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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Bedrohung in Zehlendorf

    14.03.2020 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Eine 29 jährige Frau wurde in Begleitung ihrer neunjährigen Tochter in einem Bus von einem Mann rassistisch beleidigt. Beide waren in dem Bus der Linie 118 gegen 18.25 am Teltower Damm eingestiegen.Als sie in der Nähe der Clauertstraße den Bus verließen, soll der Unbekannte ihr gefolgt sein und habe dann ein Messer aus einer Jackentasche geholt, aufgeklappt und ihr gezeigt. Anschließend soll der Mann in unbekannte Richtung weggegangen sein. Der polizeiliche Staatschutz des LKA ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistische Hetze im Supermarkt

    14.03.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einem Supermarkt in der Mehrower Allee beobachteten mehrere Zeug*innen einen Angestellten der Security dabei, wie er zusammen mit einem Kunden an der Kasse gegen geflüchtete Menschen hetzte. Die Zeug*innen haben später eine Beschwerdemail an die Leitung des Supermarkts geschrieben.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antimuslimischer Angriff im U-Bahnhof Spandau

    13.03.2020 Bezirk: Spandau
    Eine 42-jährige Frau, die zusammen mit ihrer Tochter unterwegs war, wurde gegen 14.30 Uhr im U-Bahnhof Spandau von einem unbekannten Mann aus antimuslimischer Motivation beleidigt und so mit der Schulter angerempelt, dass sie zu Boden stürzte. Der Angriff wurde angezeigt.
    Quelle: ReachOut
  • Auseinandersetzung zweier Autofahrer endete mit rassistischer Beleidigung

    13.03.2020 Bezirk: Spandau
    Gegen 16:20 kam es am Barmbeker Weg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern. Beide konnten wegen der engen Straße nicht aneinander vorbeifahren. Der ältere Autofahrer, der nur ein Stück zur Seite hätte fahren müssen, weigerte sich zunächst. Der jüngere Autofahrer, dessen 3-jähriges Kind auch im Auto saß, hätte ein viel längeres Stück zurückfahren müssen und machte dem anderen daher deutlich, dass er warten werde, bis der andere Platz mache. Daraufhin machte dieser tatsächlich Platz und ließ seine Scheibe herunter. Der jüngere Autofahrer sprach ihn an, was das sollte, woraufhin der Ältere sich mit "Ich nix verstehen" über ihn lustig machte, während eine neben ihm sitzende Frau lachte. Der jüngere Autofahrer verwies auf seine guten Deutschkenntnisse, woraufhin der Fahrer ihn noch einmal rassistisch beleidigte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimische Schmiererei in Mariendorf

    12.03.2020 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Auf dem Sitz einer Bushaltestelle in der Straße Am Heidefriedhof im Ortsteil Mariendorf ist der antimuslimische Schriftzug "No Islam" angebracht.
    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber am U-Bahnhof Hellersdorf

    12.03.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, der Kritik an Umweltschutzmaßnahmen mit völkischen Inhalten verbindet und sich gegen die Partei Die Grünen richtet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • Mann im Bus M32 rassistisch beleidigt

    12.03.2020 Bezirk: Spandau
    Am 12. März wurde ein 20-jähriger Mann gegen 20:40 von einem Unbekannten rassistisch beleidigt: Zunächst wurde er ununterbrochen von dem unbekannten Mann angestarrt, und, als er den Mann deshalb ansprach, rassistisch beleidigt (N-Wort). Beim Aussteigen an der Haltestelle Nauener Straße äußerte sich der Mann noch einmal rassistisch: "Komm raus. Verpiss dich aus meinem Land".
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.03.2020/ Register Spandau
  • Rassistische Bedrohung in Marzahn

    12.03.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Eine Person wurde rassistisch motiviert bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • Bedrohung in Facebook-Gruppe

    11.03.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einer Marzahn-Hellersdorfer-Facebookgruppe wurde eine Person mit körperlicher Gewalt bedroht, die zuvor gegen rechte Positionen argumentiert hat.
    Quelle: Register ASH
  • "Behindert" als Schimpfwort benutzt

    11.03.2020 Bezirk: Spandau
    In einem Gespräch an der Bushaltestelle Rathaus Spandau gegen 15:00 Uhr äußert sich eine Frau gegenüber ihrem Begleiter abwertend über eine andere Person und benutzt dabei den Ausdruck "behindert".
    Quelle: Register Mitte
  • Einwanderungsfeindliche AfD-Kundgebung vor dem Kanzleramt

    11.03.2020 Bezirk: Mitte
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Aufkleber am Elsterwerdaer Platz

    11.03.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am und um den U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. mit den Nationalsozialismus verherrlichendem Inhalt, gefunden und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • Hakenkreuz entdeckt nachdem Kinderwagen angezündet wurde

    11.03.2020 Bezirk: Neukölln
    Am 11.3. wurde in den frühen Morgenstunden ein Kinderwagen im Hausflur eines Miethauses im Mittelweg in Brand gesetzt. Nur durch Zufall hat das Treppengeländer aus Holz kein Feuer gefangen. Bei den Renovierungsarbeiten im April kam an den verrusten Wänden ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Deutschland" zum Vorschein. Die Mieter_innen sind sich sicher, dass das Gesprühte am Abend davor noch nicht da war.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
  • Kündigung aus antimuslimischer Motivation

    11.03.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. März 2020 wurde ein Angestellter eines Hotels in Wilmersdorf aus antimuslimischer Motivation gekündigt. Nach dessen Aussage waren auch andere Mitarbeiter*innen betroffen und wurden gekündigt.
    Quelle: Register CW
  • Neonazi-Aufkleber in der Sewanstraße

    11.03.2020 Bezirk: Lichtenberg
    In der Sewanstraße wurden Aufkleber eines Neonaziversands aus Halle gefunden, die sich in diskriminierender Weise gegen Politiker_innen der Grünen richteten.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • Neonazi-Aufkleber in Karlshorst

    11.03.2020 Bezirk: Lichtenberg
    In der Wandlitzstraße und in der Odinstraße wurden mehrere Aufkleber eines Neonaziversands aus Halle gefunden, die sich gegen Antifaschist*innen, gegen Greta Thunberg und gegen Angela Merkel richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazistische Anti-Antifa-Aufkleber in Friedenau

    11.03.2020 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    An einem Straßenschild in der Cranachstraße in Friedenau sind verschiedene Anti-Antifa-Aufkleber aus dem neonazistischen Spektrum angebracht. Neonazistische Gruppen sind bemüht, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem gegen vermeintliche politische Gegner_innen wie Antifaschist_innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter_innen, aber auch Journalist_innen agitiert wird.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    11.03.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 11. März 2020 fand in der Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Redner bediente sich unter anderem rechtpopulistischer Schlüsselbegriffe wie "political correctness" oder "Sprachdiktat", zudem fielen biologistisch begründete LGBTIQ-feindliche und rassistische Aussagen. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer antiliberalen, konservativen und neurechten Ideologiebildung interessiert, dieser Vortrag ordnet sich in diesen Kontext ein.

    Quelle: Register CW
  • Neurechte Veranstaltung in Zehlendorf

    11.03.2020 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In den Räumen der Burschenschaft "Gothia" hat der sogenannte "Staatspolitische Salon" stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung vom neu rechten "Institut für Staatspolitik" (IFS). Diese Treffen versammeln ein breites Feld der "neuen" und extremen Rechten. Des Weiteren hat die Gothia starke Kontakte zur Identitären Bewegung aufgrund von personellen Überschneidungen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • NSDAP-Aufkleber in Blankenburg

    11.03.2020 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Blankenburg wurden auf der Bahnhofsstraße vereinzelt wieder selbstgemachte Aufkleber entdeckt. Diese trugen den Slogan "NSDAP".
    Quelle: NEA
  • Racial Profiling am Görlitzer Park

    11.03.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Wie der Betroffene berichtete, steht er gegen 22 Uhr Görlitzer Ecke Oppelner Str. vor einer Eckbar, als 4-5 Polizisten zu Fuß aus dem Park auf ihn zukommen. Der Betroffene wird kontrolliert, erst werden Personalien abgefragt, dann der Körper abgetastet. Ein Auto mit weiteren Beamten kommt hinzu. Der Betroffene muß sich nackt ausziehen und wird befragt, was er hier mache. Er antwortet, er trinke Bier in der Bar. Die Polizisten sagen, es gebe viele Bars, wo er hingehen könne, die nicht am Park sind und meinen, wenn er hier trinkt, denken sie er sei ein Dealer. Dann schicken sie den Betroffenen nach hause. Dieser wollte aber noch sein Getränk austrinken. Die Polizisten verweigern dies und schicken ihn wiederholt nach hause. Sie drohen dem Betroffenen mit Gefängnis, wenn er hier bleibt und heute oder morgen nochmals kontrolliert wird. Aufgrund des großen Drucks, zahlt der Betroffene sein Getränk und geht nach hause, obwohl er in der Nähe noch mit einer Freundin verabredet war.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Racial Profiling in der Wiener Straße

    11.03.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Wie eine Zeugin berichtete, wurde ein schwarzer Mann, der lediglich eine Bierflasche in der Hand hielt, in der Wiener Straße nahe U-Görlitzer Bahnhof grundlos von sechs Beamten zu Boden gedrückt. Der Mann rief "You kill me here!", bekam aber keine Reaktion. Eine Frau mit Kleinkind versuchte zu helfen, worauf ihr mit Verhaftung gedroht wurde. Später wurde der Mann an den Gliedmaßen hochgehoben und in ein Polizeifahrzeug verfrachtet. Es wurde Anzeige erstattet. 
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Racial Profiling in der Wrangelstraße

    11.03.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein schwarzer Mann wird von der Polizei kontrolliert, als er gegen 13:15 Uhr Wrangelstraße zwischen Falckenstein und Oppelner Str. den Gehweg entlang läuft. Andere Personen werden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz an Wohnungstür

    10.03.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In die Wohnungstür einer syrischen Frau, die in Marzahn-Nord lebt, wurde ein Hakenkreuz geschmirgelt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • Neonazi-Aufkleber in Karlshorst

    10.03.2020 Bezirk: Lichtenberg
    In der Gundelfingerstraße, Wandlitzstraße und Heiligenberger Straße wurden Aufkleber eines Hallenser Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazistische Zahlencodes in Adlershof

    10.03.2020 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wassermannstr. wurde drei Mal die "88" geschmiert. In zwei Fällen befand sich die Schmiererei an einem Supermarkt, einmal in einem Hausdurchgang.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in Reinickendorf-Ost

    10.03.2020 Bezirk: Reinickendorf
    In einer Bäckerei in der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost beleidigte ein Stammkunde eine Kundin und eine Verkäuferin rassistisch und bedrohte sie. Gegen 11.30 Uhr kam es zunächst zu einem Konflikt zwischen dem älteren Herrn und einer Frau im Alter von 25-30 Jahren, die mit einem Kinderwagen im Laden stand. Der Mann rempelte die Kundin im Vorbeigehen an, worauf sie ihn höflich darauf hinwies, dass sie ihm hätte Platz machen können, wenn er mit ihr kommuniziert hätte. Daraufhin beschimpfte er die Kundin, die er möglicherweise aufgrund ihrer Locken für nicht-deutsch hielt, als "ausländische Schlampe" und forderte sie auf „Verpiss dich“ und „geh zu deinen Artsgleichen“. Eine etwa 25-jährige Verkäuferin, die bei Bedarf mit Kund_innen auf Türkisch und Englisch spricht, zeigte Courage, ermahnte den Mann und bat ihn, den Laden zu verlassen. Die betroffene Kundin verließ daraufhin die Bäckerei und der Herr ging nun dazu über, die Verkäuferin zu beleidigen. Als die Verkäuferin ankündigte, die Polizei zu rufen, drohte der Kunde: „Warte ab ich komme hinter die Theke und ficke dich.“ Als er versuchte, hinter die Theke zu kommen, intervenierten weitere Kunden und ein Mitarbeiter eines angrenzenden Ladens. Auch diese Personen wurden von dem Stammkunden u.a. als „Scheißausländer“ beschimpft. Die ebenfalls anwesende Leiterin der Filiale verhinderte einen Anruf bei der Polizei und schloss den Bereich hinter der Theke ab. Sie forderte den Mann schließlich auf, die Filiale zu verlassen und führte ihn mit Unterstützung der übrigen Personen aus dem Laden.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    10.03.2020 Bezirk: Mitte
    Eine Person wird rassistisch motiviert angegriffen. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • Reichsbürger-Flyer in der Landsberger Allee

    10.03.2020 Bezirk: Lichtenberg
    In der Landsberger Allee Höhe Anton-Saefkow-Platz wurden Flugblätter für einen „Volksaufstand 2.0“ (2017) in Briefkästen gesteckt. Sie stammen aus der Reichsbürgerbewegung.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Nachrichten

    09.03.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 09. März erhielt eine jüdische Institution Nachrichten bei Facebook, in denen das antisemitische Stereotyp bedient wurde, Jüdinnen_Juden würden Profit aus Schoa ziehen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Extrem rechter Code neben Eingangstür in der Kreutzigerstraße

    09.03.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    An die Hauswand neben der Eingangstür der Kreutzigerstraße 27 wurde wiederholt eine „88“geschmiert. Das Zahlenkürzel steht für den 8. Buchstaben im Alphabet und bedeutet in extrem rechten Kreisen „Heil Hitler“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Pöbelei im Prenzlauer Berg

    08.03.2020 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam es gegen 1:15 Uhr an der Ecke Schönhauser Allee Kastanienalle zu antisemitischen Pöbeleien. Eine Gruppe von Männer rief "Verfickte Juden, verfickte Juden". Es wurde ihnen hinterher gebrüllt "Haltet die Klappe, ihr antisemitischen Arschlöcher!".
    Quelle: Register Berin
  • Antisemitismus am Weltfrauentag im Wedding

    08.03.2020 Bezirk: Mitte
    Als der Block gegen Antisemitismus auf der Demo am Weltfrauentag mit einem großen Transparent "Für radikalen Feminismus - gegen jeden Antisemitismus" auf der Müllerstraße im Wedding in der Nähe von Bayer vorbei lief, riefen Kinder aus einem Fenster: "Verfickte Juden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus mit Hitlergruß am Weltfrauentag in Mitte

    08.03.2020 Bezirk: Mitte
    Am Rande der Demo zum Weltfrauentag zeigte ein Mann in Richtung des Blocks gegen Antisemitismus auf Höhe des Monbijouplatz mehrfach den Hitlergruß. Die Teilnehmenden und Ordnungskräfte der Demo konfrontierten den alkoholisiert wirkenden Mann, der etwas Unverständliches auf Englisch sagte und zusammen mit seinem Begleiter Richtung Oranienburger Straße weiterzog.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Hitlergruß bei Kundgebung am Alex

    08.03.2020 Bezirk: Mitte
    Ein 54-jähriger Mann zeigte bei einer Versammlung zum Weltfrauentag in Mitte den Hitlergruß. Gegen 17.45 Uhr meldeten mehrere Zeuginnen unabhängig voneinander bei der Polizei, dass sie bei der Endkundgebung am Alexanderplatz einen Mann in der Menge beim Zeigen des Hitlergrußes gesehen hatten. Die herbeigerufenen Polizeieinsatzkräfte stellten bei der anschließenden Überprüfung des 54-Jährigen auch noch ein Messer sicher.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.03.2020
  • Muslimfeindliche Beleidigung in der U-Bahn

    08.03.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der U 6 nahe Platz der Luftbrücke wurde eine Frau von einem Mann in der Form rassistisch beleidigt, daß er ihr gegenüber äußerte, daß sie mit ihrem Kopftuch nicht hier her gehöre.
    Quelle: Inssan e. V.
  • Transfeindlicher Angriff in Reinickendorf-Ost

    08.03.2020 Bezirk: Reinickendorf
    An einer Bushaltestelle in der Provinzstraße Reinickendorf-Ost attackierte ein 36-jähriger Mann am Vormittag eine 40-jährige Person aus transfeindlicher Motivation mit einem Metallrohr und verletzte sie damit. Die attackierte Person soll sich vor dem mutmaßlichen Angreifer in Sicherheit gebracht haben, indem sie in ein nahegelegenes Lokal rannte. Der Tatverdächtige verfolgte sie, soll im Lokal jedoch durch Gäste von weiteren Angriffen abgehalten worden sein. Einsatzkräfte der Polizei nahmen den mittlerweile geflüchteten Mann in Tatortnähe fest und beschlagnahmten das Metallrohr. Die beiden Personen kennen sich flüchtig und die 40-jährige Person soll in der Vergangenheit mehrfach von dem 36-Jährigen bedroht und beschimpft worden sein. Laut Polizeimeldung wird von einem transfeindlichen Hintergrund ausgegangen. Die Angegriffene erlitt leichte Verletzungen, die zunächst nicht behandelt werden mussten. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0584 vom 9. März 2020
  • Verschwörungsideologisches Treffen in Charlottenburg

    08.03.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 08. März 2020 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg in der Kaiser-Friedrich-Straße statt. Dabei wurde laut Ankündigung das Corona-Virus als bewusst eingesetztese Mittel, um Menschen gefügig zu machen, dargestellt sowie verschwörungstheoretische Auslegungen von WLAN und HAARP-Strahlen diskutiert. Es wurden pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Alzheimer vorgestellt.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Antimuslimischer Angriff in der Klosterstraße

    07.03.2020 Bezirk: Spandau
    Zwei Frauen im Alter von 26 und 27 Jahren, die Kopftuch tragen und in einem Auto in der Klosterstraße vor einer Ampel warteten, wurden gegen 14:50 Uhr von einem 42-jährigen Mann aus antimuslimischer Motivation mit einer Bierflasche beworfen. Der Angriff wurde angezeigt.
    Quelle: ReachOut
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