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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    19.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Ernst-Augustin-Str. und am S-Bahnhof Adlershof wurden jeweils ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Pöbelei gegen Antifaschist*innen in Spindlersfeld

    18.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurden drei Personen auf dem Vorplatz des S-Bahnhof Spindlersfeld von einem Mann, u.a. antifeministisch als "Fotze", beleidigt und später bedroht, nachdem sie verschiedene extrem rechte Aufkleber entfernt hatten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei auf der Warschauer Brücke

    18.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:35 Uhr brüllte ein ca. 40-jähriger Mann lauthals "Verpisst euch ihr scheiß Ausländer!". Die meldende Person konnte nicht beobachten, ob der beleidigende Ausruf konkret an sich dort aufhaltende Menschen gerichtet wurde.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Baumschulenweg

    18.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Rolltreppe des S-Bahnhofs Baumschulenweg wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Adlershof

    17.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kleingartenanlage "Am Adlergestell" wurde ein Aufkleber des extrem rechten Kampfsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Zahlencodes u.a. in Köpenick-Süd

    17.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Stromkasten im Mayschweg wurde fünfmal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Auf einem Schild am Weg entlang des Müggelsee in der Nähe der Müggelseeperle wurde der Schriftzug "ZECKE VERRECKE!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Wilmersdorf

    16.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Weg am Fennsee in Wilmersdorf wurde eine große Hakenkreuz-Schmiererei an einem Baum entdeckt.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Rassistische Beleidigungen in Niederschöneweide

    16.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend stand ein Mann am Nebeneingang des Schöneweidecenter und beleidigte Menschen rassistisch. Darauf angesprochen reagierte er aggressiv und beleidigend.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Mann in der Frankfurter Allee rassistisch beleidigt und angegriffen

    15.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Abend wurde in der Frankfurter Allee ein 39-Jähriger von einer Unbekannten rassistisch beleidigt und mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen. Die Frau flüchtete. Der Betroffene wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0561 vom 16.05.26
  • Hitlergruß in Grünau

    14.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag zeigte ein junger Mann aus einer 15-köpfigen Gruppe heraus auf dem Adlergestell den Hitlergruß. Die alarmierte Polizei nahm seine Personalien auf.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0554 vom 15.05.2026
  • NS-Parolen in Oberschöneweide

    14.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fuhren sieben junge Männer mit Fahrrädern durch die Wilhelminenhofstr. und riefen "Deutschland über alles" und "Sieg Heil".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    13.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Tabbertstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Zudem richtete sich der Aufkleber zusätzlich gegen queere Menschen.

    An der Tramhaltestelle Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber entdeckt

    13.05.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Naumannstr./Torgauer Str wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. Dieser hatte als Abbildung schwarz-rot-gold sowie den Slogan "Make Germany great again".

    Quelle: Instagram
  • Extrem rechter Sticker am Ostkreuz entfernt

    13.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Gleis 41 am Bhf. Ostkreuz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel von einem Automaten entfernt. Darauf stand in Frakturschrift "Hier wurde linker Müll überklebt". Der Sticker war in den Landesfarben dargestellt und in der Mitte befand sich ein stilisierter Soldat in Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Anhalter Bahnhof

    13.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Anhalter Bahnhof wurden drei rassistische Sticker, aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Leipzig, entfernt. Auf ihnen stand "Remigration schützt Frauen".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" am Monimbo-Platz

    13.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Monimbo-Platz wurden auf einem Mülleimer zwei Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" gefunden. Auf einem Motiv stand der rassistische Slogan "White lives matter" und auf dem anderen war eine LGBTIQ*-feindliche Abbildung zu sehen.

    Am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde zudem ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber am S-Bahnhof Wedding

    12.05.2026 Bezirk: Mitte

    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Wedding wurden zwei Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt. Am Ausgang des S-Bahnhofs wurden außerdem rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Großflächige Hakenkreuzschmierereien auf dem Anton-Saefkow-Platz

    12.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Anton-Saefkow-Platz wurden 6 großflächig in schwarzer Farbe auf den Boden aufgesprühte Hakenkreuze gemeldet. Zudem wurde der neonazistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Zahlencode "1161" sowie eine antimuslimische Sprüherei entdeckt. Die Neonazischmiereien wurden im Laufe des Tages von der Polizei übermalt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    12.05.2026 Bezirk: Mitte

    Um den Leopoldplatz wurden acht rassistisch-einwanderungsfeinliche Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    12.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schriftzug des "III. Weg" in Dahlem

    12.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Garystraße an der Ecke zur Thielallee wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen u.a. in Oberschöneweide

    12.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Fitnesspark im Volkspark Wuhlheide neben der Skatebahn wurde elfmal der Schriftzug "FCK ANTIFA" entdeckt.

    In der Verlängerten Rathenaustr. wurde fünfmal der Schriftzug "FCK ANTIFA" sowie der Schriftzug "FUCK YOU LINKSFASCHISTEN" entdeckt.

    In der Kottmeierstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitische Plakate in der Kreuzigerstraße

    11.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Kreutzigerstraße und in der Boxhagener Straße wurden sechs antisemitische Plakate entfernt. Auf Ihnen wurde zum Nakba-Gedenken aufgerufen. Im Text war Geschichtsrevisionismus dargestellt und die Existenz des Staates Israel wurde in Frage gestellt.
    So beginnt die Erzählung 1948, die Bezeichnung des Staates Israel wird durchgängig in Anführungszeichen geschrieben und es ist die Rede vom Besatzungsparlament.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Bibliotheksnutzer hinterlässt wiederholt eine extrem rechte, antisemitische, verschwörungsideologische Nachricht in einem Buch

    11.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Buch wurde von einem Bibliotheksnutzer ein Zettel hinterlassen. Darauf stand "Die Gemeinschaft tötet Kinder für Snufvideos Bitte tretet aus". Solche Zettel, mit immer der gleichen Botschaft, wurden in der Vergangenheit schon häufig in Büchern aufgefunden.

    Die Botschaft schließt an extrem rechte, antisemtische Verschwörungsfantasien an. Adrenochrome (angebliche Droge, gewonnen aus Kinderblut) sind Hinweise auf die "QAnon"-Verschwörungserzählung, die antisemitische Bezüge beinhaltet. Der Verschwörungsmythos, dass Kinder entführt würden, um aus ihnen Adrenochrome zu gewinnen, gilt als eine moderne Variante der antisemitischen Ritualmordlegenden.

    Quelle: Stadtbibliothek
  • Extrem rechte Aufkleber gegen Antifaschismus in Neu-Hohenschönhausen

    11.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurden mehrere gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "Love animals, hate antifa".

    In der Wiecker Straße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Döp dödö döp - Sylt" in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt. Das "Döp dödö döp" ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ ("Sylt-Song"), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    11.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Ostendstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" mit den Farben Schwarz-Weiß-Rot sowie einem stilisierten Reichsadler entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Johannisthal

    11.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Fahrplan der Bushaltestelle Johannisthal Kirche wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Staaken

    11.05.2026 Bezirk: Spandau

    Auf einem Fußweg westlich hinter dem Metropolitan-Park wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. Es wurde berichtet, dass Anzeige erstattet wurde und die Schmiererei übermalt wurde.

    Quelle: Register Spandau, Bürger*innen-Meldung
  • Neonaziaufkleber am S-Bahnhof Nöldnerplatz

    11.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Gleis des S-Bahnhofs Nöldnerplatz wurden mehrere "Anti-Antifa"-Aufkleber und ein sozialdarwinistisches Motiv "Linker Lump zur praktischen Arbeit" aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Der letztgenannte Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind. Zudem ist die Zeichnung auf dem Motiv als queerfeindlich zu werten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Aufkleber in Mitte

    11.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Ausgang Schiffbauerdamm des Bahnhofs Friedrichstraße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Plänterwald

    11.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Erich-Lodemann-Str. wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der rassistischen Forderung nach einer "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Schriftzug in Adlershof

    10.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Mülleimer auf dem Arndtplatz wurde der Schriftzug "AUSLÄNDER RAUS! ISLAM = TERROR" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber im Kaskelkiez

    09.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kaskelstraße wurde ein extrem rechter, gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" und ein queerfeindlicher Aufkleber gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    09.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Besucher eines extrem rechten Konzerts in der Bundeszentrale von "Die Heimat" zeigte bei der Anreise in der Seelenbinderstr. den sogenannten Kühnen-Gruß. Es handelt sich dabei um eine verbotene Abwandlung des Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi filmt antifaschistische Kundgebung in der Köpenicker Dammvorstadt

    09.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein bekannter Neonazi filmte eine antifaschistische Kundgebung gegen ein Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" auf dem Mandrellaplatz ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Neonazi Listen über politische Gegner*innen ins Netz. Neben ihm begleiteten noch zwei weitere Streamerinnen die Kundgebung.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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