden NS-Verbrechen verharmlost und Rassismus verbreitet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antimuslimischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Karlshorst

    28.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Treskowallee Ecke Marksburgstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war der antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.

    In der Wallensteinstraße wurde zudem ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Parole "Fuck Antifa" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    28.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Hohenschönhauser Tor wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "Schwarz, rot, gold ist bunt genug".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schmiererei der Neonazipartei "Der III. Weg" in Wartenberg

    28.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Dorfstraße in Wartenberg wurde auf einer Hauswand ein in schwarzer Farbe angebrachter Schriftzug der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet.

    In der Dorfstraße im Falkenberger Teil wurde zudem ein NS-verherrlichender Aufkleber in Form einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register, BENN Wartenberg
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    27.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" stand mit einem Infostand in der Wilmersdorfer Straße. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    27.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Marksburgstraße Ecke Hentigstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden und entfernt.

    Quelle: Signal via PM mit Bild.
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    26.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Erieseering wurde ein gegen die politischen Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Parole "FCK Antifa" gemeldet und entfernt.

    Am Hönower Weg Ecke Friedenhorster Straße wurde zudem ein rassistisches Aufklebermotiv mit dem Slogan "Schwarz, rot, gold ist bunt genug" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Weißensee

    26.08.2026 Bezirk: Pankow

    In der Roelckestraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local Anti-Antifa" gefunden. Darauf waren durchgestrichene Symbole für die Antifaschistische Aktion, Black Lives Matter und Anarchie abgebildet.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Marienfelde

    26.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An einem Latenernmast wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt. Er zeigt eine Familie die sich mit einem Regenschirm gegen einen Regenbogen "schützt".

    Quelle: Private Meldung
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    26.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Welsestraße stadteinwärts wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot gemeldet. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Verteilaktion von Propaganda mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    26.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am U-Bahnhof Adenauerstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register CW
  • Volksverhetzende und menschenverachtende Beleidigung in der Straßenbahn M5

    26.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Straßenbahnlinie M5 kam es auf der Oberseestraße in Lichtenberg zu einem rassistischen Vorfall. Nachdem zwei Jugendliche aus der Bahn ausgestiegen waren und geräuschvoll ein leeres Trinkpäckchen zerplatzen ließen, äußerten zwei im Wagen verbliebene Personen extreme Gewaltfantasien gegenüber den Jugendlichen.

    ​Sie wünschten ihnen unter anderem, auf den Bordstein zu knallen und zu verbluten oder zu ertrinken, und bezeichneten sie abschließend als „dreckige k****“ [rassistische Fremdbezeichnung]. Eine anwesende Einzelperson verließ daraufhin die Straßenbahn. Weitere Fahrgäste zeigten keine wahrnehmbare Reaktion und ignorierten das Geschehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    25.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wotanstraße Ecke Fanninger Straße, wurde auf einem Plakat für den "Antikriegstag", ein NS-verherrlichernder Aufkleber mit der Parole "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und einem darauf abgebildeten Soldaten gefunden und entfernt. Zudem wurde ein Instagram-Account eines extrem rechten Aktivisten darauf beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propagandaflyer der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Lichtenberg-Mitte

    25.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In verschiedenen Wohngebieten im Sewan-Volkradkiez sowie im Weitlingkiez wurden rassistische und extrem rechte Flyerschreiben der Partei „Die Heimat Lichtenberg“ (ehemals NPD) in die Briefkästen von Anwohner*innen eingeworfen.

    ​Auf den Flyern wird unter dem Schlagwort „Re-Migration“ rassistische Hetze betrieben. Neben der Schürung von Ängsten vor Migration und der Pauschalverurteilung von Menschen ohne deutschen Pass wird auch gezielt Desinformation betrieben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    24.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstraße wurde auf einem Schild auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Parole "Fuck Antifa" gemeldetr.

    In der Delbrückstraße Ecke Marie-Curie-Straße wurde zudem ein Aufkleber von einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Mir stinken die Linken".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen
  • NS-verherrlichende Flyer in Französisch Buchholz

    24.08.2026 Bezirk: Pankow

    Im Briefkasten des Nachbarschaftszentrums Amtshaus Buchholz wurden zwei extrem rechte Flyer mit Bezug auf Rudolf Heß aufgefunden. Einer der Flyer trägt die Aufschrift „Rudolf Heß – Märtyrer des Friedens“ und glorifiziert Heß als vermeintlichen Friedensstifter. Ein weiterer Flyer behauptet, Heß sei 1941 nach England geflogen, um den Zweiten Weltkrieg zu beenden, und bezeichnet seine anschließende Inhaftierung als „Folterhaft“ sowie seinen Tod als „ungeklärt“.

    Die Darstellung von Rudolf Heß als „Märtyrer des Friedens“ ist ein etabliertes Motiv der neonazistischen Szene und dient der nachträglichen Verklärung und Rehabilitierung einer zentralen Figur des Nationalsozialismus.

    Quelle: Pankower Register
  • Queerfeindliche und rassistische Aufkleber in Neukölln

    24.08.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Rollbergstraße / Hermannstraße wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.

    Quelle: Register Neukölln via Instagram
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    24.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Friedrichstraße und Dorotheenstraße wurde ein rassistischer "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Tempelhof entdeckt

    24.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Volkmarstraße wurde ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Darunter befand sich ein Aufkleber mit der Aufschrift "Wenn es dir zu bunt wird, wähle Blau" und eine "AFD"-Schmiererei.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Johannisthal

    24.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Haeckelstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war die Forderung nach einer sog. "Remigration" sowie die NS-Losung "Blut und Boden - Treu bis in den Tod" enthalten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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