Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
19.11.2020 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Ecke Graefe- / Urbanstraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker, der sich gegen den politischen Gegner richtete, eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle angebraucht.Quelle: Lichtenberger Register
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Rechte und verschwörungsideologische Propaganda in Moabit
19.11.2020 Bezirk: MitteAn der Kreuzung Paulstraße/Lüneburger Straße wurden drei Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen mit der Aufschrift "Volksverräter" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel.Quelle: AStA TU -
Verschwörungsideologischer Infostand in Charlottenburg
19.11.2020 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 19. November 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.Quelle: Register CW -
Antisemitische Kommentare
18.11.2020 Bezirk: BerlinweitAm 18. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar auf Facebook.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitismus auf Verschwörungsideolog*innen-Kundgebung
18.11.2020 Bezirk: MitteBei einer Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen am Brandenburger Tor haben sich Personen Schilder angeheftet. Darauf ein sogenannter "Judenstern" mit der Aussage "Merkel Maulkorb" und "1933-2020". Am Brandenburger Tor trug eine Person ein Schild mit sich, auf dem verschwörungsidelogische antisemitische Inhalte transportiert werden. Auf der Marschallbrücke wurden Schilder gegen den "Maulkorb" gezeigt, darauf Davidsterne mit der Inschrift "mündig" und "gesund + frei". Auf einer auf der Demo beworbenen Hompage wurde ein Vergleich zu antisemitischer Markierungspraxis im NS gezogen. Eine Teilnehmerin hatte sich eine Armbinde mit einem sogenannten "Judenstern" angelegt.Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Twitter #b1811 -
Extrem rechte Zahlencodes am Place International
18.11.2020 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Place Internation in Hellersdorf-Ost wurden die extrem rechten Zahlencodes "1488" und "88" auf Plakatwänden entdeckt. Der Zahlencode 14 steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
LGBTIQ-feindliche Äußerungen in einer Bildungsmaßnahme
18.11.2020 Bezirk: ReinickendorfIm Rahmen einer Bildungsmaßnahme eines staatlich anerkannten Bildungsträgers kam es zu einem LGBTIQ-feindlichen Vorfall. Der Dozent verkündete im Rahmen des Unterrichts zur Anatomie des menschlichen Körpers, „dass Homosexualität ein Gendefekt“ sei. Eine teilnehmende Person der Bildungsmaßnahme suchte im Anschluss sowohl das Gespräch mit dem Träger als auch mit dem Dozenten. Die Leiterin des Trägers wies darauf hin, dass die gemachte Äußerung „im Kontext zu betrachten sei“ und wies auf den Wissensschatz des Dozenten bezüglich der Lehrinhalte hin. Im Gespräch mit dem Dozenten berief sich dieser auf die „Meinungsfreiheit“, legitimierte seine Haltung durch Evolutionstheorien und zeigte sich hinsichtlich der Diskriminierungsvorwürfe nicht einsichtig. In der Folge entschloss sich die teilnehmende Person, die Bildungsmaßnahme nicht weiter zu besuchen und zu kündigen. Kurz darauf erreichte die Person ein Ausschlussschreiben vom Bildungsträger, mit dem Hinweis, dass sie aufgrund von "Störungen" von der Maßnahme ausgeschlossen werde.Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*feindliche Beschimpfung beim Aldi in der Hoeppnerstraße
18.11.2020 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm 18.11.2020 (ca. 17.30 Uhr) wurden zwei Frauen in der Nähe vom Aldi Parkplatz in der Hoeppnerstraße Richtung U-Bahnhof Tempelhof aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beschimpft. Der Mann (ca. Anfang/Mitte 50 Jahre) wirkte stark alkoholisiert und behauptete, dass sich die Frauen durch ihre (vermeintlichen) Sexualpraktiken zu 80-90 % mit dem Corona-Virus infizieren und sterben würden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
NS-Relativierende Plakate in Pankow
18.11.2020 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurden in der Görschstraße Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar und verhöhnt die Opfer der Shoa und der nationalsozialistischen Herrschaft.Quelle: EAG -
NS-relativierende Propaganda in Wilmersdorf
18.11.2020 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 19. November 2020 wurde in der Nähe des U-Bhf. Konstanzer Str. in Wilmersdorf ein Flugblatt entdeckt, auf welchem es unter anderem NS-relativierend heißt: "Am 18.11.20 will die Bundesregierung ein neues Ermächtigungsgesetz verabschieden."Quelle: Register CW -
Rassistische Aufkleber in Alt-Treptow
18.11.2020 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Heidelbergerstr. wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Diskriminierung in FU Seminar
18.11.2020 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Seminar an der FU kam es zur Reproduktion rassistischer Stereotype. Die Studierenden wurden aufgefordert sich Kulturen zuzuordnen. Bereits die Vorstellung man könne sich in eine Kultur einordnen, ist einer gewissen Vorstellung des „Otherings" unterlegen, die einen Unterschied zwischen "wir" (der „deutschen" Kultur") und „die" aufmacht. Vernachlässigt wird hierbei, dass es auch innerhalb eines Landes wie Deutschland verschiedene Kulturen gibt und man nicht von einer Homogenität (sog. „deutschen Leitkultur") ausgehen kann.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte Aufkleber in Nordneukölln
18.11.2020 Bezirk: NeuköllnZwischen Hermannplatz und Herrfurthstr wurden zwei Sticker mit rechten und einer mit coronaleugnerischen Inhalten gemeldet und entferntQuelle: Register Neukölln -
Rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte
18.11.2020 Bezirk: LichtenbergAn der Ecke Sewanstraße und Erieseering wurde mit schwarzem Edding "Nein zur 'Corona' Diktatur wacht endlich auf" auf eine Litfaßsäule geschmiert und wieder entfernt. In derselben Schrift wurde in der unmittelbaren Nähe ein Aufkleber mit der Aufschrift AfD platziert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Verschwörungsideologische Demos mit besonders starker extrem rechter Beteiligung
18.11.2020 Bezirk: MitteIm Regierungsviertel fanden vier ineinander übergehende verschwörungsideologische Kundgebungen und Demonstrationen gegen das Infektionsschutzgesetz statt. Aus einer Mischszene von von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*inne, extremen Rechten und Neonazis versammelten sich insgesamt ca. 9000 Teilnehmende. Unter den extrem rechten Gruppierungen, die auch an den Teilnehmenden erkennbar zu den Versammlungen mobilisiert hatten, waren die NPD, die Patriotic Opposition Europe, die "Identitäre Bewegung", das Nordkreuz-Netzwerk und weitere Neonazi-Kameradschaften. Es nahmen aber an diesem Tag auch besonders viele AfD-Anhänger*innen teil. In mehreren Reden u.a. auch von zwei AfD-Bundestagsabgeordneten wurde das Infektionsschutzgesetz mit dem "Ermächtigungsgesetz" von 1933 gleichgesetzt, mit dem die Macht an die Nationalsozialisten übergeben worden war. Ein anderer Redner verglich sich mit zu während des NS zur Flucht gezwungenen Juden. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es drei schwerverletzte Polizisten.Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1811, Abgeordnetenhaus Berlin Drucksache 18 / 25 708 -
Antisemitische Kommentare
17.11.2020 Bezirk: BerlinweitAm 17. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag. In diesen wird u.a. ein Schlussstrich gefordert und behauptet, Jüdinnen_Juden würden aus der Schoa profitieren.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antiziganistisch motivierte massive Bedrohung im Wohnumfeld in Adlershof
17.11.2020 Bezirk: Treptow-KöpenickÜber die letzten Monate wurde eine Familie in Adlershof aus antiziganistischer Motivation in der Nachbarschaft massiv bedroht. Die Betroffene wurde mit dem Z-Wort beschimpft, mehrfach angeschrien, ihr wurde erklärt, wie sie ihr Kind zu erziehen hätte. In den Kinderwagen der Betroffenen wurde eine stinkende Substanz geschüttet, Müll neben dem Kinderwagen ausgekippt oder dieser auf den Kopf gestellt. Zudem wurde versucht das Kind der Betroffenen mit Wasser zu bekippen. Auf Grund der mehrmonatigen Vorfallsserie und zum Schutz der Betroffenen entspricht das Vorfallsdatum dem Meldedatum.Quelle: Projekt InteraXion -
Extrem rechter Aufkleber am Hermannplatz
17.11.2020 Bezirk: NeuköllnAm Hermannplatz wurde ein extrem rechter Sticker an einem Straßenschild entdeckt.Quelle: Register Neukölln -
Flyer und dutzende Aufkleber von neonazistischer Kleinpartei
17.11.2020 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf und um den Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden dutzende Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Daneben wurden von ihnen rund um den U-Hellersdorf Flugblätter mit rassistischem Inhalt verteilt.Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
Kundgebung für Schoa-Leugnerin vor Gericht in Moabit
17.11.2020 Bezirk: MitteVor dem Amtsgericht Tiergarten in Moabit fand am Mittag eine unangemeldete Kundgebung von ca. 20 Neonazis und Unterstützer*innen der Schoa-Leugnerin Ursula Haverbeck statt, die zur Zeit erneut wegen Schoa-Leugnung vor Gericht steht. Dabei waren u.a. Vertreter*innen der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und bekannte Szenegrößen unterschiedlicher Neonazi-Gruppierungen. Der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling, der wegen Schoa-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden war, wurde des Gerichts verwiesen und von Polizeikräften aus dem Gebäude gebracht, weil er keinen gültigen Presseausweis vorweisen konnte, nur seinen selbstgebastelten Presseausweis vorgezeigt hatte und sich in seinem aggressiven Streit um Einlass zum Prozess mit der Kamera zu inszenieren versucht hatte. Auf zahlreichen extrem rechten Social-Media-Kanälen war mobilisiert worden, zur Prozessunterstützung zu kommen.Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-Relativierende Plakate im Prenzlauer Berg
17.11.2020 Bezirk: PankowIm Ortsteil Prenzlauer Berg wurden am S-Bahnhof Greifswalderstraße und an der Unterführung zu den Tramhaltestellen Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate (ca. 50) hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Propaganda in Neu Hohenschönhausen
17.11.2020 Bezirk: LichtenbergIn der Wustrower Straße wurden Aufkleber verschiedener Neonaziorganisationen (u.A. "3. Weg") gefunden, einige mit der Aufschrift "Asylflut stoppen" und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Angriff in S-Bahn
17.11.2020 Bezirk: NeuköllnEine Frau wurde Nachmittags in der S-Bahn von einer unbekannten Frau angegriffen und beim Aussteigen bei der Station Hermannstr. von hinten aus der Bahn gestoßen. Zuvor hatte die unbekannte Frau mehrmals provoziert und sich immer wieder sehr nah an die Betroffene gesetzt und ihr unter anderem den Mittelfinger gezeigt. Die Betroffene hatte sichtbar versucht, sich auf ihr Deutschlernbuch zu konzentrieren.Quelle: Register Neukölln -
Rassistisches AfD-Video gegen Geflüchtetenunterkunft
17.11.2020 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEin AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat ein Video mit rassistischem Inhalt im Bezug auf eine Geflüchtetenunterkunft am Blumberger Damm in Marzahn online gestellt. Darin behauptet er indirekt, dass die Bewohnenden kein Aufenthaltsrecht bekommen würden und die Unterkunft nicht mehr nötig sei, wenn sie abgeschoben würden. Zudem spricht er den Menschen in der Unterkunft ihren rechtmäßigen Platz im Stadtteil ab und behauptet, dass das Gelände allein den "Bürgern" im Bezirk zur Verfügung stellen solle.Quelle: Register ASH -
Rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte
17.11.2020 Bezirk: LichtenbergIn der Ribbecker Straße wurde ein weißes Hakenkreuz auf einen Stromkasten gesprüht.Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindliche Aufkleber in Mitte
17.11.2020 Bezirk: MitteMehrere transfeindliche Aufkleber wurden in der Dircksenstraße im Ortsteil Mitte gefunden und entfernt. Auf der mit den Aufklebern beworbenen Website werden Transpersonen gezielt angegriffen, indem trans Frauen ihre Identität als Frau abgesprochen wird und dazu aufgerufen wird, sie aus Frauenräumen auszuschließen.Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung im Wedding
16.11.2020 Bezirk: MitteAls vor dem U-Bahnhof Seestraße im Wedding ein Schwarzes Paar mit Kinderwagen an zwei älteren weißen Männern vorbeigeht, schimpfen diese hörbar über den Kinderreichtum von Afrikaner*innen und gebrauchen dabei das N-Wort.Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Kommentare
16.11.2020 Bezirk: BerlinweitAm 16. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Behindertenfeindliche Diskriminierung am Arbeitsplatz
16.11.2020 Bezirk: BerlinweitEin Berliner Arbeitgeber teilte einem Mann mit, er solle in einer Behindertenwerkstatt arbeiten. Der Mann konnte 11 Jahre Berufserfahrung für die bezeichnete Stelle vorweisen. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin -
Drohung gegen politische Gegner*innen in Steglitz
16.11.2020 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm Parteibüro der Linkspartei im Bezirk wurde eine Drohung mit der Aufschrift "SPD KPD DKP ANTIFA SOLID GRÜNE DIE LINKE (SED 2.0) Wir kriegen euch alle" geklebt. Die Polizei ermittelt.Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
Extrem rechter Flyer in Briefkästen in Gropiusstadt
16.11.2020 Bezirk: NeuköllnIn Briefkästen eines sozialen Trägers wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.Quelle: Register Neukölln -
Extrem rechtes Propaganda-Video in Marzahn
16.11.2020 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Videoportal wurde ein Propaganda-Video des selbsternannten "Volkslehrers" und extrem rechte Vloggers Nikolai Nerling verbreitet, dass ihn bei einem Spaziergang mit einem extrem rechten Musiker in Marzahn-Hellersdorf zeigt. Sie mobilisieren darin zu autoritären Demonstrationen der sogenannten "Querdenken"-Bewegung.Quelle: Register ASH -
LGBTIQ*-Feindliche Aufkleber in Köpenick Nord
16.11.2020 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Mahlsdorfer Str. bis in die Bahnhofstr. wurden ca. 20 trans-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Mann am Ostkreuz aus rastischer und LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt bespuckt
16.11.2020 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin 55-jähriger Mann, der gegen 13.10 Uhr auf einer Bank am S-Bahnhof Ostkreuz sitzt, wird von einem 48-jährigen Mann aus rassistischer und LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und ins Gesicht gespuckt.Quelle: Polizei Berlin, 14.01.2021 -
Rassistische NPD-Aufkleber im Tiergarten
16.11.2020 Bezirk: MitteIm Tiergarten werden an unterschiedlichen Stellen vier rassistische NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Angriff auf älteren Mann
16.11.2020 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 13.15 Uhr wurde ein 73-jähriger Mann im Brodowiner Ring von einem 34-jährigen Mann rassistisch beleidigt und gestoßen, wobei er beinahe stürzte.Quelle: ReachOut Berlin -
Unveröffentlichte antisemitische Beleidigung
16.11.2020 Bezirk: PankowEs fand eine antisemitische Beleidigung statt, die nicht veröffentlicht werden soll.Quelle: RIAS -
Veranstaltung in der Staatsreparatur in Lichterfelde Ost
16.11.2020 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Staatsreparatur fand eine Veranstaltung, organisiert von Andreas Wild, zum Thema "Kriminalisierte Maskenlosigkeit - AfD zwischen Staatstreue und beschnittenen Bürgerrechten" statt. Unter den Teilnehmenden waren u.a. Sibylle Schmidt und Gunnar Lindemann. Die Veranstaltung wurde live gestreamt. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
Aktion der Jugendorganisation der rechtsextremen Partei NPD
15.11.2020 Bezirk: ReinickendorfDie Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - "junge Nationalisten" -, stellte am Volkstrauertag an der Kriegsgräberstätte Reinickendorf Kerzen auf. Neonazis begehen an diesen Tag ein Gedenken. Das sogenannte 'Heldengedenken' geht üblicherweise mit einer geschichtsrevisionistischen Verklärung der deutschen Geschichte einschließlich der Rolle der Wehrmacht während des deutschen Faschismus einher.Quelle: Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus RIAS -
Anfeindung auf Instagram
15.11.2020 Bezirk: BerlinweitAm 15. November wurde ein Nutzer, der auf Instagram ein Bild aus Israel geteilt hatte, in einer Privatnachricht antisemitisch angefeindet. Dabei bezeichnete der Verfasser der Nachricht Jüdinnen_Juden als "Hakennasen Sippschaft", "geldgeile Wichser" und "ungebetenes Ungeziefer". Zudem wünschte er dem Betroffenen, er würde "beim nächsten Besuch meines Landes dem falschen Araber über den Weg" laufen.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Erneut rechte Aufkleber in Weißensee
15.11.2020 Bezirk: PankowIm Ortsteil Weißensee wurden erneut verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Buschalle wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Nafris not welcome" (Druck18.de) entdeckt und entfernt. An der Tramhaltestelle Pasedagplatz wurden Aufkleber u.a. mit dem Slogan "Linker Lump zur Arbeit" entdeckt und entfernt. Ebenso wuren an der Bushaltestelle Parkstraße/ Rennbahnstraße Aufkleber eines rechten online Versand (politaufkleber.de) u.a. mit dem Slogan "Gegen Merkel" entdeckt und entfernt.Quelle: NEA -
Extrem rechte Propaganda auf Neuköllner Friedhöfen
15.11.2020 Bezirk: NeuköllnEine extrem rechte Kleinstpartei legte an mehreren Friedhöfen in Neukölln Kerzen sowie Propagandabilder für die gefallene Soldaten des 2. Weltkriegs nieder. Betroffen waren Friedhöfe in Nordneukölln, Britz und Rudow.Quelle: Register Neukölln -
Großplakate am Mariannenplatz beschmiert
15.11.2020 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Mariannenplatz wurden mehrere große Werbeplakate der Stadt Berlin zum Thema Corona mit rechten, verschwörungsideologischen Slogans beschmiert.Quelle: Bürger*innenmeldung -
"III. Weg-Aktion" am Denkmal der Siemenswerke
15.11.2020 Bezirk: SpandauEinige Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" instrumentalisierten am Volkstrauertag das Denkmal für die Gefallenen der Siemenswerke für ihre Propaganda, indem sie Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten und Blumen niederlegten. Diese Aktion wurde im Internet dokumentiert.
Quelle: Register Lichtenberg -
"III. Weg"-Aktion zum Volkstrauertag
15.11.2020 Bezirk: SpandauErneut instrumentalisierte die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" am Volkstrauertag das Kriegerdenkmal im Stabholzgarten zu einem auch im Internet dokumentierten "Heldengedenken" zu dritt, für das sie auch Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten.
Quelle: Register Lichtenberg -
III. Weg Aufkleber in Pankow
15.11.2020 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurden auf der Prenzlauer Promenade ab Ecke Arnold-Zweig-Straße südliche Richtung mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Ausländer raus", "Härtere Strafen für Kinderschänder", "Zeitarbeit abschaffen" und "Europa erwache". Ebenso wurden weitere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. mit dem Slogan "Freiheit für Deutschland" oder "Good night left side".Quelle: NEA -
JN stellt Kerzen in Berlin-Buch auf
15.11.2020 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch stellte die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN -, Kerzen am Volkstrauertag im Friedhof der Schloßkirche auf. Neonazis begehen an diesen Tag ein Gedenken. Dieses nennen sie "Heldengedenken".Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazistisches Gedenken auf dem Parkfriedhof Marzahn
15.11.2020 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDie neonazistische Kleinpartei "III. Weg" veranstaltete anlässlich des Volkstrauertages ein sogenanntes Heldengedenken auf dem Parkfriedhof in Marzahn. Dabei huldigten sie angeblichen "Helden" aus dem Nationalsozialismus und sangen das "Treuelied", welches in der Zeit des Nationalsoazialismus von der SS verwendet wurde.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
NPD-Kundgebung im Tiergarten
15.11.2020 Bezirk: MitteEine kleine Gruppe von unter zehn Berliner NPD-Aktivist*innen hielt anlässlich des Volkstrauertags eine Kundgebung am Moltke-Denkmal im Tiergarten ab, auf der geschichtsrevisionistisch die deutsche Geschichte einschließlich der Rolle der Wehrmacht während des deutschen Faschismus verklärt wurde.Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-Verharmlosung in Spindlersfeld
15.11.2020 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Friedhof an der Rudower Str. wurden mehrere Gestecke gefunden, die den "gefallenen Helden" des 1. und 2. Weltkrieges gewidmet waren. Darunter auch ein Kranz mit einem Spruchband mit der Aufschrift "Ruhm und Ehre den deutschen Helden". Im Zuge des Volkstrauertags fanden in mehreren Bezirken sog. "Heldengedenken" von neonazistischen Gruppen statt.
Quelle: VVN-BdA Köpenick