Antisemitische Schmiererei unter Fenster im Wohnhaus
In einem Gewerbehof am oberen Fenster eines Wohnhauses in der Warschauer Straße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In einem Gewerbehof am oberen Fenster eines Wohnhauses in der Warschauer Straße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Im Chalet Suisse in der Clayallee fand ein sog. "Dienstagsgespräch" statt. Als Redner ist der Holocaustleugner Bernhard Schaub aufgetreten. Das Thema der Veranstaltung war „Deutschland vor der Entscheidung - Von der gesellschaftlichen Dekadenz zur nationalen Erhebung !“. Bernhard Schaub ist Gründer der „Europäischen Aktion“ einem Netzwerk von europäischen Holocaustleugner*innen. Der Organisator der Veranstaltung war ein ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär. Die Dienstagsgespräche sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern stattfinden. Neben dem Organisator waren weitere Berliner NPD-Mitglieder vor Ort.
In der Firlstr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Bei einem Vortrag im Rahmen der Messe Spiritualität & Heilen 2019 im AVZ-Logenhaus im Ortsteil Wilmersdorf (Emser Straße) am 13. September 2019 äußerte sich der Referent - ein orthopädischer Mediziner und Homöopath - in verschwörungstheoretischer Weise und nutzte dabei auch antisemitische Codes. Es wurde eine nicht näher benannte Gruppe konstruiert, die u.a. für die deutsch-deutsche Teilung verantwortlich sei. Der Vortrag stand laut Veranstaltungsprogramm unter dem Motto "Geistige Vergiftung in der heutigen Zeit. Vom 'Impfen' - für und wider - Beeinflussung durch die Medien - Klimawandel - offene Grenzen - was du gefälligst zu denken hast". Es nahmen etwa 50 Personen an dem Vortrag teil.
An einem Briefkasten an der Ecke Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz gemalt.
Im Ortsteil Weißensee wurde am Pasedagplatz an einem Postkasten eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.