Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
23.04.2021 Bezirk: ReinickendorfAn einer Bushaltestelle beim U-Bahnhof Alt-Tegel veränderten Unbekannte den Schrifzug eines antirassistischen Aufklebers derart, dass er eine rassistische Aussage transportierte. Der Aufkleber wurde entfernt.Quelle: Meldung einer Einzelperson
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Rassistischer Angriff nahe Admiralbrücke
23.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergKurz vor Mitternacht wurde eine Frau von einem Mann mit einer Glasflasche beworfen. Sie hatte ihn zuvor angesprochen, warum er Flaschen zerschlage. Die Frau konnte der geworfenen Flasche ausweichen und wurde anschließend rassistisch beleidigt. Es wurde Anzeige erstattet.Quelle: Polizeimeldung Nr. 0891 -
Rechte Stickerserie im Friedrichshainer Südkiez
23.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVom Wismarplatz bis zur Warschauer Straße (mit Schwerpunkt Grünberger Straße) wurden mehrere Sticker der Initiative "Studenten stehen auf" entfernt. Die Selbstdarstellung von „Studenten stehen auf“ richtet sich als dezentrales Netzwerk an Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und sonstige Gleichaltrige. Man will sich u. a. einsetzen für den Erhalt der freiheitlich-demokratischen, rechtsstaatlichen Grundwerte. Aber schnell wird klar, was sich dahinter verbirgt. Ähnlich wie auch bei „Eltern stehen auf“ oder anderen Gruppen, sieht man sich als Teil der „Es reicht“-Bewegung. Mit dabei oder als Gäste eingeladen werden bekannte Querdenkenaktivisten, es wird zu rechtsoffenen Veranstaltungen aufgerufen. Man spricht vom „Ermächtigungsgesetz“ oder vergleicht die Regierung mit einem Terrorsystem und droht mit Abrechnung. „Studenten stehen auf“ ist eine sich im Internet und auf Veranstaltungen radikalisierende Vereinigung.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Verschwörungsideologische Demo in Tiergarten
23.04.2021 Bezirk: MitteIn Tiergarten fand eine verschwörungsideologische Demonstration statt, bei der sich wieder ein breites Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten zusammen fand. Es wurden vielfach NS-relativierende und gelegentlich antisemitische Vergleiche verbreitet
Quelle: Registerstelle Mitte -
Verschwörungsideologischer Aufkleber in Lichtenberg Mitte
23.04.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Rummelsburger Straße wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit der verschwörungsideologischen Aufschrift "Die NWO kommt! Wacht auf!" gemeldet und entfernt. NWO bezieht sich auf die Neue Weltordnung-Verschwörung, die dem extrem rechten Diskurs zuzuordnen ist. Sie behauptet, dass eine verborgene Elite („New World Order“) die Corona-Krise als Mittel benutzt, um die Menschen global zu versklaven. Diese Erzählung trägt stark antisemitische Züge.Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Kommentare
22.04.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt diverse antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Kommentare
22.04.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt diverse antisemitische und verschwörungsideologische Kommentare zu einem Video.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Kommentare
22.04.2021 Bezirk: BerlinweitUnter einem Social-Media-Beitrag einer jüdischen Institution wurden mehrere antisemitische Kommentare von einer Person veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber in Mitte
22.04.2021 Bezirk: MitteAn der Fußgängerbrücke zwischen Hauptbahnhof und Bundestag wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Impfen macht Frei" entdeckt, der ein Eingangstor eines ehemaligen Konzentrationslagers zeigte.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Tweet an jüdische Institution
22.04.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Tweet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall
22.04.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf verschwörungsideologischer Demo in Tiergarten
22.04.2021 Bezirk: MitteIm Regierungsviertel in Tiergarten fand eine verschwörungsideologische Demonstration statt, bei der sich wieder ein breites Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und auch an diesem Tag besonders vielen extremen Rechten zusammen fand. Auf von der AfD waren wieder besonders viele Bundes- und Landespolitiker*innen anwesend. Es wurden vielfach antisemitische und NS-relativierende Vergleiche verbreitet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber des "III. Weg" in Wönnichstraße
22.04.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Wönnichstraße wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" gemeldet und entfernt, die zum 1. Mai mobilisieren.Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Flyeraktion in Neu-Hohenschönhausen
22.04.2021 Bezirk: LichtenbergEin extrem rechter Akteur verteilte unter dem Label "Freie heimatliche Bewegung Lichtenberg" am Prerower Platz Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz an Haltestelle
22.04.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Haltestelle Komturstr im Tempelhof wurde eine Hakenkreuz eingeritzt.Quelle: Havel-Antifa -
Hakenkreuz in Oberschöneweide
22.04.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wattstr. wurde ein Hakenkreuz in den Eingangsbereich eines Hausflures geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-relativierende Aufkleber in Wilmersdorf
22.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Wilmersdorf wurden mehrere NS-verharmlosende Aufkleber des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt.
Quelle: Register CW via Twitter -
NS-verharmlosende Sachbeschädigung in Friedrichshagen
22.04.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickDie Gedenkstele für Otto Wels an der Ecke Bölschestr./ Aßmannstr. wurde beschädigt. Dabei wurde ein Teil des Textes verfremdet und das Jahr "2020" ergänzt. Die Sachbeschädigung zielt damit auf eine Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie ab.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassismusvorfall bei Aldi
22.04.2021 Bezirk: NeuköllnÜber Instagram dokumentierte ein Mann, wie er in einer Aldi-Filiale an der Grenzallee angegriffen und hinausgeschmissen wurde. Vorangegangen war dem, eine Auseinandersetzung über die Verwendung des N-Wortes. Der Mann, selbst schwarz, begann zu filmen, als ein anderer Mann nicht aufhören wollte, das N-Wort vor ihm zu verwenden. Aldi Nord selbst entschuldigte sich einige Tage später und entließ den Filialleiter aufgrund dieses Vorfalls.Quelle: Register Neukölln, Tagesspiegel 23.4.2021 -
Rassistische Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
22.04.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bhf. Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Aufkleber in Karlshorst
22.04.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Sangeallee wurde ein ein Aufkleber mit rassistischem Bezug auf "Wirtschaftsflüchtlinge" gemeldet und entfernt. Er stammt vom extrem rechten Versand Politaufkleber. Zudem wurden in der Nähe weitere Aufkleber gemeldet und entfernt: in der Hönower Straße mit der Aufschrift "Refugees not welcome" und im Römerweg "good night left side".Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Propaganda im Tiergarten
22.04.2021 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurde ein "White Lives Matter"-Aufkleber sowie ein rassistischer Sticker von Pi-News und ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1% für unser Land" entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Kommentar in Pankow
22.04.2021 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurden rassistische Stereotypen sowie rassistisch-kulturalisierende Muster in einem Gespräch verwendet. Eine Frau sagte, dass Menschen aus der Türkei und arabischen Ländern aufgrund ihres Verhaltens, das mit ihren "kulturellen" Wurzeln begründet wurde, die Inzidenzzahlen in Neukölln in die Höhe treiben würden. Ebenso wurde abschätzig über sie als "diese Menschen" gesprochen.Quelle: AnDi App -
Shoah-Relativierung auf Aufklebern am Denkmal für die ermordeten Juden Europas
22.04.2021 Bezirk: MitteAm Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Ortsteil Mitte wurden 22 Aufkleber unterschiedlicher verschwörungsideologischer Gruppierungen entdeckt und entfernt, auf denen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der Shoah und der nationalsozialistischen Diktatur gleichgesetzt werden.Quelle: Registerstelle Mitte -
Transfeindlicher Angriff
22.04.2021 Bezirk: NeuköllnGegen 15:20 Uhr wurde eine 50-jährige Transfrau auf der Straße aus LGBTIQ*feindlicher und rassistischer Motivation von einem Bekannten mit Pfefferspray angegriffen. Im Vorfeld war sie bereits mehrfach bedroht und beleidigt worden. Die 50-Jährige erstattete Anzeige.
Quelle: ReachOut -
Verschwörungsideologische Propaganda im Tiergarten
22.04.2021 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurden zwischen Brandenburger Tor und Schloss Bellevue 97 verschwörungsideologische Aufkleber sowie weiteres Werbematerial des extrem rechten Magazins Compact entdeckt und entfernt. Mehrere Aufkleber verbreiteten die Shoah relativierende ("Impfen macht frei") und NS-verharmlosende Vergleiche, z.B. auf Aufklebern der Kampagne um die verschwörungsideologische Medizinjuristin Beate Bahner und auf dem Compact-Werbematerial. Andere Sticker ohne solche direkten Vergleiche stammen jedoch aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle, der von einem ehemaligen Blood & Honor-Mitglied betrieben wird, oder von anderen extrem rechten Gruppierungen und der AfD.Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde
21.04.2021 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte wurde eine Schwarze Person rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO -
Antisemitische Pöbelei am Denkmal für die ermordeten Juden Europas
21.04.2021 Bezirk: MitteNach der Auflösung der Versammlung gegen das Infektionsschutzgesetz in Tiergarten zogen Personen in Richtung Brandenburger Tor auch am Denkmal für die ermordeten Juden Europas entlang. Dort schrie eine Person in Richtung des Denkmals: "Denkmal der Schande!"
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Kommentar
21.04.2021 Bezirk: BerlinweitUnter einem Social-Media-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von neonazistischer Kleinstpartei
21.04.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Cecilienstraße/Hellersdorfer Straße wurden mehrere Aufkleber von "III. Weg" gemeldet und entfernt. Sie mobilisieren zu einer Demonstration am 1. Mai 2021 nach Zwickau.Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
Einwanderungsfeindliche AfD-Kundgebung vor dem Kanzleramt
21.04.2021 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Südeingang des Bundeskanzleramts in Tiergarten mit sechs Kundgebungsteilnehmenden statt. In den gestreamten Reden wurde auch gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und gegen die Mieter*innenbewegung und die Mietenpolitik des Berliner Senats geredet.Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechter Aufkleber des III. Weg in Adlershof
21.04.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Hermann-Dorner-Allee/ Katharina-Boll-Dornberger-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg mit Corona-Bezug entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Sticker in Nordneukölln
21.04.2021 Bezirk: NeuköllnUm die Aronsstraße in Nordneukölln wurden mehrere rechtsextreme Aufkleber gemeldet - selbstdarstellerische Inhalte des III.Weges, ausländerfeindliche Inhalte und NS-Verherrlichung.Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Großplakate gegen politische Gegner*innen
21.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Richard-Sorge-Kiez waren mindestens sechs Groß-Plakate mit dem Aufruf zu einer rechten Demo am 21. April im Regierungsviertel verklebt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Bereits am 19.04. tauchten ähnliche Plakate im Friedrichshainer Südkiez und im Weidenweg auf, die auch sofort wieder durch die Auffindenden entfernt wurden.Die meldende Person hat die aktuellen Funde auf einer Karte hellgrün eingetragen. (Die blauen Pins sind aus dem Vorjahr.) Danke für die visuelle Darstellung.Die Karte kann hier eingesehen werden: zur KarteQuelle: Bürger*innenmeldung -
Rassismus in der Ausbildung
21.04.2021 Bezirk: BerlinweitEine Schwarze Muslima berichtete, dass sie während der Ausbildung Rassismus im ausbildenden Supermarkt erfährt.
Quelle: Each One Monitoring -
Rassistische Diskriminierung bei der Ausbildungssuche in Pankow
21.04.2021 Bezirk: PankowEine Schwarze Frau mit Fluchterfahrung wird bei der Ausbildungssuche rassistisch diskriminiert.
Quelle: Each One Teach One (EOTO) e.V. -
Rassistischer Sticker am Bhf. Ostkreuz
21.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Bhf. Ostkreuz am Gleis 11 wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der schwarze Menschen kriminalisiert, entfernt. Der Sticker war an einer Säule angebracht.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte Aufkleber in Pankow
21.04.2021 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurden in der Brehmestraße und im Rettigweg verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und enfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Islamist not welcome" (Identitäre Bewegung), "Good Night Left Side" (Druck18) oder "Love gehacktes hate Halal".Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Schmiererei an Mülleimer
21.04.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Michendorfer Straße wurde ein Mülleimer mit dem Schriftzug "Fuck Islam" beschmiert.
Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
Shoah-Relativierung auf verschwörungsideologischen Aufklebern im Wedding
21.04.2021 Bezirk: MitteIn der Müllerstraße im Wedding wurden nah an einem Impfzentrum drei die Shoah relativierende, verschwörungsideologische Aufkleber ("Impfen macht frei") entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Mitte -
Verschwörungsideologische Demo in Tiergarten
21.04.2021 Bezirk: MitteIn Regierungsviertel in Tiergarten fand eine verschwörungsideologische Demonstration statt, bei der sich wieder ein breites Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und an diesem Tag besonders vielen extremen Rechten zusammen fand. Auf von der AfD waren besonders viele Bundes- und Landespolitiker*innen anwesend. Es wurden vielfach NS-relativierende und gelegentlich antisemitische Vergleiche verbreitet
Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2104 -
Verschwörungsideologische Propaganda im Tiergarten
21.04.2021 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurden zwischen Brandenburger Tor und Schloss Bellevue 92 verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt. Mehrere Aufkleber verbreiteten die Shoah-relativierende ("Impfen macht frei") und NS-verharmlosende Vergleiche. Andere Sticker ohne solche direkten Vergleiche stammten jedoch aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle, der von einem ehemaligen Blood & Honor-Mitglied betrieben wird, oder von anderen extrem rechten Gruppierungen.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Verteilaktion von AfD-Zeitung in Charlottenburg-Wilmersdorf
21.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie AfD Charlottenburg-Wilmersdorf verteilte die AfD-Bezirkszeitung „Blauer Bote“ in der Ausgabe 01/2020. Darin finden sich viele Aussagen, die sich gegen die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie richten und verschwörungsideologische Bilder reproduzieren. Das beigelegte Flugblatt „Corona. Ist die Politik schlimmer als die Krankheit?“ enthält zudem diverse Falschinformationen über das Coronavirus. Die Zeitung enthält außerdem rassistische, antifeministische, und LGBTQ-feindliche Inhalte. So wird beispielsweise gegen den Bau zweier Unterkünfte für Geflüchtete im Bezirk gehetzt und rassistische Stereotype über Migrant*innen in Verbindung mit Kriminalität zu verbreitet. Darüber hinaus werden Politiker*innen der Partei Die Linke als antidemokratisch diskreditiert.
Quelle: Register CW via Twitter -
Antimuslimische Schmiererei in der Frankfurter Allee
20.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf der Südseite der Frankfurter Allee wurde der Spruch "ISLAM RAUS" (bereits durchgestrichen) mit dickem schwarzen Filzstift geschmiert. Er ist Teil einer ganzen Serie von Schmierereien im Gebiet.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch-rassistische Flyer von "III. Weg" in Lichtenberg Nord
20.04.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Paul-Junius-Straße wurden Flyer von der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" in Briefkästen gesteckt, die den muslimischen Fastenmonat Ramadan zum Anlass nehmen, dazu aufzurufen, Verstöße von "Ausländern" gegen die Kontaktbeschränkungen zu melden und einen "Ausländerbonus" behaupten. Außerdem wurden drei Aufkleber zur Mobilisierung zum 1. Mai gemeldet und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
20.04.2021 Bezirk: BerlinweitEs fand eine rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt statt von der eine schwarze Person betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Narud e.V. -
Antisemitischer Vorfall
20.04.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall
20.04.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall
20.04.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber mit NS-verharmlosendem Corona-Vergleich in Alt Hohenschönhausen
20.04.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolf-Straße wurde ein Aufkleber gemeldet, der mit der Aufschrift "Wollt ihr den totalen Lockdown?" einen den Nationalsozialismus relativierenden Vergleich zur Corona-Pandemie zieht.Quelle: Lichtenberger Register