Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
20.03.2021 Bezirk: MitteVon 7.00 bis 11.00 Uhr fand ein extrem rechter und verschwörungsideologischer Autokorso über den Großen Stern und die Straße des 17. Juni zum Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor statt. Zu dem Autokorso hatten zahlreiche extrem rechte Gruppierungen aufgerufen, darunter besonders die neue extrem rechte Partei "Freies Sachsen", zu der sich "Pro Chemnitz" mit NPD-Kadern und anderen extremen Rechten Gruppierungen in Sachsen vereinigt haben. Organisiert wurde der Autokorso von "Kaden Reisen", einem Busunternehmen aus Plauen, das in den letzten Monaten besonders aktiv war, Verschwörungsideolog*innen zu Corona-Leugner-Demos zu fahren. Der Eigner des Unternehmens ist Mitgründer von "Freies Sachsen". Auf der Kundgebung am Platz des 18. März wurden NS-relativierende Verschwörungsideologien verbreitet.Quelle: Registerstelle Mitte; MBR, Berlin gegen Nazis,
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Extrem rechter und Reichsbürger*innen-Aufmarsch
20.03.2021 Bezirk: MitteGegen 9.50 Uhr fanden sich unter dem Motto „Frieden, Freiheit und Souveränität“ rund 100 Personen am Platz des 18. März zu einem Aufmarsch von Reichsbürger*innen und extremen Rechten ein. Aufgerufen hatte auch die aus dem BärGiDa-Milieu (Bärgida – Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes) hervorgegangene extrem rechten Gruppierungen "Patriotic Opposition Europe" und "Gelbe Westen Berlin" und über 20 kleinere extrem rechte und Reichsbürger*innen-Gruppierungen. Unterstützung erhielten sie von der neu gegründeten extrem rechten Partei "Freies Sachsen". Der Aufmarsch setzte sich gegen 12.30 Uhr in Richtung Straße des 17. Juni in Bewegung, wo er von Polizeieinsatzkräften in Höhe des Russischen Ehrendenkmals aufgrund einer Vielzahl von Verstößen gegen die geltenden Abstands- und Hygieneregeln gestoppt wurde. Rund 170 Teilnehmende setzten sich gegen 13.35 Uhr in Richtung Platz der Republik wieder in Bewegung. Da im weiteren Verlauf erneut zahlreiche Verstöße gegen die Corona Vorschriften festgestellt wurden und die Teilnehmenden die wiederholten Durchsagen der Polizei, sich an die geltenden Bestimmungen zu halten, missachteten, wurde die Versammlung um 14.00 Uhr aufgelöst und die Personen entfernten sich in Richtung Großer Stern. Auch die rund 150 auf dem Platz der Republik wartenden Personen wurden gegen 15.00 Uhraufgefordert sich zu entfernen. An verschiedenen Kundgebungsorten wurden NS-Verharmlosungen und auch strukturell antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet. Neben zahlreichen Reichs- und Reichkriegsflaggen trug ein Teilnehmer eine Fahne der NSDAP-Abspaltung der "Schwarzen Front". Ein anderer Teilnehmer wurde gegen 13.45 Uhr beobachtet, wie er am Aufmarsch der Reichsbürger*innen und extremen Rechten eine Mundschutzmaske in den Farben der israelischen Fahne mit der Aufschrift: "JDN LGN" („Juden Lügen”) trug und damit die Shoah leugnete.Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, MBR, Endstation Rechts, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Belltower News vom 22.03.2021, Polizeimeldung vom 21.03.2021 -
Extrem rechter und verschwörungsideologischer Autokorso durch Mitte
20.03.2021 Bezirk: MitteVon 11.00 bis 13.00 Uhr fand ein weiterer extrem rechter und verschwörungsideologischer Autokorso von der Straße des 17. Juni in Tiergarten durch den Ortsteil Mitte zurück zur Straße des 17. Juni statt. Zu dem Autokorso hatten zahlreiche extrem rechte Gruppierungen aufgerufen. Auf Kundgebung am Start- und Endpunkt wurden NS-relativierende Verschwörungsideologien verbreitet.Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis -
Flugblätter für extrem rechte Demonstration in Lichtenberg Mitte
20.03.2021 Bezirk: LichtenbergAm U-Bhf. Friedrichsfelde wurde Propaganda für einen extrem rechten Aufmarsch am 20.3. am Bundestag verklebt.Quelle: Lichtenberger Register -
"III. Weg"-Aufkleber in Lichtenberg Mitte
20.03.2021 Bezirk: LichtenbergIm Umfeld des Bahnhofs Lichtenberg und in der Irenenstraße wurden 12 Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" gemeldet und entfernt. Sie mobilisieren u.a. zu einem Aufmarsch am 1. Mai.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
JN-Aufkleber in Lichtenberg Nord
20.03.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Allee der Kosmonauten wurde ein Aufkleber der JN auf einem Straßenschild gemeldet, auf dem gefordert wird "Grenzen dicht!"Quelle: Lichtenberger Register -
"Keltenkreuz" an der Wülischstraße
20.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Wülischstr. 45 wurde ein „Keltenkreuz“ (verbotenes Symbol der White Power-Bewegung) geschmiert.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Pöbelei und Hitler-Grüße in Alt-Treptow
20.03.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag hielten sich fünf betrunkene Männer am S-Bhf. Treptower Park auf, bepöbelten Passant*innen und zeigten den Hitler-Gruß.
Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Rassistische und extrem rechte Propaganda in Tiergarten
20.03.2021 Bezirk: MitteIn Tiergarten wurden zwei die Grünen diffamierende Aufkleber mit gefälschtem Grünen-Logo und der Aufschrift "Auch Schleuser müssen leben" entdeckt und entfernt. In der Nähe wurden außerdem zwei Sticker, welche die strukturell antisemitische QAnon-Verschwörungsideologie verbreiteten, zwei rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels sowie fünf Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen von extrem rechten Gruppierungen gefunden und entfernt.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Rechte Aufkleber in Weißensee
20.03.2021 Bezirk: PankowIn den Straßen Am Steinberg und in der Prenzlauer Promenade wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogans "Männlich Weiß Deutsch" (German Sport Devision), "Sie waren die besten Soldaten der Welt" (Abbild eines Wehrmacht-Soldaten und schwarz-weiß-roter Hintergrund), "1. Mai Zwickau Demonstration III. Weg" (III. Weg), "Deutsche Jugend voran" (III. Weg) oder "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein".Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Unveröffentlichter antisemitischer Vorfall
20.03.2021 Bezirk: PankowEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Verschwörungsideologische und neonazistische Sticker im Bürgerpark Marzahn
20.03.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bürgerpark Marzahn wurden mehrere Aufkleber mit verschwörungsideologischen Parolen zur Corona-Pandemie entdeckt. Außerdem wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ festgestellt, der zu einer extrem rechten Demonstration am 1. Mai aufruft.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Anti-Schwarzer Angriff im Falkenhagener Feld
19.03.2021 Bezirk: SpandauGegen 21:00 wurde ein 55-jähriger Mann in der Wunderwaldstraße im Falkenhagener Feld von einem 51-Jährigen rassistisch beleidigt und angegriffen. Er befahl außerdem seinem Hund, den Mann anzugreifen, trat ihm gegen den Oberschenkel und beschädigte auch das Fahrrad des Opfers. Die Polizei wurde verständigt und der Täter festgenommen.Quelle: ReachOut, Pressemitteilung der Polizei vom 20.03.21 -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
19.03.2021 Bezirk: BerlinweitEs fand eine rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt statt von der eine schwarze Person betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Narud e.V. -
Antisemitische Aufkleber
19.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs wurden zwei NS-verharmlosende Aufkleber des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" gefunden, von denen einer den antisemitischen Verschwörungsmythos des "Great Reset" enthält. Dieser behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“.
Quelle: Register CW via Twitter -
Extrem rechte Aufkleber im Neu-Hohenschönhausen
19.03.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Str., Zingster Straße, Egon-Erwin-Kisch-Straße sowie Pablo-Picasso-Straße wurden zahlreiche Aufkleber vom "III. Weg", rasstische und NS-verherrlichende Aufkleber verschiedener Versände (Politaufkleber, Druck18) und Aufkleber für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß auf Laternenpfählen gemeldet und wieder entfernt.Quelle: Licht-Blicke -
Extrem rechte Pöbelei und Bedrohung in der U8
19.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn die U8 stieg am Alexanderplatz ein weißer, alkoholisierter Mann ein, der im Abteil auf und ab lief und verschiedene rassistische und homophobe Äußerungen tätigte. Er sagte „Ich bin ein N-Wort hier in Deutschland“, „Mohamed ist eine Schwuchtel“, „Ich bin Hitler“ und andere Sätze. Er wurde immer lauter und aggressiver und hatte eine leere Flasche in der Hand, mit der er sehr bedrohlich wirkte. Am Moritzplatz informierten zwei Fahrgäste den Schaffner. Der Zug wurde gestoppt und Sicherheitskräfte übernahmen.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hassbrief in Westend
19.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin Nachbarschaftszentrum in Westend erhielt einen beleidigenden Hassbrief mit diffamierenden und rassistischen Inhalten, sowie rechten Stickern.Quelle: Register CW -
"III. Weg"-Aufkleber in Lichtenberg Mitte
19.03.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Weitlingstraße wurden 11 Aufkleber von "III. Weg" an Sraßenschildern und Wasserrohren gemeldet. Darauf steht "Kampf dem Feind von Volk und Nation" und antifaschistische und kommunistische Symbole werden durch einen Hammer darauf zerschlagen. Außerdem mobilisieren andere Sticker zum 1. Mai in Zwickau. Ein drittes Motiv warnt vor Überfremdung und erklärt "Deutschland den Deutschen". Weitere Sticker wurden in der Wönnichstraße und am Münsterlandplatz gemeldet worden. Der "III. Weg" ist eine extrem rechte Kleinstpartei.Quelle: Lichtenberger Register -
"III. Weg"-Flyer in Lichtenberg Mitte
19.03.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Weitlingstraße hat die extrem rechte Kleinstpartei "III. Weg" Flyer in Briefkästen gegen "linken Terror" in Lichtenberg gesteckt.Quelle: Lichtenberger Register -
Kinder rassistisch beleidigt und geschlagen in Heinersdorf
19.03.2021 Bezirk: PankowIm Ortsteil Heinersdorf stiegen zwei Jungen (13 Jahre) an der Haltestelle Heinersdorf Kirche in die Tram-Linie M2. In der Straßenbahn wurden sie von einem ihnen unbekannten Mann angesprochen und rassistisch beleidigt. Ein Junge drohte dem Mann, die Polizei zu alarmieren. Daraufhin schlug der Mann mit einer Glasflasche gegen den rechten Arm des Jungen. Die Kinder stiegen an der Haltestelle Prenzlauer Allee aus der Straßenbahn aus, der Mann fuhr weiter Richtung Alexanderplatz. Die Kinder wurden von den alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 19.03.2021 -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Berlin
19.03.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein LGBTIQ*feindlicher Angriff dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Quelle: L-Support -
Muslimfeindliche Schmierereien in der Finow/ Weserstraße
19.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDer muslimfeindliche Spruch "Islam raus" wurde wiederholt heute mit schwarzem Filzstift an Häuserwände geschmiert. Besonders aktiv war die Person in der letzten Zeit im Bereich Weserstraße / Ecke Finowstraße. So waren die Weserstraße 17 und 18 gleich mehrfach betroffen und im relativ kurzem südlichen Abschnitt der Finowstraße sind besonders die Häuser auf der östlichen Seite betroffen. Bürger*innen machen die Schmierereien immer wieder unkenntlich.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Beleidigung in der Oderstraße
19.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Oderstraße wurde eine Frau mit schwarzem Kind als „N..fotze“ beleidigt.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Diskriminierung durch Therapeuten
19.03.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Person wurde bei der Therapie rassistisch beleidigt. Der Therapeut ist mehrmals wegen rassistische Äußerungen gegenüber den Klient*innen aufgefallen.Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg -
'Sieg Heil'-Rufe in Alt-Treptow
19.03.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAm späten Abend rief eine Gruppe von Leuten in der Nähe des S-Bhf. Treptower Park gemeinsam "Sieg Heil".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Wochenrundschau aus der Staatsreparatur
19.03.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn "Wilds Wochenschau" wird erklärt, dass das Vorbild des Formats eine rechte Youtuberin sei. Außerdem gab es ein Gespräch mit Matthias Pawlik, Direktkandidat für das Abgeordnetenhaus und Organisator des rechten Motorradkorsos "Biker für Deutschland". Gemeinsam gab es eine Auswertung des Parteitag. Darüber hinaus kam es zu einer rassistischen Äußerung, bei der ein Zusammenhang zwischen dem Phänotyp und dem Staatsbürger*innen-Dasein hergestellt wurde. Es wurde sich ebenfalls gegen Geflüchtete geäußert. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen auf, wie dem Tragen einer blauen Kornblume, dem Symbol der Nazis im Untergrund.Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
Antimuslimisch rassistischer Angriff in Wilmersdorf
18.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfGegen 6.50 Uhr findet auf dem U-Bahnhof Berliner Str. ein Angriff aus antimuslimischer Motivation statt.Quelle: Kleine Anfrage 18-27574; ReachOut Berlin -
Antimuslimisch-rassistischer Antrag in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf
18.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie AfD-Fraktion stellte einen Antrag "Digitale Diskussion zum Thema 'Ist der Islam ein Integrationshindernis'?" (DS 1749/5). Das Bezirksamt solle eine Videokonferenz veranstalten, bei welcher die Themen "Islam, Islamismus, Scharia, Islam und Schule" diskutiert werden sollen. Der Antrag dient nicht dem Erkenntnisgewinn des Bezirksamtes, sondern soll muslimfeindlicher Vorurteile auf der parlamentarischen Bühne platzieren wie z.B. dem Klischee von Muslimen als islamistischen Attentäter*innen, der Unvereinbarkeit von muslimischem Glauben mit Intergrationswillen oder dem deutschen Grundgesetz.
Quelle: Register CW -
Aufkleber am Bahnhof Jungfernheide
18.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Bahnhof Jungfernheide werden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen Frau Merkel, der andere hatte einen Bezug zur Corona-Pandemie.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Flugblätter für extrem rechte Demonstration in Lichtenberg Mitte
18.03.2021 Bezirk: LichtenbergMehrere Flyer zur Mobilisierung zu einer extrem rechten Demonstration am 20.03. vor dem Bundestag wurden rund um den U-Bhf. Friedrichsfelde geklebt. Dies hatte ebenfalls jemand händisch auf einen Stromkasten in der Volkradstraße mit schwarzem Edding geschrieben.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz an der Frankfurter Allee/Weichselstraße
18.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Frankfurter Allee Ecke Weichselstraße wurde ein an ein chinesisches Restaurant gesprühtes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
"III. Weg"-Flyer in Lichtenberg Mitte
18.03.2021 Bezirk: LichtenbergIn mehreren Straßen im Weitlingkiez (u.a. Wönnichstraße, Eduardstraße) wurden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg", die in Briefkästen gesteckt wurden, gemeldet. Darin wird vor linkem Terror in Lichtenberg gewarnt.Quelle: Lichtenberger Register -
Racial Profiling am Bahnhof Alexanderplatz
18.03.2021 Bezirk: MitteAm Bahnhof Alexanderplatz wurde ein junger Mann von fünf Polizist*innen kontrolliert. Der kontrollierte sagte einem Zeugen, die Polizist*innen hätten wortwörtlich zum ihm gesagt, dass sie ihn kontrolliert hätten, "weil er Ausländer " sei.Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App -
Rassistische Beleidigung und Angriff gegen BVG-Kontrolleure
18.03.2021 Bezirk: LichtenbergGegen 18:40 Uhr wurden Mitarbeiter der BVG rassistisch beleidigt und angegriffen. Der 27-jährige Täter wurde in der Linie U5 kontrolliert und trug weder Mundnasenbedeckung noch hatte er einen gültigen Fahrausweis. Als BVG-Mitarbeiter ihn am U-Bhf Tierpark aufforderten, die Bahn zu verlassen, versuchte dieser einen 49-jährigen BVG-Mitarbeiter anzugreifen, was durch Einschreiten eines weiteren BVG-Mitarbeiters abgewehrt werden konnte. Als Polizeibeamte den Mann aus dem Bahnhof begleiteten, beleidigte der Täter dabei einen 24-jährigen BVG-Angestellten rassistisch.
Quelle: Polizei 19.03.2021 -
Antimuslimische E-Mail
17.03.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergMehrere Adressat*innen aus der demokratisch engagierten Zivilgesellschaft in Tempelhof-Schöneberg erhielten eine E-Mail, in der Menschen muslimischen Glaubens darauf reduziert werden, islamistische Attentäter zu sein.Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Antisemitischer Kommentar
17.03.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen Kommentar mit verschwörungsideologischem Inhalt auf Twitter.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung am Denkmal am Breitscheidplatz
17.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Denkmal "Goldener Riss" für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz in Charlottenburg wurde das Andenken an die israelische Touristin Dalia Elyakim beschädigt. Bei ihrem eingerahmten Foto, welches neben ihrem Namen aufgestellt wurde, wurde das Glas zerbrochen und der Rahmen beschädigt. Am nächsten Tag war das Foto verschwunden. Ihr Andenken wurde in der Vergangenheit wiederholt beschädigt.Quelle: RIAS Berlin -
"Combat 18"-Schriftzug in der Frankfurter Allee
17.03.2021 Bezirk: LichtenbergIn der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde wieder am Vormittag mit schwarzem Edding "Combat 18" an die Wand geschmiert.Quelle: Lichtenberger Register -
Einwanderungsfeindliche AfD-Kundgebung vor dem Kanzleramt
17.03.2021 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Als Gastredner sprach auch das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Andreas Wild, der 2017 aus der Berliner AfD-Fraktion und Anfang 2021 aus der AfD ausgeschlossen worden war und wiederholt durch die Relativierung des Nationalsozialismus aufgefallen war.Quelle: Registerstelle Mitte -
"FCK Antifa"-Schmiererei neben Gedenkplakette in Weißensee
17.03.2021 Bezirk: PankowIm Ortsteil Weißensee wurde neben einer Gedenkplakette für eine antifaschistische Widerstandskämpferin, die am 17.03.1944 in Plötzensee ermordet wurde, der Schriftzug "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus) entdeckt.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Hakenkreuz in der Rigaer Straße
17.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn die Außenfassade neben dem Eingang eines indischen Restaurants in der Rigaer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistisch motivierten Angriff in Tempelhof
17.03.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Mann wird rassistisch motiviert angegriffen. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Reachout -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Alt-Treptow
17.03.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Lohmühlenstr., Wildenbruchstr. und Heidelberger Str. sind drei Schriftzüge gegen Antifaschist*innen ("FUCK AFA") entdeckt worden. Sie stammen von einer extrem rechten Graffiti-Gruppe. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Ähnliche Vorfälle gab es auch in Neukölln und Lichtenberg.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Sicherheitsdienst wird in Mittelpunktbibliothek rassistisch beleidigt
17.03.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergDer Sicherheitsdienst der Mittelpunktbibliothek bat eine Besucherin höflich, das Haus nicht durch den Notausgang zu verlassen, sondern den regulären Ausgang zu benutzen. Daraufhin begann sie den Sicherheitsdienst sehr laut und aggressiv rassistisch zu beleidigen.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Ableistischer Vorfall im Arbeitskontext
16.03.2021 Bezirk: BerlinweitEs wurde eine strukturelle Benachteiligung eines Menschen mit Behinderung im Arbeitskontext dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Antisemitische E-Mail
16.03.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Vorfall Schöneberg
16.03.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS -
Aufkleber mit Corona-Parodie in der Rigaer Straße und der Frankfurter Allee
16.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Rigaer Straße und der Frankfurter Allee wurden Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entdeckt: „Wenn ich erwachsen bin bleibe ich paranoid“ und "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Sie sind Teil einer ganzen Aufkleberserie, deren Motive immer wieder im Gebiet auftauchten. Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.Quelle: Bürger*innenmeldung -
"Combat 18"-Schriftzug in der Frankfurter Allee
16.03.2021 Bezirk: LichtenbergIn der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde wieder mit schwarzem Edding "Combat 18" an die Wand geschmiert.Quelle: Lichtenberger Register