Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
04.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hummelstraße wurden zwei Neonaziaufkleber, unter anderem „We hate Antifa“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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NS-verherrlichende Aufkleber in Spindlersfeld
04.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Spindlersfeld wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer enthielt die Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet", der andere bildete einen Spruch der Wehrmacht ab. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Schmiererei in Niederschönhausen
04.05.2025 Bezirk: PankowAm Bürgerpark wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „H8: Heil Hitler“ gefunden.
Quelle: Berliner Register -
Queerfeindlichkeit in Mitte
04.05.2025 Bezirk: MitteEin kurdischer Künstler berichtete von einem Vorfall, bei dem er aufgrund seiner sexuellen Identität Hass ausgesetzt gewesen sei.
Quelle: Yekmal e.V. -
Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Mitte
04.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle am S-Bhf. Mehrower Allee wurde ein rassistischer Aufkleber der „Nationalen Volkssozialisten“ aus den Niederlanden gefunden.
Auf dem Fußweg zwischen der Ludwig-Renn-Straße und Tagore-Oberschule im Bürgerpark Marzahn wurde die Zeichnung eine Männchens mit Penis und Hakenkreuz-Binde auf den Boden gesprüht.
Quelle: Ordnungsamt Marzahn-Hellersdorf, Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische und rechtsextreme Aufkleber in Heinersdorf
04.05.2025 Bezirk: PankowIn der Umgebung des Kauflands in der Romain-Rolland-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration jetzt!“ gefunden. Außerdem wurden sieben Aufkleber der kleinen neonazistischen Partei „Der III. Weg“ sowie ein Aufkleber mit der Darstellung der „Schwarzen Sonne“ entdeckt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rechte Sticker im Rudolfkiez
04.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergRund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen und Ampeln entfernt. Sie stammen aus verschiedenen rechten Onlineshops. Überwiegend richteten sie sich gegen die politische Gegnerschaft wie z. B. "Fuck Antifa" oder vermittelten demokratiefeindliche Stereotype wie z. B. "Make Germany great again".
Quelle: Büger*innenmeldung -
Schriftzug gegen politische Gegner*innen im Weitlingkiez
04.05.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einem Bolzplatz an der Ecke Sophienstraße / Wönnichstraße wurde der Schriftzug "1161" entdeckt. Dieser richtet sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Strukturelle rassistische Benachteiligung bei der Wohnungssuche in Lichtenberg
04.05.2025 Bezirk: LichtenbergEin Mann erfuhr aufgrund von antiasiatischem Rassismus strukturelle Benachteiligung bei der Wohnungssuche in Lichtenberg. Die Details und das genaue Datum werden zum Schutz des Betroffenen anonymisiert.
Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Werbung für "Identitäre Bewegung" an Tegeler Schule
04.05.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Gabriele-von-Bülow-Gymnasium in der Hatzfeldallee in Tegel wurde ein rassistisches Flugblatt mit Klebeband an einer Außenwand befestigt. Es war an der Rückseite der Sporthalle in der Nähe des Durchgangs zu Sporthalle angebracht. Das Flugblatt richtete sich direkt an Schüler*innen und warb dafür, sich bei der "Identitäten Bewegung" zu engagieren. Im Text wurde "Remigration" gefordert und Asylsuchende wurden pauschal für Gewalt an Frauen sowie eine Reihe gesellschaftlicher Probleme verantwortlich erklärt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Schwarzer rassistischer Aufkleber vor dem Hauptbahnhof
03.05.2025 Bezirk: MitteAm Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistischer Aufkleber "gegen internationale Familien mit Schwarzen Vätern" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
03.05.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie wurde eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden abgehalten. Dabei wurde die Parole "There is only one state; Palestine 48" gerufen, welche dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht. Ein Teilnehmer rief "Stopp the Holocaust". Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. An der Kundgebung nahmen zwei Medienaktivisten aus dem Umfeld der Neonazi-Partei "Die Heimat" teil.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. , Registerstelle Mitte -
Antisemitismus im Wedding
03.05.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des Leopoldplatzes fand eine pro-palästinensische Kundgebung statt. Ein Redner bezeichnete Israel als "Monster" und "Blutsauger" und sagte "Sie sind so faschistisch, so gierig und Blutsauger."
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen am S-Bahnhof Lichtenberg
03.05.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Gleis am S-Bahnhof Lichtenberg wurden Aufkleber mit der Aufschrift: "Hier wurde linke Propaganda überklebt. Antideutsche Vereinsstrukturen trockenlegen" gesehen und entfernt. Sie stammen aus dem einem extrem rechten Versand.
Quelle: Lichtenberger Register -
„Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost
03.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Carola-Neher-Straße wurde ein „III. Weg“-Aufkleber für einen verhafteten Neonazi gefunden, in der Klingenthaler Straße zwei weitere Motive („Deutsch bleiben statt Mainstream“ und „Familie, Heimat, Tradition“). Die Route führte über die Riesaer Straße, in der drei weitere Aufkleber der Neonazipartei („Deutschland den Deutschen“, „Antifa-Banden zerschlagen“) entfernt wurden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte
03.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBei der Tram am S-Bhf. Marzahn wurden ein antilinker („Mir stinken die linken“) und ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber („Wir müssen draußen bleiben“) aus einem extrem rechten Onlinehandel gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in der Köpenicker Dammvorstadt
03.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Friedrichshagener Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für einen extrem rechten Onlinehandel warb.
In der Unterführung zum Forum Köpenick wurde der Schriftzug "FCK Antifa" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"NRJ"-Schmiererei in Pankow
03.05.2025 Bezirk: PankowAn einem Briefkasten in der Pistoriusstraße wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „NRJ“ entdeckt. Die „NRJ“ (Nationalrevolutionäre Jugend) ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
"NRJ"-Schmiererei in Prenzlauer Berg
03.05.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Preußstraße/Grellstraße wurde ebenfalls eine „NRJ“-Schmiererei entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-verherrlichender und extrem rechter Schriftzug am Betriebsbahnhof Rummelsburg
03.05.2025 Bezirk: LichtenbergAm Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden extrem rechte Zahlencodes auf Wände geschrieben: "88" steht für "Heil Hitler" und "1161" steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide
03.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hasselwerderstr. wurde ein anti-muslimischer rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Regenbogenflagge vor queerer Bar in Prenzlauer Berg angezündet
03.05.2025 Bezirk: PankowKurz nach 1:00 Uhr beobachtete eine Person aus einer Bar in der Eberswalder Straße eine vierköpfige Personengruppe beim Herunterreißen einer Regenbogenflagge. Anschließend wurde die entwendete Regenbogenfahne an der Kreuzung Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee angezündet, auf dieser herumgetrampelt und dabei LGBTIQ*-feindliche Hassparolen gerufen. Als die herbeigerufene Polizei eintraf, flohen die Personen in verschiedene Richtungen. Die queere Bar rief am darauffolgenden Dienstag zu einer Solidaritätskundgebung auf.
Quelle: Instagram, Polizeimeldung Nr. 1105/04.05.2025, Tagesspiegel vom 06.05.2025 -
Reichsbürgermahnwache am Brandenburger Tor
03.05.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz vor der US-Botschaft hielten drei Reichsbürger eine Mahnwache ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen
03.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Rüdigerstr. wurden zahlreiche Schmierereien gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten mit dem Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antifeministischer, extrem rechter Aufkleber am Anton-Saefkow-Platz
02.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Hohenschönhauser Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. Er trug die Aufschrift: "Weiblichkeit statt Feminismus", in Frakturschrift, und zeigte eine blonde Frau, die ein blondes Baby auf dem Arm hielt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
02.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg und vor dem Krankenhaus Köpenick wurde jeweils ein Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
02.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEntlang der Wurzener Straße wurden etwa 10 Aufkleber der „Heimat“-Jugendorganisation „JN“ gefunden und entfernt. Im Oschatzer Ring wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Neu-Hohenschönhausen
02.05.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Darßer Str./Hansastr. wurde der Zahlencode "1161" an eine Häuserwand und auf zwei Stromkästen geschrieben. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Auch an der Tram-Station Zingster Straße/Ribnitzer Straße wurde der Zahlencode "1161" zweimal entdeckt, abenso wie an der Tram-Haltestelle Hansastraße/Malchower Weg. Dort war dieser unter dem Schriftzug "DJV" angebracht. "DJV" steht für "Deutsche Jugend Voran".
An der Tram-Haltestelle Zingster Straße/Ribnitzer Str. wurde außerdem ein NS-verherrlichender Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel entdeckt und überklebt.
An der Bushaltestelle "Barther Straße" in der Darßer Straße wurde auf einem Straßenschild ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" mit einer Gewaltdarstellung entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Pankow
02.05.2025 Bezirk: PankowIn der Berliner Straße Ecke Breite Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Organisation „Deutsche Jugend Voran“ gefunden und überklebt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hitlergrüße in Wilmersdorf
02.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfVor einem Spätkauf in der Fechnerstraße zeigten zwei betrunkene Männer gegenüber einer vorbeigehenden Person "Hitlergrüße". Die vorbeigehende Person führte diese Reaktion auf Rassismus zurück und konnte die Männer zur Rede stellen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Baumschulenweg
02.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm späten Abend waren zwei Frauen an der Ampel Baumschulenstr. / Behringstr., als zwei Männer sie mit den Worten: "White Power, White Power, scheiß Schwuchteln und Lesben" ansprachen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Neonazistische Propaganda in Marzahn-Mitte
02.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Franz-Stenzer-Straße Ecke Mühlenbecker Weg fand sich ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel. Daneben fand sich ein Aufkleber, der den Fußballverein BFC Dynamo bewarb. In der Märkischen Allee Ecke Raoul-Wallenberg-Straße fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der rassistischen Parole "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Koordinierung Berliner Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
02.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bhf. Mahlsdorf wurde ein "1161"-Schriftzug (Anti-Antifa) gesprüht. In der Hönower Straße wurde ein Neonaziaufkleber mit der Aufschrift „We hate Antifa“ gefunden. Ein Aufkleber mit der Aufschrift „Abschieben schafft Sicherheit“ wurde in der Ledebourstraße entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Nord
02.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Havemannstraße in Marzahn wurden mehrere Neonaziaufkleber gefunden und entfernt, unter anderem mit Anti-Antifa-Inhalten. Sie wurden teils gezielt über Plakate der Linken geklebt. Weitere Plakate wurden gezielt zerstört. Ein Aufkleber eines rechten Versands mit der Aufschrift „Hier wurde linker Müll überklebt“ wurde in der Wörlitzer Straße entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Sticker am Zitadellenweg in Haselhorst
02.05.2025 Bezirk: SpandauAm Zitadellenweg in Haselhorst wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der von Geflüchteten die Rückkehr in ihr Herkunftsland einforderte. Silhouetten von Personen waren dabei vor einem stilisierten Zug abgebildet. Ein Link auf dem Sticker führte zu einem extrem rechten Versandhandel.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register/ Register Spandau -
Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Gubener Straße
02.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 12:00 Uhr wurde ein extrem rechter Sticker mit der Aufschrift „We hate Antifa“ entdeckt, der über einem Antifa-Sticker angebracht war. Bei zahlreichen Schriftzügen in der nahen Umgebung „FCK AfD“ und „FCK Putin“ wurde zudem jeweils das "FCK" durchgestrichen.
Quelle: Berliner Register -
Angriff auf politische*n Gegner*in der extremen Rechten in Treptow-Köpenick
01.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk Treptow-Köpenick ereignete sich ein körperlicher Angriff gegen eine*n politische*n Gegner*in. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24 259 -
Angriff und diskriminierende Beleidigungen von Radfahrer in Lichtenberg
01.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg wurde ein Radfahrer schwer körperlich angegriffen, nachdem er behinderten- und schwulenfeindlich, sowie als politischer Gegner beleidigt wurde.
Der Radfahrer fuhr auf dem Gehweg und wurde dabei von einem jungen Mann gestoppt, der sich vor ihm aufbaute und ihn zum Absteigen drängte. Trotz einer Entschuldigung seitens des Fahrradfahrers und des Arguments, dass es hier keinen Radweg und nur eine Kopfsteinpflasterstraße gäbe, erzürnte sich der junge Mann zunehmend und bedrohte den Fahrradfahrer schließlich körperlich und beleidigte ihn behinderten- und homofeindlich, zunächst als "Spast", dann als "Schwuchtel". Aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes des Betroffenen sagte der Angreifer zudem: "Du bist doch auch so ein Linker, oder?" und "bestimmt kommst du auch nicht von hier, oder?". Einen Augenblick später zerschlug er die Sonnenbrille des Fahrradfahrers in dessen Gesicht. Daraufhin kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung und beide Beteiligten gingen zu Boden. Erst als ein Passant angerannt kam und den Angreifer von der betroffenen Person herunterzog, konnte die Situation beendet werden. Der Angegriffene erlitt bei der Auseinandersetzung ernstere Verletzungen, die operativ behandelt werden mussten und eine monatelange Krankschreibung zur Folge hatten.
Zum Schutz des Melders wurden Datum und genauer Ort des Vorfalls anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antifeministischer Angriff in Mitte
01.05.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antifeministischer Angriff mit gefährlicher Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24259 -
Antifeministischer Angriff in Treptow-Köpenick
01.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk Treptow-Köpenick ereignete sich ein antifeministischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24 259 -
Antimuslimische Beleidigung im Bus
01.05.2025 Bezirk: SpandauIm Bus der Linie M37 wurde eine 35-jährige Frau von einer unbekannten Person in abwertendem Tonfall gefragt, warum sie überhaupt ein Kopftuch trage. Die Betroffene empfand diese Frage als übergriffig und unangemessen, da sie kein Interesse bezeugte, sondern eine rassistische Abwertung und Ausgrenzung von muslimischen Frauen implizierte.
Quelle: Bürger*inmeldung -
Antimuslimisch-rassistischer Angriff in Mitte
01.05.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antimuslimisch-rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24259 -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
01.05.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung am Martha-Ndumbe-Platz in Wedding wurden Schoa bagatellisierende Äußerungen getätigt und Verschwörungsmythen verbreitet.
Quelle: RIAS Berlin -
Diskriminierender Vorfall in Berlin
01.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Berlin fand ein diskriminierender Vorfall statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallsdatum.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechter Aufkleber in Spindlersfeld
01.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Ottomar-Geschke-Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Friedrichshagen
01.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Aßmannstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt und entfernt.
In der Stillerzeile wurden acht Aufkleber der "NRJ" (Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg") entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
NS-verherlichender Schriftzug am Bahnhof Lichtenberg
01.05.2025 Bezirk: LichtenbergIm Eingangsbereich des Bahnhofs Lichtenberg wurde an einer Wand eine "SS-Rune" entdeckt.
In der Friedastraße wurde auf einer Häußerwand der Zahlencode "1161" entdeckt, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht und sich gegen Gegner*innen der Extremen Rechten richtet.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichende Pöbeleien am S-Bhf. Frankfurter Allee
01.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergKurz bevor die Ringbahn aus Prenzlauer Berg kommend am S-Bahnhof Frankfurter Allee einfuhr, begann eine Gruppe aus 6-8 Personen, darunter zwei Frauen, Parolen zu grölen. Sie grölten u. a. "Ostdeutschland", "NSDAP" und queerfeindliche Parolen. Dabei bewegten sie sich ausladend und warfen sich auch auf den Boden. Andere Fahrgäste wichen irritiert zurück, um Abstand zu gewinnen. Eine nicht weiß wahrgenommene Frau fühlte sich bedroht. Die Personen waren ca. Mitte 20 und angetrunken. Sie stiegen am S-Bahnhof Frankfurter Allee aus.
Quelle: Bürger*innenmeldung