Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
19.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Achardstraße wurden ca. 10 extrem rechte Sticker entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
-
Hakenkreuz in Niederschöneweide
19.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Hasselwerder Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Villa Offensiv -
Nazischmierereien rund um den Landschaftspark Herzberge
19.11.2025 Bezirk: LichtenbergRund um den Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben, im Bereich zwischen den Straßen Rhinstraße/Allee der Kosmonauten/Arendsweg wurden um die zwanzig, zum Teil großflächige neonazistische Schmierereien auf größtenteils Hauswänden entdeckt. Diese waren allesamt gegen Antifaschist*innen bzw. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet. Darunter waren der Zahlencode "1161", die Buchstabenkombination "aafa" (sowohl "1161" als auch "aafa" stehen für "Anti-antifaschistische Aktion") und zur Gewalt aufrufende Parolen wie "Zecken töten", "Zecken boxen" u.v.m..
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen -
Rassistische Propaganda in Mitte
19.11.2025 Bezirk: MitteIn der Umgebung der Berolinastraße im Ortsteil Mitte wurden drei rassistische Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehmals NPD) entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte die Aufschrift "White Lives Matter", zwei Aufkleber hatten die Aufschrift "Kein Asylbetrüger ist legal".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Propaganda in Wedding
19.11.2025 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Amrumer Straße wurden zahlreiche rassistische Aufkleber entdeckt, entfernt oder überklebt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Schmiererei am Franz-Mehring-Platz
19.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Bauzaun am Franz-Mehring-Platz wurde mit schwarzem Edding das rassistische Wort "Remigration" angebracht. Es wurde unkenntlich gemacht.
Der Begriff Remigration bedeutet Rückwanderung, also die Rückkehr an den Herkunftsort, nachdem jemand von dort ausgewandert war. Dies kann freiwillig sein oder mit einer Ausweisung erzwungen werden. Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert. Insbesondere die "Identitäre Bewegung" und ihre Vertreter*innen instrumentalisieren den Begriff und fördern seine Verbreitung. Ursprünglich war „Remigration” ein wissenschaftlicher und neutraler Begriff der Migrationsforschung.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schriftzug gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide
19.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurde der Schriftzug "FCK AFA" (Fuck Antifa) entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische Propaganda in Berlin
18.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Lichterfelde
18.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn einer Wand in Lichterfelde wurden weitere selbstgeschriebene Zettel entdeckt, deren Inhalt die Shoah bagatellisierten. Bereits vor einer Woche war dort der gleiche Zettel aufgetaucht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Moabit
18.11.2025 Bezirk: MitteIn Moabit wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
18.11.2025 Bezirk: MitteAuf der Toilette in einer Berliner Hochschule wurde eine Schmiererei in blauer Schrift entdeckt, die Jüdinnen_Juden abspricht, zur deutschen Gesellschaft zugehören. Unterhalb dieser Schmiererei, die auch einen Davidstern beinhaltet, steht in einem anderen Farbton (braun) „In DE gehört ihr in den Ofen.“
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
18.11.2025 Bezirk: MitteIm Wedding wurde ein Plakat entdeckt, das einen antisemitischen Comic zeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Tempelhof-Schöneberg
18.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Niederschöneweide
18.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Brückenstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Erneute Schmiererei am Schäfersee
18.11.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Schäfersee wurde erneut eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richtete.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
18.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einer Bank in der Mittenwalder Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift „Klagt nicht, kämpft“ entdeckt und teilweise entfernt. In der Nähe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz klebte ein Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ an einem Poller, auch dieser wurde entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber und Flyer in Neu-Hohenschönhausen
18.11.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße, wurde ein extrem rechter Aufkleber der "Ein Prozent"-Kampagne gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem Motiv wird zur "Wahlbeobachtung" aufgerufen: "Betrug verhindern. Stimmen retten. Wahlbeobachtung".
Auch in der Ahrenshooper Straße wurde erneut im Briefkasten einer sozialen Einrichtung Propaganda der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne gefunden. Auf der Titelseite des Flyers stand "Verfassungsschutz" - "Der Geheimdienst als Waffe der Regierung".
Auf einem Imbiss auf der Plattform 2 des S-Bahnhofs Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet. Darauf war "Deutsche Zone", ein Hooliganmotiv und ein Bundesadler zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Propaganda am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße
18.11.2025 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Reinickendorfer Straße wurden zwei Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
18.11.2025 Bezirk: MitteIn der Torstraße wurden drei Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz und Sig-Runen in der S-Bahn in Niederschöneweide
18.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide wurde in der S46 im Fahrradabteil ein in den Boden geritztes Hakenkreuz sowie eine Sig-Rune entdeckt und dem Sicherheitspersonal gemeldet
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Zahlencode in Gropiusstadt
18.11.2025 Bezirk: NeuköllnAm U-Bahnhof Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
NS-relativierende Propaganda in Wedding
18.11.2025 Bezirk: MitteEin antifaschistisches Graffito in Wedding wurde durch einen Zahlencode übersprüht, der auf ein die Schoa leugnendes Narrativ anspielt.
Quelle: RIAS Berlin -
Rassistische Propaganda in Wedding
18.11.2025 Bezirk: MitteIn der Müllerstraße und einigen ihrer Seitenstraßen wurden sieben rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf
18.11.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Waldstraße Ecke Ollenhauerstraße im Ortsteil Reinickendorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration jetzt!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Wiederholt extrem rechter Sticker am U-Bhf. Prinzenstraße entfernt
18.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWiederholt wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels an der Rolltreppe U-Bhf. Prinzenstraße Richtung Warschauer Straße entfernt. Abgebildet war der Slogan "LOVE FOOTBALL HATE ANTIFA", wobei das A in HATE als Schlagring dargestellt war. Somit handelt es sich um eine Gewaltandrohung gegen die politische Gegnerschaft.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antifeministischer Vorfall in Berlin
17.11.2025 Bezirk: BerlinweitAn einer Bildungsinstitution in Berlin kam es zu einem antifeministischen verbalen Angriff.Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Gesundbrunnen
17.11.2025 Bezirk: MitteAm Abend wurde ein Schwarzer Mann an der Tramhaltestelle Bornholmer Straße in Gesundbrunnen von einem Mann rassistisch mit dem N-Wort beleidigt und aufgefordert, "N..." wie er sollten Deutschland verlassen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Halensee
17.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen werden keine weiteren Informartionen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
17.11.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Moabit
17.11.2025 Bezirk: MitteEine Schmiererei, die ursprünglich den Schriftzug „Nuke Moscow“ zeigte, wurde so verändert, dass dort nun „Nuke Israhell“ stand.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber im Stadtpark Lichtenberg
17.11.2025 Bezirk: LichtenbergIm Stadtpark Lichtenberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Warning: All Zionists are Bastards" entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf
17.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Person beleidigte eine Frau und ihr Kind an einer Ampel in Charlottenburg-Wilmersdorf mit einer antiziganistschen Fremdbezeichnung.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf
17.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfKinder beleidigen ein sechsjähriges Mädchen mit einer antiziganistschen Fremdbezeichung.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Extrem rechte Propaganda in Lichterfelde West
17.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfZwei Einrichtungen am Hindenburgdamm in Lichterfelde West wurden mit mehreren Stickern aus extrem rechten Versandhandeln beklebt. Auf den Schaufenstern einer sozialen Einrichtung wurden insgesamt 10 extrem rechte und diskriminierende Sticker geklebt. Die Aufkleber klebten u. a. gezielt über Postern für Angebote der Einrichtung. So war z. B. ein Beratungsangebot für Integration mit einem Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" überklebt. Der Sticker hatten den Slogan "Wir haben keinen Platz" und verwies auf eine Webseite, die sich gegen Geflüchtete richtete. Ein weiterer Sticker hatte den rassistischen Slogan "Refugees not welcome". Ein Angebot für queere Menschen war mit einem Sticker mit dem Spruch "Vater und Mutter statt Elternteil. Gendern? Nein Danke" überklebt. Er zeigt eine heteronormative Familie, die ihre Kinder vor einem Regenbogen "schützt". Die Einrichtung arbeitet mit der gesamten Nachbarschaft im Kiez und ist seit Herbst 2023 regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
Weiterhin betroffen war ein Abgeordnetenbüro. Auf das Schaufenster des Büros wurde ein extrem rechter Sticker geklebt. Er richtete sich gegen antifaschistisch Engagierte und war über eine Information geklebt, auf der sich die betroffene Partei gegen Rechts äußerte. Das Büro ist ebenfalls seit 2023 regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Extrem rechte Propaganda in Schau- und Briefkasten in Wartenberg
17.11.2025 Bezirk: LichtenbergSowohl in einem Schau- als auch in einem Briefkasten einer sozialen Einrichtung in der Ahrenshooper Straße wurde Propaganda der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne gefunden. Auf der Titelseite des Flyers stand "Verfassungsschutz" - "Der Geheimdienst als Waffe der Regierung".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Süd
17.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“ entdeckt und entfernt. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie „Der III. Weg", mit dem Mann.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz im Allendeviertel
17.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Erwin-Bock-Str. wurde an einer Schranke ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Naziparolen am U-Bhf. Warschauer Straße angebracht
17.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:30 Uhr wurde Sicherheitspersonal am U-Bhf. Warschauer Straße auf dem Bahnsteig der Linie U1 auf zwei betrunkene Männer aufmerksam, von denen einer die Wand des Wärterhäuschens beschmierte. Die Schmierereien enthielten extrem rechte Worte und Symbole (Hakenkreuze, die Worte „Heil Hitler“ und „Adolf Hitler“, sowie den Zahlencode „1488“). Alarmierte Einsatzkräfte nahmen die 26 und 28 Jahre alten Männer fest. Die Schmierereien wurden vom Sicherheitspersonal entfernt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2452 und Tagesspiegel vom 18.11.25 -
NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding
17.11.2025 Bezirk: MitteVor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-verherrlichender Aufkleber in Biesdorf
17.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Anzeigetafel am S-Bahnhof Biesdorf klebte ein Aufkleber mit der Aufschrift „NS-Zone“ in Reichsfarben.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Diskriminierung im Wohnverhältnis in Alt-Hohenschönhausen
17.11.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bezirk Lichtenberg ereignete sich ein Vorfall von anti-asiatischer rassistischer Diskriminierung im Wohnverhältnis.
Quelle: Register Mitte -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
17.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Hartlebenstr. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechte Schmiererei im Bezirksamt Yorckstraße
17.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 9:00 Uhr wurde eine Schmiererei im Bezirksamt Yorckstraße entdeckt. "Orden der Patrioten" wurde neben dem Büro der Grünen-Fraktion an die Wand geschmiert. Die Schmiererei ist Teil einer Serie, die ein Rechtsextremist seit mindestens 10 Jahren anbringt. Die Bürgermeisterin und die Fraktion wurden informiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmiererei gegen politische Gegner in Kaulsdorf
17.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Klinikum Kaulsdorf wurden extrem rechte und rassistische Schmierereien entdeckt. Dort standen die Zahlencodes „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion) und „444“ (Deutschland den Deutschen), sowie „Anti-Antifa“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Neukölln
16.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Anagben gemacht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
16.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte
16.11.2025 Bezirk: MitteBei einem Graffiti, das an den Yom Kippur-Krieg erinnert wurde u.a. der zugehörige Davidstern mit „Nazi“ überschrieben.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demo in Mitte
16.11.2025 Bezirk: MitteBei einem propalästinensichen Trauermarsch zogen ca. 120 Teilnehmende durch Mitte. Eine Rednerin sprach am Ende ihrer Rede Israel das Existenzrecht ab mit dem Spruch: "From the river to the sea, Palestine will be free", was von vielen Teilnehmenden wiederholt wurde.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
16.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr. wurde an einem Fallrohr ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Diskriminierender Aushang im Charlottenburger Rathaus
16.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfErneut wurde im Schaukasten der "AfD"-Fraktion im Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf ein Aushang festgestellt, der als diskriminierend bewertet werden kann.
Auf dem Aushang war unter anderem der Ausspruch "Kinder schützen! Keine Drag-Shows im Namen des Bezirksamts!" zu lesen. Die Darstellung von Drag-Shows, als Gefährdung für Kinder, kann als LGBTIQ*-Feindlichkeit eingeordnet werden. Verschiedene politische Akteur*innen nutzten zur Zeit des Vorfalls die Vorwürfe und die nun bekannt gewordene vergangene Verurteilung gegenüber der Dragqueen Jurassica Parka kinderpornographisches Material zu besitzen, um diese Angst weiter zu schüren. Dieser Vorfall rechtfertigt aber keine pauschalisierende Verurteilung aller Drag-Darsteller*innen und diese Darstellung schließt an bereits zuvor weit verbreitete LGBTIQ*-feindliche Narrative an.
Zudem war auf dem Aushang die Aussage "Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes!" mit einem Abbild eines Straßenzuges mit einer Shisha Bar bei Nacht zu sehen. Es liegt nah, dass es sich dabei um eine Anspielung auf die "Stadtbild" Aussage von Friedrich Merz handelte. Diese wurde in verschiedenen Medien als rassistisch eingeordnet.
Quelle: Register CW, X