Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
In der Obrikatstr. wurde auf einem Geländer ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Obrikatstr. wurde auf einem Geländer ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Greifswalder Straße verfolgte ein weißer Mann mit blauem T-Shirt und einem schwarzen Hund (Rottweiler) eine nicht weiße Person. Dabei rief er der Person wiederholt laut homophobe und rassistische Beleidigungen hinterher und forderte sie auf, stehen zu bleiben.
Eine anwesende Person hörte die lauten Rufe und versuchte zu intervenieren. Daraufhin bedrohte der Mann die intervenierende Person in Anwesenheit von drei weiteren Passant*innen mit dem Tod und äußerte sich zudem abwertend und drohend gegenüber deren Mutter. Auch die intervenierende Person wurde homophob beleidigt.
Die verfolgte Person nutzte die Situation, um sich zu entfernen. Als der Mann bemerkte, dass mehrere Personen anwesend waren, beendete er die Verfolgung und entfernte sich ebenfalls.
Die verfolgte Person berichtete, dass es bereits das dritte Mal gewesen sei, dass derselbe Mann sie mit seinem Hund verfolgt habe.
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
An der Ecke Schererstraße und Reinickendorfer Straße wurde ein rassistischer "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.
In der Fennstr. wurde an einem Fallrohr ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Amtsstr. / Müggelheimer Str. wurde an einem Bauwagen ein Schriftzug gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Am Abend fuhr ein Mann mit einem Fahrrad an einem Restaurant in der Karl-Kunger-Straße vorbei und rief dabei zweimal: "Heil Hitler". Das Restaurant positioniert sich eindeutig antifaschistisch und antirassistisch im Kiez.
In der Wagner-Régeny-Allee wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Abend wurde eine Presseperson von einem Mann angegriffen, der von einem Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinder Str. kam. Der Neonazi schlug auf die Kamera und rief eine NS-Parole.
An der Haltestelle der Straßenbahnlinie M4 am Alexanderplatz wurde ein Aufkleber mit der Parole „Islamisierung? Nein danke“ entdeckt und entfernt. Die Parole stellt muslimisches Leben und die gesellschaftliche Teilhabe von Muslim*innen als Bedrohung dar.
Zwei Regenbogenflaggen wurden von einer Bar in Prenzlauer Berg entwendet. Der Betreiber beobachtete gegen 3:50 Uhr einen Mann dabei, wie dieser die an der Fensterfront befestigten Flaggen abriss und anschließend in Richtung U-Bahnhof Eberswalder Straße flüchtete.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinder Str. zeigte beim Ankommen den Ordnern vor dem Tor den Hitlergruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes beim Überqueren der Seelenbinder Str. den Hitlergruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag nach dem Verlassen des Konzertes auf dem Mandrellaplatz den Hitlergruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes an der Ampel des Mandrellaplatzes den Hitlergruß.
Auf der Fähre zwischen Kruggasse und Neu Helgoland zeigte ein Gast der Fähre den Hitlergruß in Richtung der Gäste der Müggelseefischerei.
In der Sebastianstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber mit der englischen Aufschrift „Exist Resist Return“ und einer entsprechenden arabischen Aussage entdeckt und entfernt. Abgebildet waren eine Kufiya, die das gesamte israelische Staatsgebiet und die palästinensischen Gebiete vollständig abdeckt sowie ein Schlüssel, der für die Forderung nach einer Rückkehr palästinensischer Geflüchteter und ihrer Nachkommen steht.
Die Forderung einer umfassenden Rückkehr in das heutige israelische Staatsgebiet sowie die Aufforderung zum Widerstand stellt Israel in seiner Existenz als Schutzstaat und Zuflucht für alle vefolgten Jüdinnen*Juden infrage.
Eine Frau zeigte beim Verlassen eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Ankommen in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.
Eine Frau, die ein Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ besuchte, setzte sich beim Verlassen eine weiße Kapuze auf, die denen des Ku-Klux-Klans nachempfunden war. Sie lief so die Seelenbinder Str. entlang.
Auf dem Bullengrabenweg zwischen Egelpfuhlstraße und Päwesiner Weg wurden verbotene, NS-verherrlichende Schmierereien sowie „FCK Antifa“-Graffiti und ein Anti-Antifa-Zahlencode entdeckt.
Bei den NS-verherrlichenden Schmierereien handelte es sich um die verbotene SA-Parole „Alles für Deutschland“, die zusammen mit der schwarz-gold-gelben Flagge auf dem Boden beschmiert war. Es wurde berichtet, dass Anzeige erstattet wurde.
Darüber hinaus wurde ein weiteres Graffiti mit dem Schriftzug „AFD 1161” auf einem Eisengeländer an einer Fußgängerbrücke entdeckt. Der Zahlencode „1161“ steht für „Anti-Antifa“.
Außerdem wurden zwei „FCK Antifa“-Graffiti auf Betonsitzbänken gesichtet. An der anderen Seite der Betonsitzbank waren „AFD“-Schriftzüge zu sehen.
In der Nähe dieser Schriftzüge wurden an verschiedenen Orten „AFD“-Graffitis gesichtet.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. das „88“-Handzeichen. Die Geste steht für die verbotene Losung: „Heil Hitler“.
Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Lindower Straße wurden zwei Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
In der Bundeszentrale der neonazistischen Partei „Die Heimat“ fand ab dem Nachmittag ein Rechtsrockkonzert mit über 250 Gästen statt. Bei der An- und Abreise der Neonazis kam es mehrfach zu Hitlergrüßen, Kühnen-Grüßen und anderen rassistischen Gesten.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. das White-Power-Zeichen.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag in der Seelenbinder Str. das White-Power-Zeichen.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Ankommen in der Seelenbinder Str. das White-Power-Zeichen.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes das White-Power-Zeichen in der Seelenbinder Str.
Am Alexanderplatz in Mitte veranstaltete die Bürgerbewegung Pax Europa eine mehrstündige Kundgebung unter der Bezeichnung „Aufklärung über den Politischen Islam“. In Redebeiträgen wurden muslimische Menschen und Eingewanderte aus mehrheitlich muslimischen Ländern wiederholt pauschal als demografische, politische und sicherheitspolitische Bedrohung dargestellt.
Unter anderem wurde behauptet, Muslim*innen würden nichtmuslimische Gesellschaften unterwandern und bei zunehmendem Bevölkerungsanteil politische Dominanz anstreben. Ein Vertreter der veranstaltenden Organisation erklärte zudem, man müsse verhindern, dass zu viele Muslim*innen in die Politik gelangten. Weitere Beiträge brachten muslimische Menschen und Migration pauschalisierend mit Terrorismus, Messerangriffen und sexualisierter Gewalt in Verbindung.
In der U5 zwischen Hauptbahnhof und Unter den Linden maßregelte eine ältere Frau wiederholt und zunehmend aggressiv eine Schwarze Mutter, weil deren Kind beim Husten zeitweise die Hand nicht vor den Mund hielt. Obwohl die Mutter weinte, das Kind verängstigt wirkte und mehrere Fahrgäste intervenierten, setzte die Frau ihre Äußerungen fort. Aufgrund der Unverhältnismäßigkeit und der anhaltend belehrenden, übergeordneten Haltung gegenüber der Schwarzen Mutter wird der Vorfall als anti-Schwarz rassistisch bewertet.
Im Gleisbett des S-Bahnhofs Humboldthain wurde ein rassistischer Schriftzug entdeckt. Das Graffiti enthielt das N-Wort und richtete sich damit in abwertender Weise gegen Schwarze Menschen.
Am Roten Rathaus in Mitte wurde ein Aufkleber mit dem Logo und der Aufschrift „Patriotische Bewegung Berlin“ entdeckt und entfernt. Die „Patriotische Bewegung“ ist eine extrem rechte Jugendgruppierung.
An der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße stadteinwärts wurden zwei extrem rechte Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "Dein Land liegt Dir am Herzen? #Remigration - Illegale Massenmigration stoppen!" gemeldet.
Außerdem wurden an der gleichen Stelle zwei Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Hier wurde Antifapropaganda überklebt", zwei Aufkleber mit dem Motiv "Überklebt, Du Zecke!", ein Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration - Für ein sicheres Deutschland" und zwei Aufkleber mit der rassistischen Parole "Stolz statt bunt - Identität braucht keinen Regenbogen" gefunden.
An der Tramhaltestelle Rhinstraße Ecke Plauener Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Parole "Schwarz, rot gold ist bunt genug" gemeldet und entfernt.
In der Archenholdstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot gemeldet und entfernt. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.
Auf einem Wahlkampf-Plakat der Linken klebte ein weiterer Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Mir stinken die Linken".
In der Sewanstraße Ecke Michiganseestraße in Friedrichsfelde wurde ein Neonazi-Aufkleber mit einem gegen politische Gegner*innen gerichten und sozialchauvinistischen Motiv und der Parole "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" entdeckt.
Ebenfalls in der der Sewanstraße Ecke Michiganseestraße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der antimuslimischen Aussage "Love Gehacktes, hate Halal" gefunden.
Am Münsterlandplatz Ecke Wönnichstraße klebte ein weiterer Neonazi-Aufkleber mit der Parole "Schweigen heißt zustimmen, Dein Land! Hol es dir zurück!". Dieser wurde entfernt.
In der Wönnichstraße wurden noch drei weitere Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen Aussage "Bitte flüchten Sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen! Refugees not welcome!" und ein Reichsflaggenmotiv in schwarz-weiß-rot gemeldet und entfernt.
In der Rummelsburger Straße wurden ebenfalls Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Es handelte sich dabei um die rassistischen Motive "Remigration jetzt" und "Abschieben schafft Wohnraum", eine durchgestrichene Regenbogenfahne, eine Reichskriegsfahne und ein anti-antifaschistisches Motiv.
In der Sewanstraße wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Kräuterschnäpse statt linker Hetze" gemeldet und entfernt. Ebendfalls in der Sewanstraße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit dem antimuslimischen Motiv "Love Gehacktes - Hate Halal" entfernt.
Am Rosenfelder Ring wurde zudem eine "Fuck Antifa"-Schmiererei auf einer Mauer entdeckt.
An einem Schild am Britzer Verbindungskanal in der Nähe der Kiefholzbrücke wurden verschiedene Schriftzüge gegen Antifaschist*innen entdeckt. Darunter waren mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" sowie der Schriftzug "ANTIFA JAGEN".
An der Ecke Blaswitzer Ring / Reclamweg wurde bei einem Rundgang eine Schmiererei mit dem N*-Wort auf einem Kleidercontainer gesichtet.
In der U9 auf höhe der Turmstraße wurde ein Aufkleber einer rechskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, gefunden.
In einem Park in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden auf einer Bank mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht. Es handelte sich um die Schriftzüge "Deutsches Reich lebt ewig" und "Fuck 161".
Auf einem Mülleimer der BSR auf dem Vorplatz des S-Bahnhof Wartenberg wurde ein eingebranntes Hakenkreuz gemeldet.
Auf dem Gleis 1 des S-Bahnhofs Lichtenberg befand sich eine vierköpfige Gruppe von Personen (eine Frau, drei Männer), die dem neonazistischen Spektrum zuzuordnen waren. Eine große, blonde Frau mit straffem Zopf trug ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Blut und Ehre“ (oder „Wut und Ehre“). Zur Begrüßung einer hinzukommenden Person aus der Gruppe zeigte sie einen deutlichen Hitlergruß.
Auf einem Wahlplakat der Linken vor dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke wurden zwei Aufkleber der "Deutschen Stimme", dem Presseorgan der Neonazi-Partei "Die Heimat" (vormals NPD) entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern stand: "Volksfeinde anklagen Politikerhaftung umsetzen!"
Auf einem Grünanlagenschild neben dem "A&O Hostel" in der Genslerstraße Ecke Plauener Straße wurde ein rassistischer "White lives matters"-Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
„White Lives Matter“ (auf Deutsch: „Weiße Menschenleben zählen“) ist eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ (auf Deutsch: „Schwarze Menschenleben zählen“) entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegensheitsdenkens.
In einer Grünanlage an der KGA Weiße Taube in der Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local Anti-Antifa" gefunden und entfernt. Darauf waren durchgestrichene Symbole für die Antifaschistische Aktion, Black Lives Matter und Anarchie abgebildet.
In der Schöneicherstraße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" mit der Aufschrift "Hier wurde linker Gedankenabfall überklebt von deiner Heimat! Lichtenberg" gefunden und überklebt.
In der Meyerheimstraße wurde auf einem Wahlplakat der SPD mehrer rechte Aufkleber angebracht. Der Aufkleber hatte den Slogan „Illegale nach Hause Chicken“ zu lesen. Auf dem Aufkleber war die Abbildung eines Huhns in einem Flugzeug zusehen.
Durch den Aufkleber wurde eine ausgrenzende und menschenfeindliche Botschaft gegen Menschen verbreitet und die Forderung nach ihrer Abschiebung bzw. Ausweisung transportiert.
Beim Einsteigen in den Bus der Linie 296 versuchte ein etwa 65 bis 70 Jahre alter Mann, zwei migrantischen Frauen mit Kindern und Kinderwagen den Zutritt zu verwehren. Dabei äußerte er die rassistische Bemerkung: „Erst das deutsche Kind“.
Eine am Ort anwesende Person widersprach dem Mann umgehend und wies die Aussage zurück. Der Mann reagierte darauf mit der Äußerung „Das ist doch alles krank hier“. Beim anschließenden Aussteigen zeigte er den anwesenden Personen zudem den Mittelfinger. Die Betroffenen zeigten sich von dem Vorfall sichtlich mitgenommen. Umstehende Passant*innen griffen nicht in die Situation ein.
Auf der Putlitzbrücke in Moabit wurde ein rassistischer, "Remigration" fordernder Aufkleber entdeckt und entfernt, der auf ein Wahlplakat der Linken geklebt worden war.
Auf dem Lichtenrader Damm wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "White lives matters" entdeckt und entfernt.
Am Stadion Buschallee in Weißensee wurden am rechten Rand des Eingangsbereichs vor dem hinteren Tor ein Hakenkreuz sowie eine Schmiererei der“ Nationalrevolutionären Jugend“ (NRJ) entdeckt. Die „NRJ“ ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Die Schmiererei trägt die Aufschrift „NRJ area“. Die Bezeichnung kann als territoriale Markierung verstanden werden, mit der die NRJ den Ort symbolisch als eigenen Bereich bzw. als Ort ihrer Präsenz kennzeichnet. Die Kombination aus dem Kürzel der Organisation und dem englischen Begriff „area“ vermittelt dabei den Anspruch, den betreffenden Ort als zur NRJ gehörig bzw. von ihr beansprucht darzustellen.
Auf einer Ampel auf der Falkenberger Chaussee Ecke Egon-Erwin-Kirschstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot gemeldet. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.
In der Jüdenstraße wurde ein teilweise entfernter, aber noch lesbarer rassistischer Aufkleber entdeckt, der auf einem Laternenpfahl geklebt wurde und die Aufschrift „Heute sind wir tolerant – Morgen fremd im eigenen Land!“ trug. In der Nähe wurde ein weiterer solcher Aufkleber auf einem Laternenpfahl gesichtet, allerdings war der Slogan darauf nicht lesbar. Der Slogan wird der ehemaligen extrem rechten Partei „NPD“ zugerechnet.