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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Pöbelei in Köpenick-Nord

    22.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Kleinschewskystraße äußerte sich ein Mann rassistisch, u. a. mit den Worten „Ihr kotzt mich alle an, ihr Wichser, alle abschieben!“.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber im Allendeviertel

    22.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick Besuchereingang wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der den Ku Klax Klan bewarb.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Schmiererei in der Sorauer Straße

    22.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:30 Uhr wurde auf einem Parkscheinautomat in der Sorauer Straße folgende mit Edding angebrachte Schmiererei entdeckt: "Remigration für eure geliebten Görli-Dealer!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schmiererei in Tempelhof entdeckt

    22.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf einem Werbeplakat für den Britzer Garten wurde der Slogan „Enrico vermisst die Blumenwiese aus dem Britzer Garten“ teilweise mit Edding durchgestrichen und durch „Enrico vermisst die Blumenwiese seiner Heimat. Ab die Post wie auch alle anderen“ ersetzt. Auf einem der Schuhe der Werbefigur wurde „Ende!“ geschrieben. Ebenfalls durchgestrichen wurde der Schrift „In Berlin.“ und durch „Nach Hause Terrorpenner m/w“ ersetzt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    22.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingangsbereich einer Kleingartenanlage wurde in der Wartenberger Straße ein rassistischer und zur Gewalt aufrufender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war eine Person mit hochgekrempelten Ärmeln und einem Baseballschläger in der Hand zu sehen, in Kombination mit der Parole "Dein Land braucht Dich, werde Abschiebehelfer!". Zudem wurde ein extrem rechter Versand beworben.

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber gemeldet und entfernt. In einem Fall handelte es sich um einen "Stolzmonat"-Aufkleber, im anderen Fall um ein Motiv mit einer heteronormativen Kleinfamilie, die mit einem Regenschirm vor den heruntertropfenden Farben eines Regenbogens geschützt wurde. Beide Aufklebermotive bewarben zudem einen rechten Versand.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangeln auf der Modersohnbrücke

    22.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Entlang der Modersohnbrücke auf der Ostkreuz-Seite wurden auf dem Geländer mehrere, mit weißer Farbe angebrachte, Wolfsangeln entdeckt. Mit gelber Farbe wurden zudem ähnlich aussehende Zeichen angebracht.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimisch rassistischer Aufkleber in Neukölln

    21.09.2026 Bezirk: Neukölln

    Am S-Bahnhof Köllnische Heide wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten muslimischen Menschen, einer Frau mit Burka und Sprengstoff und einem Mann mit Gewehr, entdeckt und entfernt. Muslim*innen werden auf diesem Motiv pauschal mit Terrorismus identifiziert und als Gefahr dargestellt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    21.09.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und der Seestraße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "From the river to the sea palestine will be free" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Sticker in der Oppelner Straße

    21.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Gastronomie in der Oppelner Straße wurden in der Toilette antisemitische Sticker entfernt. Auf einem Sticker stand der Spruch "From the river to the sea Palestine will be free", der Israel das Existenzrecht abspricht. Auf einem anderen Sticker stand "Deutsche Staatsräson" und abgebildet war ein aus dem Himmel kommender Bombenteppich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Alt-Hohenschönhausen

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Werneuchener Straße Ecke Goeckestraße wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" gefunden und entfernt bzw. unkenntlich gemacht. Auf den beiden Motiven standen die Slogans "Grenzen sichern!" und "Dann wähl doch die Heimat!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    21.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Nord

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer in der Harnackstraße am kleinen Park, auf Höhe der Frankfurter Allee, wurde ein extrem rechtes Symbol entdeckt. Es handelte sich hierbei um eine Wolfsangel-Schmiererei in weißer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Hetze in Facebook-Gruppe „Unser Lichtenberg“

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Facebook-Gruppe „Unser Lichtenberg“ kam es im Rahmen von Diskussionen über Wahlergebnisse zu mehreren rassistischen, abwertenden sowie volksverhetzenden Aussagen:

    Eine Nutzerin hetzte gegen Migrant*innen und bezweifelte deren Recht auf demokratische Teilhabe mit der Aussage, es sei „nicht demokratisch wenn unintegrierbare Kulturen über das deutsche Volk entscheiden sollen“. Eine weitere Nutzerin äußerte sich rassistisch gegenüber Kandidat*innen mit Migrationsgeschichte und unterstellte Wähler*innen pauschal eine rein ethnisch motivierte Stimmabgabe sowie Mangel an Intelligenz.

    In einem weiteren Beitrag wurden politische Gegner*innen der extremen Rechten entmenschlicht und herabgewürdigt („hoffe, es trifft die Zecken selbst“).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Facebook
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschönhausen

    21.09.2026 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Kreuzgraben / Beuthstraße wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der rassistischen Aufschrift „Abschieben schafft Wohnraum“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Schriftzug in Bohnsdorf

    21.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gehweg im Grünzug am Falkenberg zwischen Wilhelmine-Duncker-Straße und Ringelblumenweg wurde über die gesamte Wegbreite das N***-Wort geschrieben. Polizei und Ordnungsamt wurden informiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Sticker in der Revaler Straße

    21.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Laternenpfahl in der Revaler Straße wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Remigration? Na klar!" mit einem Flugzeug und der Schriftzug "AfD" Brandenburg mit Landeslogo.

    Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmierereien gegen Sint*izze und Rom*nja in Prenzlauer Berg

    21.09.2026 Bezirk: Pankow

    Beim Basketballplatz am Ernst-Thälmann-Park wurden antiziganistische Schmierereien entdeckt. Dabei handelt es sich um eine Abkürzung des Z-Wortes, die eine abwertende Bezeichnung für Sint*izze und Rom*nja darstellt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Erneut LGBTIQ*-feindliche und rassistische Sticker in Gropiusstadt

    20.09.2026 Bezirk: Neukölln

    Zum wiederholten Male wurden rund um den Bahnhof Wutzkyallee in Gropiusstadt mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem recher Sticker am Rudolfplatz entfernt

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker mit der Aufschrift "Ohne AfD sind Katzis traurig" und einer weinenden Katze wurde von einem Laternenmast am Rudolfplatz entfernt. Der Sticker wird über einen exrem rechten Onlinehandel vertrieben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    20.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Springbornstr. und im Sterndamm wurden jeweils ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmiererei auf Toilette in Schmargendorf

    20.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einer Schultoilette in Schmargendorf wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Trennwand entdeckt. Die Räumlichkeiten wurden an diesem Tag auch als Wahllokal genutzt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Homofeindlicher Angriff am Uber Platz

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 0:50 Uhr beobachteten Einsatzkräfte in der Nähe des Uber Platzes, wie mehrere Männer auf einen anderen Mann einschlugen und ihn dabei homofeindlich beleidigten. Der angegriffene Mann gab an, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden zu sein. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger konnte unmittelbar nach der Tat angehalten und identifiziert werden.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1220 vom 20.09.26
  • „III. Weg“-Propaganda in Blankenburg

    20.09.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Krugstege wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „III. Weg“ entdeckt. Der Schriftzug verweist auf die extrem rechte Kleinstpartei „Der III. Weg“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Mitte

    20.09.2026 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz wurde ein lesbisches Paar von einem unbekanntem Mann LGBTIQ*-feindlich beschimpft und mit Gegenständen beworfen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Neonazi-Aufkleber und Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole "Better dead, than red" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer- und Sichelsymbol sowie Werbung für den Neonazi-Versand zu sehen.

    Im Umfeld der Rüdigerstraße wurden zudem mehrere Neonazi-Aufkleber in Form von schwarz-weiß-roten Reichsflaggen gemeldet und entfernt.

    In der Dankwartstraße, in der Gotlindestraße Ecke Krimhildstraße, in der Rüdigerstraße und in der Ortliebstraße wurden vier Wolfsangel-Schmierereien in jeweils unterschiedlichen Farben (weiß, rot, blau und braun) entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verharmlosende Aufkleber in Rudow

    20.09.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Grünanlage Vogelschutzgebiet am Wildmeisterdamm wurden zwei Sticker mit einer durchgestrichenen Antifa-Flagge und dem Spruch „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus einem extrem rechten Versandshop.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Politisch motivierte Sachbeschädigung in Jugendclub in Alt-Hohenschönhausen

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am 20. September 2026 wurde während des Wahlbetriebs (Wahl zum Abgeordnetenhaus und zur BVV) in einem Jugendclub in Alt-Hohenschönhausen eine politisch motivierte Sachbeschädigung begangen.

    ​Ein von innen am Fenster angebrachtes Plakat zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau sowie zwei Sticker an der Bürotür mit den Aufschriften „Hohenschönhausen nazifrei“ und „Rassismus muss weg“ wurden teilweise bzw. komplett zerstört. Reste der Fotos der Opfer von Hanau wurden im Papierkorb aufgefunden.

    ​Der Vorfall wurde zusätzlich der zuständigen Stelle im Bezirksamt gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbeleien am Bahnhof Lichtenberg

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine ältere, weiblich gelesene Person schrie im Bereich gegenüber dem Bahnhof Lichtenberg migrantisch gelesene Menschen an und beschimpfte sie unter anderem als „Gesocks“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Heckelberger Ring wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen. Auf dem Aufkleber stand der Slogan "Remigration Airlines - Deutschland endlich wieder sicherer machen!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Alt-Hohenschönhausen

    19.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Küstriner Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" gefunden und entfernt. Auf dem selbstdarstellerischen Motiv stand der Slogan "Dann wähl doch die Heimat!" in Kombination mit Werbung für die Internetseite der Partei.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Lankwitz

    19.09.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Leonorenstraße/Siemensstraße" in Richtung Bahnhof Lankwitz wurden zwei Aufkleber aus extrem rechten Versandshops entdeckt. Einer richtete sich gegen antifaschistisch Engagierte. Der andere Sticker trug die Aufschrift „Ihr werdet uns nicht austauschen!“ und spielt auf die extrem rechte Verschwörungserzählung "der Große Austausch" an.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Drohung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Wahlkampfstand der Partei Die Linke vor dem Allendecenter kam es zu einer sehr kontroversen Disskusion mit drei Frauen. Danach sagten diese, dass man sich im Krankenhaus wiedersehen würde. Auf Nachfrage erklärten sie, dass sie im nahegelegenen Krankenhaus arbeiten würden und falls eine Person dort landen würde, werde sie rausfinden was mit dieser Aussage gemeint wäre.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Mahlsdorfer Str./ Stellingdamm wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vier davon enthielten rassistische Inhalte, darunter die Verherrlichung des Ku-Klux-Klans, zwei richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und zwei enthielten Werbung für den neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker am Warschauer Platz entfernt

    19.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Pfahl am Warschauer Platz wurde ein Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Echte Frauen sind rechts" und dargestellt war eine blonde Frau mit einer Deutschlandfahne in der Hand.
    Die Bildsprache und der Text versuchen, traditionelle Frauenbilder mit extrem rechter Ideologie zu verknüpfen und moderne feministische oder gleichberechtigungsorientierte Konzepte abzulehnen.
    Der Sticker eines extrem rechten Aktivisten wird über mehrere extrem rechte Onlinehandel verbreitet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Infostand mit rassistischen Inhalten im Allendeviertel

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am Allende Center Flyer, Sticker und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Zusätzlich wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Schwarz Rot Gold ist bunt genug" verteilt, der als LGBTIQ*-feindlich gewertet werden kann.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Spindlersfeld

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Spindlersfeld Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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