Antisemitischer Kommentar
Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
Eine wohnungslose Frau wurde bei einer Behörde in Mitte antiziganistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Ein Mitglied der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf verbreitete im Juni auf Twitter mehrere den Nationalsozialismus relativierende Posts. So wurde Kanzlerkandidatin Baerbock mit Personen in Verbindung gebracht, die fälschlicherweise angeben würden, ehemalige KZ-Häftlinge zu sein, die Partei Bündnis 90/Die Grünen ideologisch in die Nähe des Nationalsozialimus gerückt und die öffentlich-rechtlichen Medien mit der Propaganda während Nationalsozialismus gleichgesetzt.
Eine Schwarze Frau berichtete davon Rassismus im Jobcenter erfahren zu haben.
An der Michael-Brückner-Str. vor dem Zentrum für Demokratie wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf fand eine rassistische strukturelle Diskriminierung statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Ein Polizeibeamter wurde von einem Mann, der rassistische Parolen gerufen hatte, aus rassistischer Motivation gegen 20.15 Uhr angegriffen.
Am S-Bhf. Treptower Park wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt, der sich rassistisch gegen Sinti*zze und Rom*nja richtete.
Am Mittag äußerte ein Mann auf einem Spielplatz in der Deulstr. extrem rechte Parolen gegenüber Passant*innen. Nachdem eine Zeugin die Polizei gerufen hatte, äußerte der Täter auch dort extrem rechte Parolen und verhielt sich aggressiv.
Eine Schwarze Person berichtete von Rassismus im psychotherapeutischen Kontext.
An einem Gebäude eines Rudervereins in der Neuen Krugallee wurden vier Lebensrunen entdeckt.
Am 12. Juni wurde in Friedenau ein die Schoa relativierender Sticker an einer Säule neben einer COVID-Teststation entdeckt. Auf dem Sticker war unter der Überschrift "Wieder soweit“ ein sogenannter "Judenstern" mit dem Wort "ungeimpft" abgebildet.
Ein Mann bestellte in einer Pizzeria am Bhf. Schlesisches Tor. Eine arabisch wahrgenommene Person nahm ein Gespräch über Islam und Judentum auf und kam dem Mann dabei aggressiv und über Israel schimpfend nahe ans Gesicht und stellte sich demonstrativ auf, als er erfuhr, daß dieser Jude sei. Dabei schüttete er dem Mann, wild gestikulierend, Bier aus einer offenen Flasche auf seine Schulter und seinen Arm. Zeugen reagierten nicht. Angestellte der Pizzeria reagierten erst, als die Situation vorbei war, waren aber sehr freundlich und entschuldigten sich.
Gegen 3.20 Uhr werden in der Bernauer Straße durch einen Mann, der sich abfällig über Geflüchtete äußert, zwei Flaschen auf eine Gruppe von unbekannt gebliebenen Personen geworfen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Im Park am Gleisdreieck wurden eine 14-Jährige und ihre 17-jährige Begleiterin von zwei Männern und einer Frau geschlagen und getreten. Dabei wurden sie homophob beleidigt. Beide Jugendliche erstatteten Anzeige und begaben sich aufgrund ihrer Verletzungen in ärztliche Behandlung.
Es wurde eine LGBTIQ*feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.