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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • LGBTIQ-feindlicher Angriff im Volkspark am Weinbergsweg

    23.08.2019 Bezirk: Mitte
    Gegen 22.40 Uhr wird ein 22-jähriger Mann im Volkspark am Weinbergsweg im Ortsteil Mitte aus einer Gruppe heraus von einem 15-jährigen Jugendlichen aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt, verfolgt, getreten und geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • NPD-Aufkleber an Tramhaltestelle

    23.08.2019 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Tramhaltestelle Freizeitforum Marzahn wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, die für die rassistische "Schutzzonen"-Kampagne der Partei werben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rechte Propaganda im Wedding

    23.08.2019 Bezirk: Mitte
    Auf der und um die Müllerstraße sind mehrere Anti-Antifa-Aufkleber von extrem rechten Gruppierungen wie der "Identitären Bewegung" und von "Ein Prozent" entdeckt und entfernt oder überklebt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Hände weg vom Wedding!
  • Rechte Propaganda im Wedding

    23.08.2019 Bezirk: Mitte
    In der letzten Woche wurden Werbe-Aufkleber des radikal rechten Magazins „Compact“ in der Genter Straße und entlang der Seestraße in Wedding gefunden. Die Aufkleber richten sich besonders gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg.
    Quelle: Hände weg vom Wedding
  • Antisemitische E-Mail

    22.08.2019 Bezirk: Berlinweit
    Mehrere jüdische Institutionen und zivilgesellschaftliche Träger erhielten eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    22.08.2019 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 22. August 2019 wurde im Campus Park der TU Berlin in Charlottenburg ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • Hassmail an interkulturellen Träger

    22.08.2019 Bezirk: Spandau
    Über das Kontaktformular der Website erhielt der interkulturelle Träger GIZ gGmbH, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, eine beleidigende Mail mit rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen. U.a. wurde darin die Auslöschung durch Atomkrieg auf Grund der Asylpolitik prophezeit, auch der Ausdruck "Gutmenschen" wurde verwendet. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Mann am Ostkreuz beleidigt, geschlagen und bespuckt

    22.08.2019 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein 48-jähriger Mann wird auf dem S-Bahnhhof Ostkreuz von einem 47-jährigen Mann, der den „Hitlergruß“ zeigt, aus rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt, geschlagen und bespuckt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Neonazistischer Aufkleber vor dem Corso

    22.08.2019 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einer Telefonzelle vor dem Einkaufscenter Corso in der Neuen Grottkauer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei „Der III. Weg“ entdeckt
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Aufkleber am Bhf. Zoologischer Garten

    22.08.2019 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 22. August 2019 werden am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg diverse Aufkleber entdeckt, auf denen davor gewarnt wird, dass man damit rechnen müsse, von Schwarzen Menschen vor eine einfahrende Bahn geworfen zu werden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Rassistischer Angriff in Mainzer Str.

    22.08.2019 Bezirk: Neukölln
    Gegen 10.30 Uhr wird eine 38-jährige Frau, die mit ihrem Baby einen Fahrstuhl besteigt, in der Mainzer Straße von einem 51-jährigen Mann aus rassistischer Motivation mit beiden Händen gegen den Oberkörper gestoßen. Die Frau und Ihr Baby werden ins Gesicht gespuckt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rassistischer Angriff in Pankow

    22.08.2019 Bezirk: Pankow
    Im Bezirk Pankow fand ein rassistischer Angriff statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • Rechte Aufkleber in Rudow

    22.08.2019 Bezirk: Neukölln
    Am 22.08. werden in Berlin-Rudow 12 Aufkleber der sogenannten Identitären und der neurechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • Rechte Parolen im Falkenhagener Feld

    22.08.2019 Bezirk: Spandau
    Aus einer Wohnung in der Merziger Straße brüllte ein Mann gegen 00:00 Uhr in der Nacht vom 22. auf den 23. August fünf Minuten lang "Heil Hitler" bzw. "Sieg Heil". In der Vergangenheit waren während Partys in dieser Wohnung mehrfach Personen zu hören gewesen, die rechte Parolen brüllten.
    Quelle: Berliner Register
  • Rechte Propaganda am Hauptbahnhof

    22.08.2019 Bezirk: Mitte
    Am Hauptbahnhof kleben Aufkleber, auf denen eine schwarz-weiß-rote Fahne und der Text „AfD Völkische Heimatpartei“ abgebildet sind.
    Quelle: Berliner Register
  • AGH-Anfrage zu Unterkünften in Wittenau

    21.08.2019 Bezirk: Reinickendorf
    Das AfD-Mitglied im Abgeordnetenhaus Thorsten Weiß stellte eine Schriftliche Anfrage zu geplanten Unterkünften für Geflüchtete in Wittenau, insbesondere auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik. Darin fragte er u.a. ob die forensische Psychiatrie ausgelagert werden solle, ob der Gedenkort für Opfer nationalsozialistischer Verfolgung gefährdet sei und ob der Umweltschutz bei der Planung vernachlässigt worden sei. Er unterstellte außerdem, der Ortsteil werde durch "die fortschreitende ,Ballung' von Flüchtlingsunterkünften" belastet. Thorsten Weiß gilt als Koordinator des völkischen "Flügels" in Berlin. Seine Anfrage erweckt den Anschein, die ablehnende Haltung der AfD gegenüber Unterkünften sei durch Sachargumente begründet, die jeweils auf einen bestimmten Standort bezogen seien. Dies muss als politische Taktik gewertet werden, die generelle rassistische Politik der AfD gegen die Unterbringung von Geflüchteten im Bezirk anschlussfähig zu machen.
    Quelle: Abgeordnetenhaus Drucksache 18/20836
  • Antisemitische Bedrohung in Pankow

    21.08.2019 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Pankow fing eine Person an der Straßenbahnhaltestelle S- und U-Bahnhof Pankow an zu brüllen. Ein Mann lief durch eine Gruppe von ca. 15 Personen und rief, "Ihr Drecksjuden", gefolgt von "Ihr sterbt alle".
    Quelle: RIAS
  • Antisemitischer Kommentar

    21.08.2019 Bezirk: Berlinweit
    Ein YouTube-Video einer jüdischen zivilgesellschaftlichen Organisation wurde antisemitisch kommentiert.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Einwanderungsfeindliche AfD-Kundgebung vor dem Kanzleramt

    21.08.2019 Bezirk: Mitte
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde rassistisch gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei die Kosten der Migrationspolitik gegen sozialpolitisch benachteiligte Deutsche aufgerechnet. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    21.08.2019 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 21. August 2019 wurde an der TU Berlin in Charlottenburg im Hauptgebäude vor dem Semesterticketbüro ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • Rassistische Beleidigung und Angriff in Altglienicke

    21.08.2019 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurden an einer Bushaltestelle in der Schönefelder Chaussee zwei Männer rassistisch beleidigt und angegriffen. Dem Täter kam noch ein ein Jugendlicher zur Hilfe, der ebenfalls auf die beiden Betroffenen einschlug. Zeug*innen riefen die Polizei.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Rassistische Parolen gegenüber einem Lieferanten

    21.08.2019 Bezirk: Spandau
    Ein DHL-Lieferant wurde gegen 17:30 Uhr in einem Haus in der Wilhelmstadt vom offenen Fenster aus mit rassistischen Beleidigungen beschimpft. Er wehrte sich verbal, woraufhin sich die Beleidigungen steigerten. Der Lieferant ging zum Auto zurück und äußerte gegenüber Zeug_innen, dass er an diese Adresse keine Pakete mehr liefern könne.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • Rassistische Pöbelei im Wedding

    21.08.2019 Bezirk: Mitte
    Eine Gruppe von um die acht Personen saß auf dem Bürgersteig vor dem "Kiezhaus Agnes Reinhold" in der Afrikanischen Straße im Wedding. Gegen 17:45 Uhr wurden sie von einem wütenden Mann beschimpft, dass sie angeblich den Weg sperren würden, obwohl sowohl er als auch viele andere Nachbar*innen problemlos an ihnen vorbeilaufen konnten. Als sie ihn fragten, was sein Problem sei, äußerte er: "Ihr Scheiß-Ausländer seid mein Problem."
    Quelle: Outreach Mobile Jugendarbeit Berlin
  • Rassistischer Angriff in Nordneukölln

    21.08.2019 Bezirk: Neukölln
    Zwei Männer werden in der Nacht auf den 22.8.2019 vor einem Lokal in der Sonnenallee von einem Mann angesprochen und nach ihrer Herkunft gefragt und anschließend geschlagen. Zwei weitere unbekannte Männer eilen herbei und schlagen ebenfalls auf den Mann ein. Sein Begleiter versucht, ihn zu verteidigen und wird auch mit Schlägen attackiert. Die drei Männer flüchten unerkannt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernimmt die Ermittlungen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 2049
  • Rassistisches Gerücht im Prenzlauer Berg

    21.08.2019 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kursierte im Mühlenkiez ein rassistisches Gerücht. Es wurde behauptet, dass die eine Supermarkt-Kette nur für Deutsche sein und das Ausländer woanders einkaufen sollen. Dieses Gerücht hielt sich lange im Kiez und war gerade unter Geflüchteten ein starkes Thema.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rechte Propaganda mit NS-Verharmlosung in Mitte

    21.08.2019 Bezirk: Mitte
    Auf einer Mauer in der Straße Hinter dem Gießhaus im Ortsteil Mitte wurde der aufgesprühte Spruch entdeckt: "Ich bin's nicht, Angela Merkel ist es gewesen." Dies ist offenbar eine Anspielung auf den Titel des Theaterstücks: "Ich bin's nicht, Adolf Hitler ist es gewesen." Damit ist es ein NS-verharmlosender Vergleich, der offenbar Merkels Politik mit der des Nationalsozialismus gleichsetzt und das Verhalten derer, die Merkels Politik zustimmen oder ihr indifferent gegenüberstehen, gleichsetzt mit dem Verhalten einer Mehrheit der Deutschen während und nach dem deutschen Faschismus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • Anti-Schwarze rassistische Bedrohung durch einen Nachbarn im Wedding

    20.08.2019 Bezirk: Mitte
    Ein Mann afrikanischer Herkunft wurde von einem Nachbarn an seiner Wohnungstür in einem Haus im Wedding lautstark rassistisch beleidigt und massiv bedroht. Der Nachbar brüllte ihn an, er solle in sein Land zurückkehren, aus dem er komme, beleidigte ihn als „schwarzer Affe“ und bedrohte ihn, er solle rauskommen, dann würde er ihm „eine reinhauen.“ Dies war so laut, dass eine Nachbarin es von Ihrer Wohnung aus mit anhören konnte. Sie ist bereit, dies als Zeugin auch gegenüber der Polizei auszusagen. Dieser massiven Bedrohung gingen bereits mehrfach Bedrohungen und grundlose Beschwerden gegen den Betroffenen voraus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • "Blauer Dialog" in Lichterfelde Ost

    20.08.2019 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In der Staatsreparatur fand erneut ein blauer Dialog statt. Thema dessen war der "islamische Antisemitismus" sowie das Verhältnis der AfD zu Israel. Referent des Abends war Emanuel Krauskopf. Bei der Veranstaltung wurde sich anti-muslimisch uns rassistisch geäußert. So wurde u.a. der europäische Kolonialismus und der damit zusammenhängende Sklavenhandel heruntergespielt, um den Sklavenhandel von muslimischen Akteur*innen in der Vormoderne als gravierender darzustellen. In diesem Beitrag wurde der Begriff "islamischer Antisemitismus" in Anführungszeichen gesetzt, da der Diskurs der neuen Rechten darauf abzielt Antisemitismus als importiertes Problem darzustellen. Der Veranstalter des Blauen Dialogs ist in der Vergangenheit schon häufiger durch rassistische Aussagen und Nähe zu rechten Akteur*innen aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer erneut beschädigt

    20.08.2019 Bezirk: Mitte
    Die beiden Berliner Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, sind erneut beschädigt worden. Wie der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Dienstag bekannt gab, wurden auf den am Magnus-Hirschfeld-Ufer gelegenen Porträtbildern die Augen von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) ausgekratzt und ausgebrannt. Zudem wurden die Münder von Augspurg und Hirschfeld entstellt. Der LSVD stellte bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt. Die Gedenktafeln sind bereits mehrfach beschädigt worden, zuletzt am 18.10. 2018.
    Quelle: LSVD, Queer.de vom 20.08.2019
  • Rassistische Beleidigung in Nordneukölln

    20.08.2019 Bezirk: Neukölln
    In der Harzer Straße wird eine POC-Frau, die in ihrer Wohnung an einem offenen Fenster steht und raucht von einem Nachbarbalkon aus von einem Paar rassistisch beleidigt. Sie wurde u.a. als „Ratte“ beschimpft. Ein*e Zeug*in solidarisiert sich daraufhin mit der POC-Frau und spricht kurz mit ihr über den Vorfall.
    Quelle: Berliner Register
  • Taxifahrer verweigert die Beförderung

    20.08.2019 Bezirk: Berlinweit
    Der Berliner Rapper Chefket wollte mit dem Taxi nach Kreuzberg fahren. Der Taxifahrer verweigerte die Fahrt. Das Gespräch wurde aufgenommen und veröffentlicht. Das Video des Berliner Rappers Chefket zeigt, wie ein Berliner Taxifahrer ihm verweigert, ihn zu transportieren. Der Taxifahrer begründet das damit, dass Chefket ihn „schmalzig" mit „Hallo, wie geht es dir?" begrüßt hätte. Chefket vermutet Rassismus hinter der Verweigerung. Bei migrantischen Taxifahrer_innen wäre ihm das noch nie passiert. Die Kommentare unter dem Video schätzen den Vorfall ebenfalls rassistisch ein.
    Quelle: https://www.facebook.com/chefket.official/videos/401746937122463/?v=401746937122463
  • Antisemitischer Kommentar

    19.08.2019 Bezirk: Berlinweit
    Ein YouTube-Video einer jüdischen zivilgesellschaftlichen Organisation wurde antisemitisch kommentiert.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • BärGiDa-Kundgebung am Europaplatz

    19.08.2019 Bezirk: Mitte
    Um 18.30 fand am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wieder eine angemeldete BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 20 Personen verfolgten die antimuslimisch-rassistischen Verschwörungsideologien und rassistischen Reden. BärGiDa-Veranstaltungen fanden früher jeden Montag statt und werden zwar noch regelmäßig auf der BärGiDa-Facebook-Seite angekündigt, finden aber aufgrund des geringen Mobilisierungserfolgs derzeit nur noch ca. ein Mal im Monat statt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • Diskriminierung in der Schulklasse

    19.08.2019 Bezirk: Berlinweit
    In einer Schulklasse fallen diskriminierende Äußerungen gegenüber einem Kind mit Behinderung. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V.
  • Erneute Sachbeschädigung am Denkmal für die im NS verfolgten Homosexuellen

    19.08.2019 Bezirk: Mitte
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in der Ebertstraße Ecke Großer Tiergarten schräg gegenüber dem Holocaust-Mahnmal wurde erneut beschädigt, indem Unbekannte das Sichtfenster zur Video-Installation mit Farbe beschmiert und das Sichtfeld zerkratzt haben. Gegen 7 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes die Farbschmiererei auf dem Sichtfenster und rief die Polizei. Dies ist schon die fünfte Beschädigung dieser Art an diesem Denkmal in diesem Jahr. Zuletzt war es erst am 04.08. beschädigt worden, davor schon am 30.06.2019, am 09.06.2019, am 27.01.2019 und im letzten Jahr am 6.10. und am 1.12. 2018.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.08.2019, Queer.de vom 19.08.2019
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