Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
24.08.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
24.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte
24.08.2025 Bezirk: MitteAn Aufstellern, die touristische Bootfahrten bewerben, wurden die Symbole von israelischen Fahnen, die daraufhin weisen, in welchen Sprachen die Touren angeboten werden, gezielt zerkratzt.
Quelle: RIAS Berlin -
"Der III. Weg"-Aufkleber und Plakate in Hellersdorf-Ost
24.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Jenaer Straße wurde eine Vielzahl von Plakaten der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Drei Plakate richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, andere Plakate machten Werbung für die Gruppe und deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ).
Auf der Riesaer Straße waren mehrere Aufkleber des III. Weg geklebt. Diese hatten u.a. den rassistischen Slogan: "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechter Aufkleber im Allendeviertel
24.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Salvador-Allende-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt. Er stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen u.a. in Oberschöneweide
24.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Helmholtzstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, sowie zwei weitere, die diese ableistisch diffamierten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz und neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
24.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hoernlestr. wurde an einem Mülleimer ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
In der Mahlsdorfer Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Mitte
24.08.2025 Bezirk: MitteIn der Mollstraße nah beim Alexanderplatz wurden zwei extrem rechte und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt. Auf dem einen war ein Adler vor einem Schwarz-Rot-Gold-gestaltetem Regenbogen zu sehen mit dem Schriftzug: "Stolz statt bunt. Identität braucht keinen Regenbogen". Auf dem zweiten war ein Reichsadler neben einem Schwarz-Rot-Gold-gestaltetem Regenbogen abgebildet.
Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung -
Neonazi-Aufkleber in Frohnau
24.08.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Ecke von Maximiliankorso und Alemannenstraße in Frohnau wurde auf einem Straßenschild ein Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Motiv wurde mit der Parole "Kampf der Rotfront" zur Bekämpfung von politischen Gegner*innen aufgerufen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer Zahlencode in Grünau
24.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Regattastr. wurde an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Schmierereien in Nord-Neukölln
24.08.2025 Bezirk: NeuköllnIm Keller eines Mietshauses in der Fontanestraße sind mehrere NS-verherrlichende Schmierereien gesichtet worden. Neben Hakenkreuzen standen dort die Abkürzungen "AH" für "Adolf Hitler" und "HH" für "Heil Hitler". Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Beleidigungen in Niederschönhausen
24.08.2025 Bezirk: PankowAn einer Tankstelle in Schönholz wurde eine Person gemeinsam mit ihren Kindern von einer unbekannten Frau in aggressivem Ton angesprochen. Die Frau machte mehrfach abwertende und feindselige Äußerungen, die eindeutig rassistisch motiviert waren. Auch nachdem sie zur Rede gestellt wurde, wiederholte sie ihre rassistischen Bemerkungen weiterhin aggressiv.
Die betroffene Person fühlte sich dadurch massiv beleidigt, zutiefst angegriffen und bedroht. Die Äußerungen richteten sich auch gegen ihre Kinder.Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische Kundgebung in Mitte
24.08.2025 Bezirk: MitteAm Reichstagsufer versammelten sich etwa 20 Personen aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" und zeigten ein Banner mit der Aufschrift "Stärkste Kraft im Land ". Dazu riefen sie "Remigration" und "Europa, Jugend, Reconquista". Ziel der Aktion war wohl, ein Fernseh-Interview zu stören.
Quelle: Tagesspiegel vom 24.08.2025 -
Rassistischer Aufkleber am Bahnhof Lichtenberg sowie NS-verherrlichender Sticker im Weitlingkiez
24.08.2025 Bezirk: LichtenbergAm Bahnhof Lichtenberg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Masseneinwanderung ist kein Naturgesetz" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Wönnichstraße im Weitlingkiez wurde zudem ein NS-verrherrlichender Aufkleber aus einem Neonaziversand mit einer Reichsflagge und der Aufschrift "Souveränität gibt es nur mit diesen Farben" gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber im Prenzlauer Berg
24.08.2025 Bezirk: PankowAuf der Schönhauser Allee kurz vor der Kreuzung zur Oderberger Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Inhalt des Aufklebers richtete sich gegen Geflüchtete und hatte den Slogan "Asylbetrüger nicht willkommen".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistischer Aufkleber in Nord-Neukölln
24.08.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Wand neben einem Café in der Siegfriedstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser titelte "REMIGRATION Wir schaffen das!" und zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Döp dödö döp". Dies ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische und extrem rechte Sticker in Marzahn-Mitte
24.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bürgerpark Marzahn wurde eine Vielzahl extrem rechter und rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigten u.a. Keltenkreuze oder waren von der „White Lives Matter“ Bewegung. Sticker von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ hatten den Slogan: „Ausländergewalt beenden“.
Auf der Mehrower Allee wurden zwei Sticker der Jugendorganisation des „III. Weg“, der NRJ, entdeckt und entfernt. Außerdem ein Sticker einer rechten Gruppierung mit Israelbezug.
Auf der Schleusinger Straße/Ecke Mehrower Allee wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß
24.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Sandschurrepfad / Asseburgpfad wurde ein Schriftzug gegen Antifaschist*innen an einem Straßenschild entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sozialchauvinistischer Aufkleber der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen
24.08.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Bushaltestelle Große-Leege Straße Ecke Freienwalder Straße wurde ein Aufkleber aus einem einschlägigen Neonaziversand mit einem sozialchauvinistischen Motiv gegenüber politischen Gegner*innen entdeckt. Zu lesen ist der Spruch "Linker Lump zur praktischen Arbeit!" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie im Rechtsextremismus verbreitet sind.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker des "III. Weg" in Hellersdorf-Süd
24.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Cecilienstraße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff durch Teilnehmer*innen einer pro-palästinensischen Demonstration am Check Point Charlie
23.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEtwa 400 Anti-Israel-Demonstrant*innen versammelten sich am Nachmittag am Checkpoint Charlie, skandierten u. a. „Kindermörder Israel!“ und „Israel is a Terrorstate!“ Etwa 20 Personen beteiligten sich an einer pro-israelischen Gegendemonstration.
Eine Gegendemonstrantin stand mit einer Israel-Flagge und einem Plakat, dass an die Geiseln und das Leid der Opfer der Hamas-Terroristen erinnerte am Rand. Eine Frau versuchte ihr die Flagge und das Plakat zu entreißen, wobei die Gegendemonstrantin an der Hand verletzt wurde. Eine zweite Frau kam hinzu und beschmierte die Gegendemonstrantin mit roter Farbe, riss ebenfalls an der Flagge.
Zum Schutz wurde die Gegendemonstrantin von der Polizei zum U-Bhf. Kochstraße begleitet. Mehrere Demonstrant*innen verfolgten sie, die Polizei hinderte sie daran, in den gleichen Waggon zu steigen.
An der nächsten Station stiegen die Personen um, bedrängten und beleidigten die Gegendemonstrantin. Zwei Frauen fielen dabei wieder besonders auf. Sie ließen sich auch von einer Hilfeleistenden nicht beeindrucken, die sich mutig vor sie stellte. Als die Gegendemonstrantin und ihre Helferin aus der U-Bahn ausstiegen, um der Situation zu entkommen, verfolgten die beiden Frauen sie weiter, bedrängten sie immer wieder. Erst als die junge Helferin laut um Hilfe rief, suchten die beiden Angreiferinnen das Weite. Ein Mann am Bahnsteig rief die Polizei.
Quelle: Bild vom 24.08.25 -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
23.08.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein anderes Banner hatte die Aufschrift "Even the Nazis bombed Hospitals". Damit wird der nationalsozialistische Angriffs- und Vernichtungskrieg mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Teilnehmerin zeigte ein Schild, auf dem u. a. von einem "dritten Holocaust" die Rede war und in dem die Situation in Gaza als "Endlösung" bezeichnet wurde.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Registerstelle Mitte -
Antizionistische Schmiererei in der Scheffelstraße in Lichtenberg-Nord
23.08.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Scheffelstraße in Lichtenberg-Nord wurde auf einem Werbeplakat in schwarz gesprühter Farbe die antizionistische Parole "All zionists are Bastards" gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
23.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd
23.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Adersleber Weg wurden mehrere Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Die Aufkleber zeigten den Spruch "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein". Auf dem Aufkleber ist ein Reichsadler abgebildet. Die Sticker wurden entfernt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
23.08.2025 Bezirk: PankowIn der Gartenstraße wurden sieben Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Remigration jetzt", "FCK Antifa", "Good night left side" oder "Mir stinken die Linken".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Süd
23.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt. Zwei der Sticker markierten die Gegend als "NS-Zone", ein weiterer Aufkleber trug den Slogan "Raus mit die Viecher". Die Aufkleber sind bei extrem rechten Versandshops erhältlich.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem-rechte Sticker in und bei TU-Gebäude
23.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn und bei einem Gebäude der Technischen Universität (TU) in Charlottenburg wurden zwei extrem-rechte Sticker entdeckt und entfernt.
Im Erdgeschoss des MAR-Gebäudes wurde ein Sticker der extrem-rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Antifa-Banden zerschlagen!" entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Außerdem wurde im näheren Umfeld auf einem Altglascontainer in der Guerickestraße ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber eines extrem-rechten Onlineversandhandels entdeckt. Er trug die Aufschrift „Wir müssen draußen bleiben“ und zeigte eine stereotype Abbildung eines bewaffneten Mannes und einer verschleierten, bewaffneten Frau in religiöser Kleidung.
Am Einsteinufer wurde an einem Geländer eine Schmiererei entdeckt, die sich mit der Aufschrift "Fck Antifa" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. In einer weiteren Schmiererei wurde die Partei "Bündnis 90/Die Grünen" mit den Nationalsozialisten gleichgesetzt, womit der NS verharmlost wurde.
Quelle: Register CW via Instagram, Register CW via Signal -
LGBTIQ*-Feindlichkeit gegen Veranstaltung in Lichterfelde
23.08.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Botanischen Garten in Lichterfelde fand eine Veranstaltung statt, deren Programm durch verschiedene Drag Queens gestaltet wurde. Die christlich-fundamentalistische Gruppierung Citizen Go hatte im Vorfeld eine Petition gegen die Veranstaltung gestartet. In dieser stand u. a. folgendes über ein „Mitmach-Programm für Kinder": „Haben die Darsteller etwa vor, sich anfassen zu lassen? Oder sollen sich etwa Kinder so anziehen wie Drag-Darsteller?“ Damit folgt die Petition dem Narrativ, queere Menschen oder Menschen, die „Drag“ als Ausdrucksform nutzen, seien pädophil. Die Petition warnte zudem vor „Frühsexualisierung“ und „Kindeswohlgefährdung“. Rechte Medien griffen diese Inhalte auf und berichteten von der Veranstaltung. Sie propagierten, Kinder seien der "Ideologie, dass es mehr als zwei Geschlechter" gebe, ausgesetzt. Sie bedienten sich damit LGBTIQA*-feindlicher Narrative. Am Tag der Veranstaltung versammelten sich rechte und christliche Gruppen vor den Toren des Gartens. Die Protestaktion muss in diesem Kontext gesehen werden.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Neonazistischer Zahlencode und Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
23.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Keplerstr. wurde auf einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Griechischen Allee wurde am Rollladen eines Ladens der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Kottmeierstr. wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Zahlencodes in Baumschulenweg
23.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickUnter der Kiefholzbrücke wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord
23.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hoernlestr. wurden auf zwei Stromkästen jeweils der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Beleidigung in Kaulsdorf
23.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Wuhletal wurde eine Person of Color (PoC) von anderen Menschen mit dem N-Wort bezeichnet.
Quelle: Augenzeug:in -
Rassistische Beleidigung und Bedrohung einer Schwarzen Person in einem Bus
23.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Bus in Friedrichshain wurde ein Schwarzer Mann von zwei Männern rassistisch beleidigt und bedroht.
Quelle: Register Mitte -
Rassistische Pöbelei in Mitte
23.08.2025 Bezirk: MitteAm Rande der Umbennenungsfeier der Anton-Wilhelm-Amo-Straße rief ein Mann den Teilnehmenden der Feier entgegen "Lang lebe die Mohrenstraße".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld
23.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Ernst-Grube-Park wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
23.08.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten etwa 5 Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen. Eine Teilnehmerin trug einen Regenschirm in Reichsfarben bei sich.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Sticker gegen Antifaschist*innen in Kaulsdorf
23.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Wuhletal wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
23.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mahlsdorf wurden mehrere Sticker entdeckt, die sich u.a. gegen antifaschistisch Engagierte richteten. Ein Sticker zeigte dabei ein NS-verherrlichendes Motiv. Ein weiterer Aufkleber diffamierte den Islam. Die Sticker wurden entfernt.
Außerdem wurde an der Ecke Kuhnaustraße/Donizettistraße eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Sie wurde entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Verein in Kreuzberg erhielt rassistische E-Mail
23.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Verein in Kreuzberg erhielt eine rassistische Mail. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: Narud e. V. -
Antikurdisch rassistische Beleidigung in Neukölln
22.08.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Yekmal e.V. -
Anti-Schwarzer Rassismus in Tempelhof-Schöneberg
22.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Schwarze schwule Person erfährt Rassismus am Ausbildungsinstitut.
Quelle: EOTO -
Anti-Schwarzer Rassismus und LGBTQ*-Feindlichkeit am Ausbildungsintitut
22.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Schwarze Person wird am Ausbildungsintitut strukturell benachteiligt aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit.
Quelle: EOTO e.V. -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
22.08.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber gegen Juden und Jüd*innen in Karlshorst
22.08.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Ecke Treskowallee wurde ein antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift"Juden töten" entdeckt und entfernt. Diese Aufschrift propagiert den Aufruf zum Mord an Juden und Jüd*innen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antiziganistischer Vorfall in Berlin
22.08.2025 Bezirk: BerlinweitIn Berlin ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall auf dem Arbeitsmarkt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum wurde verändert.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
"Der III. Weg"-Aufkleber und Plakate in Hellersdorf-Ost
22.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Nossener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Der Sticker hatte den rassistischen Slogan: "Deutschland den Deutschen". Er wurde entfernt.
Auf der Nossener Straße wurden außerdem mehrere Stromkästen mit Plakaten des "III. Wegs" entdeckt. Die Plakate machten Werbung für die Gruppierung und ihre Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ). Einige der Plakate hatten den Slogan: "Kampf der Rotfront". Entlang der Nossener Straße wurden ungefähr 15 dieser Plakate gesichtet und gemeldet.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow
22.08.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahn-Bahnhof Pankow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv „FCK Antifa“ (=Scheiss Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Wendenschloß
22.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Funkelgang, in der Dregerhoffstr, im Brassepfad und Mayschweg wurden insgesamt zehn extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie enthielten teilweise die Reichsfarben und stammten alle aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick