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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Transfeindlicher Angriff in Schöneberg-Nord

    10.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Gegen 2.45 Uhr wurde an der Frobenstraße eine 60-jährige trans* Frau transfeindlich angepöbelt und ins Gesicht und auf die Brust geschlagen. Die Tatverdächtigen sind unbekannt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr.1649 und Queer.de 11.08.2024
  • Vorfall im Bezirk Mitte

    10.08.2024 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte kam es zu einem extrem rechten Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wird nichts weiteres veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    09.08.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße wurde zwei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    09.08.2024 Bezirk: Mitte

    In der Genter Straße in Wedding wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mehrere "III. Weg"-Aufkleber in der Senftenberger Straße

    09.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Senftenberger Straße Höhe Kurt-Weill-Platz wurden 10 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an Laternen entdeckt und entfernt. Die Aufkleber warben u.a. für deren Jugendorganisation und richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazi-Aufkleber am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord

    09.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle Kaulsdorf-Nord wurden mehrere Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt. Die Aufkleber propagierten u.a. rassistischen Inhalte, warben für den "Ku Klux Klan" und bildeten eine Reichsflagge ab.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazi-Schmiererei am Calisthenics Park

    09.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer öffentlich zugänglichen Sportanlage am Kastanienboulevard wurde ein neonazistischer Aufkleber sowie eine Schmiererei mit den Buchstaben "NRJ" entdeckt. NRJ steht für "Nationalrevolutionäre Jugend", der Name der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Die Neonazis trainierten mehrfach in der Sportanlage in den vergangenen Jahren.

    Quelle: Augenzeug*in
  • NS-verharmlosende und antisemitische Schmierereien in Nord-Neukölln

    09.08.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Richardstraße wurde an mehrere Häuserfassaden ein Stencil (Graffiti-Schablone) mit der Aufschrift "Zionazis raus" gesprüht. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. An einer Häuserwand wurde bei einem "Fuck Hamas"-Graffiti das Wort „Fuck“ gestrichen und mit „Viva“ ergänzt, so dass dort „Viva Hamas“ steht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Queerfeindliche Sachbeschädigung in Mariendorf

    09.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In einer Boulderhalle in der Großbeerenstraße kam es zu einer queerfeindlich motivierten Sachbeschädigung. Zwei Plakate zum aktuellen Kursangebot wurden zerstört, dabei wurde nur der Kurs "Queerclimb" (in etwa: Klettern für queere Menschen) herausgerissen.

    Quelle: Boulderhalle Südbloc
  • Rassistische Aufkleber in Wedding

    09.08.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurden 6 zum Teil rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber eines Versandhandels entdeckt und entfernt. Drei der Aufkleber stellten einen Zusammenhang zwischen der Wohnungsnot und Einwanderung her. Drei Aufkleber waren nationalistische Propaganda. Laut Impressum wird der Versandhandel, aus dem die Aufkleber stammten, von einem AfD Bundestagsabgeordneten betrieben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Beleidigung in Mariendorf

    09.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf der Ullsteinbrücke in der Nähe des U-Bahnhofs Ullsteinstraße fuhr eine Frau mit ihrem Fahrrad an einer Gruppe junger Frauen, die als Muslim*innen wahrgenommen werden, vorbei und beleidigte diese, weil sie den Radweg blockierten, als "Ausländer Fotzen".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Diskriminierung in einem Club in Prenzlauer Berg

    09.08.2024 Bezirk: Pankow

    Zwei nicht-weiße Männer fragten höflich nach dem Eintrittspreis für den Abend in einem Club an der Schönhauser Allee. Der Einlasser antwortete, dass die Afro-Party an einem anderen Ort stattfinde. Als einer der Männer entgegnete, dass sie keine Afrikaner seien und nicht interessiert, sagte der Einlasser, dass sie dann nur an Donnerstagen und Sonntagen, bei den Salsapartys, hereinkommen könnten. Immer wieder verwendete der Einlasser den Begriff „Afro-Party“ und machte deutlich, dass "dunkelhäutige Gäste" freitags nicht willkommen seien.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • Rassistischer Angriff

    09.08.2024 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde ein rassistischer Angriff dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen zum Vorfall veröffentlicht.

    Quelle: Berliner Register
  • Schriftzüge des "III. Weg" in Friedrichshagen

    09.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Peter-Hille-Str. wurden insgesamt sechs Schriftzüge der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an mehreren Glascontainern entdeckt. Es wurde dreimal "NRJ" und dreimal "D3.W" (Der 3. Weg) geschrieben.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Antimuslimische Angriffe in der U8

    08.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U8 von Mitte nach Neukölln ging gegen 14:15 Uhr eine wohnungslose Person laut, teilweise sich direkt vor die Leute knieend, nach Geld flehend durch die U-Bahn. Eine Frau, die einen Hijab trug, schrie er mit "Du bist kein Mensch, ist dir dein Hijab wichtiger?" an und spuckte auf die Frau. Der Frau bot eine mitfahrende Person Taschentücher an. Weitere Hilfe lehnte sie ab. Zwei weitere Frauen, die auf der gegenüberliegenden Bank saßen, wurden ebenfalls von dem Obdachlosen bespuckt. Er ging dann durch die ganze U-Bahn und spuckte weitere Frauen mit Hijab an, bis er Boddinstraße ausstieg.
    Als der Mann, nachdem er durch den ganzen Zug gelaufen ist und Leute angespuckt hatte, wieder zurückkam, ist die Zeugin in entgegengesetzte Richtung "geflohen". Dabei hatte sie das BVG Reinigungspersonal, das weiter vorne in der U-Bahn anwesend war, informiert. Der Mann war dem Personal bereits bekannt, eingeschritten sind sie nicht.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    08.08.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße wurde drei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    08.08.2024 Bezirk: Mitte

    Am U-Bahnhof Seestraße wurde ein Aufkleber des Neonaziversandhandels "aktivde" entdeckt. Auf dem Aufkleber war eine Reichsfahne abgebildet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • "III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    08.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Janusz-Korczak-Straße sowie am Rathaus Hellersdorf wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie ihrer Jugendorganisation "NRJ" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber propagierten u.a. rassistische sowie gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Statements.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazipropaganda in Marzahn-Süd

    08.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Murtzaner Ring, in der Pekrunstraße und einem benachbarten Park sowie am S-Bahnhof Springpfuhl und der Tramhaltestelle Adersleber Weg wurden dutzende neonazistische Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Die Aufkleber-Motive warben u.a. für die "NPD", die extrem rechte "Identitäre Bewegung" und die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg". Mehrere Aufkleber propagierten rassistische Inhalt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazistischer Zahlencode am Bauzaun

    08.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Bauzaun nahe der Bushaltestelle Elsterwerdaer Platz wurde der neonazistische Zahlencode "1161" geschmiert. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Die Schmiererei wurde entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • NS-verharmlosende Schmiererei in der Graefestraße

    08.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hausfassade in der Graefestraße wurde, scheinbar mit einem Stencil, der Slogan "Gaza Kammer" angebracht. Dieser Slogan stellt einen Bezug von den Gaskammern im III. Reich zum Krieg in Gaza her und ist damit eine NS-Verharmlosung.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Aufkleber von "aktiv.berlin" in Prenzlauer Berg

    08.08.2024 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Bornholmer Straße wurde ein Aufkleber von "aktiv.berlin" entdeckt. Der Aufkleber zeigte ein zerstörtes Berlin und zwei Menschen auf Fahrrädern. Die Aufschrift lautete "Remigration! ...bevor es zu spät ist." Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Rassistische Beleidigung in Mitte

    08.08.2024 Bezirk: Mitte

    Ein Mann, der auf einer Bank am Alexanderplatz saß, wurde von einem anderen Mann rassistisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1636 vom 09.08.2024
  • Rassistischer Sticker in Nord-Neukölln

    08.08.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Haltestelle Ziegrastraße der Buslinie M41 wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels bemerkt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Schriftzeichen gegen Antifaschist*innen in Pankow

    08.08.2024 Bezirk: Pankow

    In der Kissingenstraße wurde dreimal der Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Antisemitische Graffiti am Mahnmal Lindenufer und am Rathaus Spandau

    07.08.2024 Bezirk: Spandau

    Gegen 7:00 Uhr wurden Schmierereien am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Spandaus sowie die zerstörte Synagoge entdeckt und der Polizei gemeldet. Es handelte sich um einen mit roter Farbe gesprühten, israelfeindlichen Schriftzug sowie das rote Dreieck, das von der Hamas als Symbol für eine Drohung und zur Markierung möglicher Anschlagorte verwendet wird. Die Schmierereien wurden sofort abgedeckt.

    An der Sternbergpromenade unweit des Mahnmals wurde ein gesprühter, antiisraelischer Schriftzug entdeckt und gemeldet.

    Gegen 7:30 Uhr wurden am Rathaus Spandau an der Straße Am Wall die mit roter Farbe gesprühte Parole "Free Gaza" und zwei rote Dreiecke entdeckt. Der Vorfall wurde angezeigt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.08.2024, Tagesspiegel online vom 07.08.2024
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    07.08.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße wurden fünf israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Vorfall in Wilmersdorf

    07.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es ereignete sich eine antisemitische strukturelle Banachteiligung. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganismus bei Wohnraumvermittlung

    07.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Dem Antrag einer obdachlosen rumänischen Familie auf Unterbringung wurde erst stattgegeben, als durch eine Beratungsstelle interveniert wurde. Zuvor war diese Leistung verweigert worden. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Nord-Neukölln

    07.08.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Braunschweiger Straße in Nord-Neukölln wurde ein Sticker mit der Aufschrift: "Wir haben die unfähigste Regierung der Welt" gesichtet und entfernt. Dieser wird von einem extrem rechten Versandhandel vertrieben und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Register Neukölln
  • Aufkleberserie vom extrem rechten "Dritten Weg" in Pankow

    07.08.2024 Bezirk: Pankow

    In der Neumannstraße, Vinetastraße, Eschengraben sowie in der Kissingenstraße, unmittelbar vor einer Schule, wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" an Laternenmasten entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in der Lemkestraße

    07.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Lemkestraße in Mahlsdorf wurde extrem rechte und neonazistische Propaganda entdeckt und teilweise entfernt. Entlang der Straße wurde u.a. eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlcode "1488" an einem Briefkasten entdeckt, mehrere gegen politische Gegner*innen gerichtete Aufkleber, ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" sowie ein Aufkleber mit rassistischem Motiv.

    Quelle: Augenzeug*in
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