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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verherrlichender Schriftzug in Alt-Treptow

    04.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Parkhaus des Park-Centers in Alt-Treptow wurde die NS-verherrlichende Schmiererei "Sieg Heil" entdeckt. Das "S" war zusätzlich als Sig-Rune gezeichnet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Transfeindlicher Angriff in Charlottenburg

    04.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann beleidigte eine ihm unbekannte Frau am Kurfürstendamm erst transfeindlich u. a. mit dem russischen Wort für Schlampe, anschließend spuckte er im Vorbeigehen in ihre Richtung.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda im Landschaftspark Herzberge

    03.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurden an zwei Stellen auf den Boden gesprühte Schriftzüge, die sich gegen Pädophilie richteten, entdeckt. Dort war jeweils die Parole "Stop pedos" in Kombination mit dem Zahlencode "373" zu lesen. Die Zahl steht ursprünglich als Symbol für eine Bewegung gegen Pädophilie. Allerdings wurde dieser Code maßgeblich von der osteuropäischen, primär russischen Neonazi-Szene (u. a. der Gruppierung „Occupy Pedophilia“) geprägt und instrumentalisiert. Der Code und das zugehörige Handzeichen in Form eines abgeknickten Daumens werden von extremen Rechten genutzt, um homofeindliche Inhalte zu verbreiten und Homosexualität fälschlicherweise mit Pädophilie gleichzusetzen.

    Auch in Berlin gibt es extrem rechte Jugendgruppierungen wie die "HKO" (="Headkicks only")-Crew welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Auch laut dem Verfassungsschutz setzen extreme Rechte zunehmend auf das Thema Pädokriminalität. Mit Aktionen wie dem "Pedo-Hunting" treffen sie auch auf gewaltbereite, bislang eher unpolitische Jugendliche.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Tagesschau, Belltower News, Wikipedia
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber sowie neonazistischer Zahlencode in Oberschöneweide

    03.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kleingartenkolonie Grüne Aue wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" und ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Frauengruppe "Lukreta" entdeckt und entfernt. Der rassistische Aufkleber enthielt die Aufschrift „Remigration schützt Frauen“. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.

    Zusätzlich wurde in der Nalepastraße der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) NS" entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmiererei und neonazistische Zahlencodes im Umfeld des Allee-Centers in Alt-Hohenschönhausen

    03.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld des Allee-Centers wurden zwei auf den Straßenboden mit schwarzer Farbe aufgesprühte neonazistische Zahlencodes ("88" und "1161") gemeldet.

    An einer Außenwand des Allee-Centers und im Umfeld einer Schule wurden zudem je ein Hakenkreuz in schwarzer Farbe ebenfalls in Kombination mit den neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "NRJ"-Sprüherei in Weißensee

    03.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Langhansstraße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und unkenntlich gemacht. Das Kürzel steht für die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Der III. Weg" - "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    03.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hentigstraße Ecke Dorotheastraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wurde die rassistische Forderung nach "Remigration" propagiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Sticker und Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichterfelde

    03.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Lichterfelde-West wurden mehrere extrem rechte Sticker und Schmierereien entdeckt und entfernt. In der Drakestraße klebten zwei Sticker eines extrem rechten Versandhandels auf einem Laternenpfahl. Einer der Aufkleber zeigte den rassistischen Spruch "White Lives Matter", der andere Sticker richtete sich gegen muslimische Menschen.

    Am Teltowkanal bei der Bäkebrücke wurden mehrere Schmierereien entdeckt, auf denen Linke als Ungeziefer betitelt wurden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • "Remigration"-Sprüherei im Prenzlauer Berg

    03.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Baustellenwand des U-Bahnhofes Senefelder Platz wurde der Slogan "Remigration bis die Startbahn glühen" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Angriff auf Politische Gegner*in in Blankenburg

    02.06.2026 Bezirk: Pankow

    Vor einem Veranstaltungsort der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) fand eine Kundgebung gegen eine Veranstaltung in dem Ort statt. Nach Angaben der Betroffenen lief ein Mann, der die "AfD"-Veranstaltung besuchen wollte, durch die Gegenkundgebung und bezeichnete die Teilnehmenden als „Faschisten“. Als die Betroffene ihren Regenschirm zum Schutz anderer Demonstrierende vor Fotoaufnahmen hochhielt, schlug der Mann mit der Faust gegen den Schirm. Dabei wurde der Schirm beschädigt. Die Betroffene erklärte, der Schlag hätte aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation schwerwiegende Folgen haben können.

    Quelle: Berliner Morgenpost, 12.06.2026
  • Anti-muslimischer Angriff in Niederschöneweide

    02.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Eingang des Einkaufszentrums Schöneweide rempelte ein Mann eine Gruppe muslimischer Frauen gezielt an. Als diese ihm nachriefen, reagierte er mit: "Das ist Deutschland!"

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Sticker und Schmierereien gegen Antifaschist*innen und Geflüchtete in Oberschöneweide

    02.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mentlinstraße ziwschen Nalepastraße und Wattstraße wurden verschiedene extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Darunter waren ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion", ein geflüchtetenfeindlicher Sticker und einer, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Zusätzlich wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    In der Firlstraße Ecke Großstraße wurde zudem der Zahlencode "164" (AfD) entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "III. Weg"-Aufkleber in Heinersdorf

    02.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Nähe des S-Bahnhofs Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Familie. Heimat. Tradition"

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazi-Schmierereien am Storchenhof-Center

    02.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Storchenhof-Center wurden neonazistische Schmierereien entdeckt. Auf der Glasfront des Einkaufswagenbereiches eines Supermarktes wurden die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" in schwarzer Farbe aufgesprüht.

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen wurde ein mit einer Reichsflagge besprühter Mülleimer gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerfeindlicher Angriff in Alt-Friedrichsfelde

    02.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Alfred-Kowalke-Straße, nahe dem U-Bahnhof Friedrichsfelde, kam es zu einem queerfeindlich motivierten Angriff. Eine Frau beschimpfte und beleidigte eine von ihr als queer gelesene FLINTA*-Person und ging diese körperlich an. Dabei äußerte die Angreiferin unter anderem die Drohung: „Der Bürgerkrieg wird kommen und dann werdet ihr brennen“. Zudem gab sie an, sie habe „Bock“ und dafür „heute extra schon Sekt gekauft“. Die betroffene Person blieb körperlich unversehrt und konnte sich in Sicherheit bringen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen

    02.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bölschestraße wurde an einem Verkehrsschild ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan "Für die 'Gäste' nur das Beste. Remigration Airlines" propagierte der Sticker das rassistische Konzept der Remigration. Der Aufkleber stammt aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antimuslimisch-rassistische Sticker in Johannisthal

    01.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Johannes-Werner-Straße und am Sternendamm an der Bushaltestelle Lindhorstweg in Johannisthal wurden je ein Aufkleber mit der antimuslimischen Parole "Islamisierung? Nein Danke" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigungen in Pankow

    01.06.2026 Bezirk: Pankow

    Im Wartezimmer einer Arztpraxis in der Breiten Straße beleidigte eine ältere Person zwei Kinder mit dem N-Wort.

    Eine anwesende Person meldete den Vorfall dem Arzt der Praxis. Dieser reagierte jedoch nicht auf die rassistischen Beschimpfungen, sondern relativierte den Vorfall mit der Aussage, dass Ähnliches auch in afrikanischen Ländern gegenüber weißen Menschen vorkomme. Die beleidigende Person blieb weiterhin im Wartezimmer und setzte die Beschimpfungen möglicherweise fort.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Antisemitische Parole an der Blücherstraße

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Blücherstraße / Urbanstraße wurde an der Rückseite einer Geschäftszeile die antisemitische Parole "ISRAHELL DIE" geschmiert.

    Zudem wurden nur wenige Meter entfernt der Synagoge am Fraenkelufer der Spruch "Free Gaza" und an der Friedhofsmauer Zossener Straße der Spruch "Stop IDF Rapists" und mehrere Palästina-Flaggen angebracht. Auf dem Friedhof haben viele jüdische Menschen ihre letzte Ruhestätte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus am Monimbo-Platz

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Monimbo-Platz Ecke Frankfurter Allee wurde oben an der Säule einer Werbetafel ein extrem rechter Aufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufschrift "Antifa Verbot jetzt" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Niederschöneweide

    01.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hasselwerderstraße wurde ein Aufkleber mit der Parole "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.

    Am Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten und zusätzlich gegen queere Menschen richtete.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    01.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Groninger Straße wurden drei Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber und NS-verherrlichende Schmierereien in Alt-Hohenschönhausen

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße Ecke Simon-Bolivar-Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen (Storchenhof-Center) wurden mehrere Nazisprühereien in roter Farbe festgestellt. Auf einer BVG-Säule wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" und "88" sowie ein Hakenkreuz aufgesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Hakenfelde

    01.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Streitstraße, gleich vor der Ecke zur Rauchstraße, wurden zwei übereinander geklebte rassistische Aufkleber mit den Sprüchen „Raus mit die Viecher“ und „Remigration jetzt“ entdeckt.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude

    01.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Gerichtsgebäude des Amtsgerichts Tiergarten in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Beleidigungen und Angriff gegen obdachlosen Menschen mit Behinderung in Prenzlauer Berg

    01.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am Helmholtzplatz wird ein obdachloser älterer Mensch mit Behinderung wiederholt rassistisch beleidigt. Unter anderem wurde ihm zugerufen: „Geh zurück nach Ägypten“. Zudem wird berichtet, dass ihm regelmäßig gegen das Bein getreten und er mit einem Schlüsselbund geschlagen wird, während er morgens auf einer Parkbank schläft.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Vorfall in Spandau

    01.06.2026 Bezirk: Spandau

    In Spandau kam es zu einer rassistischen und sexistischen Beleidigung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register, Register Spandau
  • Rassistische Schmierereien in Bahnhofsklos gefunden

    01.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Die Wände von zwei Bahnhofstoiletten am Bahnhof Südkreuz wurden großflächig mit rassistischen Schmierereien beschmiert, die sich überwiegend gegen Schwarze Menschen richteten. Zudem wurden dort auch antiziganistische Schmierereien sowie Verherrlichungen von NS-Persönlichkeiten festgestellt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Sozialchauninistischer Angriff im Markgrafendamm

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen Mitternacht beobachtete ein Zeuge zwei Männer am Markgrafendamm nahe Laskerstraße. Einer schlug mit einem Baseballschläger auf zwei mutmaßliche Obdachlose ein, der andere sicherte in kurzer Entfernung den Angriff ab.
    Als diese Person den Zeugen erblickte, machte er mit der Hand eine eindeutige Geste in seine Richtung: Er drohte, indem er andeutete, ihm die Kehle durchzuschneiden.
    Der Zeuge wählte den Notruf. Als Krankenwagen und Polizei eintrafen, waren die Täter bereits geflüchtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Steglitz

    31.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Schloßstraße in Steglitz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Sticker stammte von der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals NPD). Ein weiterer Sticker an der Ecke Schloßstraße und Zimmermannstraße hatte den Text "Hier wurde Gedankenabfall überklebt" und richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Hakenkreuze am Müggelsee

    31.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Baum bei einer Badestelle am westlichen Müggelsee wurden zwei Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand des "III. Weges" in Berlin-Buch

    31.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Einkaufspassage führte die extrem rechte Partei "Der III. Weg" einen Informationsstand durch.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    31.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Werneuchener Straße, in der Konrad-Wolf-Straße Ecke Oberseestraße sowie an der Haltestelle Oberseestraße (stadteinwärts) wurden insgesamt drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich für die Freiheit sogenannter "politischer Gefangener" einsetzten. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.

    An der Haltestelle Sandinostraße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung im Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Nazarethkirchstraße wurden am Nachmittag zwei Frauen von einem ihnen unbekanntem Mann rassistisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0643 vom 01.06.2026
  • Rassistische Kommentare auf Internetportal

    31.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal "nebenan.de" kam es unter dem Beitrag eines Mannes, der Deutsch lernen und neue Kontakte in Charlottenburg-Nord knüpfen wollte, zu rassistischen Kommentaren. Dabei wurden Menschen mit (zugeschriebener) arabischer Herkunft pauschal als integrationsunwillig dargestellt und ihnen die Bereitschaft abgesprochen, die deutsche Sprache zu lernen.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Gerichtstraße Ecke Adolfstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände eines Jugend- und Kulturzentrums in Wilmersdorf wurde eine Bank des Projekts "Rote Bänke", die die Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" trug, massiv beschädigt.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.

    Quelle: Connecting Queer via Meldeformular der Berliner Register
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