Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
31.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
31.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
31.08.2025 Bezirk: MitteIn der Reinickendorfer Straße im Ortsteil Wedding wurden die Schmiererei „Nie wieder Israhell“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
31.08.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Tiergarten
31.08.2025 Bezirk: MitteEine israelische Flagge, die an der Fassade der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Tiergartenstraße angebracht war, wurde von Unbekannten in der Nacht angezündet, wie Sicherheitsmitarbeiter um 5:30 Uhr feststellten.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2083 vom 31.08.2025 -
Antisemitische Sticker rund um den Moritzplatz
31.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Prinzenstraße und rund um den Moritzplatz wurden im August mehrere Sticker entfernt, die einen direkten Vergleich von Auschwitz und Gaza zogen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antiziganistische Beleidigung in der U6 in Wedding
31.08.2025 Bezirk: MitteEin Mann beschwerte sich über eine weiblich wahrgenommene Person, sie solle ihre Füße wegnehmen, obwohl sie lediglich die Beine überschlagen hatte. Als diese entgegnete, sie könne sitzen, wo sie möchte, und sich sich weiter mit ihrer Begleitung unterhielt, drehte der Mann sich zu einem weiteren Fahrgast um und beschwerte sich über "Scheiß [Z-Wort]". Als dieser erklärte, dass sei kein Grund, rassistisch zu sein, behauptete er, dass sei nicht rassistisch.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Aufkleber des "III. Weg" in Friedrichshagen
31.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Kurpark wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber im Weitlingkiez
31.08.2025 Bezirk: LichtenbergAm Münsterlandplatz wurde an einem Glascontainer ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand: "Asylbetrüger nicht willkommen! Heimreise statt Einreise!". In der Archenholdstraße Ecke Delbrückstraße wurde zudem ein Naziaufkleber mit der gegen den politischen Gegner gerichteten Aufschrift "Mir stinken die Linken" und einem darauf abgebildeten Stinktier gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Mitte
31.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBeim Einkaufszentrum Eastgate an der Marzahner Promenade wurden insgesamt 13 extrem rechte Sticker entdeckt. Die Aufkleber richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten oder zeigten queerfeindliche Motive. Ein Großteil der Sticker stammte aus extrem rechten Versandshops. Die Aufkleber wurden entfernt.
An der Tramhaltestelle Bürgerpark Marzahn wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
31.08.2025 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Reinickendorfer Straße wurde ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Sticker in Hellersdorf-Ost
31.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Maxie-Wander Straße Ecke Auerbacher Ring wurde ein Sticker mit dem Slogan "Auch ohne Sonne braun" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine "Schwarze Sonne" abgebildet.
Quelle: Augenzeug:in -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im August
31.08.2025 Bezirk: Reinickendorf"Die Heimat" Reinickendorf veröffentlichte im August vereinzelt Beiträge auf Facebook. Der Kreisverband der Neonazipartei lud zum Sommerfest mit Livemusik am 23. August 2025 ein und teilte einen Beitrag einer anderen Seite über die "größten Migrations-Lügen".
Quelle: Register Reinickendorf -
Hakenkreuze im Hauptbahnhof
31.08.2025 Bezirk: MitteIm Hauptbahnhof wurde auf Gleis 14 eine Schmiererei mit drei Hakenkreuzen entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuzschmiererei in Mariendorf
31.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Bushaltestelle der Linie 181 Rixdorfer Str./Britzer Str. wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei gesichtet. In unmittelbarer Nähe befand sich zudem eine AfD-Schmiererei im gleichen Stil.
Quelle: Augenzeug:in -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung und Beleidigung im Eiswerderpark
31.08.2025 Bezirk: SpandauIm Eiswerderpark kam es zu einem LGBTIQ*-feindlichen Vorfall, bei dem ein Paar von einem alkoholisierten Mann mittleren Alters bedroht und beleidigt wurde. Die betroffenen Personen lagen nach dem Baden auf der Wiese, als der stark tätowierte Mann plötzlich auf sie zukam und sie wiederholt queer- und transfeindlich sowie sexistisch beleidigte. Er drohte eine der beiden Personen, sie an ihrem Septum-Piercing durch den Park zu ziehen und den beiden „in die Fresse zu schlagen". Die Betroffenen alarmierten daraufhin die Polizei, die vor Ort die Personalien des Mannes aufnahmen. Andere Parkbesucher*innen zeigten sich solidarisch und boten den Betroffenen ihre Hilfe an.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall
31.08.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte kam es zu einem LGBTIQ*-feindlichen Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
31.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Wuhlheide wurde auf einem Mülleimer der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Bedrohung in der U-Bahn in Mitte
31.08.2025 Bezirk: MitteIn einem Waggon der U-Bahnlinie 6 in Richtung Alt-Mariendorf, befanden sich gegen 6:50 Uhr nur drei Frauen und ein weißer Mann mit Glatze und Tattoos. Kurz vor der Station Friedrichstraße näherte sich der Mann plötzlich einer allein sitzenden Frau of Color, hielt ihr von hinten einen Finger an den Kopf, damit eine Pistole formend und machte ein Schussgeräusch. Kurz vorher hatte er sich bereits vor eine Frau mit Kopftuch gestellt und zu ihr irgendetwas gesagt, was die Zeugin nicht verstehen konnte.
Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff in der U-Bahn in Wilmersdorf
31.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der U7 zwischen Blissestraße und Adenauerplatz bedrohte ein Mann einen Anderen. Er forderte ihn zum Kampf auf, brüllte dabei laut und beleidigte ihn mit Worten wie „Verpiss dich hier“ und „du Hund“. Schließlich boxte er in die Luft und stürmte auf den anderen Mann zu. Er rempelte mehrere Umstehende auf dem Weg an und holte vor der betroffenen Person schon zum Schlag aus. Nur durch das Eingreifen zweier Mitfahrenden konnte eine direkte körperliche Konfrontation zwischen den Beiden verhindert werden und die betroffene Person die Bahn verlassen. Im weiteren Verlauf schrie der Mann mehrmals "Scheiß Araber" und fragte den Mann, ob er schwul ist. Daher kann von einem rassistischen und LGBTIQ*-feindlichen Motiv ausgegangen werden.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Zahlreiche extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Süd
31.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Hellersdorf-Süd um die John-Heartfield Straße, Carola-Neher Straße und Maxie-Wander-Straße herum wurden acht Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden. Die Aufkleber machten Werbung für die Partei und zeigten das Logo. Auf der Carola-Neher-Straße wurde zudem ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Die Sticker wurden zum größten Teil entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung bei dekolonialer Stadtführung im Afrikanischen Viertel
30.08.2025 Bezirk: MitteWährend einer dekolonialen Stadtführung im Afrikanischen Viertel in Berlin informierte ein Schwarzer Tourgide in der Swakopmunder Straße Ecke Windhoeker Straße gerade über diese beiden ehemaligen deutschen Kolonialstädte, als er von einem älteren Mann, der in Begleitung seiner Ehefrau vorbeiging, als „Kaffer“ bezeichnet wurde. Als der Stadtführer ihn daraufhin ansprach und nach dem Grund für diese rassistische Äußerung fragte, erhielt er keine Antwort. Stattdessen entwickelte sich eine Diskussion mit seiner Ehefrau. Sie äußerte, dass die Anwohner*innen derartige Touren im Afrikanischen Viertel störend fänden und man diese vorher hätte informieren sollen. Der Stadtführer entgegnete, dass für Stadtführungen und Aufklärungen über die Straßenumbenennungen keine Zustimmung der Anwohnerschaft erforderlich sei. Die Ehefrau äußerte zudem, dass sie die Umbenennungen der Petersallee, Lüderitzstraße und des Nachtigalplatzes für überflüssig halte. Daraufhin fragte er sie, ob es für sie in Ordnung wäre, wenn Straßen, die nach NS-Akteuren benannt sind, ihre Namen behalten und erklärte, dass Kolonialverbrecher im Stadtbild keine Ehrung erfahren sollten und entsprechende Straßennamen daher geändert werden müssten. Eine Antwort darauf erhielt er nicht. Währenddessen begann der Mann erneut, den Stadtführer zu beschimpfen. Auf erneutes Nachfragen zu seiner vorherigen rassistischen Äußerung erhielt der Guide wieder keine Antwort. Das Paar entfernte sich schließlich ohne weitere Worte.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
30.08.2025 Bezirk: NeuköllnAn einer Wohnungstür wurde ein Aufkleber mit dem Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ angebracht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer und homofeindlicher Schriftzug in Niederschöneweide
30.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr. wurde an einer Hauswand ein Davidstern sowie der Schriftzug "JUDENHOMOS" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische Schmiererei in der Scharnweberstraße
30.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Ecke Scharnweberstraße / Müggelstraße wurden an einem Tramleitungsmast drei Davidsterne angebracht und in deren Mitte jeweils ein rotes Hamasdreieck. Das rote Dreieck wird von der Terrororganisation Hamas als Markierung für Angriffsziele verwendet und ist hier gegen den Staat Israel gerichtet. In unmittelbarer Nähe waren zudem am Fallrohr eines Wohnhauses Sticker angebracht mit der Aufschrift "Genozid" und "ethnische Säuberung".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Veranstaltung in Neukölln
30.08.2025 Bezirk: NeuköllnIn Nord-Neukölln fand eine antisemitische Demonstration statt. Die organisierende Person teilte im Vorfeld der Veranstaltung antisemitische Inhalte in Sozialen Medien.
Quelle: Register Neukölln, Tagesspiegel vom 31.08.2025 -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
30.08.2025 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz fand eine propalästinensische Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch", "There is only one state Palestine 48" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Eine Rednerin sprach in Bezug auf Israel vom "zionistischen Projekt im Nahen Osten" sowie dem "zionistische(n) Apartheidsstaat" und sagte: "Die Befreiung Palästinas endet dann, wenn Tel Aviv wieder in der Hand von Palästina liegt". Ein anderer Redner bezeichnete Israel mehrfach als "zionist Entity" und sagte Menschen, die von Frieden mit der "zionistitschen Entität" sprechen, solle ins Gesicht gespuckt werden.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
30.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurden sechs Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
30.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Boulevard Kastanienallee wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Nord
30.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Weihenpfuhl und an der Wurzener Straße wurden eine Vielzahl von extrem rechten Stickern gefunden. Sie waren u.a. von der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) und extrem rechten Active-Clubs und machten Werbung für diese.
Auf der Kastanienallee wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe "aktiv.berlin" entdeckt.
Quelle: Augenzeug:in -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Friedrichshagen
30.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Karl-Franke-Str./ Bruno-Wille-Str. und in der Klutstr. wurde jeweils ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*feindlicher Aufkleber in Mitte
30.08.2025 Bezirk: MitteAm Schiffbauerdamm wurde ein LGBTIQ*feindlicher Aufkleber einer verschwörungsideologischen Gruppe entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Nationalrevolutionäre Propaganda in Mitte
30.08.2025 Bezirk: MitteIn der Straße unter den Linden wurde ein Aufkleber der nationalrevolutionären Kleinstgruppe "Volkssozialisten Deutschland" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
30.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Durchgang des S-Bahnhofs Köpenick wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord
30.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Filehner Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Gehsener Str. wurde an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" und der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt.
In der Mahlsdorfer Str. Nähe Hoernlestr. wurde ebenfalls der neonazistische Zahlencode "1161" an einem Pfeiler entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichender Schriftzug und "White Power" an Schule in Oberschöneweide
30.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Rummelsburger Str./ Edisonstr. wurde an einem Stromkasten der Schriftzug "NS-AREA" entdeckt.
An der Wand der Grundschule an der Wuhlheide in der Kottmeier Str. wurde über mehrere Meter der Schriftzug "White Power" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Beleidigung in Niederschönhausen
30.08.2025 Bezirk: PankowEine Frau war gemeinsam mit ihren drei Kindern in der Heinrich-Böll-Straße auf dem Weg zur Bahn, als sie von einem älteren Paar beleidigt wurde. Die Frau trägt ein Kopftuch. Das Paar beleidigte sie lautstark in abwertender, sexistischer und rassistischer Weise. Die Äußerungen richteten sich sowohl gegen ihr Kopftuch als auch gegen die Tatsache, dass sie drei Kinder hat.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische Pöbelei durch BFC-Dynamo-Fan in Lichtenberg-Nord
30.08.2025 Bezirk: LichtenbergEin BFC-Fan mit einer NS-verherrlichenden "Schwarze Sonne"-Tätowierung am Hals pöbelte im Ersatzbus der U-Bahnlinie 5 zwei junge Schwarze Menschen zwischen Frankfurter Allee und Magdalenenstraße rassistisch an. Der Täter ging während der Pöbelei immer näher auf die beiden Betroffenen zu und spielte sich dabei bedrohlich auf.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Wendenschloß
30.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Pritstabelstr./ Lobitzweg wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
30.08.2025 Bezirk: MitteIm Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschlands wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet. So sagte ein Redner, dass die Bundesrepublik Kriegsvorbereitungen für "Barbarossa 2.0" führen würde und behauptete, dass auch der Ausbau von Radwegen Teil dieser Kriegsplanung sei. Auf Schildern und Plakaten wurde behauptet, die NS-Diktatur würde fortbestehen, das deutsche Volk seie staatenlos und die Bundesrepublik sei "privatisiert" und "entstaatlicht". Außerdem war die Rede von der "sogenannten "Bundesrepublik Deutschland" (BRD)".
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürgerkundgebung am Brandenburger Tor
30.08.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmiererei des "III. Weg" in Charlottenburg
30.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Unterführung in der Schloßstraße wurden die größeren Schmierereien "III. Weg" und "NRJ" in grüner und schwarzer Sprühfarbe entdeckt. Beim "III. Weg" handelt es sich um eine extrem rechte Kleinstpartei und bei der "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ) um ihre Jugendorganisation.
Quelle: Register CW via Signal -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Nord
30.08.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Plonz- Ecke Gotlindestraße wurde auf einem Mülleimer der Zahlencode "1161" gemeldet und unkenntlich gemacht. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Propaganda in Berlin
29.08.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in Wendenschloß
29.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köpenzeile zwischen Mayschweg und Dregerhofstr. wurden sieben extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Sticker und Plakate in Hellersdorf-Ost
29.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Boulevard Kastanienallee wurde ein Sticker mit dem Slogan: "Auch ohne Sonne braun" entdeckt und entfernt. Im Auerbacher Ring wurden zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. In der Maxie-Wander Straße wurden vier Plakate vom "III. Weg" entdeckt. Die Plakate hatten u.a. rassistische Aussagen wie "Asylflut stoppen" oder richteten sich mit dem Slogan "Kampf der Rotfront" gegen politische Gegner*innen. Ein weiteres Plakat machte Werbung für die Partei und ihre Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ). Die Plakate wurden alle im Laufe des Tages entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte und verschwörungsideologische Propaganda in Spandau
29.08.2025 Bezirk: SpandauAn der Kreuzung beim U-Bahnhof Siemensdamm wurde an einer Ampel ein Plakat entdeckt, das mehrere Websites und Youtube-Kanäle bewarb, die extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte verbreiten. Unter anderem die österreichische Website „AUF1“, die mit rassistischen und antisemitischen Desinformationen ein extrem rechtes Milieu bedient.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz und SS-Rune in der Lausitzer Straße
29.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Wohnhaus in der Lausitzer Straße wurden gegen 8:00 Uhr an einer Wand im Flur ein Hakenkreuz und eine SS-Rune angebracht. Inzwischen wurde Schmiererei kreativ umgestaltet.
Quelle: Berliner Register -
Mehrere rechte Sticker im Rudolfkiez entfernt
29.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Rudolfkiez wurden mehrere rechte Sticker verschiedener Motive und Herkunft entfernt. In der Rotherstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle: "Alice für Deutschland" entfernt. Am Rudolfplatz und auf dem Spielplatz "Ritter Rudis Burgenland" wurden mehrere rassistische ("Remigration") Sticker und solche, die sich gegen die politische Gegnerschaft richteten, entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verharmlosender Aufkleber am U-Bahnhof Lichtenberg
29.08.2025 Bezirk: LichtenbergAm U-Bahnhof Lichtenberg wurde entlang der Rolltreppe Richtung Ausgang Siegfriedstraße ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.
Quelle: Lichtenberger Register