Rassistisch motivierte Sachbeschädigung in Adlershof
Auf einen Aufsteller eines migrantisch betriebenen Restaurants in der Dörpfeldstr. wurde eine "88" geschmiert.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Auf einen Aufsteller eines migrantisch betriebenen Restaurants in der Dörpfeldstr. wurde eine "88" geschmiert.
An der Bushaltestelle am S-Bhf. Rahnsdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen Klimaaktivist*innen, hierzu wurde eine Smile verwendet, der zwei Mittelfinger zeigt, die jeweils in den bei Neonazis verwendeten Farben der Reichskriegsflagge sind. Der Smile weist eine hohe Ähnlichkeit mit Adolf Hitler auf.
Am Zentrum für Demokratie wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg!" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin mehrere extrem rechte Aufmärsche statt.
Am 25. April 2020 wurde gegen 00.20 Uhr in der U7 am U-Bhf. Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ein Paar, das asiatisch gelesen wird, rassistisch beleidigt und angegriffen. Drei Männer, die mit in die U-Bahn stiegen, sollen ihnen "Happy Corona", "Corona",sowie "Corona Party" zugerufen haben. Ein Frau und eine Jugendliche, die ebenfalls im Waggon saßen, sollen nur gelacht haben. Die Frau wurde körperlich angegriffen und sexuell belästigt, der Mann bespuckt und geschubst. Beide erlitten leichte Verletzungen.
In der Umgebung der Dörpfeldstr. wurde zwei mal "88" gesprüht, sowie sieben Aufkleber gegen politische Gegner*innen und geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
An einen Brückenpfeiler in der Süd-Ost-Allee wurde "Vasektomie für Linke!" geschmiert.
Am S-Bhf. Adlershof wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.