Rassismus in Therapie
Eine Person berichtet im therapeutischen Kontext Rassismus erfahren zu haben.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Eine Person berichtet im therapeutischen Kontext Rassismus erfahren zu haben.
Eine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare unter einem Tweet.
An einer Bushaltestelle am Treptower Park wurde an einer seitlichen Scheibe mit Edding „Juden töten“ geschmiert.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Einer Familie wurden Leistungen auf Basis des Schulbesuchs der Kinder verweigert, weil die Kinder vorher während des Beschäftigungszeitraumes nicht die Schule besuchten. Gegen den Beschluß wurde gerichtlich vorgegangen.
Bei einer Schuluntersuchung an einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Schwarzes Kind der Intersektion von Rassismus und Homofeindlichkeit ausgesetzt.
Am Nachmittag beleidigte ein Mann einen Sicherheitsmitarbeiter eines Supermarktes in der Kiefholzstr. erst rassistisch, schlug ihm dann mit der Faust ins Gesicht und stach mehrfach auf ihn ein. Der Sicherheitsmitarbeiter hatte ihn zum Tragen einer Maske aufgefordert.
Es kam zu einer rassistischen Diskriminierung, wobei auch das Geschlecht und eine Behinderung eine Rolle spielten. Zum Schutz der Person wird der Vorfall nicht näher benannt.
Die Familienkasse verweigert einer Antragstellerin Leistungen aus nicht nachvollziehbaren Gründen. Es wurde einstweiliger Rechtsschutz eingelegt und das Gericht stellte den Anspruch der Antragstellerin fest. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine jüdische Organisation erhielt eine Reihe von antisemitischen und verschwörungsideologischen Kommentaren zu einem Video. So hieß es in den Kommentaren, die Pandemie sei eine Ablenkungstaktik, mit der eine jüdische Elite eine neue Weltordnung herbeiführen wolle.
Unter einem Social-Media-Beitrag einer jüdischen Institution wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.
Eine Familiekasse forderte von einem rumänischen Antragsteller diverse Unterlagen, die für die Antragstellung irrelevant waren.
In einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen untereinander auf dem Pausenhof israelbezogen antisemitisch.
Das Büro der Spandauer Integrationslots*innen in der Mönchstraße wurde gegen 12 Uhr durch ein bekennendes Mitglied der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ aufgesucht. Die Frau verteilte eine Stellungnahme, in der sie sich zu einem durch Unbekannte verteilten Flugblatt äußerte, in dem unter der Überschrift „Achtung Neonazi-Rentnerin in Ihrer Nachbarschaft!“ vor ihr und der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gewarnt wurde. Außerdem hatten die anonymen Verfasser*innen eine Beteiligung der Person an den Brandstiftungen gegen das alternative Hausprojekt „Jagow 15“ vom 9. und 18. April (siehe Chronik) nicht ausgeschlossen. In der Stellungnahme dementierte die Person die Beteiligung an den Brandstiftungen, bestätigte aber ihre Unterstützung der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“, warb um Mitstreiter und lud die Nachbarschaft ein, sich bei einem „Kaffee oder Bier“ über Unklarheiten und Fragen auszutauschen.
Eine Schwarze Schauspielerin wurde bei einem Filmprojekt vom weißen Auftraggeber rassistisch behandelt.
Am Ende eines Autokorsos am Olympiastadion in Westend gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie zog eine Rednerin eine Analogie zwischen einem "Gelbenstern" sowie "Armbinden" und der Nachweispflicht, keine Maske per Attest tragen zu müssen. Dadurch wird die systematische Verfolgung und Tötung der Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus bagatellisiert.
Eine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.