Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Ortsteil Wedding wurde eine Person und ihr Kind antimuslimisch-rassistisch angepöbelt. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
In der Warschauer Straße wurde von einer Tür ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels, der sich gegen den politischen Gegner richtete, entfernt.
Vier Häuser weiter wurde zudem an einem Fallrohr die Schmiererei "ASOW" (in russischen Buchstaben geschrieben) unkenntlich gemacht. Die ukrainische "Spezialbrigade Asow" verwendet nationalsozialistische Symbolik, z. B. ist das Logo eine Wolfsangel, und pflegt Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
In der Freia-Eisner-Straße wurde ein Sticker mit einer abgebildeten "Schwarzen Sonne" und einem stilisierten Kopf mit Hasskappe entfernt. Der Sticker wird von einem Neonazis aus Dresden (Elblandrevolte) vertrieben.
In der Paul-Gesche-Straße wurde eine "1161"-Schmiererei entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Pfarrstraße Ecke Türschmidtstraße wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Am Ostkreuz wurde zudem ein Aufkleber der Gruppierung "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Auf einer Parkbank am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "Hate 161 - forever 1161" entdeckt und unkenntlich gemacht. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Kernhoferstraße wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Einer trans Person wurde gegen 20:35 Uhr im Sommerbad Kreuzberg vom Reinigungspersonal die Nutzung der nicht abgesperrten, genderneutralen Dusche verwehrt, mit dem Vorwand, diese soll nicht genutzt werden. Die Person befand sich bereits unter der Dusche und musste den Vorgang abbrechen.
Der Vorfall ereignete sich nach den offiziellen Öffnungszeiten im Rahmen von Vereinsschwimmen. Zu dieser Zeit sind zudem die anderen Duschen bereits verschlossen. Im Anschluss äußerte sich auf Nachfrage eine Person am Einlass, dass die Duschen selbstverständlich genutzt werden können, bis das Vereinsschwimmen beendet ist. Der Vorfall werde intern besprochen.
In einem Student*innen-Café an der Freien Universität (FU) in Dahlem wurde eine Veranstaltung mit dem Titel: „Wie wir die Intifada globalisieren“ abgehalten. „Intifada“ ist der arabische Begriff für Erhebung oder Aufstand und wird historisch mit Gewalt und der gezielten Ermordung von Jüdinnen*Juden assoziiert. Flyer für die Veranstaltung hingen vor und nach der Veranstaltung in verschiedenen Einrichtungen der Universität aus. Ein Redner zog auf der Veranstaltung eine Parallele zwischen dem Krieg im Gaza-Streifen und der Shoah. Er verglich die Angriffe der israelischen Armee im Gaza-Streifen mit der Tötung von Jüdinnen*Juden während des Holocausts und relativierte somit die Shoah. In Bezug auf den 07. Oktober 2023 wurde die Tötung von Jüdinnen*Juden ignoriert. Im Vorfeld und während der Veranstaltung soll es außerdem Ausschlüsse gegen Journalist*innen, u. a. gegen einen deutsch-israelischen Journalisten gegeben haben.
Eine Person im Bezirk Mitte fand in ihrem Briefkasten Zettel mit anti-armenisch-rassistischen Drohungen und Beleidigungen vor.
In der Dircksenstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Of All the Isms Zionism must be one of the worst“ entdeckt und unkenntlich gemacht.
Auf einer Plakatwand im Foyer der Mensa einer Berliner Universität in Dahlem wurde auf ein Plakat der Schriftzug „JUDEN TÖTEN KINDER“ angebracht. Derselbe Schriftzug fand sich außerdem auf einem anderen Plakat in der Nähe eines studentischen Cafés.
Teilnehmende eines pro-palästinensischen Protestcamps im Regierungsviertel verlegten ein Zelt des Camps zum Hauptbahnhof. Dabei wurde die Parole "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" gerufen.
Als eine Familie in ihre Arztpraxis in Charlottenburg-Wilmersdorf kommt, um eine Bescheinigung zu erhalten, die ihre Abschiebung aufgrund ihrer verschiedenen gesundheitlichen Probleme verhindern soll, wird sie von einer Sprechstundenhilfe lautstark angeschrien. Diese sagt ihnen, dass sie keine Patient*innen der Praxis mehr seien.
Auf der lokalen Plattform "nebenan.de" wurden in einem Posting und in den Kommentaren verschiedene antiziganistische Stereotype verbreitet. So wurde Menschen aus Osteuropa unter anderem Kriminalität, Vermüllung und "herumlungern auf der Straße mit vielen Kindern" im Umfeld des S-Bahnhof Jungfenheide unterstellt.
Dabei handelt es sich um typische antiziganistische Stereotype, insbesondere verbunden mit der Zuschreibung, dass die Personen aus Osteuropa kommen würden. In den Kommentaren meinte ein Mann, dass er bereits mit einem Hockeyschläger durch die Gegend gezogen sei, mit dem Ziel Selbstjustiz zu üben.
An einer Haltestelle in der Ribnitzer Straße wurden mehrere gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber mit der Aufschrift "Enkel gegen Links" entdeckt und entfernt.
In der Nähe des U-Bahnhofes Berliner Straße bis hin zur Prinzregentenstraße in Wilmersdorf wurden mehrere Schmierereien und ein Aufkleber entdeckt, die israelbezogene antisemitische Inhalte enthielten.
Auf dem Aufkleber wurden Zionisten mit Faschisten gleichgesetzt. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
In den Schmierereien wurde Israel als Terrorstaat delegitimiert.
Zudem wurde ein Aufkleber der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.
Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das rassistische Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürften nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
In der Glauchauer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Deutsch bleiben statt Mainstream" in Kombination mit einer durchgestrichenen Regenbogenflagge gemeldet und entfernt. Auf dem Kastanienboulevard wurden Sticker von einem extrem rechten Stickerversand gesichtet und entfernt.
In der U-Bahnlinie 5 in Mitte wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und überklebt.
Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs "Freie Universität (Thielplatz)" wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Aufkleber führte die Webseite der Gruppe sowie verschiedene Social-Media-Kanäle auf. Der Sticker wurde entfernt.
An einem Transparent in der Kleingartenanlage Bornhom 1 e.V. wurde ein Hakenkreuz gemalt. Dieses wurde unkenntlich gemacht.
In Hellersdorf-Nord in der Elfriede-Brüning-Straße wurde Propaganda der Partei "Der III. Weg" überklebt.
Am Abend wurde von einem Balkon in der Schwarzwurzelstraße sehr laut und für die Nachbarschaft hörbar Rechtsrock mit Inhalten abgespielt, die der populistischen extremen Rechten zuzuordnen waren.
In der Mühlenhoffstraße wurden drei rechte Sticker entfernt. Die Sticker waren LGBTIQ*-feindlich und es wurde eine extrem rechte Internetseite beworben.
In der Archenholdstraße wurde an der Fassade eines Wohnhauses eine "NRJ"-Schmiererei entdeckt. Die "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend) ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 5 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
An einem Baustellenabsperrgitter in der Petersburger Straße wurden die Schmierereien "Heil Hitler" und ein Hakenkreuz unkenntlich gemacht.
Am S-Bahnhof Sundgauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Er verwies auf die Webseite der Kampagne.
In der Emma-Ihrer-Straße wurde auf einem Pfosten die Zahlenkombination „1161“ entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Am S-Bahnhof Adlershof wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für eine fundamentalistisch katholische Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus verbreitet, warb.
Im Volkspark Mariendorf wurde eine Schmiererei mit den Zahlen "1161" entdeckt und entfernt. Der Zahlencode steht für Anti-Antifaschismus und wird von Rechtsradikalen verwendet und dient der Bedrohung politischer Gegner*innen.
An einer Bushaltestelle im Theodor-Heuss-Weg in Wedding wurde eine gegen die Antifa gerichtete extrem rechte Schmiererei entdeckt.
An der Tür eines LGBTIQ*-Wohnprojekts in der Kastanienallee wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber entdeckt. Dieser war über ein Plakat geklebt, das die Freiheit für inhaftierte Antifaschist*innen fordert. Auf dem Aufkleber stand "Anti-Antifa" und die antifaschistische Fahne war durchgestrichen.
In der Plonzstraße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter "FCK Antifa"-Sticker entdeckt und entfernt.
Im Strandschloßweg wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei Aufkleber hatten rassistische Inhalte.
An der Ecke Pablo-Neruda-Str. / Salvador-Allende-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen ein Verbot von Reichssymbolik aussprach. Der Aufkleber enthielt die Reichsfarben.
Einige der Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Kastanienallee wurde ein rassistischer Aufkleber, der Abschiebungen verherrlichte, gefunden. Auf der Alten Hellersdorfer Straße wurde ein queerfeindlicher Sticker der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt.
In der Alten Grottkauer Straße wurden antisemitische Sticker der neonazistschen Partei "Der III. Weg" entdeckt, die Israel als Terrorstaat bezeichneten. Hinzu kam ein Werbesticker derselben Partei.
An der Ecke Scharnweberstr. / Aßmannstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt. Er bildete eine Person mit Hasskappe ab.
In der Bruno-Wille-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Sredzkistraße wurde ein Aufkleber der (extrem) rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
In der U-Bahnlinie 9 in Gesundbrunnen wurde eine Frau am frühen Nachmittag von einer anderen Frau um Geld gefragt. Als sie verneinte, wurde sie aggressiv beschimpft. Als die Betroffene aufstand, um auszusteigen, wurde sie von der Täterin gegen den Kopf geschlagen und queerfeindlich beleidigt. In der voll besetzten U-Bahn reagierte niemand, um zu helfen.
Im Bezirk Mitte fand ein LGBTIQ*-feindlicher Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ (Sektion Berlin/Brandenburg) veröffentlichte online einen Bericht über einen „Gemeinschaftstag“ ihrer Jugendorganisation "NRJ" in der Storkower Straße. Neben Bowling betonte der Bericht politische Gespräche, Vernetzung und Werbung für die Ideologie.
Bei einer Festnahme nach einer Auseinandersetzung unter mutmaßlich Wohnungslosen wurde ein Polizeibeamter im Hansaviertel gegen 1:50 Uhr von einem 27 jährigen Mann rassistisch beleidigt und mit NS-verherrlichenden Aussagen bepöbelt.