Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
10.09.2018 Bezirk: MitteUm 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 191. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 20 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
-
Antisemitische E-Mail
10.09.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antiziganistische Äußerungen
10.09.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine Mitarbeiterin eines Trägers der Jugendhilfe äußerte sich während eines Austauschtreffens immer wieder antiziganistisch und versuchte Herausforderungen mit sozialen Aspekten zu kulturalisieren: „Die Roma müssen lernen, dass es in Deutschland eine Schulpflicht gibt und sie ihre Kinder in die Schule schicken müssen. Hier ist es nicht so wie in ihrer Kultur.“Quelle: Amaro Foro -
Aufkleber der extremen Rechten in Hellersdorf
10.09.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Hellersdorf wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten entdeckt, die sich zum einen gegen die Antifa und zum anderen gegen die Bundeskanzlerin richteten. An einer Ampel vor dem Bahnhof wurde zudem ein muslimfeindlicher Aufkleber festgestellt.Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Altglienicke
10.09.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Wegedornstraße/Semmelweißstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Ihr werdet erleben, wie sie unser Land verschachern, um ihre erbärmliche Macht zu sichern.“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuze in Buckow
10.09.2018 Bezirk: NeuköllnIn der Fritz-Erler-Allee waren mehrere Verteilerkästen mit Hakenkreuzen besprüht.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
Hass-Bus gegen queere Sichtbarkeit und Gleichwertigkeit am Potsdamer Platz
10.09.2018 Bezirk: MitteEin Jahr nach der homo- und transfeindlichen Bus-Tour unter dem Motto "Ehe bleibt Ehe. Jungs sind Jungs. Mädchen sind Mädchen" zur Bundestagswahl 2017 sind das LGBTIQ-feindliche Bündnis "Demo für alle" von Hedwig von Beverfoerde und das europaweite Petitionsportal "CitizenGo" ab Samstag erneut auf Bustour durch einige deutsche Städte. Am 3. Tag der Tour hielt der Bus am Nachmittag am Potsdamer Platz in Berlin, wo drei Stunden lang gegen "Gender-Ideologie" und angebliche "Frühsexualisierung" agitiert und antidiskriminierende Bildungsarbeit und deren Träger diffamiert wurden. In der die Bustour begleitenden Petition von "Demo für alle" und "CitizenGo" heißt es vielsagend als Vorwurf: "LSBTIQ-Gruppen wollen ihre Lebensweisen vor Kindern 'sichtbar' machen und als gleichwertig mit heterosexuellen Lebensweisen darstellen und akzeptiert wissen." Die Petition und Veröffentlichungen aus dem Kreis der Träger der Bustour diffamieren LGBTIQ-Bildungsarbeit an Schulen, die ihren Schwerpunkt in der Antidiskriminierung hat, als Beiträge zu einer angeblichen "Frühsexualisierung" und stellen Ansätze zu einer "Pädagogik der Vielfalt" als "pädophil kompromittiert" dar.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Queer.de vom 07.09.2018 -
Kundgebung mit rassistischen Aussagen in Altglienicke
10.09.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend fand eine Kundgebung der Bürgerinitiative Bohnsdorfer Weg gegen den Bau einer Unterkunft für Geflüchtete statt. Ca. 120 Menschen besuchten diese. Als Redner_innen traten zwei Personen der BI, ein Abgeordneter der AfD, ein Vertreter einer alten rassistischen Bürgerinitive aus Altglienick und ein Nachbar auf. Im Publikum waren auch mehrere Vertreter der lokalen AfD. In einer der Reden wurde gefordert, dass die Nachbar_innen die Nationalität, den Aufenthaltsstatus, sowie die Vorstrafen, der Menschen wissen müssen, die dort einziehen sollen. Es wurde erklärt, dass diese Informationen den Nachbar_innen zustehen, womit rassistische Doppelstandarts für Mensch, die in Unterkünften leben müssen und Mensch die in regulären Wohnungen leben dürfen aufgemacht wurden. Zudem wurde gefordert, dass "ganz normale" Familien und Studierende in Altglienicke leben sollen und nicht "diese Leute". Der Vertreter der alten Bürgerinitiative behauptete, dass in Unterkünften Steuergelder zerstört werden und führte als Beispiel gespendete Fahrräder und alte Matratzen, die entsorgt wurden auf. Zudem behauptete der Redner, dass der Bezirksbürgermeister nach Bohnsdorf gezogen ist, damit sein Kind nicht mit Geflüchteten in einer Klasse sein muss.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazischriftzüge auf linken Plakaten in Lichtenberg-Mitte
10.09.2018 Bezirk: LichtenbergIn der Münsterlandstraße wurden Plakate, die für eine zivilgesellschaftliche Fahrradtour warben, mit NS-Schriftzügen übermalt.Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistische Hauswurfsendungen in Marzahn-Mitte
10.09.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Lea-Grundig-Straße wurden Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in die Breifkästen der Anwohner*innen geworfen. Der Flyer ruft zum "Widerstand" auf.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassismus in der S-Bahn
10.09.2018 Bezirk: MitteGegen 9:40 telefonierte ein älterer Mann in der S-Bahn zwischen den Stationen Nordbahnhof und Gesundbrunnen und äußerte sich abwertend über Afghanen und Ausländer, betonte, sie seien eine Bedrohung. Als er "...da hilft nur noch eine MG" äußerte, setzte die Melderin ihm gegenüber und sprach ihn an mit: "Ich kenne Menschen, von denen sie sprechen" (also Afghan*innen bzw. Ausländer*innen). Er ließ sie nicht aussprechen und wurde ihr gegenüber verbal aggressiv.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Rassistischer Angriff in Buckow
10.09.2018 Bezirk: NeuköllnEin 15-jähriger Jugendlicher, der in Begleitung von zwei Freunden war, wurde gegen 19.10 Uhr in der Rudower Straße in Buckow von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Anschließend wurde der Betroffene von dem Unbekannten mit einer Bierflasche beworfen und in den Rücken getroffen.Quelle: ReachOut, Polizei Berlin, 16.10.2018 -
Rechte Aufkleber und Schmierereien in Hellersdorf
10.09.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Buhaltestelle auf der Höhe Zossener Straße/Ecke Alte Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber der rechten Kleidermarke "Erik & Sons" gefunden. Der zur Haltestelle gehörende Stadtplan war zudem mit der Parole "Islamisten raus! AfD" beschmiert. Der Buchstabe "S" war dabei jeweils im Stil einer Sigrune geschrieben worden. Das Verwenden von Sigrunen ist nach Paragraph 86a StGB strafbar.Quelle: Augenzeug*in -
Refugees welcome-Aufkleber entfernt
10.09.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVon der Fassade eines Gebäudes in Alt-Marzahn, in dem sich mehrere soziale Einrichtungen befinden, wurde ein "Refugees welcome"-Aufkleber abgekratzt. Wenige Tage zuvor war dort bereits ein "Refugees welcome"-Aufkleber entfernt und ein Aufkleber des rechtspopulistischen "Compact"-Magazins angebracht worden.Quelle: Augenzeug*in -
Antisemitische E-Mail
09.09.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
09.09.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
09.09.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
09.09.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Extrem rechte Aufkleber in der Altstadt Köpenick
09.09.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Altstadt Köpenick wurden vier extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NPD hetzt gegen geplante Unterkunft in Reinickendorf-Ost
09.09.2018 Bezirk: ReinickendorfIn einem Beitrag auf der Website der NPD Berlin wurde rasssistisch gegen die geplante Unterkunft für Geflüchtete am Paracelsus Bad in Reinickendorf-Ost gehetzt. Die NPD führt zunächst eine fehlende Bürgerbeteiligung und den Denkmalschutz ins Feld. Die rassistische Stoßrichtung des Beitrags wurde jedoch sowohl im Text als auch in einer Fotomontage deutlich. Durch Apostrophierung als "sog. ,Flüchtlinge'" wurde Geflüchteten unterstellt, sie hätten keinen Grund zur Flucht. Außerdem wurde behauptet, die zukünftigen Bewohner_innen würden "die Lebens- und Wohnqualität sowie die Sicherheit der Anwohner und Gewerbetreibenden drastisch verringern" und einer "Überfremdung unserer Heimat" Vorschub leisten. Die NPD Reinickendorf hatte das Foto einer Gruppe gestikulierender junger schwarzer Männer vor den Hintergrund des Paracelsus Bads montiert. Die hinzugefügten schwarzen Balken vor den Augen der Männer suggerierten, es handele sich um Straftäter. Durch einen ergänzten Spruch wurden die Abgebildeten mit Gift in Verbindung gebracht.Quelle: Integrationsbüro des Bezirksamts Reinickendorf -
NPD-Vortrag in Reinickendorf
09.09.2018 Bezirk: ReinickendorfDie NPD Reinickendorf veranstaltete am Sonntag nachmittag im Bezirk Reinickendorf einen Vortrag mit Günter Deckert zum Thema „Mogelpackung AfD. NPD- die einzige echte Alternative“. Daran nahmen mindestens 18 Personen, fast ausschließlich Männer, teil.Quelle: Register Reinickendorf -
Rassistische Pöbelei in der S-Bahn
09.09.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der S-Bahn von Zehlendorf Richtung Yorckstraße werden ein Mann und eine Frau von vier Fahrgästen mehrfach rassistisch beleidigt. Auslöser ist ein Mann mit Fahrrad, der sich trotz mehreren freien Abstellgelegeheiten darüber beschwert, dass vermeintliche Migrant*innen sich in Deutschland an Regeln halten müssten und der Mann und die Frau daher ihre Sitzplätze räumen sollten. Drei weitere Personen beschimpften die beiden Personen dann ebenfalls aggressiv rassistisch. Als einer der Männer sich vor den beiden sitzenden Personen aufbaut, schreiten andere Fahräste ein und solidarisieren sich mit den Betroffenen. Sie fordern die Personen, die sich rassistisch äußern auf, dies zu unterlassen und die Personen in Ruhe zu lassen. Bei den Personen, die die anderen Beleidigten handelt es sich um zwei Männer, einer ca. 40, der andere ca. 60 Jahre alt und zwei Frauen, die auf Mitte 50 geschätzt werden. Nachdem die beiden betroffenen Personen aussteigen, bestätigen ihnen zwei weitere Fahrgäste, dass sie die Situation ebenfalls als rasssistisch und bedrohlich wahrgenommen haben. Es wurde keine Anzeige erstattet.Quelle: Berliner Register -
Rechte Aufkleber in Grunewald
09.09.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 09. September 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.Quelle: Berliner Register -
Völkischer "Reichstanz" auf der Reichstagwiese
09.09.2018 Bezirk: MitteDem Aufruf des extrem rechten sogenannten "Volkslehrers" Nikolai N. zum "Reichstanz" um 14.00 Uhr auf der Reichstagswiese im Tiergarten vor dem Reichstagsgebäude sind ca. 30 Personen gefolgt. Darunter waren bekannte Mitglieder verschiedener extrem rechter Gruppierungen sowie Schoa-Leugner. Es waren "Deutschland erwache!"-Rufe zu hören und es wurde zur Solidarität mit der verurteilten Schoa-Leugnerin Ursula Haverbeck aufgerufen.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Twitter #b0909 -
AfD Infostand in Charlottenburg
08.09.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 08. September 2018 wurde in der Wilmersdorferstraße in Charlottenburg rassistische Propaganda an einem AfD Stand verteilt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.Quelle: Twitter -
Extrem rechte Aufkleber in Altglienicke
08.09.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Haltestelle Köpenicker Str. /Schule wurden ca. 10 extrem rechte Aufkleber gefunden. Darauf abgebildet waren unter anderem Hitler und ein Junge in Hitlerjugend-Kleidung, zudem hatte einer die Aufschrift "Antifa Untermenschen" sowie ein weiterer "Antifa heißt Opfer sein" mit der Darstellung einer erschossenen Person.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Homophober Angriff
08.09.2018 Bezirk: MitteIn einem Fall von homophober Hasskriminalität in Mitte hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen. Ein 35-Jähriger rief gegen 18.50 Uhr die Polizei zur Tramhaltestelle in der Karl-Liebknecht-Straße, nachdem er von einem 52-jährigen Mann homophob beschimpft worden ist. Als der Beschimpfte den Täter ansprach, um ihn nach seinen Personalien zu fragen, wurde er von dem Beschimpfer mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Angegriffene erlitt leichte Gesichtsverletzungen. Der Täter stieg dann in eine Straßenbahn der Linie M4, woraufhin ihm der Geschlagene folgte. An der Haltestelle in der Straße Am Friedrichshain verließen die beiden Männer die Tram. Dort trafen die hinzugerufenen Polizisten den 35-Jährigen und den Tatverdächtigen an und nahmen die Personalien auf.Quelle: Polizeimeldung Nr. 1876 vom 09.09.2018, Queer.de vom 09.09.2018 -
NPD-Aktion bei Marzahner Fest
08.09.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDie NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne eine Aktion beim Alt-Marzahner Erntedankfest durchgeführt. Mindestens fünf NPD-Mitglieder waren mit bedruckten roten oder schwazen T-Shirts bzw. Westen mit "Schutzzonen"-Aufdruck vor Ort. Im Zuge der rassistischen "Schutzzonen"-Kampagne hatte die NPD bereits Patrouillen in S-Bahnen angekündigt und teilweise auch durchgeführt. Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf stellt die Aktion beim Erntedankfest bereits den dritten bekannt gewordenen Vorfall dieser Art dar.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistische Bedrohung in Müggelheim
08.09.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag wurde eine Familie an der großen Badestelle neben der Straße zur Krampenburg aus rassistischer Motivation von mehreren Männern bedroht und beleidigt. Erst durch das Eintreffen der Polizei konnten die Männer gestoppt werden.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistischer Angriff auf 67-jährige Frau in Kladow
08.09.2018 Bezirk: SpandauEine 67-Jährige wurde gegen 11:30 Uhr am Kladower Damm beim Aussteigen aus dem Bus der Linie 134 von einer 53-Jährigen rassistisch beleidigt und geschlagen. Die Frau floh auf die andere Straßenseite, wo sie von Zeug_innen unterstützt wurde.Quelle: ReachOut/ Polizei Berlin, 08.09.2018 -
Rassistischer Angriff im Märkischen Viertel
08.09.2018 Bezirk: ReinickendorfAm frühen Nachmittag kam es im Märkischen Viertel zu einer Körperverletzung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund. Ein 30-jähriger Bewohner eines Hauses in der Quickborner Straße zeigte an, dass sein 61-jähriger Nachbar ihn gegen 14 Uhr im Hausflur rassistisch beschimpft und ihm mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben soll. Dabei erlitt der Angegriffene leichte Kopfverletzungen. Alarmierte Polizist_innenen stellten die Identität des alkoholisierten Nachbarn fest. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.Quelle: Polizeimeldung Nr. 1875 vom 9. September 2018 -
Schmiererei am Parteibüro der Linken
08.09.2018 Bezirk: MitteUnbekannte Täter schrieben über Nacht mit einem Stift die Worte "Umvolker" an das Parteischild am Eingangsbereich des Parteibüros der Linken in der Kleinen Alexanderstraße.Quelle: Die Linke -
Wegen Davidstern aus Spätkauf gejagt
08.09.2018 Bezirk: NeuköllnEine Frau geht in einem Spätkauf in Nordneukölln, um etwas zu kaufen. Als sie bezahlen möchte holt sie ihren Schlüsselbund, an dem ein Davidstern hängt aus der Tasche. Der Verkäufer beschimpft die Frau daraufhin mit den Worten „Verpiss Dich, Du Judenschlampe“ und beginnt sie mit Kronkorken und Müll zu bewerfen. Als die Betroffene entgegnet, dass der Mann ein Geschichtsbuch lesen solle, kommt dieser hinter dem Tresen hervor und setzt der Frau nach. Sie flüchtet sich vor die Tür, wo sie von umstehenden Passant*innen und einem benachbarten Spätkauf Zuspruch erfährt. Der Vorfall wurde angezeigt.Quelle: RIAS Berlin -
Angriff aus rassistischer Motivation in Schöneberg
07.09.2018 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin 62-jähriger Mann wird gegen 11.05 Uhr in der Kleiststraße von einem 67-jährigen Mann rassistisch beleidigt und gestoßen.Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018 -
Antisemitische Beschimpfung
07.09.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitischer Kommentar unter einem Beitrag einer jüdischen Institution auf Social Media.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Propaganda
07.09.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitischer Kommentar unter einem Beitrag einer jüdischen Institution auf Social Media.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' in Alt-Treptow
07.09.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle am S-Bhf. Treptow wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Fahrgastkontrolle Anlass für rassistische Beleidigung
07.09.2018 Bezirk: SpandauAm Rathaus Spandau stiegen zwei Männer in einen Bus der Linie 45. Der erste Mann wurde vom Busfahrer beim Einsteigen kontrolliert, der zweite nicht. Darauf der zuerst Eingestiegene: "Bei den Kanaken kontrollieren sie nicht, die lassen sie so rein."Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gemeinnützige GmbH -
Hakenkreuz-Graffito in Nordneukölln
07.09.2018 Bezirk: NeuköllnAn eine Friedhofsmauer in der Thomasstraße war ein Hakenkreuz gesprüht.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
Hakenkreuz in Nordneukölln
07.09.2018 Bezirk: NeuköllnAuf eine Terrassentür Am Sudhaus war ein Hakenkreuz gezeichnet.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
"Identitäre Bewegung"-Aufkleber in Pankow
07.09.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Gegen Islamisierung".Quelle: EAG -
NPD-"Schutzzonen"-Aktion in Gropiusstadt
07.09.2018 Bezirk: NeuköllnDie NPD veranstaltete eine sogenannte "Schutzzonen"-Aktion in Gropiusstadt. Drei Neonazis in "Schutzzonen"-Warnwesten und T-Shirts patrouillierten durch den U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee und durch die Gropiuspassagen. Bei der "Schutzzonen-Aktion" handelt es sich um eine rassistische Bürgerwehr-Kampagne. Ziel ist es, "Schutzzonen" ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch "importierte Kriminalität" bedroht sein.Quelle: Register Neukölln -
Polizisten beleidigt und „Hitlergruß“ gezeigt
07.09.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBei der Durchsetzung eines Hausverbots unterstützten Polizisten gestern Abend in der Mercedes-Benz-Arena in Friedrichshain den Ordnungsdienst und mussten wegen des Verhaltens zweier Männer Strafverfahren wegen Beleidigung und des Zeigens des „Hitlergrußes“ einleiten. Gegen 20.45 Uhr soll der Ordnungsdienst die Polizisten um Unterstützung bei der Durchsetzung eines Hausverbots gebeten haben. Betroffen waren zwei Männer im Alter von 25 und 41 Jahren. Während der 25-Jährige die Polizisten im weiteren Verlauf mehrfach beleidigt haben soll, drehte sich sein Begleiter im Kreuzungsbereich Hedwig-Wachenheim-Straße Ecke Wanda-Kallenbach-Straße zu den Beamten, soll die Hacken zusammengeschlagen und den rechten Arm zum sogenannten „Hitlergruß“ gezeigt haben. Darüber hinaus soll der 41-Jährige laut „Sieg Heil“ gerufen haben. Nach Beendigung der Personalienfeststellung durften die beiden Männer den Bereich verlassen, wobei der 41-Jährige den Beamten sein nacktes ausgestrecktes Gesäß gezeigt haben soll.Quelle: Polizeimeldung Nr. 1867 -
Rassistischer Schriftzug in Rummelsburg
07.09.2018 Bezirk: LichtenbergAuf dem Fußboden des S-Bhf. Rummelsburg wurde ein rassistischer Edding-Schriftzug gefunden und unkenntlich gemacht.Quelle: Register Reinickendorf -
"Schutzzonen"-Verteilaktion in Karow
07.09.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Karow verteielten vier Menschen (zwei Frauen, zwei Männer) Flyer der "Schutzzonen"-Kampagne der neonazistischen Partei NPD. Sie verteielten die Flyer vor der Grundschule Panketal und dem Robert-Havemann-Gymnasium. Die beiden Männer trugen hierbei die Warnwesten der "Schutzzonen"-Kampagne.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber im S-Bhf. Schöneweide
06.09.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickErneut wurden ca. 5 extrem rechte Aufkleber im S-Bhf. Schöneweide entdeckt und entfernt, darunter wieder Gewaltaufrufe gegen Antifaschist_innen und die Glorifizierung von Adolf Hitler.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuz-Schmiererei in Heiligensee
06.09.2018 Bezirk: ReinickendorfAn der Ersatzbushaltestelle Heiligenseestraße/Hennigsdorferstraße in Heiligensee wurde eine etwa 20 cm großes Hakenkreuz-Schmiererei und ein islamfeindlicher Spruch entdeckt und später überklebt.Quelle: Register Reinickendorf -
Hitlergruß in Nordneukölln
06.09.2018 Bezirk: NeuköllnGegen 15.20 Uhr zeigte ein 41-jähriger Mann an der Richardstraße Ecke Schöneweider Straße den Hitlergruß. Vor Ort anwesende Polizeibeamte nahmen den Mann fest.
Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1854 -
Hitlergruß in Nordneukölln
06.09.2018 Bezirk: NeuköllnIn einer Hotellobby in der Hermannstraße zeigte ein Mann gegen 7.45 Uhr den Hitlergruß. Es wurde Anzeige erstattet.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
Im Sozialamt Neukölln aus antiziganistischer Motivation rausgeschubst
06.09.2018 Bezirk: NeuköllnEin Arbeitnehmer rumänischer Herkunft sprach beim Sozialamt Neukölln vor. Er wollte die Kostenübernahme für die Unterbringung seiner Lebensgefährtin beantragen. Seine Lebensgefährtin war zuvor vom Jobcenter nicht als Teil der Bedarfsgemeinschaft anerkannt worden. Die Sachbearbeiterin im Sozialamt reagierte sehr unfreundlich. Sie schlug vor, dass der Lebensgefährtin ein Busticket nach Rumänien besorgt werde. Daraufhin versuchte der Mann zu erklären, dass dies aufgrund eines gemeinsamen Kindes keine Lösung darstelle. Während seiner Erklärung wurde der Mann aus dem Raum geschubst. Bürger*innen aus Rumänien und Bulgarien bzw. als Roma wahrgenommenen Personen werden häufig behördliche Dienstleistungen versagt.Quelle: Amaro Foro e. V.