Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
23.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
23.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Berlin
23.07.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
23.07.2025 Bezirk: MitteAuf einer pro-palästinesischen Kundgebung auf dem Leopoldplatz mit ca. 70 Teilnehmenden wurde auf Arabisch die Parole "Von Wasser zu Wasser, Palästina ist arabisch" skandiert und damit das Existenzrecht Israels negiert.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber der "JN" in Niederschöneweide
23.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Flutstr., Fließstr. und Brückenstr. wurde jeweils ein Aufkleber der extrem rechten Jugendorganisation "JN" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Wohnungsmarkt
23.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine sehbehinderte Person wird in ihrem Wohnverhältnis benachteiligend behandelt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Beschimpfung eines Journalisten im Wedding
23.07.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer pro-palästinensischen Kundgebung auf dem Leopoldplatz versuchte ein Teilnehmer einen filmenden Journalisten abzudrängen und beschimpfte ihn in abwertend aggressivem Tonfall mit: "Bist Du behindert?"
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
23.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Umfeld des U-Bahnhofs Kienberg wurden zwei Aufkleber der extrem-rechten Gruppierung "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Kaulsdorf
23.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn Straßenschildern am Randweg wurden drei Aufkleber der extrem-rechten Gruppierung "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Ost
23.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Eingang des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt. Es handelte sich um zwei Sticker mit dem rassistischen Slogan "White Lives Matter" und um einen NS-verherrlichenden Sticker.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Sticker in Marzahn-Nord
23.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Ahrensfelde wurden mehrere extrem-rechte Sticker entdeckt. Unter anderem richtet sich ein Sticker mit der Aufschrift "Fck Antifa" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Bei einem anderen Sticker handelt es sich um Selbstdarstellung der neonazistischen Partei "Der III. Weg".
Zudem wurde an einem Spielplatz im Geraer Ring ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, sowie zwei Aufkleber von "Der III. Weg", entdeckt. Einer davon hatte die Aufschrift "Neuer Deutscher Standart" und bildete eine weiße, heterosexuelle Familie ab.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Köpenick-Nord
23.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einer hinausgestellten Wertstofftonne in der Gehsener Str. wurde ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber auf der Hermannstraße
23.07.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Bushaltestelle Hermannstraße wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser stammt aus einem extrem rechten Onlineversandhandel und titelte: "Vater und Mutter statt Elternteil. Gendern? Nein danke!".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistische Propaganda in Lichtenberg-Mitte
23.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Stadthausstraße wurde die gegen Antifaschist*innen gerichtete Zahlenkombination "1161" (="Anti-antifaschistische-Aktion") auf einem Stromkasten entdeckt.
Auch in der Zillerpromenade wurde auf einem Verkehrsschild eine "1161"-Schmiererei entdeckt und entfernt.
Auf einem Mülleimer in der Spittastraße Ecke Türrschmidtstraße wurde ein Schriftzug "AFA (=Antifaschistische Aktion) schlagen!!!" gemeldet.
Am Paul-und-Paula-Ufer in der Rummelsburger Bucht wurde zudem ein Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Familie wachse - Deutschland lebe!", einer Lebensrune und einer Reichsflagge gefunden und entfernt.
Im Weitlingkiez wurde ein rassistisches Aufkleber-Motiv mit der Aufschrift "Remigration? Na klar!" gefunden und entfernt.
An der Treppe in der Egmontstraße Richtung Bahnhof Lichtenberg wurde ein neuer Graffitischriftzug der "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" ("Anti-Antifaschistische Aktion") entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichende Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
23.07.2025 Bezirk: LichtenbergAn der M5-Tramhaltestelle Simon-Bolivar-Straße wurden zwei neonazistische Aufkleber mit Reichsflaggen entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Diskriminierung an Reinickendorfer Schule
23.07.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einer Schule im Bezirk Reinickendorf ereigneten sich Vorfälle von rassistischer Diskriminierung gegen eine Schwarze Familie. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
23.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße in Neu-Hohenschönhausen wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Helft den Armen, nicht den Fremden!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Sticker in der Frankfurter Allee entfernt
23.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einem Straßenschild an der Frankfurter Allee Ecke Pettenkofer Straße wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Leipzig entdeckt und entfernt. Migrant*innen wurden als "Kriminielle" stigmatisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Verschwörungsideologischer und antisemitischer Aufkleber entdeckt
23.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Kolonnenstraße wurde auf einem Mülleimer ein Aufkleber mit verschwörungsideologischer und antisemitischer Aufschrift entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Anti-Schwarzer Rassismus in Bildungseinrichtung
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitIn einer Bildungseinrichtung in Berlin ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Each One Monitoring / EOTO -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber in Schöneberg-Süd
22.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Kolonnenstraße wurde ein Aufkleber mit einem Landkartenumriss mit der Aufschrift „Palästina“ (arabisch), der auch das israelische Staatsgebiet umfasst, sowie der Aufschrift „welcome to resistance“ entdeckt und entfernt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
22.07.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Marzahn-Süd
22.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Brücke im Springpfuhlpark wurde die Schmiererei "Drecks Juden!" entdeckt.
Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf -
Antisemitische und LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in Mitte
22.07.2025 Bezirk: MitteIn der Brunnenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein eingekratzter antisemitischer und LGBTIQ-feindlicher Schriftzug entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf einer Demonstration in Mitte
22.07.2025 Bezirk: MitteEine Demonstration gegen "Rassismus im Bildungssystem" wurde weitgehend von ca. 200 pro-palästinensischen Teilnehmenden übernommen, welche den Demonstrationzug und die Abschlußkundgebung dominierten. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Zwischen Intifada-Aufrufen und einer Parole, mit der die IDF, die israelische Armee, mit den Nazis gleichgesetzt wurde, wurde der Name Izz ad-Din al-Qassam skandiert und bejubelt – der Namensgeber der islamistischen Terrorgruppe Qassam-Brigaden, dem sogenannten militärischen Flügel der Hamas. Versuche der Organisator*innen der Veranstaltung, das Thema der Demonstration wieder in den Vordergrung zu rücken, blieben erfolglos. Die Veranstalter*innen brachen jedoch die Veranstaltung auch nicht ab.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Bürger*innenmeldungen -
Aufkleber gegen Antifaschismus in Prenzlauer Berg
22.07.2025 Bezirk: PankowIn der Kollwitzstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung am Arbeitsplatz
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitAn einem Arbeitsplatz werden trotz Zusicherung keine Maßnahmen ergriffen, um diesen barrierefrei umzubauen. Mindestens zwei Angestellte werden dadurch benachteiligt.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung in Berlin
22.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber u.a. des "III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen
22.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ahrensfelder Chaussee Ecke am Gehrensee wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit folgenden Motiven an verschiedenen Straßenschildern entdeckt und entfernt:
- Ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Deutschland den Deutschen".
- Ein queerfeindlicher Aufkleber, welcher eine stereotyp heteronormative Familie unter einem Regenschirm mit einem Kreuz zeigt, welcher die Familie vor einer Pride Flag darüber "schützt".
- Ein Aufkleber zeigt die Reichsflagge, davor eine Person zentral und andere am Rand, die zur Person/Flagge aufschauen. In der Ecke ist ein extrem rechter Social Media Account angegeben.
- Ein weiterer Aufkleber wurde ein Stück entfernt im Park am Gehrenseegraben auf einer kleinen Plattform mit Bänken gefunden. Dieser war ebenfalls von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und hatte die Aufschrift "Deutsche Jugend voran".
Quelle: Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
22.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Nossener Straße/Risaer Straße wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Einzelne können als NS-verherrlichend eingeordnet werden oder richten sich gegen die politischen Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Wendenschloß
22.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Brassenpfad / Mayschweg wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der für einen neonazistischen Onlinehandel warb.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuze und SS-Runen in Rahnsdorf
22.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einer Bank auf den Püttbergen wurden zwei Hakenkreuze und einmal SS-Runen entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Neonazistische Zahlencodes und rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
22.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Straßenschild an der Ecke Puchanstr. / Friedrichshagener Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.
An einem Pfeiler auf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurde der neonazistische Zahlencode "1161", der Schriftzug "FCK AFA" und der rassistische Zahlencode "444" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Zahlencodes und Schriftzug der "NRJ" in Köpenick-Nord
22.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Infokasten einer Genossenschaft an der Ecke Mahlsdorfer Str. / Hoernlestr. wurde dreimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Gehsener Str. wurde der Schriftzug "NRJ" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Propaganda in Hellersdorf-Nord
22.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Stendaler Straße/Henny-Porten Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" sowie einem Reichsadler entdeckt. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber u.a. in Niederschöneweide
22.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bhf. Schöneweide wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die eine sog. "Talahon-freie Zone" ausriefen. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht.
Zudem wurde an einem Pfeiler am S-Bahnhof Schöneweide ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Beleidigung in Nord-Neukölln
22.07.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Weserstraße in Nord-Neukölln wurde eine Person bei der Durchfahrt zu einer Tiefgarage rassistisch beleidigt. Aufgrund einer Baustelle war die Zufahrt nur eingeschränkt möglich. Zwei Mitarbeiter der Baustelle stellten sich der betroffenen Person in den Weg und wiesen auf die Einschränkung des Verkehrs hin. Die betroffene Person entgegnete, dass die Zufahrt zur Tiefgarage erlaubt sei. Daraufhin erwiderte einer der Mitarbeiter, dass "solche Leute" dort nicht stehen dürften und behauptete, dass die Betroffene lügen würde, um durchfahren zu können.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Parole in Pankow
22.07.2025 Bezirk: PankowEine Gruppe von 9 Jugendlichen lief laut jubelnd und in aggressivem Tonfall die Florastraße entlang und rief wiederholt „Deutschland für die Deutschen“. Mehrere Personen trugen Deutschland-Flaggen. Es handelte sich um acht männliche und eine weiblich wahrgenommene Person; die weibliche Person rief nicht mit, sondern nahm passiv teil. Die Gruppe wirkte alkoholisiert und schrie zudem zwei vorbeifahrende Radfahrende an. Anwesende Passant*innen reagierten mit Verwunderung und Ablehnung.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische Pöbelei in Oberschöneweide
22.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm späten Abend hielt sich eine WoC (Woman of Colour) auf dem Kaisersteg auf und aß. Ein Mann lief mit seinem Hund vorbei und kommentierte aggressiv ihr Essverhalten. Dann sagte er laut und aggressiv: "Wegen euch kann ich hier nicht mehr in Ruhe mit dem Hund gehen!" Eine Zeugin empfand das Auftreten des Mannes als so bedrohlich, dass sie der Betroffenen zur Hilfe kam. Mit seiner Aussage betrieb der Mann rassistisches Othering, da er der WoC unterstellte, dass sie dafür verantwortlich sei, dass er sich nicht mehr in Ruhe in der Gegend bewegen könne. Er benannte genau diese Frau als Problem, obwohl der Kaisersteg von vielen Menschen zum Verweilen genutzt wird. Er stellte dadurch die bloße Anwesenheit der Frau als Störung dar, obwohl der Ort von vielen genutzt wird. Dies ist eine rassistische Zuschreibung, die nicht-weiße Menschen allein durch ihre Sichtbarkeit problematisiert.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische und sozialchauvinistische Parolen in der Ringbahn
22.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Ringbahn in Höhe der Station Südkreuz filmten sich zwei junge Frauen am späten Abend und skandierten dabei lautstark rassistische und sozialchauvinistische Parolen.
Quelle: Augenzeug:in -
Sprüherei gegen Antifaschist*innen im Weitlingkiez
22.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Giselastraße Ecke Rupprechtstraße im Weitlingkiez wurde eine gegen Antifaschist*innen gerichtete "Anti-Antifa"-Sprüherei auf einem Wohnhaus gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Angriff gegen politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
21.07.2025 Bezirk: PankowIn der Husemannstraße entfernten zwei Personen mehrere (extrem) rechte und queerfeindliche Aufkleber (u. a. „Hier gilt Rechts vor Links“, „Fuck Grün“, „Fuck Linke“, „Wer die CDU wählt, bekommt grün“ sowie ein Motiv mit einer Familie unter einem Regenschirm, der einen Regenbogen abwehrt). Während des Entfernens wurden die beiden von zwei Männern, die an einem Tisch vor einem angrenzenden Restaurant saßen, verbal konfrontiert und beschimpft. Einer der Männer ging daraufhin auf eine der Personen zu, während der andere diese von der Seite am Nacken packte. Zudem wurde der Begleiter geschubst. Erst durch das Eingreifen eines Kellners und einer weiteren Frau ließen die beiden Männer von den Betroffenen ab. Die Betroffenen konnten den Ort anschließend ohne weitere Eskalation verlassen. Ein weiterer „Fuck Grün“-Sticker wurde später von einer dritten Person entfernt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register