Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.08.2021 Bezirk: ReinickendorfIn der 31. Kalenderwoche wurde in der Berliner Straße in Tegel ein großes Plakat gesichtet, das zunächst wie ein Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen wirkt, die Partei aber im Sinne des Negative Campaigning (eine Art des „schmutzigen“ Wahlkampfes) verunglimpfen soll. Ähnliche Plakate tauchten im Vorfeld der Bundestagswahl in vielen deutschen Großstädten auf.Quelle: Meldung einer Einzelperson
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Hakenkreuz-Schmiererei an Mülleimer
07.08.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Mülleimer wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Hitlergruß in Spindlersfeld
07.08.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend eine antirassistische Demonstration durch die Glienicker Str. zog, zeigte ein Mopedfahrer in der Rudower Str. den Hitlergruß in Richtung der Teilnehmenden.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NPD-Aufkleber in Mitte
07.08.2021 Bezirk: MitteIn der Anklamer Straße wurden vier NPD-Aufkleber mit dem Slogan "Organisierte Ausbeutung ... Früher gab's Räuber nur im Wald" mit einem Bild aus dem Bundestag und dem Partei-Logo der NPD entdeckt und entfernt.Quelle: Register Pankow -
Propaganda-Aktion des III. Weg in der Köpenicker Dammvorstadt
07.08.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Borgmannstr. wurden ca. 200 kleine Zettel der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt. Auf den Zetteln waren LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Inhalte abgedruckt. Die Aktion sollte vermutlich eine Gegenaktion zu einer antirassistischen Demonstration sein, die jedoch dort in einer anderen Straße verlief.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Querdenker stilisieren Toten zu Märtyrer in Kreuzberg
07.08.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Nachmittag fand eine als "Trauermarsch" angekündigte Demonstration von "Querdenken" durch Kreuzberg und Mitte statt. Startpunkt war das Technikmuseum in Kreuzberg, wo sich ca. 200 Personen versammelten. Unter den Teilnehmer*innen waren nicht nur Verschwörungsideolog*innen sondern auch bekannte Neonazis. Auffällig war, dass "Die Basis" sehr präsent war. "Getrauert" wurde bundesweit um einen Mann, den die Szene zu einem Märtyrer hochstilisiert, und der am 1. August 2021 nach einer Querdenken-Demo, nachdem er Hilfe abgelehnt hatte, im Krankenhaus verstarb.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Bedrohung und Beschimpfung in Baumschulenweg
07.08.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bhf. Baumschulenweg bedrohte und beleidigte eine Frau mehrere Menschen of Colour rassistisch. Dabei sagte sie unter anderen: „Nix deutsch verstehen?“, „die Fotze …“, „der Wichser …“, „ich bring euch um“. Sie behauptete von einem betroffenem Jugendlichem angespuckt worden zu sein. Eine hinzueilende Passantin sprach mit den Betroffenen, die die Situation nicht verstanden. Dabei stellte sich heraus, dass sie sehr in Eile waren und es möglich wäre, dass der Jugendliche mit der Frau leicht zusammengestoßen wäre. Da die Betroffenen es eilig hatten, nahmen sie die nächste Bahn. Die Frau filmte die Betroffenen daraufhin und kommentierte dies mit den Worten „Ich sorge dafür, dass ihr nie wieder einreisen könnt“.
Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick -
Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag
07.08.2021 Bezirk: MitteAb 15:00 fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag mit ca. 25 Teilnehmenden statt, auf der NS-Relativierungen verbreitet wurden.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Unveröffentlichter Angriff aufgrund von antischwarzem Rassismus
07.08.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine Person wird aufgrund von antischwarzem Rassismus angegriffen und verletzt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ReachOut -
Verschwörungsideologische Aufkleber in Mitte
07.08.2021 Bezirk: MitteIn Mitte wurden fünf Aufkleber von extrem rechten Erzeugern entdeckt und entfernt.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Antisemitische Kommentare
06.08.2021 Bezirk: BerlinweitUnter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Organisation wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Kommentare
06.08.2021 Bezirk: BerlinweitUnter einem Youtube-Video einer jüdischen Organisation wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall
06.08.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Schmiererei im Barnimkiez
06.08.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Bushaltestelle Am Friedrichshain/Hufelandstraße wurde eine Schoa bagatellisierende und NS-verharmlosende antisemitische Schmiererei entdeckt. An Haltestellen der Buslinie 200 wurden weitere antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: Rias -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
06.08.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Dörpfeldstr. wurden drei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Extrem rechte Aufkleber in Alt-Mariendorf
06.08.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn Alt-Mariendorf wurden 18 Aufkleber aus dem extrem rechten Spektrum stammten, entdeckt und entfernt. 16 dieser 18 Aufkleber richteten sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
06.08.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nähe des S-Bhf. Köpenick wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg, der für eine Demonstration in Zwickau warb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Hakenkreuze in Lichtenberg-Mitte
06.08.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Einbecker Straße wurde auf einem Mülleimer ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz gefunden.Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindlichen Diskriminierung
06.08.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs kam zu einer Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität und einer Behinderung. Zum Schutz der Person wird der Vorfall nicht näher benannt.
Quelle: Fair Wohnen - Fair Mieten -
Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord
06.08.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Frankurter Allee wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Schluss mit der Corona-Show" eines Neonazi-Versands entdeckt und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistisch motivierter Angriff in Charlottenburg
06.08.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine 20-jährige Frau, die für einen Essens-Lieferdienst arbeitet und in einem Restaurant am Richard-Wagner-Platz Essen abgeholt hat, parkte mit ihrem Auto direkt vor dem Restaurant. Als sie zurück kam, hupte ein Autofahrer und blockierte ihr Auto so dass sie nicht wegfahren konnte. Sie stünde angeblich auf seinem Parkplatz. Sie wurde von dem unbekannten Mann aufgrund von antischwarzem Rassismus beleidigt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Polizei wurde gerufen und Anzeige erstattet.
Quelle: ReachOut -
Shoa-relativierende Sprüherei im Prenzlauer Berg
06.08.2021 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle "Am Friedrichshain" wurde eine Shoa-relativierende Sprüherei entdeckt. Der Slogan war: "Durch Bargeldabschaffung geht Auschwitz auch digital". Die Sprüherei nimmt vermutlich Bezuf auf das kontaktlose Entgelt als eine Maßnahme zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie.
Quelle: RIAS Berlin -
Shoa-relativierende Sprüherei im Prenzlauer Berg
06.08.2021 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Kniprodestraße/ Danziger Straße (in beide Fahrtrichtungen) wurden Shoa-relativierende Sprühereien entdeckt. Der Slogan war: "Bargeldlos durchregieren bis zum smarten Auschwitz" sowie "Digitale Identität ist wie die Häftlingsnummer in Auschwitz". Die Sprühereien nehmen vermutlich Bezug auf das kontaktlose Entgelt als Maßnahme zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie.
Quelle: RIAS Berlin -
"Streife" vom III. Weg in Hellersdorf
06.08.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfMehrere Anhänger der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" führten eine "nationale Streife" am U-Bahnhof Cottbuser Platz durch. Dabei trugen sie einheitliche Kleidung mit Parteiaufschrift und verteilten Flugblätter.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Anti-Antifa-Aufkleber an der Gedenkstätte Berliner Mauer
05.08.2021 Bezirk: MitteAn der Gedenkstätte Berliner Mauer wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Europa für Europäer - Antifa nach Nordkorea" entdeckt und entfernt.Quelle: Register Pankow -
Antisemitischer Vorfall
05.08.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Symbole an Kleidung
05.08.2021 Bezirk: NeuköllnEine Person am U-Bahnhof Neukölln trug antisemitische Symbole an ihrer Kleidung.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) -
Jüdische Gedenktafel in Marienfelde besprüht
05.08.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Gedenktafel, an jüdische Persönlichkeiten in Marienfelde, wurde mit Farbe besprüht.Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg -
Neonazi-Schriftzüge in Alt-Hohenschönhausen
05.08.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolf-Straße und ihren Nebenstraße wurden mehrere Dutzend Schriftzüge der Neonazi-Sprühercrew "Antifa Hunter Miliz" (AHM) bzw. "Fasho" gefunden und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
NPD-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
05.08.2021 Bezirk: LichtenbergIm Ahrensweg Ecke Landsberger Allee wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Identität - Wir sind Europa" gefunden und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verharmlosende Sticker in der Revaler Straße
05.08.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Revaler Straße ist in Höhe zwischen Haasestraße und Niemannstraße wieder ein Sticker des verschwörungsideologischen Netzwerkes "The White Rose" entdeckt und entfernt worden. Außerdem wurden Sticker an der Ecke Revaler / Döringstraße entfernt, die zur verbotenen Demonstration des rechtsextremen Netzwerkes Querdenken am 1. August aufriefen. Sie fanden sich auch in der Jung- und Kopernikusstraße.Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-Verherrlichende Propaganda in Mitte
05.08.2021 Bezirk: MitteIn der Gartenstraße beim Nordbahnhof wurde an einer Wand ein Graffiti mit dem Slogan "Waffen SS" entdeckt. Links und rechts waren in weiß auf rotem Hintergrund Hände zum "Wolfsgruß" aufgemalt. Der "Wolfsgruß" ist ein Zeichen türkischer Faschisten, der sogenannten "Grauen Wölfe".Quelle: Register Pankow -
Rassistische Beleidigung
05.08.2021 Bezirk: PankowEine Schwarze Frau ging am späten Nachmittag in der Berliner Straße in Pankow an einem Spätkauf vorbei, vor dem mehrere weiße Männer saßen. Sie wurde von einem der Männer mit dem N-Wort angesprochen, während die anderen sich darüber amüsierten.Quelle: NARUD e.V. -
Rassistische Diskriminierung einer Frau mit Behinderung
05.08.2021 Bezirk: SpandauIm Bereich Wohnungssuche/ Vermietung wurde eine Frau mit Behinderung rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Fair mieten – Fair wohnen -
Verschwörungsideologische Aufkleber in Mitte
05.08.2021 Bezirk: MitteIn Mitte wurden 13 Aufkleber von extrem rechten Erzeugern, überwiegend mit verschwörungsideologischen Botschaften, entdeckt und entfernt.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Wahlkampf der Bürgerinitiative "Kein MUF am Paracelsusbad"
05.08.2021 Bezirk: ReinickendorfDie Bürgerinitiative "Kein MUF am Paracelsusbad" versuchte vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung am 26. September 2021 Stimmung für die AfD zu machen. In der Nähe des Paracelsusbades im Ortsteil Reinickendorf warf sie flüchtlingsfeindliche Flugblätter in Briefkasten. Außerdem wurden dazu passende Aufkleber im Kienhorstpark und in angrenzenden Straßen wie der Humboldtstraße verklebt. Auf dem Flugblatt listet die Initiative ausschließlich Argumente gegen die Unterbringung von Geflüchteten an dem Standort auf, ohne Alternativen vorzuschlagen. Außerdem werden Ängste vor moldawischen Asylbewerber*innen geschürt, die am Ankunftszentrum auf dem Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik-Gelände ankommen. Allein die AfD wird als Partei beworben, die sich klar gegen Modulare Unterkünfte positioniert.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
04.08.2021 Bezirk: BerlinweitEs fand eine rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt statt von der eine Schwarze Person betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Narud e.V. -
Antisemitische Parole im Wildenbruchkiez
04.08.2021 Bezirk: NeuköllnAn der Harzer Straße wurde auf eine Baustellenabtrennung eine antisemitische Parole geschmiert.Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische Schmiererei
04.08.2021 Bezirk: NeuköllnAn einer Baustellenabtrennung in der Harzer Straße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Lichtenberg Nord
04.08.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Schulze-Boysen-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Union Fans gegen Kommunismus" gemeldet und entfernt. Mehrere davon wurden auch in der Sandinostraße und der Simon-Bolivar-Straße gemeldet und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Adlershof
04.08.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Otto-Franke-Str. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Quelle: Adlershof gegen Rechts -
Neonazi-Schriftzüge in Alt-Hohenschönhausen
04.08.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Große-Leege-Straße Ecke Freienwalder Straße wurden mehrere "Fasho"- und "FCK AFA"-Tags (AFA = Antifaschistische Aktion) entdeckt und gemeldet.Quelle: Lichtenberger Register -
Racial Profiling am Hermannplatz
04.08.2021 Bezirk: NeuköllnEine Person, die am Hermannplatz einen Kaffee getrunken hat, wird mit der Begründung sich länger am Hermannplatz aufgehalten zu haben, von fünf Polizeibeamt*Innen festgehalten, drangsaliert und kontrolliert. Die Person hat bei der Polizei Beschwerde eingelegt.Quelle: Register Neukölln -
Relativierung und Leugnung des Holocaust auf AfD-Kundgebung
04.08.2021 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 25 Kundgebungsteilnehmenden statt. Wie üblich wurde von einigen Teilnehmenden ein AfD-Banner mit der Aufschrift "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Als eine junge Passantin aus einer zufällig anwesenden Schüler*innengruppe einen der Kundgebungsteilnehmenden, der das AfD-Banner mit hielt und außerdem ein Plakat mit u.a. einem KZ-Bild um den Hals trug, fragte, was dies bedeute, wurde ihr von ihm und von einem anderen Kundgebungsteilnehmenden geantwortet: "Am Auschwitz-Tor stand 'Arbeit macht frei' und heute heißt es 'Impfen macht frei'."-"Genau, das ist dasselbe", bekräftigte eine weitere, das AfD-Banner mit haltende Demonstrantin, viele weitere stimmten zu. Der, mit dem Plakat um den Hals, äußerte sich dann: "Man kann einfach nicht über die Wahrheit sprechen, auch nicht vor Gericht, und Jesus stand auch vor Gericht." Als die Passantin nachfragte, was dies mit Auschwitz zu tun habe, antwortete er: "Auschwitz, mit Holocaust, ich muss wegen Holocaust vor Gericht." Als die junge Passantin nachfragt: "Was haben sie den gemacht?", antwortete er: "Ich habe Probleme mit dem Holocaust. Es gibt andere Meinungen, aber das Problem ist, man kann gar nicht darüber reden."- "Ach so, weil sie das leugnen", folgerte die Schülerin von ihm unwidersprochen. Dem Holocaustleugner wurde sonst jedoch von niemandem der Kundgebungsteilnehmenden und AfD-Veranstaltenden widersprochen, auch nicht nachträglich im Stream und auf der Webseite der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe. Er durfte weiter das AfD-Banner halten.Quelle: Registerstelle Mitte -
Rollstuhlfahrerin mit einem Messer bedroht
04.08.2021 Bezirk: MitteAm Abend bedrohte im Ortsteil Mitte ein Mann eine Rollstuhlfahrerin mit einem Messer und äußerte sich behindertenfeindlich. Eine 27-jährige Rollstuhlfahrerin war in Begleitung ihrer Tochter in einem Parkhaus an der Grunerstraße auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug. Dort angekommen stellte sie fest, dass ein anderes Auto so abgestellt worden war, dass sie ihren Wagen nicht benutzen konnte. Kurz darauf erschien der Fahrer des anderen Fahrzeuges, den sie verärgert auf seine Parkweise ansprach. Dieser schrie sie lautstark behindertenfeindlich an, stieg in sein Auto, doch parkte dieses nicht um. Aus Verärgerung darüber schlug die 27-Jährige mit der flachen Hand gegen das Blech des Fahrzeugs. Der Mann stieg daraufhin wieder aus dem Fahrzeug aus, kam der Frau sehr nahe, schrie sie an und wiederholte seine behindertenfeindlichen Äußerungen. Die Tochter der 27-Jährigen alarmierte unterdessen die Polizei. Der Mann bedrohte die 27-Jährige dann mit einem Messer. Gegenüber den zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamt*innen wiederholte der 47-Jährige seine behindertenfeindlichen Äußerungen. Die Einsatzkräfte stellten die Identität des Mannes fest und beschlagnahmten das Messer, worüber er sich beschwerte. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung aus Hasskriminalität verantworten.
Quelle: Polizeimeldung vom 05.08.2021 -
Transfeindlicher Angriff mit Schusswaffe in Lichtenberg-Nord
04.08.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Bernhard-Bästlein-Straße wurde um 19:20 Uhr eine Person transfeindlich beleidigt. Als sie sich erkundigte, was das Problem sei, sagte der Täter, der in Begleitung einer Frau war, dass er ihr in den Kopf schießen werde und zog eine Schusswaffe. Die betroffene Person rannte weg und brachte sich so in Sicherheit.
Quelle: Lichtenberger Register -
Vermieterin ignoriert Mieterin
04.08.2021 Bezirk: BerlinweitEine rumänische Frau berichtet, dass sie mit ihrer Hausverwaltung wegen eines Wasserschadens, der in der Wohnung über ihrer entstanden war, Kontakt aufgenommen hatte. Die Frau wurde von der Hausverwaltung ignoriert. Erst nachdem eine Sozialarbeiterin für die Frau die Hausverwaltung kontaktierte wurde der Schaden behoben.
Quelle: Amaro Foro e.V. -
Antichinesisch rassistisches Graffiti am Lützowplatz
03.08.2021 Bezirk: MitteAm Lützowplatz in Tiergarten wurde ein antichinesisch-rassistisches Graffiti an einer Hauswand entdeckt.
Quelle: Berliner Register -
Antisemische Ritzerei in S-Bahn
03.08.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Fenster eines Wagens der S-Bahn-Linie S85 vom Ostkreuz Richtung Süden wurde die Ritzerei "Killt Juden" entdeckt. Etwas weiter unten war am gleichen Fenster ursrprünglich wohl ein Hakenkreuz eingeritzt, das aber - im Gegensatz zu dem Schriftzug - bereits unkenntlich gemacht wurde.
Quelle: Rias -
Antisemitische E-Mail
03.08.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin