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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuze u.a. an Grundschule in Schmöckwitz

    29.07.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Fassade der Insel-Schule wurden fünf Hakenkreuze, der Schriftzug "Heil Hitler", SS-Runen sowie Schriftzüge mit Bezug zu Kinderpornografie entdeckt.

    Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • Wieder verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    29.07.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 10 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über X
  • Antisemitische Propaganda in Friedenau

    28.07.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein Aufkleber, auf dem "Wir schützen jüdisches Leben - We protect Jewish Life" sowie ein Davidstern abgebildet war, wurde mit dem Schriftzug "Free Palestine" über dem Davidstern beschmiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    28.07.2024 Bezirk: Mitte

    Ein Veranstaltungsort in der Nähe des S-Bahnhofs Wedding zeigte in seinem Schaufenster Siebdruckschablonen, in denen Israel als Apartheidstaat bezeichnet wurde.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Schmiererei am Carl-Herz-Ufer und im Park am Gleisdreieck

    28.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf zwei Müllbehälter am Carl-Herz-Ufer in Kreuzberg zwischen Alexandrinenstraße und Baerwaldbrücke wurde der Slogan "EAT SHIT KIKE!" geschmiert. "Kike" ist ein Schimpfwort, welches sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.

    Am Abend wurde eine ca. 30 cm hohe antisemitische Schmiererei im Park am Gleisdreck entdeckt und teilweise übermalt. An einer Wand entlang der Bahn, etwa schräg gegenüber dem Outdoor-Gym, war mit Edding eine Israelkarte gemalt worden. Über der Karte von Israel stand der Schriftzug "Palestine"und darauf war eine palästinensische Flagge angedeutet und quer darüber stand "Gaza", deutlich außerhalb des eigentlichen Gazastreifens.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    28.07.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf dem Wuhlewanderweg zwischen Cecilienstr. und Gottfried-Funecke-Weg wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Sie bewarben die Partei und waren rassistisch motiviert.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd

    28.07.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein rassistischer Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    Im Wiesenpark wurden insgesamt elf Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren mehrheitlich rassistisch motiviert.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Schmiererei in Buckow

    28.07.2024 Bezirk: Neukölln

    Auf einer Parkbank in der Nähe der Heimsbrunner Straße in Buckow wurde ein Stencil (Graffiti-Schablone) entdeckt. Dieses zeigte den Schriftzug "Deutsches Reich" mit einem Adler darüber.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuz u.a. in Johannisthal

    28.07.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Ausgang des Landschaftspark Johannisthal an der Gerhard-Sedlmayr-Str. wurde an einer Absperrung ein Hakenkreuz entdeckt.

    In der Wrightallee wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Mitte

    28.07.2024 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Brandenburger Tor beleidigten zwei Männer einen Mann homofeindlich und griffen ihn dann an. Der Betroffene wurde zu Boden gebracht und verletzte sich am Kiefer. Die beiden Täter versuchten auch den Begleiter des Betroffenen anzugreifen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2055 vom 10.10.2024
  • Rassistische Aussage in Weißensee

    28.07.2024 Bezirk: Pankow

    Ein Mann, der auf einem Balkon stand, schimpfte mit einigen Kindern, die auf der Wiese spielten, weil sie kein Deutsch sprechen konnten. Der Mann sagte: "Wenn ihr kein Deutsch könnt, solltet ihr zurück in das Land gehen, aus dem ihr kommt". Die Kinder wechselten schnell den Ort, an dem sie spielten.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Rassistische Beleidigung und Angriff auf Krankenhauspersonal

    28.07.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Ein 25-Jähriger Mann beschwerte sich gegen 23:20 Uhr über die lange Wartezeit in der Rettungsstelle des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth in der Herzbergstraße. Als ihn eine Krankenschwester auf einen Notfall hinwies und um Geduld bat, hat der Mann die Krankenschwester beschimpft und rassistisch beleidigt. Als der Mann am Tresenbereich seine Versichertenkarte zurückholen wollte, kam es zu einer aggressiven körperlichen Auseinandersetzung mit dem weiteren Klinikpersonal.

    Quelle: Polizeimeldung vom 29.06.2024 , Nr. 1570
  • "Sieg Heil"-Rufe in Lichtenberg

    28.07.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Nähe vom U-Bahnhof Magdalenenstraße grölte eine Gruppe von ca. 6 Männern "Sieg Heil" und "Wir sind der Osten".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    27.07.2024 Bezirk: Berlinweit

    In der Schreinerstraße wurde an zwei Häusern auf Regenabflussrohren jeweils auf Aufklebern mit Davidsternen auf Regenbogenfahnen der Davidstern mit einem Hakenkreuz übermalt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Angriff und Beschimpfungen in der U8

    27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 22:00 Uhr stieg am Moritzplatz ein angetrunkener junger Mann in die U8 Richtung Wedding und sprach zwei Personen nach Zigaretten an. Die Personen entfernen sich. Daraufhin warf der Angetrunkene mit Bierdosen auf die Personen und beschimpfte sie als "Juden". Die Bierdosen verfehlten ihr Ziel, so dass niemand verletzt wurde.
    Weiterhin torkelte der Mann durch den Waggon, fiel dabei auf mehrere Fahrgäste und begann lauthals Fahrgäste mit antisemitischen Pöbeleien, die in massiver Weise alle jüdischen Personen beleidigten, zu belästigen. Eine Frau, auf die der Angetrunkene eben noch draufgefallen war, äußerte zudem: "Ich bin auch gegen Juden, aber das darf man ja nicht sagen". Als der Angetrunkene den Zug verlassen hatte, brüllte er auf dem Bahnsteig weitere antisemitische Parolen.
    Teilweise wurde der Vorfall von einer mitfahrenden Person gefilmt.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitischer Aufkleber in der Wildenbruchstraße

    27.07.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Wildenbruchstraße in Nord-Neukölln klebte auf einem Verkehrsschild ein Sticker mit der Aufschrift "Search and destroy zionists" und überdeckte einen Sticker, der sich gegen jede Form von Antisemitismus aussprach.

    Die Aussage lässt sich als Gewalt- und Tötungsaufruf gegen als „Zionist*innen“ markierte Personen verstehen.

    Quelle: Register Neukölln
  • Antisemitismus bei Demonstration in Neukölln

    27.07.2024 Bezirk: Neukölln

    An der diesjährigen "Internationalist Queer Pride Berlin" (IQPB) , einer alternativen Demonstration zum CSD, nahmen ungefähr 8.5000 Menschen teil. Die Demonstration startete am Neuköllner Hermannplatz und lief dann durch Kreuzberg. Teilnehmende verbreiteten auf Transparenten und in Parolen Antisemitismus. Israel wurde auf Schildern und Transparenten als "Apartheidsstaat" bezeichnet. Auch die Parole "From the river to the sea. Palestine will be free" wurde in verschiedenen Ausführungen gerufen.

    Quelle: JFDA e.V., RBB24 am 28.07.2024
  • Aufkleber zur Rechercheplattform "Correctiv"

    27.07.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An der Türrschmidtstr. / Marktstr. wurde erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampf verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber zur Rechercheplattform "Correctiv"

    27.07.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Parkplatz des OBI in Lichtenberg wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampf verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber zur Rechercheplattform "Correctiv" an der Rummelsburger Bucht

    27.07.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An der Zillepromenade wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampf verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Brandanschlag auf Wohnungslosen im Zelt

    27.07.2024 Bezirk: Mitte

    Ein 42-jähriger Wohnungsloser, der in einem Zelt im großen Tiergarten übernachtete, wurde gegen 5.00 Uhr Opfer eines mutmaßlich sozialchauvinistischen Brandanschlags als ein Unbekannter sein Zelt geöffnet, eine Flüssigkeit über sein Bein geschüttet und es anschließend in Brand gesetzt habe. Anschließend sei der Unbekannte geflüchtet. Der 42-Jährige gab an, er habe den Brand am Bein in einem naheliegenden Gewässer selbst gelöscht. Das Zelt soll vollständig niedergebrannt sein. Der 42-Jährige alarmierte zunächst keine Rettungskräfte, musste aber später aufgrund seiner Brandverletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Dort erfolgten durch die alarmierte Polizei Anzeigenaufnahmen wegen schwerer Brandstiftung und schwerer Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1581 vom 31.07.2024
  • Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd

    27.07.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Springpfuhlpark wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Auf dem Helene-Weigel-Platz wurde ein extrem rechter Aufkleber eines neonazistischen Onlineshops entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Homofeindliche Beleidigung in der Köpenicker Dammvorstadt

    27.07.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend versammelten sich mehrere Personen nach einer Veranstaltung in der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. und auf dem Mandrellaplatz. Eine vorbeigehende Person wurde von der Gruppe als "Schwuchtel" bezeichnet und anderen Menschen wurde zugerufen: "Keine Sorge, es gab kein Schweinefleisch, nur Lamm."

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Israelfeindliche Demo vom Platz der Luftbrücke zum Moritzplatz

    27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die antisemitische Demonstration war geprägt von Hass und Hetze. In einer erschreckenden Allianz marschierten Islamisten Seite an Seite mit einem Neonazi und verunglimpften sowohl Israel als auch die Regenbogenfahne. Teilnehmer*innen bedrohten jüdische und nichtjüdische Gegendemonstrant*innen am Moritzplatz und beschimpften sie mit entmenschlichenden und dämonisierenden Parolen.

    Quelle: JFDA e. V.
  • Jugendliche in der Revaler Straße angepöbelt

    27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Revaler Straße werden Jugendliche aufgrund ihrer Sticker von einer rechten Person angepöbelt. Die Jugendlichen wehrten sich und der Rechte entfernte sich in Begleitung der Jugendlichen zum Bahnhof Warschauer Straße.

    Quelle: Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei an der Oberbaumbrücke

    27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Rückweg von der CSD-Demonstration (Christopher Street Day) wurde eine Person von mehreren Personen aus einer Männergruppe heraus LGBTIQ*-feindlich angepöbelt. Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Oberbaumbrücke/ Mühlenweg/ Warschauer Straße.

    Quelle: Instagram
  • Nazi-Symbole auf einem Plakat in Prenzlauer Berg

    27.07.2024 Bezirk: Pankow

    In der Danziger Straße Ecke Greifswalder Straße wurde auf einem „Wolverine“-Plakat an einer Litfaßsäule dem Gesicht des Schauspielers ein "Hilterbart" ins Gesicht und ein Hakenkreuz auf die Stirn gemalt.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • NS-Verherrlichung in der S3 bei Warschauer Straße

    27.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der S3, Richtung Erkner, wurden an der Warschauer Straße zwei großflächige Graffitis entdeckt. An die Wand neben einer Tür wurde "HERTHA HOOLS 88" geschmiert und unter ein Fenster in der Nähe "HERTHA HOOLS 88! BSC!" Die 88 kann nicht in direkten Zusammenhang mit dem Verein gebracht werden und ist daher als Code der extrem rechten Szene zu lesen. Die Zahl ist der Code für "Heil Hitler".

    Quelle: Register FK
  • Rassistischer Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    27.07.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Oschatzer Ring wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem extrem rechten Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Augenzeug*in
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