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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Ostergrüße in Frakturschrift in Charlottenburg

    11.04.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. April 2020 wurden am Spandauer Damm in Charlottenburg mehrere Zettel aufgehangen und entfernt. In Frakturschrift und in Anlehnung an den Spruch der SS "unsere Ehre heißt Treue" stand darauf folgende Aufschrift: "Unsere Ehre Sauberkeit. Frohe Ostern 2020. Herzlichst Ihre Panzer Bastel Gruppe Scharlottenburg."
    Quelle: Berliner Register
  • Verschwörungsideologische Querfront-Demo gegen Corona-Maßnahmen

    11.04.2020 Bezirk: Mitte
    Nach einer Zählung der taz versuchten ca. 500 Menschen vor allem aus dem verschwörungsideologischen Querfront-Spektrum, aber auch aus der extremen Rechten am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte zu demonstrieren. Aufgerufen hatte der dem Querfront-Spektrum zuzurechnende Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ unter dem Motto „Grundrechte verteidigen – sage NEIN zur Diktatur“, gegen Corona-Maßnahmen der Regierung. Unter den Teilnehmenden war auch der ehemalige RBB-Moderator, "Mahnwachler" und YouTuber Ken Jebsen, aber auch viele extrem Rechte, darunter der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling. Ebenso vertreten waren auch zahlreiche Vertreter*innen sogenannter "freier" verschwörungsideologischer und extrem rechter Medien. Auf mehreren dieser Medien wurde per Livestream berichtet. Auch die AfD-Youtuberin Carolin Matthie filmte auf der Demo. Eine Frau hatte auf ein Schild geschrieben: „In Deutschland wird niemand verfolgt, Herr Spahn! Kein Jude, kein Virus! Keine Zwangsimpfung, keine Zwangsarbeit, keine Zwangssterilisation!“
    Quelle: Registerstelle Mitte, taz vom 12.04. 2020, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Aufkleber einer extrem rechten Kleinpartei

    10.04.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Nahe des U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Sticker wird für eine geplante bundesweite Großveranstaltung der neonazistischen Kleinpartei geworben.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • Rechte Aufkleber in Blankenburg

    10.04.2020 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Blankenburg wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt. Ein Motiv verhöhnte die Opfer des rassistischen Anschlages in Hanau. Darüber hinaus waren u.a. die Slogan "FCK ANTIFA" oder "Wir hängen nicht länger nur Plakate" (DIE RECHTE) entdeckt. Insgesamt waren es ca. zehn Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Wieder Schmierereien am buddhistischen Zentrum in Frohnau

    10.04.2020 Bezirk: Reinickendorf
    In der Nacht auf den 10. April 2020 wurden zwei Schilder vor dem Haus der Ersten Berliner Zen-Gemeinschaft in Frohnau, die sich kritisch gegen Rassismus und das Erstarken der AfD positionieren, mit dicker schwarzer Lackfarbe unleserlich gemacht. Auf einem der Schilder stand "AfD und Nazis raus aus unserem Frohnau. AfD = aus für Demokratie". Auch eine alte Buche, ein Sichtschutzzaun und der Briefkasten wurden beschmiert.
    Quelle: Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • Angestoßen und rassistisch beleidigt in Prenzlauer Berg

    09.04.2020 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Nähe der Schönhauser Allee Arcaden eine junge Frau von einem älteren Herren absichtlich mit den Ellenbogen angestoßen. Anschließend beleidigte der Mann die Frau. Eine Zeugin kam hinzu um die Betroffenen zu unterstützen. Der Mann beschimpfte die Frau darauf hin weiterhin und sagte, dass sie nichts hier zu suchen hätte, es wäre sein Deutschland.
    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitisches Zoombombing

    09.04.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 09. April kam es zu einem antisemitischen Zoombombing eines Webinars. Mehrere Unbekannte störten das Webinar mit rassistischen und antisemitischen Rufen, sodass die Veranstaltung frühzeitig abgebrochen werden musste. Ein Nutzer teilte außerdem seinen Bildschirm, sodass für alle Teilnehmende pornografische Inhalte zu sehen waren.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antiziganistischer Angriff in Buckow

    09.04.2020 Bezirk: Neukölln
    Eine 31-jährige Frau, ihre 3-jährige Tochter und eine 22-jährige Verwandte werden gegen 15.15 Uhr auf dem Buckower Damm von einem unbekannten Radfahrer antiziganistisch beleidigt. Das Kind wird von dem Radfahrer angefahren und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Diskriminierende Leistungsverweigerung in Reinickendorfer Behörde

    09.04.2020 Bezirk: Reinickendorf
    Einer Klientin der sozialen Wohnungshilfe bittet mit Hilfe einer Beraterin um die Zuweisung einer Notunterkunft für sie und ihre Kinder im Alter von 4 und 8 Jahren. Zu dem Zeitpunkt wohnte die Familie zur inoffiziellen und teuren Untermiete. Wie während des ersten Lockdowns üblich, fragt die Beraterin per Mail an und schickt die nötigen Unterlagen. Nachdem keine Reaktion erfolgt, ruft die Beraterin Mitte April an und teilt mit, dass die Klientin am nächsten Tag persönlich vorstellig werde. Der Mitarbeiter teilt mit, da ihnen die Meldeadresse „bekannt“ sei, würde es für die Klientin keinen Unterkunftsplatz geben. Als die Klientin am nächsten Tag erscheint, wird sie wieder weggeschickt. Ende September wird sie nochmals mit ihrer Bearterin vorstellig und bekommt Wohnraum zugewiesen. Die Übergabe wird vom Sachberbeiter derart kommentiert, dass Grund zur Annahme besteht, dass die Beraterin auf einer internen Liste vermerkt ist.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Gräber von Polizisten in Buckow mit Hakenkreuzen beschmiert

    09.04.2020 Bezirk: Neukölln
    In der Nacht zum 9.April wurden auf einem Friedhof in Buckow die Gräber zweier Polizisten beschmiert. Ein Grabstein wurde umgeworfen und in roter Farbe mit einem Hakenkreuz besprüht. Bereits vor einem Jahr waren die Gräber beschmiert worden.
    Quelle: tagesspiegel, 9.4.2020
  • LGBTIQ*feindlicher Angriff in Moabit

    09.04.2020 Bezirk: Mitte
    Ein 23-jähriger Mann wird gegen 3.45 Uhr in der Levetzowstraße in Moabit von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt, mit der Faust ins Gesicht geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin vom 25.05.2020
  • NPD-/JN-Aufkleber am Gabenzaun in Berlin-Buch

    09.04.2020 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden am Gabenzaun Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NPD-/JN-Flyer im Prenzlauer Berg

    09.04.2020 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an der Tram-Haltestelle (M4) S-Bahnhof Greifswalder Straße Flyer der neonazistischen NPD sowie deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese warben für eine rechte Nachbarschaftshilfe.
    Quelle: NEA
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    09.04.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 09. April 2020 wurde ein asiatisch gelesener Mann in der U7 am U-Bhf. Bismarckstraße rassistisch beleidigt. Er stieg in die U-Bahn, als ein Mann, der ca. 2m entfernt von ihm saß "Ching Cheng Chong" sagte. Er verspottete ihn weiter und sagte "Corona". Als der Mann daraufhin wegging sagte er "Ja, das wollte ich".

    Quelle: Register CW
  • Verschwörungstheoretische Schriftzüge in der Sewanstraße

    09.04.2020 Bezirk: Lichtenberg
    Im Eingangsbereich eines Supermarktes in der Sewanstraße wurde der Kreideschriftzug „#pedogate“ hinterlassen. Er nimmt Bezug auf eine Verschwörungstheorie, die von einem weltweiten Kindermörder-Ring aussgeht. Diese Erzählung geht auf die antisemitische Ritualmordlegende zurück.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • Antisemitische Massenzuschrift

    08.04.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 08. April erhielten über 100 Adressat_innen, darunter auch jüdische Privatpersonen, eine antisemitische E-Mail mit verschwörungsideologischen Inhalten zur Covid-19 Pandemie.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Massenzuschrift

    08.04.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 08. April erhielten mehrere Adressat_innen, darunter auch jüdische, eine antisemitische E-Mail. Dieser war antisemitische, Israel dämonisierende und delegitimierende und Schoa relativierende Propaganda angehängt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Massenzuschrift

    08.04.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 08. April erhielten mehrere Adressat_innen, darunter auch jüdische Privatpersonen, eine antisemitische E-Mail mit verschwörungsideologischen Inhalten zur Covid-19 Pandemie und der "BRD-GmbH".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Aufkleber eines neofaschistischen Magazins

    08.04.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Bushaltestelle Cecilienstr./Wuhle wurden mehrere Aufkleber eines neofaschistischen Magazins entdeckt und entfernt. Die Sticker richteten sich u.a. gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • LGBTIQ*feindlicher Angriff in Moabit

    08.04.2020 Bezirk: Mitte
    Gegen 23.45 Uhr wird ein 23-jähriger Mann, der mit einem Mann und einer Frau an der Levetzowstraße Ecke Wikingerufer unterwegs ist, von einem Mann aus einer Gruppe von drei Personen heraus aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt, mit der Faust gegen den Kopf geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.04.2020, Tagesspiegel vom 09.04.2020, Berliner Morgenpost vom 09.04.2020 , Queer.de vom 09.04.2020
  • Neonazistischer Zahlencode und extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    08.04.2020 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Selchowstr. wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen politische Gegner*innen, der andere war rassistisch. An einen Stromkasten in der Dörpfeldstr. wurde eine "88" geschmiert.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Aufkleber in Marzahn-Mitte

    08.04.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Zwischen der Ludwig-Renn-Straße und Raoul-Wallenberg-Straße wurde ein Neonazi-Aufkleber der NPD entdeckt. Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    08.04.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 08. April 2020 wurde ein 38-jähriger Mann gegen 12.30 Uhr in einem Geschäft in der Kantstraße von einer 30-jährigen Frau, die von einer anderen Frau begleitet wird, rassistisch beleidigt. Der 38-Jährige kann einem Tritt der Frau ausweichen.
    Quelle: Reach Out Berlin
  • Rassistische Schmiererei in Spindlersfeld

    08.04.2020 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Unterstand für Einkaufswagen eines Supermarktes am S-Bhf. Spindelsfeld die antimuslimische "Scheiß Islam. Salami statt Islami" geschmiert.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Flyer in Lichterfelde

    07.04.2020 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Die NPD hat erneut Flyer mit rassistischen Inhalt verteilt. Diesmal in der Osdorferstraße.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Sticker eines neonazistischen Versandhandels

    07.04.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Bushaltestelle Gothaer Str./Eisenacher Str. (Richtung Marzahn) und in ihrer Umgebung wurden mehrere Sticker eines neonazistischen Versandhandels aus Thüringen entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antimuslimischer Rassismus auf dem Spielplatz

    06.04.2020 Bezirk: Mitte
    Auf einem Spielplatz vor dem SOS Kinderdorf in der Waldstraße in Moabit trampelte eine weiße Mutter wiederholt über die Spielsachen der Tochter einer muslimischen Frau mit Kopftuch. Als die muslimische Frau beim dritten mal sagte, entschuldigen Sie, da liegen Sachen, ging die weiße Mutter einfach weiter. Später schaukelte das Kind der muslimischen Frau. Zuvor hatten sich die Kinder brav angestellt und sich mit dem Schaukeln abgewechselt. Als die weiße Mutter entschied, nun solle ihr Kind schaukeln können, stellte sie sich außer der Reihe neben die Tochter der Muslimin und sagte barsch zu ihr, nun wäre ihr Sohn dran. Als die muslimische Frau das sah, ging sie zur weißen Mutter und sagte ihr, sie solle sich bitte an sie als Erwachsene wenden, wenn sie etwas zu besprechen habe. Sie tat dies betont freundlich. Die weiße Frau hingegen sah sie abschätzig an und entgegnete: "Danke, kein Bedarf!" Und drehte ihren Kopf weg. Daraufhin entgegnete die muslimische Frau: "Sie haben keinen Bedarf? Sie haben keinen Bedarf an Anstand! Ich sehe ja, wie sie sich verhalten. Sie trampeln immer wieder über unsere Spielsachen und nun herrschen sie als erwachsene Person meine Tochter an, sie solle für ihren Sohn Platz machen." Die weiße Mutter murmelte daraufhin abschätzig: "Anstand" und schüttelt mit dem Kopf. Sie ließ dabei keinen Zweifel daran, dass sie die muslimische Frau abschätzig als unter ihr stehend und als überreagierende Aggressorin ansah.
    Quelle: Inssan e.V.
  • Antimuslimisch-rassistische Spuckattacke im Spreebogenpark

    06.04.2020 Bezirk: Mitte
    Eine Kopftuch tragende Frau saß an der Spree im Spreebogenpark im Ortsteil Tiergarten und picknickte, als ein älterer Mann auf einem Fahrrad an ihr vorbei fuhr und mit hasserfülltem Blick nach ihr spuckte, jedoch vorbei traf.
    Quelle: Inssan e.V.
  • Antisemitische Massenzuschrift

    06.04.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 06. April erhielten beinahe 100 Adressat_innen, darunter auch jüdische Privatpersonen, eine antisemitische E-Mail mit verschwörungsideologischen Inhalten zur Covid-19 Pandemie.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Aufkleber einer neonazistischen Kleinpartei

    06.04.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einen Postkasten in der Alten Hellersdorfer Str. /Ecke Zossener Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" geklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf

    06.04.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einer Telefonsäule am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Aufkleber in Lichterfelde

    06.04.2020 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    An der Bushaltestelle Krahmerstr./Stockweg werden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany great again" und welche, die sich gegen geflüchtete Menschen richten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Rassistische Propaganda in der U8

    06.04.2020 Bezirk: Mitte
    In einem U-Bahn-Wagen der U-Bahn-Linie 8 werden am Bahnhof Heinrich-Heine-Straße Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt. Die BVG wird über Twitter davon in Kenntnis gesetzt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • Beleidigung in der Tram Büschingstraße und Bedrohung mit einem Hammer

    04.04.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Zwei Frauen winkten gegen 20 Uhr einen Funkwagen an der Straßenbahnhaltestelle Büschingstraße Ecke Mollstraße heran und machten die Besatzung auf einen 53-jährigen Mann aufmerksam. Der Mann hatte die Frauen und ihre Familien rassistisch in der Straßenbahn beschimpft. Als alle Personen diese an der Haltestelle verließen, holte der Mann einen Hammer hervor. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Einsatzkräfte noch eine Handsäge sowie ein Jagdmesser und beschlagnahmten die gefundenen Gegenstände.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0811
  • Beschädigung der Aushänge zum Gedenken an Hanau in Wilmersdorf

    04.04.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 04.04.2020 wurde in der Brandenburgischen Straße, vor der Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek, in Wilmersdorf mit A4-Postern an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Anschlags in Hanau gedacht. Alle Aushänge wurden beschädigt, teilweise abgerissen, beschmiert und teilweise durch die Beschmierung der Anschlag relativiert.
    Quelle: Register CW
  • Mehrere Neonazi-Schmierereien im Biesenhorster Sand

    04.04.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einer Halle im Biesenhorster Sand wurden mehrere neonazistische Schmierereien mit Bezug zu rassistischen Weltanschauungen entdeckt. Des Weiteren war eine Odal-Rune aufgemalt, die an den unteren Ansätzen mit zwei aufrecht gezeichneten Strichen versehen wurde. In dieser Form wurde die Rune im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen. Bis heute wird sie von neonazistischen Organisationen verwendet. Die Verwendung dieser Form der Odal-Rune ist heute strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
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