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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin

    30.09.2025 Bezirk: Berlinweit

    Der Gutachter einer technischen Prüforganisation machte einem Berliner im September 2025 Auflagen für die Nutzung seines Motorrads, die sich durch dessen Behinderung nicht erklären ließen und nicht näher begründet wurden. Ihm wurde eine dringliche Empfehlung ausgesprochen zum Verhalten bei der Fahrt mit Beifahrern, obwohl dies weder Teil der Motorradausbildung ist noch bei nicht behinderten Menschen geprüft wird. Darüber hinaus hatte der Prüfer die Fahrt mit Beifahrern gar nicht begutachtet, sondern seine Empfehlung anlasslos ausgesprochen.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd

    30.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Neuen Grottkauer Straße wurde auf einer Postbox ein Aufkleber von „Der III. Weg“ bzw. deren Jugendorganisation "NRJ" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow

    30.09.2025 Bezirk: Pankow

    An einem Mülleimer neben einem Restaurant in der Schulzestraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift „FCK BNT“ (was „Scheiss bunt“ bedeutet) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    30.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Schaufenster einer sozialen Einrichtung klebten mehrere extrem rechte Sticker. Die Aufkleber klebten teilweise über Plakaten für Angebote der Einrichtung, z.B. über einem QR-Code für Nachbarschaftsbeteiligung. Die Sticker stammten hauptsächlich von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent". Sie richteten sich u.a. mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im September

    30.09.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Der Reinickendorfer Kreisverband der Neonazi-Partei "Die Heimat" teilte im September einzelne Beiträge auf Facebook und bedankte sich bei den Teilnehmenden am monatlichen Stammtisch. Dieser findet immer am ersten Freitag im Monat statt.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Hakenkreuz in Marzahn

    30.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Wuhletalskatepark in der Wuhletalstraße nahe der Straßenbahnwendeschleife fand sich die Schmierereien eines Hakenkreuzes und einer 88 (für „Heil Hitler“).

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Hakenkreuz in Restaurant in Alt-Treptow

    30.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fand in einem Restaurant in der Bouchéstr. eine Veranstaltung der Linken Treptow-Köpenick zum Thema Medienaktivismus von Rechtsaußen statt. Am selben Abend wurde auf der Gästetoilette ein Hakenkreuz entdeckt. In der Folge der Veranstaltungen kam es zu einem Shitstorm gegen Die Linke Treptow-Köpenick, die Amadeu-Antonio-Stifung und das Restaurant.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber im Prenzlauer Berg

    30.09.2025 Bezirk: Pankow

    An der Fehrbelliner Straße Ecke Choriner Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der britischen transfeindlichen Gruppe „LGB Alliance“ entdeckt.
    Der Aufkleber trägt die Aufschrift „stop transing kids“ („Hört auf, Kinder zu transen.“) und zeigt eine zerrissene Progess-Pride-Fahne mit dem Text „we are the resistance“ („Wir sind der Widerstand.“).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf

    30.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Alten Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Diskriminierung an Reinickendorfer Schule

    30.09.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Schule im Bezirk Reinickendorf ereigneten sich Vorfälle von rassistischer Diskriminierung gegen ein Schwarzes Kind. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistische Pöbelei in Wedding

    30.09.2025 Bezirk: Mitte

    In einem Supermarkt im Ortsteil Wedding beleidigte ein Security-Mitarbeiter eine Person rassistisch. Zum Schutz der betroffenen Person entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.

    Quelle: Outreach
  • Rassistische Propaganda im Rathaus Neukölln

    30.09.2025 Bezirk: Neukölln

    Mehreren Fraktionen wurde ein Flyer eines neurechten Verlags in den Briefkasten im Rathaus Neukölln geworfen. Der Flyer bewarb ein rassistisches Buch eines bekannten extrem rechten Autors.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistischer Angriff in Altglienicke

    30.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In Altglienicke kam zu einem rassistischen Angriff in der Nachbarschaft. Der Vorfall wurde zum Schutz der Betroffenen inhaltlich und zeitlich anonymisiert.

    Quelle: Jugendmigrationsdienst Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Sticker am Maybachufer

    30.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Maybachufer wurde ein rassistischer Sticker eines rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Nix Yallah Yallah - Amtssprache ist hier Deutsch!" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in Zehlendorf

    30.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Winfriedstraße wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste. Remigration Airlines" propagierte der Sticker das rassistische Konzept der Remigration. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandshop.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Rassistischer Vorfall in Berlin

    30.09.2025 Bezirk: Berlinweit
    In Berlin ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum des Vorfalls liegt vor und wurde zum Schutz der Betroffenen geändert.
    Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi
  • Rassistische und antiantifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    30.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Hinter einem Supermarkt in der Sewanstaße wurde an einem Laternenmasten ein rassistischer Aufkleber aus einem einschlägig bekannten, extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Auf dem Aufklebermotiv war ein Abschiebeflieger und die Forderung nach "Remigration" zu sehen.

    In der Marie-Curie-Straße wurde zudem ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Auf dem Aufkleber stand die Parole "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechter Sticker in der Werner-Düttmann-Siedlung

    30.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf der Rückseite eines Schildes wurde ein rechter Sticker entfernt. Darauf stand in den Farben der Deutschen Nationalflagge "Schwarz Rot Gold ist bunt genug. Junge Alternative Thüringen"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker mit Gewaltandrohung gegen die politische Gegnerschaft am Platz der Luftbrücke

    30.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am U-Bahneingang Platz der Luftbrücke wurde ein rechter Sticker mit Gewaltandrohung gegen die politische Gegnerschaft entdeckt. Der Sticker war in den Farben der Reichsflagge (schwarz, weiß, rot) gehalten und darauf stand "LOVE ANIMALS. HATE ANTIFA" Der Buchstabe A im Wort HATE war als Schlagring dargestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Bedrohung in Schöneberg

    29.09.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Frau wurde nach eigenen Angaben beim Anbringen von Stickern, die sich gegen Antisemitismus richteten bedroht. Erst wurde sie angepöbelt, dann von dem Mann im Auto verfolgt, der aus dem Auto heraus eine Halsabschneiden-Geste machte.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

    29.09.2025 Bezirk: Berlinweit
    Einer Person wurde aufgrund von Behindertenfeindlichkeit das Arbeitsverhältnis beendet. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Aufkleber im Theodor-Loos-Weg

    29.09.2025 Bezirk: Neukölln

    Im Theodor-Loos-Weg in Gropiusstadt wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sticker gehen auf eine extrem rechte Bautzener Gruppe zurück und titelten beispielsweise "Its nice to be white" mit der Abbildung des "White-Power"-Handzeichens.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord

    29.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Toilettenhaus auf dem Vorplatz des S-Bahnhofes Köpenick am Stellingdamm wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt, der eine sog. "Deutsche Zone" ausrief.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow

    29.09.2025 Bezirk: Pankow

    In der Hadlichstraße wurden zwei Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Wendenschloß

    29.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße Grüne Trift wurde ein extrem rechter Aufkleber, auf dem "Normal" als "Rechts", "Militaristisch", "Arisch" und "Linkshassend" definiert wird, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Hellersdorf

    29.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Paul-Levi-Platz fanden sich ein Hakenkreuz sowie die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten Schriftzüge: „FCK Antifa“, „Love Nature Hate Antifa“, „1161“ (für: „Anti-Antifa“). Es wurde unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • "III. Weg"-Aufkleber in Pankow-Zentrum

    29.09.2025 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Thulestraße / Neumannstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt. Der Aufkleber hatte als Slogan "Kampf der Rotfront!"

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Johannisthal

    29.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Landschaftspark Johannisthal liefen zwei Männer händchenhaltend an einer Gruppe von jungen Jugendlichen vorbei, als diese die beiden Männer fragten, ob sie schwul seien. Als die beiden Betroffenen dies bejahten, wurden sie mit Kastanien beworfen und mehrfach getroffen. Dabei versuchte ein Jugendlicher noch, die anderen davon abzuhalten. Einer der Jugendlichen kam dem Pärchen noch auf einem E-Roller hinterhergefahren und sagte ihnen, dass er Schwule hasse. Auch hier kam ein anderer Jugendlicher hinterher und zog ihn zurück. Die Betroffenen entfernten sich daraufhin zügig.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    29.09.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 30 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt. Der Leiter eines Veranstaltungsortes, in dem regelmäßig extrem rechte Veranstaltungen stattfinden, hielt eine Rede und bewarb darin eine Veranstaltung mit einem ehemaligen Führungskader der neonazistischen Partei "Die Heimat" (früher: NPD).

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Aufkleber in Rudow

    29.09.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des U-Bahnhofes Rudow wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sticker trugen die Aufschrift "Remigration! Flieger, grüß mir die Sonne" und zeigten die Abbildung eines Flugzeugs.

    Ein weiterer Sticker richtete sich gegen antifaschistisches Engagement und wurde ebenfalls entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
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