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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Anti-Schwarzer Rassismus in einer Weiterbildungseinrichtung in Wedding

    23.05.2025 Bezirk: Mitte

    In einer Weiterbildungseinrichtung in Wedding wurde ein Schwarzer Kursteilnehmer von zwei anderen Kursteilnehmern rassistisch beleidigt. Nach seiner Beschwerde bei der Kursleitung und der Leitung der Einrichtung wurde zunächst versucht, den Vorfall herunterzuspielen bis auch andere Kursteilnehmer*innen die Beschwerde unterstützten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Politische Gegner*innen in Lichterfelde

    23.05.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Ostpreußendamm, auf Höhe der Giesensdorfer Straße wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandshop. Sie wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf

    23.05.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Um die Bushaltestelle "Zehlendorf Eiche" herum, auf dem Teltower Damm wurden mehrere Aufkleber aus extrem rechten Onlineshops entdeckt. Zusätzlich fanden sich extrem rechte Sticker am S-Bahnhof Zehlendorf. Die Aufkleber richteten sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    23.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tramhaltestelle U-Hellersdorf wurden zwei Aufkleber von „Der III. Weg“ gesehen. Im Kastanienboulevard klebte ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versandhandel in Reichsfarben mit einer „Schwarzen Sonne". Er wurde entfernt. In der Oelsnitzer Straße wurden zudem ein queerfeindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ und ein Aufkleber, der die "NRJ" bewarb, gesehen.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber um den Rodeliusplatz

    23.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Rodeliusplatz, an der Gotlindestr. und in der Plonzstraße wurden fünf Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Diese titeln: "Deutsche Jugend voran" und zeigen eine Person mit einer Vermummung in den Nationalfarben, "Heimat schützen - Familie - Volk - Identität" und "Kampfsport statt Drogen", in Schwarz Weiß Rot und illustriert mit Boxhandschuhen. In der extremen Rechten gilt ein rassistisches, behindertenfeindliches und völkisches Körperideal. Ein weiterer Aufkleber zeigt einen Gewaltakt und titelt: "Good night left side".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber und Zahlencode im Allendeviertel

    23.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Strandschloßweg wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    In der Alfred-Randt-Str. wurden zwei Aufkleber, die die Reichsfarben abbildeten, und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Salvador-Allende-Str./ Pablo-Neruda-Str. wurde der neonazistische Zahlencode "88" und ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt.

    Im Müggelschlößchenweg wurden drei Aufkleber, die die Reichsfarben zeigten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Gewaltverherrlichender Spruch vor einem Club am Ostkreuz

    23.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Bauzaun neben einem Club am Ostkreuz wurden mit dem Spruch "We will Dance again on Dead Bodies" die Opfer des Angriffs der Hamas auf Israel verhöhnt. Gleichzeitig ist der Spruch eine Terrorverherrlichung und eine indirekte Aufforderung zur Gewalt.
    Das Anbringen des Spurchs stand in direktem Zusammenhang mit einer am Abend stattfindenen Veranstaltung, an der Überlebende des Anschlages auf das Nova-Festival vor Ort waren.

    Quelle: Bluesky
  • Plakate in Mitte verherrlichen antisemitische Morde

    23.05.2025 Bezirk: Mitte

    Bürger*innen meldeten der Polizei zwei antisemitische Plakate in der Planckstraße und in der Geschwister-Scholl-Straße in der Nähe der Humboldt-Universität im Ortsteil Mitte. Aufnahmen davon waren auch in sozialen Medien zu sehen gewesen. Eines der Plakate stellte die Polizei in der Planckstraße sicher.

    Auf dem Plakat ist oben der Schriftzug „Make Zionists Afraid“ (Lass Zionisten Angst empfinden) zu lesen. Darunter ist ein Bild des in Washington mit seiner Partnerin bei einem antisemitisch Anschlag ermordeten Yaron Lischinsky zu sehen. Sein Gesicht ist mit einem roten Hamas-Dreieck versehen, das die Terrororganisation benutzt, um feindliche Ziele zu markieren. Unter dem Bild stehen sein Geburts- und sein Todesjahr. Vor dem Todesjahr steht ein weiteres rotes Hamas-Dreieck.

    Der Deutsch-Israeli Lischinsky wurde am Mittwoch zusammen mit seiner Partnerin Sarah Milgrim erschossen, nachdem sie eine Veranstaltung des Jüdischen Museums in Washington besucht hatten. Beiden arbeiteten bei der israelischen Botschaft. Beide hatten sich in der Vergangenheit für Friedensinitiativen eingesetzt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr.1245 vom 24.05.2025, taz vom 25.05.2025
  • Rassistische Aufkleber in Johannisthal

    23.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Tram in Johannisthal wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Aufkleber in Mahlsdorf

    23.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Kuhnaustraße klebte ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „White lives Matter“. In der Hummelstraße wurde ein Aufkleber entfernt, der den Slogan „Make Germany White Again“ trug.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Aussagen in Hellersdorf-Süd

    23.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Zwei Männer in Kaulsdorf-Nord hörten laut Rechtsrock und unterhielten sich laut über Gewalt- und Mordfantasien an Geflüchteten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Pöbelei am Roederplatz

    23.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Nähe eines Supermarkts am Roederplatz fuhr gegen 15.15 Uhr ein Mann auf einem E-Scooter Richtung Landsberger Allee und rief dabei "Ausländer raus. Deutschland den Deutschen. Ausländer raus."

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Mitte

    23.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf einer Telefonzelle in der Ringenwalder Straße klebte ein Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel. Darauf war die rassistische Parole „Euer bunt ist in Wahrheit blutrot“ zu lesen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische und "Anti Antifa"-Schmiererei in Kaulsdorf

    23.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Myslowitzer Straße vor dem Klinikum Kaulsdorf wurden die Zahlencodes "444" (Deutschland den Deutschen) und "11612 (Anti-Antifaschistische Aktion) an einen Zaun geschmiert.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Schriftzug gegen politische Gegner*innen beim Betriebsbahnhof Rummelsburg

    23.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Sitzbank in der Nähe des Betriebsbahnhofs Rummelsburg wurde der Zahlencode "1161" entdeckt, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht und sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richtet.

    Auch in der Gensingerstraße wurde eine "1161"-Schmiererei auf einem Schild in einer Parkanlage entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Transfeindliche Beleidigung in Adlershof

    23.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau stand mit einer regenbogenfarbenen Tüte an der Ampel an der Ecke Adlergestell / Dörpfeldstr. als zwei Jugendliche auf E-Rollern an ihr vorbeifuhren, sie anstarrten und dann einer "Iiiih, ne T***!" rief.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Ableistischer Kommentar in Pankow

    22.05.2025 Bezirk: Pankow

    Die Schulleitung einer Schule in Pankow bezeichnete den Hinweis auf das Recht auf schulische Inklusion von Menschen mit Behinderung – ein Recht, das auch im Schulgesetz verankert ist – als „ideologische Indoktrination“.

    Quelle: Pankower Register
  • Aufkleber des "III. Weg" in Friedrichshagen

    22.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Wohngebiet in Hirschgarten wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber zeigte das Logo der Jugendorganisation "NRJ", der andere das Logo der "AG Körper & Geist".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Hellersdorf-Ost

    22.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf dem Radweg der Riesaer Straße zwischen der Louis-Lewin-Straße und der Mark-Twain-Straße befanden sich an fünf Leitbaken-Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg". Sie konnten entfernt werden.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • "Die Heimat"-Flyer im Ortsteil Reinickendorf

    22.05.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Im Stegeweg im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Flugblatt von "Die Heimat" Reinickendorf (NPD) entdeckt. Der Flyer der Neonazi-Partei warb für Mitglieder und Unterstützung durch Unterschriften für den Wahlantritt. Des Weiteren verbreitete er rassistische und antifeministische Inhalte mit Sätzen wie "Migration tötet! Täglich neue Einzelfälle, Machetenangriffe, Terroranschläge, Morde, Vergewaltigungen. Die Täter sind immer die gleichen" oder "Den Gender-Fanatikern geht es nicht um Gleichberechtigung, sondern um die Abschaffung von Identität und Familie". Bereits im Januar wurden im Ortsteil rassistische Flugblätter der Partei in Briefkästen verteilt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Aufkleber in Wendenschloß

    22.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Müggelheimer Str. / Salvador-Allende-Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der für einen neonazistischen Onlinehandel warb.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Fassade einer Synagoge in Mitte erneut antisemitisch beschmiert

    22.05.2025 Bezirk: Mitte

    Die Hauswand der Synagoge in der Bunnenstraße in Mitte wurde erneut antisemitisch beschmiert. Auf dieses Gemeindezentrum war am 18.10.2023 ein Anschlag mit Molotowcocktais verübt worden. Am 08.11.2023 waren teilnehmende einer Mahnwache vor dem Gemeindezentrum anlässlich dieses Brandanschlags von einem Mann mit antisemitischen und extrem rechten Parolen angepöbelt worden. Am 25.02.2025 war die Synagogenfassade bereits antisemitisch beschmiert worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Polizeimeldung Nr. 1239 vom 23.05.2025
  • Hakenkreuz am S-Bahnhof Karlshorst

    22.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde auf einer Parkbank ein Hakenkreuz, sowie die Zahlenkombination "1161" entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • NS-verherrlichende Propaganda in Gropiusstadt

    22.05.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe des Bahnhofes Wutzkyallee wurde an einem Zaun eine NS-verherrlichende Schmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht. Neben einem Hakenkreuz war dort der Schriftzug "Hi Hitler" abgebildet.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • NS-verherrlichende, rassistische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmierereien in Berlin-Buch

    22.05.2025 Bezirk: Pankow

    Im Bereich des ehemaligen Regierungskrankenhauses wurden insgesamt sieben NS-verherrlichende, eine rassistische und fünf gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmierereien entdeckt. Das ehemalige Krankenhaus wird laut Schilderungen vermehrt von extrem rechten Jugendlichen als Treffpunkt genutzt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Aufkleber in Plänterwald

    22.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang der Eichbuschallee, zwischen Köpenicker Landstr. und Kiefholzstr., wurden insgesamt acht rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Sie enthielten im Hintergrund "schwarz-weiß-rote" Farben und eine "Schwarze Sonne".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei in der U7

    22.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U7 Höhe Mehringdamm bezeichnete ein älterer Mann eine Person, die sich zu ihm in ein Viererabteil setzte, als "Talahon". Dazu stand er auf und beleidigte die Person. Als er bemerkte, das mehrere Menschen mit Migrationhintergrund in der Bahn saßen, die ihn aufforderten den Mund zu halten, schritt er im Stechschritt den ganzen Waggon ab, kam zurück und setzte sich auf einen anderen Platz.
    Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantisierten Jugendlichen. Mittlerweile wird er häufig genutzt, um rassistische Vorurteile zu bündeln.
    Das Datum des Eintrags stimmt nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Berlin-Buch

    22.05.2025 Bezirk: Pankow

    In der Friedrich-Richter-Straße wurde eine „Anti-Antifa“-Schmiererei entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sozialchauvinistische Benachteiligung

    22.05.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am U-Bahnhof Schloßstraße soll es zu einer sozialchauvinistischen Benachteiligung gekommen sein. Nach Angaben des Tagesspiegels wurde ein Ort im U-Bahnhof, den obdachlose Menschen genutzt haben, um Habseligkeiten sicher zu verstauen, verriegelt. Obdachlosen Menschen bleibt oft nur der öffentliche Raum, um Dinge, die ihnen gehören, zu verstauen und zu lagern. Das Versperren von Räumen oder defensive Architektur lösen dabei das Problem von Obdachlosigkeit und sozialen Problemen nicht, sondern verdrängen es.

    Quelle: Tagesspiegel Bezirksnewsletter vom 22.05.2025; Tagesspiegel Artikel vom 25.05.2025
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde

    22.05.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Kranoldplatz und auf dem Ostpreußendamm wurden mehrere Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Sie stammten aus extrem rechten Versandshops. Die Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger
  • Trans- und Interfeindlichkeit bei Kundgebung in Schöneberg

    22.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Bei der regelmäßigen Kundgebung "Menschen mit Schildern" trug eine Teilnehmerin einen Sticker auf ihrer Warnweste, auf dem Beatrix von Storch abgebildet war, mit dem Satz "Es gibt nur zwei Geschlechter". Das kann als Transfeindlichkeit und Interfeindlichkeit bewertet werden.

    Quelle: Youtube
  • Angriff auf politischen Gegner der extremen Rechten

    21.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Bürgerdeputierter der Linksfraktion wurde am Mittwochabend überfallen und schwer am Kopf verletzt. Der Betroffene sprach nach eigenen Angaben am Telefon über politische, linke Themen und wurde von dem Angreifer in der Rummelsburger Str. verfolgt und mit einem Schlag am Hinterkopf getroffen. Der Betroffene musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Betroffene berichtete von anhaltenden Bedrohungen, darunter Morddrohungen gegen ihn.

    Quelle: Tagesspiegel Artikel vom 22.05.2025
  • Anti-asiatisch rassistische Gesten in der U3

    21.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U3 Höhe Hallesches Tor zog sich ein Mann mittleren Alters die Augenlider lang und äußerte rassistische Bemerkungen, darunter "ching chang chong".

    Das Datum des Eintrags stimmt nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    21.05.2025 Bezirk: Mitte

    Am Checkpoint Charlie hielten etwa 60 Teilnehmende eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Dabei wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmende riefen die Parole Vom Wasser zum Wasser, Palästina ist arabisch".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen auf der Gedenktafel für Eugenio Botnari

    21.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der erst am 19.5.2025 eingeweihten Gedenktafel für Eugenio Botnari auf dem Eugenio-Botnari-Platz vor dem Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt. Botnari war in einem Supermarkt im Bahnhofsgebäude rassistisch, antiziganistisch und sozialchauvinistisch motiviert so brutal misshandelt worden, dass er wenige Tage später, am 20.09.2016 seinen Verletzungen erlegen war.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in der Parkaue

    21.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Parkaue wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gefunden, der mit schwarz-rot-goldenen und schwarz- "weiß-roten Elementen" gestaltet ist und die Aufschrift "Werde aktiv - für deine Zukunft - für deine Heimat" trägt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Schmierereien in Hellersdorf-Nord

    21.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf Statue in Hellersdorfer Promenade wurde eine "Schwarze Sonne" und mehrere "Anti-Antifa"-Schmierereien angebracht. In der Michendorfer Straße an Haltestelle "1161"-Schmiererei gesehen. An der Tramhaltestelle Zossener Straße / Stendaler Straße wurde ein Sticker mit dem Slogan „Abschieben schafft Sicherheit“ entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Hitlergruß in Prenzlauer Berg

    21.05.2025 Bezirk: Pankow

    Ein älterer Mann stieg an der Haltestelle Fröbelstraße aus der Tram. Zwei Frauen traten zur Seite, um ihm das Aussteigen zu erleichtern. Der Mann stieß sie beiseite, zeigte den Hitlergruß und rief „Heil Hitler“.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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