Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
30.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Vorfall in Mitte
30.12.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
30.12.2025 Bezirk: LichtenbergAm Berl wurde auf einem Kitaschild ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war der rassistische und antimuslimische Slogan "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" zu lesen.
An der Tram-Haltestelle Zingster Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. U.a. mit dem gegen Antifaschist*innen gerichteten Motiv "Antifa verbieten" und einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" als auch ein Aufkleber mit dem Motiv "Enkel gegen Links".
Quelle: Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda am Hermannplatz
30.12.2025 Bezirk: NeuköllnAm Bahnhof Hermannplatz wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht. Auf einem der Sticker war der Slogan „Kein Bier für Linke“ sowie ein QR-Code abgebildet. Der Code verwies auf einen extrem rechten Onlineshop.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Extrem rechter Sticker nahe Warschauer Brücke entfernt
30.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Bushaltestelle U-Warschauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Gewaltaufruf gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Wendenschloß
30.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße Zur Nachtheide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, mit der Aufschrift "Game over red Scum - You should have run" (Game Over roter Abschaum - du hättest rennen sollen) und einen Bild, dass einen kommunistischen Mann auf den Knien zeigt, der von einem anderen Mann eine Waffe an den Kopf gehalten bekommt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord
30.12.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Hof vom Stasimuseum in der Normannenstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf diesem war die Parole "Ohne Bauernstand stirbt das Vaterland!" in Kombination mit der Webadresse des Neonaziversandes abgebildet.
Quelle: Aufstehen gegen Rassismus -
Reichsbürger*innenkundgebung in Mitte
30.12.2025 Bezirk: MitteVor der russischen Botschaft auf der Straße Unter den Linden versammelten sich etwa 10 Reichsbürger*innen und hielten eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie neben Reichsfahnen auch preussische, russische und amerikanische Fahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schriftzug gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide
30.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Edisonstr./ Zeppelinstr. wurden die Schriftzüge "ANTIFAFOTZEN" und "FIGHT ANTIFA" an einer Hauswand entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt
30.12.2025 Bezirk: NeuköllnZwischen den Bahnhöfen Wutzkyallee und Lipschitzallee wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete und den neonazistischen Zahlencode "1161" zeigte. Außerdem wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Radios "Kontrafunk" gesichtet. Beide Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Anti-antifaschistische Schmiererei im Ostseeviertel
29.12.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße wurde ein DHL-Paket-Aufkleber mit einem selbst aufgemalten und gegen Antifaschist*innen gerichteten "Fck 161"(="Fuck Antifaschistische Aktion")-Schriftzug gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-antifaschistische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte
29.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Türrschmidtstraße auf Höhe des Türrschmidtparks wurde auf einem Parkanlagen-Schild der neonazistische Zahlencode "1161" (="Anti-antifaschistische Aktion") gemeldet. Daneben war in der gleichen Farbe auch ein "AfD"-Schriftzug aufgesprüht.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antimuslimisch rassistische Schmiererei in Neukölln
29.12.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln wurde eine antimuslimisch rassistische Schmiererei entdeckt.
Quelle: Report! Berlin / CLAIM -
Antisemitische Schmiererei in der Rigaer Straße
29.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Fassade in der Rigaer Straße wurde mit schwarzem Edding der Spruch "If Jesus was born today, he´d be murdered by Israelis" ( Wenn Jesus heute geboren würde, würde er von Israelis ermordet werden.) angebracht.
Hier werden antisemitische Vorurteile von Juden auf Israelis übertragen. Juden wurden in der Kirchengeschichte durchgehend als „Gottesmörder“, „Christusmörder“, „Mörder des Herrn“ oder „Heilandsmörder“ bezeichnet und dargestellt. Dadurch verankerte sich die Dämonisierung von Juden und Jüdinnen in der Volksfrömmigkeit und trug wesentlich dazu bei, dass in der Geschichte Europas Judenfeindlichkeit ein „kultureller Code“ wurde. Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber der "Identitären" im Ortsteil Reinickendorf
29.12.2025 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Wilhelmsruh im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" bemerkt und entfernt. Neben dem Slogan "Ho ho ho, abschieben!" war darauf eine fotographische Collage einer männlichen Statue mit einer Weihnachtsmannmütze sowie der griechische Buchstabe Lambda, das Symbol der Gruppierung, zu sehen. Die von der Gruppe geforderten großflächigen Abschiebungen wurden so als Weihnachtsgeschenk präsentiert. Der Aufkleber ist somit eingebettet in jüngere Strategien der extremen Rechten, ihre "Remigrationspläne" als lustig und harmlos darzustellen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Aufkleber der "JN" in Niederschöneweide
29.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Fallrohr eines Getränkemarktes in der Schnellerstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten "JN" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"Die Heimat" Reinickendorf verteilt Flyer gegen Unterkunft
29.12.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Umgebung der Lindauer Allee im Ortsteil Reinickendorf warfen Anhänger*innen der Neonazi-Partei "Die Heimat" Reinickendorf Flugblätter in private Briefkästen mit dem Titel „116 Zimmer für Asylanten in einem sozialen Brennpunkt?!? Stoppt den Irrsinn!“ ein. Anlass war die Eröffnung einer Unterkunft für Geflüchtete in der Nähe. Geflüchtete werden als "Asylanten" und "Asylforderer" abgewertet. Indem das Wort "Flüchtlingsheim" in Anführungsstriche gesetzt wird, wird ihnen unterstellt, nicht wirklich geflohen zu sein. Stattdessen seien sie "Sozial-Touristen", die durch eine vermeintliche "Vollversorgung" angezogen würden. Das "Stadtbild in unserer Residenzstraße" sei bereits "gekippt". Durch die Unterbringung werde die gebliebene "Sozialstruktur im Kiez rücksichtslos zerstört". Die Autor*innen befürchten, dass statt der angekündigten ukrainischen Frauen und Kinder tatsächlich Männer untergebracht würden. Bildlich werden erstere als weiß, letztere als schwarz dargestellt. Als Feindbild werden weiterhin die ",Volksvertreter' der Altparteien" genannt, die solche Entscheidungen mittrügen. Auch die Reinickendorfer Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner wird namentlich erwähnt. Die Flyer waren als Postkarte gestaltet, mit der Interessierte sich an den Kreisverband wenden konnten, um Informationsmaterial zu erhalten oder Mitglied zu werden.
Quelle: Die Linke Reinickendorf -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
29.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Ortsteil wurden insgesamt 16 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie wurden am S-Bahnhof Köpenick, in der Lindenstr., Joachimstr. und Cardinalstr. gefunden. Die Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen. Einige Aufkleber hatten rassistische Inhalte.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Schriftzug in Dahlem
29.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Glasscheibe der Bushaltestelle "Königin-Luise-Platz/Botanischer Garten" in Dahlem wurde der Schriftzug "NRJ" entdeckt. Das ist die Abkürzung der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend". Sie gehört zur neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Extrem rechte Sticker am Helsingforser Platz und in der Warschauer Straße entfernt
29.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 16:00 Uhr wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne an der Bushaltestelle Helsingforser Platz entfernt.
Zudem wurde an der Tramhaltestelle Revaler Straße ein Sticker, der sich gegen die angeblich nicht vorhandene Meinungsfreiheit richtete, entfernt. Dieser stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Auf dem Sticker war der Telegramkanal veröffentlicht.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hitlergrüße und Pöbeleien in der U5
29.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der U5 Richtung Hauptbahnhof wurde am frühen Abend eine Person gemeldet, die auf Höhe des U-Bahnhofes Friedrichsfelde, und auch schon zuvor ab Zustieg in der Louis-Lewin-Straße, Hitlergrüße machte und Parolen brüllte. U.a. wurden gewaltverherrlichende Sprüche wie „Früher habe ich Leute vor die S-Bahn getreten!“ und „Früher hätte ich noch alle niedergemäht, mit der Kettensäge!“ geäußert. Auch die NS-Parole vom 1000-jährigen Reich wurde in abgewandelter und sozialchauvinistischer bzw. rassistischer Weise geäußert: „Das deutsche Volk ist anderen 100, wenn nicht 1000 Jahre überlegen.“ Die Person sprach in der U-Bahn auch fremde Menschen in aggressiver Weise an.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistischer Aufkleber in Frohnau
29.12.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einem Postkasten an der Ecke von Markgrafenstraße und Fürstendamm in Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt und entfernt. Der Aufkleber zeigt das Foto einer nordamerikanischen indigenen Familie in traditioneller Aufmachung. Zuvor hatten andere bereits den Text übermalt. Ähnliche Aufkleber waren früher über Neonazi-Versandhandel bestellbar. Diese Version wird über die Website des österreichischen TV-Senders Auf1 vertrieben. Darauf steht der Text "Die Indianer konnten die Einwanderer nicht stoppen - heute leben sie in Reservaten".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Online-Vorfall in Berlin
29.12.2025 Bezirk: BerlinweitBei jüdischen Einrichtungen, Presse und Behörden ging mehrmals täglich eine Massenzuschrift mit rassistischen Drohungen ein.Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord
29.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn die Scheibe der Tramhaltestelle Wongrowitzer Steig wurde der Schriftzug "Fuck Antifa" eingeritzt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Anti-antifaschistische Schmierereien in Lichtenberg-Mitte
28.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Pfarrstraße wurden an drei Stellen anti-antifaschistische Schmierereien auf Hauswänden und Stromverteilerkästen in Form des neonazistischen Zahlencodes "1161" (="Anti-antifaschistische Aktion") und Parolen wie "Fck Antifa" festgestellt. In zwei Fällen wurde in der gleichen Farbe noch "AfD" daneben gesprüht.
Am Nöldnerplatz wurde ein "Nazikiez"-Schriftzug auf einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in Schöneberg-Süd entdeckt
28.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Akazienstraße/Ecke Grunewaldstraße wurden antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei im Prenzlauer Berg
28.12.2025 Bezirk: PankowAn der Fassade der Kulturbrauerei wurde die Schmiererei „FUCK ZIOS“ entdeckt.
Quelle: RIAS -
Aufkleber des "III. Weg" in Rahnsdorf
28.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Fürstenwalder Allee/ Schule wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen richtete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Beleidigung und versuchter Angriff in der Persiusstraße
28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:30 Uhr wurde eine queere Person von einem aggressiven und gewaltbereiten Mann in der Persiusstraße mehrfach LGBTIQ*-feindlich beleidigt, u. a. brüllte er "Komm her, du schwule Drecksau, du linke (Beleidigung unverständlich)" .
Während er auf die beleidigte Person zuging, schmiss er eine Flasche nach ihr, die ihr Ziel jedoch knapp verfehlte.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow
28.12.2025 Bezirk: PankowVor einer Schule in der Neumannstraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer stammt von der niederländischen Neonazi-Gruppe „Wolvenrad“ und zeigt ein Hakenkreuz. Der andere stammt von der deutschen Neonazi-Partei „Der III. Weg“.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg
28.12.2025 Bezirk: PankowIn der Wörtherstraße/Ecke Rykestraße wurde ein Aufkleber entdeckt, der die Reichsfarben sowie den Schriftzug „Make Germany great again“ enthielt. Der Aufkleber stammte von einem extrem rechten Instagram-Account
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Schmiererei in Moabit
28.12.2025 Bezirk: MitteIm Nordhafenpark an der Heidestraße in Moabit wurde eine "NSDAP"-Schmiererei an einem Stromkasten entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Sticker an der Hasenheide
28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Straße an der Hasenheide / Höhe Südstern wurden mehrere Sticker aus zwei extrem rechten Onlinehandeln entfernt. Sie waren rassistisch motiviert, z.B. "Hier wird deutsch gesprochen", oder richteten sich gegen die politische Gegnerschaft, "Fuck Antifa". Auf dem Sticker, der an einem Klingelschild angebracht wurde, stand: "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!"
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichender Aufkleber in Lichtenberg-Nord
28.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Fanninger Straße Ecke Atzpodienstraße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber in den Farben der Reichsflagge und einem darauf abgebildeten Soldaten sowie dem Slogan "Hier wurde linker Müll entfernt" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Queerfeindlicher Aufkleber in Heiligensee
28.12.2025 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Heiligensee wurde ein queerfeindlicher Aufkleber bemerkt, der auf einem Schild angebracht worden war. Er zeigte eine christliche heterosexuelle Familie, die sich mit einem Regenschirm vor der vermeintlichen Bedrohung durch queere Vielfalt zu schützen versucht. Queere Vielfalt wurde in Form von Regen in den Farben der intersex-inklusiven Pride Flagge dargestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Online-Vorfall in Berlin
28.12.2025 Bezirk: BerlinweitBei jüdischen Einrichtungen, Presse und Behörden ging mehrmals täglich eine Massenzuschrift mit rassistischen Drohungen und Werbung für eine völkisch-esoterische Bewegung ein.Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistischer Online-Vorfall in Berlin
28.12.2025 Bezirk: BerlinweitBei jüdischen Einrichtungen, Presse und Behörden ging mehrmals täglich eine Massenzuschrift mit rassistischen Drohungen ein.Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rechter Sticker am Böcklerpark
28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Böcklerpark, Eingang Prinzenstraße, wurde ein Sticker aus einem Onlinehandel, der überwiegend extrem rechte Propaganda anbietet, entfernt. Der Sticker hatte die Aufschrift: "Hier wurde linke Propaganda überklebt"
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord
28.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Unter den Birken wurden die Schriftzüge "1161", "AAFA" und "Fuck Antifa" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sprüherei gegen politischen Gegner in Pankow-Zentrum
28.12.2025 Bezirk: PankowIn der Berliner Straße in der Nähe eines Büros der Partei "Bündnis 90/ Die Grünen" wurde der Slogan "links Faschos" gesprüht.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Anti-antifaschistische Schmierereien an der Rummelsburger Bucht
27.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Hildegard-Marcusson-Straße Ecke An der Bucht wurde der neonazistische Zahlencode "1161" (="Anti-antifaschistische Aktion) in gesprühter Form auf einem Stromkasten entdeckt.
An der Rummelsburger Bucht wurde ein schon älterer, gegen politische Gegner*innen gerichteter „ZKN BXN" (="Zecken boxen")-Schriftzug gemeldet.
An einem Zaun an der Rummelsburger Bucht, direkt am Wasser, wurde ebenfalls der neonazistische Zahlencode "1161" in getaggter Form entdeckt.
Auch in der Nähe einer Graffitiwand zwischen der Gustav-Holzmann-Straße und der Georg-Löwenstein-Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" in gesprühter Form gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antisemitische Parolen bei Veranstaltung in Neukölln
27.12.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Versammlung wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
27.12.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg
27.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Osnabrücker Straße wurde eine Schmiererei des Slogans "Zionists are genocidal scum" entdeckt. Damit wurden Zionist*innen pauschal zu "Volkermördern" erklärt und diffamiert. Die Bezeichnung "Zionisten" wird zudem häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Quelle: Register CW via Signal -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Friedrichshagen
27.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Eingang des Goldmannparks wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Sticker in Lichterfelde West
27.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof Botanischer Garten in Lichterfelde West wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" entdeckt. Der Aufkleber verwies auf die Webseite der Gruppe. Er wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Hakenkreuzschmiererei in Marienfelde
27.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Haltestelle Gutspark Marienfelde wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Persönliche Meldung -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Nord-Neukölln
27.12.2025 Bezirk: NeuköllnAn einer Ampel an der Hasenheide wurden zwei Aufkleber mit LGBTIQ*-feindlichem Motiv entdeckt und entfernt. Darauf war ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem Regenschirm in schwarz-rot-gold vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützt. Darunter steht: "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Reichsbürgerkundgebung am Brandenburger Tor
27.12.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte