Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
08.09.2025 Bezirk: BerlinweitEin Berliner Richter nannte Sintizze und Romnja "Klauröcke", eine antiziganistische Zuschreibung, Abwertung und Unterstellung.Quelle: DOSTA / Amaro Foro
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Aufkleber mit verschwörungsideologischer und antisemitischer Aufschrift entdeckt
08.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Kolonnenbrücke wurde an einem Ampelmast ein Aufkleber mit verschwörungsideologischer und antisemitischer Aufschrift entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow
08.09.2025 Bezirk: PankowIn der Spiekermannstraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Der erste trug den Schriftzug „Deutschland den Deutschen“ und zeigte die deutsche Flagge. Der zweite richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und war mit „FCK Antifa“ (=Scheiß Antifaschismus) beschriftet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
08.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Klausdorfer Straße wurde ein völkisch-rassistischer Sticker entdeckt.
Außerdem tauchte auf der Landsberger Allee ein rassistischer Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" auf.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
08.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Maxi-Wander-Straße sowie an der Neue-Grottkauer-Straße sind Sticker der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" aufgetaucht, die sich zum Teil gegen politische Gegner*innen richten und diese bedrohen. Auf der Maxie-Wander-Straße tauchten auch Plakate der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" auf, die einen rassistischen Inhalt hatten.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Mitte
08.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Oberweißbacher Straße sind mehrere Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel aufgetaucht, die sich unter anderem gegen politische Gegner*innen richten oder einen rassistischen Inhalt hatten.
Auch auf der Raoul-Wallenberg-Straße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtet.
In der Märkischen Allee wurde ein Sticker der extrem rechten "Jungen Alternative" entdeckt.
Am Spielplatz Brodowiner Ring ist eine Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" aufgetaucht.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Nord
08.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Marzahn-Nord sind mehrere extrem rechte Sticker entdeckt worden. So fanden sich im Seelgrabenpark mehrere Sticker eines extrem rechten Onlineshops, die zum Teil rassistischen Inhalt hatten oder sich gegen politische Gegner*innen richteten. In der Flämingstraße gab es einen Aufkleber der extrem rechten Kleinpartei "Der III. Weg". In der Köthener Str. und der Wuhlestraße fand sich jeweils ein Sticker mit der Aufschrift "FCK BNT" (stehend für Fuck Bunt), unterlegt von grafisch dargestellten Blutstropfen.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding
08.09.2025 Bezirk: MitteVor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Plakate mit NS-Symbolik in der Rigaer Straße angebracht
08.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Rigaer Straße wurden mehrere Plakate einer Plakatserie angebracht. Abgebildet waren rechts-autoritäre politische Personen (Trump, Netanjahu, Musk, Putin...), eingearbeitet in scheinbare Originalfotos von Personen in NS-Uniformen. Darauf waren Hakenkreuze und andere NS-Abzeichen zu sehen. Dies wurde überschrieben mit "The turd Reich" (Das Fäkalien-Reich), in Anspielung auf das Dritte Reich. Durch diesen überspitzten Vergleich stellen die Plakate eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Pöbeleien und Böller vor Gemeinschaftsunterkunft in Neu-Hohenschönhausen
08.09.2025 Bezirk: LichtenbergAm späteren Abend kam es hinter dem Gelände einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Neu-Hohenschönhausen über mehrere Stunden hinweg zu lautstarken, nationalistischen Pöbeleien ("Deutschland, Deutschland"-Rufe) ausgehend von einer mehrköpfigen Personengruppe. Zudem wurden auf der Rückseite der Unterkunft Böller gezündet. Bewohner*innen der Unterkunft empfanden die Gesamtsituation als sehr bedrohlich.
Quelle: SPIK e.V. -
Queerfeindlicher Sticker in Marzahn-Süd
08.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des S-Bahnhofs Springpfuhl wurde ein queerfeindlicher Sticker entdeckt, auf dem neben queerfeindlichen Äußerungen auch die Reichskriegsflagge abgebildet war.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber in Friedrichshagen
08.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bruno-Wille-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Diskriminierung an Reinickendorfer Schule
08.09.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einer Schule im Bezirk Reinickendorf ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Rassistische Pöbelei gegen Busfahrer in Schmargendorf
08.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Bushaltestelle Schmargendorf Kirche wurde ein Busfahrer rassistisch bepöbelt, nachdem er eine Frau darauf hinwies, nicht an der Bushaltestelle zu parken. Unter anderem sagte sie: "Geh doch in das Land, wo du hergekommen bist!" Es folgten weitere Beleidigungen.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistische Propaganda in Tiergarten
08.09.2025 Bezirk: MitteIn der Lützowstraße in Tiergarten wurde ein antimuslimisch-rassistischer Sticker entdeckt und entfernt, der u. a. muslimische Männer als "Messermänner" diffamiert und sie damit pauschal mit Kriminalität in Verbindung setzt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Prenzlauer Berg
08.09.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle Greifswalder/Danziger wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration jetzt!“ entdeckt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistischer Sticker gegenüber Kinderbauernhof am Leuschnerdamm
08.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegenüber des Kinderbauernhof am Leuschnerdamm wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt "Abschieben schafft Sicherheit, kriminelle Ausländer raus".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Sticker in Schmargendorf
08.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Kolberger Platz wurde ein aus einem Naziversand stammender Aufkleber, der sich gegen geflüchtete Menschen richtet, auf einem Geländer entdeckt.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistische Schmiererei in der Naunynstraße
08.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Spielplatz wurde ein rassistischer Spruch entdeckt, der eine rassistische Fremdbezeichnung enthält.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische "White Power"-Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen
08.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Laternenmasten in der Wustrower Straße wurde eine rassistische "White Power"-Schmiererei entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rechtschristlich-fundamentalistische Propaganda am Nordbahnhof
08.09.2025 Bezirk: MitteAm Nordbahnhof wurde ein Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen Organisation entdeckt, die LGBTIQ*Feinlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Nord
08.09.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bereich Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurden erneut zahlreiche extrem rechte, gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmierereien sowohl in Form der anti-antifaschistischen Buchstabenkombination „AAFA“ als auch der entsprechenden Zahlenkombination „1161“ gemeldet. Auch ein weiteres Bild eines Müllwerkers wurde gesprüht, der ein Anarchiezeichen in einen Mülleimer wirft.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Biesdorf
08.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Altentreptower Straße wurde eine Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" entdeckt, der eine Drohung gegen politische Gegner*innen darstellt.
Quelle: Augenzeug*in -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde
08.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Ecke Königsberger Straße/Morgensternstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Sticker hatte den Slogan: "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar".
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
Antimuslimisch rassistische Propaganda in der Reichenberger Straße
07.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Stromkasten in der Reichenberger Straße, zwischen Glogauer und Ratiborstraße wurde wiederholt eine rassistische Comiczeichnung entdeckt und entfernt. Diese stellte auf stereotype Weise den Kopf eines arabisch gelesenen Mannes als Terroristen dar und wird in Onlinekanälen genutzt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber der extremen Rechten in Pankow
07.09.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber des extrem rechten Versandhandels Sturmzeichen entdeckt und überklebt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
07.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Erwin-Bock-Str. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber zeigte zudem einen Wehrmachtssoldaten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber von Neonazi-Kampfsportevent in Alt-Hohenschönhausen
07.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Käthestraße Ecke Oberseestraße in Alt-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber des Neonazikampsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt. Der "Kampf der Nibelungen" (KdN), ehemals auch "Ring der Nibelungen", ist die größte Kampfsport-Veranstaltung der neonazistischen Szene Deutschlands beziehungsweise Europas. Es fand seit 2013 jährlich statt. Nach einem behördlichen Verbot fanden 2019, 2020 und 2021 Ersatzveranstaltungen statt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Sprühereien und Sprüherei gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum
07.09.2025 Bezirk: PankowAn der Kreuzung Ossietzkystraße / Breite Straße wurde an einem Erdbeer-Verkaufsstand zwei Mal die Sprüherei "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus. Ebenfalls war das Kürzel "DJV" gesprüht. Das Kürzel steht für den Namen der rechten Gruppierung "Deutsche Jugend Voran". Ebenso war der Slogan "Free Julian" gesprüht. Die Person ist eine Führungsfigur der "DJV" und musste für begangene und verurteilte Straftaten eine Haftstrafe im August 2025 antreten.
In der Kavalierstraße wurde ebenfalls das Kürzel "1161" entdeckt. Ebenso Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels. Diese hatten u.a. den Slogan "White Live Matters" sowie die Abbildung einer schwarz-weiß-roten Fahne und der Abbildung eines Reichsadlers.
Am Eingang zum Schlosspark wurde an einem Papierkorb das Kürzel "DJV" entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-Verherrlichung in Wedding
07.09.2025 Bezirk: MitteAn der Bushaltestelle Seestraße / Amrumer Straße wurden zwei "Sig"-Runen an einem Mülleimer entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Äußerungen in Pankow
07.09.2025 Bezirk: PankowBei einer Kindergeburtstagsfeier im Bleichröder Park stellte eine Person einen Müllsack kurzzeitig neben einen Mülleimer, um Wespen von den Kindern fernzuhalten. Ein älterer Mann, der auf einer Bank saß, sprach die Person darauf an und bezeichnete den Sack als „Hausmüll“. Nachdem die Person erklärte, dass der Müllsack nur vorübergehend dort stehe und anschließend mitgenommen werde, reagierte der Mann abwertend. Dabei äußerte er eine diskriminierende Bemerkung über die nicht-deutsche Herkunft der Person und legte ihr nahe, das Land zu verlassen.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
07.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Bruno-Wille-Str./ Karl-Frank-Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Am Tor des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums wurde ein extrem rechte Aufkleber mit dem gleichen Motiv entdeckt und entfernt.
An der Ecke Bruno-Wille-Str./ Breestpromenade wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen, die eine "Schwarze Sonne" abbilden, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische und LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Müggelheim
07.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Alt-Müggelheim wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer enthielt die Forderung nach eine sog. "Remigration", der andere bildete das "White Power"-Zeichen ab.
Zudem wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der sog. "Stolzmonat"-Kampagne entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Nord
07.09.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bereich Rhinstraße wurden zahlreiche extrem rechte, gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmierereien sowohl in Form der anti-antifaschistischen Buchstabenkombination „AAFA“ als auch der entsprechenden Zahlenkombination „1161“ gemeldet. Auf mehreren Hauswänden und Mauern waren die entsprechenden Sprühereien zu sehen. Außerdem wurde das Bild eines Müllwerkers gesprüht, der ein Anarchiezeichen in einen Mülleimer wirft. Zudem gab es die gegen politische Gegner*innen gerichteten Schriftzüge „Antifa umboxen“ und „Zecke“.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in der Prinzenstraße
07.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Prinzenstraße, nahe Oranienplatz, wurde ein Sticker entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Zudem war ein Schlagring auf dem Aufkleber abgebildet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Werbung für transfeindliche und rassistische Organisation in Adlershof
07.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Radickestr. / Adlergestell wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für eine fundamentalistisch katholische Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus verbreitet, warb.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Angriff auf vermeintliche Antifaschist*innen in Baumschulenweg
06.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nacht wurden zwei Personen in der Baumschulenstraße von einer Gruppe von drei Jugendlichen als „Scheiß Zecken“ beleidigt. Eine der betroffenen Personen stellte die Jugendlichen daraufhin zur Rede, was diese jedoch abstritten. Währenddessen entfernte sich einer der Jugendlichen um zu telefonieren. Kurz darauf erschienen zwei weitere junge Männer, die sich mit den drei Jugendlichen berieten. Anschließend gingen alle fünf gemeinsam auf die beiden Betroffenen zu, drohten Schläge an und begannen zu schubsen. Die Betroffenen konnten daraufhin flüchten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
06.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
06.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Samariterstraße wurden Poster mit antisemitischem Inhalt entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Moabit
06.09.2025 Bezirk: MitteIn der Toilette einer Bar in Moabit wurde die Schmiererei „From the river to the sea, Palestine will be free“ sowie ein Hammer-und-Sichel Symbol daneben entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in Zehlendorf
06.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Paul-Mebes-Park in Zehlendorf wurden antisemitische Schmierereien auf Parkbänken entdeckt. Auf den Bänken war u. a. als großes Graffiti gesprüht: "Death to the IDF" (dt. "Tod dem IDF"), "Death to Zionism" (dt. "Tod dem Zionismus") und "Fck Zios". Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.
Quelle: Antisemitismusbeauftragte Person des Bezirks -
Antisemitismus auf Veranstaltung in Charlottenburg
06.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Kundgebung in Charlottenburg am Breitscheidplatz wurde u. a. die Parole "Israel tötet Kinder" gerufen. Damit wird auf die uralte antisemitische Ritualmordlegende angespielt.
Quelle: Register CW -
Extrem rechter Aufkleber im Weitlingkiez
06.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Laternenpfahl in der Weitlingstraße, vor dem Bahnhof Lichtenberg, wurde ein gegen Antifaschist*innen und queere Menschen gerichteter Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Sticker in Hellersdorf-Süd
06.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Briefkasten an der Neuen Grottkauer Straße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber machte Werbung für die Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ").
Quelle: Augenzeug:in -
Flyerverteilaktion der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" im Fennpfuhl
06.09.2025 Bezirk: LichtenbergEtwa 10 jüngere Aktivist*innen der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" - von deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") - verteilten in der Hohenschönhauser Straße und in der Landsberger Allee Flyer der Partei-Kampagne "Unsere Alternative heißt Revolution!". Zudem wurden im Fennpfuhl verschiedene Aufkleber des "III. Wegs" und der "NRJ" gefunden. U.a. mit den Motiven "NRJ-Jugend" mit deren Logo und Kontaktdaten, Werbung für die Arbeitsgruppe des "III. Wegs" mit dem Namen "Körper und Geist" und mit der Aufschrift "Körper und Geist - Disziplin - hart/sauber/gesund - Sport - fit und trainiert - Blutlinie - Körperkultur - Wider der Degeneration - Leibeszucht" und ein Aufkleber mit dem Partei-Motto "National, revolutionär, sozialistisch". Laut eines Propagandaberichtes des "III. Wegs" mit der Überschrift "Infokrieg Weissensee/Lichtenberg" sollen angeblich in den Wohngebieten von Weissensee und Lichtenberg "tausende" Flyer für deren bundesweite Kampagne "Unsere Alternative heißt Revolution" verteilt worden sein. Auf einem Foto zu dieser Propagandameldung sind 9 Aktivist*innen der "NRJ" zu sehen. Darunter auch zwei junge Frauen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Mariendorf
06.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Haltestelle der Linie 181 Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Persönliche Meldung -
Hakenkreuz und extrem rechte Stickern in Hellersdorf-Nord
06.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Havelländer Ring wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. In der Kastanienallee Ecke Hellersdorfer Straße wurden insgesamt fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Aufkleber zeigten u.a. rassistische Sprüche. Auf der Kastanienallee Ecke Zossener Straße wurde ein Hakenkreuz auf eine Wand geschmiert. In der Spremberger Straße wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete. In einem Einkaufscenter an der Stendaler Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" (= Anti Antifaschistische Aktion) an eine Wand geschmiert. In der Eva-Strittmatter-Straße wurde ein Aufkleber von "Die Heimat" gefunden und entfernt.
Quelle: Augenzeug:in -
Massive Gewaltdrohung gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
06.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag bedrohten zwei junge Männer auf einem E-Roller eine kleine Gruppe Antifaschist*innen an der Tramhaltestelle Firlstr. Einer der Männer hielt dabei einen Teleskopschlagstock in der Hand und rief der Gruppe zu "Verpisst euch hier, ihr Antifa-Fotzen. Das ist unser Kiez". Als die Bedrohten darauf reagierten, drohte er "allen die Beine zu brechen."
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazi filmt antifaschistische Kiezdemo in Schöneweide
06.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEin bekannter Neonazi filmte während der gesamten "Reclaim Your Kiez" die Demonstration und ihre Teilnehmenden ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Neonazi Listen über politische Gegner*innen ins Netz. Neben ihm begleiteten noch weitere drei Streamer die Demonstration.
Quelle: Register Treptow-Köpenick