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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Schmiererei gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel

    04.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Palmkernzeile auf der Halbinsel Stralau wurde der Tag "1161" (Anti-Antifa) entdeckt. Die extrem rechte Gruppe "Einheit Lichtenberg", hat ihr Kürzel "EHL" daneben hinterlassen, und die vorher angebrachte Botschaft "FCK AfD" durchgestrichen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Cottbusser Platz

    03.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einer Laterne in der Nähe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift „We Hate Antifa“ entdeckt und entfernt. In der Carola-Neher Straße wurde ein queerfeindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Frohnau

    03.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Markgrafenstraße östlich des S-Bahnhof Frohnau wurden mehrere Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt. Ein Aufkleber trug den Slogan "Deutsch bleiben statt Mainstream". Im Hintergrund war eine Regenbogenfahne zu sehen, die mit grüner Farbe überstrichen wird. Die Agitation gegen queere Sichtbarkeit und queere Bewegungen gehört zu den Kernthemen der extremen Rechten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    03.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einem Schild in der Nossener Straße wurden zwei Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt, davon einer mit dem rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“ und entfernt. Zudem wurde in der Klingenthaler Straße ein queerfeindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Erneuter Angriff auf politischen Gegner der extremen Rechten

    03.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Laut verschiedenen Presseberichten wurde ein bekannter Lichtenberger Linken-Politiker am Dienstagabend erneut von einem Unbekannten angegriffen und bedroht. Der Mann rempelte den 18-Jährigen unvermittelt auf dem Gehweg der Wönnichstraße in Rummelsburg an, beleidigte und bedrohte ihn, bevor er seinen Weg fortsetzte. Der Angegriffene war auf Grund seiner Kleidung als Linken-Mitglied erkennbar. Die gewaltvollen Bedrohungen richteten sich konkret gegen seine politische Gesinnung.

    Dies war nicht der erste Angriff auf das Linken-Mitglied: Bereits vor zwei Wochen war er in der Rummelsburger Straße in Friedrichsfelde von einem Unbekannten verfolgt, attackiert und am Kopf verletzt worden, als er am Handy ein Telefonat über Politik führte. Der 18-Jährige musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden.

    Quelle: Pressemitteilung Polizei Nr. 1589, ND, RBB, Tagesspiegel, Tagesschau
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    03.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Erwin-Bock-Str. wurden insgesamt sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter war ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Ein Aufkleber hatte rassistische Inhalte, ein anderer war LGBTIQ*-feindlich.

    Im Müggelschlößchenweg wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber war rassistisch und forderte, dass Deutschland wieder weiß werden sollte. Die anderen bildeten die Reichsfarben ab oder zeigten NS-Runensymbolik.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Schriftzüge in Neu-Hohenschönhausen

    03.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden jeweils eine „Fck AFA“- und eine „1161“-Schmiererei entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion". Zudem wurde in der näheren Umgebung ein Sticker der Neonazi-Kleinspartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Deutschland den Deutschen“ und in der Nienhagener Straße eine Schmiererei gegen Linke mit der Parole „Sport im Osten? Zecken boxen!“ festgestellt.

    Auch rund um die Zingster Straße wurden erneut zahlreiche extrem rechte Aufkleber gemeldet. Unter anderem mit dem Motiv „Freiheit für Deutschland" und einer schwarz-weiss-roten Reichsfahne.

    Am Prerower Platz wurde an einer Tramhaltestelle ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift „Love football, hate Antifa“ entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda am Bahnhof Poelchaustraße

    03.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem S-Bahnhof Poelchaustraße wurden „1161"-Schmierereien (Anti-Antifaschistische Aktion), sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift „Unser Volk zuerst“ entdeckt und der Aufkleber entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Hitlergrüße in Alt-Treptow

    03.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Treptower Park traf sich am frühen Abend eine Gruppe junger Männer, die sich mit Hitlergrüßen begrüßten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Aufkleber in Hellersdord-Nord

    03.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Kastanienallee wurden über 20 extrem rechte Aufkleber entdeckt, u.a. von den „Jungen Nationalisten“ und den „Feien Sachsen“. In der Louis-Lewin-Straße Ecke Böhlener Straße wurde zudem ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistischer Zahlencode am Schaukasten in Hellersdorf

    03.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Schaukasten in der Stendaler Straße Ecke Quedlinburger Straße wurde eine neonazistische Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" gemeldet. Der Zahlencode steht für "Anti Antifa" und richtet sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • NS-verharmlosender Aufkleber u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt

    03.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße an der Wuhlheide wurde an einem Verkehrsschild ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Zudem wurde in einem Ersatzverkehrbus ein extrem rechter Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf

    03.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde eine „Fck Antifa"-Schmiererei gesehen. An der Bushaltestelle S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration Jetzt“ entdeckt. Der Begriff „Remigration“ wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern. An der Haltestelle Branitzer Straße wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels gegen politische Gegner*innen entdeckt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Queerfeindliche Veranstaltung in Reinickendorf

    03.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In Wittenau fand der "Große Reinickendorfer Stammtisch" der "AfD" unter dem Motto "Gender-Ideologie auf der Anklagebank! Mit ,Mann und Frau' gegen politische Verzerrung" statt.Der Begriff "Gender-Ideologie" richtet sich sowohl gegen die Repräsentation von queeren Menschen als auch gegen Geschlechterforschung und politische Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter. Eingeladen war ein Podcaster, der in der Vergangenheit behauptet hatte, "Transgenderismus" gehöre wie Kommunismus und Nationalsozialismus "ausgerottet". Bereits der Begriff "Transgenderismus" macht aus der geschlechtlichen Identität Transgender eine vermeintliche Ideologie.

    Quelle: queer.de vom 16.10.2025, Register Reinickendorf
  • Rassistischer Aufkleber in Kaulsdorf

    03.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Bahnhof Wuhletalstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der sich gegen geflüchtete Menschen richtet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistischer und sozialchauvinisticher Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    03.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Mittelstraße wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „Refugees not welcome“ entdeckt und entfernt. Es wurde ein sozialchauvinistischer Aufkleber der extremen Rechten mit dem Motiv "Linker Lump, zur praktischen Arbeit!" an einem Laternenmast an der Kreuzung Simon-Bolivar-Straße Ecke Mittelstraße gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in der Rummelsburger Bucht

    03.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Bucht wurde erneut eine extrem rechte Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf einer Sitzbank am Ufer gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    In der Nähe der Max-Taut-Schule wurde ein antifaschistischer Aufkleber mit dem Zahlencode „1161“ beschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der Extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Weiterhin wurden auf einer Baustellenabsperrung die Aufschrift „AAFA“ und der Zahlencode „88“ entdeckt. Die Buchstabenkombination „AAFA“ steht für "Anti-antifaschistische-Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der Extremen Rechten. Die Zahlenkombination „88“ steht für „Heil Hitler“.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Angriff auf Ladenbetreiber in der Boxhagener Straße

    02.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 16:30 Uhr haben zwei junge Männer einen Ladenbetreiber, der sich zu dem Zeitpunkt vor seinem Laden in der Boxhagener Straße aufhielt, mit den Worten "Lass dir´s schmecken, du Zecke!" ins Gesicht gespuckt. Da die beiden ca. 20-Jährigen einen kampfsporttrainierten Eindruck machten und sich keine weiteren Personen in der Nähe aufhielten, verzichtete der Ladenbetreiber auf verbale Gegenwehr.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische und NS-verharmlosende Schmierereien in Gropiusstadt

    02.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Rund um den Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere antisemitische und NS-verharmlosende Schmierereien gesichtet. Diese wurden u.a. an Mülleimern angebracht. Es handelte sich teilweise um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Außerdem wurde das Wort "Israel" geschmiert, wobei der Buchstabe "s" durch zwei Sig-Runen ersetzt wurde.

    Quelle: Register Neukölln
  • Aufkleber der extremen Rechten am Carlsgarten

    02.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Carlsgarten in Karlshorst, in der Nähe einer Kita, wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Freiheit für Deutschland" gefunden und entfernt. Im Hintergrund ist eine schwarz-weiß-rote Flagge abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Alt-Lichtenberg

    02.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Atzpodienstraße wurden bei einer Schule fünf gewaltverherrlichende neonazistische Aufkleber mit der Aufschrift „Good night left side“ entdeckt und entfernt.

    An einer Haltestelle am Roederplatz wurde ein Aufkleber der extrem rechten „Jungen Nationalisten“ gefunden. Hierbei handelt es sich um die Jugendorganisation der Partei "Die Heimat", ehemals NPD.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Ost

    02.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK AFA“ (Fuck Antifaschistische Aktion) und vor dem Bahnhof ein rassistischer Aufkleber entdeckt. In der Kastanienallee wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift „Good Night Left Side“ und ein weiterer mit einer „Schwarzen Sonne“ entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Frohnau

    02.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Rund um die Hainbuchenstraße in Frohnau wurden ein Dutzend Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Aufkleber trugen Slogans wie "Deutschland den Deutschen" und "national revolutionär sozialistisch" und machten Werbung für die Neonaziorganisation.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    02.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Alfred-Randt-Str. wurden ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    02.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Zingster Straße / Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Online-Versand entdeckt und entfernt. Das Motiv „Döp dödö döp…“ spielt auf den italienischen Dance-Klassiker „L’Amour toujours“ des DJs Gigi D’Agostino an, der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte und immer wieder in der Öffentlichkeit gegrölt wird.

    In der Hansastraße Ecke Neuzeller Weg, wurden zwei neonazistische Aufkleber mit den Motivaufschriften „Kategorie C – Antifa halt´s Maul!“ und „Kategorie C – Deutsche Jungs“ entdeckt und entfernt. Bei „Kategorie C“ handelt es sich um eine bekannte Rechtsrockband aus dem extrem rechten Hooliganmilieu der „Standarte“ in Bremen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda in Kaulsdorf

    02.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Busstation Kaulsdorfer Straße wurde eine „1161"-Schmiererei (Anti-Antifaschistische Aktion) auf dem Schild angebracht. Am Randweg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Zudem wurde auf einem Straßenschild nahe des S-Bahnhofs Wuhlteal ein weiterer Aufkleber von „Der III. Weg“ gefunden.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    02.06.2025 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Ein Aufkleber war von der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Mitte

    02.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Hinter einer Grundschule am Ahrensfelder Berg wurde ein Aufkleber der „Nationalrevolutionären Jugend“ (NRJ) entdeckt und entfernt. Es handelt sich um die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistischer Zahlencode und Hakenkreuz in Weißensee

    02.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Hansastr. Wurden zwei neonazistische Zahlencode "1161" und ein Hakenkreuz entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Queerfeindliche Flagge vor dem Charlottenburger Rathaus

    02.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Die Bezirksverordneten der "AfD" Charlottenburg-Wilmersdorf posierten vor dem Charlottenburger Rathaus mit einer "Stolzflagge". Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich machen und delegitimieren soll. Das Gruppenbild wird auf den Social-Media-Kanälen eines "AfD"-Politikers genutzt.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Rassistische Pöbelei und Bedrohung gegen politische Gegner*innen in Pankow

    02.06.2025 Bezirk: Pankow

    An der U-Bahn-Station Pankow befanden sich zwei junge Menschen in schwarzer Kleidung mit einer jungen Frau palästinensischer Herkunft. Ein weißer Mann, betrunken und mit einem T-Shirt mit einem extrem rechten Aufdruck , einer rassistischen Fahne sowie neonazistischen Tätowierungen, begann, die junge Frau zu belästigen. Sie und die beiden Begleiter*innen entfernten sich die Treppe hinunter und hielten dabei Abstand zu dem Mann. Dieser wartete am Ausgang der U-Bahn-Station in einem kamerafreien Bereich. Den jungen Menschen in Schwarz rief er zu, sie seien Antifaschist*innen, und deutete mit Armbewegungen an, dass ihnen Gefahr drohe, sobald sie die Station verließen. Die jungen Menschen begleiteten die palästinensische Frau zu ihrem Bus.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf

    02.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Bushaltestelle Hönower Straße/Risaerstraße wurde ein „Remigration Jetzt“ Sticker auf einem Werbeplakat über dem Gesicht einer Schwarzen Person gefunden, der bereits halb entfernt war. Der Begriff „Remigration“ wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistischer Drohbrief in Neukölln

    02.06.2025 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln hat eine migrantisch-geführte Einrichtung einen Drohbrief mit rassistischem Inhalt erhalten. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert und es werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Weißensee

    02.06.2025 Bezirk: Pankow

    Vor einer Schule in der Liebermannstraße wurden zwei Schmierereien mit der Zahlenkombination „1161“ gefunden. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für „Anti-antifaschistische Aktion“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sprühereien gegen Antifaschist*innen im Park Herzberge

    02.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Eingangsbereich des Landschaftsparks Herzberge, bzw. im Park selbst und auf einer Baustellenabsperrung in der Gotlindestraße wurden neue Schriftzüge der „EHL“ (=Einheit Lichtenberg) und die Zahlenkombination "1161" gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
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