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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistisch-flüchtlingsfeindliche Beleidigung

    15.03.2018 Bezirk: Mitte
    Um 08.35 Uhr wurde ein Geflüchteter/Asylbewerber in der Wattstraße in Mitte rassistisch-flüchtlingsfeindlich beleidigt.
    Quelle: Antwort vom 21.01.2019 auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Niklas Schrader und Anne Helm (LINKE), Abgeordnetenhaus Berlin Drucksache 18 / 17 422
  • Rechtspopulistisches Magazin per Post

    15.03.2018 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Bezirksübergreifend erhielten mehrere Haushalte in Marzahn-Hellersdorf per Wurfsendung das rechtspopulistische Infoblatt "Signal für Deutschland". Herausgeber des Infoblatts ist Manfred Rouhs, der früher sowohl Mitglied der NPD als auch der Republikaner war, bevor er Bundesvorsitzender der "Bürgerbewegung pro Deutschland" wurde. Diese Funktion hatte er bis zu deren Auflösung im Jahr 2017 inne.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische Plakate in Steglitz

    14.03.2018 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    An der Schwartzschen Villa am Rathaus Steglitz hängen A3 Plakate auf denen ein Stadtplan von Berlins Mitte zu sehen ist. Über den Stadtplan ist eine durchsichtige Folie in A3 geklebt auf der eine Person beschreibt, dass es Ratten im Einkaufszentrum „Das Schloss“ gäbe, die auf eine quälende Art getötet würden. Auf diesen Plakaten ist ebenfalls ein Davidstern zu sehen, was einen Zusammenhang, zwischen Jüd*innen und den angeblichen Ratten im Einkaufszentrum, entstehen lassen soll.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Antiziganistische Pöbelei in Pankow

    14.03.2018 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Pankow wurde von der Geschäftsführerin einer Einzelhandelskette folgende antiziganistische Pöbelei getätigt: „Die Rumänen sind gut organisiert. Wenn wir um 6 Uhr aufmachten, sind die in den Laden geströmt und so schnell konnte man gar nicht gucken, wie die sich die Taschen voll gestopft haben. Ständig hatten wir die Polizei im Laden. Die nehmen die mit und lassen die ein paar Meter weiter gleich wieder laufen. Müssen sie ja.“
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Flüchtlingsfeindliche Anträge in der BVV Reinickendorf

    14.03.2018 Bezirk: Reinickendorf
    AfD und CDU schürten mit verschiedenen Anträgen in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf Stimmung gegen den Zuzug von Geflüchteten in den Bezirk. Die AfD-Fraktion stellte einen Antrag mit dem Titel „Keine weiteren Flüchtlinge in Reinickendorf aufnehmen“ (Drucks. 0908/XX). Darin forderte sie das Bezirksamt auf, sich beim Senat und beim Landesamt für Flüchtlinge dafür einzusetzen, „dass keine weiteren Flüchtlinge nach Reinickendorf kommen, solange nicht alle ausreisepflichtigen Flüchtlinge den Bezirk verlassen haben.“ Indem die AfD die Unterbringung von geflüchteten Menschen an äußere Faktoren knüpfte, stellte sie ihre grundsätzlich geltenden Rechtsansprüche auf Schutz und Unterbringung infrage. Die CDU-Fraktion brachte mittels Einstufung als dringlich noch in die gleiche Sitzung eine thematisch sehr ähnliche Empfehlung mit dem Titel „Ausreisepflichtige Asylsuchende konsequent abschieben“ (Drucks. 0954/XX), ein. Die CDU übernahm in dem Antrag die Argumentation der AfD aus der Januarsitzung, deutlich mehr Abschiebungen wären möglich und würden dazu führen, dass im Bezirk weniger Unterkünfte für Geflüchtete gebaut werden müssten.
    Quelle: Drucks. 0908/XX, Drucks. 0954/XX
  • Flüchtlingsfeindliche "Merkel muss weg"-Demo vor dem Kanzleramt

    14.03.2018 Bezirk: Mitte
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • Verhinderte Sachbeschädigung am Zentrum für Demokratie und anschließende Bedrohung in Niederschöneweide

    14.03.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurden drei Personen, die der Identitären Bewegung zugerecht werden können, dabei entdeckt, wie sie an der Tür des Zentrum für Demokratie nestelten. Von den Beobachtenden aufgeschreckt, entfernten sich die drei jungen Männer schnell auf die andere Seite der Michael-Brückner-Straße. Als die Beobachtenden ihren Weg weiter fortsetzten, wurden sie von den jungen Männern verfolgt, die ihnen unverständliche Dinge hinterher brüllten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber der extremen Rechten in Hellersdorf

    13.03.2018 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Cecilienplatz wurden zwei Aufkleber gefunden, die der extremen Rechten zuzuordnen sind. Ein Aufkleber, der sich an einem Pfahl befand, zeigt die Parole "Merkel muss weg". In unmittelbarer Nähe wurde zudem auf einem Straßenschild ein Aufkleber mit dem Schriftzug "ASYLBETRÜGER NICHT WILLKOMMEN" entdeckt:
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Pöbelei bei Veranstaltung der Grünen in Niederschöneweide

    13.03.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Kiez-Büro der Grünen in der Schnellerstr. fand eine Veranstaltung mit dem Register Treptow-Köpenick im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Während des Vortrags pöbelten zwei Männer vor der Tür lautstark Unverständliches und machten dabei provozierende Gesten. Die Anwesenden ließen sich nicht irritieren und die beiden Männer zogen weiter.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Beleidigung am Bhf. Zoologischer Garten

    13.03.2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 13. März 2018 saß gegen 20:00 Uhr ein Mann mit seinem Hund in der S-Bahn am Zoologischen Garten in Charlottenburg. Als der Hund bellte, schaute eine Frau, die ein Kopftuch trug, kurz auf. Daraufhin äußerte sich der Mann rassistisch und eine zweite Frau, die sich dies verbat, wurde ebenfalls geflüchtetenfeindlich beleidigt. Es wird wegen Beleidigung nach § 185 StGB ermittelt.
    Quelle: Antwort vom 21.01.2019 auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Niklas Schrader und Anne Helm (LINKE), Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18 / 17 422
  • 165. BärGiDa-Abendspaziergang

    12.03.2018 Bezirk: Mitte
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 165. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 30 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • Diffamierende AfD-Anfrage in Pankow

    12.03.2018 Bezirk: Pankow
    Die Fraktion der AfD der BVV Pankow stellte in ihrer Anfrage KA-0290/VIII die Arbeit zweier Jugendfreizeiteinrichtungen (JFE's) in den Ortsteilen Pankow und Weißensee in Frage. Sie bezichtigte die Einrichtung zu Gewalt- und Straftaten aufzurufen, stellte Frage zur Finanzierung und hinterfragte politische Bildungsarbeit in JFE's.Die Anfrage soll mit Behauptungen in Frageform die entsprechende Einrichtungen und Träger verunsichern.
    Quelle: Kleine Anfragen BVV Pankow
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    12.03.2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 12. März 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Im Buch und im Vortrag arbeitete sich der Referent an den Veränderungen durch die 1968er-Revolte ab, die er aus antiliberalistiscehr und antimodernistischer Perspektive kritisierte. Der Referent galt als ein Vordenker und bedeutender Akteur der Neuen Rechten. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an antikommunistischen, antiliberalen, antimodernen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.

    Quelle: Register CW
  • NPD-Flyer in Berlin-Buch

    12.03.2018 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NPD-/JN-Aufkleber und Schmiererei in Karow

    12.03.2018 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Karow wurden Aufkleber und Schmierereien der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN entdeckt. Diese stellten meisten Selbstdarstellungen dar. So war auf den Schmierereien nur "JN" zu lesen, auf Aufklebern wurde ebenfalls für diese neonazistische Jugendorganisation geworben. Ebenfalls trugen einzelne Aufkleber den Slogan "[Re]generation Europa" (JN) und warben für den Europakongress neonazistischer Parteien.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Beleidigung im Prenzlauer Berg

    12.03.2018 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kommt es gegen 12:10 Uhr zu einer rassistischen Beleidigung. In der Gleimstraße (Höhe 28) geraten ein Fahrradfahrer und ein Mann mit Hund verbal aneinander. Beide schreien irgendwann "Verpiss dich". Die verbale Auseiandersetzung setzt sich fort, bis der Mann mit Hund zum Radfahrer schreit "Verpiss dich, oder bist du ein scheiß Moslem?". Beide gehen auseinander. Der Radfahrer ruft noch etwas dem Mann hinterher, der Hundehalter entgegenet: "Verpiss dich, du scheiß Moslem."
    Quelle: MBR
  • Rassistische Beleidigung in der U-Bahn

    12.03.2018 Bezirk: Mitte
    Ein 20-Jähriger befand sich gegen 18.30 Uhr in einer U-Bahn der Linie U8 zwischen den Bahnhöfen Gesundbrunnen und Voltastraße und wurde dort von einem Fahrgast rassistisch beleidigt. Andere Fahrgäste hörten die Beleidigungen und gingen dazwischen, woraufhin der 53-jährige Tatverdächtige aggressiv geworden ist. Am U-Bahnhof Voltastraße zogen die Zeugen dann die Notbremse, verließen den Zug und alarmierten die Polizei. Beamte nahmen den 53-Jährigen vorläufig fest. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 2,6 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene entlassen. Gegen ihn leiteten die Beamten ein weiteres Strafermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein, da er auch einen 41 Jahre alten Zeugen beschimpft haben soll. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0572 vom 13. 03. 2018
  • Rassistische Beschimpfung in Moabit

    12.03.2018 Bezirk: Mitte
    Eine Familie packte gegen 20.30 Uhr in einem Geschäft in der Stephanstraße in Moabit Lebensmittel ein, als eine Frau an die drei, eine 27 Jahre alte Frau, einen 30-jährigen Mann und ihre eineinhalbjährige Tochter, herantrat und sie rassistisch beschimpfte. Alarmierte Polizisten nahmen die Tatverdächtige vorläufig fest und stellten bei der Überprüfung ihrer Personalien fest, dass sie bereits mit einem Haftbefehl wegen Körperverletzung gesucht wurde. Anschließend wurde die 44-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0573 vom 13. 03. 2018
  • Behindertenfeindlicher Angriff in Weißensee

    11.03.2018 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Weißensee wurde am Abend ein 19-jähriger von einer siebenköpfigen Gruppe überfallen und leicht verletzt. Laut Polizei hatte die Gruppe den jungen Mann mit Down-Syndrom auf dem Gehweg der Berliner Allee Ecke Mahlerstraße überfallen. Dabei würgten sie ihr Opfer und schlugen es auf den Kopf. Die Räuber stahlen schließlich die Kamera des 19-Jährigen und flüchteten über die Tassostraße in Richtung Charlottenburger Straße. Der 19-Jährige musste sich in einem Krankenhaus wegen einer Kopfplatzwunde behandeln lassen.
    Quelle: Berliner Morgenpost vom 12.03.2018
  • Rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    11.03.2018 Bezirk: Lichtenberg
    Im Umfelde des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt („Deutschland erwache“, „Kriminelle Ausländer raus“).
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Rassistische Diskussion nach dem Mord an einer Hohenschönhausenerin

    11.03.2018 Bezirk: Lichtenberg
    An einer Gedenkveranstaltung für eine von einem Mitschüler ermordete Hohenschönhausener Schülerin in der Konrad-Wolf-Straße nahmen Funktionäre der Lichtenberger NPD und AfD teil. Beide Parteien versuchten den Mord rassistisch aufzuladen, indem sie eine migrantische Täterschaft unterstellten, die von der Polizei dementiert wurde. Die NPD schrieb, dass die 14-Jährige „offenbar durch Ausländerhand getötet“ worden sei und teilte einen Beitrag des Neonaziportals „Halle Leaks“, das davon schrieb, dass das Opfer von einem „Flüchtling geschächtet“ worden sei. Hellersdorfer AfDler schrieben „Die Tat sieht leider nicht nach einem Deutschen aus“ und teilten Fotos ihrer Teilnahme an der Gedenkkundgebung in flüchtlingsfeindlichen Facebookgruppen. Der Lichtenberger AfD-Sprecher sekundierte „Wann wachen die Menschen endlich auf?“, woraufhin in Kommentaren auf seiner Facebookseite Kommentare wie dieser veröffentlicht wurden: „Für mich sind alle Befürworter und Schweiger Mitschuld an diesem bestialischen Mord eines jungen Mädchens durch Moslem und somit dem Islam.“
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Pöbelei im Märkischen Viertel

    11.03.2018 Bezirk: Reinickendorf
    Im Einkaufszentrum im Märkischen Viertel wurden mehrere Männer von einer Frau rassistisch angepöbelt. Die Männer, die von der Melderin als türkisch oder arabisch aussehend beschrieben wurden, saßen um den Brunnen im Einkaufszentrum, als eine ältere Dame auf diese zuging und lautstark schimpfte: „Ihr nehmt uns alles weg!“. Sie äußerte noch weitere Kommentare und entfernte sich dann. Niemand reagierte auf ihre Äußerungen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Angriff in Frohnau

    11.03.2018 Bezirk: Reinickendorf

    In den frühen Morgenstunden wurde ein 17-jähriger Radfahrer mit Migrationsgeschichte in der Nähe des Rosenplüterwegs in Frohnau erst von einem Auto angefahren und anschließend durch die vier mutmaßlich extrem rechten Insassen geschlagen, getreten und beraubt. Seine Verletzungen mussten im Krankenhaus versorgt werden.

    Quelle: ReachOut, MOZ.de vom 12. März 2018
  • Rassistische Schmiererei in Britz

    11.03.2018 Bezirk: Neukölln

    In der Teterower Straße Ecke Fritz-Reuter-Allee wurde eine rassistisches Graffito entdeckt. Unbekannte schmierten dort auf das Eingangstor eines Kinderspielplatzes "Türken raus". Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Berliner Woche 11.03.2018
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    11.03.2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. März 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Rechte Aufkleber in Steglitz

    11.03.2018 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Am U-Bahnhof Schloßstraße werden mehrere Aufkleber der sog. „Identitären“ mit der Aufschrift „Can’t stop patriots“ und mit dem Logo der Identitären entdeckt und entfernt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Unterlasse Hilfeleistung gegenüber obdachlosem Rollstuhlfahrer

    11.03.2018 Bezirk: Mitte
    An der Jannowitzbrücke (in unmittelbarer Nähe zur Anlegestelle der "Stern - und Kreisschifffahrtsgesellschaft) liegt am 11.3.2018 gegen 11.00 Uhr ein Rollstuhlfahrer, obdachlos und an der Nadel auf dem Boden. Er wird wiederholt von vorbeikommenden Rettungssanitätern, Polizisten und Sicherheitsdiensten nicht beachtet, obschon seine Wunde (die ständig wegen der nicht sterilen Spritzen eitert) nicht heilen kann, sondern wird unbeachtet liegen gelassen. Stets werde auf die Eigenverantwortung des Mannes hingewiesen und keine Hilfe gegeben, erzählen Anwohner und eine Passantin. Der Obdachlose nächtige wohl regelmäßig an der Jannowitzbrücke.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • Antisemitische E-Mail

    10.03.2018 Bezirk: Berlinweit
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Propaganda in Westend

    10.03.2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 10. März 2018 vormittags zeigte ein Mann Plakate am Messedamm in Westend. Der Inhalt der Plakate war antisemitisch. Er stand vor dem Besuchereingang der Internationalen Tourismus-Börse. Dort stellte auch Israel aus. Der Mann, Usama Z., zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Jusos CW
  • NPD-Aufkleber in Niederschöneweide

    10.03.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Brückenstr./ Michael-Brückner-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistisch-flüchtlingsfeindliche Beleidigung in Mitte

    10.03.2018 Bezirk: Mitte
    Um 16.47 Uhr wurde ein/e Amts-Mandatsträger*in in der Dorotheenstraße in Mitte rassistisch-flüchtlingsfeindlich motiviert und politisch diffamierend beleidigt.
    Quelle: Antwort vom 21.01.2019 auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Niklas Schrader und Anne Helm (LINKE), Abgeordnetenhaus Berlin Drucksache 18 / 17 422
  • Antisemitische Schmierereien im Anne-Frank-Zentrum

    09.03.2018 Bezirk: Mitte
    Im Treppenhaus des Anne-Frank-Zentrums werden Schmierereien an der Wand gefunden mit folgenden Slogan: »Fuck you Israeal«, außerdem ein Zettel mit dem Davidstern und dem Wort »Satan« beschriftet.
    Quelle: Anne-Frank-Zentrum, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • Einladung zum "Bürgerdialog" mit muslimfeindlichen Hauptredner

    09.03.2018 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf der AfD-Facebookseite des Bezirkes läd die AfD auf ihre Initiative in Kooperation mit dem Bezirksverband Reinickendorf zum "Bürgerdialog mit Albrecht Glaser" am 16. März nach Reinickendorf ein. Albrecht Glaser sprach in der Vergangenheit Muslim*innen ihr Grundrecht auf Religionsfreiheit ab.
    Quelle: Facebook
  • Rassistische Äußerungen unter Jugendlichen im Märkischen Viertel

    09.03.2018 Bezirk: Reinickendorf
    Ein Jugendlicher machte in einem Jugendzentrum im Märkischen Viertel eine rassistische Bemerkung gegenüber zwei schwarzen Jugendlichen. Die beiden planten, zu einem Supermarkt zu gehen und verwendeten den Werbeslogan der Kette. Im Vorbeigehen sagte der dritte Jugendliche in Abwandlung dieses Slogans: „Ja, dann geh doch zum SCHWARZmarkt!“ Dieses Wortspiel wertet die Jugendlichen aufgrund ihrer Hautfarbe ab. Eine anwesende Sozialarbeiterin positionierte sich und intervenierte gegen die rassistische Äußerung. Die beiden Betroffenen sind häufig rassistischen Beleidigungen im öffentlichen Nahverkehr und öffentlichen Straßenland ausgesetzt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • Volksverhetzung und antisemitische Beleidigung durch Nachbarn

    09.03.2018 Bezirk: Mitte
    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen zu einer Volksverhetzung und Beleidigung mit antisemitischen Hintergrund. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein 34-jähriger Mann in der vergangenen Nacht gegen 2.20 Uhr aus einem Fenster seiner Wohnung in der Lehrter Straße in Moabit heraus, einen 24-jährigen Bewohner des Hinterhauses, der in seiner eigenen Wohnung war, laut beschimpft haben. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in seiner Wohnung vorläufig fest und brachten ihn zwecks einer Blutentnahme zu einer Gefangenensammelstelle. Darüber hinaus wurde ein Anschlussgewahrsam bis 8 Uhr gegen ihn angeordnet. _Polizeimeldung Nr. 0540 vom 09.03.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • Rassistischer Angriff auf eine Muslima in Tegel

    08.03.2018 Bezirk: Reinickendorf
    Am Vormittag gegen 10 Uhr wurde eine 20-jährige Frau, die in der U-Bahn Linie 6 von Alt-Tegel nach Süden fuhr, von einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt. Die Täterin versuchte außerdem mehrfach der 20-jährigen das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Die Betroffene konnte sich dagegen wehren und drohte, die Polizei zu rufen, worauf die Täterin flüchtete. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung Nr. 0535 vom 9. März 2018
  • Beleidigung des Politischen Gegners in Charlottenburg

    07.03.2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 7. März 2018 fand ab 18 Uhr eine Kundgebung von Anwohner*innen gegen den AfD-Stammtisch am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg statt. Mehrere Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) waren auf dem Weg zu ihrem Stammtisch im Ratskeller Charlottenburg. Sie pöbelten die Demonstrant*innen an und beleidigten sie. Die Polizei musste mehrere AfD-Mitglieder von der Kundgebung fernhalten.
    Quelle: Register CW
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