Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
22.05.2021 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurden sechs Aufkleber von extremen Rechten entdeckt und entfernt, die gegen die Grünen und die Klimabewegung gerichtet warenQuelle: Initiative „Hass vernichtet“
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Antijudaistische Zuschrift per E-Mail
22.05.2021 Bezirk: BerlinweitEin Mitarbeiter eines historischen Instituts erhielt per E-Mail ein PDF-Dokument mit zahlreichen antijudaistischen und Schoa relativierenden Inhalten. Die E-Mail war bis auf die vierseitige PDF im Anhang leer. Im PDF befand sich eine Zitatensammlung aus dem Alten und dem Neuen Testament, immer nach dem Wortlaut der Lutherbibel-Überarbeitung von 1984. Dabei wurden einige Stellen von der*dem Absender*in gefettet. In den hervorgehobenen Stellen aus dem Alten Testament wird die Allmacht Gottes konstatiert und Unglücke als Gottesstrafen bezeichnet. In den aufgeführten Stellen aus dem neuen Testament werden die klassischen Vorwürfe des christlichen Antijudaismus an Jüdinnen_Juden und insbesondere an Pharisäer aufgelistet. Zentral ist dabei der Jesusmordvorwurf, wie er in 1.Thess 2,14-16 zitiert wird: „[D]enn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind […]. Aber der Zorn Gottes ist schon in vollem Maß über sie gekommen.“
Das PDF beinhaltet zwei Bilder: Ein Foto, das die Gedenkstätte Auschwitz im derzeitigen Zustand zeigt, und ein historisches Foto von Leichen in einem Konzentrationslager. Im Zusammenhang mit den aufgeführten Zitaten wird damit suggeriert, die Schoa sei die gerechte Strafe Gottes für die Sünden der Jüdinnen_Juden in der Zeit des Neuen Testaments. Damit vereint die Zuschrift auf eine perfide Weise Elemente des Antijudaismus und die erinnerungsabwehrende Täter-Opfer-Umkehr des Post-Schoa-Antisemitismus.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Beleidigung und Angriff in Friedenau
22.05.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergUm 2.15 Uhr wurde ein Mann jüdischen Glaubens, der eine Kippa trug, auf dem Dürerplatz in Friedenau von drei unbekannten Männer antisemitisch beleidigt und geschlagen.Quelle: Polizei Berlin, 22.05.2021 -
Antisemitischer Vorfall
22.05.2021 Bezirk: MitteEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Tweets
22.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution, die zuvor auf Twitter Antisemitismus im Kontext einer antiisraelischen Versammlung kritisierte, erhielt mehrere antisemitische Antworten. Darin wurde die Institution als "Schande für jeden Juden der in der Shoah sein Leben gelassen hat" bezeichnet und Israel delegitimiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Versammlung in Kreuzberg
22.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn Kreuzberg fand eine israelfeindliche Versammlung unter dem Motto “Die Geschehnisse in Palästina und die deutschen Medien” statt, auf der israelfeindliche Parolen auf Schildern und Gewaltaufrufe in Reden erfolgten. Schilder u. a.: „Intifada until Apartheid falls“ (Apartheids-Analogie), „It´s ethnic cleansing“ (Ethnische Säuberung), „Free Palestine 27,027 km2 We want it ALL“ (Nichtanerkennung des Staates Israel), „Intifada“ (Gewaltaufruf). In Redebeiträgen wurde Israel als rassistischer Staat bezeichnet und das Existenzrecht abgesprochen und es erfolgten Gewaltaufrufe u.a.: „Israel is a racist, fascist,apartheid state", „from the river to the sea, Palestine will be free“, „Diese Intifada wird eine lange Intifada in den Straßen Palästinas und in den Straßen in der ganzen der Welt sein und in den Straßen Deutschlands". Darüber hinaus hatten Demo-Ordner ihre gelben Warnwesten beschriftet mit z. B. #Gaza under Attack und Bezügen auf den Nakba-Tag.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Behinderung der Pressearbeit bei Querdenken-Demo
22.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 11:30 Uhr kam es am Ostbahnhof zu einer Behinderung von Journalisten durch zwei Teilnehmer einer illegalen Demonstration von Querdenken. Der Pressevertreter wurde bedroht, bedrängt und ihm wurde der Mittelfinger gezeigt. Die Polizei führte ein Gespräch mit den Demoteilnehmern.Quelle: DJU in Verdi -
Extrem rechte Aufkleber in Rudow
22.05.2021 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe der Wutzkyallee wurden insgesamt 11 Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten zum größten Teil vom III. Weg.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Extrem rechter Aufkleber des III. Weg in Adlershof
22.05.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Anna-Seghers-Str./ Büchnerweg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Schriftzug in Bohnsdorf
22.05.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Elsterstr./ Eichbuschstr. wurde an einem Stromkasten der Schriftzug "NAZI-KIEZ" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Schmiererei in Westend
22.05.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Heerstraße Ecke Ragniter Allee in Westend wurde eine Schmiererei der extrem rechten Partei "NPD" entdeckt. Diese wurde über ein "Antifa"-Graffitto gesprüht.Quelle: Register CW via Twitter -
Extrem rechte Sticker in Rudow
22.05.2021 Bezirk: NeuköllnInsgesamt 11 Aufkleber wurden in der Nähe der Wutzkyallee entdeckt und entfernt. Der Großteil davon stammte vom III. Weg.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Nicht genehmigte Querdenken-Demonstration am Ostbahnhof
22.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie rechte Organisation Querdenken versuchte eine nicht genehmigte Demonstration am Ostbahnhof durchzuführen.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
NS-verharmlosende verschwörungsideologische Aufkleber im Tiergarten
22.05.2021 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische Aufkleber mit Corona-Bezug und teilweise mit NS-verharmlosenden Vergleichen überwiegend von extremen Rechten entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-Verharmlosung bei Querdenken-Demo
22.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Ostbahnhof sprach die Polizei Gruppen an, die nach "Querdenker" aussahen, und teilte ihnen mit, dass die Veranstaltung verboten wurde. Ein Querdenker verglich das Verbot mit "Erich und Adolf“.Quelle: Endstation Rechts via Twitter -
Rassistische Beleidigung bei Union-Feier in der Köpenicker Dammvorstadt
22.05.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend der Siegesfeier von Fans des 1. FC Union auf dem Parkplatz des Stadions an der Alten Försterei wurde eine Frau von einem Fan rassistisch beleidigt und mit Bier beworfen.
Quelle: RBB24 -
Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag
22.05.2021 Bezirk: MitteVor dem Bundestag fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung mit ca. 150 Teilnehmenden statt, auf der NS-Relativierungen verbreitet wurden.
Quelle: Registerstelle Mitte -
"Skins"-Schriftzug an Einkaufszentrum
22.05.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Einkaufszentrum in der Schwarzburger Straße wurde ein "Skins WP SS"-Graffiti entdeckt. Der Buchstabe "S" wurde im Schriftzug als Siegrune geschrieben. Die doppelte Siegrune war in der Zeit des Nationalsozialismus das Emblem der Schutzstaffel (SS). "WP" steht als Abkürzung für "White Power". Solche Schriftzüge und Symboliken wurden in der Vergangenheit mehrfach in Marzahn entdeckt.Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
Verschwörungsideolog*innen-Demos in Mitte
22.05.2021 Bezirk: MitteTrotz Verboten demonstrierten heute im Ortsteil Mitte an verschiedenen Orten rund 1000 Verschwörungsideolog*innen unter erheblicher extrem rechter Beteiligung und Teilnahme von AfD-Politikern. In mehreren Reden und auf Plakaten wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Berlin gegen Nazis, Registerstelle Mitte -
Antisemitische Beleidigung im Prenzlauer Berg
21.05.2021 Bezirk: PankowEine Person (26 Jahre) wurde gegen 16:30 Uhr auf dem Helmholtzplatz aus einer Gruppe heraus antisemitisch beleidigt. Die betroffene Person ging an der Gruppe vorbei und hörte verschiedene antisemitische Parolen. Als die Person mit dem Handy eine Videoaufnahme anfertigte, wurde sie erneut antisemitisch beleidigt. Die Polizei wurde alarmiert.Quelle: Pressemitteiliung der Polizei vom 22.05.2021 -
Antisemitische Beleidigung in Mitte
21.05.2021 Bezirk: MitteEin jüdischer Mann und sein Sohn liefen eine Straße in Mitte entlang, als sie aus einem Auto heraus mit den Worten "Scheiß Juden" antisemitisch beschimpft wurden.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
21.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
21.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
21.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Kommentar
21.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Facebook-Posting.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Kommentar
21.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Facebook-Posting.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Kommentare
21.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt antisemitische Kommentare unter einem Tweet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall
21.05.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Kreuzberg
21.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS -
Antisemitismus auf verschwörungsideologischen Demos in Mitte
21.05.2021 Bezirk: MitteTrotz Verboten demonstrierten heute im Ortsteil Mitte an verschiedenen Orten rund 500 Verschwörungsideolog*innen unter erheblicher extrem rechter Beteiligung. In mehreren Reden und auf Plakaten wurden antisemitische und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS). Berlin gegen Nazis -
Antisemitismus in der Schule
21.05.2021 Bezirk: MitteIn einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen israelbezogen antisemitisch im Unterricht.Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Sprüherei in Lichtenberg Nord
21.05.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolf-Straße Ecke Freienwalder Straße wurde ein Tag von "Fasho" gemeldet.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuze in Altglienicke
21.05.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Bohnsdorfer Weg wurden zwei Hakenkreuze, die an einem Mülleimer und einer Straßenlaterne angebracht waren, entdeckt. Zudem stand auf dem Haltestellenschild "NAZI KIEZ".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuze und Aufkleber in Friedrichsfelde
21.05.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Zacherstraße wurden mit schwarzem Edding auf den Baustellenzaun zwei Hakenkreuze geschmiert. In der selben Straße wurden zwei Aufkleber mit einer die Wehrmacht verherrlichenden Aufschrift gemeldet und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Park in Lichtenberg Nord
21.05.2021 Bezirk: LichtenbergAm ehemaligen Urnenfriedhof an der Rudolf-Reusch-Straße wurde ein schwarzes Hakenkreuz, das auf einen Baum gesprüht war, gemeldet.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz-Schmiererei in Pankow
21.05.2021 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurde an einem Zaun an der Ecke Neumannstraße / Arnold-Zweig-Straße eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und zur Anzeige bei der Polizei gebracht.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazi bedroht Person am Nöldnerplatz
21.05.2021 Bezirk: LichtenbergEine Person wurde gegen 14:30 Uhr von einem Neonazi am S-Bhf. Nöldnerplatz bedroht und verfolgt. Erst auf Höhe des S-Bhf. Rummelsburg entfernte sich der Neonazi.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
NPD-Wahlkampfstand im Allende-Viertel
21.05.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Allende-Center führte die NPD einen Wahlkampfstand durch.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Propaganda in Charlottenburg-Nord
21.05.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bhf. Jakob-Kaiser-Platz in Charlottenbrug-Nord wurde an einem Schild ein Aufkleber entdeckt, auf welchem die Freiheit für die Schoah-Leugnerin Ursula Haverbeck gefordert wurde.Quelle: Register CW -
NS-verherrlichender Aufkleber in Lichtenberg Mitte
21.05.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Rupprechtstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Aktion" gefunden, gemeldet und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Rassismus in Behörde in Charlottenburg-Wilmersdorf
21.05.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Bürgeramt wurde eine Person mit nigerianischer und deutscher Staatsbürgerschaft rassistisch behandelt. Die Sachbearbeiterin drohte fälschlicherweise damit, dass die doppelte Staatsbürgerschaft gefährdet sei und demnächst auslaufen würde; fragte, ob eines der Elternteile in Deutschland geboren sei, und machte abwertende Kommentare über die Person. Da die betroffene Person in Deutschland geboren wurde, kann sie beide Staatsbürgerschaften behalten.Quelle: Register CW -
Verschwörungsideologische Kundgebung in Westend
21.05.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Theodor-Heuss-Platz in Westend fand die Abschlusskundgebung einer Sternfahrt unter dem Motto „Pfingsten in Berlin“ statt. Die Sternfahrt bestand aus verschiedenen Autokorsos von Coronaleugner*innen gegen die Corona-Maßnahmen und die Impfkampagne. Auf der Kundgebung verglich eine Rednerin in ihrer Rede die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Ermächtigungsgesetz von 1933, sowie den Ausschluss von Juden*Jüdinnen aus dem öffentlichen Leben und deren die systematische Verfolgung während des Nationalsozialismus mit der Situation von Menschen, die sich nicht an Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie halten, wie z.B. dem Tragen einer Maske. Das ist eine Relativierung des Nationalsozialismus und der Shoah.Quelle: Register CW -
Verschwörungsideologische Kundgebung Revaler / Dirschauer Straße
21.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWiederholt fand heute nahe der Warschauer Straße eine Kundgebung unter dem Motto "Die Berliner Kunst und Kultur trifft sich" statt. Sie eröffnete das Querdenken-Pfingstwochenende, auch wenn sie nicht direkt zur Pfingstmobilisierung gehörte. Von der Bühne wurde die Sympathie zur Querdenken-Bewegung vermittelt. Es gab zwar auch Abgrenzungsäußerungen, die aber eher nur als Makulatur zu verstehen sind, denn bereits bei mehreren Veranstaltungen am Ort gab es eine enge Zusammenarbeit mit dem Anmelder und Querdenkern. Er selbst nimmt auch an Querdenken-Veranstaltungen teil, zuletzt am 21.04.21 auf der Straße des 17. Juni. Auch heute waren Vertreter*innen von Querdenken vor Ort. Unter den Protestgegner*innen befanden sich auch Künstler*innen, die sich klar von dieser Veranstaltung distanzierten. Die Polizei fragte die Pressevertreter*innen vor Ort für wen sie anwesend seien.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Verschwörungsideologischer Aufkleber am S-Bahnhof Westhafen
21.05.2021 Bezirk: MitteAn einem Fahrkartenautomat auf dem Bahnsteig der Ringbahn am S-Bahnhof Westhafen wurde ein Aufkleber von rechten Verschwörungsideolog*innen entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Mitte -
Verschwörungsideologische Reichsbürgerkundgebung vor dem Bundeskanzleramt
21.05.2021 Bezirk: MitteVor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten demonstrierten ca. 40 Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger*innen und verbreiteten NS-relativierende Vergleiche.
Quelle: Registerstelle Mitte; Berlin gegen Nazis -
Antisemitische Angriffe nach israelsolidarischer Kundgebung
20.05.2021 Bezirk: MitteAls Kundgebungsteilnehmer*innen eine israelsolidarische Versammlung am Potsdamer Platz Richtung Brandenburger Tor verließen, wurden sie von ihnen unbekannten Personen bespuckt, beleidigt und bedrängt. Ihre Israelfahne aus Papier wurde entwendet und zerrissen.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Beleidigung in Mitte
20.05.2021 Bezirk: MitteZwei Personen, einer davon ein jüdischer Mann mit einer Kippa, wurden in Mitte antisemitisch beleidigt, als ihnen ein vorbeifahrender Radfahrer "Scheiß Hurensöhne" zurief.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
20.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Kommentar
20.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Tweet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
20.05.2021 Bezirk: MitteEs wurde ein weiterer antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)