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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuze an Jugendfreizeiteinrichtung

    22.05.2017 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Nach dem Wochenende 20./21.5. werden an der Jugendfreizeiteinrichtung Eastend in Hellersdorf-Nord Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
    Quelle: JFE Eastend / Polis*
  • "III. Weg"-Aufkleber in Berlin-Buch

    22.05.2017 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der rechten Partei "III. Weg" u.a. in der Bruno-Apitz-Straße entdeckt und entfernt. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Antifa-Banden zerschlagen".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • Rassismus in Kreuzberg - U7

    22.05.2017 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 8:30 Uhr drängelt in der U7 ein weißer Mann einen schwarzen Mann übertrieben bei Einfahrt der U-Bahn. Mitreisende kritisieren den Drängler. Daraufhin ruft dieser beim Ausstieg, "der war ein Kanacke".
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Rechte Aufkleber in Steglitz

    22.05.2017 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In der Muthesiusstraße wurden drei Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Angriff auf schwules Paar

    21.05.2017 Bezirk: Mitte
    Am Mittag des 21.05.2017 wurde ein Mann in Mitte mit Fäusten in den Rücken geschlagen. Den Angaben des 46 Jahre alten Opfers und seines 26-jährigen Lebensgefährten zufolge seien beide Hand in Hand gegen 13 Uhr die Münzstraße entlang gegangen. Ein Mann lief plötzlich dicht hinter ihnen. An der Ecke Neue Schönhauser Straße habe der 46-Jährige ihn angesprochen, er solle nicht so dicht hinter ihnen laufen. Dieser habe sein Tun aber weiter fortgesetzt und dem 46-Jährigen außerdem mit den Fäusten in den Rücken geschlagen. Alarmierten Polizisten sagte der 45-Jährige dann später, ihm habe es nicht gepasst, dass das Paar Hand in Hand gelaufen sei. Geschlagen habe er ihn allerdings nicht, so seine Aussage. Der 46-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Die Polizisten brachten den vorläufig Festgenommenen zu einer Gefangenensammelstelle, in der er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er seinen Weg fortsetzen durfte.
    Quelle: Polizeimeldung und Queer.de
  • Angriff aus homophober Motivation in Schöneberg

    21.05.2017 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Am 21.05.2017 gegen 4.30 Uhr wurde ein 25-jähriger Mann, der vor einer Bar in der Motzstraße stand, zunächst von einer Frau homophob beleidigt und angerempelt und anschließend von dem Begleiter der Frau ins Gesicht geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizei Berlin, 21.05.2017
  • Anti-Antifa Aufkleber in Baumschulenweg

    21.05.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Baumschulenstraße Ecke Frauenlobstraße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtet sich aus nationalsozialistischer Perspektive gegen Drogen und Antifaschist_innen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Anti-Antifa Aufkleber in Köpenick

    21.05.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bahnhofstr. gegenüber dem Form Köpenick klebte ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa aufs Maul!!! -nicht labern sondern umhauen- Aktion sauberes Köpenick." entdeckt und entfernt. Er klebte ebenfalls über einem Aufkleber, der sich für Vielfalt und gegen Rassismus einsetzt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonazistische Sprühereien in der Wuhlheide

    21.05.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wuhlheide in Köpenick wurden mehrere rassistische und neonazistische Sprühereien entdeckt. Nachdem diese von Antifaschist_innen übermalt worden sind, wurde nach kurzer Zeit wieder welche gesprüht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Aufkleber am U-Bahnhof Pankstraße

    21.05.2017 Bezirk: Mitte
    Am Ausgang des U-Bahnhofes Pankstraße fanden sich NPD-Aufkleber mit dem Slogan „Dexit jetzt!“. Diese wurden, soweit entdeckt, entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • NPD-Infostand in Rudow

    21.05.2017 Bezirk: Neukölln
    Vor der Alten Dorfschule in Rudow führt die NPD Neukölln einen Info-Stand durch. Es werden Unterschriften für den Antritt der Partei zur Bundestagswahl im Herbst dieses Jahres gesammelt.
    Quelle: Register Neukölln
  • "Pro Deutschland"-Flyer im Rosenfelder Ring

    21.05.2017 Bezirk: Lichtenberg
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte im Rosenfelder Ring und in der Rhinstraße Flugblätter für ihre Aktion „Brot für Berlin“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    21.05.2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 21. Mai 2017 gegen 18.55 Uhr wird ein 17-jähriger Mann auf dem Hardenbergplatz in Charlottenburg von einer 21-jährigen Frau rassistisch beleidigt, bespuckt und mit einer Bierflasche, die ihn am Hinterkopf trifft, beworfen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 23.06.17
  • Antisemitismus auf Youtube

    20.05.2017 Bezirk: Berlinweit
    Schoa-relativierende Nachricht an JFDA auf Youtube: AfD und IB verfolgt wie Juden_Jüdinnen in der Schoa
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Aufkleber der "Identitären Bewegung" auf der Schloßstraße

    20.05.2017 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Auf der Schloßstraße wurde ein Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Islamisierung nicht mit uns" entdeckt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Brutaler homofeindlicher Angriff im Tiergarten

    20.05.2017 Bezirk: Mitte
    Am Nachmittag des 20.05.2017 wurde ein Mann im Großen Tiergarten von einem unbekannten Mann aus einer vierköpfigen Männergruppe heraus homophob beleidigt. Anschließend hat ihn derselbe Mann zu Boden gestoßen und ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Mann hat sich dann das Funktelefon und die Geldbörse des Angegriffenen genommen. Anschließend flüchtete er zusammen mit den drei anderen Männern, die sich an dem Angriff nicht beteiligt haben sollen. Der Angegriffene erlitt leichte Kopfverletzungen. Er sprach nach dem Angriff ein Paar an, das im Park joggen war, und erzählte ihnen was ihm passiert war. Das Paar rief daraufhin die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung und Queer.de
  • Fest für Demokratie und Meinungsfreiheit der AfD in Müggelheim

    20.05.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am 20. Mai veranstaltete die AfD Treptow-Köpenick ein sogenanntes „Fest für Demokratie und Meinungsfreiheit“. Das Fest fand in Konkurrenz zum alljährlichen „Fest für Demokratie und Toleranz – gegen Angsträume“ statt und entsprach damit den gängigen Strategien der AfD.Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Südende

    20.05.2017 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In der Brandenburgischen Straße in Steglitz wurde ein Hakenkreuz an einer Straßenlaterne entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mitarbeiter des ZfD von Neonazi-Rocker massiv bedroht

    20.05.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Nachdem am 20. Mai das 13. "Fest für Demokratie und Toleranz - Gegen Angsträume" in der Schnellerstraße erfolgreich stattfand wurden Anwesende beim Abbau massiv bedroht. Eine Gruppe von vier Rockern (erkennbar an der Kleidung) überquerte die Spreestraße und zeigte dabei in die Richtung der Abbauenden den Hitlergruß. Eine Person sprach die Gruppe an, woraufhin einer der Rocker auf ihn zu lief. Der Neonazi-Rocker baute sich vor ihm auf und zeigte nochmals den Hitlergruß. Daraufhin intervenierte ein Mitarbeiter des Zentrums für Demokratie und teilte dem Neonazi-Rocker mit, dass er jetzt die Polizei rufen würde. Daraufhin kam der Neonazi-Rocker auf den Mitarbeiter zu und sagte: "Ich zeig dir noch was ganz anderes". Während er das sagte griff er mit seiner rechten Hand in die linke Innenseite seiner Jacke. Es ist davon ausgegangen worden, dass der Neonazi-Rocker eine Waffe zieht. Um die Person auf Abstand zu halten, warf der Mitarbeiter eine Flasche vor die Füße des Neonazi-Rockers und schrie ihn an, dass er weg bleiben sollte. Daraufhin zog sich der Neonazi-Rocker mit dem Rest seiner Gruppe in die Kneipe "Ballaballa" in der Spreestraße zurück. Die eintreffenden Polizeibeamten schätzten die Bedrohungssituation ähnlich wie der Mitarbeiter des Zentrums für Demokratie ein und forderten Verstärkung an, bis schließlich ca. 50 Beamte vor Ort waren. Um die Tatverdächtigen zu ermitteln kontrollierte die Polizei die Gäste der Kneipe, die Täter waren jedoch nicht mehr anzutreffen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Stand in der Volkradtstraße

    20.05.2017 Bezirk: Lichtenberg
    Die Lichtenberger NPD führte einen Infostand in der Volkradtstraße durch und sammelte dort Unterschriften für die Bundestagswahl. Sie verteilte darüber hinaus Flugblätter und Aufkleber mit flüchtlingsfeindlichen Parolen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • Rassistische Aufkleber der "Identitären Bewegung"

    20.05.2017 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Auf der Schloßstraße wurden zwei Sticker der Identitären Bewegung mit antimuslimischem Text entdeckt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Demonstration in Charlottenburg

    20.05.2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 20. Mai 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen Gruppierung "Hand in Hand" statt Sie liefen vom Hardenbergplatz, die Joachimsthaler Straße, den Kurfürstendamm und Tauentzien, den Wittenbergplatz, die Bayreuther Straße, die Kurfürstenstraße, Landgrafenstraße, das Lützowufer, die Budapester Straße, die Hardenbergstraße zum Hardenbergplatz. Rassistische Beleidigungen wie "Salamifresser" Wurden über das Hauptmikrofon verbreitet. Hauptredner war Enrico G. Es wurde eine Reichskriegsfahne mitgeführt. Die Gruppe Hand in Hand stammt aus dem Havelland und ist rassistisch und rechtspopulistisch ausgerichtet.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 20.06.17, Berlin gegen Nazis
  • Rassistischer Angriff und Beleidigung im Prenzlauer Berg

    20.05.2017 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde am Nachmittag ein Mann ein Betroffener einer gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und rassistischer Beleidigung. Der 45-Jährige sprach Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft, die zur Betreuung eines Fußballspiels im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark eingesetzt waren, an und schilderte diesen Folgendes: Er war auf seinem Fahrrad kurz vor 16 Uhr in der Eberswalder Straße in Richtung Mauerpark unterwegs und soll von zwei Männern angehalten worden sein. Der Kleidung nach könnte es sich bei den beiden Männern offenbar um Fußballfans gehandelt haben. Nachdem der Radfahrer die Männer gefragt hatte, warum sie ihn gestoppt hätten, sollen ihn beide rassistisch beleidigt haben. Zudem soll einer der beiden Männer ihn bespuckt und ihm eine Getränkedose an den Kopf geworfen haben. Dann sollen die beiden Männer gemeinsam gegen das zwischenzeitlich auf den Gehweg abgelegte Fahrrad des 45-Jährigen und den darauf befindlichen Rucksack getreten haben. Anschließend soll das Duo dann noch auf den Rucksack gespuckt haben, bevor es dann in Richtung Schönhauser Allee weg ging. Aufgrund der Personenbeschreibungen konnten Polizisten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 42 und 46 Jahren an der Cantian- Ecke Milastraße vorläufig festnehmen. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Jüngeren einen Wert von etwa 2,7 Promille und bei seinem Begleiter einen Wert von rund 0,9 Promille. Beide wurden in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Nach Blutentnahmen und erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Festgenommenen wieder entlassen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 21.05.2017
  • Rechte Sticker in Rudow

    20.05.2017 Bezirk: Neukölln
    In Rudow werden 17 rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Sticker stammen u. a. von NPD und AfD. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • Antisemitische Pöbelei

    19.05.2017 Bezirk: Berlinweit
    Zum Schutz der Betroffenen findet keine Veröffentlichung des Vorfalls statt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Pöbelei

    19.05.2017 Bezirk: Berlinweit
    Zum Schutz der Betroffenen findet keine Veröffentlichung des Vorfalls statt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitisches Schild in Nordneukölln

    19.05.2017 Bezirk: Neukölln
    Am Rathaus Neukölln findet eine Kundgebung für die Solidarität mit palästinensischen Gefangenen im Hungerstreik statt. Auf der Kundgebung wird ein antisemitisches und NS-relativierendes Schild gezeigt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Rechte Aufkleber in Steglitz

    19.05.2017 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Am U-Bahnhof Schloßstraße und in der Nähe des Ladens „Werken, Schenken, Spielen“ wurden 5 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Versuchte Besetzung des Justizministeriums durch Identitäre

    19.05.2017 Bezirk: Mitte
    Am 19.5. versuchten ca. 50 Mitglieder der Identitären, das Dach des Justizministeriums in der (rassistisch benannten) Mohrenstraße zu besteigen. Die Polizei verhinderte die Aktion. Unter den Identitären trugen einige NVA-Uniformen. Es nahmen auch Vertreter der Identitären aus anderen Bundesländern teil, darunter Vertreter von Kontrakultur Halle und Identitäre aus Mecklenburg-Vorpommern (z.B. Regionalleiter der IB MV, Vorsitzender von Heimwärts e.V., eines regionalen Identitären-Tarnvereins). Die Polizei ermittelt nach der Aktion gegen den Landesvorstand der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative, der auch bei der vergangenen Abgeordnetenhauswahl für die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf für die AfD kandidierte.
    Quelle: zeit.de
  • Antisemitische Pöbelei

    18.05.2017 Bezirk: Berlinweit
    Zum Schutz der Betroffenen findet keine Veröffentlichung des Vorfalls statt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Menschenfeindlicher Antrag in der BVV

    18.05.2017 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am 18. Mai stellt die AfD-Fraktion bei der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einen Antrag unter dem Titel „Integrationshemmnis für Flüchtlinge beseitigen“. Darin fordert die AfD-Fraktion, dass das Bezirksamt bei den zuständigen Behörden Informationen einholen solle, ob sich unter den Flüchtlingen in Marzahn-Hellersdorf „Gefährderinnen und Gefährder, Taliban, Salafisten und Gewaltverbrecher anderer Art befinden und falls ja, die Bevölkerung umfassend über den Wohnort dieser Personen zu informieren“. In dieser Forderung drückt sich Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aus, da pauschal eine Bevölkerungsgruppe unter Verdacht gestellt wird. Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt und von einem Vertreter der BVV als "grundgesetzeswidrig" bezeichnet. Die AfD - "Alternative für Deutschland" - ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische, neurechte oder extrem rechte Positionen vertreten.
    Quelle: Lichtenberg Marzahn+ / PfD
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    18.05.2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 18. Mai 2017 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Ein Ökonom stellte sein Buch vor: „Wir schaffen das – alleine! Warum kleine Staaten einfach besser sind“. Er stellte eine Kleinstaaterei wie im 18.. und 19. Jahrhundert in deutschen Ländern der Europäischen Union entgegen. Er erläuterte dies anhand ökonomischer Beispiele. Kleinstaaterei befürwortete er. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung interessiert und europaskeptische Positionen finden darin ihren Platz, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.

    Quelle: Register CW
  • NPD-Infostand in Buckow

    18.05.2017 Bezirk: Neukölln
    An der Kreuzung Buckower Damm/Alt-Buckow führt die NPD Neukölln einen Info-Stand durch. Es werden Unterschriften für den Antritt der Partei zur Bundestagswahl im Herbst dieses Jahres gesammelt.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Bemerkungen in Café

    18.05.2017 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einem Café in der Nähe des U-Louis-Lewin-Straße äußert sich eine Frau laut rassistisch über Geflüchtete. Sie spricht diesen pauschal ab Gründe für Asyl zu haben, diffamiert sie als Belastungen und potenzielle Terroristen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • Rassistischer Angriff in Hellersdorf

    18.05.2017 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In Hellersdorf wird eine Person aus rassistischer Motivation heraus angegriffen. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • AfD Bezirksverordnete spricht Morddrohung gegenüber eines Bürgerdeputierten aus und wiederholt diese

    17.05.2017 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Der Bürgerdeputierte berichtete im Migrations-Ausschuß, seinen Kontakt zu einigen Dealern zu nutzen, um ihnen in Gesprächen Alternativen zum kriminellen Gelderwerb aufzuzeigen. Nach Ende der Ausschußsitzung spricht die AfD Bezirksverordnete Schmidt den Bürgerdeputierten nicht deutscher Herkunft an und unterstellte ihm auf englisch mit den Dealern im Görlitzer Park gemeinsame Sache zu machen. Sie droht ihm dazu auch mit den Worten „I will kill You“ und wiederholt diese Drohung noch ein weiteres Mal.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Antisemitische Plakate am Hermannplatz

    17.05.2017 Bezirk: Neukölln
    Gegen 14.10 Uhr zeigt ein Mann mehrere Plakate am Hermannplatz. Die Plakate transportieren antisemitische und NS-relativierende Botschaften: Der Begriff "Nazi" wird von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist*innen werden als Faschist*innen bezeichnet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Pöbelei

    17.05.2017 Bezirk: Berlinweit
    Zum Schutz der Betroffenen findet keine Veröffentlichung des Vorfalls statt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Pöbelei

    17.05.2017 Bezirk: Berlinweit
    Zum Schutz der Betroffenen findet keine Veröffentlichung des Vorfalls statt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Pöbelei in Wilmersdorf

    17.05.2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 17. Mai 2017 wurde in Wilmersdorf in einer wohltätigen Einrichtung die Angabe eines Wohnungslosen diskutiert, er hätte wegen seiner Davidstern-Tätowierung in den meisten Wohnungslosen-Unterkünften mit Gewalt seitens etwaiger antisemitisch eingestellter muslimischer Bewohner zu rechnen. Ein Mitarbeiter äußerte die Vermutung, der Wohnungslose würde seine Tätowierung als "Joker" einsetzen um eine privilegierte Behandlung zu erhalten.
    Quelle: RIAS Berlin
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