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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Beleidigungen und Bedrohung am Rande einer pro-palästinensischen Demonstration in Kreuzberg

    17.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Politikerin, die als Einzelperson mit Schildern "Vergewaltigung ist kein Widerstand" und Fotos von Vergewaltigungsopfern der Hamas, einen pro-palästinensischen Demonstrationszug als Gegendemonstrantin begleitete, wurde vom Lautsprecherwagen der Demonstration nahe Moritzplatz namentlich mehrfach beleidigt und gedemütigt. Demonstrant*innen skandierten ihr gegenüber "Fuck You Nazi" und eine Person spuckte ihr vor die Füße. Einige hasserfüllte Demonstrant*innen bedrängten sie und skandierten "Nazis raus". Die Politikerin mußte mehrmals während der Demonstration von der Polizei geschützt werden.

    Quelle: X, JFDA e. V.
  • "Der III. Weg"-Aufkleber in Kaulsdorf

    17.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Dorfstraße in Kaulsdorf wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Verkehrsschild entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Angriff am Westkreuz

    17.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Westkreuz wurde am Nachmittag eine Frau von einem Mann angegriffen und beleidigt. Er nannte die Betroffene mehrfach "Fotze", versuchte sie in Richtung der Gleise zu schubsen und zu schlagen. Dabei schrie er mehrfach laut "Heil Hitler!". Mehrere Passant*innen beobachteten die Situation, griffen jedoch nicht ein. Die Betroffene fragte bei einem Backshop um Hilfe, schließlich traf die Polizei ein und nahm eine Anzeige auf.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuz am S-Bhf. Tempelhof

    17.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An den S-Bahnhof Tempelhof wurde ein Hakenkreuz gemalt. Daneben war der Schriftzug „du F**ze“ zusehen.

    Quelle: Einzelperson über Mail
  • Hakenkreuze an Gedenkort in Oberschöneweide

    17.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Vor einen Gedenkwald zur Erinnerung an die Schoa – ein Birkenwäldchen mit Sätzlingen aus Auschwitz-Birkenau - auf dem Gelände der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Oberschöneweide wurden Hakenkreuze geschmiert. Wenige Tage später kam es erneut zu Beschmierungen und das Gedenkschild wurde gestohlen.

    Quelle: RIAS Berlin
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Niederschöneweide

    17.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr., Hasselwerderstr. und Michael-Brückner-Str. wurden insgesamt sieben LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Massive Propaganda in der Köpenicker Dammvorstadt

    17.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einem leerstehenden Gebäude in der Friedrichshagener Str. wurden zwei große Graffitis der extrem rechten Gruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV), sowie viermal Schriftzüge gegen Antifaschist*innen, fünf Hakenkreuze, ein Keltenkreuz und zwei anti-muslimische Schriftzüge entdeckt. Zusätzlich wurden zwei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonaziaufkleber entlang der Poelchaustraße

    17.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Poelchaustraße wurden mehrere neonazistische Aufkleber, die den Nationalsozialismus verherrlichen, entdeckt und entfernt. Weiterhin wurden Aufkleber mit rassistischen Karikaturen aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • NS-verherrlichende Schmiererei in Lankwitz

    17.08.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Park am Rathaus Lankwitz wurde ein dort stehender Betonklotz in den Reichsfarben (Schwarz-Weiß-Rot) besprüht. Der Klotz sieht damit aus wie eine Reichsflagge.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • NS-verherrlichendes Foto am S-Bahnhof Charlottenburg

    17.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Charlottenburg wurde ein Foto gefunden, auf dem ein Portrait von Adolf Hitler abgebildet ist. Die Bildunterschrift lautet "Der Befreier Deutschlands - 30.01.1933".

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Beleidigungen am Schlachtensee

    17.08.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einem Strandabschnitt nahe des S-Bahnhofs Schlachtensee wurden Kinder von einer älteren Frau rassistisch beleidigt. Nachdem sich die Mutter der Kinder und umstehende Personen einmischten, verließ die Frau den Ort.

    Quelle: Kooperationspartner*in Register SZ
  • Rassistischer Angriff in Französisch Buchholz

    17.08.2024 Bezirk: Pankow

    Ein asiatischer Mann wurde im Rosenthaler Weg von einer Frau, die von zwei Männern begleitet wurde, aus antiasiatischem Rassismus mit dem Fahrrad gerammt. Als der Mann daraufhin eine Erklärung von der Frau verlangte, wurde er von den Männern körperlich bedrängt. Der Betroffene wählte die Notrufnummer und konnte seinen Standort angeben, obwohl die Männer versuchten, ihn daran zu hindern. Einer der Männer versuchte, ihn zu würgen. Zwei Passant*Innen hielten die Angreifer auf, bis die Polizei und der Krankenwagen eintrafen. Die angegriffene Person wurde am Hals verletzt.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • Rassistischer Aufkleber in Adlershof

    17.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Dörpfeldstr./ Waldstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Jungen Alternative, welcher "Remigration" fordert, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Aufkleber vom "III. Weg"

    17.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Wittenberger Straße in Marzahn wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Antisemitische Propaganda am U-Bahnhof Leinestraße

    16.08.2024 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Leinestraße in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit israelbezogenem antisemitischem Inhalt entdeckt. Darauf wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt und mit einem roten Dreieck versehen. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.

    Quelle: Register Neukölln
  • Antisemitische Schmiererei in Wittenau

    16.08.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Im Eichborndamm in Wittenau wurden antisemitische Schmierereien mit Bezug zum Nahostkonflikt bemerkt. Sie waren auf das Schaufenster und die Eingangstür des Büros einer Abgeordneten der Partei Bündnis 90 / Die Grünen geschrieben worden.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitisches Lied auf einer Party

    16.08.2024 Bezirk: Berlinweit

    Auf einer queeren Party wurde am Schluss der Veranstaltung ein Musikstück aus einer Parole gemixt, die Israel das Existenzrecht abspricht.

    Quelle: Meldestelle Antifeminismus
  • Aufkleber des "III. Weg" in Bohnsdorf

    16.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ampel an der Ecke Am Seegraben/ Alexander-Meißner-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    16.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Köllnischen Heide in der Nähe des Betriebsbahnhof Schöneweide wurden insgesamt neun extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren Aufkleber, die Antifaschist*innen Pädophilie unterstellten, die Diversität ablehnten und die gegen Anti-Rassist*innen hetzten.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Aufkleber am Packereigraben

    16.08.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Am Packereigraben im Märkischen Viertel wurde ein Aufkleber des Neonaziversandhandels "aktivde" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    16.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bismarckstraße Ecke Wilmersdorfer Straße klebte ein Sticker der extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf". In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert. Der Sticker zeigte das Logo der Gruppe und den Slogan: "Bargeld ist Freiheit". Er wurde entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow

    16.08.2024 Bezirk: Pankow

    Auf der Prenzlauer Promenade Ecke Kissingenstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "NPD", (seit 2023: "Die Heimat"), entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • Extrem rechter Aufkleber und NRJ-Tag in Buch

    16.08.2024 Bezirk: Pankow

    In und um den S-Bahnhof Buch wurden mehrere Graffitis und Aufkleber der Jugendorganisation Nationalrevolutionäre Jugend „NRJ“ der neonazistischen Kleinpartei der „III. Weg“ gefunden. Die Aufkleber trugen Aufschriften wie „Werde aktiv. Für deine Zukunft. Für deine Heimat", oder „Gute Nacht left Side“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Gegen die Antifa gerichtete Stickerserie

    16.08.2024 Bezirk: Spandau

    An der Havelbrücke und in der unmittelbaren Umgebung wurden zahlreiche Sticker sowie Sprühereien entdeckt, die sich gegen die Antifa richteten. Daneben klebten Sticker eines extrem rechten Versandhandels.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Weißensee

    16.08.2024 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Roelckestraße/ Amalienstraße wurden drei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber nehmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verharmlostende Schmiererei am Weidenweg

    16.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Mülleimer am Weidenweg/Ecke Forckenbeckplatz wurde eine Schmiererei entdeckt, bei der ein Davidstern mit einem Hakenkreuz gleichgesetzt wurde.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Schriftzüge des "III. Weg" in Friedrichshagen

    16.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Peter-Hille-Str. vor der Grundschule wurden an zwei Mülleimern die Schriftzüge "NRJ" und "D3.W" (Der 3. Weg) entdeckt.

    An der Tramhaltestelle Spreestr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jungen Alternative (JA) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Antiasiatischer Rassismus in der Ringbahn Frankfurter Allee

    15.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine asiatisch gelesene Frau wollte sich gegen 12 Uhr in der Ringbahn Frankfurter Allee auf einen freien Platz einer Dreierbank setzen, wo bereits eine Frau saß. Diese brüllte die Betroffene unvermittelt an: "Weg hier!". Die Betroffene erschrak sehr. Ein gegenüber sitzender junger Mann hat alles mitbekommen, reagierte aber nicht. Eine Frau aus einer anliegenden Viersitzgruppe eilte der Betroffenen zu Hilfe und fragte sie, ob sie sich nicht zu ihr setzen möchte. Das hat der Betroffenen sehr viel Mut gemacht.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Pöbelei in Nord-Neukölln

    15.08.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Kottbusser Damm/Pflügerstraße in Nord-Neukölln redet ein Mann beim Gehen sehr laut vor sich hin und sagt: "Israel, dieses Krebsgeschwür in der arabischen Welt, diese Kindermörder. Sie müssen weg".

    Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Antisemitischer Angriff in Alt-Treptow

    15.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine jüdische Person wartete an einer Ampel, als sie merkte, dass ein Jugendlicher ihr auf die Brust starrte und dort ihre Chai-Kette [Chai, hebräisch: Leben] sah. Er spuckte sie an und rief auf arabisch: „Jüdische Hure“.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber am Roederplatz

    15.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Auf diesen ist unter anderem das Symbol der "Schwarzen Sonne" und die Reichsflagge abgebildet. Auf einem Aufkleber ist "Kill your local Antifa" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber des "III. Weg" in Weißensee

    15.08.2024 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle "Rathaus Weißensee" wurden ca. 2 Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend NRJ" entdeckt. Auf den Aufklebern stand "Nationalrevolutionäre Jugend NRJ" und "Berlin. Familie-Heimat und Tradition".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber auf Roller

    15.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Regenbogen-Sticker auf einem Roller wurde mit einem extrem rechten Aufkleber überklebt. Auf diesem ist ein Wehrmachtssoldat abgebildet und der Schriftzug zu lesen: "Sie waren die besten Soldaten der Welt". Bereits im vergangen Jahr wurde die Pride-Flagge auf dem Roller beschmiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
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