Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße beschmiert (10)
Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "Nazi-Kiez" und "Kanacken raus" beschmiert. Alle Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "Nazi-Kiez" und "Kanacken raus" beschmiert. Alle Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
Am 4. Juli 2017 um 19:30 Uhr fand ein Dienstagsgespräch statt. Die Veranstaltung nannte sich „Gesprächskreis auch für politisch nicht ganz korrekte Kommunikation“. Der Ort blieb unbekannt. Eingeladen hatte Bärgida auf ihrer Website. Der Organisator war ein ehemaliger Republikaner- und NPD-Funktionär. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
In Niederschöneweide, rund um die Hasselwerderstraße, sind ca. 30 Aufkleber der "Rattenfänger" entdeckt und entfernt worden. Die Rattenfänger bezeichnen sich selbst als "Gremium rechter, revolutionärer Gruppen" aus dem "Großraum München, S-Bahn Bereich". Sie vertreten NS-Verherrlichende, Antidemokratische, Sozialchauvinistische und diktatorische Positionen.
In der Grünauer Regattastraße / Wassersportallee wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Müggelheimer Straße in Köpenick wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Rund um den S-Bhf. Schöneweide sind 17 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Die Aufkleber waren mehrheitlich von Bärgida sowie der NPD.
Am 01.07. hat die rechte und rassistische Kleinstpartei "Deutsche Mitte" am Elcknerplatz vor dem S-Bhf. Köpenick einen Infostand gemacht und Unterschriften für die Wahl gesammelt. Mehr zur Partei Deutsche Mitte: Glossar
Am 30. Juni 2017 veröffentlichte der Wahlkreiskandidat für Charlottenburg-Wilmersdorf, von der Partei Alternative für Deutschland, in seinem Weblog ein Youtubevideo seines Channels. Darin behauptete er, das Gesetz zur Ehe für alle können "auch bedeuten: Päderastie für alle". Der Päderastievorwurf ist ein homophobes Argumentationsmuster.
Im Bezirk Treptow-Köpenick fand ein rassistischer Angriff statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen dazu veröffentlicht.