Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Reichenberger Straße
17.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Reichenberger Straße wurde der Schriftzug "Kindermörder Israel" geschmiert. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Adlershof
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Glienicker Weg / Nipkowstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen an einer Ampel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Neu-Hohenschönhausen
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Vincent-van-Gogh-Straße wurden im Umfeld einer Jugendfreizeiteinrichtung zahlreiche extrem rechte Aufkleber gefunden, die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet waren. Auf den Motiven war u.a. "FCK Antifa", "FCK Grüne" und "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit dem Bild eines Wehrmachtssoldaten zu lesen bzw. zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin
17.09.2025 Bezirk: BerlinweitEin behindertes Paar erlebte strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Erneut Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
17.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Bushaltestelle Rüdesheimer Platz und in der Aßmannhauser Straße wurden erneut extrem rechte Sticker verklebt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Zwei Sticker stammten von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigten verschiedene linke Symbole mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt". Zwei andere Sticker warben für die extrem rechte Kampagne "Ein Prozent" und haben die Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Zudem war ein Sticker durch einen Edding zu der Aussage "No Place for Islamisierung" verändert worden. Mit dem Narrativ einer angeblich "drohenden Islamisierung" wird antimuslimischer Rassismus verbreitet.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber in Blankenburg
17.09.2025 Bezirk: PankowIn Blankenburg wurden an einem Spielplatz ca. zehn extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten unterschiedliche Motive und waren aus verschiedenen Online-Versandhandel.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Altes Wasserwerk wurde ein rassistischer Aufkleber, der die Forderung nach einer sog. "Remigration" enthielt, entdeckt und entfernt.
In der Bölschestr. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt, der aus einem neonazistischen Onlinehandel stammte.
In der Wupatzseestr. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick, Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
17.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn den U-Bahnhöfen Kienberg und Wuhletal wurden Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, die einen rassistischen Inhalt hatten oder die Partei bewerben sollten.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
17.09.2025 Bezirk: MitteAn der Bushaltestelle Holländerstraße / Aroser Allee wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein Aufkleber, der für eine neonazistische Band warb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz im Bus in Köpenick
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Bus der Linie 169 wurde ein Hakenkreuz in die Innenwandverkleidung geritzt. Die Busfahrerin wurde informiert.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Pankow
17.09.2025 Bezirk: PankowAn einem Briefkasten in der Berliner Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und überklebt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-Verherrlichung und Rassismus in Chatgruppe der Jugendfeuerwehr Charlottenburg-Nord
17.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Chatgruppe der Jugendfeuerwehr Charlottenburg-Nord wurden Presseberichten zufolge Bilder von Adolf Hitler, "Nazi-Parolen" und diskriminierende Äußerungen, darunter mehrfach das N-Wort, geteilt.
Quelle: Berliner Morgenpost 17.09.25, Tagesspiegel vom 17.09.25, Taggesschau vom 18.09.25 -
Rassistische Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Rhinstraße Ecke Plauener Straße wurden zwei rassistische Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf den Motiven war "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot!" und "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Pöbelei im Bus in Altglienicke
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bus 260 in Höhe des Ortsteils Altglienicke saß eine Frau mit Kopftuch auf ihrem Sitz, als eine andere Frau zu ihr kam und ihren Platz einnehmen wollte. Die angesprochene Frau rutschte daraufhin auf den Nebenplatz und bot der Frau ihren ehemaligen Platz an. Die Frau reagierte jedoch aggressiv und begann die andere Frau zu beschimpfen und forderte, dass sie sich woanders hinsetzen sollte. Als die Betroffene dies ablehnte, wurde sie weiter rassistisch beschimpft, selbst als die Frau sich auf einen anderen Platz gesetzt hatte.
Quelle: BENN Altglienicke -
Rassistische Pöbelei in Niederschöneweide
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Spreestr. wurde eine Person of Color aus einer Gruppe Männer heraus rassistisch bepöbelt.
Quelle: aras* -
Rassistischer Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf
17.09.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Kolpingplatz im Ortsteil Reinickendorf wurde erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" zusammen mit Werbung für einen extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürgerbüro von Bettina König, Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
17.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Beginn der Langen Brücke an der Müggelheimer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Niederschönhausen
17.09.2025 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Eisenblätterstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan: „Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome!“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Alt-Lichtenberg
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einem Bausstellenabsperrschild in der Rathausstraße in der Nähe des Rathauses wurde der Zahlencode "1161" in Kombination mit dem Kürzel "EHL" (="Einheit Lichtenberg") entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Friedrichsfelde
17.09.2025 Bezirk: LichtenbergAm Zentralfriedhof Friedrichsfelde, Ende der Gudrunstaße, wurde auf einem Baustellenabsperrungsschild der Zahlencode "1161" entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Sozialchauvinismus am Bhf. Ostkreuz
17.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen 22:00 und 22:30 Uhr ereignete sich ein sozialchauvinistischer Vorfall am Bhf. Ostkreuz. Eine schlafende Person, offensichtlich obdachlos und verletzt, schlief vor einem Fastfoodrestaurant auf dem oberen Bahnsteig. DB-Securitymitarbeiter weckten die Person unsanft auf und wollten sie aus dem Bahnhof entfernen, fixierten sie dazu am Boden. Beobachtende wurden angebrüllt, weiterzugehen. Es wurden auch Drohungen gegen Beobachtende ausgesprochen. Der Betroffene sprach nur gebrochen Englisch, wurde von der Security aber die gesamte Zeit auf Deutsch angesprochen. Er konnte sie daher nicht hinreichend verstehen.
Die dazugekommene Polizei legte dem Betroffenen sofort Handschellen an. Der Betroffene hatte zu keiner Zeit Gelegenheit sich zu äußern und wurde zudem von den Beamten geduzt. Die verletzte Person erhielt vor Ort keinerlei medizinische Versorgung.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Transfeindliche Kundgebung in Nikolassee
17.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfVor den Kliniken im Theodeor-Wenzel-Werk wurde eine Veranstaltung mit dem Titel "Transmedizin macht krank" von Personen aus dem transfeindlichen Spektrum der Frauenbewegung abgehalten. Auf Schildern war u.a. zu lesen "Frankenstein 2.0. Kastration und Verstümmelung gesunder Körper im Namen der Ideologie" oder "Kein Kind steckt im falschen Körper". In einer verlesenen Rede wurde Trans als "Trend" bezeichnet, bei dem Aktivist*innen "vor allem unsicheren Kindern und Jugendlichen einreden wollen, dass es ganz normal ist, sich sein Geschlecht auszusuchen und gegebenenfalls mit Medikamenten nachzuhelfen.“ Diese Inhalte blenden psychisches Leiden, Lebensrealität und Diskriminierungserfahrungen von trans Menschen aus. In der Klinik vor der protestiert wurde, werden trans Menschen bei ihrer Transition unterstützt.
Quelle: Register Mitte, Register Steglitz-Zehlendorf -
Verherrlichung des Nationalsozialismus in Wedding
17.09.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Malplaquetstraße / Seestraße in Wedding wurden die Buchstaben "SA" an eine Hauswand geschmiert. Das S wurde als Sieg-Rune geschrieben.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch-rassistische Hassnachrichten in Mitte
16.09.2025 Bezirk: MitteEine Moscheegemeinde im Bezirk Mitte fand in der Post antimuslimisch-rassistische Hassnachrichten vor.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Neukölln
16.09.2025 Bezirk: NeuköllnBei einer Behörde im Bezirk Neukölln ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.09.2025 Bezirk: BerlinweitIn einem Bus wurden Handzettel mit antisemitischen Inhalten verteilt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
16.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
16.09.2025 Bezirk: MitteAuf der Straße Unter den Linden fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Dabei wurde die Parolen "Israel Kindermörder" und "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber der "JN" in Niederschöneweide
16.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Flutstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die "JN" (Jugendorganisation von "Die Heimat") bewarb.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber des "III. Weg" in Johannisthal
16.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle S-Bahnhof Schöneweide / Sterndamm wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf
16.09.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einem Pfahl am Hausotterplatz im Ortsteil Reinickendorf wurden zwei extrem rechte Aufkleber bemerkt und entfernt. Ein Aufkleber imitierte das Design der antirassistischen Initiative "kein mensch ist illegal" und stellte mit dem Spruch "sozialstaat und offene grenzen schließen sich aus" Migrant*innen pauschal als Belastung dar. Ein anderer stammte vom Neonazi-Versandhandel druck88 und hob die Bedeutung von Bauern hervor.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
16.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Karl-Frank-Str. wurden vier extrem rechte Aufkleber aus verschiedenen neonazistischen Onlinehandeln entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Nord
16.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Kemberger Straße Ecke Havemannstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. An der Kreuzung Belziger Ring wurde ein Sticker entdeckt, der einen Wehrmachtssoldaten zeigt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
16.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Borgmannstr. wurde ein Aufkleber, der für eine extrem rechte Band warb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Nazi-Graffiti im Weitlingkiez und in der Rummelsburger Bucht
16.09.2025 Bezirk: LichtenbergAus einem gegen Nazis gerichteten Schriftzug wurde ein "Nzs"(=Nazis)-Graffiti gemacht. Der vordere Teil wurde mit einem Schriftzug des Ostberliner Fußballvereins 1.FC Union übersprüht.
Auf einer öffentlichen Straßenlaterne in der Hauptstraße Ecke An der Bucht wurden zweimal die gesprühten Zahlencodes "1161" in Kombination mit dem Kürzel "EHL" (="Einheit Lichtenberg") entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf-Nord
16.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Kastanienallee wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich mit einem inhaftierten slowakischen Neonazi solidarisierte, der den Hammerskins zugerechnet werden kann, und dessen Freilassung forderte. Außerdem fand sich der Name der extrem rechten Kleinpartei "Der III. Weg" auf dem Graffiti.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichendes Graffiti und neonazistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
16.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Crivitzer Straße Ecke Grevesmühlener Straße wurde ein großflächiges NS-verherrlichendes Graffiti in Form einer über mehrere Stromkästen gesprühten Reichsflagge und dem Schriftzug "Nazikiez" entdeckt.
Am Prerower Platz wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" gemeldet und entfernt. Auf dem homophoben Motiv stand: "Homopropaganda stoppen!"
Auf der Anlage des Skateparks in Wartenberg am Hagenower Ring wurde zudem ein größeres antiantifaschistisches Graffiti mit dem bei jungen Neonazis beliebten Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Stadtteilkoordination Hohenschönhausen-Nord, SPIK e.V. -
Propaganda vom "III.Weg" im Fennpfuhl
16.09.2025 Bezirk: LichtenbergIm Weißenseer Weg wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleberband aus dem Materialvertrieb der neonazistischen Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleberband werden die parteieigenen Arbeitsgruppen wie "Feder und Schwert", "Erde und Zukunft", "Körper und Geist" sowie die Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) beworben.
Zudem wurde im Weißenseer Weg, Ecke Hohenschönhausener Straße ein queerfeindlicher Aufkleber der "Stolzmonat"-Kampagne gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Diskriminierung in der Urania
16.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Abend wurden zwei als muslimisch wahrgenommene Personen von einem Mitarbeiter aufgefordert, ihre Kufiyas abzulegen oder die Veranstaltung zu verlassen. Der Mitarbeiter stellte das Kleidungsstück pauschal in einen antisemitischen Zusammenhang und verwies darauf, dass seit dem 07. Oktober 2023 keinerlei politischen Symbole in der Urania erlaubt seien. Im Gespräch stellte sich auch heraus, dass die Forderung sonst die Veranstaltung verlassen zu müssen aus der Direktion angeordnet wurde.
Nach langer Diskussion in der die beiden Betroffenen nach eigenen Angaben betont ruhig blieben, ließ der Mitarbeiter von ihnen ab und sie konnten ungestört an der Veranstaltung teilnehmen.
Quelle: Meldeformular -
Rassistische Propaganda in Kaulsdorf
16.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfErneut wurden extrem rechte Sticker an der Bushaltestelle Achardstraße verklebt. Es wurde ein Sticker entdeckt, der antimuslimischen Rassismus verbreitete.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
16.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Große-Leege-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Tradition statt Immigration" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
"Sieg Heil"-Rufe gegen Personen in der Kynaststraße
16.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 20:00 Uhr haben drei junge Neonazis (zwei Frauen, ein Mann), als sie an einer Frau und ihrem asiatisch wahrgenommenem Kind vorbeigelaufen sind, laut "Sieg Heil!" gerufen. Für die Mutter mit Kind wirkte die Situation sehr bedrohlich, da sich zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Personen in der Nähe aufhielten.
Quelle: Berliner Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Friedenau
16.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Grazer Platz wurden zwei Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten.
Quelle: Meldeformular -
Antipalästinensisch-rassistische Schmiererei in Charlottenburg
15.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Kurfürstendamm wurde ein Schriftzug "Viva Palästina" durchgestrichen und darunter mit Edding "existiert nicht!" geschmiert. Die Nicht-Anerkennung eines palästinensischen Hoheitsgebiets kann als Rassismus eingeordnet werden.
Quelle: Register CW via Signal -
Antisemitische Propaganda in Berlin
15.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin