Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
28.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Schmiererei entdeckt
28.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn einer Hausfassade wurde die Schmiererei „Opfer [Pfeil] T[Davidstern]ter“ gefunden.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und LGBTIQ*-feindliche Sprühereien
28.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn Nord-Neukölln sind mindestens zehn antisemitische und LGBTIQ*-feindliche Schmierereien an Häuserwände gesprüht worden. Betroffen waren die Lenau-, Friedel-, Pannier- sowie Pflügerstraße. Gesprüht wurde "Fick Juden", "Fuck Israel" und "Fuck LGBTQ".
Quelle: rbb24.de vom 29.10.2025, Meldestelle Antifeminismus -
Antisemitische und rassistische Propaganda in Hellersdorf-Nord
28.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurde die antisemitische und antimuslimisch rassistische Schmiererei „Fuck Jewish Muslim Women“ an einem Stromkasten entdeckt.
Am Theaterplatz wurde die antisemitische und antimuslimisch rassistische Schmiererei „Fuck Jewish Muslim Women“ entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Aufkleber einer extrem rechten Jugendgruppe in Adlershof
28.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Gleis des S-Bahnhofs Adlershof wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide
28.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Wilhelmenhofstr. / Edisonstr., in der Wattstr. sowie an der Bushaltestelle Nalepastr. / Helmholzstr. wurden ca. fünf Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber von neonazistischen Kampfsportevent in Alt-Hohenschönhausen
28.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn einer Kleingartensiedlung im Umfeld einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für das neonazistische Kampfsportevent "Kampf der Nibelungen" wirbt. Der "Kampf der Nibelungen" (KdN), ehemals auch "Ring der Nibelungen", ist bzw. war die größte Kampfsport-Veranstaltung der neonazistischen Szene Deutschlands beziehungsweise Europas. Er fand seit 2013 jährlich statt. Nach einem behördlichen Verbot fanden 2019, 2020 und 2021 Ersatzveranstaltungen statt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Behindertenfeindliche Benachteiligung im Arbeitsverhältnis
28.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
28.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide wurden ein rassistischer und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Baumschulenweg
28.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich für die Freiheit sog. "politischer Gefangener" einsetzte. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Zehlendorf
28.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Sundgauer Straße wurde erneut ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen Muslim*innen.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Extrem rechter Aufkleber und NS-verherrlichendes Graffiti in Lichtenberg-Nord
28.10.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bereich des Silberweidenwegs wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv ist der Schriftzug "ACAB" (= "All Cops Are Bastards") in Kombination mit einer Sturmhaube vermummten Person in schwarz-rot-gold abgebildet.
An der Außenwand eines Supermarktes in der Ruschestraße wurde ein NS-verherrlichender Zahlencode in Form einer "88"-Sprüherei (= "Heil Hitler") gemeldet und unkenntlich gemacht.
Neben der Tramhaltestelle Gudrunstraße am Bahnhof Lichtenberg wurde zudem auf einer Hauswand eine "Anti-Antifa"-Sprüherei entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
NS-verherrlichender Aufkleber im Weitlingkiez
28.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Margaretenstraße im Weitlingkiez wurde ein aus einem extrem rechten Versand stammender Aufkleber mit der Parole "Seid Sozialisten der Tat" entdeckt.
Wesentlicher Teil der Propaganda des Nationalsozialismus waren wirtschafts- und sozialpolitische Versprechungen. Der Nationalsozialismus gab vor, im Kontrast zu den unerfüllt gebliebenen Versprechungen des Sozialismus und angesichts des Elends der Weltwirtschaftskrise ein "Sozialismus der Tat" zu sein.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Racial Profiling in der U9 in Charlottenburg
28.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDrei BVG-Kontrolleur*innen diskriminierten am Zoologischen Garten in der U9 eine Schwarze Person rassistisch. Trotz eines gültigen Fahrscheins forderten sie laut Zeug*innen die Person auf, die U-Bahn zu verlassen, und behaupteten, dass die Person obdachlos sei. Sie versuchten dies auch mit Gewalt durchzusetzen. Erst als sich mehrere Umstehende und die Zugführerin solidarisierten, ließen sie von der Person ab und diese konnte weiterfahren.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistische Pöbelei und NS-Verherrlichung im Bürgeramt Reinickendorf
28.10.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Bürgeramt Reinickendorf verhielt sich ein Kunde rassistisch und NS-verherrlichend. Der Mann äußerte sich abwertend und rassistisch gegenüber zwei Angestellten und gab an, anstatt seiner Unterschrift mit Adolf Hitler unterschreiben zu wollen. Er teilte einem Mitarbeiter unter anderem mit, dass er nach seiner Auffassung nicht in Deutschland sein sollte und deutete an, dass er sich draußen mit ihm prügeln wollte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in Heiligensee
28.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Schulzendorf in Heiligensee wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und unkenntlich gemacht. Darauf war eine Blondine im Comic-Stil zu sehen, die ein Herz wegpustet. Der Aufkleber ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören. Der Spruch auf dem Aufkleber "Alles Liebe - Für Deutschland" ist der verbotenen SA-Parole "Alles für Deutschland" ähnlich. Ein bewusstes Spiel mit den Grenzen der Strafbarkeit liegt nahe.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Wiederholt antisemitische Sachbeschädigung in der Gitschiner Straße
28.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Gitschiner Straße wurde wiederholt das Hinweisschild für das Jüdische Museum beschmiert. Es wurde zweimal die Aufschrift "Kindermörder Israel" angebracht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-antifaschistischer Aufkleber in Lichtenberg-Nord
27.10.2025 Bezirk: LichtenbergIm Umfeld des Lichtenberger S-Bahnhofes wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa verbieten!" und einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" gefunden und entfernt.
Quelle: Berliner Register -
Anti-antifaschistische Schmiererei in Alt-Hohenschönhausen
27.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm Castello Center wurde auf der Seite Judith-Auer-Straße ein auf die Scheiben geschmierter neonazistischer Zahlencode in Form der "1161" gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Neukölln
27.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln wurde eine Person anti-Schwarz rassistisch beleidigt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
27.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
27.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen und antiamerikanischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des III. Wegs in Dahlem
27.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Kaiserswerther Straße in Dahlem wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Er machte Werbung für den Parteizweig Brandenburg.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Aufkleber einer extrem rechten Jugendgruppe in Niederschöneweide
27.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm S-Bahnhof Schöneweide wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Benachteiligung im Arbeitsverhältnis
27.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechter Zahlencode in Fahrstuhl geschmiert
27.10.2025 Bezirk: SpandauDer extrem rechte Zahlencode "88" wurde erneut an die Fahrstuhlwände in einem Staakener Hochhauses geschmiert und setzt die Serie fort, denn auch am 24. und 25. September sowie am 1. und 2. Oktober waren extrem rechte Symbole in den Fahrstuhl geschmiert worden. Die Vorfälle wurden bei der Polizei angezeigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Israelbezogen antisemitischer Aufkleber in Mitte
27.10.2025 Bezirk: MitteAuf der Fassade der Staatsbibliothek Unter den Linden Ecke Universitätsstraße wurde ein Aufkleber der Linksjugend solid Berlin Süd entdeckt und entfernt, auf dem ganz Israel und Palästina bis auf ein Schlüsselloch von einer Kufiya bedeckt dargestellt wurden. Daneben wurde ein Schlüssel zwischen den Parolen "Free Palestine" und "Free Gaza" dargestellt. Damit soll offenbar vermittelt werden, dass "Free Gaza" der Schlüssel zur Befreiung ganz Palästinas inklusive ganz Israels ist, womit Israel das Existenzrecht abgesprochen wird.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in der Schreinerstraße
27.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Schreinerstraße wurde eine Person LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Zwei Haustüren weiter stand ein Mann, der schrie: "Sag', schämst Du dich nicht, so wie Du rumläufs!". Als sich die angesprochene Person zu ihm umdrehte, wurde sie mit weiteren Hasstiraden angeschrien. Auf die Nachfrage, ob alles gut ist oder er etwas braucht, beleidigte er die Person weiterhin laut schreiend. Als die Betroffene ihr Handy herausholte, um die Situation aufzuzeichnen, verschwand der Mann, immer noch Beleidigungen schreiend, im Hausflur.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
27.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Ausgang zum Park Hellwichstorp des U-Bahnhofs Cottbusser Platz fand sich der Aufkleber „NS-Zone“ in Reichsfarben. Er wurde gegen 11:00 Uhr entdeckt und später unkenntlich gemacht. Gegen 15:15 Uhr fand sich der gleiche Aufkleber erneut an dieser Stelle.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Pöbelei in Neukölln
27.10.2025 Bezirk: NeuköllnAuf der Karl-Marx-Straße in Nord-Neukölln zeigte ein Mann gegen 9.00 Uhr morgens den Hitlergruß. Dabei stellte er sich mehrfach Personen in den Weg und ließ diese nicht durch. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Queerfeindliche und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
27.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Zillepromenade wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Wönnichstraße wurde ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der rassistischen Parole "Remigration" gemeldet (nicht entfernt).
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Schmiererei gegen politische Gegner in Hellersdorf-Nord
27.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Haltestelle Michendorfer Straße wurde die extrem rechte Schmiererei „FCKAFA“ entdeckt. AFA steht für Antifaschistische Aktion.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Sticker von extrem rechter Gruppe in Steglitz
27.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Sedanstraße, am Eingang zum Stadtpark wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Antisemitische Propaganda in Mitte
26.10.2025 Bezirk: MitteAm Rosa-Luxemburg-Platz im Ortsteil Mitte wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall im Bezirk Pankow
26.10.2025 Bezirk: PankowEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS -
Antisemitismus auf Demonstration in Moabit
26.10.2025 Bezirk: MitteUnter dem Motto "From Ulm to Gaza - Freedom for all political prisoners" zog eine Demonstration mit ca. 80 Teilnehmenden durch Moabit, wobei es zu antisemitischen Äußerungen kam. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und „Zionisten sind Faschisten - Volkermörder und Terroristen, töten Kinder und Zivilisten“ Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Andere Teilnehmende sprachen Israel mit der auf Arabisch skandierten Parole "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht ab. Die Parole "Down Down with IsraHell" verband das Ideologem, das Jüdinnen*Juden im Bund mit dem Teufel sind, mit dem Wunsch nach der Beseitigung Israels.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Propaganda in Tempelhof-Schöneberg
26.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs fand eine Volksverhetzung mit antiziganistischem Inhalt statt.
Quelle: Amaro Foro e.V. -
Aufkleber gegen Antifaschismus und Linke in Weißensee
26.10.2025 Bezirk: PankowIn der Gartenstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte den Slogan "Dumm dümmer Antifa", der andere "Mir stinken die Linken".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz in Mariendorf
26.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einen Mülleimer am Heidefriedhof wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Persönliche Meldung -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Adlerhof
26.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Adlergestell / Radickestr. wurde an einem Fallrohr ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
NS-verherrlichender Schriftzug in Friedrichshagen
26.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Hauswand in der Schöneicher Str. wurde der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische, antisemitische und misogyne Pöbelei in Lichtenberg-Nord
26.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der M13 in Richtung Wedding stieg auf Höhe Möllendorfstraße an der Haltestelle Frankfurter Allee ein aggressiver Mann ein. Dieser schimpfte während der Fahrt durchgehend auf misogyne, rassistische und antisemitische Art und Weise.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Sticker von "Ein Prozent" in Zehlendorf
26.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Winfriedstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Sticker hatte den Slogan: "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar".
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Anti-antifaschistische Schmiererei am Nöldnerplatz
25.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Nöldnerplatz Ecke Lückstraße wurde ein auf einem Mülleimer geschmierter „EHL“-Schriftzug (= "Einheit Lichtenberg") in Kombination mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-antifaschistische Schmiererei in Karlshorst
25.10.2025 Bezirk: LichtenbergAuf der Höhe Brekowweg zwischen Treskowallee und Biesdorf wurde neben der U-Bahnstrecke auf einem Laternenmast der neonazistische Zahlencode "1161" gemeldet. Er wurde nicht entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Wohnverhältnis in Mitte
25.10.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich eine fortgesetzte anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Wedding
25.10.2025 Bezirk: MitteIn einen Briefkasten im Ortsteil Wedding wurde ein Flugblatt eingeworfen, das die Schoa bagatellisiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demonstration in Mitte
25.10.2025 Bezirk: MitteEine propalästinensische Demonstration zog mit ca. 250 Teilnehmenden durch Mitte, wobei es zu zahlreichen antisemitischen Äußerungen kam. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und „Zionisten sind Faschisten - Kindermörder und Terroristen.“ Eine Teilnehmerin beschimpfte auch Gegendemonstrant*innen als „Kindermörder.“ Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Andere Teilnehmende sprachen Israel mit den Parolen „There is only one state, Palestine `48“ und auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht ab. Ein Redner sprach vom „Genozidstaat Israel.“ Eine Teilnehmerin zeigte zwei antisemitische Schilder: Ein Schild zeigte eine blau-weiße Schlange mit Davidstern, die sich um die Erde wickelt. Das Schild bediente damit das antisemitische Narrativ, dass sich die Welt im Würgegriff der hinterlistigen und gefährlichen Jüdinnen*Juden befinde. Das andere Schild zeigte den Teufel mit einer israelischen Fahne in der Hand. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ebenfalls ein klassisches antisemitisches Narrativ, das auch auf einem Plakat einer anderen teilnehmenden Person aufgegriffen und mit dem Wunsch nach der Beseitigung Israels verbunden wurde: "Remove Israhell!!". Ein weiteres Plakat setzte die israelische Armee mit dem NS-Faschismus gleich: "IDF are the new Nazis". Mit dem Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" wurde ebenfalls die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Außerdem wurde in Sprechchören von einigen Teilnehmenden die eliminatorisch antisemitische Hamas und ihr ehemaliger Anführer Yahya Sinwar, der Planer des Terrorangriffs auf Israel am 07. Oktober, offen gefeiert.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin
25.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine sehbehinderte Person und ihr Begleiter werden behindertenfeindlich gemobbt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Sticker in Steglitz
25.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Scheibe der Bushaltestelle "Haydnstraße" wurden zwei Sticker der Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Sie wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal