Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
12.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
12.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
12.08.2025 Bezirk: MitteAm Engeldamm im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt, der die Situation in Gaza mit der Schoa gleichsetzt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Kreuzberg
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Vorfall in Berlin
12.08.2025 Bezirk: BerlinweitIn Berlin ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall auf dem Arbeitsmarkt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum wurde verändert.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Aufkleber des "III. Weg" in Altglienicke
12.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Grünauer Str. und der Köpenicker Str. in Altglienicke Dorf wurden insgesamt sechs Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Demonstration mit rassistischen und diskriminierenden Themen in Steglitz
12.08.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einer Demonstration mit ca. 10 Teilnehmenden, die regelmäßig auf der Schloßstraße nahe des Rathauses Steglitz stattfindet, wurde eine Rede mit rassistischen und diversitätsfeindlichen Inhalten gehalten. Der Redner verglich u. a. derzeitigen Antifaschismus mit der Zeit des Nationalsozialismus. Er warnte Zuhörer*innen vor einer herannahenden erneuten NS-Zeit, die durch antifaschistische Maßnahmen hervorgerufen würde. Außerdem erwähnte er mehrfach, dass Grenzöffnungen zu einem Zustrom „krimineller Ausländer“ geführt hätten und verbreitete das rassistische Narrativ, geflüchtete Menschen kämen nach Deutschland, um hier zu töten und dann noch mit Geld durch den Staat belohnt zu werden. Diese Migrationspolitik sei von "Globalisten" gesteuert und diene der Unterdrückung der Bevölkerung. Zudem berichtete er von einem angeblichen Zwang, die Regenbogenflagge zu hissen, während die Deutschlandflagge nicht erlaubt sei. Auf der Demonstration wurden außerdem Schilder gezeigt, die sich gegen Einwanderung und eine vielfältige Gesellschaft aussprachen.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Erneut Diskriminierung im Sommerbad Kreuzberg
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Sommerbad Kreuzberg findet außerhalb der Öffnungszeiten Vereinsschwimmen statt. Wiederholt (siehe Vorfall vom 15. Juli 2025) wurde einer trans Person die Nutzung der genderneutralen Dusche verweigert, mit der Begründung, dass diese gereinigt werden würde. Zehn Minuten später gab es immer noch keine Absprerrung und es fand keine Reinigung statt. Andere Duschen sind während des Vereinsschwimmens bereits gesperrt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte
12.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Marzahner Promenade in der Nähe eines Einkaufszentrums wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dessen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) entdeckt. Die Sticker wurden entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte Sticker gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Ost
12.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Auerbacher Ring wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandshops gefunden. Der Sticker titelte: "Antifa freie Zone". Er war in Reichsfarben gestaltet und verwies mit einem QR- Code auf die Webseite des Shops.
Quelle: Augenzeug:in -
Hakenkreuz in Dahlem
12.08.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einem Mülleimer der BSR an der Habelschwerdter Allee wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es war dort mit Edding hingeschmiert worden.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
"III. Weg"-Flyer in Tegel
12.08.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Titusweg in Tegel warfen Anhänger*innen der Neonazikleinstpartei "Der Dritte Weg" Flugblätter in Briefkästen. Darin wurde die Belastung ärmerer Haushalte durch steigende Energie- und Lebensmittelkosten beklagt und besserer Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung gefordert. Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit sind in diesem Text untrennbar mit einer rassistischen Idee von Gemeinschaft verbunden. So heißt es in dem Flugblatt beispielsweise "Ein natürliches Sozialempfinden, das nur in einer biologisch und kulturell verbundenen Gemeinschaft möglich" sei, sei "die Grundlage einer zukunftsorientierten und gerechten Ordnung". Der Zugang zu Sozialleistungen wird nur für "Deutsche" gefordert. Die Neonaziorganisation adressiert mit diesem Flugblatt Haushalte mit niedrigem Einkommen, insbesondere Empfänger*innen von Sozialleistungen. Als Feindbilder dienen die "BRD" und eine Finanzelite, die die Politik bestimme.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Israelflagge von Synagoge in Mitte heruntergerissen
12.08.2025 Bezirk: MitteEin Mann reißt eine Israelflagge von der Neuen Synagoge in Berlin-Mitte herunter und wirft sie auf den Boden, nachdem er des Gebäudes verwiesen wurde.
Quelle: Recherche- und Informationszentrum Antisemitismus (RIAS) -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung im Prenzlauer Berg
12.08.2025 Bezirk: PankowIn der Ringbahn, in der Nähe des S-Bahnhofes Landsberger Allee, wurde eine queere Person in einer vollen Bahn von einer anderen Person streng angestarrt und direkt ins Gesicht mit „Seuche!“ beschimpft.
Solche Äußerungen drücken den Wunsch aus, queere Menschen aus der Gesellschaft zu verdrängen oder zu vernichten, da ihnen unterstellt wird, das „Volk krank zu machen und zu schwächen“.Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
NS-verherrlichender Aufkleber in Marzahn-Mitte
12.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Schleusinger Straße wurde ein Sticker mit einem NS-verherrlichenden Motiv gefunden. Auf dem Aufkleber war ein Wehrmachtssoldat vor einer schwarz-weiß-roten Flagge abgebildet. Dazu stand der Spruch: „Sie waren die besten Soldaten der Welt“.
Quelle: Augenzeug:in -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt
12.08.2025 Bezirk: NeuköllnAm Bahnhof Lipschitzallee und in der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee wurden erneut mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistische Aufkleber im Allendeviertel
12.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Alfred-Randt-Str. wurden drei rassistische Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter". 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.
Im Müggelschlößchenweg wurden weitere vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen geflüchtete Menschen, die anderen gegen Antifaschist*innen, davon rief ein Aufkleber zu Gewalt gegen diese auf.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Buckow
12.08.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Straße Delmer Steig im Ortsteil Buckow wurden mehrere Aufkleber mit rassistischem, geflüchtetenfeindlichem Inhalt entdeckt und entfernt. Darauf war ein Flugzeug vor einem schwarz-rot-gelben Hintergrund abgebildet. Die Aufschrift lautete "Remigration für ein sicheres Deutschland". Der Begriff wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.
In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Personen.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistischer Aufkleber auf der Hermannstraße
12.08.2025 Bezirk: NeuköllnAuf der Hermannstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser titelte "REMIGRATION Wir schaffen das!" und zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Döp dödö döp". Dies ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber in Wedding
12.08.2025 Bezirk: MitteIn der Maxstraße Ecke Hochstädter Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Schriftzug "Remigration schützt Frauen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte und antisemitische Parolen und rassistische Beleidigung in der Revaler Straße
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 19:00 Uhr rief ein 57-Jähriger an der Ecke Revaler Straße / Dirschauer Straße antisemitische und nationalsozialistische Parolen. Bei der gerufenen Polizei zeigte zudem eine 46-Jährige an, dass der Mann sie kurz zuvor rassistisch beleidigt habe. Bei der Durchsuchung stellte die Polizei ein Klappmesser sicher, dass der Mann unter einem Halstuch trug. Der Mann wurde vor Ort entlassen, Ermittlungen wurden aufgenommen.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 1985 v. 13.08.2025 -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen im Landschaftspark Herzberge
12.08.2025 Bezirk: LichtenbergErneut wurden an den Gewächshausern im Landschaftspark Herzberge gegen Antifaschist*innen gerichtete Schriftzüge entdeckt. Unter anderen waren dort der Zahlencode "1161", sowie der Code "AAFA" gesprüht. Der Zahlencode und die Buchstabenkombination „AAFA“ stehen für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Auch am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben wurden erneut mehrere NS-verherrlichende Graffiti entdeckt. Außerdem wurden Schmierereien gefunden, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten wendeten. Es wurden u.a. Hakenkreuze, Sigrunen und die Zahlencodes "88" (steht für "Heil Hitler") und "1161" (AAFA) entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmiererei gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum
12.08.2025 Bezirk: PankowIn der Vaseliusstraße wurde der Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Schmiererei gegen politische Gegnerschaft in der Gitschiner Straße
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Bauzaun in der Gitschiner Straße, unweit des Kottbusser Tor, wurde an einem Bauzaun der Zahlencode "1161" angebracht. Der Zahlencode steht für Anti-Antifa und ist ein Gewaltaufruf gegen die politische Gegnerschaft. Die erste "1" wurde bereits unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen und Hakenkreuz in Oberschöneweide
12.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Slabystr. wurde an einer Hauswand über mehrere Meter die Schriftzüge "WE HATE ANTIFA", "SIEG HEIL", "FUCK ANTIFAS" und ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen Antifaschist*innen in Hellersdorf-Süd
12.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Erich-Kästner-Straße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop gefunden und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug:in -
Antisemitische Parolen bei Veranstaltung in Neukölln
11.08.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
11.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
11.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber in Hakenfelde
11.08.2025 Bezirk: SpandauIm Maselakenpark wurde ein antisemitischer Aufkleber aus dem Fußballkontext entdeckt. Ein Mann, der einem konkreten Fußballteam zugewiesen ist, wird als Karikatur eines Juden dargestellt – mit Schläfenlocken, Kippa und Davidstern – und wird geohrfeigt. Daneben steht in Cartoon-Schrift „SLAP!“ darunter „Beat the Scum“ (Schlagt den Abschaum). Auf dem Aufkleber befindet sich zudem der Name eines anderen Fußballteams.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
11.08.2025 Bezirk: MitteAm S-Bahnhof Friedrichstraße kam es zu Schoa bagatellisierenden Äußerungen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei am Rathaus Neukölln
11.08.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einem Briefkasten am Rathaus Neukölln wurde der Schriftzug "FCK ZIO NZS" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Schmiererei in der Wühlischstraße
11.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Hauseingang in der Wühlischstraße wurde die Schmiererei "Yallah Intifada" gemeldet. Ob sich die Schmiererei gegen Bewohner*innen des Hauses richten könnte, ist nicht bekannt. Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schriftzüge in Alt-Treptow
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kiefholzstraße wurde in einen Hauseingang „Zionist not welcome 161“ gesprüht. Nachdem dieser Schriftzug übersprüht worden war, wurde wenig später darüber in blauer Farbe „Anti Zionist AFA“ gesprüht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
11.08.2025 Bezirk: MitteAn der Marschallbrücke in Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung statt. Dabei wurden die Parolen "Free Palestine from the river to the sea", "There is only one state Palestine 48", "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Zionisten sind Faschisten; morden Kinder und Zivilisten" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen Antifaschismus in Weißensee
11.08.2025 Bezirk: PankowIn der Roelckestraße Ecke Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Dieser zeigte durchgestrichene Symbole des Antifaschismus sowie die Aufschrift „Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
"Der III. Weg"-Aufkleber in Frohnau
11.08.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Schönfließer Straße im Ostteil von Frohnau wurden mehrere Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "national revolutionär sozialistisch" an einem Straßenschild entdeckt. An der Bushaltestelle am Zeltinger Platz in wurden weitere Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg sind zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt worden. Ein Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Salvador-Allende-Str. am Eingang zum Volkspark wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Ebenfalls in der Salvador-Allende-Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Müggelheimer Str./ Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen, aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickNeben der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurden an einer Laterne drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer von ihnen richtete sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen. Alle Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Alt-Hohenschönhausen
11.08.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Goeckestraße wurde ein Sticker der "Jungen Nationalisten" entdeckt und entfernt. Bei den "Jungen Nationalisten" handelt es sich um die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD).
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Reinickendorf-Ortsteil
11.08.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Lindauer Allee im Ortsteil Reinickendorf wurde in der Nähe des U-Bahnhofs Paracelsusbad ein extrem rechter Aufkleber mit der Abbildung eines Soldaten mit Stahlhelm gesehen und entfernt. Die Aufschrift "Hier wurde linker Müll überklebt" richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Die Abbildung kann als positive Bezugnahme auf die Wehrmacht gelesen werden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Sticker am Jugendclub in Charlottenburg
11.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn die Eingangstür des Jugendclubs "Schloss19" in Charlottenburg wurden zwischen morgens und nachmittags mehrere extrem rechte Sticker geklebt.
Der Großteil der Sticker war von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation, einige von einem extrem rechten Versandhandel.
Viele der Sticker des "III. Weges" und anderer Sticker richteten sich beispielweise mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" oder "Antifa-Banden zerschlagen" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Einige warben ausschließlich für die Partei, ein weiterer enthielt LGBTIQ*-feindliche Inhalte und ein anderer die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen". Ein weiterer forderte "Das ganze Deutschland soll es sein" mit einer Karte des Deutschen Reiches.
Quelle: Jugendclub Schloss19 -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Berlin-Buch
11.08.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Buch äußerte ein Mann abwertende Kommentare über den Körper einer intersexuellen Person und machte dabei zusätzlich sexistische Bemerkungen.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Sticker und Schmierereien in Hellersdorf-Nord
11.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Kastanienallee wurden zwei Sticker der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Die Sticker titelten "Es gibt nur Mann und Frau. Weg mit dem Genderwahn".
In der Peter-Weiss-Gasse wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" (D3W) entdeckt. Es wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug:in -
NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding
11.08.2025 Bezirk: MitteVor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 8 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Queerfeindliche Bedrohung am Südkreuz
11.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAls sich ein queeres Paar auf dem Bahnhof Südkreuz begrüßte, wurden sie von einem Mann angeschrien und mit einem Cuttermesser bedroht. Der Täter rief mehrmals "Pause" als sie sich küssten sowie "No Homo" und "Schwuchteln".
Quelle: Meldeformular -
Rassistische Schmierereien in Marzahn-Nord
11.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Köthener Straße wurden zwei Schmierereien mit Edding entdeckt. Einmal stand dort das "N-Wort", eine weitere Schmiererei besagte "Hitler".
Quelle: Augenzeug:in -
Schmierereien gegen den politischen Gegner
11.08.2025 Bezirk: SpandauAm S-Bahnhof Stresow wurden an verschiedenen Stellen Parolen gegen die Antifa entdeckt, die mit schwarzem Stift an die Wände und auf Plakate geschrieben waren.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen und Hakenkreuz in Oberschöneweide
11.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Edisonstr. wurde der Schriftzug "FCK AFA" (Fuck Antifa), der neonazistische Zahlencode "1161" und ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Keplerstr. wurde an einem Kleidercontainer der Schriftzug "WE HATE ANTIFA" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Mitte
11.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation "Max-Herrmann Straße" wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandshops entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Er wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug:in