Antisemitische E-Mail
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht
Ein Polizist stoppte einen Radfahrer, wie ein Zeuge berichtete. Als dieser nicht im selben Moment anhielt, zerrte ihn der Beamte vom Rad, wobei die Person stürzte und sich eine blutende Wunde am Knie zuzog. Die Person konnte sich nicht ausweisen und erhielt einen Platzverweis für zwei Tage, weit über den Park hinaus. Der Zeuge vermutet, daß die Person ohne Ausweispapiere nicht festgenommen wurde, weil beobachtet wurde, wie sie sich durch die unverhältnismäßige Maßnahme eine Verletzung zugezogen hat.
Eine Frau mit Hijab wurde schlecht und abwertend im Amt behandelt, weil sie nicht gut deutsch gesprochen hat.
An einem Testzentrum im Wedding, in dem eine asiatisch wahrgenommene Mitarbeiterin arbeitet, wurden antiasiatisch-rassistische und verschwörungsideologische Schmierereien entdeckt. Außerdem wurden an der Eingangstür Spuren von Vandalismus oder des versuchten Einbruchs entdeckt.
Ein Mann wurde in der Straße Alt-Friedrichsfelde von einem Autofahrer anti-schwarz-rassistisch beleidigt und bedroht. Der Mann beschuldigte den Betroffenen dabei falsch einer Sachbeschädigung und bedrohte ihn mit einem großen Ast. Zeug*innen schritten in der Situation nicht ein.
Eine jüdische oder israelische Institution wurde auf Twitter antisemitisch angefeindet.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Es kam zu einer antiziganistisch motivierten strukturellen Benachteiligung im Jobcenter Treptow-Köpenick.
Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall sowohl inhaltlich als auch zeitlich anonymisiert.
Eine Mitarbeiterin des Grünflächenamts äußerte sich in einer Anekdote über ihre Arbeit antiziganistisch und rassistisch.
Ein Schwarzer Mann erfuhr Rassismus innerhalb seiner Psychotherapie.
Eine Familie mit Migrationsgeschichte saß mit ihren kleinen Kindern an einem Cafè-Tisch auf dem Marktplatz Spandau. Eine Gruppe älterer Frauen und Männer fühlte sich von den Kindern gestört und machte laut Bemerkungen, die Familie solle ihre "Gören" erziehen. Daraufhin brach ein Streit aus, in dessen Verlauf von Mitgliedern der Gruppe mehrfach rassistische Äußerungen gemacht wurden, die sich gegen Sint*izze und Rom*nja richteten (Z-Wort). Daraufhin rief die Familie die Polizei. Beide Seiten stellten Strafanzeige.
Das Jobcenter Steglitz-Zehlendorf lehnte einen Antrag auf Leistungen aufgrund rassistischer, antiziganistischer Vorannahmen erst ab. Nach einem Widerspruch bewilligte das Jobcenter die Leistung.
Aus Daten- und Personenschutzgründen wurde das Datum des Vorfalls verändert.
Trotz Versammlungsverboten fanden in Mitte sich Verschwörungsideolog*innen aus der ganzen Breite dieses Spektrums zu zahlreichen Versammlungen zusammen, auf den auch oft NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden.
Im Tiergarten wurden 28 verschwörungsideologische Aufkleber von extrem rechten Erzeugern entdeckt und entfernt.
Der Berliner Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalisten- und Journalistinnenunion in Verdi wurde bei einer verbotenen Querdenken-Demonstration in der Köthener Ecke Bernburger Str. von Demonstrationsteilnehmer*innen vom Fahrrad gezerrt, geschlagen und getreten. Die Angreifer*innen versuchten, ihm das Handy zu entreißen, mit dem er Fotos von der Demonstration gemacht hatte. Erst nachdem Passant*innen eingeschritten waren, ließen die Täter*innen vom Opfer ab. Der Betroffene musste mit Verletzungen an der Schulter und den Beinen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
In direktem Umfeld des Angriffs befanden sich Personen mit einem Schild "Eltern stehen auf".
Ein Account auf Twitter setzte in einem Antworttweet die Schoa und die Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie miteinander gleich.
Im Tiergarten wurden am Rande der verschwörungsideologischen Demos Zettel ausgelegt, auf denen ein KZ-Tor mit der Inschrift "Impfen schafft Freiheit" abgebildet war.
An einem Tag im August wurde einer Person im Jobcenter Lichtenberg die Antragstellung auf Leistungen aus antiziganistischen Motiven erschwert. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
An einem Tag im August wurde einer Person im Jobcenter Lichtenberg die Antragstellung auf Leistungen aus antiziganistischen Motiven erschwert. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
Im Glienicker Weg auf dem Parkplatz des Netto wurden 10 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Trotz Versammlungsverboten der von "Querdenken" angemeldeten Veranstaltungen fanden in Mitte sich Verschwörungsideolog*innen aus der ganzen Breite dieses Spektrums zu zahlreichen Versammlungen zusammen, auf den auch oft NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden.
Im Ortsteil Mitte wurden 60 verschwörungsideologische Aufkleber, zu erheblichen Teil von von extrem rechten Erzeugern entdeckt und entfernt.
In Mitte und Tiergarten fand ein extrem rechter Aufmarsch der extrem rechten Gruppierung Patriotic Opposition Europe und von Reichbürger*innen mit ca. 300 Teilnehmenden statt. Dem Aufmarsch unter hoher und sichtbarer Beteiligung von auch anderen extremen Rechten hatten sich aber auch zahlreiche Menschen aus dem ganzen breiten verschwörungsideologischem Spektrum angeschlossen. Vielfach wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
Im Gästebuch des Hauses der Wannseekonferenz fand sich ein antisemitischer Eintrag. In diesem verglichen sich Ungeimpfte mit Jüd:innen und deren Verfolgung. Das Haus der Wannseekonferenz ist eine Gedenk- und Bildungsstätte, die sich u.a. mit der Verfolgung und der Ermordung eurpäischer Jüd:innen auseinandersetzt. Der Gästebucheintrag relativiert mit seinem Vergleich die Shoa.
Am Endpunkt eines verschwörungsideologischen Autokorsos gegen die Corona-Maßnahmen zog ein Redner eine Analogie zwischen den Verbrechen von Josef Mengele und der Corona-Impfung.
In der Homburger Straße in Wilmersdorf wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt, darunter ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "1% Prozent"-Kampagne ("Europa verteidigen"), sowie Aufkleber des extrem rechten Magazins Compact mit dem Motiv "Merkel verhaften" .