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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitische Kommentare

    31.08.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 31. August erhielt eine jüdische Organisation israelfeindliche Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Kommentare

    31.08.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 31. August erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video, in denen u.a. von einem „Schuldkultgeschäftsmodell“ die Rede ist.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Kommentare

    31.08.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 31. August erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitisch motivierter Vorfall in Charlottenburg

    31.08.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber mit verschwörungsideologischem Bezug in Wilmersdorf

    31.08.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 31. August 2020 wurde am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf ein selbstgeschriebener Aufkleber entdeckt, der sich auf das Narrativ der gesteuerten "Zwangsimpfungen" bezieht. Dabei wird der Todesfall eines Prominenten ein austauschbarere Code für steuernde "Agenten" und "Mächte".
    Quelle: Register CW
  • Aufkleber von Neonazi-Parteien

    31.08.2020 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" sowie der extrem rechten NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • Extrem rechte Propaganda in Köpenick-Nord

    31.08.2020 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Gehsener Str. wurden 7 extrem rechte Aufkleber, u.a. von der NPD, entdeckt und entfernt. In der Hoernlestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD sowie zwei weitere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Hoernlestr. sowie an einem Spielplatz in der Birnbaumer Str. wurden zwei Reichsfahnen (Schwarz-Weiß-Rot) gesprüht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in Grundschule in Treptow-Köpenick

    31.08.2020 Bezirk: Treptow-Köpenick
    An die Tafel eines Klassenraums in einer Grundschule wurde ein Hakenkreuz gemalt. Lehrpersonal und Elternschaft reagierten sofort und organisierten für die 6. Klasse einen Workshop zum Thema Nationalsozialismus. Der Vorfall wurde zum Schutz der Kinder sowohl örtlich als auch zeitlich anonymisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz-Ritzerei in Charlottenburg

    31.08.2020 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im August wurde im Studierendenwohnheim in der Fraunhoferstraße in Charlottenburg ein Hakenkreuz entdeckt, das in den Fahrstuhl geritzt wurde. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
    Quelle: Register CW
  • "III. Weg" - Aufkleber in der Mönchstraße

    31.08.2020 Bezirk: Spandau

    Am Morgen des 31.08. klebe ein Aufkleber vom "III. Weg" am Briefkasten der Klimawerkstatt, diesmal zur Mobilisierung für die Demo am 2.10. Auch dieser Sticker wurde dem Verfassungsschutz Berlin gemeldet.

    Quelle: KlimaWerkstatt Spandau
  • Melderin des Berliner Registers in Tiergarten bedroht

    31.08.2020 Bezirk: Mitte
    Eine regelmäßige Melderin des Berliner Registers, die gerade in Tiergarten extrem rechte Aufkleber dokumentierte und entfernte, wurde in der Nähe des Brandenburger Tors von einem Mann beschimpft, verfolgt und bedroht. Erst als sie damit drohte, die Polizei zu verständigen, ließ der unbekannte Bedroher von ihr ab.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Racial Profiling im Görlitzer Park

    31.08.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein schwarzer Mann wurde von der Polizei im Görlitzer Park kontrolliert, nachdem er in den Büschen austreten war. Weiße austretende Männer wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • Rassistische Pöbelei in Neu Hohenschönhausen

    31.08.2020 Bezirk: Lichtenberg
    Eine Gruppe zog Ende August abends lärmend durch den Hagenower Weg. Eine Frau löste sich auf Höhe der Geflüchtetenunterkunft aus der Gruppe und schrie in Richtung der Bewohner_innen rassistische Sprüche. Ihre Begleiter_innen und die Securities versuchten sie davon abzubringen. Nach einer Weile zog sie weiter.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • Rassistische Postings auf Neuköllner AfD-Facebook-Seite

    31.08.2020 Bezirk: Neukölln
    Im August veröffentlichte die Neuköllner AfD mehrere rassistische Facebook-Postings. Die Inhalte sind zwischen antimuslimisch-rassistisch bis zu flüchtlingsfeindlich und versuchen mitunter auch die rechte Angriffsserie in Neukölln als angeblich linke Angriffe oder als Brandstiftungen von Flüchtlingen darzustellen.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rechte Aufkleber in Weißensee

    31.08.2020 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Weißensee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "FCK Antifa", "3. Oktober 2020 - Berlin Demonstration - 14 Uhr Hohenschönhausen" (III. Weg) oder "Wir schaffen Schutzzonen" (NPD).
    Quelle: NEA
  • Rechte und verschwörungsideologische Propaganda in Tiergarten

    31.08.2020 Bezirk: Mitte
    Zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor in Tiergarten wurden 93 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen Reichsbürger*innen-Gruppierungen, von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle und von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg". Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Darunter waren aber auch viele Anti-Antifa- und einige "Merkel muss weg"-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verfassungsfeindliche Plakate in der Boxhagener Straße

    31.08.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Boxhagener Straße wurden zwei verschwörungsideologische Plakate (dünner schwarzer Filzstift auf braunem Karton, handschriftlich, ca. 20 x 20 cm), die inhaltlich Reichsbürgern zuzuordnen sind und sich gegen das Grundgesetz richteten, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Kommentare

    30.08.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 30. August erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Parolen am S-Bahnhof Lichtenberg

    30.08.2020 Bezirk: Lichtenberg
    Zwei Männer mit extrem rechten Symboliken auf ihren Shirts („KKK“, „White lives matter“) wurden gegen 17:40 Uhr am S-Bhf. Lichtenberg dabei gesehen, wie sie antisemitische Parolen riefen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber rund um den Roederplatz

    30.08.2020 Bezirk: Lichtenberg
    Am Roederplatz, in der Elli-Voigt- und Bernhard-Bästlein-Straße wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber gefunden. Sie richteten sich unter anderem gegen Muslime und politische Gegner_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Sticker in Rudow

    30.08.2020 Bezirk: Neukölln
    Im Bereich der Rudower Spinne wurden insgesamt 12 Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • Hakenkreuz in Baumschulenweg

    30.08.2020 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An die Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hitlergruß in der Revaler Straße

    30.08.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 3:30 Uhr fiel Polizisten an der Revaler Straße ein Mann auf, der laut herum schrie. Als dieser den Einsatzwagen bemerkte, zeigte er den Polizisten den Hitlergruß und rief dazu nationalsozialistische Parolen. Der Polizeiliche Staatsschutz führt gegen den 29-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2046
  • Online-Monitoring: August

    30.08.2020 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Auf der AfD Facebookseite wurden rassistische Stereotype verbreitet, u.a. in dem stets ein Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität hergestellt wurde, mitunter unter dem im letzten Jahr bereits benutzten Schlagwort "Multi-Kulti-Reallife".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Rechte, antisemitische und verschwörungsideologische Propaganda in Tiergarten

    30.08.2020 Bezirk: Mitte
    Zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude in Tiergarten wurden 25 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von Reichsbürger*innen-Gruppierungen und von antisemitischen Q-Anon- Verschwörungsanhänger*innen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Darunter waren aber auch zwei Anti-Antifa-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Veranstaltung in der Staatsreparatur in Lichterfelde Ost

    30.08.2020 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In der sog. Staatsreparatur veranstaltete Andreas Wild ein Rhetorik-Seminar mit Peter Feist. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Verschwörungsideologische Kundgebung im Prenzlauer Berg

    30.08.2020 Bezirk: Pankow
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-asiatische rassistische massive Bedrohung in Mitte

    29.08.2020 Bezirk: Mitte

    Eine asiatisch gelesene Frau wurde in der Luisenstraße im Ortsteil Mitte von einer Gruppe umringt, die erkennbar von einer der verschwörungsideologischen Veranstaltungen kam, von mehreren Personen aus der Gruppe heftig rassistisch beleidigt und schließlich massiv bedroht, weil sie eine Maske trug. Mit dem Fingerzeig auf die Spree.wurde ihr angedroht: "Du gehst baden!"

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung und Bedrohung in Moabit

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Ein Schwarzer Mann wurde in Moabit aus einer Gruppe heraus rassistisch u.a. mit dem N.-Wort beleidigt und bedroht. Die Gruppe kam erkennbar von einer verschwörungsideologischen Kundgebung. Zwei der Beleidiger trugen szenetypische Bekleidung der extrem rechten Hooligan-Szene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarze rassistische Pöbelei in Mitte

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Zwei Schwarze Frauen wurden gegen 15.15 Uhr in der Friedrichstraße in Mitte von vier Teilnehmern die von einer rechtsoffenen Veranstaltung kamen und teilweise durch szenetypische Kleidung als extreme Rechte erkennbar waren, auf rassistische Weise angepöbelt und beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in der S-Bahn in Mitte

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Ein junges Schwarzes Paar mit einem Kleinkind wurde gegen 10.00 Uhr in der S-Bahn zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof in einem vollbesetzten Waggon, in dem die meisten Menschen ohne Maske unterwegs waren, umringt, von mehreren Personen rassistisch beleidigt und von einer Person angespuckt. Erst als eine Zeugin laut drohte, die Polizei anzurufen, ließen die Angreifer von der jungen BPoC-Familie ab und stiegen am Bahnhof Friedrichstraße aus. Außer dieser Zeugin kam niemand den Angegriffenen zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Bedrohung am Rande von Kundgebung

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Am Rande der verschwörungsideologischen Kundgebung an der Straße des 17. Juni im Tiergarten wurde eine Person, die eine Kippa trug, bedrängt und bedroht. Die Teilnehmer*innen der Versammlung riefen dabei u.a.: „Ihr denkt, ihr seid die Herrenrasse“, „Ihr macht den Genozid im Mittleren Osten“, "...und„Setz‘ dir keine Kappe auf und mach hier kein auf bösen Juden, wenn du angegriffen bist, was ist das für eine ekelige Art.“
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Kommentare

    29.08.2020 Bezirk: Berlinweit
    Am 29. August erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar bei Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Propaganda im Tiergarten

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Im Tiergarten wurde ein antisemitischer Zettel aus vermutlich dem Reichsbürger*innen-Spektrum an einem Zaun vorgefunden. Darauf wurde die angebliche „Besatzung“ Deutschlands durch eine "Talmud-jüdisch-vatikanische Firma“ behauptet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Relativierung am Denkmal für die ermordeten Juden und Jüdinnen Europas

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Eine Person, die zuvor auf einer rechtsoffenen Versammlung teilgenommen hatte, lief mit einem T-Shirt mit einem sogenannten „Judenstern“ durch das Denkmal für die ermordeten Juden und Jüdinnen Europas. Auf den Stelen des Mahnmals ließ sich zudem eine Gruppe von Protestversammlungsteilnehmer*innen mit Deutschland- und Reichsflaggen für ein Picknick nieder.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitischer Vorfall

    29.08.2020 Bezirk: Berlinweit
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Vorfälle auf verschwörungsideologischer Kundgebung im Tiergarten

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Einer der Redner auf der Hauptbühne der verschwörungsideologischen Kundgebung im Tiergarten proklamierte: „Die Zeit ist reif für ein neues System“, und bezeichnete die Politik als „Unterhaltungsabteilung der Hochfinanz“. Am Straßenrand befand sich ein selbstgemaltes Schild mit der Aufschrift „Soro$ + Gates not elected“. Ein Teil wurde in „blutiger“ Schrift geschrieben. Vor der Siegessäule hatten Teilnehmer*innen zwischen zwei Straßenlaternen ein großes Transparent mit der Forderung „Stoppt Chemtrails und Soros“ gespannt. Eine Person hatte einen Handwagen dabei, an den mehrere Flugblätter hingen. Auf einem war das Eingangstor zu einem Konzentrationslager mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ zu sehen. Darunter stand: „Was werden wir unseren Kindern sagen?“
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitismus auf Verschwörungsideolog*innen-Versammlung

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Gegen 10.00 Uhr versammelten sich Unterstützer*innen eines extrem rechten Rappers, der schon verschiedentlich mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen war, am Reiterstandbild Friedrichs des Großen vor der Humboldt Universität. Dort trug eine Person einen Pullover mit dem Aufdruck „Amalek“. Der Begriff ist eine alttestamentarische Bezeichnung für die Erzfeinde der Israelit*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Extrem-rechte Aufkleber rund um den Nöldnerplatz

    29.08.2020 Bezirk: Lichtenberg
    Im Umfeld des Oberstufenzentrums am Nöldnerplatz wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden. Inhaltlich richteten sie sich gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Veranstaltung in Köpenicker Altstadt

    29.08.2020 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einem Restaurant in der Köpenicker Altstadt fand am Abend das Sommerfest das sog. "Dienstagsgespräch" statt. Das Dienstagsgespräch wird von einem Netzwerker der extremen Rechten mit engen Verbindungen zur NPD organisiert. An diesem Abend trat der extrem rechte Liedermacher Frank Rennicke auf. Er ist bekannt für seine antisemitischen, rassistischen und NS-verherrlichenden Texte. Die Veranstaltung wurde von ca. 15 - 20 Personen, unter anderem aus der NPD, besucht.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Flugzeugwerbung in Reichsfarben über Berlin

    29.08.2020 Bezirk: Berlinweit
    Ein Flugzeug mit Bannerschlepp kreiste gegen 14.00 Uhr über der Berliner Innenstadt. Das Schleppbanner war in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot gehalten. Darauf standen die Worte "Für Recht und Freiheit". Das Flugzeug war aus weiten Teilen der Stadt zu sehen.
    Quelle: Twitter 29.08.20
  • LGBTIQ*feindlicher Angriff im Wedding

    29.08.2020 Bezirk: Mitte
    Gegen 11.45 Uhr wird ein 38-jähriger Mann in der Utrechter Straße von zwei unbekannten Männern aus LGBTIQ*feindlicher Motivation in seine Wohnung gedrängt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin vom 19.10.2020
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Oranienstraße

    29.08.2020 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein Mann befand sich gegen 5 Uhr in der Oranienstraße in Begleitung zwei weiterer Zeugen, als er von einem entgegenkommenden Paar homophob beleidigt wurde. Unvermittelt aus dem folgenden Streitgespräch wurde das 39jährige Opfer von dem Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und erlitt eine Platzwunde. Das Päärchen flüchtete Richtung Kottbusser Tor.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2040
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