Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
21.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Marzahn ereignete sich eine lesbenfeindliche Beleidigung.Quelle: L-Support
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Miniaufmarsch von jungen Neonazis in Alt-Lichtenberg
21.06.2025 Bezirk: LichtenbergCa. 45 Neonazis aus dem Umfeld der "Deutschen Jugend Voran" und anderen Neonazigruppierungen führten einen Spontanaufmarsch durch Alt-Lichtenberg durch. Der ursprüngliche Aufmarsch war in Marzahn gegen die dort stattfindende 6. Marzahn Pride angemeldet gewesen. Auftaktort war Rhinstraße Ecke Landsberger Allee. Die Neonazis konnten mit Polizeibegleitung und ohne größere Gegenproteste bis zur Gemeinschaftsunterkunft an der Landsberger Allee Ecke Weißenseer Weg laufen und lösten ihren Protest dann dort auf.
Quelle: Lichtenberger Register -
Nationalsozialististische Propaganda in Mariendorf
21.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Bushaltestelle Rixdorferstr. / Ullsteinstr. wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. In unmittelbarer Nähe wurden auch "AFD"-Schmierereien im gleichen Stil entdeckt.
Quelle: persönliche Zusendung -
Neonazistische Kundgebung gegen Marzahner Pride-Parade
21.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDie Neonazigruppen "Deutsche Jugend voran" (DJV) und "Deutsche Patrioten voran" (DPV) hielten am Victor-Klemperer-Platz in Marzahn eine Gegenkundgebung gegen die Marzahn Pride ab. Die etwa 60 Neonazis wurden von der Polizei abgeschirmt. Auch Vertreter der Neonazipartei "Die Heimat" waren vor Ort. Wegen eines versuchten Angriffs auf Teilnehmende der Pride-Demonstration nahm die Polizei Neonazis in Gewahrsam. Während der Marzahn Pride hatte es zuvor auf der Allee der Kosmonauten mehrere Störungsversuche neonazistischer Medienaktivisten und den Versuch Teilnehmende im Stil der Anti-Antifa zu fotografieren gegeben. Im Anschluss meldeten die Neonazis eine Spontandemonstration in Lichtenberg mit etwa 30 Personen an.
Quelle: Koordinierung Berliner Register, rbb24.de 22.06.2025, Tagesspiegel 22.06.2025 -
NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
21.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Wartenbergstraße wurden entlang der Tramstrecke drei neonazistische Aufkleber entdeckt. Einer bildete die "Schwarze Sonne" vor der Reichsflagge ab, der zweite trug die Aufschrift "Love football, hate antifa", der dritte trug die Aufschrift "Good night left side".
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Pöbelei in Hellersdorf-Süd
21.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEine Person wurde am Abend in der Nähe vom U-Bahnhof Cottbusser Platz aus einer größeren Gurppe junger Menschen rassistisch angepöbelt. Am selben Tag hatte eine extrem rechte Gegendemonstration gegen die „Marzahn Pride“ stattgefunden. Teilnehmende junge Neonazis bewegten sich im Anschluss in Gruppen durch den Bezirk.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
21.06.2025 Bezirk: MitteAn der Konrad-Adenauer-Straße im Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschlands wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schriftzug des "III. Weg" in der Köpenicker Altstadt
21.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Karlstr. / Luisenstr. wurden an einem Glascontainer der Schriftzug "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
20.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Bänschstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
20.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Oberbaumbrücke wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff im Park am Gleisdreieck
20.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Park Gleisdreick wurde ein 60-jähriger Mann antisemitisch beleidigt und angegriffen. Er trug eine Halskette mit Davidstern und wurde gegen 17:35 Uhr von einem anderen Mann zunächst beleidigt, und dann mit einem Messer bedroht. Der Angreifer verfolgte den Mann mit stichartigen Bewegungen in seine Richtung und drohte, ihn abzustechen. Als sich Einsatzkräfte näherten, ließ er das Messer fallen.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 1698 vom 21.06.2025 -
Antiziganistische Inhalte in Video in Charlottenburg-Wilmersdorf
20.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin "AfD"-Bezirksabgeordneter aus Charlottenburg-Wilmersdorf veröffentlichte auf seinen Social-Media-Kanälen ein Video zur angeblichen Vermüllung des Stuttgarter Platzes in Charlottenburg. In dem Video bringt er "Müllberge" und Unsicherheit auf der Straße in Zusammenhang mit Personen aus Osteuropa, die in Berlin auf der Straße leben. Diese würden aus Rumänien kommen und dort mit dem in Charlottenburg erbettelteten Geld ihre Häuser finanzieren.
Es handelt es sich hierbei um typische antiziganistisch-rassistische Stereotype, die durch das Video verbreitet werden. Aufgrund der getätigten Äußerungen kann das Video als antiziganistisch eingeordnet werden.
Quelle: Register CW via X, Instagram -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Bohnsdorf
20.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Grünau in der Richterstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen an einer Ampel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
20.06.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazi-Aufkleber an Schaukasten in Reinickendorf-Ortsteil
20.06.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einem Infokasten der Partei Die Linke in der Nähe des Schäfersees im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" bemerkt, der das Logo der Partei verdeckte. Darauf standen der Slogan "Wo wir sind, ist Heimat!" sowie Kontaktdaten des Kreisverbands Reinickendorf.
Quelle: Die Linke Reinickendorf -
Neonazistischer Zahlencode in Baumschulenweg
20.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Hausfassade in der Baumschulenstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Pöbelei in Britz
20.06.2025 Bezirk: NeuköllnIm Bus 181 nahm ein Mann einen Anruf mit den Worten "Führerbunker" entgegen. Kurz darauf stieg er an der Station Neumarkplan aus und zeigte dabei den Hitlergruß.
Quelle: Register Neukölln -
NS-verherrlichende und extrem rechte Schriftzüge am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben
20.06.2025 Bezirk: LichtenbergAm Grenzgraben hinter dem Gospelcenter wurde auf einer Wand erneut ein NS-verherrlichender Schriftzug gemeldet und entfernt. Dieses Mal in Form eines "Sieg Heil"-Schriftzuges.
In der Rhinstraße in unmittelbarer Nähe des Grenzgrabens wurde auf einem Stromkasten der Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Am Weg zwischen Krankenhaus Herzberge und einem Möbeldiscounter wurde ein Aufkleber mit Deutschlandflagge und der Aufschrift "Patriotische Aktion" gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Zehlendorf
20.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Winfriedstraße an der Ecke Berliner Straße wurde ein Sticker gefunden, der sich gegen geflüchtete Menschen richtet. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Neu-Hohenschönhausen
20.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Wendeschleife Zingster Straße wurde ein "Anti-Antifa"-Grafitti gemeldet. Dieses richtet sich gegen politisch links stehende Gegner*innen der extrem rechten Szene.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Wedding
20.06.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Schulstraße / Ruheplatzstraße wurde die Schmiererei "Antifaschismus zerschlagen" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-palästinensisch-rassistischer Angriff in der S-Bahn
19.06.2025 Bezirk: MitteEine Frau, die eine Kufiya trug, wurde in der S-Bahn von einem Mann rassistisch beleidigt. Der Mann versuchte, ihr die Kufiya wegzureißen und würgte sie dabei. Die Frau wurde von ihm auf den Bahnsteig gezerrt und am Boden liegend gegen den Brustkorb getreten.
Quelle: ReachOut -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
19.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
19.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Charlottenburg
19.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
19.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Cuvry-Straße wurde ein Aufkleber, der einen Davidstern vor Regenbogenfarben zeigt, mit einem Aufkleber mit der Aufschrift „No pride in Israel Apartheid“ überklebt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Verschwörungserzählungen in Oberschöneweide
19.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAls eine Mieterin ins Gespräch mit einem Gartenpfleger kam, begann dieser, antisemitische Verschwörungsmythen zu verbreiten.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
19.06.2025 Bezirk: MitteAuf dem Alexanderplatz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurden die das Existenzrecht Israels leugnenden Parolen "There is only one state; Palestine 48" und "Von Wasser bis Wasser, Palästina ist arabisch" gerufen. Letztere wurde auf Arabisch gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber der extremen Rechten in Pankow
19.06.2025 Bezirk: PankowIn der Grunowstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber des "III. Weg" in Lichtenberg-Mitte
19.06.2025 Bezirk: LichtenbergAm Zamenhofpark wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber des „III. Weg“ in Weißensee
19.06.2025 Bezirk: PankowIn der Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und überklebt. Der Aufkleber ist von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen Antifachist*innen in Köpenick-Nord
19.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kaulsdorfer Str. wurde ein Aufkleber mit einem Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschismus am Reinickendorfer Schäfersee
19.06.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Schäfersee im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Wer der Antifa heute applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert" entdeckt und entfernt. Die Gleichsetzung von Antifa-Gruppen mit der NSDAP stellt eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar. Sie suggeriert, dass es in unserer Gesellschaft wirkmächtige linke Gruppierungen gibt, die kurz davor sind eine Diktatur zu errichten.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Alt-Treptow
19.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bochéstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Neu-Hohenschönhausen
19.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Plonzstraße in Neu-Hohenschönhausen wurde auf einer Regenrinne der Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion". Zudem auf Verkehrsschildern mehrere "FCK Antifa"-Sticker der extrem rechten Szene.
Quelle: Lichtenberger Register -
Bedrohung gegen politische Gegner*innen in Blankenburg
19.06.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Blankenburg riefen zwei junge Männer, die der extrem rechten Szene zugeordnet wurden : „Lass mal Zecken boxen gehen.“
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
19.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Kastanienallee und am Kurt-Weill-Platz wurden fünf extrem rechte Aufkleber entfernt. In der Oelsnitzer Straße wurden drei extrem rechte Aufkleber entfernt. In der Riesaer Straße hingen zwei Aufkleber von „Der III. Weg“. In der Michendorfer Straße klebte an einem Straßenschild ein Aufkleber der "NRJ". In der Weiherkette wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt, die sich gegen den politischen Gegner richteten und rassistisch motiviert waren.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmierereien in Marzahn-Mitte
19.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Bürgerpark Marzahn wurden an einer Laterne Schmierereien mit den extrem rechten Codes „444“ und „1161“ entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte und diskriminerende Propaganda in Lichtenberg-Nord
19.06.2025 Bezirk: LichtenbergIm Herzberge Park wurden zwei Aufkleber mit Deutschlandflagge und der Aufschrift "Patriotische Aktion" gemeldet und entfernt.
Am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben nahe des Landschaftsparks Herzberge wurden mehr als 20 extrem rechte gesprühte Schriftzüge gemeldet, darunter "AAFA" und sehr viele "1161" Schriftzüge. Beide stehen für "Anti-antifaschistische Aktion" und sind gegen die politischen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet. Außerdem wurden u.a. die Schriftzüge. "fight Zecken" und erneut ein Schriftzug "Zecken töten" gemeldet (damit bezeichnet die Naziszene linke, politische Gegner*innen).
Ein großer Teil der Schriftzüge wurde bereits unkenntlich gemacht.
In der Rhinstraße Ecke Herzberge wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "German guilt breeds injustice - Free Gaza" entdeckt. Die Aufschrift bedient einen in der extremen Rechten "Schuldkult"-Diskurs.
Quelle: Lichtenberger Register -
Homofeindliche Pöbeleien und Beleidigungen in Karlshorst
19.06.2025 Bezirk: LichtenbergAuf der Treskowallee standen um 20:45 Uhr zwei Fahrradfahrer an der Ampel der Ecke Waldowallee auf der östlichen Fahrbahn, hinter ihnen ein Cabrio mit offenem Verdeck und zwei jungen Männern. Ein Mann aus dem Cabrio rief den beiden Fahrradfahrern zu: "Alle Radfahrer sind schwul!" Die Männer widersprachen in ruhigem Ton, dass sie nicht belästigt werden wollten. Daraufhin rief einer der Cabrio-Insassen verächtlich: "Fahrt ruhig weiter, ihr Schwuchteln!" Als eine Person aus dem Fenster rief, sie sollten damit aufhören, beleidigte einer der Autofahrer sie als "Hurensohn".
Quelle: Berliner Register -
"III. Weg"-Plakate in Weißensee
19.06.2025 Bezirk: PankowIn der Liebermannstraße wurden mehrere Plakate der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt. Diese hatten u.a. den Slogan "Gesunde Familien - statt Homopropaganda".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber auf dem Parkplatz
19.06.2025 Bezirk: SpandauAuf dem Parkplatz eines Supermarkts am Kladower Damm wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten "Stolzmonat"-Kampagne entdeckt und entfernt. Diese Kampagne richtet sich gegen den Pride Month und damit verbunden die Anerkennung von queeren Rechten und Lebensweisen.
Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
19.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Bahnhofstr. / Lindenstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Zahlencode in Neukölln
19.06.2025 Bezirk: NeuköllnIm Bus M43, an der Haltestelle Wildenbruchstraße/Harzer Straße, wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Register Neukölln -
Neonazistischer Zahlencode in Niederschöneweide
19.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Michael-Brückner-Str. wurde an einer Ampel der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Zahlencodes in Tiergarten
19.06.2025 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurden Schmierereien mit den neonazistischen Zahlencodes "1161" und "444" entdeckt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Sticker in Marzahn-Süd
19.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Langhoffstraße wurde ein Aufkleber der „Jungen Nationalisten“ mit dem Slogan „Heimat, Zukunft, Remigration“ entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rechter Sticker in der Rotherstraße
19.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Postkasten in der Rotherstraße wurde über einem Sticker "Keine Nazis in Friedrichshain" ein Sticker "FCK ANTIFA" geklebt. Er wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rollstuhlfahrer wird Mitfahrt in U-Bahn verweigert
19.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWie eine Zeugin mitteilte, verweigerte gegen 14:05 Uhr ein U-Bahnfahrer am U-Bhf. Mehringdamm einem Rollstuhl nutzendem Mann of Color die Mitfahrt in der U-Bahn.
Quelle: Berliner Register via Instagram -
Schmiererei von „NRJ“ und Aufkleber des „III. Weg“ in Pankow
19.06.2025 Bezirk: PankowAn der Arnold-Zweig-Straße Ecke Neumannstraße, wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „NRJ“ (Nationalrevolutionäre Jugend), der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, sowie vier Aufkleber derselben Partei entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt