Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
28.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Ahrensfelde waren drei extrem rechte Aufkleber aus einem Neonazi-Versandhandel angebracht. Sie trugen die Slogans „Befreie dich vom Schuldkult", „Abschieben schafft Sicherheit“ und „Better Dead than Red“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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"NRJ"-Aufkleber in Pankow
28.05.2025 Bezirk: PankowIn einer Schule in der Neumannstraße wurden ein handgemachter Aufkleber und eine Schmiererei der Jugendorganisation „NRJ“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-verherrlichende Schmierereien in Wilmersdorf
28.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Lietzenburger Straße Ecke Meineckestraße wurde ein Hakenkreuz und mehrere SS-Runen an einem heruntergelassenen Rolladen und an Werbetafeln entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Queerfeindlicher Vorfall in Charlottenburg-Wilmersdorf
28.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg-Wilmersdorf ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
Rassistische Pöbelei in Reinickendorf-Ost
28.05.2025 Bezirk: ReinickendorfEine Frau wurde am Franz-Neumann-Platz im Ortsteil Reinickendorf rassistisch angepöbelt. Als sie am frühen Nachmittag mit Einkäufen zur U-Bahn lief, brüllte ein etwa 30- bis 40-jähriger Mann, der am U-Bahn Eingang stand, sie aus der Ferne an. Erst als sie auf seiner Höhe war, merkte sie, dass er sie meinte. Er fragte laut, warum sie mit so einer großen Tasche herumlaufe, und rief, sie solle sich in ihr "Land zurück verpissen". Als sie sich auf der Treppe noch einmal umdrehte, um zu sehen, ob er ihr folgte, brüllte er noch "Spanien" hinterher. Ein weiterer Mann, der in der Nähe des Pöblers stand, sowie zwei weitere Passant*innen reagierten nicht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Propaganda in Mitte
28.05.2025 Bezirk: MitteIm Bahnhof Friedrichstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Süd
28.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Prötzeler Ring wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan „Talahons abschieben“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Rummelsburg
28.05.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Rummelsburger Bucht wurde ein Schriftzug mit der Zahlenkombination "1161" entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische-Aktion". Daneben wurde der Schriftzug „Einheit Lichtenberg“ entdeckt. Dieser wird in der letzten Zeit vermehrt neben anti-antifaschistischen Schriftzügen gesehen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sozialchauvinistische Pöbelei in der Ringbahn
28.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:30 Uhr ging ein Mann durch die S-Bahn und fragt höflich alle Fahrgäste um finanzielle Unterstützung. Als eine Fahrgästin eine Münze in seinen Becher wirft, wird sie von einem neben ihr sitzenden Mann aufgebracht und laut angepöbelt. Dann pöbelte der Mann den um Geld Bittendenden in abwertender und demütigender Weise ebenfalls laut und aufgebracht an. Dieser wehrte sich ruhig mit den Worten "Ich brauche Hilfe, keine Kommentare". Der Vorfall ereignete sich zwischen den Stationen Frankfurter Allee und Ostkreuz.
Quelle: Berliner Register -
Veranstaltung mit rassistischem, neurechtem Thema in Lichterfelde
28.05.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn den Veranstaltungsräumen eines ehemaligen AfD-Politikers hielt eine AfD Politikerin einen Vortrag. In diesem erklärte sie den Begriff "Remigration" und wie der Prozess der Remigration vonstatten gehen soll. Während des Vortrags tätigte sie mehrere völkische Aussagen und bezog sich auf das Verschwörungsnarrativ des "Bevölkerungsaustausches". Außerdem äußerte sie sich rassistisch und bediente sich rassistischer Stereotype, insbesondere gegen muslimische Menschen gerichtet.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Anti-Antifa-Schmiererei in Biesdorf
27.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einer Werbetafel auf dem U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz war eine große 1161-Schmiererei angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Aufkleber des "III. Weg" im Allendeviertel
27.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Pablo-Neruda-Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Alt-Hohenschönhausen
27.05.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Sandinostraße wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Szene – in diesem Fall Antifaschist*innen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
27.05.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
27.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Geschäft am U-Bahnhof Hellersdorf klebten erneut mehrere rassistische Aufkleber von „Der III. Weg“. Auch in der Nähe der Carola-Neher-Straße und Schneeberger Straße wurde je ein „III. Weg“-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf
27.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation U-Hellersdorfer Str. wurde ein Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt.
In der Tangermünder Straße wurden zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Darunter waren rassistische Aufkleber mit Slogans wie: "Raus mit die Viecher" oder "Für die Gäste nur das Beste / Remigration Airlines". Der Aufkleber mit dem Text „Für die 'Gäste' nur das Beste! Remigration Airlines“ war rassistisch und spielte zynisch auf die zwangsweise Abschiebung von Migrant*innen an. Er stammte vermutlich aus dem extrem rechten Umfeld und nutzte menschenfeindliche Begriffe wie „Remigration“, um Hetze zu verbreiten.
Weitere Aufkleber in der Tangermünder Str. titelten "In uns brennt die "Schwarze Sonne"" und es gab ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Gesundbrunnen
27.05.2025 Bezirk: MitteIn einer Kneipe in der Soldiner Straße in Gesundbrunnen wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Bedrohung in Weißensee
27.05.2025 Bezirk: PankowEin Mann fuhr bedrohlich nahe an einer Frau in Weissensee vorbei. Sie musste zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Anschließend beleidigte der Fahrer die Frau auf rassistische Weise.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische Kommentare auf Internetportal
27.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es zu rassistischen Kommentaren im Zuge einer Debatte um einen überfüllten Altkleidercontainer in der Zillestraße in Charlottenburg. So wurde beispielsweise mit dem Kommentar "bedankt Euch bei den ausländischen Zugezogenen" die Schuld ausschließlich bei migrantischen und migrantisierten Menschen gesucht. In dem Zeitraum fielen an diversen Orten im Bezirk überfüllte Altkleidercontainer auf, was auf Probleme bei der Leerung seitens der Betreiber*innen hindeuten könnte.
Quelle: Register CW -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Pankow
27.05.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Thulestraße/Hardangerstraße wurde eine Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gefunden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Schmiererei gegen politische Gegnerschaft
27.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm U-Bhf. Samariterstraße wurde auf einen Sticker, der die Freiheit politischer Gefangenen forderte, "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Zahlencode und Graffiti gegen Antifaschist*innen am S-Bahnhof Wartenberg
27.05.2025 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Wartenberg wurde die Zahlenkombination "1161" in gesprühter Form entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische-Aktion". Zudem wurde ein „Fuck Antifa“-Schriftzug festgestellt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Propaganda in Mitte
26.05.2025 Bezirk: MitteIn der Universitätsstraße in Mitte wurden drei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
26.05.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Zehlendorf
26.05.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einem Mülleimer in der Mühlenstraße in Zehlendorf wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschismus in Hermsdorf
26.05.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Frohnauer Straße in Hermsdorf wurden Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht, die sich gegen Antifaschismus richteten. Sie waren in der Nähe der Carl-Bosch-Schule angebracht worden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Baumschulenweg
26.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köpenicker Landstraße an der Haltestelle Marggraffbrücke wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
26.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Helmholtzstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
26.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Klausnerplatz wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Antifa verbieten" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Mitte
26.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Wuhletalstraße klebten zwei „Fck Antifa“-Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Erneut Aufkleber von "Der III. Weg" im Rollbergkiez
26.05.2025 Bezirk: NeuköllnIm Neuköllner Rollbergkiez wurden erneut mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese titelten "Härtere Strafen für Kinderschänder!".
Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.
Quelle: Register Neukölln via Instagram -
Extrem rechte, rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost
26.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Louis-Lewin-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entfernt. Zwei waren von „Der III. Weg“ davon forderte einer „Härtere Strafen für Kinderschänder“. Ein anderer Aufkleber enthielt den rassistischen Slogan „Islamisierung Stoppen“ und ein weiterer richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
26.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen wurde ein extrem rechter Aufkleber, der die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Nord
26.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Schwarzwurzelstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der unter anderem zwei Reichsflaggen enthielt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmiererei in Reinickendorf-Ortsteil
26.05.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Mittelbruchzeile im Ortsteil Reinickendorf wurde der Slogan „Zecken raus“ an eine Laterne geschrieben. Offenbar reagierte eine Person damit darauf, dass der Schriftzug "AFD" zuvor durchgestrichen worden war. In extrem rechten Kreisen werden Linke und Punks als "Zecken" abgewertet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Hakenkreuze auf Wohnhaus in Rummelsburg
26.05.2025 Bezirk: LichtenbergAuf die Eingangstür eines Wohnhauses in Rummelsburg wurden drei große Hakenkreuze gesprüht. In dem Haus wohnen mehrere Familien aus verschiedenen Herkunftsländern, weswegen es sich bei der Markierung der Haustür mit Hakenkreuzen um eine gezielte rassistische Bedrohung handeln könnte.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord
26.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Magdalenenstraße wurde ein Hakenkreuz auf einem Gebäude gemeldet. Auf einem Schild in der Gotlindestraße wurden zudem drei extrem rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Einer trug die Aufschrift "Good Night Left Side" und stellte einen Gewaltakt gegen eine als kommunistisch markierte Person dar. Einer trug die Aufschrift "Deutsche Jugend Voran" und zeigte eine Person mit schwarz-rot-gelber Sturmhaube. Ein weiterer trägt die Aufschrift "FCK Antifa" und ist in "Schwarz-Weiß-Rot" gehalten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hitlergruß in Schöneberg
26.05.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Mann zeigte auf dem Nollendorfplatz einen Hitlergruß und rief an niemanden Bestimmtes gerichtet dreimal "Heil Hitler" und "Ihr könnt froh sein, dass ihr hier noch Jobs habt." Danach verließ er den Platz in Richtung U-Bahn.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Homofeindliche und ableistische Pöbelei in der Tram
26.05.2025 Bezirk: LichtenbergAm Abend kam es in der Tram Linie 27 auf Höhe der Haltestelle Alt-Friedrichsfelde/Rhinstraße zu einer extrem rechten Bedrohung. Die betroffene Person, die Antifa-Buttons an der Mütze trug, wurde von drei Jugendlichen mehrfach homofeindlich, sowie behindertenfeindlich beleidigt. Sie konnte sich entfernen und die Angreifer stiegen aus.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Morddrohungen gegen Neuköllner Abgeordneten
26.05.2025 Bezirk: NeuköllnEin Abgeordneter der Linkspartei Neukölln erhält in sozialen Medien eine Drohnachricht mit rassistischen Inhalten.
Quelle: Register Neukölln via Instagram -
NS-verherrlichende und anti-antifaschistische Schriftzüge Nähe Tierpark
26.05.2025 Bezirk: LichtenbergAm U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der der extrem rechten und neonazistischen Gruppierung "Elblandrevolte" aus dem Raum Dresden und Ostsachsen zugeordnet werden kann. Die Gruppe gilt als sehr gewaltbereit. Der Aufkleber zeigt den Spitznamen eines Mitglieds der "Elblandrevolte". Diese Person agiert in Sozialen Medien als extrem rechter Influencer.
In der Nähe des Tierparks wurde auf einem Mülleimer der neonazistische Zahlencode "88" gefunden. Dieser steht für "Heil Hitler". Auf einem Briefkasten wurde zudem die Aufschrift "FCK Antifa" und der Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser steht für Anti-Antifaschistische Aktion. Die Schriftzüge wurden überklebt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Süd
26.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfRund um den Bahnhof Springpfuhl wurden mehrere extrem rechte „Fuck Antifa“-Schmierereien und Aufkleber entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Mitte
26.05.2025 Bezirk: MitteAm Weidendamm im Ortsteil Mitte wurde ein rassistischer Sticker an einer Baustellenabsperrung entdeckt und überklebt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Reichbürger-Propaganda auf dem Invalidenfriedhof
26.05.2025 Bezirk: MitteAuf dem Invalidenfriedhof wurden vor verschiedenen Gräbern Grablichter mit Aufklebern des "Ewigen Bund 1871" mit einem Link zu der Webseite der Organisation entdeckt. Der "Ewige Bund" ist eine dem Reichsbürgerspektrum zugeordnete Organisation. Die Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Nord
26.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Mülleimer am Alice-Salomon-Platz war eine "1161"-Schmiererei angebracht.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
„Sieg Heil“-Rufe in Hellersdorf-Nord
26.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag liefen zwei Jugendliche an einer Gruppe Studierender vor der Alice-Salomon-Hochschule vorbei und riefen lautstark „Sieg Heil“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Angriff auf ein Kind in einer Kita
25.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer Kita fand ein antiziganistischer Angriff auf ein Kind statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
25.05.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in der Rummelsburger Bucht
25.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Zillepromenade wurden ca. 10 Aufkleber aus einem neonazistischen Online-Versandhandel gefunden und entfernt. Einer davon war in Schwarz-Weiß-Rot gehalten und trug die Aufschrift "Freiheit für Deutschland" in Frakturschrift, einer titelte "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist dein Land. Hol es dir zurück!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
25.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Klingenthaler Straße wurde ein „III. Weg“-Aufkleber entfernt. Auf dem U-Bahnhof Hellersdorf war an einer Tür groß der neonazistische Zahlencode „1161“ angebracht. Auf einem Hinweisschild wurde zudem die Schmiererei „FCK161“ (Fuck-Antifa) entdeckt. Sie wurden entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in