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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Spandau

    29.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Mauerstraße vor dem Kulturhaus wurde am Schaukasten ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge – entdeckt und entfernt. Darunter war ein weiterer Aufkleber von der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu sehen.

    In der Carl-Schurz-Straße wurde darüber hinaus ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Nett hier. Aber sollten Sie nicht abgeschoben werden?“ entdeckt. Die Aufschrift war auch auf Arabisch zu lesen.

    Quelle: Bürger*innen Meldung, Register Spandau
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    29.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Berl wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner:innen der extremen Rechten gerichtete Forderung "Antifa verbieten!" in Kombination mit Eigenwerbung für den Versand.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa sechs Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    29.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine 43-jährige Frau beleidigte bei einer Taxifahrt den Fahrer auf Höhe der Budapester Straße in Charlottenburg rassistisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0784 vom 30.06.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    29.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Gehrenseestraße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung nach "Remigration".

    Quelle: Lichtenberger Register, BENN Hohenschönhausen
  • Rassistischer Sticker in der Lenbachstraße entfernt

    29.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Lenbachstraße wurde ein Sticker entfernt. Darauf abgebildet war ein Reh und darunter stand Migration. Dabei handelt es sich um eine Umwegkommunikation ( Re-h - Migration ) bzw. ein Bild-Wort-Spiel für das Wort Remigration.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Vorfall in Mitte

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    In einer Bildungseinrichtung im Bezirk Mitte ereignete sich ein rasssistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Schmiererei mit Runenoptik an der Frankfurter Allee

    29.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Durchgang zwischen der Frankfurter Allee und der Rigaer Straße (Bezirksamt / Einkaufscenter) wurde eine Schmiererei angebracht. Im Schriftzug "SHOOT COPSS" wurden die Buchstaben SS als Rune dargestellt. Zudem wurde der Schriftzug "DEAD Ⓐ" angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sprüherei gegen Antifaschismus

    29.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am Hinterausgang des S-Bahnhof Buches befand sich die Sprüherei "1161". Dieser Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Transphober Vorfall in Mitte

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein transphober Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimischer Rassismus am RAW-Gelände

    28.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Werbeplakat von Claim an der Mauer zum RAW-Gelände wurde der Slogan "Muslime: Ein Teil von Dir! Ein zweiter Blick lohnt sich" insofern verändert, das das T durchgestrichen und darüber ein K geschrieben wurde.
    Die Organisation CLAIM setzt sich bundesweit gegen antimuslimischen Rassismus sowie gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit ein

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    28.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An zwei Geldautomaten einer Sparkassenfiliale in der Wilhelminenhofstr. wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extreme Rechte Parolen in Weißensee

    27.06.2026 Bezirk: Pankow

    Auf der Indira-Gandhi-Straße, Höhe Bizetstraße, riefen mehrere Personen im öffentlichen Raum wiederholt die Parolen „Heil Hitler“ sowie „Ausländer raus“.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Mehringdamm

    27.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine nicht-binäre Person und eine Transfrau waren gegen 4:30 Uhr an der Kreuzung Mehringdamm/ Gneisenaustraße unterwegs, als sie von zwei Männern beleidigt wurden. Als sie darauf nicht reagierten, wurde die nicht-binäre Person unvermittelt mit Fäustschlägen angegriffen und stürzte zu Boden. Die Freundin eilte zu Hilfe und wurde ebenfalls zu Boden geschlagen. Auf beide am Boden liegenden Opfer traten und schlugen die Täter weiter ein.
    Erst als mehrere Zeug*innen eingriffen, flüchteten die Täter in Richtung Großbeerenstraße.
    Die Opfer erlitten Kopfplatz- und Schürfwunden und wurden vom alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0767 vom 27.06.2026
  • Propagandavideo der "Identitären Bewegung" in Köpenick

    27.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die "Identitäre Bewegung Berlin" veröffentlichte ein Video zum Pride Month, in dem sie zuerst einzelne Sequenzen aus Neukölln verwendeten, um ein rassistisches Feindbild aufzubauen, um dann mit mehreren Männern über die Gewässer in Köpenick zu fahren und sich dort als 'Kämpfer' darzustellen. In dem Video wurde mehrfach das White Power Zeichen gezeigt und die extrem rechte und queerfeindliche Kampagne "Stolzmonat" beworben.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbeleien in Steglitz-Zehlendorf

    27.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Schwimmbad im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu rassistischen Äußerungen über Funk durch eine mitarbeitende Person. Der Funkspruch war für anwesende Gäste zu hören. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Stolpersteine in der Samariterstraße beschmiert

    27.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Samariterstraße 1 wurden zwei Stolpersteine mit Davidsternen beschmiert. Die Stolpersteine wurden von Anwohner*innen gereinigt.

    Quelle: Stolperstein-Initiative Friedrichshain-Kreuzberg
  • Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    26.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurden an verschiedenen Häuserwänden und einem Stromkasten mehrere israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Death to Zionsim" und "Zionism = Fascim". Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in der Köpenicker Altstadt

    26.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Vorfeld der offiziellen Flaggenhissung anlässlich des Pride Month am Rathaus Köpenick fanden sich fünf Menschen mit rechten Symbolen auf der Kleidung und Deutschlandfahnen ein. Diese stellten sich teilweise sehr nah an das Mikrofon und nahmen bedrohlich viel Platz ein. Während der Hissung erstellten sie Videos der Redner*innen und veröffentlichten diese auf YouTube. Am Ende der Veranstaltung wurde eine trans Person gezielt von ihnen angesprochen und mit transfeindlichen Aussagen konfrontiert.

    Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • Antisemitische, LGBTIQ*-feindliche, rassistische, ableistische und NS-verherrlichende Pöbelei in Tiergarten

    25.06.2026 Bezirk: Mitte

    Bei einem Public Viewing der WM im Zoologischen Garten in Tiergarten rief ein betrunkener Zuschauer mehrfach antisemitische, rassistische, LGBTIQ*- und behindertenfeinliche Bezeichnungen und Parolen, Außerdem schrie er "Heil" und imitierte sprachlich Hitler. Als ein anderer Zuschauer protestierend einschritt, verteidigte er sich, es sei "alles nicht so gemeint gewesen, aber .." und wurde dabei von anderen aus seiner Zuschauergruppe unterstützt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitischer Sticker in der Admiralstraße entfernt

    25.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Einfahrt in der Admiralstraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis, Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten darunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    25.06.2026 Bezirk: Pankow

    Beim Rathauscenter auf dem Gehweg wurde an einem Laternenpfahl ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Der Aufkleber hatte einen schwarz-weiß-roten Hintergrund sowie den Slogan "Antifa freie Zone".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    25.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurden verschiedenste Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen den politischen Gegner.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Äußerung in Tegel

    25.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Im Bus X33 in Richtung Wilhelmsruher Damm an der Haltestelle Kamener Weg äußerte sich ein Fahrgast beim Aussteigen rassistisch gegenüber zwei anwesenden Frauen mit Kindern. Die meldende Person setzte der rassistischen Aussage etwas entgegen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • "Sieg Heil"-Pöbelei im Kiez Urbanstraße

    25.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:05 Uhr wurden an einem Späti nahe Blücherstraße zwei Frauen von drei ca. 40-jährigen Männern sexuell belästigt und beleidigt. Als sich die Frauen verbal dagegen wehren, wurden die Kommmentare im Sinne einer Objektifizierung immer ekliger und es wurde zudem "Sieg Heil" ihnen gegenüber geäußert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sprüherei gegen Antifaschismus in Heinersdorf

    25.06.2026 Bezirk: Pankow

    Auf der Heinersdorfer Brücke wurde auf dem Weg der Zahlencode 1161 gesprüht. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-Schwarze Pöbelei im Bus in Spindlersfeld

    24.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bus 164 pöbelte ein Mann eine Schwarze Frau an. Als diese ausstieg, sagte er laut am Telefon, dass man "diese alle abschlachten müsste" und weitere rassistische Inhalte.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Weißensee

    24.06.2026 Bezirk: Pankow

    Auf dem Sattelregenschutz einer Person wurde mit einem schwarzen Stift ein Hakenkreuz gemalt. Der Sattelüberzug war mit einem Motiv der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin versehen. Das Fahrrad war an einem Fahrradständer angeschlossen.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Hakenkreuzschmiererei in Britz

    24.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Akazienwäldchen, in der Nähe des U-Bahnhofes Blaschkoallee in Britz, wurde eine Hakenkreuzschmiererei auf einem Mülleimer entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    24.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Welsestraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit einem Reichsadler und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge.

    In der Wartenberger Straßer hinter dem S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Parole "Deutsche Jugend Voran" in Kombination mit dem Logo der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) und Werbung für den Internetauftritt der Partei zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung in Niederschönhausen

    24.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Ossietzkystraße auf Höhe der Majakowskiringstraße kam es zu einer rassistischen Beleidigung gegenüber einer jugendlichen Person, die mit dem Fahrrad unterwegs war. Ein Autofahrer setzte sein Fahrzeug ohne Schulterblick zurück und gefährdete dabei die betroffene Person. Als diese ihn auf sein Verhalten ansprach, reagierte der Fahrer mit der Aussage: „Verpisst dich aus meinem Land“. Die Beifahrerin kommentierte die Situation mit den Worten: „Ist doch nichts Schlimmes passiert“. Nachdem die betroffene Person den Fahrer erneut auf sein Verhalten angesprochen hatte, fuhr dieser mit hoher Geschwindigkeit davon.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Anti-Antifa-Schmierereien in der Fußgängerunterführung des S-Bahnhofs Kaulsdorf

    23.06.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Fußgängerunterführung des S-Bahnhofs Kaulsdorf wurden zwei Schmierereien mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ entdeckt, der für „Anti-antifaschistische Aktion“ steht und sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Eine der Schmierereien war vollständig in dunkelroter Farbe ausgeführt. Bei der zweiten wurde offenbar nachträglich einer bereits vorhandenen „161“-Schmiererei – dem Kürzel für „Antifaschistische Aktion“ – eine „1“ vorangestellt, sodass daraus der neonazistische Anti-Antifa-Code „1161“ entstand.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Aufkleber in Heinersdorf

    23.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Nähe vom S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurden bei den Fahrradständern zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen die Slogan "Support your local Anti Antifa" sowie "Antifa freie Zone" (mit schwarz-weiß-rotem Hintergrund).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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