Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Alice-Salomon-Platz veranstaltete die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen Infostand mit etwa zehn Personen etwa um 12:40 Uhr.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Neonazistischer Infostand in Hellersdorf
18.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDie neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" veranstaltete mit 20 bis 40 Personen einen Infostand auf dem Alice-Salomon-Platz, ab etwa 13:30 Uhr.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
18.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Filehner Str. / Wongrowitzer Steig wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Zahlencode in Oberschöneweide
18.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Marienstr. wurde an einer Hauswand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistreamer bei antifaschistischer Kundgebung in Fennpfuhl
18.10.2025 Bezirk: LichtenbergVier extrem rechte Online-Streamer filmten eine zivile Protestkundgebung gegen einen Infostand der Partei AfD Lichtenberg auf dem Anton-Saefkow-Platz. Darunter befand sich ein bekannter Aktivist der Neonazipartei "Die Heimat" (ehemals NPD). Es kann wegen seines früheren Handelns davon ausgegangen werden, dass das Material zur Einschüchterung des politischen Gegners in Form von "Anti-Antifa"-Arbeit dient.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen -
NS-verherrlichende Schmierereien in Marzahn-Süd
18.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfUnter der Brücke auf der Allee der Kosmonauten wurden verschiedene neonazistische Graffiti entdeckt. Darunter Hakenkreuze, die Abkürzung "NZS Area" oder "Fuck Antifa".
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Pöbelei am Anton-Saefkow-Platz
18.10.2025 Bezirk: LichtenbergVon einem Balkon am Anton-Saefkow-Platz wurde die rassistische Parole "Ausländer raus" gegrölt. Zur gleichen Zeit gab es auf dem Anton-Saefkow-Platz einen Infostand der AfD Lichtenberg und eine Protestkundgebung dagegen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen -
Rassistische und queerfeindliche Pöbeleien in Steglitz
18.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer S-Bahn der Linie 1 an der Haltestelle Feuerbachstraße wurden Personen von einem Mann mit dem N-Wort und dem K-Wort beschimpft. Eine Person, die sich daraufhin einmischte, wurde von dem Pöbler mit queerfeindlichen Worten beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
18.10.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf
17.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Nikolsburger Platz wurde eine beschädigte Bank des Projekts "Rote Bänke" entdeckt. Zu der mehrsprachigen Aufschrift "Nein" wurde "Ja" in verschiedenen Sprachen geschmiert. Aus der Aufschrift "Du bist nicht allein" wurde "Du bist cht allein" gemacht. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.
Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.
Quelle: Pangea Haus -
Anti-kurdischer Rassismus an einer Schule
17.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs fand ein rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdischer Rassismus an einer Schule
17.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs fand ein rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdischer Rassismus an einer Schule
17.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs fand ein rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
17.10.2025 Bezirk: NeuköllnZwischen Wildenbruchstraße, Sonnenallee und Weserstraße wurden Aufkleber entdeckt, die die Situation in Gaza mit der Schoa gleichsetzten.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
17.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn einem Café in Nord-Neukölln wurde ein Person aus antisemitischer Motivation strukturell benachteiligt. Es handelte sich dabei um eine Dienstleistungsverweigerung. Die betroffene Person trug ein T-Shirt, auf dem das Wort "Falafel" in lateinischer, arabischer und hebräischer Schrift stand. An der Theke wurde die Person darauf angesprochen und von der mitarbeitenden Person aufgrund der hebräischen Schrift beschimpft. Sie entgegnete, dass sie keine Zionisten bediene. Es handle sich laut mitarbeitenden Person um die Sprache des Unterdrückers. Die betroffene Person und ihre Begleitung mussten das Café verlassen.
Quelle: Register Neukölln via Signal, Tagesspiegel vom 20.10.2025 -
Antiziganistischer Vorfall in Marzahn-Hellersdorf
17.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Marzahn-Hellersdorf erlebte eine Familie rassistisches Mobbing durch eine antiziganistisch motivierte Falschmeldung an die Hausverwaltung.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
17.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Rahnsdorf
17.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Fürstenwalder Allee / Schule wurde ein Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten, der von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" stammte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Köpenick-Nord
17.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Filehner Str. / Schönecker Weg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Berlin
17.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person wird durch ein Amt behindertenfeindlich benachteiligt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
17.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wendenschloßstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Aufschrift "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet, der andere enthielt die Aufschrift "Kampfbereit". Beide Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber und neonazistische Zahlencodes im Allendeviertel
17.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend eines Putzspaziergangs im Allendeviertel 2 wurde mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" sowie über 20 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
17.10.2025 Bezirk: MitteIm Bahnhof Friedrichstraße wurden ein antimuslimisch-rassistischer und ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz in Moabit
17.10.2025 Bezirk: MitteAn der Bushaltestelle Turmstraße/Waldstraße wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz in Oberschöneweide
17.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Plönzeile wurde an einer Hauswand ein Hakenkreuz (ca. 1 m Durchmesser) entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuzschmierereien in Wohnhaus in Neu-Hohenschönhausen
17.10.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einem Aushang der "Howoge Wohnungsbaugesellschaft" wurde darauf hingewiesen, dass es in den vergangenen Tagen zu mehreren Hakenkreuzschmierereien in einem Wohnhaus am Rotkamp kam. Diese wurden von der "Howoge" umgehend zur Entfernung gemeldet. In dem Anschreiben an die Anwohner*innen betont die "Howoge" darin klar, dass sie keine Form von "diskriminierenden, extremistischen oder verfassungsfeindlichen Symbolen" dulde.
Quelle: Howoge Wohnungsbaugesellschaft, Anwohner*in -
NS-verharmlosender Aufkleber im Weitlingkiez
17.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Weitlingstraße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde zudem ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Angriff in Tempelhof
17.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Mann wurde von seinem Nachbarn rassistisch beleidigt und geschlagen.
Quelle: ReachOut -
Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Marzahn-Hellersdorf
17.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen -
Verschwörungsideologische Kundgebung in Mitte
17.10.2025 Bezirk: MitteIn der Klosterstraße fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit etwa 15 Teilnehmenden statt. Die Kundgebung wurde von der Querfront-Organisation "Demokratischer Widerstand" organisiert. Ein Redner sagte mit Bezug auf Maßnahmen während der Corona-Pandemie, dass "eine solche Schweinerei ... sich ja noch nicht mal die Nazis ausgedacht" hätten und das man "auch von dieser Schweinerei ... noch in 80 Jahren sprechen" werde. Die Teilnehmenden riefen in Richtung des Verfassungsschutzes: "Stasi raus", worauf der Redner sagte: "Also mit der Stasi hat das durchaus etwas zu tun, aber man hätte auch sagen können Gestapo raus.". Ein anderer Redner sagte, die "Umverteilung" während der Coronapandemie hätte der "Hochfinanz" gedient. "Hochfinanz" ist ein im Kontext von Verschwörungsmythen zumeist antisemitisch konnotierter Begriff.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
16.10.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Propaganda in Alt-Treptow
16.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Charlottenburg
16.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einem Stromkasten am Savignyplatz wurde eine Schmiererei entdeckt, die Israel mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf
16.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Um betroffene Personen zu schützen, wurde der Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
16.10.2025 Bezirk: MitteAuf dem Alexanderplatz kam es zu einer antisemitischen Demonstration mit etwa 30 Teilnehmenden. Eine Installation, die Teil der Kundgebung war, beinhaltete Puppen, die israelische Soldaten darstellen sollten und diese als Teufel und Blut trinkend darstellten.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistischer und rassistischer Beitrag in der BVV
16.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Redebeitrag in der Bezirksverordnetenversammlung äußerte ein Vertreter der "AfD"-Fraktion im Zusammenhang mit einem Antrag zum Erhalt des Pangea-Hauses, dass bestimmte dort ansässige Vereine „entbehrlich“ seien. Dabei kritisierte er Beratungsangebote für „reisende Familienverbünde aus Osteuropa“ und unterstellte diesen unter Verweis auf angebliche Auskünfte von Jobcentern einen missbräuchlichen Bezug von Sozialleistungen. Durch die Verwendung von Chiffren wie „reisend“, „Osteuropa“ und „große Familienverbünde“ sowie das Narrativ des Sozialleistungsmissbrauchs wurden klassische antiziganistische Stereotype reproduziert.
Im weiteren Verlauf des Redebeitrags sprach sich der "AfD"-Vertreter dafür aus, Vereine zu fördern, die „ausreisewillige oder ausreisepflichtige Ausländer“ bei der „Repatriation“ beraten, und verwies zustimmend auf sogenannte „Remigrationsmaßnahmen“. Der Begriff „Remigration“ ist eine zentrale Chiffre extrem rechter Diskurse für die massenhafte Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, sowie, dass ihnen jeder andere Begriff genauso Recht wäre, doch ändert dies nichts an seiner Bedeutung und Verbreitung im extrem rechten Diskurs. Durch die stetige Nutzung der "AfD"-Fraktion wird das dahinterstehende extrem rechte Konzept normalisiert.
Quelle: Livestream BVV 16.10.25 -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Bohnsdorf
16.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Grünbergallee wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
16.10.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Schmierereien in Hellersdorf-Nord
16.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Gothaer Straße und Kyritzer Straße wurden an Straßenlaternen extrem rechte Schmierereien („1161“ und „D3W“) entdeckt. In der Nelly-Sachs-Straße wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ überklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmierereien in Marzahn
16.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Akazienwäldchen hinter dem Helene-Weigel-Platz wurde auf einem Bauzaun zweimal groß der neonazistische Zahlencode „1161“ sowie ein Keltenkreuz angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmiererei vor dem Ullsteinhaus
16.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einen Stromkasten vor dem Ullsteinhaus wurden ein Keltenkreuz und das Kürzel "ANB" geschmiert, das für die extrem rechte Vereinigung "Autonome Nationalisten Berlin" steht. Außerdem wurde auf dem selben Stromkasten der gemalte Zahlencode "161", der für antifaschistische Aktion steht, übermalt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Hakenkreuz in Marzahn-Mitte
16.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn die Fassade einer sozialen Einrichtung in Marzahn wurde in blauer Farbe ein großes Hakenkreuz gesprüht. Es wurde noch am selben Tag entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Beleidigung in Niederschöneweide
16.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide wurde eine ein Kopftuch tragende Schwarze Frau von einem Mann antimuslimisch und anti-Schwarz rassistisch beleidigt und bedroht.
Quelle: Register Mitte -
Rassistischer Angriff in Lichtenberger Supermarkt
16.10.2025 Bezirk: LichtenbergEin Mann wird in einem Supermarkt von einem anderen Kunden rassistisch beleidigt und mit einer Wodkaflasche geschlagen. Der Mann erleidet Schnittwunden. Die gerufene Polizei kommt und es gibt zunächst eine Täter-Opfer Umkehr.
Quelle: ReachOut -
Rassistischer Flyer in Briefkasten in Westend
16.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Westend wurde ein Flyer des "AfD"-Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf und die Parteizeitung Blauer Bote des Landesverband der "AfD" (Ausgabe Sommer 2025) in einem Hausflur entdeckt. In dem Flyer wurde mit abwertender Sprache („Riesen-Asylantenheim“, „Asylanten“) Stimmung gegen die geplante Geflüchtetenunterkunft in der Soorstraße gemacht und ein Zusammenhang von Migration zu Kriminalität und Verwahrlosung hergestellt. In der Zeitung wurde die Einführung eines „Tags gegen Islamfeindlichkeit“ in Berlin kritisiert und Engagement gegen antimuslimischen Rassismus wurde pauschal in Zusammenhang mit „islamistischen Aktivisten“ gebracht. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf -
Rassistisches Online-Posting
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitAuf Facebook verglich eine Frau eine Rattenplage der Stadt mit migrantisierten Berliner*innen.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Gropiusstadt
16.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Lipschitzallee und Wutzkyallee wurden erneut mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese propagierten zum Beispiel "Sicherheit statt Multikulti" oder "FCK LGBTQ". Ein weiterer Sticker warb für das extrem rechte Online-Radio "Kontrafunk".
Quelle: Register Neukölln via Signal