Rassistische Beleidigung in Spindlersfeld
Am Nachmittag wurde eine Frau of Color, die ein Kopftuch trug, in der Oberspreestr. von einer anderen Frau anlasslos als "Hure" beschimpft.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am Nachmittag wurde eine Frau of Color, die ein Kopftuch trug, in der Oberspreestr. von einer anderen Frau anlasslos als "Hure" beschimpft.
Auf mehrsprachigen Hinweisschildern des Bezirksamtes Neukölln in der Hasenheide wurden zwei rechte und rassistische Aufkleber entdeckt. Auf einem der Aufkleber war der Slogan "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!" zu lesen. Abgebildet war zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Der Aufkleber war KI-generiert.
Auf der Friedrich-Jacobs-Promenade wurden Schriftzüge von der "EHL" (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Nöldnerstraße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ auf dem Fahrradständer einer pädagogischen Einrichtung entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Siegfriedstraße Ecke Gotlindestraße wurde "Zecken Boxen" an ein Wohnhaus gesprüht. Dieser Slogan richtet sich gegen politische Gegner*innen der Extremen Rechten.
In der Skandinavischen Straße vor der "Mobilitätsstation" wurde ein gegen Antifaschist*innen und somit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Parole "Dumm, dümmer, Antifa" gefunden und entfernt.
In der U-Bahnlinie 1 am U-Bahnhof Kurfürstenstraße verhielten sich drei Kontrolleur*innen gegenüber einer Person, die ihren Fahrausweis vergessen hatte, entwürdigend transfeindlich. Einer der Kontrolleure schrie sie aggressiv und beleidigend an. Als die Betroffene darauf bestand, dass die Kontrolleur*innen die Polizei rufen sollten, wurde sie weiter beschimpft. Einer der Kontrolleure fragten sie spöttisch, ob sie eine Frau oder ein Mann sei. Als die Betroffene ruhig antwortete, dass sie eine Frau sei, antwortete einer von ihnen: „Nein, ich bin ein Herr, mein Kollege ist ein Herr, unsere Kollegin ist eine Frau – und du bist eine ...(beleidigendes Wort)“ Alle drei lachten über diese offensichtlich transfeindliche Bemerkung. Als die Betroffene nach den Dienstausweisen der Kontrolleur*innen fragte, begannen sie ihre Ausweise zu verstecken und weigerten sich, ihre Dienst-ID zu zeigen, was gegen die Vorschriften verstößt. Zwei Mitfahrende, welche die entwürdigende Situation bemerkten und der Betroffenen beistehen wollten, wurden von den Kontrolleur*innen barsch zurückgewiesen.
Am Gendarmenmarkt hielten etwa 30 Personen eine verschwörungsideologische Kundgebung ab. Die Kundgebung richtete sich gegen die Verleihung eines Preises an die Gründer*innen eines Impfstoffherstellers. Neben Verschwörungsideolog*innen nahmen auch Personen aus dem Umfeld mehrerer reichsideologischer Gruppen teil. Mindestens eine Person trug eine Reichsfahne an der Kleidung. In Redebeiträgen wurden Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie und Impfungen verbreitet.
Vor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 100 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Vor dem Roten Rathaus im Ortsteil Mitte hielten etwa 100 Teilnehmende eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Die Parolen "There is only one state; Palestine 48", welche dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht, wurde gerufen. Ein Redner sprach in seinem Wortbeitrag ausschließlich von der "zionist entity" (zionistischen Entität) statt von Israel.
Am Volkspark Malchower See wurde am Hohenschönhausener Weg ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Love football - hate antifa" gefunden und entfernt. Zudem wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit dem Slogan "Nix yallah, yallah. Hier wird deutsch gesprochen" mit einer jungen Frau im "Bund Deutscher Mädels"-Stil vor einer schwarz-weiss-roten Reichsfahne in der Zingster Straße gemeldet.
Auf dem S-Bahnhof Köpenick wurden drei extrem rechte Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
An der Tramhaltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurden zwei große Hakenkreuze gesprüht.
Im Hafen Treptow wurde an einer Hauswand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Rund um den Weißensee wurden zwei Schriftzüge entdeckt: Der erste lautet „III. Weg“, der zweite „Hass“. Die beiden letzten S wurden in Runenschrift dargestellt.
Am U-Bahnaufzug Magdalenenstraße wurde ein Aufkleber der Neonaziszene mit dem NS-verherrlichenden und raumgreifenden Slogan "NS Zone“ vor einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und gegen politische Gegner*innen gerichteten Symbole entdeckt und überklebt.
In der Hochstädter Straße in Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration schützt Frauen" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Wiesenstraße / Reinickendorfer Straße im Ortsteil Wedding wurden drei Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber war anti-muslimisch rassistisch. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
In der Sewanstraße Ecke Erieseering wurde ein anti-Schwarz rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Thank you for not mixing" gefunden und entfernt.
Es wurden "1161", EHL" (="Einheit Lichtenberg") und das "F*"- Wort vor einem durchgestrichen Antifa-Schriftzug auf einem Briefkasten und einem Mülleimer beim Archibaldweg am S-Bahnhof Nöldnerplatz entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Rummelsburger Bucht wurden erneut extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf den Sitzbänken auf der Rummelsburger Promenade, auf der Zillerpromenade auf einer Wand und auf Mülleimern gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion". Auf der Sprüherei auf der Wand wurde zudem der Zusatz „Zecken boxen“ (hiermit kennzeichnet die neonazistische Szene politisch linksstehende Gegner*innen) zu sehen.
Am S-Bahnhof Karlshorst wurde an einer Bushaltestelle eine Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ und "FCK AFA" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion.
Es wurden insgesamt vier Aufkleber eines bekannten Neonaziversandes an Mülleimern und Straßenschildern in der Fritz-Kortner-Straße Ecke Karlshorster Heide gefunden und entfernt.
Auf einem Spielplatz auf der Halbinsel Stralau hat eine extrem rechte Gruppe aus Lichtenberg an einer Mauer ihr Kürzel und ihre rechte Einstellung geschmiert: "EHL" (Einheit Lichtenberg) und "1161" (Anti-Antifa).
Auf einem Weg an der Spree in der Nähe des Kaiserstegs begegneten sich zwei Hundebesitzer. Als einer der Hunde aggressiv auf den anderen reagierte, zog ihn sein Besitzer zur Seite und sagte mehrmals laut: "Stopp, aus! Du sollst doch nur Juden beißen und keine anderen Hunde."
Im Allendeviertel wurden insgesamt zehn extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Erwin-Bock-Str. wurden zwei Aufkleber, die zu Gewalt an Antifaschist*innen aufriefen, zwei Aufkleber, die für das Reich warben und ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Müggelschößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber und einer gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Im Strandschloßweg wurden ein rassistischer Aufkleber sowie ein Aufkleber, der für das deutsche Reich und ein weiterer, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Die Mehrheit der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Im Großen Tiergarten wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Freiheit for Future" entdeckt und entfernt.
Scheinbar alle Gräber in einem Teilbereich des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde wurden mit Kot beschmiert. Es handelte sich bei den betroffenen Gräbern überwiegend um Gräber von Jüd*innen, Sozialist*innen und weiteren Naziverfolgten. Die Friedhofsverwaltung und die Polizei wurden informiert.
Auf dem Spielplatz in der Plönzeile wurden fünf Hakenkreuze und die Schriftzüge "NS AREA", "Fck 161" (Fuck Antifa), "Fick alle Ausländer", "Antifa Hurensöhne" und eine Sig-Rune entdeckt und angezeigt.
Im Kurpark wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte von der extrem rechten Kampagne "1%".
An der Tramhaltestelle Wongrowitzer Steig wurde ein selbstgemachter Aufkleber gegen queere Menschen und Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die Aufschrift enthielt auch verschwörungsideologische Bezüge.
An einer Ampel am Eugeniu-Botnari-Platz wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland, Deutschland über alles" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne entdeckt und entfernt.
Die Phrase "Deutschland, Deutschland über alles" aus dem "Lied der Deutschen" war im Nationalsozialismus ein zentrales Symbol, das zur Legitimierung ihrer expansionistischen Politik und ihrer Vorstellung von deutscher Überlegenheit missbraucht wurde. Die erste Strophe des Liedes wurde bei offiziellen Anlässen zusammen mit dem "Horst-Wessel-Lied" als deutsche Hymne gespielt und gesungen. Die Nationalsozialisten nutzten die Phrase, um eine Vorstellung von einem deutschen Reich zu propagieren, das über die Grenzen des Deutschen Reichs von 1933 hinausreichte.
Auf einen Mülleimer auf dem Monimboplatz in Lichtenberg-Mitte wurde "1161“ geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Gegen 1:15 Uhr befanden sich zwei Neonazis in der Tram 13 Richtung Virchow Klinikum. Sie äußerten mehrfach extrem rechte Parolen und bezogen sich dabei auch auf die AfD. Eine trans Person forderte sie auf, die Pöbeleien zu unterlassen. Daraufhin wurde die Person beleidigt und es wurden ihr Prügel angedroht. Nach der verbalen Auseinandersetzung und als die trans Person bereits weitergehen wollte, kam es auf Höhe Wühlischstraße / Gärtnerstraße zum Angriff. Einer der Neonazis schlug der trans Person auf den Hinterkopf und dann mit der Faust ins Gesicht, wodurch die Person hinfiel. Der Neonazi schlug weiter mit der Faust auf das Gesicht der trans Person ein. Eine weitere Fahrgästin stoppte währenddessen die Tram. Die Polizei wurde informiert und konnte die Täter stellen.
Am Nachmittag wurde eine Schmiererei am Mahnmal für die ehemalige Synagoge und die Opfer der Shoah am Lindenufer entdeckt und zeitnah entfernt. Dabei wurden Teile des Denkmals unkenntlich gemacht.
Auf einer Sitzbank am Spielplatz in der Fritz-Kortner-Straße wurde die Zahlenkombination "1161" entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Anti-Faschistische-Aktion".
Zudem wurde ein Aufkleber eines bekannten Neonaziversandes mit dem Motiv "Freiheit für Deutschland" vor einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne am Carlsgarten gefunden und entfernt.
Am Checkpoint Charlie fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Redner sprach von "600 Tagen Kindermord" in Gaza. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Am Arnswalder Platz wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden, der sich gegen LGBTIQ* sowie gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
In der Damerowstraße beleidigten zwei Männer eine Frau, weil sie ein T-Shirt mit der Aufschrift „Lauf gegen rechts 2024“ trug. Die Männer trugen Kleidung, die ihre extrem rechte Haltung offen zeigte.
An der Ecke Wongrowitzer Steig / Semliner Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber, der unter anderem die Reichsfarben abbildete, entdeckt und entfernt.
Auf dem Campus der Technischen Universität (TU) in der Nähe des Mathematikgebäudes wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
Auf dem Harald-Juhnke-Platz veranstaltete die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand.
Dort wurde die Frühjahresausgabe der AfD-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. In der Frühjahresausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der AfD Berlin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Zudem trugen einzelne Standbetreuer*innen Buttons in den Farben der "Stolzflagge" an der Kleidung. Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.
Am Nettelbeckplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Die meldende Person entfernte zwei Sticker der rechten "Patriotischen Jugend" von einem Laternenmast an der Bootsbauerstraße Ecke Fischzug, die über einem Antifa-Sticker angebracht waren. Dabei wurde sie von einer weiblichen Person aus dem nebenliegenden Seniorenheim bepöbelt, die die Entfernung der Sticker nicht wollte. Zwei weitere Sticker "FCK ANTIFA" und "PRO AFD" wurden hoch hängend an einem Schild in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Fischzug entdeckt.
Auf dem Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine Mahnwache ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
In der Maximilianstraße im Weitlingkiez wurden mehrere Schmierereien mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ auf Mülleimern, einem Verkehrsschild und einem Postkasten entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Außerdem wurde auf einer öffentlich zugänglichen Toilette in einem Supermarkt in der Weitlingstraße auf der Türe ein „EHL“-Schriftzug (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt und gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Volkradstraße wurde auf einer Mauer eine Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
An mehreren Stellen in der Rummelsburger Bucht (Medallionplatz, Paula-Fürst-Straße und an den Knabenhäusern) wurden extrem rechte Schmierereien in Form der Zahlenkombination „1161“ zum Teil in Kombination mit dem "EHL"-Schriftzug (="Einheit Lichtenberg") gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Eine Frau wurde von einer Kleingruppe Neonazis gegen 21:50 Uhr nahe des Ringcenters angegriffen. Die Angreifer trugen schwarze, unauffällige Kleidung. Einer von ihnen hatte ein großes "Schwarze Sonne"- Tattoo auf dem Unterarm.
Laut Augenzeugenberichten filmte ein bekannter Neonazi am Rande einer antifaschistischen Kundgebung am Roederplatz Teilnehmer*innen ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Aktivist Listen über politische Gegner*innen ins Netz.
Im Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany white again" (Macht Deutschland wieder weiß) entdeckt und entfernt.
Im Strandschloßweg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Feldtmannstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Ein weiterer Aufkleber titelte: "Für Verein und Vaterland".
An der Aussichtsplattform auf dem Bunker im Humboldthain wurden Schmierereien der "National Revolutionären Jugend (NRJ)" entdeckt. Die "NRJ" ist die Jugendorganisation der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg".
Auf Laternenpfähle um den Oberhofer Platz herum wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".
Fünf extrem rechte Medienaktivisten filmten eine antifaschistische Demonstration. Dabei fertigte mindestens einer der Aktivisten Portraitaufnahmen von Teilnehmer*innen an.
Im Rudower Südpark wurde an mehreren Mülleimern Hakenkreuze und der neonazistsiche Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.