Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
02.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
02.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt unter einem YouTube-Beitrag einen Kommentar, der zu antisemitischer Gewalt aufruft.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
02.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
02.08.2024 Bezirk: BerlinweitAuf einen Tweet einer jüdischen Organisation kommentiert ein_e User_in u.a. mit einer antisemitischen und antiamerikanischen Karikatur.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
02.08.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in den Sozialen Netzwerken
02.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine Person meldet einen Post anlässlich des Gedenktag an die ermordeten Roma im Nationalsozialismus, in dem der Völkermord relativiert wird.
Quelle: Amaro Foro-DOSTA -
Aufkleber der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ in Prenzlauer Berg
02.08.2024 Bezirk: PankowAn der Ecke Prenzlauer Allee / Kissingenstraße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Aufkleber von "Die Heimat" in Marzahn-Süd
02.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Allee der Kosmonauten wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
"Der III. Weg"-Sticker in Weißensee
02.08.2024 Bezirk: PankowIn der Herbert-Baum-Straße, Ecke Bizetstraße, wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt. Diese titelten "National, Revolutionär, Sozialistisch" und "Deutsche Jugend voran!".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber und Graffitis des "III. Weg" in Pankow
02.08.2024 Bezirk: PankowIm Eschengraben wurden ca. 15 Aufkleber und Graffitis der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend NRJ" entdeckt. Auf den Aufklebern stand "Hart-Sauber-Gesund", "Antifa Banden zerschlagen" und auf den Graffitis "NRJ area" und "FCK AFA" (AFA=Antifaschistische Aktion).
Auch in der Kissingenstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber von "Der III. Weg" und "NRJ" entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Gegenkampagne "Stolzmonat" entdeckt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
02.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Judith-Auer-Str. wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf diesem ist der Slogan "Raus mit die Viecher" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschönhausen
02.08.2024 Bezirk: PankowAn einer Tramhaltestelle auf der Grabbeallee wurde ein Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber steht: "Döp Dödo döp".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechtes Kampfsporttraining auf Kissingensportplatz
02.08.2024 Bezirk: PankowAuf dem Kissingensportplatz in Pankow fand ein extrem rechtes Kampfsporttraining der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" statt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze in Köpenick-Nord
02.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Am Bahndamm/ Alte Kaulsdorfer Straße wurden zwei Hakenkreuze an einer Wand entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuzschmiererei auf Kunstwerk in Mitte
02.08.2024 Bezirk: MitteEin in der Friedrichstraße ausgestelltes Kunstwerk eines israelischen Künstlers wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Tagesspiegel vom 22.08.2024 -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
02.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels, sowie ein selbstgemachter Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Facism! So fuck ANTIFA and LGBTQ!" entdeckt und entfernt. Kurze Zeit später kam ein Mann und erneuerte beide Aufkleber, die daraufhin nochmals entfernt werden mussten.
In der Bahnhofstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jungen Alternative (JA) entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Charlottenburg
02.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Pestalozzistraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber, auf dem eine durchgestrichene Regenbogenfahne abgebildet war, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Pankow -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Weißensee
02.08.2024 Bezirk: PankowAn der Woelckpromenade, Ecke Amalienstraße, wurde ein LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Männer angegriffen und LGBTIQ*feindlich beleidigt
02.08.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergZwei Männer im Alter von 55 und 57 Jahren, die gegen 19.20 Uhr auf einer Bank in der Motzstraße saßen, wurden von einem 33-jährigen Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt. Die beiden Männer wurden vom dem 33-Jährigen mit Lebensmitteln beworfen. Der 57-Jährige wurde zu Boden gerissen und verletzt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1606 vom 03.08.2024 -
Neonazistischer Zahlencode in Johannisthal
02.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Bushaltestellenhäuschen Sterndamm/ Pietschkerstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Aufkleber in Gropiusstadt
02.08.2024 Bezirk: NeuköllnAn der Ecke Löwensteinring/Fritz-Erler-Allee in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Asylbetrüger? Nein Danke!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Beleidigungen im Bus in Reinickendorf-West
02.08.2024 Bezirk: ReinickendorfIn einem Bus beim Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West beschimpfte ein weißer Mann eine Schwarze Frau aggressiv rassistisch. Der ältere Mann setzte sich im Bus hinter die Frau, die wie viele andere Fahrgäste ihre Tasche auf den Sitz neben sich gelegt hatte. Unter dem Vorwand, sich darüber zu beschweren, beleidigte der Mann die Frau u. a. als "Wilde". Die Betroffene antwortete nicht auf seine Beleidigungen. Der Mann fuhr fort und wurde lauter. Eine Zeugin griff ein und forderte den Mann auf aufzuhören, da sie sonst die Polizei rufen würde. Weitere Fahrgäste äußerten daraufhin Unterstützung. Der Mann fuhr laut mit den rassistischen Beleidigungen fort, bis die Betroffene den Bus verließ.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichsfelde
02.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Rosenfelder -/ Einbecker Straße wurden zwei Aufkleber von der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt. Ein Aufkleber titelte dabei: "Remigration...bevor es zu spät ist". Die Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische und sexistische Beleidigung in Mitte
02.08.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte wurde eine Frau einwanderungsfeindlich-rassistisch und sexistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Verschwörungsideologische Versammlung in Mitte
02.08.2024 Bezirk: MitteAuf dem Rosa-Luxemburg-Platz versammelten sich etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene. Darunter waren Aktivist*innen des Querfrontprojekts "Demokratischer Widerstand".
Quelle: Registerstelle Mitte -
Zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten in Fennpfuhl
02.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Paul-Zobel-Straße und in der Bernhardt-Bästlein-Straße wurden zahlreiche extrem rechte Aufkleber gemeldet. Dabei waren Aufkleber, die auf den "Klu-Klux-Klan" verweisen, rassistische Vorurteile gegenüber Geflüchteten und Muslim*innen schüren oder sich gegen die politischen Gegner*innen der extremen Rechten richten. Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-Schwarz-Rassistische Diskriminierung in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde ein Schwarzer Schüler von einer Lehrkraft geschlagen und von der Schulleitung kriminalisiert. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag. Weitere Informationen werden zum Schutz der Beteiligten nicht veröffentlicht.
Quelle: Each One Monitoring -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
01.08.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm August kam es in Charlottenburg-Wilmersdorf laut den Daten des kriminalpolizeilichen Meldediensts in Fällen politisch motivierter Kriminalität zu einem antisemitischen Angriff.
Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus vom 10.02.2025 (Drucksache 19/21 617) -
Antisemitischer Aufkleber in Kreuzberg
01.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn eine Hauswand in Kreuzberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Search and destroy Zionists“ in Kombination mit dem roten Dreieck geklebt. Das rote Dreieck verwendet die Hamas um israelische Ziele zu markieren und zu eliminieren. Der Aufkleber kann daher als Aufforderung zur Ermordung von Jüdinnen*Juden verstanden werden.
Quelle: Amadeu Antonio Stiftung, Civil Watch Against Antisemitism -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
01.08.2024 Bezirk: BerlinweitUnter einem YouTube-Beitrag einer jüdischen Organisation wird die israelische Politik mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
01.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
01.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
01.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einer Social-Media-Plattform.Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Angriff in Lichtenberg
01.08.2024 Bezirk: LichtenbergMehrere Kinder im Grundschulalter berichteten, dass sie in ihrer Schule und in deren Umfeld in Lichtenberg mehrfach angegriffen und unter anderem mit dem rassistischen "Zi****"-Wort beleidigt wurden. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
01.08.2024 Bezirk: NeuköllnEine Neuköllner Hausverwaltung ignorierte Meldungen für dringende Reparaturen und die Beseitigung von Schimmel in der Wohnung einer rumänischen Familie. Dies wird zwei Jahren nach der Mängelanzeige damit begründet, dass die Familie noch warten und so weiterleben könne. Um die Betroffenen zu schützen wurde das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber der "NRJ" in Alt-Hohenschönhausen
01.08.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Altenhofer Straße wurde ein Aufkleber der "Nationalrevolutionären Jugend", der Jugendorganisation von der Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf diesem ist zu lesen: "Hart. Sauber. Gesund".
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Fennpfuhl
01.08.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Bernhardt-Bästlein-Str. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Auf diesem ist "Fuck Antifa" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindlicher Angriff in Baumschulenweg
01.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend wurde eine Person mit Behinderung vor einem Kiosk in der Baumschulenstr. aus einer Gruppe von drei Männern heraus mit den Worten "Guck dir den mal an!" beleidigt. Der Betroffene drehte sich erschrocken um, stieß dabei einen E-Roller um und versuchte, dann schnell aus der Situation zu entkommen. Im Bahnhof kam der Täter angerannt und stieß den Betroffenen zu Boden. Der Betroffene verlor dabei seine Flasche, die daraufhin vom Täter durch den Bahnhof getreten wurde. Der Täter brüllte: "Heb den Roller auf!" Nun reagierten Passanten und hielten den Täter zurück. Der Betroffene konnte so über die Rolltreppe entkommen.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Sticker in Haselhorst
01.08.2024 Bezirk: SpandauIn Haselhorst, vor allem in den Grünanlagen zwischen Gartenfelder Straße, Daumstraße und Burscheider Weg, wurden seit mehreren Wochen diverse extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Sie klebten vor allem an den Türen der dortigen Müllsammelstellen. Die Stickertexte sind rassistisch und gegen Migration und Geflüchtete, außerdem gegen die Antifa sowie gegen nicht-binäre Personen gerichtet: Ein Sticker, der über einen Versand angeboten wird, der sich bereits in der Webadresse gegen die Antifa richtet und weitere extrem rechte Sticker vertreibt, enthält den Text "Antifa freie Zone" in Fraktur. Auf dem Sticker befinden sich noch drei Abbildungen, ein klischeehaftes Bild eines Mitglieds der Antifa, eine durchgestrichene Antifa-Flagge sowie eine durchgestrichene Figur, die offenbar eine nicht-binäre Person darstellen soll. Ein weiterer Sticker stammt von der "Identitären Bewegung".
Quelle: Meldeformular der Berliner Register/ Register Spandau -
Hakenkreuz in der Skalitzer Straße
01.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergMit blauer Kreide wurde in der Skalitzer Straße nahe dem Schlesischen Tor auf dem Gewehg ein Hakenkreuz gezeichnet und die Worte "sind wieder heimisch" geschrieben.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*feindlicher Vorfall
01.08.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein LGBTIQ*feindlicher Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht und ist das angegebene Datum verändert worden.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Massive Schriftzüge des "III. Weg" in Johannisthal
01.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Johannisthaler Park und dessen Umgebung wurden an fast allen Schildern, Mülleimer und Containern die Schriftzüge "D3.W" (Der 3. Weg) und "NRJ" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Neonazistische Jugendliche bedrohen Personengruppe am S- und U-Bhf. Wuhletal
01.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des S&U-Bahnhofs Wuhletal kam es zu einer rechtsmotivierten Bedrohung. Die Bedrohung, an der eine Gruppe neonazistischer Jugendlicher beteiligt war, richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Zum Schutz der Betroffenen wurden das genaue Datum sowie weitere Details des Vorfalls anonymisiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
01.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Wuhlheide wurde zweimal am Bahnsteighäuschen der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistischer Beitrag in Anzeigenblatt in Charlottenburg
01.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem kostenlosen Anzeigenblatt, das in mehreren öffentlichen Einrichtungen in Charlottenburg ausliegt, kam es in einem Beitrag zu einer Äußerung, die als rassistisch empfunden werden kann. Die Fraktionen der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf wurden zum Thema Armutsbetroffenheit von Alleinerziehenden befragt. In der Antwort der AfD-Fraktion heißt es u.a. „Wer im Weltoffenheitswahn hunderttausende illegal sich im Land befindlicher Versorgungsnomaden aus Afrika und dem Nahen Osten alimentiert und gleichzeitig Armut anprangert, ist heuchlerisch und verlogen.“. Die Bezeichnung als „Versorgungsnomanden“ kann als rassistische Unterstellung verstanden werden, dass Geflüchtete keine nachvollziehbaren Fluchtgründe hätten, sondern nur aufgrund von Sozialleistungen nach Deutschland migrieren würden. Indirekt werden dadurch Geflüchtete als Verursacher für die Armut unter Alleinerziehenden verantwortlich gemacht.
Quelle: Register CW -
Rassistischer Sticker am Mehringdamm
01.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Wohnhaus am Mehringdamm wurde an der Hauswand ein rassistischer Sticker "Abschieben schafft Wohnraum" entfernt. Auf dem Sticker war über dem Text eine weiße, blonde gezeichnete Frau zu sehen, die mit ihren Händen ein Herz formt. Auf eine Familie mit Migrationshintergrund im Wohnhaus wirkte dieser Sticker verstörend, da nicht klar ist, ob sich der Sticker gegen die Familie richten könnte.
Der Sticker wird von einem rechten Onlinehandel aus Köln vertrieben.Quelle: nebenan.de -
Rassistische strukturelle Benachteiligung in Unterkunft in Steglitz-Zehlendorf
01.08.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Beratungsstelle wurde eine rassistische strukturelle Benachteiligung aufgenommen. Demnach kam es in einer Unterkunft zu einer ungleichen Behandlung von Bewohnenden, die insbesondere Alltag und Hygiene betraf. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert, auch das Datum wurde anonymisiert.
Quelle: BUBS - Berliner unabhängige Beschwerdestelle -
Strukturelle Benachteiligung für Menschen mit Gehbehinderung in Mariendorf
01.08.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn einem Haus am Mariendorfer Damm, in dem sich ein Rehasportzentrum, das von Menschen mit Gehbehinderung genutzt wird, dazu eine Praxis für Physiotherapie und eine Praxis für Gynäkologie befinden, ist seit längerer Zeit der Fahrstuhl defekt. Diese Einrichtungen sind für Menschen mit Behinderung nicht mehr zugänglich und sie werden dadurch extrem benachteiligt.
Quelle: Einzelperson über Signal -
Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt
01.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine queerfeindliche Diskriminierung.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen