Anti-Asiatischer Aufkleber in Oberschöneweide
In der Mathildenstr. wurde ein Aufkleber mit anti-asiatischem Inhalt entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Mathildenstr. wurde ein Aufkleber mit anti-asiatischem Inhalt entdeckt und entfernt.
Es fand eine rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt statt von der eine Schwarze Person betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
An der Ecke Hasselwerder Str./ Schnellerstr. wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der durch die Unterstellung von "Apartheid" sowohl ein delegitimierendes als auch durch die Unterstellung von "Pinkwashing" ein klassisches Element des Antisemitismus vereint.
Am Nachmittag warben drei Mitglieder des Kreisverbandes Treptow-Köpenick von Bündnis 90/Die Grünen mit einem Wahlkampfstand an der Ecke An der Wuhlheide/ Edisonstr. für ihre Partei. Eine Person auf einem Fahrrad fuhr langsam und nah über den Gehweg am Stand vorbei und sagte dabei an die Wahlkämpfer*innen gewandt: „Euch sollte man alle an die Wand stellen.“ Danach entfernte er sich über die Ampel über An der Wuhlheide.
An der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden zwei Aufkleber mit einer Schwarzen Sonne und dem Spruch "Schön braun" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Am 14. September fand sich im Briefkasten der Spandauer Integrationslots*innen in der Mönchstraße ein Briefumschalg mit Werbeflyern und Stickern von der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“. Inhalt dieser waren u.a. die Forderung der "Streichung staatlicher Förderung linker und linskextremer Organisationen" sowie die Warnung vor "offenen Grenzen" und "fremdländischen Straftätern". Die Bürger*innen werden dazu aufgerufen, die Partei zu unterstützen und "die Zukunft und Sicherheit" des "Volkes" zu sichern.
Erneut wurde am Hohenzollerndamm Ecke Eisenzahnstraße ein extrem rechter Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, entdeckt und überklebt.
Auf einem Wahlplakat der Grünen gegen Rassismus wurde ein NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "White lives matter" hinterlassen.
Auf einer Säule in der Karl-Marx-Allee ein Davidstern-Graffito mit Symbolen überschmiert, die Hammer und Sichel ähneln. Zudem wurde auf Arabisch eine wüste sexistische Beschimpftung angefügt.
An der Straßenbahnhaltestelle S-Bahnhof Pankow wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Deutschland uns Deutsche" entdeckt und entfernt. In der Kissingenstraße wurde ebenfalls ein Aufkleber der neonazistischen Partei "NPD" mit dem Slogan "Stoppt die Schlepper-Merkel" sowie mehrere Aufkleber eines rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Bei einer Stadtführung durch Mitte zeigte der Stadtführer auf Kopftücher tragende Musliminnen und sagte: "Die fotografieren sich am Dom, weil deren Moscheen nicht schön sind."
Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht. Es wurde behauptet, Jüdinnen_Juden hätten im Vorfeld des islamistischen Anschlag am 11. September 2011 gewusst, dass dieser stattfinden werde.
Ein Fraktionsmitglied der Partei Bündnis 90/ Die Grünen wurde an einem Wahlkampf-Stand in der Obstallee antimuslimisch rassistisch und sexistisch beleidigt.
In einem Studierendenwohnheim wird ein 22-jähriger Bewohner von einem seiner Nachbarn wiederholt rassistisch motiviert beleidigt und bedroht. Der Angreifer versucht, ihn mit einem Tischtennisschläger, der dem Betroffenen gehört, auf den Kopf zu schlagen. Dabei trifft er die Brille des Betroffenen, die gegen die Wand geschleudert und beschädigt wird. Anschließend zerbricht der Täter den Tischtennisschläger.