Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Werbeplakat am Kottbusser Damm wurde ein antisemitischer Schriftzug entdeckt.Quelle: RIAS Berlin
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Behindertenfeindliche Diskriminierung im Gesundheitswesen
18.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine autistische Person wurde von einer Krankenkasse strukturell benachteiligt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Erneute Sachbeschädigung bei queerem Anti-Gewalt-Projekt
18.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Nachmittag warf eine unbekannte Person eine Glasflasche gegen die Tür eines queeren Anti-Gewalt-Projekts.
Quelle: MANEO -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
18.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel wurden insgesamt 14 Aufkleber und ein Zahlencode entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Salvador-Allende-Brücke wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Im Müggelschlößchenweg Höhe Krankenhaus Köpenick wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
In der Alfred-Randt-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen sowie der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Im Müggelschlößchenweg rund um die Imbisse wurden insgesamt acht Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Ecke Pablo-Neruda-Str. / Salvador-Allende-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Anemonenstr. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber, aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", sowie ein weiterer extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
18.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Gothaer Straße ist ein Aufkleber mit dem Slogan "We hate Antifa" sowie ein Aufkleber der exrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" aufgetaucht. Ein Aufkleber derselben Partei fand sich auch an der Gartenanlage Am Storchennest sowie auf der Kyritzer Straße.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Lichterfelde
18.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Kranoldplatz wurde erneut ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Er verwies auf die Webseite der Kampagne.
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Süd
18.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Helene-Weigel-Platz wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Onlineversands entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmierereien in Marzahn-Mitte
18.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation Bürgerpark Marzahn nahe der Lea-Grundig-Straße wurden zwei extrem rechte Zahlencodes geschmiert. Der Code "1161" steht für Anti-Antifa und richtet sich gegen die politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der Zahlencode "444" steht für die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Augenzeug*in -
Gewaltaufrufe und Hakenkreuz in der Köpenicker Altstadt
18.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelheimer Str. / Wendenschloßstr. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen, wobei einer zu Gewalt aufrief. Der dritte Aufkleber hatte die Aufschrift "HKNKRZ" (Hakenkreuz). Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuze am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße
18.09.2025 Bezirk: NeuköllnAm U-Bahnhof Karl-Marx-Straße wurden mehrere eingeritzte Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord
18.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einer Bank am Spielplatz an der Birnbaumer Str. wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" sowie einmal der rassistische Zahlencode "444" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Niederschöneweide
18.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tür eines Wohnhauses in der Schnellerstr. wurden vier extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter ein Aufkleber mit einem abgewandelten Hakenkreuz und ein Aufkleber, der den "Ku Klux Klan" bewarb. Die Aufkleber stammten in großen Teilen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Flyer der "IB" in Adlerhof
18.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Adlershof wurden rassistische Flyer der "Identitären Bewegung", die ein Buch eines ihrer langjährigen Aktivisten zur sog. "Remigration" bewarben, in privaten Briefkästen entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Beitrag in der BVV
18.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bezirksverordnetenversammlung brachte die "AfD"-Fraktion einen Antrag ein, in dem sie ein "Remigrationsprogramm für ausländische Obdachlose" vorschlug.
Der Begriff „Remigration“ wird in extrem rechten Diskursen als Chiffre für die massenhafte Ausweisung oder Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte genutzt, auch unabhängig von deren Staatsbürgerschaft. Damit richtete sich der Antrag gegen die gleichberechtigte Zugehörigkeit von Migrant*innen und ihren Nachkommen und kann als rassistisch eingeordnet werden.
Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, sowie, dass ihnen jeder andere Begriff genauso Recht wäre, doch ändert dies nichts an seiner Bedeutung und Verbreitung im extrem rechten Diskurs.
Zusätzlich fragte ein Vertreter der AfD in einer mündlichen Anfrage das Bezirksamt nach dem Entfernen einer rassistischen Propagandaaktion des rechten Mediums "Deutschlandkurier" - ein sogenanntes Mahnmal für die Opfer der "Massenmigration". In der Beantwortung der Anfrage wurde die volksverhetzende Wirkung der Aktion hervorgehoben und begründet, dass das Entfernen die Demokratie schütze. Der Fragesteller hatte einige Wochen zuvor im Interview mit dem besagten Medium in seiner Position als Bezirksverordneter die Errichtung des sogenannten Mahnmals als "ganz wichtigen Schritt" bezeichnet. Seine mündliche Anfrage kann als erneute Sympathiebekundung mit dieser rassistischen Aktion eingeordnet werden.
Quelle: Livestream BVV 18.09.25 -
Rassistische Schmiererei in Britz
18.09.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Bushaltestelle Neumarkplan in Britz wurde auf einer Sitzgelegenheit die rassistische Schmiererei "Ausländer abschieben" entdeckt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt
18.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Borgmannstr. wurde auf einem Steinklotz ein Schriftzug entdeckt, der Antifaschist*innen als "Fotzen" bezeichnete.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Reichenberger Straße
17.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Reichenberger Straße wurde der Schriftzug "Kindermörder Israel" geschmiert. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Adlershof
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Glienicker Weg / Nipkowstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen an einer Ampel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Neu-Hohenschönhausen
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Vincent-van-Gogh-Straße wurden im Umfeld einer Jugendfreizeiteinrichtung zahlreiche extrem rechte Aufkleber gefunden, die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet waren. Auf den Motiven war u.a. "FCK Antifa", "FCK Grüne" und "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit dem Bild eines Wehrmachtssoldaten zu lesen bzw. zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEin behindertes Paar erlebte strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Erneut Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
17.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Bushaltestelle Rüdesheimer Platz und in der Aßmannhauser Straße wurden erneut extrem rechte Sticker verklebt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Zwei Sticker stammten von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigten verschiedene linke Symbole mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt". Zwei andere Sticker warben für die extrem rechte Kampagne "Ein Prozent" und haben die Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Zudem war ein Sticker durch einen Edding zu der Aussage "No Place for Islamisierung" verändert worden. Mit dem Narrativ einer angeblich "drohenden Islamisierung" wird antimuslimischer Rassismus verbreitet.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber in Blankenburg
17.09.2025 Bezirk: PankowIn Blankenburg wurden an einem Spielplatz ca. zehn extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten unterschiedliche Motive und waren aus verschiedenen Online-Versandhandel.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Altes Wasserwerk wurde ein rassistischer Aufkleber, der die Forderung nach einer sog. "Remigration" enthielt, entdeckt und entfernt.
In der Bölschestr. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt, der aus einem neonazistischen Onlinehandel stammte.
In der Wupatzseestr. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick, Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
17.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn den U-Bahnhöfen Kienberg und Wuhletal wurden Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, die einen rassistischen Inhalt hatten oder die Partei bewerben sollten.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
17.09.2025 Bezirk: MitteAn der Bushaltestelle Holländerstraße / Aroser Allee wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein Aufkleber, der für eine neonazistische Band warb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz im Bus in Köpenick
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Bus der Linie 169 wurde ein Hakenkreuz in die Innenwandverkleidung geritzt. Die Busfahrerin wurde informiert.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Pankow
17.09.2025 Bezirk: PankowAn einem Briefkasten in der Berliner Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und überklebt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-Verherrlichung und Rassismus in Chatgruppe der Jugendfeuerwehr Charlottenburg-Nord
17.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Chatgruppe der Jugendfeuerwehr Charlottenburg-Nord wurden Presseberichten zufolge Bilder von Adolf Hitler, "Nazi-Parolen" und diskriminierende Äußerungen, darunter mehrfach das N-Wort, geteilt.
Quelle: Berliner Morgenpost 17.09.25, Tagesspiegel vom 17.09.25, Taggesschau vom 18.09.25 -
Rassistische Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Rhinstraße Ecke Plauener Straße wurden zwei rassistische Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf den Motiven war "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot!" und "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Pöbelei im Bus in Altglienicke
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bus 260 in Höhe des Ortsteils Altglienicke saß eine Frau mit Kopftuch auf ihrem Sitz, als eine andere Frau zu ihr kam und ihren Platz einnehmen wollte. Die angesprochene Frau rutschte daraufhin auf den Nebenplatz und bot der Frau ihren ehemaligen Platz an. Die Frau reagierte jedoch aggressiv und begann die andere Frau zu beschimpfen und forderte, dass sie sich woanders hinsetzen sollte. Als die Betroffene dies ablehnte, wurde sie weiter rassistisch beschimpft, selbst als die Frau sich auf einen anderen Platz gesetzt hatte.
Quelle: BENN Altglienicke -
Rassistische Pöbelei in Niederschöneweide
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Spreestr. wurde eine Person of Color aus einer Gruppe Männer heraus rassistisch bepöbelt.
Quelle: aras* -
Rassistischer Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf
17.09.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Kolpingplatz im Ortsteil Reinickendorf wurde erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" zusammen mit Werbung für einen extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürgerbüro von Bettina König, Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Beginn der Langen Brücke an der Müggelheimer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Niederschönhausen
17.09.2025 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Eisenblätterstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan: „Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome!“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Alt-Lichtenberg
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einem Bausstellenabsperrschild in der Rathausstraße in der Nähe des Rathauses wurde der Zahlencode "1161" in Kombination mit dem Kürzel "EHL" (="Einheit Lichtenberg") entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Friedrichsfelde
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergAm Zentralfriedhof Friedrichsfelde, Ende der Gudrunstaße, wurde auf einem Baustellenabsperrungsschild der Zahlencode "1161" entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Sozialchauvinismus am Bhf. Ostkreuz
17.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen 22:00 und 22:30 Uhr ereignete sich ein sozialchauvinistischer Vorfall am Bhf. Ostkreuz. Eine schlafende Person, offensichtlich obdachlos und verletzt, schlief vor einem Fastfoodrestaurant auf dem oberen Bahnsteig. DB-Securitymitarbeiter weckten die Person unsanft auf und wollten sie aus dem Bahnhof entfernen, fixierten sie dazu am Boden. Beobachtende wurden angebrüllt, weiterzugehen. Es wurden auch Drohungen gegen Beobachtende ausgesprochen. Der Betroffene sprach nur gebrochen Englisch, wurde von der Security aber die gesamte Zeit auf Deutsch angesprochen. Er konnte sie daher nicht hinreichend verstehen.
Die dazugekommene Polizei legte dem Betroffenen sofort Handschellen an. Der Betroffene hatte zu keiner Zeit Gelegenheit sich zu äußern und wurde zudem von den Beamten geduzt. Die verletzte Person erhielt vor Ort keinerlei medizinische Versorgung.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Transfeindliche Kundgebung in Nikolassee
17.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfVor den Kliniken im Theodeor-Wenzel-Werk wurde eine Veranstaltung mit dem Titel "Transmedizin macht krank" von Personen aus dem transfeindlichen Spektrum der Frauenbewegung abgehalten. Auf Schildern war u.a. zu lesen "Frankenstein 2.0. Kastration und Verstümmelung gesunder Körper im Namen der Ideologie" oder "Kein Kind steckt im falschen Körper". In einer verlesenen Rede wurde Trans als "Trend" bezeichnet, bei dem Aktivist*innen "vor allem unsicheren Kindern und Jugendlichen einreden wollen, dass es ganz normal ist, sich sein Geschlecht auszusuchen und gegebenenfalls mit Medikamenten nachzuhelfen.“ Diese Inhalte blenden psychisches Leiden, Lebensrealität und Diskriminierungserfahrungen von trans Menschen aus. In der Klinik vor der protestiert wurde, werden trans Menschen bei ihrer Transition unterstützt.
Quelle: Register Mitte, Register Steglitz-Zehlendorf -
Verherrlichung des Nationalsozialismus in Wedding
17.09.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Malplaquetstraße / Seestraße in Wedding wurden die Buchstaben "SA" an eine Hauswand geschmiert. Das S wurde als Sieg-Rune geschrieben.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch-rassistische Hassnachrichten in Mitte
16.09.2025 Bezirk: MitteEine Moscheegemeinde im Bezirk Mitte fand in der Post antimuslimisch-rassistische Hassnachrichten vor.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Neukölln
16.09.2025 Bezirk: NeuköllnBei einer Behörde im Bezirk Neukölln ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.09.2025 Bezirk: BerlinweitIn einem Bus wurden Handzettel mit antisemitischen Inhalten verteilt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
16.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
16.09.2025 Bezirk: MitteAuf der Straße Unter den Linden fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Dabei wurde die Parolen "Israel Kindermörder" und "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber der "JN" in Niederschöneweide
16.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Flutstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die "JN" (Jugendorganisation von "Die Heimat") bewarb.
Quelle: Register Treptow-Köpenick