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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • SS-Rune auf Plakat in der Rigaer Straße

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine "SS"-Rune in roter Farbe geschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Strukturelle Benachteiligung in einer Kita

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Aus rassistisch-antiziganistischer Motivation heraus kam es zu einer strukturellen Benachteiligung in einer Kita. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antimuslimische Pöbelei am S-Bahnhof Landsberger Allee

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Mann im mittleren Alter pöbelte am S-Bahnhof Landsberger Allee laut Augenzeug*in zwei migrantisch wahrgenommene Frauen mit Kinderwagen mit der Aussage "Aus dem Weg, ihr Kopftücher!" antimuslimisch-rassistisch an.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    05.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einer Kundgebung in Charlottenburg wurde eine Gegendemonstrantin, die sich gegen Antisemitismus einsetzte, angerempelt, bespuckt und beleidigt.
    Der Angriff kann als antisemitisch eingeordnet werden, da er gezielt auf eine einzelne Person abzielte, die sich öffentlich gegen Antisemitismus positioniert.

    Quelle: YouTube Kanal WELTVideoTV vom 05.07.2025
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    05.06.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 50 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Israel Kindermörder". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "there is only one state Palestine 48" wurde gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Brief mit antimuslimischem, rassistischem Inhalt in Lichterfelde

    05.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine soziale Einrichtung erhielt einen Brief mit antimuslimischen und allgemein rassistischen Inhalten. Die Seiten des Briefs waren teilweise mit Ausschnitten extrem rechter Sticker beklebt. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Einrichtung erhält seit 2023 in unregelmäßigen Abständen ähnliche Briefe. Um die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Einrichtung zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am und um den U-Bahnhof Kienberg wurden diverse Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie enthielten queerfeindliche und rassistische Slogans und wurden alle entfernt. In der Neuen Grottkauer Straße und Edkar-André-Straße wurden weitere neonzaistische Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“ von „Der III. Weg“. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    05.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber, der auch die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.

    In der Alfred-Randt-Str. wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen und waren rassistisch motiviert und enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration".

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Extrem rechte Bedrohungen in Pankow

    05.06.2025 Bezirk: Pankow

    In einem Imbiss in Pankow kam es zu rassistischen Beleidigungen und Pöbeleien gegen einen Mitarbeiter sowie zu Drohungen gegen Gäste, die als politische Gegner*innen wahrgenommen wurden.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Fehlender barrierefreier Wohnraum in Lichtenberg

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Person bittet um Unterstützung bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum. Es sind keine Strukturen für ausreichende Unterstützung bei Wohnungssuche für barrierefreien Wohnraum vorhanden. Städtische Wohnungsbaugesellschaften berücksichtigen Bedarfe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bei der Vergabe von barrierefreien Wohnungen wegen Losverfahren nicht. Barrierefreie Wohnungen werden auch an Personen vergeben, die nicht zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen sind.

    Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderungen
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung am S-Bhf. Frankfurter Allee

    05.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine trans Frau wurde auf dem Bahnsteig Frankfurter Allee von sechs Neonazis im Alter zwischen 16-20 Jahren LGBTIQ*-feindlich beleidigt und bedroht. Die Frau konnte sich durch Flucht in eine abfahrende Bahn der Situation entziehen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Mahlsdorf

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Fritz-Reuter-Straße wurde ein queerfeindlicher Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entfernt. Dieser trug die Aufschrift „LGBTQ Brechen! Natürliche Familien Fördern“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazi-Aufkleber im Märkischen Viertel

    05.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Im Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel wurden zwei Neonazi-Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" (JN) trug die Aufschrift "Die Wahrheit lässt sich nicht zensieren". Der andere stammte von einem Neonazi-Versand und zeigte neben dem Spruch "Nix ,yallah yallah' hier wird deutsch gesprochen" Anlehnungen an nationalsozialistische Ästhetiken.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf-Nord

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In Hellersdorf-Nord wurden an verschiedenen Orten mehrere Aufkleber und Schmierereien von der neonazistischen Kleintpartei „Der III. Weg“ entdeckt und zum Teil entfernt. Eine Bank in der Nelly-Sachs-Straße wurde mit „Der 3. Weg“ und „D3W“ beschmiert und entfernt. In der Quedlinburger Straße und vor der Alice-Salomon-Hochschule klebten Aufkleber von „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Härtere Strafen für Kinderschänder“. Auch an Straßenschildern in der Fritz-Lang-Straße klebten Aufkleber der Kleinstpartei. Am Beerenpfuhlgraben wurde ein queerfeindlicher Aufkleber ebenfalls von „Der III. Weg“ entfernt. In der Kastanienallee wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift „Kein Verbot für Schwarz Weiß Rot“ gesehen und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistischer Zahlencode in Weißensee

    05.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Falkenberger Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verherrlichende Propaganda in Hellersdorf-Ost

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Louis-Levin-Straße wurde eine Schmiererei mit einem Hakenkreuz und SS-Runen, sowie „1161"-Schmierereien (Anti-Antifaschistische Aktion) gefunden und entfernt. Auf dem Kastanienboulevard wurden zudem mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt, darunter mit einer Reichsflagge, einer „Schwarzen Sonne", der Aufschrift „NS-Zone“ und Slogans, die sich für Abschiebungen und gegen queere Menschen und Familien aussprachen.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Beleidigung in Prenzlauer Berg

    05.06.2025 Bezirk: Pankow

    Ein Mann beleidigte an der Tram-Haltestelle Thomas-Mann-Straße eine Gruppe nicht-weißer Mädchen auf rassistische Weise.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen

    05.06.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bahnhof Gesundbrunnen wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Döp dödö döp“ entdeckt und entfernt. Die Aufschrift ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Biesdorf

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Elsterwerdaer Platz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration jetzt“ gefunden und überklebt. Der Begriff „Remigration“ wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische und anti-antifaschistische Schmierereien in Rummelsburg

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Bucht wurden mehrere extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf Schildern und Bänken am Ufer entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    An der Rummelsburger Bucht – auf der Brücke zum Treptower Park - wurde außerdem ein rassistischer Schriftzug („Ausländer raus!“) gemeldet.

    Ebenfalls wurde in der Nöldnerstraße (Nähe S-Bahnhof Rummelsburg) wurde eine extrem rechte Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf einem Werbeplakat und auf einem Stromkasten ein alleinstehender „1161“- Schriftzug gemeldet. Auch in der Rummelsburger Bucht wurden u.a. auf Mülleimern und Bänken mehrere extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt. Die Zahlenkombination „1611“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Sticker von der Polizei am Bhf. Ostkreuz beschlagnahmt

    05.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Bundespolizei führte am Bahnhof Ostkreuz stichprobenartig Kontrollen auf die Mitführung verbotener Waffen durch. Dabei kontrollierte die Polizei gegen 16:30 Uhr auch vier junge Erwachsene (drei männlich, eine weiblich) die teils rechtsnationalistische T-Shirts trugen. Bei ihnen wurden nicht-strafrechtlich relevante Sticker präventiv eingezogen, um mögliche Sachbeschädigungen zu verhindern. Darunter befanden sich Sticker von der "JN" (u. a. "Jung Rechts Radikal", "Jagdsaison" als latenter Aufruf zur Gewalt gegen Andersdenkende) und Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus dem Allgäu, Teil einer rechten Schuloffensive.

    Quelle: RBB24 auf Youtube vom 06.06.25
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen im Weitlingkiez

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An mehreren Stellen in der Leopoldstraße Ecke Emanuelstraße, in der Rupprechtstraße Ecke Eitelstraße, in der Maximilianstraße Ecke Münsterlandstraße und in der Leopoldstraße wurden extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf Verkehrsschildern, einem Altkleidercontainer und auf Mülleimern entdeckt. Die Zahlenkombination „1611“ und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    In der Zachertstraße wurde der gegen Antifaschist*innen gerichtete Zahlencode „1161“ an die Hauswand eines Wohnhauses geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Wieder "Der III. Weg"-Propaganda im Rollbergkiez

    05.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Erneut wurden im Rollbergkiez, in der Falkstraße und in der Kopfstraße, Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Diese trugen die Aufschrift: "Härtere Strafen für Kinderschänder!". Zudem wurde an einem Laternenmast das Kürzel "D3W" gesichtet.

    Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Angriff auf Rettungskräfte und Hitlergruß

    04.06.2025 Bezirk: Spandau

    Den Rettungskräften, die einem im Treppenhaus gestürzten Mann halfen, stellte sich dieser als "Adolf Hitler" vor und zeigte ihnen den Hitlergruß. Als ein Sanitäter ihm aufhelfen wollte, schlug er ihn mit seinem ausgezogenen Schuh ins Gesicht. Nach einem Treffen mit seiner Nachbarin war der alkoholisierte Mann in seinem Treppenhaus zusammengebrochen. Die Nachbarin rief daraufhin beim Notruf an.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1595
  • Aufkleber des "III.Wegs" im Weitlingkiez

    04.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Margaretenstraße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei der „ Der III. Weg“ auf einer Toreinfahrt gemeldet. Das Motiv fordert die Freilassung eines in Österreich wegen NS-Wiederbetätigung inhaftierten Neonazis.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    04.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Allendeviertel wurden insgesamt neun extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Müggelschlößchenweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, wobei einer die Reichsfarben enthielt und sich NS-Symbolik bediente.

    Im Strandschloßweg wurden insgesamt sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter zwei Aufkleber mit rassistischen Inhalten und zwei, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Auch hier wurden mehrfach die Reichsfarben verwendet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    04.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Adlershof wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen und waren rassistisch motiviert. Die Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    In der Florian-Geyer-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Graffiti in Nord-Neukölln

    04.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Am Sonnencenter in der High-Deck-Siedlung wurde ein Hakenkreuz-Graffiti entdeckt. Außerdem wurde an einer Wand der Schriftzug "Hamas" gesichtet.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuz in Waidmannslust

    04.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Im Flur eines Wohnblocks im Zabel-Krüger-Damm in Waidmannslust wurde eine Hakenkreuzzeichnung an der Wand entdeckt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Veranstaltung in Charlottenburg

    04.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der „Bibliothek des Konservatismus“ in der Fasanenstraße stellte ein Autor aus dem AfD-Umfeld sein neues Buch vor.

    In einem gelesenen Text bezog er sich auf die ehemalige Bundestagsabgeordnete Tessa Ganserer und erklärte: „Offiziell und biologisch ist Ganserer ein Mann.“ Damit negierte er Ganserers Geschlecht, was als transfeindlich bewertet werden kann. Im Verlauf missgenderte er sie mehrfach und stellte ihre Zurechnungsfähigkeit mit der Formulierung „wäre Ganserer bei Trost“ infrage. Zudem behauptete er, trans Frauen würden andere Frauen etwa im Sport oder in Umkleiden verdrängen, ein gängiges Narrativ, das trans Frauen als Gefahr konstruiert.

    In einem weiteren Text erklärte er, auf Angela Merkels Asylpolitik von 2015 hätten „abertausende Verbrechen gegen Leib, Leben, sexuelle Selbstbestimmung und Eigentum konstruierter Deutscher“ gefolgt. Dadurch wurden Geflüchtete pauschal mit Gewalt und Kriminalität in Verbindung gebracht. Außerdem sprach er vom „Durchschnittsalter der Biodeutschen“ und der „ethnischen Zusammensetzung der jüngeren Altersgruppen“. Diese Aussagen transportieren ein rassistisches und ethnisches Volksverständnis.

    Quelle: Register CW
  • Neurechte Propaganda in Schöneberg

    04.06.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Es wurde ein Sticker gesichtet, der zunächst gegen vegane Ernährung hetzt. Der Sticker stammt von einem Propagandamagazin der "Neuen Rechten".

    Quelle: Zusendung via Signalchat
  • NS-verherrlichende Aufkleber u.a. in der Köpenicker Altstadt

    04.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Luisenhain wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen. Zwei Aufkleber enthielten die Reichsfarben, wovon einer die Aufschrift "NS Zone" hatte. Dieser Aufkleber wurde über das Infoschild einer Gedenkbank zum Thema Gewalt gegen Frauen geklebt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf

    04.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einer Straßenabsperrung in der Hummelstraße wurde eine Schmiererei mit dem Slogan „FCK AFA“ sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift „Anti-Antifa“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Queerfeindliche Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    04.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Nähe des U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineshop mit queerfeindlichem Motiv entdeckt und entfernt. Im Kastanienboulevard wurden weitere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt, zwei davon mit queerfeindlichem Motiv. Zudem wurde an einer Laterne eine „1161"-Schmiererei angebracht.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche

    04.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Eine Familie wurde aus antimuslimisch rassistischer Motivation bei der Wohnungssuche diskriminiert. Der Vermieter fragte den Betroffenen bei einem Telefonat, ob seine Frau ein Kopftuch trage. Als dies bejaht wurde, entgegnete der Vermieter, dass er keine Wohnung an kopftuchtragende Frauen vermiete.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Handzettel in Hohenschönhausen

    04.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In Lichtenberg wurden vor mehreren Wohnungstüren ausschließlich muslimischer Familien Handzettel abgelegt, auf denen ein rassistischer X-Post einer AfD-Bundestagsabgeordneten abgebildet war. Es ist davon auszugehen, dass die Botschaften dort zielgerichtet abgelegt wurden, um die Familien einzuschüchtern und zu bedrohen. Der Beitrag zeigte eine stereotypisierende Darstellung zweier muslimischer Männer und titelte: „An alle Moslems in Deutschland: Was immer du auch isst...Es ist mit Schweinescheiße gedüngt...“.

    Quelle: Yekmal e.V.
  • Rassistischer Sticker in der Solmsstraße

    04.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Abfallrohr in der Solmsstraße wurde ein rassistischer Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit einer Gewaltandrohung entfernt ("Islamists not welcome / Stay back or we´ll kick you back"). Zudem wurde damit ein Sticker, der zu mehr Toleranz aufforderte, überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker in Marzahn-Süd

    04.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Haltestelle Betriebsbahnhof Marzahn wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Slogan „White Lives Matter“ entdeckt. 'White Lives Matter' (dt.: Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rechter Schriftzug in Nord-Neukölln

    04.06.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe der Margarete-Kubicka-Brücke, auf der Baustelle der Autobahn (A100), wurde an einem Glashäuschen zweimal der Schriftzug "Aus Grün wird Braun" entdeckt.

    Der Slogan wird in verschiedenen Varianten von der extremen Rechten verbreitet und mit einem drohenden "Ökofaschismus" begründet. Diese Formulierungen zielen auf eine Relativierung des Faschismusbegriffes ab.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
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