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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Beleidigung in Mitte

    08.08.2024 Bezirk: Mitte

    Ein Mann, der auf einer Bank am Alexanderplatz saß, wurde von einem anderen Mann rassistisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1636 vom 09.08.2024
  • Rassistischer Sticker in Nord-Neukölln

    08.08.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Haltestelle Ziegrastraße der Buslinie M41 wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels bemerkt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Schriftzeichen gegen Antifaschist*innen in Pankow

    08.08.2024 Bezirk: Pankow

    In der Kissingenstraße wurde dreimal der Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Antisemitische Graffiti am Mahnmal Lindenufer und am Rathaus Spandau

    07.08.2024 Bezirk: Spandau

    Gegen 7:00 Uhr wurden Schmierereien am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Spandaus sowie die zerstörte Synagoge entdeckt und der Polizei gemeldet. Es handelte sich um einen mit roter Farbe gesprühten, israelfeindlichen Schriftzug sowie das rote Dreieck, das von der Hamas als Symbol für eine Drohung und zur Markierung möglicher Anschlagorte verwendet wird. Die Schmierereien wurden sofort abgedeckt.

    An der Sternbergpromenade unweit des Mahnmals wurde ein gesprühter, antiisraelischer Schriftzug entdeckt und gemeldet.

    Gegen 7:30 Uhr wurden am Rathaus Spandau an der Straße Am Wall die mit roter Farbe gesprühte Parole "Free Gaza" und zwei rote Dreiecke entdeckt. Der Vorfall wurde angezeigt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.08.2024, Tagesspiegel online vom 07.08.2024
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    07.08.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße wurden fünf israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Vorfall in Wilmersdorf

    07.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es ereignete sich eine antisemitische strukturelle Banachteiligung. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganismus bei Wohnraumvermittlung

    07.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Dem Antrag einer obdachlosen rumänischen Familie auf Unterbringung wurde erst stattgegeben, als durch eine Beratungsstelle interveniert wurde. Zuvor war diese Leistung verweigert worden. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Nord-Neukölln

    07.08.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Braunschweiger Straße in Nord-Neukölln wurde ein Sticker mit der Aufschrift: "Wir haben die unfähigste Regierung der Welt" gesichtet und entfernt. Dieser wird von einem extrem rechten Versandhandel vertrieben und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Register Neukölln
  • Aufkleberserie vom extrem rechten "Dritten Weg" in Pankow

    07.08.2024 Bezirk: Pankow

    In der Neumannstraße, Vinetastraße, Eschengraben sowie in der Kissingenstraße, unmittelbar vor einer Schule, wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" an Laternenmasten entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in der Lemkestraße

    07.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Lemkestraße in Mahlsdorf wurde extrem rechte und neonazistische Propaganda entdeckt und teilweise entfernt. Entlang der Straße wurde u.a. eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlcode "1488" an einem Briefkasten entdeckt, mehrere gegen politische Gegner*innen gerichtete Aufkleber, ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" sowie ein Aufkleber mit rassistischem Motiv.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Schmiererei vor Schulgebäude

    07.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Treppe vor einem Schulgebäude in der Kyritzer Straße in Hellersdorf wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "FCK AFA" (=Fuck Antifaschismus) entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Graffiti vom "III. Weg" am Hellersdorfer Beerenpfuhlgraben

    07.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer frei zugänglichen Graffitiwand am Hellersdorfer Beerenpfuhlgraben wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Mit dem Graffiti wird die Freiheit eines Mannes gefordert, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann.

    Der "III. Weg" veröffentlichte kurz darauf ein Propagandafoto im Internet, auf dem zu sehen ist, wie mehrere Personen vor dem Graffiti posieren.

    Quelle: Augenzeug*in
  • "III. Weg"-Aufkleber am Cottbusser Platz

    07.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einer Laterne entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Weißensee

    07.08.2024 Bezirk: Pankow

    In der Schönstraße, Ecke Blechenstraße, wurden drei Aufkleber mit dem Slogan #stolzmonat entdeckt und entfernt. Diese Kampagne ist eine Gegenbewegung zum Pride-Monat, bei der statt der Regenbogenfahne schwarz-rot-goldene Fahnen gezeigt werden. Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Radfahrer aus rassistischer Motivation in laufenden Autoverkehr abgedrängt

    07.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:00 Uhr wurde auf der Oberbaumbrücke eine Schwarze radfahrende Person von einem Mann, ebenfalls radfahrend, vom Radweg in den laufenden Verkehr abgedrängt, so dass dieser fast von einem vorbeifahrenden Auto erfasst wurde. Bevor der Drängler schnell davon fuhr, rief er dem Betroffenen noch zu: "Ja genau fahr da rein, Leute wie Du werden am besten überfahren".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung in Dahlem

    07.08.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine Frau beleidigte einen Busfahrer der Linie X10 mit rassistischen Worten. Der Busfahrer war zuvor von anderen Fahrgästen darauf angesprochen worden, dass die Frau die anderen Fahrgäste beleidige. Als der Busfahrer die Frau zum Verlassen des Busses aufforderte, tätigte sie die rassistischen Aussagen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1632 vom 08.08.24, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Beleidigung in Tempelhof

    06.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem S-Bahnhof Tempelhof wurde eine Frau, die eine Cola kaufen wollte, von einem jungen Mann als "Scheißjüdin" beleidigt. Als die Begleitperson der Frau ihm sagte, dass weder sie noch er etwas mit Israel zu tun hätten, antwortete der junge Mann, dass sich beide doch schämen sollten, Israel zu unterstützen, denn jeder, der diese Cola-Marke trinke, sei ein Freund Israels.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin

    06.08.2024 Bezirk: Berlinweit
    Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Organisation postete ein_e User_in einen Kommentar, demzufolge u.a. Zionisten die Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 organisiert hätten, um sich Rohstoffe aus Gaza anzueignen.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Israelbezogener Antisemitismus auf Kundgebung vor Amtsgericht Tiergarten in Moabit

    06.08.2024 Bezirk: Mitte

    Ab 10.00 Uhr fand eine Kundgebung vor dem Amtsgericht Tiergarten in der Turmstraße in Moabit mit ca. 40 Teilnehmenden statt. Die Kundgebung fand anlässlich eines Prozesses gegen eine Frau statt, die dort wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie auf einer Demonstration im Oktober 2023 die Parole gerufen hatte: "From the river to the sea - Palestine will be free." Mit dieser Parole wird Israel ein Existenzrecht abgestritten. Die Teilnehmenden wiederholten vielfach in Sprechchören vor dem Amtsgericht die leicht umgestellte Parole.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Wohnort

    06.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Person wurde am Wohnort LGBTIQ*-feindlich und rassistisch diskriminiert. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" in Pankow

    06.08.2024 Bezirk: Pankow

    In der Brehmestraße, Ecke Rennbahnstraße, wurde ein Aufkleber mit dem Wortlaut "LGBTQ?" und einem QR-Code entdeckt, welcher zur Internetseite der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" führt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische und sexistische Flugblätter in Wedding

    06.08.2024 Bezirk: Mitte

    In Wedding wurden einwanderungsfeindlich-rassistische und sexistische Flugblätter entdeckt, die in einer Nachbarschaft und vor dem Büro eines Vereins, der Geflüchtete unterstützt und sich gegen Rassismus einsetzt, verteilt worden sind. In den Flugblättern wird eine namentlich genannte geflüchtete Frau rassistisch und sexistisch diffamiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen
  • Schriftzug gegen politische Gegner*Innen in Weißensee

    06.08.2024 Bezirk: Pankow

    In der Smetanastraße, Ecke Meyerbeerstraße wurde ein Schriftzug mit Gewaltandrohung entdeckt. Der Schriftzug sagt: „C4 for reds“. "C4 for reds" bedeutet, dass man Sprengstoffanschläge auf politisch linke Menschen befürwortet.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • Anti-Antifa Aufkleber in Rixdorf

    05.08.2024 Bezirk: Neukölln

    Auf einer Informationstafel auf einem Platz in Neukölln-Rixdorf wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. In der Vergangenheit wurden dort schon mehrfach Anti-Antifa-Sticker und antisemitische Sticker geklebt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Anti-palästinensisch-rassistischer Aufkleber in Mitte

    05.08.2024 Bezirk: Mitte

    In der Nähe des Hausvogteiplatzes wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt mit der Parole: "Radical Queers for a Greater Israel". Der Aufkleber stammt von einem Flügel der "Anti-Deutschen", der extremistische und rassistische Forderungen der israelischen extremen Rechten nach Annexion palästinensischer Gebiete und Vertreibungen von Palästinenser*innen vehement unterstützt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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