Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte eine anti-Schwarze-Diskriminierung in einer Behörde. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Each One Monitoring / EOTO
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Antisemitische Bedrohung in Berlin
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker im U-Bhf. Gneisenaustraße
02.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm U-Bhf. Geneisenaustraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem Zionismus gleichgesetzt wurde mit dem "Ku-Klux-Klan" und dem Warschauer Ghetto.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
02.10.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz fand eine propalästinensische Kundgebung mit mehreren Hundert Teilnehmenden statt. Dabei riefen Teilnehmende "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Erneut wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Eine Teilnehmerin zeigte ein Schild mit der Aufschrift "Release the Flotilla - Zio Hands off the Sumud". Der Begriff "Zio" wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von amerikanischen Neonazis verwendet. Außerdem wurden die Parolen "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen. Durch ein Palästina "vom Fluss zum Meer" wird Israel das Existenzrecht abgesprochen. Ein Teilnehmer zeigte den "Wolfsgruß", ein Handzeichen türkischer Faschist*innen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. -
Antiziganistische Diskriminierung im Bezirk Pankow
02.10.2025 Bezirk: PankowEin Kind wurde über einen längeren Zeitraum von mehreren Mitschülern gehänselt und gemobbt. Die Schule unternahm nichts dagegen.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Johannisthal
02.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Landschaftspark Johannisthal Richtung Adlershof wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben die Partei und hatten LGBTIQ*-feindliche Inhalte.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Köpenick-Nord
02.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Alte Kaulsdorfer Str. / Kaulsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und queere Menschen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber und rassistisch motivierte Propaganda in Lichtenberg-Mitte
02.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm Münsterlandplatz wurde ein Anti-Antifa-Aufkleber aus einem neonazistischen Versand mit dem Motiv "Antifa-freie Zone" mit einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichenen symbolisierten nicht-binären Person vor der schwarz-weiß-roten Reichsfahne entdeckt und entfernt.
In der Sewanstraße wurde auf der Höhe der Bushaltestelle Sewanstraße Ecke Volkradstraße zudem ein rassistischer Aufkleber mit folgender Parole gefunden und entfernt: "Hate western culture? Book a one-way flight today!".
An der Straßenbahn-Station Alfred-Kowalke-Straße wurde zudem auf einem Halteschild die rassistisch motivierte und zum Mord aufrufende Parole "Tötet Ausländer" und eine den aktuellen russischen Staatspräsidenten Putin verherrlichende Schmiererei "Putin = Hero" (="Held") entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber im S-Bahnhof Friedrichstraße
02.10.2025 Bezirk: MitteAn einem S-Bahntriebwagen wurde im S-Bahnhof Friedrichstraße ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesehen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Schmiererei in der U7
02.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Haltestelle Yorckstraße wurde im hintersten Wagen der U7 eine extrem rechte Schmiererei entdeckt. Dort war in weißer Farbe die erste Zeile des Deutschlandliedes, die Worte "Antifa töten" und "NSU 2.0" geschmiert.
Quelle: Persönliche Meldung -
Hakenkreuze im Prenzlauer Berg
02.10.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Schönhauser Allee / Rodenbergstraße wurden zwei Hakenkreuze entdeckt und übermalt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz in Hellersdorf
02.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Boulevard Kastanienallee, in der Döbelner Straße und der Riesaer Straße fanden sich Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. In der Riesaer Straße Ecke Nossener Straße fand sich der queerfeindliche Aufkleber „Anti LGBT“ („gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender“). In der Döbelner Straße fand sich ein Hakenkreuz.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Mahlsdorf
02.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Ridbacher Straße Ecke der Hönower Straße sowie Ecke des Briesener Wegs fand sich jeweils auf einem Stromkasten die Schmiererei: „1161“. Die Zahlenfolge steht für „Anti-Antifa“, eine langjährige neonazistische Kampagne.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-Verhamlosungen und Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
02.10.2025 Bezirk: MitteVor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Mark im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Dabei riefen Teilnehmende "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Teilnehmerin zeigte ein Schild mit der Aufschrift "Release the Flotilla - Zio Hands off the Sumud". Der Begriff "Zio" wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von amerikanischen Neonazis verwendet. Eine andere Teilnehmerin zeigte gleich drei antisemitische Schilder: Ein Schild zeigte eine blau-weiße Schlange mit Davidstern, die sich um die Erde wickelt. Das Schild bediente damit das antisemitische Narrativ, dass sich die Welt im Würgegriff der hinterlistgen und gefährlichen Juden*Jüdinnen befinde. Ein anderes Schild zeigte ein blutbespritzte Fahne Israels. In der Mitte des Davidsterns war ein Kinderkopf abgebildet. Beschrieben war das Schild mit der Aufschrift "Child Killers". Auch damit wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Das dritte Schild zeigte den Teufel mit einer israelischen Fahne in der Hand. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ebenfalls ein klassisches antisemitisches Narrativ. Außerdem wurde ein Banner mit der Aufschrift "Even the Nazis bombed Hospitals" gezeigt. Damit wird der nationalsozialistische Angriffs- und Vernichtungskrieg mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Redner behauptete, Israel habe in den letzten zwei Jahren "Gaza von einem Konzentrationslager in ein Vernichtungslager" verwandelt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-verherrlichende Aufkleber in Karlshorst
02.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn Karlshorst wurden in der Marksburgstraße Ecke Hentigstraße drei Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand gemeldet. Auf den Motiven waren NS-verherrlichende, rassistische und antilinke Inhalte zu sehen: "Nix yallah, yallah - hier wird Deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsfahne, "Kein Bier für Linke" mit einem vollen Bierkrug, den ein Punk auf den Kopf geschlagen bekommt und "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot".
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Rudow
02.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe der Sportanlage Wutzkyallee im Bezirksteil Rudow wurde an einem Schild der neonazistische Zahlencode "1161" gesichtet. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
02.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Ampel an der Kreuzung Straße an der Wuhlheide / Spindlersfelder Str. wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Frohnau
02.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Invalidensiedlung in Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker mit dem Titel "Remigrationsbärchen" waren Zeichentrickfiguren aus der Serie Glücksbärchis abgebildet. Die Bärchen trugen Flugzeugsymbole auf dem Bauch. Der rassistische Kampfbegriff Remigration wurde hier mit einer süßen Optik verbunden und massenhafte zwangsweise Ausweisungen so als etwas Positives dargestellt. Neben dem rassistischen Aufkleber wurde ein anderer antifaschistischer Aufkleber so verändert, dass er für Faschismus warb.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Sticker am Rudolfplatz entfernt
02.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Rudolfplatz wurde zwei rassistische Sticker entfernt. Abgebildet waren viele bunte, in Herzform angeordnete Flugzeuge und das Wort "Remigration".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistisch motivierte Bedrohung im Weitlingkiez
02.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Lichtenberg ereignete sich eine rassistische Bedrohung und Pöbelei gegenüber einer Gruppe Schwarzer Menschen. In einem Supermarkt beschwerte sich ein großer, glatzköpfiger und hellhäutiger Mann lautstark an der Kasse über eine Gruppe Schwarzer Menschen, sie hätten ihn angemacht, weil er Deutscher sei, obwohl er ihnen doch nur etwas erklären wollte. Auf Hinweise von außen, er sei gerade derjenige, der die Situation verschärfe, reagierte er mit weiteren Drohungen, woraufhin die bedrohte Gruppe teilweise aggressiv reagierte, sich aber schnell stoppen ließ. Auf den anschließenden Hinweis, dass er an der Eskalation mit schuld sei und sich ggf. rassistisch verhalten habe, reagierte er mit Aussagen wie 'wieder so ne linksgrüne Beschuldigung' und 'Deutschland bleibt deutsch'.
Quelle: Berliner Register -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
02.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft in der Wilhelminenhofstr. wurde an einer Wand der Schriftzug "FCK 161" (Fuck Antifa) entdeckt und an die Hochschule gemeldet.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Werbung für transfeindliche und rassistische Organisation in Adlershof
02.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Am Studio / Albert-Einstein-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für eine fundamentalistisch katholische Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus verbreitet, warb.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Angriff auf politische Gegner*in in Pankow
01.10.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein körperlicher Angriff auf ein*e politische Gegner*in. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25 011 -
Angriff auf politischer Gegner*in in Pankow
01.10.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein körperlicher Angriff auf eine politische Gegner*in. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25 011 -
Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Oktober eine rassistisch motivierte Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-25011 -
Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber in Lübars
01.10.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Lübars wurde an der Ecke von Am Vierrutenberg und der Benekendorffstraße ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke" entdeckt und unkenntlich gemacht. Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und pauschal als Gefahr dargestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Schwarze Diskriminierung durch Lichtenberger Hausverwaltung
01.10.2025 Bezirk: LichtenbergEs fand ein anti-Schwarzer rassistischer Vorfall in Form einer strukturellen Benachteiligung im Bezirk Lichtenberg durch eine Hausverwaltung statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
01.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Urbanstraße wurde u.a. die Schmiererei „Free Gaza“ und „From German Guilt“ und „Zionist = Nazi“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
01.10.2025 Bezirk: MitteIn der Invaliden- und Brunnenstraße im Ortsteil Mitte wurden mehrere Aufkleber mit antisemitischen Schriftzügen entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
01.10.2025 Bezirk: MitteIn der Müllerstraße und in der Seestraße in Wedding wurden Plakate entdeckt, auf denen behauptet wurde, dass "satanistische Zionisten" die deutsche Regierung und die öffentlich-rechtlichen Medien kontrollieren würden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitisches Drohschreiben in Neukölln
01.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ist ein antisemitischer Flyer mit dem Titel "Make zionists afraid" aufgetaucht. Darauf sind die Bilder und Klarnamen der Betreiber*innen einer Neuköllner Kneipe abgebildet. Darüber prangen nach unten gerichetete rote Dreiecke.
Das rote Dreieck gilt mitunter als Kennzeichen der Terrororganisation Hamas und wird seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vermehrt für die Markierung feindlicher Ziele benutzt.
Quelle: Register Neukölln via Instagram, taz.de vom 02.10.2025, Tagesspiegel vom 03.10.2025 -
Antisemitismus auf Kundgebung in Gesundbrunnen
01.10.2025 Bezirk: MitteAm Bahnhof Gesundbrunnen fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Mit den Parolen „There is only one state, Palestine ’48“ und "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" wurde die Auslöschung Israels gefordert und damit das Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten. Außerdem wurde die Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" wurde gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Teilnehmerin sagte in einem Redenbeitrag, "Dann, wenn Ramallah frei ist, dann, wenn Tel Aviv frei ist, dann, wenn ganz Palästina frei ist, erst dann ist unser Kampf zu Ende." Eine "Befreiung" Tel Avivs als Teil Palästinas kann als Aufruf zur Auslöschung Israels verstanden werden.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Registerstelle Mitte -
Antisemitismus auf Kundgebung in Moabit
01.10.2025 Bezirk: MitteIn Moabit kam es zu einer propalästinensischen Kundgebung mit etwa 300 Teilnehmenden. Die Demonstration fand zuerst im und später vor dem Hauptbahnhof statt. Mit „There is only one state, Palestine ’48“ wurde die Auslöschung Israels gefordert und damit das Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten. Außerdem wurden die Parolen "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen. Durch ein Palästina "vom Fluss zum Meer" wird Israel ebenfalls das Existenzrecht abgesprochen. Auch "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" wurde gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganismus in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg-Wilmersdorf fand ein antiziganistischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung in einer Lichtenberger Kita
01.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn einer Kita in Lichtenberg kam es zu einer antiziganistischen Diskriminierung. Die Details werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht und das Datum des Vorfalls wurde geändert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistischer Vorfall in Berlin
01.10.2025 Bezirk: BerlinweitAn einer Berliner Schule ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum wurde verändert.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einer Schule im Bezirk kam es zu einer antiziganistischen strukturellen Benachteiligung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro Projekt DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
01.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Johannisthal wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte rassistische Inhalte, der andere richtete sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Jobcenter Treptow-Köpenick kam es zu einer strukturellen behindertenfeindlichen Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und der Zeitpunkt anonymisiert.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
01.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Langen Brücke wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammte von der Partei "Die Heimat".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
01.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Boulevard Kastanienallee fand sich ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Sticker in Lichterfelde
01.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfUm den Kranoldplatz herum wurde eine Vielzahl an Stickern einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. So fanden sich u.a. auf Werbeplakaten in der Unterführung am Kranoldplatz mehr als 10 Sticker der Gruppierung. Einige Sticker propagierten das rassistische Konzept der "Remigration". Außerdem klebten dort Flyer, die Werbung für ein Buch zur Remigration machten. Zusätzlich klebten auf Laternen in der Gegend drei weitere Aufkleber der extrem rechten Gruppierung. Auch an der Ecke Ostpreußendamm/Bäkestraße wurde ein Aufkleber der Gruppe gefunden.
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Rigaer Straße
01.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 18:45 Uhr wurde eine 46-jährige Frau in der Rigaer Straße von einem 31-jährigen angespuckt und anschließend transfeindlich beleidigt.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 2240 vom 02.10.2025 -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
01.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neuen Grottkauer Straße in Höhe der Peter-Edel-Straße fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Marzahn
01.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Marzahner Promenade nahe dem Bürgeramt fand sich ein Plakat mit dem Kürzel „NRJ“, was für die neonazistische Jugendpartei „Nationalrevolutionäre Jugend“ steht. Daneben fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Es wurde unkenntlich gemacht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verharmlosende Schmiererei in Schöneberg
01.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf mehreren Briefkästen an der Kleiststraße wurden Graffitis angebracht, die den Nationalsozialismus verharmlosen. So stand auf einem "FCK ZIONZS", was Zionismus in die Nähe des NS rückt, sowie "Israel is a Nazi Terrorist", wo dem ganzen Staat eine Nähe zum NS-Staat unterstellt wird.
Quelle: Persönliche Meldung -
NS-Verharmlosung in Lichtenberg-Mitte
01.10.2025 Bezirk: LichtenbergIm Blockpark hinter der Lückstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nicht mein Kanzler, nicht meine Drecksarbeit" mit dem Konterfei von Bundeskanzler Friedrich Merz inklusive eines nachträglich aufgemalten Hitlerbärtchens entdeckt und entfernt. In der Gleichsetzung von Merz mit dem NS-Massenmörder und Diktator Adolf Hitler ist eine NS-Verharmlosung zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda vom "III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen
01.10.2025 Bezirk: LichtenbergErneut wurden in der Hohenschönhauser Straße mehrere Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. U.a. wurden die Motive mit der Aufschrift "Der III.Weg Berlin - Familie, Tradition, Heimat" und "Zerschlagt die Rotfront" gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register