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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Schmierereien der Neonazipartei "Der III. Weg" am S-Bahnhof Hohenschönhausen

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden zwei, in weißer Farbe auf einem Getränkeautomaten auf dem Bahnsteig aufgesprühte, Schmierereien der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. In einem Fall war ein Ehrenkranz mit "III. Weg" zu sehen. Im anderen Fall der Schriftzug "Der III. Weg".

    In der Zingster Straße wurde zudem ein Aufkleber von der Jugendorganisation des "III. Wegs", der "NRJ" ("Nationalrevolutionäre Jugend"), mit der Aufschrift "Vaterland - Erbe und Schicksal" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sozialchauvinistischer Angriff am Halleschen Tor

    21.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 23:10 Uhr tritt ein Mann einer Person mit dem Fuß gegen den Hals. Ein alter Mann, von Armut betroffen und alkoholsüchtig gelesen, murmelte in der U-Bahn am Halleschen Tor vor sich hin, dass es hier stinken würde, als ob jemand gefurzt hätte. Daraufhin meinte ein ca. 30-jähriger Fahrgast zu dem Mann, dass es der alte Mann sei der stinke und trat dem Mann unvermittelt und ausholend mit dem Fuß voller Wucht gegen den Hals.
    Eine Mitreisende schrie den Täter darauf hin mit "Nein!" an. Eine weitere mitreisende Person bugsierte an der nächsten Haltestelle den Täter mit sich aus der Bahn. Unterstützt durch eine weitere männliche Person wurde dem Opfer indes weitere Hilfe angeboten.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitischer Sticker in der Boxhagener Straße

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Restaurant in der Boxhagener Straße wurde ein Sticker entdeckt, der einen direkten Vergleich von Auschwitz und Gaza zog (Holocaustrelativierung). Abgebildet waren u. a. eine Hakenkreuzflagge und eine Israelflagge.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Friedrichshagen

    20.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In den Straßen rund um das Gerhard-Hauptmann-Gymnasium wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sechs der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker in der Warschauer Straße entfernt

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Fallrohr in der Warschauer Straße wurde ein extrem rechter Sticker entfernt. Zu sehen war das stilisierte Konterfei eines Hitlerjungen und der Spruch "DIE DEUTSCHE JUGEND". Der Sticker war in den Farben der Reichskriegsflagge (schwarz, weiß, rot) gehalten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schmiererei auf der Halbinsel Stralau

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Zaun am Uferweg auf der Halbinsel Stralau wurde, nahe des Industriedenkmals Werftkran, der Zahlencode „1161“ geschmiert. Dieser, sich gegen die Antifa richtende, Code wird von extremen Rechten auch zur Gebietsmarkierung genutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in Baumschulenweg

    20.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Mülleimer an der Bushaltestelle S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    20.07.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Plakat der politischen Gegner*Innen überklebt in Pankow-Zentrum

    20.07.2026 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahnhaltestelle Pankow Kirche wurde ein Plakat der Partei Die Linke entdeckt, das mit dem Logo der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ beklebt worden war. Zudem war der Zahlencode „1161“ angebracht, der in der rechtsextremen Szene als Code für „Anti-Antifa“ verwendet wird. Der Schriftzug „Linke“ wurde durchgestrichen und durch „Rechte“ ersetzt.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Rassistische Beleidigung in einem Kaffee

    20.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    „Die Schwarze kriegt auch einen Kaffee?“ Mit dieser rassistischen Äußerung beleidigte ein Gast in einem Schöneberger Café eine Frau. Die Betroffene verließ daraufhin das Café, ohne ihr Getränk zu erhalten. Als die Cafébetreiberin anschließend einen "AfD"-Anstecker am Oberteil des Mannes bemerkte, fragte sie ihn, ob er der Partei angehöre. „Ja, klar bin ich von der AfD“, habe er laut Berliner Zeitung geantwortet. Daraufhin verweigerte sie dem Mann den bestellten Latte macchiato und gab ihm sein Geld zurück.

    Quelle: Berliner Zeitung
  • Rassistischer Aufkleber in Gropiusstadt

    20.07.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Frauengruppe "Lukreta" entdeckt und entfernt. Der rassistische Aufkleber propagierte „Remigration schützt Frauen“. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistischer Aufkleber in Mariendorf entdeckt

    20.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug die Aufschrift: „Remigration – schützt unsere Frauen“.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Schmiererei der Neonazipartei "Der III. Weg" in Wartenberg

    20.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Dorfstraße in Wartenberg wurde ein in schwarzer Farbe aufgesprühter Schriftzug der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. In selbstdarstellerischer Weise war dort "Der dritte Weg!" zu lesen.

    In der Zingster Straße, Ecke Barther Straße wurden zudem zwei Aufkleber des "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf diesen standen die Parolen "Kriminelle Ausländer raus!" und "Der III. Weg - National, revolutionär, sozialistisch".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sticker des "III. Weg" in Kaulsdorf

    20.07.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Kaulsdorf an der U-Bahnhaltestelle Kaulsdorf-Nord wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Sticker stand "Gegen Drogen!" und er zeigte den Telegramkanal und die Website der Partei. Er wurde entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker mit rechter Selbstdarstellung in der Wühlischstraße

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Parkscheinautomat in der Wühlischstraße, Richtung der Ecke Sonntagstraße, wurde ein Sticker entfernt. Abgebildet war der Schriftzug "THE WHITE RACE" und der Telegramkanal eines extrem rechten Medienkollektivs aus Bautzen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff gegen politische Gegner*In in Pankow-Zentrum

    19.07.2026 Bezirk: Pankow

    Eine Person stieg am S-Bahnhof Pankow aus der S-Bahn aus und entschied sich, den Heimweg zu Fuß anzutreten. In einer Seitenstraße unweit des Bahnhofs wurde sie von drei männlichen Personen abgefangen. Die betroffene Person vermutet, dass die Täter bereits in derselben S-Bahn saßen oder ihr nach dem Aussteigen gefolgt waren.

    Die betroffene Person trug einen Pullover mit der Aufschrift „Against Racism“ sowie zwei politische Anstecker an ihrer Tasche mit den Aufschriften „Fuck Nazis“ und „Feminismus“. Die drei Männer rissen die Anstecker von der Tasche, zogen an der Tasche und versuchten, hineinzusehen. Außerdem zogen sie am Pullover der betroffenen Person. Erst als Passant*innen eingriffen, flüchteten die Täter.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Mitte

    19.07.2026 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Alexanderstraße und Otto-Braun-Straße wurde eine Glasflasche von hinten in Richtung zweier Schwarzer Tourist*innen geworfen. Die Flasche verfehlte die beiden knapp und zerbrach neben ihren Füßen. Wer die Flasche geworfen hatte, blieb unklar, doch die Betroffenen gingen von einem rassistischen Hintergrund aus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuze im Prenzlauer Berg

    19.07.2026 Bezirk: Pankow

    In der Choriner Straße bei dem Spielplatz "Welt der Choriner" wurden an der Wand zwei Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuzschmierereien in Britz

    19.07.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Mülleimer an der Ecke Britzer Damm/Mohriner Allee wurden mehrere kleine Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • "III. Weg"-Propaganda in Neu-Hohenschönhausen

    19.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Neu-Hohenschönhausen wurden sechs große Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Sie befanden sich an der Tram-Haltestelle Prerower Platz, am Linden-Center bis hin zur Wustrower Straße.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verharmlosende Propaganda in Gesundbrunnen

    19.07.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einem öffentlichen Parkplatz in der Gerichtsstraße abgestellten Auto waren u. a. ein Aufkleber von „Querdenken 30 Berlin“ sowie eine Darstellung mit der Aufschrift „Nürnberger Kodex - Artikel 6 - Abschnitt 3“ angebracht. Im Zusammenhang mit weiteren Corona-Protest-Slogans und der Abbildung einer maskierten Person und weiteren Aufklebern am Fahrzeug wurden damit Anti-Corona-Maßnahmen mit Verbrechen gegen die Meschlichkeit von NS-Ärzten gleichgesetzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Sprüherei in Lichtenberg-Nord

    19.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor dem Theater an der Parkaue wurde eine "Asow"-Wolfsangel auf den Boden gesprüht und somit der Nationalsozialismus verherrlicht. Die Wolfsangel ist ein vielfach verwendetes Symbol der extremen Rechten. Im Nationalsozialismus wurde diese u.a. von der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" verwendet. Das Symbol soll Wehrhaftigkeit ausdrücken.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Diskriminierung in Prenzlauer Berg

    19.07.2026 Bezirk: Pankow

    In einer Tankstelle in der Kniprodestraße verweigerte ein Mitarbeiter einer Person of Color zunächst die Bedienung und sagte: „Dich nehm ich jetzt nicht ran, ihr müsst lernen, Euch zu integrieren.“ Als eine anwesende Person den Mitarbeiter auf seine Aussage ansprach, reagierte dieser mit einer bedrohlich wirkenden Mimik. Der Vorfall wurde anschließend der Leitung der Tankstelle schriftlich gemeldet.

    Quelle: Pankower Register
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    18.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese stammten von den Parteien "Der III. Weg" und "Die Heimat" sowie von der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe". Sie waren mehrheitlich LGBTIQ*-feindlich.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Parolen am Weißen See

    18.07.2026 Bezirk: Pankow

    Am Weißen See äußerte eine Gruppe von etwa zehn Jugendlichen beim Abspielen des bekannten Liedes von Gigi D’Agostino die Parole „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“. Das Alter der Personen wurde auf zwischen 14 und 18 Jahre geschätzt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Extrem rechte Sticker an der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße

    18.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße (Linie 181) wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen die Aufschriften „Wenn es dir zu bunt wird - wähle Blau“ sowie „Dumm, dümmer, Antifa“. Zudem war daneben zweimal „AFD“ als Schmiererei angebracht.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Homofeindliche Beleidigung in Tempelhof

    18.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In Tempelhof kam es zu einer homophoben Beleidigung. Auf Wunsch der betroffenen Person wurden alle weiteren Angaben anonymisiert.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Infostand der Neonazipartei "Die Heimat" am Bahnhof Lichtenberg

    18.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Eugeniu-Botnari-Platz, dem Vorplatz des Bahnhofs Lichtenberg, wurde ein Infostand der Neonazi-Partei "Die Heimat", betreut von 3-4 Männern und einer Frau, gesehen. Sie warben dort mit einem Aufsteller mit der Aufschrift "Werde Heimatschützer" für sich.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Niederschönhausen

    18.07.2026 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Pasewalker Straße Ecke Pankower Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte als Slogan "LGBTIQ brechen".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt

    18.07.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe des U-Bahnhofes Johannisthaler Chaussee und im Sollmannweg in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten. Einer der Sticker propagierte "Antifa-freie Zone" und zeigte einen durchgestrichenen Punk, ein durchgestrichenes Logo der Antifaschistischen Aktion und eine durchgestrichene symbolisierte nicht-binäre Person. Der Aufkleber kann also auch als queerfeindlich gewertet werden.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Schwulenfeindliche Pöbelei in Lichtenberg-Mitte

    18.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Einbecker Straße wurde ein schwules Paar homophob angepöbelt. Als die beiden Männer um etwa 22:00 Uhr händchenhaltend an einem Imbiss vorbeiliefen, riefen vor dem Imbiss sitzende Gäste ihnen hinterher: "Herr Spahn, ihr Kind ist da".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sticker gegen politische Gegenerschaft in der Ritterstraße

    18.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Ritterstraße wurde von einem Mülleinmer ein Sticker entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete. Abgebildet war der Satz "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen" und ein Stiefel, der auf ein Antifa-Logo tritt. Der runde Sticker war sehr klein, nur ca. 2 cm im Durchmesser. Er stammte aus einem extrem rechten Onlineshop aus Halle.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wiederholt antimuslimisch rassistische Aufkleber in Heiligensee entfernt

    18.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Erneut wurde am Kiefheider Weg, einmal an der Ecke zum Sagemühler Steig und einmal an der Ecke zum Regenwalder Weg, zwei rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel entdeckt und unkenntlich gemacht. Bereits zuvor wurden in der Gegend Sticker mit demselben Motiv entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Anti-asiatischer Rassismus, Beleidigung und Bedrohung in der Tram M8

    17.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am 17.07.2026 kam es in der Tram-Linie M8 zwischen den Haltestellen Dong Xuan Center und S-Bahnhof Lichtenberg zu einer rassistischen Beleidigung und Bedrohung durch eine Gruppe von fünf Männern. Diese fielen in der Straßenbahn durch eine aggressive Grundhaltung und lautes Pöbeln auf. Die Gruppe äußerte lautstark rassistische Diskriminierungen, die sich gezielt gegen eine asiatisch gelesene Person richteten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung auf Spielplatz in Moabit

    17.07.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einem Spielplatz in Moabit erregte sich eine alte Frau laut schimpfend über drei dort spielende Schwarze Kinder, sodass diese sehr verängstigt wurden. Als zwei Mütter ihren Kindern zu Hilfe kamen, wurden auch sie u.a. mit dem N-Wort beleidigt und ihnen gesagt, dass es Zeit würde, dass sie mit ihren "vielen Kindern aus Deutschland deportiert" würden, wenn sie nicht freiwillig gingen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Alt-Hohenschönhausen

    17.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tram-Haltestelle Hohenschönhauser Straße (M5, M6), stadtauswärts, wurde ein extrem rechter und gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift “Keinen Bock auf Antifa“ gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Spindlersfeld

    17.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurden ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuze und Anti-Antifa-Propaganda in Gesundbrunnen

    17.07.2026 Bezirk: Mitte

    Entlang des Uferwegs an der Panke im Ortsteil Gesundbrunnen wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien und eine Schmiererei mit dem von extremen Rechten gebrauchten und gegen die Antifa gerichteten Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt. Außerdem wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber gefunden und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Obdachlosenfeindliche Diskriminierung in Mitte

    17.07.2026 Bezirk: Mitte

    In einer Bibliothek im Bezirk Mitte wurde ein augenscheinlich obdachloser Mann von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus dem Gebäude verwiesen. Zuvor hatte der gesundheitlich angeschlagene Mann für kurze Zeit den Kopf auf seine Arme gelegt. Als er versuchte, eine schriftliche Beschwerde zu verfassen, wurde er erneut nachdrücklich zum Verlassen der Bibliothek aufgefordert. Der Mann wurde aufgrund seiner wahrgenommenen Obdachlosigkeit benachteiligt, ohne sich regelwidrig verhalten zu haben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerungen in Wilhelmstadt

    17.07.2026 Bezirk: Spandau

    In der Földerichstraße sprach eine Person eine Mitarbeitende eines Stadtteilladens plötzlich an und äußerte sich rassistisch. Die Person fragte, ob die Mitarbeitende die Aussage „gesunde Deutsche sollten unter sich reproduzieren, um eine reine deutsche Nation zu schaffen" teilt. Die Mitarbeitende war schockiert, unterbrach die Person und sagte deutlich, dass sie diese Aussagen nicht unterstützt.

    Quelle: Stadtteilarbeit Wilhelmstadt
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