Rassismus am Arbeitsplatz
Ein Schwarzer Mann erzählte, dass er Rassismus auf der Arbeit und im sozialen Umfeld erfährt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Ein Schwarzer Mann erzählte, dass er Rassismus auf der Arbeit und im sozialen Umfeld erfährt.
An eine Jugendfreizeiteinrichtung wurde in Reaktion auf ein Transparent mit der Aufschrift „Rassismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen“ ein Brief mit rassistischen Inhalten geschrieben. Darin positionierte sich der Absender auf einzelnen Zetteln mehrfach als Rassist und zeigt so wütende und ablehnende Formulierungen gegen eine Auseinandersetzung mit Rassismus, („white fragility“).
Eine asiatisch wahrgenommene Frau wurde gegen 15.30 Uhr in einem Geschäft im Wedding von einer anderen Kundin rassistisch beleidigt. Die Beleidigerin sagte unter anderem; „Ihr habt uns doch diese ganze Covid-Scheiße eingebrockt. Haut dahin ab, wo Ihr herkommt!“
Eine Frau die einen Beutel mit dem Logo des jüdischen Filmfestivals trug wurde von einem Mann mit den Worten "Scheiß Juden!" bezeichnet. Zuvor hatte sie den Mann, der auf seinem Balkon stand angelächelt und ihm einen guten Morgen gewünscht.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es kam zu einer Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Identität. Zum Schutz der Person werden weitere Informationen nicht veröffentlicht.
Es wurde eine LGBTIQ*feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Ein Mann wird rassistisch motiviert bedroht. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In einem Zeitraum von 2018 bis März 2021 fand eine andauernde rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
Ein Passant in der Schudomastraße rief unvermittelt und zu keiner erkennbaren Person "Früher war auch in der Dusche Gas. Passt gut auf beim Impfen." Zwei Zeug*innen, die zufällig in der Straße waren, reagierten laut und wiesen ihn an, ruhig zu sein. Der Mann betrat ohne Reaktion ein Haus.
Auf dem Leopoldplatz wird ein israelbezogen antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Weding wird an einer Waggontür der Linie U9 ein israelbezogen antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", die für eine Demo am 1. Mai mobilisierten, wurden an Mülleimern an der Heerstraße entdeckt, entfernt oder überklebt.
In einem Bus der Linie 137 wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Eine Person wurde rassistische im Wohnumfeld diskriminiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Wedding wurde ein Fahrradständer vor einem Bioladen beschmiert mit "Schon wieder 1933 und du merkst es nicht? Öffentliche Medien, Politik, Weltorganisationen, Verbände, Wirtschaft in feindlichen Händen!"
Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Als ein engagierter Bürger die Polizei über diese unangemeldete Kundgebung informierte und die Beamten über die Situation aufklärte, kam es aus der Gruppe der Kundgebungsteilnehmenden zu Drohungen wie "Man sieht sich immer zweimal." und "Du wohnst doch hier gleich.".
Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Ca. 10 Personen beteiligten sich daran und zeigten Symbole der Verschwörungserzählung. Die Veranstaltung war nicht angemeldet und wurde, nachdem ein engagierter Bürger diese meldete, aufgelöst.
Im Treptower Park wurden zwei Dragqueens von mehreren Personen LGBTIQ*-feindlich beleidigt, bedroht und verfolgt.
Eine Schwarze Person berichtete davon, Rassismus im sozialen Umfeld zu erfahren.
Mehrere Personen wurden wiederholt rassistisch beleidigt und ihr Eigentum wurde mehrfach massiv beschädigt. Zum Schutz der Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Auf dem Kaisersteg wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete von einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.