Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
27.03.2018 Bezirk: MitteEin weißer Mann Anfang vierzig tritt in einem Café in Berlin-Mitte an einen Tisch, an dem sich zwei Frauen auf Hebräisch unterhalten. Immer sich sprachlich subtil an der Grenze des strafrechtlich Erlaubten bewegend, macht er den beiden klar, dass er den Holocaust als ein noch nicht abgeschlossenes Projekt betrachtet. Nachdem er sich unaufgefordert zu den beiden Hebräisch Sprechenden an den Tisch gesetzt hat, bekundet er seine Bewunderung für „den hier“. Bei „den hier“ kratzt er sich gleichzeitig mit Mittel- und Zeigefinger oberhalb der Oberlippe. Er weiß offenbar, dass er, hätte er den Namen „Adolf Hitler“ benutzt und den Holocaust verherrlicht (nicht geleugnet), hätte angezeigt werden können. Er sei auch der Meinung, dass sie "besser von hier gehen" sollten. Auf die Frage einer der Frauen, was er ihnen eigentlich sagen wolle, antwortet er: "Ich möchte so vieles sagen, kann es aber nicht. Ich bin aber nicht allein, es gibt viele von mir.“ Ebenso subtil deutet er im kurzen Gespräch seine Bewunderung für Goebbels an. Als die beiden Frauen aufbrechen, kündigt er an, "sie im Auge zu behalten:"Quelle: taz vom 04. 04. 2018
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Hakenkreuz an Moschee in der Neustadt
27.03.2018 Bezirk: SpandauAm Abend des 27. März wurde am Eingang einer Moschee in der Lynarstr. ein Aufkleber mit Hakenkreuz entdeckt. Die Polizei wurde benachrichtigt und der Aufkleber entfernt.Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gemeinnützige gGmbH -
Hakenkreuz im S-Bhf. Schöneweide
27.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIm S-Bhf. Schöneweide wurde an der Tür eines Fahrstuhls ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuz in Nordneukölln
27.03.2018 Bezirk: NeuköllnIn der Glasower Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Das Hakenkreuz war auf einen antifaschistischen Sticker geschmiert.Quelle: Register Neukölln -
Neonazistischer Aufkleber in Hellersdorf
27.03.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Eingangsbereich eines Einkaufscenters in der Stendaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt auf dem für eine bundesweite Demonstration von Neonazis in Chemnitz geworben wird.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistischer Angriff auf 14-Jährige in der Wilhelmstadt
27.03.2018 Bezirk: SpandauEine 14-Jährige wurde gegen 10:00 Uhr in einem Hausflur in der Seeburgerstraße von einer Frau rassistisch beleidigt, mit der Faust auf die Schulter geschlagen und bedroht.Quelle: ReachOut/ Polizei Berlin, 15.06.2018 -
Sozialchauvinistische Vertreibung in Reinickendorf-Ost
27.03.2018 Bezirk: ReinickendorfIm März ließ das Reinickendorfer Bezirksamt mehrere Sitzbänke am Schäfersee in Reinickendorf-Ost entfernen. Diese Aktion richtete sich nach Angaben des Bezirksamts gegen Personen, „die sich auf den Bänken dauerhaft aufhielten“, wie der Tagesspiegel berichtete. Durch den Abbau der Bänke sollten diese Personen offenbar vertrieben werden. Es handelt sich hierbei um eine typische Vertreibungsstrategie gegen soziale Randgruppen wie Obdachlose oder Alkohol- und Drogenabhängige.Quelle: Tagesspiegel-Newsletter für Reinickendorf vom 28. März 2018 -
Staaken: 39-Jährige rassistisch beleidigt und angegriffen
27.03.2018 Bezirk: SpandauEine 39-jährige Frau, die sich mit Kindern und erwachsenen Bekannten auf dem Spielplatz im Cosmarweg aufhält, wird gegen 17:00 Uhr von einer 26-Jährigen rassistisch beleidigt und zu Boden gestoßen.Quelle: ReachOut/ Polizei Berlin, 28.03.2018 -
Werbung für rassistische und anti-feministische Internetseite in der Altstadt Köpenick
27.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Luisenhain in der Altstadt Köpenick wurden mehrere selbst gemachte Aufkleber an Mülleimern und Laternen entdeckt, die für eine rassistische und anti-feministische Internetseite werben.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
167. BärGiDa- Abendspaziergang
26.03.2018 Bezirk: MitteUm 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 167. BärGiDa- Abendspaziergang statt. Ungefähr 25 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Antisemitischer Flyer in Moabit
26.03.2018 Bezirk: MitteIn der Wilhelmshavener Straße in Moabit wurde ein antisemitischer Flyer entdeckt. Er hat die Maße 6x6cm, ist laminiert und zeigt eine stilisierte Figur, die einen Davidstern in einen Mülleimer wirft. Es könnte einen Zusammenhang zu dem anderen Flyer-Fund vom 09.02.2018 in der nahe gelegenen Wiclefstraße geben.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Aufkleber der "Identitären Bewegung" in Köpenick Nord
26.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kaulsdorfer Str. wurden 2 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Geflüchtete und Merkel am Hauptbahnhof
26.03.2018 Bezirk: MitteAm Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei Aufkleber aus dem rechten/rechtsextremen Spektrum entdeckt und entfernt: einer mit der Aufschrift „Merkel muss weg“ und einer mit der Aufschrift „RAPEREFUGEES NOT WELCOME“.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
"Fuck Antifa"-Sprüherei in der Altstadt Köpenick
26.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Altstadt wurde an eine Wand neben einem Hotel "Fuck Antifa" gesprüht. Vor drei Wochen kam es an der selben Stelle zu einem rassistisch motiviertem Angriff.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
„Merkel muss weg!“-Demo in Mitte
26.03.2018 Bezirk: Mitte18.30 Auftaktveranstaltung der „Merkel muss weg!“-Demo des rechtsextremen Veranstalters „Wir für Deutschland“ auf dem Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstraße in Mitte, auf der zahlreiche rassistische und flüchtlingsfeindliche Plakate zu sehen sind.Quelle: Register Berlin-Mitte -
Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Nord
26.03.2018 Bezirk: LichtenbergFür einen Neonaziaufmarsch des „III. Wegs“ am 1. Mai in Chemnitz wurde in der Siegfriedstraße mehrere dutzend Aufkleber und einzelne Plakate geklebt. Sie wurden restlos entfernt.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Neonazistische Symbole und Schriftzüge in Marzahn
26.03.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Bushaltestelle am S-Bahnhof Ahrensfelde entdeckte eine Passantin verschiedene neonazistische und islamfeindliche Schriftzüge und Symbole. Dazu zählten mit Edding geschriebene Schriftzüge „SS“, „88er“ und „Nazis only". In einer anderen Bushaltestelle in unmittelbarer Umgebung entdeckte die Passantin weiterhin einmal den handgeschrieben Schriftzug "Islam Raus", ein 10 cm großes Hakenkreuz sowie sieben Aufkleber der neonazistischen "Jungen Nationalisten" mit verschiedenen Parolen. Darüber hinaus wurden zwei Aufkleber mit neonazistischen bzw. neurechten Parolen gefunden.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Angriff auf Wohnungslosen in der S-Bahn
25.03.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfSonntagnachmittag warf ein Unbekannter am S-Bahnhof Springpfuhl von Bahnsteig aus eine Bierflasche in eine S-Bahn und verletzte dadurch einen 44-Jährigen am Kopf. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen. Kurz nach 15 Uhr befand sich eine S-Bahn der Linie S75 gerade am S-Bahnhof Springpfuhl, als ein unbekannter Mann vom Bahnsteig aus eine Glasflasche in den stehenden Zug warf. Der Unbekannte zielte dabei auf das spätere Opfer und traf es am Kopf. Bei dem Verletzten handelt es sich um 44-jährigen Wohnungslosen. Der russische Staatsangehörige erlitt eine stark blutende Platzwunde am linken Auge und musste zur notärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Täter flüchtete vom Bahnhof aus mit einem Fahrrad ins öffentliche Straßenland und entkam unerkannt. Eine umgehend eingeleitete Fahndung der Bundespolizei verlief ergebnislos. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und ist nun auf der Suche nach dem Täter. Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder dem unbekannten Angreifer geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden.Quelle: Polizeimeldung -
Rechte Aufkleber in Grunewald
25.03.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 25. März 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.Quelle: Berliner Register -
Angriff am Rande einer antifaschistischen Demonstration in Johannisthal
24.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Rand einer antifaschistischen Demonstration wurde eine Teilnehmerin von einem Passanten angegriffen. Dieser rammte ihr im Vorbeigehen den Ellenbogen in die Rippen. Anschließend beschwerte er sich noch lautstark am Telefon über die "Scheiß Zecken".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische E-Mail
24.03.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Gesänge in U-Bahn
24.03.2018 Bezirk: PankowEine Gruppe von BFC-Fans singen das U-Bahn-Lied mit "Lichtenberg" als Ausgangspunkt. Die Fans sind durch Fan-Utensilien, u.a. der "Märkischen Jungs" als BFC-Fans zu erkennen. Sie steigen im U-Bhf. Eberswalder Str. ein, die meldende Person steigt am Senefelder Platz aus. Es gibt von Fahrgästen keine Reaktion.Quelle: RIAS -
Antisemitisches Plakat in Schöneberg
24.03.2018 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm 24.03.2018 gegen 13.45 Uhr zeigte ein Mann ein NS-relativierendes Plakat in der Nürnberger Straße in Schöneberg. Auf dem Plakat wird der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf -
Aufkleber der "Identitären Bewegung" in Johannisthal
24.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Sterndamm in Höhe der Winckelmannstr. wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz und Aufkleber der "Identitären Bewegung" in Niederschöneweide
24.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Fennstr. wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und nur wenige Schritte später am Kaisersteg ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Mobbing an Tempelhofer Grundschule
24.03.2018 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn einer Tempelhofer Grundschule wurde ein jüdisches Mädchen in drei Fällen von Mitschülern herabgewürdigt und bedroht. Die Vorfälle ereigneten sich in den letzten drei Jahren. Da verschiedene Maßnahmen der Schulleitung die Situation des Mädchen nicht verbesserten, wendete sich der Vater an die Presse.Quelle: Tagesspiegel Online 24.03.18 / Berliner Zeitung Online 24.03.18 -
Rassistischer Angriff auf Busfahrer der BVG
24.03.2018 Bezirk: SpandauGegen 15.25 Uhr sprach eine Frau einen BVG-Mitarbeiter an der Bushaltestelle Rathaus Spandau an und fragte nach seiner Herkunft. Dann schlug sie ihm ins Gesicht. Ein Kollege des Angegriffen eilte zu Hilfe und wurde ebenfalls attackiert. Dann soll die Angreiferin das Opfer bespuckt und ihm in den Genitalbereich getreten haben. Eine Passantin versuchte erfolglos einzugreifen und wurde ebenfalls angegriffen. Schließlich konnte die inzwischen alarmierte Polizei die Frau festnehmen, wobei sie einen Polizisten ebenfalls verletzte. Der zuerst attackierte Angestellte der BVG wurde mit Kopf-, Bein- und Rumpfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert, tdie übrigen Personen wurden leicht verletzt.Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 25.03.2018 -
Rassistische und rechte Sticker am U-Bahnhof Rudow
24.03.2018 Bezirk: NeuköllnRund um den U-Bahnhof Rudow wurden knapp 20 rechte und rassistische Sticker endeckt. Ein Teil der Sticker ging auf die NPD zurück, weitere stammten von der Jungen Alternative, die restlichen trugen kein V.i.S.d.P.Quelle: www.hass-vernichtet.de -
Rechtsextreme Gruppe verteilt Kleiderspenden an deutsche Obdachlose am Ostbahnhof
24.03.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergSeit 2017 regelmäßig verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").Quelle: Facebook -
AfD-Veranstaltung in Gropiusstadt
23.03.2018 Bezirk: NeuköllnUnter dem Titel "Sind unsere Schulen noch zu retten?" lud die AfD Neukölln in das Gemeinschaftshaus in Gropiusstadt. Bereits im Ankündigungstext wurde die "Integration von Flüchtlingskindern" als Problem identifiziert und auf rassistische Weise gleichgesetzt mit der Notwendigkeit, private Security-Dienste gegen "aggressive Schüler" und "steigende Kriminalität in den Klassen" einsetzen zu müssen. Es gab eine Protestkundgebung und Gegenproteste gegen die Veranstaltung.Quelle: Bündnis Neukölln, Autonome Neuköllner Antifa -
Antiziganistische Schmiererei in der Wilhelmstadt
23.03.2018 Bezirk: SpandauAm 23. März wurde auf dem Bauzaun vor dem Haus Brüderstraße 20 eine antiziganistische Sprüherei entdeckt ("Nach Beendigung der Bauarbeiten die Zigeunerhütte verschlossen lassen"), die mit extra dickem Ausrufungszeichen versehen war.Quelle: Bürger_innen-Meldung -
Extrem rechte Schmiererei im Allende-Viertel
23.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Salvador-Allende-Straße wurde ein Glascontainer mit der Schmiererei "GNLS" in einem Kreuz entdeckt. "GNLS" steht dabei für "Good Night Left Side". Auf Aufklebern wird dieser Spruch gegen Antifaschist*innen oft mit Gewaltdarstellungen verbunden.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Mehrere NPD-Aufkleber am U-Bahnhof Hellersdorf
23.03.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm 23. März wurden am U-Bahnhof Hellersdorf erneut mehrere NPD-Aufkleber mit der Parole "Todesstrafe für Kinderschänder" entdeckt.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Neonazistische Schmiererei in Adlershof
23.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Anna-Seghers-Straße wurde an einem Glascontainer die Schmiererei "Nazikiez" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Bürgerverein Adlershof -
Werbung für extrem rechte "Identitäre Bewegung" in Briefkästen des Allende-Viertels
23.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAnwohnende des Allende-Viertel 2 entdeckten in ihren Briefkästen Werbeflyer der extrem rechten "Identitären Bewegung".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber der Identitären Bewegung an der FU
22.03.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Campus der FU wurden mehrere Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.Quelle: Twitter-Account Asta FU -
Ca. 20 selbst gemalte extrem rechte Aufkleber in Johannisthal
22.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickEntlang des Sterndamm wurden ca. 20 selbst gemalte "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt. In Berlin kam es in letzten Monaten zu mehreren extrem rechten Aufmärschen mit diesem Titel.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuz und "Heil Hitler" auf der Herrentoilette im Grillhaus in Niederschöneweide
22.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Grillhaus Schöneweide wurde auf der Herrentoilette eine Schmiererei mit Hakenkreuz und "Heil Hitler" entdeckt. Nach einer Information an die Mitarbeitenden wurde sie entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
IB-Aufkleber am Halleschen Tor
22.03.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Abend wurde eine Aufkleber der Identirären Bewegung an der Rolltreppe Hallesches Tor zur U1 gesichtet. Er war bereits teilweise entfernt.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Neonazis patroullieren durch Karow (2)
22.03.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Karow patroullierten erneut drei Neonazis am Abend durch diesen. Die NPD betitelt diese Patroullie als "Kiez-Streife".Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Wolfsgruß in Berlin Mitte
22.03.2018 Bezirk: MitteEine Person zeigt in Mitte den Wolfsgruß. Der Wolfsgruß ist ein Zeichen der türkischen faschistischen Grauen Wölfe.Quelle: Sozialistische Jugend - Die Falken Landesverband Berlin -
Als "Merkelnutte" beschimpft
21.03.2018 Bezirk: SpandauEin Mann und eine Frau gingen auf dem Marktplatz Spandau kopfschüttelnd am Info-Tisch der Registerstelle Spandau zum "Internationalen Tag gegen Rassismus" (21. März) vorbei und bezeichneten die Aktion als völlig unnötig. Lauthals empörten sie sich über die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Im Weggehen wurde die Standverantwortliche dann von der Frau quer über den Platz hinweg als "Merkelnutte" beschimpft.Quelle: Register Spandau -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
21.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Brückenstr. wurden mehrere selbst gemalte "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt. In Berlin kam es in letzten Monaten zu mehreren extrem rechten Aufmärschen mit diesem Titel.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"Fck Afa"-Schmiererei in Oberschöneweide
21.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Mülleimer in der Wilhelminenhofstr. wurde "Fck Afa" (Fuck Antifa) geschmiert. Engagierte Anwohner_innen entfernten den Schriftzug.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Flüchtlingsfeindliche "Merkel muss weg"-Demo vor dem Kanzleramt
21.03.2018 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Propaganda der Identitären Bewegung in Mitte
21.03.2018 Bezirk: MitteIn Mitte, im Bereich Planckstraße, Am Weidendamm,Geschwister-Scholl-Str., Universitätsstraße, Georgenstraße, Dorotheenstr., Auf dem Gelände des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum in der Geschwister-Scholl-Straße, Unter den Linden vor dem HU Hauptgebäude sowie in der Reinhardtstraße wurden zahlreiche Sticker der Identitären Bewegung und der "Kampagne" 120db gesichtet und entfernt. Die Kampagne "120 Dezibel - der wahre Aufschrei" nutzt Gewalt gegen Frauen als Aufhänger, um antimuslimische und rassistische Inhalte zu verbreiten.Quelle: Register Berlin-Mitte -
Rassistische Kommentare am Internationalen Tag gegen Rassismus
21.03.2018 Bezirk: SpandauAm "Internationalen Tag gegen Rassismus" informierte die Registerstelle Spandau auf dem Marktplatz über die Arbeit der Registerstellen und verteilte Flyer und Postkarten. Dabei äußerten sich Passant*innen mehrfach rassistisch über Geflüchtete bzw. Asylsuchende.Quelle: Register Spandau -
Stromkasten in Reichsfarben im Allendeviertel
21.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Müggelheimer Straße wurde ein Stromkasten entdeckt, der ganzheitlich in Schwarz-Weiß-Rot eingefärbt wurde. Diese Farbkombination entspricht der Reichsflagge und wird von Neonazis verwendet, da das Zeigen der eigentlichen Hakenkreuz-Fahne strafbar ist. Die Reichsflagge wurde im Kaiserreich verwendet, war aber bereits in der Weimarer Republik Erkennungszeichen rechter Organisationen und Parteien. Nach der Machtergreifung 1933 verwendeten die Nazis wieder die Schwarz-Weiß-Rote Fahne und ergänzten diese je nach Verwendung mit Eisernen Kreuzen oder Hakenkreuzen.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitische E-Mail
20.03.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Hakenkreuzschmiererei an Bushaltestelle in Mariendorf
20.03.2018 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm 20.03.2018 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Wilhelm-von-Siemens-Str. des M77 Richtung Waldsassener Str. ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt. Auf dem Sitz daneben stand geschrieben: "Islam is not welcome".Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg